Achtsamkeitsmeditation senkt Augendruck

  • Guten Abend zusammen! Kennt jemand die 2018 in "Glaucoma" erschienene Studie, nach der Achtsamkeitsmeditation den AID signifikant senken kann? Wenn ich verstehe, wie das geht, könnte ich sie hochladen, falls jemand Interesse hat. Ist aber leider auf Englisch.

  • Hallo Mathilda,


    vielen Dank für den interessanten Hinweis.


    Leider ist die Studie selbst nicht frei zugänglich - habe jedenfalls nichts gefunden.


    Ein abstract gibt es bei pubmed - ich hoffe, es ist ok, wenn ich das hier verlinke, da auf Englisch: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30256277/


    Ansonsten habe ich eine gute deutschsprachige Zusammenfassung hier gefunden: https://www.carstens-stiftung.…-auf-seele-und-augen.html


    Das klingt vielversprechend und ist auch ein Hinweis mehr darauf, dass der AID eben doch auf Faktoren wie Stress u.ä. reagiert.


    LG


    Chanceline

  • Hallo zusammen,


    hier sind die Studie und eine deutsche Zusammenfassung. (Ich hab einen der Studienleiter einfach angeschrieben und danach gefragt, da hat er sie mir geschickt.)

    Ich fände es spannend, die Studie selbst mal zu wiederholen und zu schauen, ob das was bringt. Wenn noch jemand von Euch Interesse hat, meldet Euch doch per PN bei mir.


    Liebe Grüße

    Mathilda

  • Hallo, Ihr Lieben,


    ganz herzlichen Dank.


    Hallo Malve,

    lieben Dank und auch Dir im neuen Jahr viel Glück und vor allem Grsundheit und Zuversicht.


    Liebe Grüße

    Marcela

  • Hallo!


    Für mich stellt sich die Frage, wie aussagekräftig Studien sind, die 90 und 60 Teilnehmer haben :schulterzuck: .


    Also, nicht falsch verstehen, grundsätzlich bin ich total pro Entspannung...



    Viele Grüße

    Sabine

  • Hallo, wenn ich auch kurz meinen Senf (nur meine Meinung) dazugeben darf ..


    Man kann ein Motorrad in tausend Teile zerlegen und trotzdem nicht wissen wie es fährt. Was ich sagen will:


    - Die meisten Studien sind irgendwie angreifbar.


    - Ich brauche keine Studien, um zu fühlen, dass Entspannung einen positiven Hebel hat auf die Gesundheit, auf so vielen Ebenen. Angefangen vom (Para)sympathikus der letztlich so viel steuert in uns, und klar lässt sich der AugenDRUCK so auch beeinflussen (und nein, es ist hier kein Allheilmittel), wie Blutdruck, Schädeldruck usw. Wir wissen ja, dass es schwankt. Siehe auch die Strempel'schen Augenentspannungs-CDs.


    Meditation ist eine tolle Sache und kann lebensverändernd sein, wenn man dafür offen ist und es regelmässig übt.


    Amen :)

    Einmal editiert, zuletzt von Biberchen ()

  • ich mache wöchentlich 1- 3 mal kundalini Yoga. Entspannt.

    Ohne Musik wäre alles nichts. (frei nach Mozart)

  • Ich brauche keine Studien, um zu fühlen, dass Entspannung einen positiven Hebel hat auf die Gesundheit, auf so vielen Ebenen. Angefangen vom (Para)sympathikus der letztlich so viel steuert in uns, und klar lässt sich der AugenDRUCK so auch beeinflussen (und nein, es ist hier kein Allheilmittel), wie Blutdruck, Schädeldruck usw. Wir wissen ja, dass es schwankt. Siehe auch die Strempel'schen Augenentspannungs-CDs.

    Wir brauchen eben doch diese Studien, die versuchen, das zu bestätigen (oder zu widerlegen), was die meisten hier wissen oder zumindest ahnen.


    Sonst kommt dieses Wissen nämlich nicht da an, wo es uns als Patienten auch wirklich nutzt: in weiterer Forschung, in neuen Therapiemöglichkeiten und last not least bei den Ärzten.


    In diesem Sinne wäre es sehr erfreulich, wenn es dazu bald mehr Studien gäbe!


    Sonst erzählen uns unsere AAs noch in zwanzig Jahren (so wir so alt werden) im Brustton der Überzeugung, dass der AID auf gar keinen Fall auf Stress, Aufregung usw. reagiert.


    LG


    Chanceline


    PS ein ähnliches Thema hatten wir erst kürzlich:


    Glaukom und Stress

  • Hallo allerseits,


    ich sehe das genauso wie Chanceline.


    Wenn es zu diesen ( und möglichst vielen relevanten anderen ) Themen repräsentative Studien gibt, kann das irgenwann therapeutische und wissenschaftliche Konsequenzen haben, weil es in den Köpfen ankommt und nicht nur einer Art "persönlicher Empfindung" gleichkommt.


    Dass der Augendruck nämlich nicht mit Stress oder Anspannung in Korrelation steht, haben mir bisher ebenfalls eigentlich nahezu alle Ärzte gesagt und ich bin überzeugt, dass das eben nicht stimmt.


    Wenn ich aber sage: "ich hab das Gefühl, dass es doch so ist" interessiert es so gut wie niemanden.

    Wenn es eine oder mehrere Studien "beweisen" vielleicht schon.


    Und dann kann man eben (endlich) diese Erkenntnis in die Therapieüberlegungen einfließen lassen.

    Einmal editiert, zuletzt von Tanjalein ()

  • Hey, ich bin total bei Euch :)


    Deshalb schrieb' ich ja ICH brauche keine Studien (weil ICH schon überzeugt bin). Gilt nicht für viele andere Menschen.

    Die asiatische Medizin weiss schon seit 1000 Jahren dass Körper und Geist eins sind. Im Westen ist das noch nicht überall angekommen. Genau wie wir zu Anfang der Pandemie erstmal die Masken und harten Lockdowns belächelten, die in Asien gang und gäbe sind. Sorry, ich schweife ab :)

  • Hallo Biberchen


    Dass Du die nicht brauchst, glaube ich Dir gerne.


    Persönlich brauche auch ich sie nicht!


    Dass die asiatische Medizin viele Dinge schon lange weiß, die bei uns auch einmal gewusst wurden, aber dann mit der modernen Medizin in den Bereich des nicht-evidenzbasierten verbannt wurden, ist (leider) auch richtig!


    Aber dennoch: Am Gang der Dinge - wie Jedermanns Wissen zu medizinisch anerkannten Wissen wird und sodann seinen Weg macht über Forschung zu Ärzten und Therapien - ändern wir nichts.


    Wir können nur verstehen, wie der Hase läuft, und unser Möglichstes dazu beitragen, dass er richtig läuft!


    LG


    Chanceline

  • ich lese gerade das Buch


    Gedanken als Medizin


    Von Dr. Räuber


    Hoch spannend, sehr gut recherchiert und anwendbar. Da ist das alles ganzheitlich drin.


    Ich war einen Tag nach 31 Minuten Meditation zu einer Bio Feedback Messung und habe von der Meditation nichts erzählt, war alles messbar.

    Ohne Musik wäre alles nichts. (frei nach Mozart)

  • Mir ist auch schon aufgefallen, dass mein Augendruck nach einer schlaflosen Nacht (= Stress) höher war. Der Arzt meinte, das könne sich nicht auswirken. Da bin ich anderer Meinung. Offensichtlich ist in dieser Hinsicht noch zu wenig erforscht.

    Glaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Trabekulotomie an beiden Augen (04/11 + 08/11), vor Katarakt-OP (11/21) stark kurzsichtig.

  • Falscher Name des Autors


    Autokorrektur - ich blicke das nicht.


    Also das Buch


    https://www.amazon.de/Erkenntn…hvtargid=pla-875235906693


    Dr. äubner

    Ohne Musik wäre alles nichts. (frei nach Mozart)

  • Dr Täuber

    Ohne Musik wäre alles nichts. (frei nach Mozart)

  • Ihr Lieben,


    ich meditiere auch täglich. Geführte Meditationen (zB mit SmilingMind (kostenlose App, allerdings auf englisch)) und frei (Vipassana)


    Tut mir sehr gut.

    Hab mich schon gefragt, ob der Druck dabei zu niedrig werden könnte?

    Augen- und Blutdruck. Bei eh schon niedrigem Blutdruck und NDG? Und die Augen dann nicht richtig versorgt werden?


    Intuitiv denke ich, dass es nicht schaden kann, zu meditieren und zu entspannen. Denke auf jeden Fall, dass positive Auswirkungen überwiegen. Ist halt so ein Gedanke..


    Was meint ihr?


    Mathilda : Wenn du Probanden suchst, hier bin ich :-)

    For those about to rock - We salute you!

  • Hab mich schon gefragt, ob der Druck dabei zu niedrig werden könnte?


    Ich glaube nicht, dass sich dadurch ein (langfristig) zu niedriger Augendruck ergeben würde.


    Sehr niedrige Drücke sind zumindest aus meiner Erfahrung heraus auch deutlich leichter selbst zu erkennen als zu hohe Drücke, so dass man zur Not, wenn man das Gefühl hat der Druck sei zu niedrig, recht schnell eingreifen kann (kommt natürlich auch auf die Erfahrung an). Das Auge fühlt sich bei immer niedrigeren Drücken zunehmend wie Wackelpudding an und die Sicht wird durch die Instabilität des Auges auch sehr verschwommen.

    Meine Beiträge spiegeln meine Erfahrungen wider - sie stellen keine medizinische Handlungsempfehlung dar.