Beiträge von Chanceline

    Hallo Alex - der kürze halber nenne ich Dich mal so.


    Was Du da erlebt hast, ist nicht so ganz einfach zu verdauen.


    Danke, dass Du uns Deine Erfahrungen mitteilst.


    Schließlich gibt es Menschen, die ähnlich wie Du nach einem Strohhalm suchen


    Und es tut mir wirklich leid, dass es hier im Forum auch Reaktionen gibt, die ich persönlich als unangemessen erachte!

    Die Professur, die Uni-Nähe und die Publikationen täuschen. Ich hätte nicht erwartet auf einen Wunderheiler hereinzufallen und es ist mir doch passiert.

    Genau das ist der Punkt - die Seriosität, mit der diese Methode einher kommt.


    Offenbar gibt es neben dem kommerziellen Unternehmen, aber mit diesem personell und organisatorisch verflochten, einen ordentlich bestalten Professor, ein Institut an der Uni und 'wissenschaftliche' Studien - formal korrekt gemacht, aber eben dennoch, bei genauerem Hinsehen fraglich.


    Die Behauptung, eine Methode sei wissenschaftlich legitimiert, schafft Vertrauen.


    Aber dennoch wirklich unabhängig erhoben waren die Forschungsergebnisse in Sachen EBS wohl nie.


    Studien SBS



    Bei genauerem Hinsehen, kommen da Zweifel.


    Aber mach Dir da bitte keine Vorwürfe - Lehrgeld ist kein Leergeld!


    Ich bin nun – durch Schaden - klüger und werde meinen Widerspruch gegen die Barmer nicht aufrechterhalten.



    Aller Ehren wert!


    Zumindest kann es Dir und anderen nutzen!


    Wenn Du magst berichte, was für eine Art Glaukom hast Du, wie weit sind deine Sehnerven geschädigt?


    Auf jeden Fall - willkommen hier bei uns!


    Liebe Grüße


    Chanceline

    Hallo Birgit,

    Mich stört ja das Tropfen nicht so sehr, also bin ich nicht unbedingt total scharf darauf sie wegzulassen. Tropffrei wäre natürlich schöner und ich habe davor auch keine Angst, fühle mich beim Gedanken daran aber einfach "neutral". Wenn die Drücke nach den 2 Wochen zu hoch sein sollten, tropfe ich halt wieder. Ansonsten denke ich, dass ich in der tropffreien Zeit noch mehr auf meine Augen achte.


    Also ganz pragmatisch - und das ist gut so!


    Ich hatte ja selbst schon so einen Auslassversuch.


    Also drücke ich Dir die Daumen, dass der Druck nach diesen zwei Wochen weiß, was er zu tun hat - nämlich unten bleiben...


    Alles Gute


    Chanceline

    Hallo Birgit,


    Deine Nachrichten sind wirklich gut!!!


    Und das freut mich sehr für Dich!


    Die OP des Grauen Stars hat also noch Zeit!


    Das wird Dich sicher erstmal sehr entlasten!


    OCT absolut ok - das ist einfach super!


    Und der Druck natürlich auch!


    Dr. Heinrich möchte nun nochmal einen Auslassversuch mit den Augentropfen machen. Ich soll in 2 Monaten wiederkommen und 2 Wochen vorher die Tropfen weglassen.

    Was hältst Du davon?


    Irgendwie fühlt man sich doch mit den Tropfen auf der sicheren Seite - so schön es doch ist, ohne sie den Tag zu beschließen.


    Bei den tollen Druckwerten, die Du hast und die fast identisch sind, obwohl Du nur ein Auge tropfst, wenn ich das richtig erinnere, und vor allem in Anbetracht der stabilen Sehnerven ist das - denke ich - doch den Versuch wert!


    Hat denn Frau Dr. Heinrich einen Zieldruck genannt, der auch ohne Tropfen nicht überschritten werden sollte?


    Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass das hinhaut und auch ansonsten alles Liebe und Gute


    Chanceline

    Hallo James,


    ich denke, die Frage lässt sich besser unter Berücksichtigung des individuellen (ungetropften) Ausgangsdrucks und des Zieldrucks beantworten.


    Und natürlich spielt dabei auch das Risikoprofil dieser Eingriffe eine Rolle.


    Ich nehme mal an, Du hast dazu auch diesen Artikel zur aktuellen Glaukomchirurgie in den News gelesen, wo das sehr gut dargestellt wird.


    In den meisten Studien zu diesen Op-Verfahren wird mit Angaben zur prozentualen Drucksenkung gearbeitet.


    Angaben zu absoluten Werten scheinen mir eher schwierig, weil meist als Durchschnittswert mit Abweichung nach oben und unten angegeben.


    Wie das dann individuell ausfällt, ist die Frage.


    Wenn man von den Angaben zur prozentualen Drucksenkung ausgeht, dann gilt wohl:


    Je höher der Ausgangsdruck, umso höher die Senkung, die erreicht werden kann.


    Es dürfte also vom individuellen Druckniveau (Ausgangs- / Zieldruck) abzuhängen, welche OP-Methode genügende Drucksenkung bringt.


    Und dann ist da natürlich auch die Frage, ob man sich von einer OP-Methode erhofft, ganz ohne Tropfen auszukommen, oder eben einen oder zwei Wirkstoffe einzusparen.


    Liebe Grüße


    Chanceline

    Ach Du liebe Katzenstube,


    Kopf hoch!


    Derzeit könnte ich wieder alles hinschmeissen.......

    Genau das wirst Du nicht tun.


    Wie Du weißt, fällt einem das nur auf die Füße!


    Ich bin vermutlich im Oktober wieder in Würzburg. Leider sind die Oberärzte nicht mehr da, die mit meinen wechselnden Werten klar gekommen sind.


    In Würzburg wirst Du klar kommen, auch wenn das inzwischen andere Ärzte sein sollten!


    Du weißt nun, worauf es ankommst, nach dem Ärger in Sachen OCT dort im Frühjahr.


    Also wirst Du Dich da nicht verunsichern lassen - was immer eine Dame von der Technik Dir verkündet!


    Und wenn Du einen unversierten Arzt da bekommen solltest, dann frage ihn Löcher in den Bauch - damit er was lernt!


    Wegen des Coronatest erkundige Dich nochmal zeitnah - Das muss zu machen sein, solltest Du denn tatsächlich einen brauchen.


    Die Dinger gelten 24 Stunden.


    Im Notfall also sollte das zu machen sein!


    Alles Gute und Liebe Dir


    Chanceline!

    Hallo Sabine,


    ich kann mir vorstellen, dass eine gewisse Pigmentierung vielleicht jeder Mensch hat im Kammerwinkel. Aber das ist jetzt nur eine Vermutung. Sonst würde eine SLT ja nur Sinn machen beim Pigmentglaukom, weil da ja auf jeden Fall Pigmente im Kammerwinkel vorhanden sind.

    so sehe ich das auch.


    Man muss wohl unterscheiden zwischen Pigmentablagerungen im Kammerwinkel, die bei bestimmten Glaukonarten, wie z.b. PEX den Abfluss 'verstopfen'.


    Und der Pigmentierung des Kammerwinkels allgemein.


    Letzteres stelle ich mir so vor, dass ähnlich wie es Menschen mit hellerer und dunklerer Hautfarbe gibt, was ja auch mit der Pigmentierung zusammen hängt, so ist das auch auch mit der Augenfarbe und folglich mit dem Pigmentierungsgrad des Kammerwinkels.


    Unklar scheint mir aber nach wie vor, inwieweit eben der Pigmentierungsgrad des Kammerwinkels Auswirkung auf den Erfolg einer SLT hat.


    Ich bin da bei meiner Recherche auf sehr unterschiedliche Ergebnisse gestoßen.


    Was man auf den homepages von Augenärzten so liest, das scheint mir eher mit Vorsicht zu genießen zu sein!


    Letztlich sind es die Gerätehersteller der verwendeten Laser, die da die Texte liefern.


    Bei dem ursprünglich von mir eingestellten link, war von verstopfenden Pigmentzellen die Rede, was aber hinsichtlich der Wirkweise der SLT - jenseits von PEX-Glaukom - nicht wirklich Sinn macht, wie Du ganz richtig schreibst.


    Irgendwie habe ich den Eindruck, dass man hinsichtlich der Wirkweise der SLT im Grunde nicht so wirklich Bescheid weiß.


    Umso wichtiger sind Berichte hier.


    Für mich persönlich ist eine SLT - zumindest im Moment - eher ein Gedankenspiel - ich komme gut mit den Tropfen klar!


    Aber dennoch, wäre es natürlich super, ohne Tropfen klar zu kommen.


    Ein Luxusproblem also!


    Und ich bitte alle hier, das zu entschuldigen, die eine SLT aus weniger luxuriösen Gründen hatten oder in Erwägung ziehen.


    Auch wenn mir natürlich völlig klar ist, dass jeder Eingriff am Auge ein Eingriff ist!


    Dennoch informiere ich mich darüber - man weiß ja nie...



    Ich muss mal zusehen, ob ich da noch von jemanden Infos dazu bekommen kann.

    Da hast da ja Deine besonderen Quellen, die uns hier allen zu Gute kommen.


    Danke dafür!


    Meine ALT ist 17 Jahre her und mein Druck noch stabil. Die SLT ist die Nachfolgemethode der ALT. Von daher sei optimistisch


    Das ist einfach nur toll! :thumbup:


    Und ich wünsche Dir, dass Du das in 17 und dann wieder in 34 Jahren genau so sagst.


    Und dann sehen wir weiter!


    Liebe Grüße


    Chanceline

    Hallo Kai,


    sorry, dass es Dich mit einer Covid C-Infektion erwischt hat!


    Dass sich dass auf den AID auswirkt, ist mir neu.


    Ich verstehe Deine Gedanken hinsichtlich des weiteren Vorgehens.


    Ich bin mir da nicht so sicher. Helfen würde dies bestimmt beim Druck, ich sehe da aber 2 Probleme: Das Kammerwasser nimmt mit TE ja einfach einen anderen Weg. Dadurch ändern sich also die Gegebenheiten nicht. Sprich die Iris würde weiterhin über die Linse reiben. Also 2. Problem sehe ich dann eine ggf. notwendige Katarakt OP nach einigen Jahren. Denn diese würde, wie man beim linken Auge sieht, den Druck nochmals senken, sodass dieser dann wohl viel zu niedrig wäre.


    Deine Vorbehalte aber hinsichtlich einer TE und der möglichen späteren Auswirkungen nach einer Katarakt-OPt, verstehe ich nicht ganz, Kai.


    Es gibt doch viele Glaukompatienten, bei denen nach vorangegangener TE eine Katarakt-OP ansteht - das wird auch immer als eine mögliche Folge der TE genannt. Möglicherweise auch wegen des nach der OP zu tropfenden Kortisons.


    Wenn da generell nach einer Katarakt-OP bei vorangegangener TE das Risiko eines zu niedrigen Druckes bestehen würde, dann wäre das hier sicher schon diskutiert worden.


    Vielleicht fühlst Du da doch noch mal dem operierenden Arzt auf den Zahn - was Du eh vor hast.


    Im Moment also Gute Besserung


    Liebe Grüße


    Chanceline

    Hallo Lilly,



    Ich muss dazu sagen, ich nehme aufgrund eines Rheuma-Schubes momentan eine sehr hohe Menge Prednisolon.


    Damit wird nun klarer, wo der hohe Druck herkommen könnte!


    Du musst hier auch nicht alles preisgeben, was Dich betrifft, das kannst Du völlig selbständig entscheiden.


    Natürlich erwartet niemand von Dir, dass Du alles über Dich erzählst.


    Sagen solltest Du aber schon, was zum Verständnis der Situation nötig ist - sonst gibt es Missverständnisse und Ungereimtheiten, die einem zweifeln lassen... Und damit ist Dir ganz sicher nicht geholfen.


    Sorry, Lilly, ich habe Dein Problem anfangs, mangels Kenntnis der Umstände, nicht wirklich einschätzen können!


    Sprach gestern mit dem Doc. Ich muss dazu sagen, ich nehme aufgrund eines Rheuma-Schubes momentan eine sehr hohe Menge Prednisolon.


    Deshalb auch die 3 Medikamente für die Augen. Gestern das Gespräch war wirklich gut und ich habe tatsächlich nochmal richtig nachgefragt. Dreht die Wirkung sich denn nicht um, fragte ich. Bezüglich der 3 Mal pro Tag / Xalatan. Nein, machen sie sich keine Gedanken. Der Druck muss nun runter auf ca 12. Das Problem ist die hohe Cortison Dosis.


    Es geht doch mit dem Nachfragen!


    Auch wenn mir, ehrlich gesagt, immer noch nicht klar ist, was es mit dem 3Xtäglich Xalatan auf sich hat.


    Wenn Du das mit dem Doc. explizit abgeklärt hast und so tropfst, dann bist Du ja jetzt aufmerksam und gehst sofort in die Klinik, solltest Du Anzeichen für einen gestiegenen AID wahrnehmen!


    Und am Montag bist Du ja sowieso wieder dort.



    Mein Druck im kranken Auge ist 47


    Da bei Dir nur ein Auge mit so einem massiven Druckanstieg reagiert, liegt der Verdacht nahe, dass es dafür einen anatomischen Grund gibt.

    Vielleicht hast Du einen engen Kammerwinkel

    Und sie wollen Dich deshalb lasern. Das wäre für mich logisch.


    So in der Richtung würde ich das auch vermuten.



    Wenn der Druck wieder normal ist am Montag, dann brauche ich sicher keinen Laser mehr.


    Bitte mach Dir wegen dieses Lasereingriffes keine Sorgen! Das ist ein ambulant durchgeführter Routineeingriff.


    Wenn dem so ist, wie vermutet, dann ist das eine Vorsichtsmaßnahme, die Dein Auge künftig davor schützen soll, dass der Sehnerv durch einen solchen Druckanstieg Schaden nimmt.


    Lilly, versuch' ein wenig zu entspannen.


    Es waren doch turbulente Zeiten.


    Alles Gute Dir


    Chanceline

    Hallo Lilly,


    hättest Du doch gleich gesagt, was mit Dir los ist.


    Wie sollen wir denn wissen, was Deine Baustellen sind!


    Akut ist wichtig:


    Die Xalatan drei mal pro Tag zu Tropfen machte mir große Sorgen. Und ich habe es ja auch nicht 3 mal pro Tag angewendet. Denn die Wirkung kann ja nach hinten losgehen. Ich rief nochmal in der Klinik an und fragte nochmal nach. Ich werde sie ab nun jedoch 3 Mal pro Tag tropfen.

    Das kann so nicht sein!!!


    Xalatan 3X täglich ist absolut außergewöhnlich, weil kontraproduktiv.


    Dass das bei gleichzeitiger Gabe von Cortison anders sein sollte, habe ich nie gehört oder gelesen


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Dir das tatsächlich so gesagt wurde.


    Bevor Du das so tropft - nochmal anrufen oder hingehen!!!


    LG


    Chanceline

    Hallo Bonchan,


    vielen Dank für Deinen Bericht.


    Man erklärte mir, dass es nicht primär auf die Pigmente ankommt. Im Aufklärungsbogen der Klinik stand, das der Laser das Maschenwerk strafft, wodurch der Durchfluss zum Abflusskanal verbessert wird. Ich habe dann Ende letzten Jahres/Anfang diesen Jahres beide Augen lasern lassen.


    Nach dem, was ich inzwischen dazu gelesen habe, ist für mich immer noch unklar, welche Rolle die Pigmentierung des Kammerwinkels hinsichtlich des Erfolgs der SLT tatsächlich spielt.


    Es gibt dazu ganz unterschiedliche Ergebnisse, wenn man sich die Studien anschaut, die das tatsächlich einbezogen haben.


    Die einzig wirklich belastbare Aussage, die ich dazu gelesen habe, scheint mir zu sein, dass die Drucksenkung umso effektiver ist, je höher der Ausgangsdruck war.


    Also in etwa dieselbe Aussage, wie man das auch bezüglich des Potentials der Drucksenkung bei ATs kennt.


    Aber sicher hat jede Klinik, bzw. jeder diesbezüglich tätige AA, dazu eigene Erfahrungen. Und es kommt darauf an, was von diesen Erfahrungen dann auf allen möglichen Wegen in der Öffentlichkeit landet.


    Also schwierig, sich dazu als Patient seine Meinung zu bilden!


    Umso wichtiger sind für uns hier die konkreten Erfahrungen!


    Bei Dir, wie auch bei Katzenstube war die SLT erfolgreich - obwohl ihr beide blaue Augen habt!


    Vielleicht habe ich auch nur Glück gehabt, aber bei mir hat es "trotz" blauer Augen und wenig Pigmente bei beiden Augen gewirkt. Die Druckreduktion ist seitdem ca. 5-6 Einheiten. Soviel hatte ich zuvor auch mit Dorzo Vision erreicht. Mal sehen, wie lange es anhält.

    Das ist wirklich toll, und ich drücke die Daumen, dass das ganz lange anhält! :thumbup:


    Liebe Grüße


    Chanceline

    Ich habe blaue Augen und nach der SLT auf dem sehenden Auge konnte ich Brimonidin absetzen und habe dennoch eine Druckreduzierung danach noch um ca. 4 weniger.


    Ob diese Wirkung nun noch länger anhält wird sich zeigen, der Eingriff ist 2 Jahre her.


    Das ist eine gute Nachricht für Blauäugige!


    Ich wünsche Dir, dass die Wirkung dauerhaft bleibt.


    Chanceline

    Hallo Jenat,


    mein Gehirn ist leider angegriffen. Ich bin nicht so fix, wie es nötig ist vor 27 Personen. Warum das so ist, wird jetzt endlich geprüft:


    Also ist in Sachen Berufsausstieg noch nichts entschieden - oben klang es, als wäre das schon durch.


    Du scheinst mir doch Lehrende mit 'Leib und Seele' - deshalb hat es mich angerührt, dass Du (vor der Zeit) aussteigst.


    Jedenfalls wünsche ich Dir rasche Klärung der Ursachen für Deine Beschwerden und natürlich Besserung derselben.


    Insgesamt geht es aber aufwärts mit meinem Gehirn. Ich habe jetzt endlich zum Beispiel Elster für die Steuer bedient, letztes Jahr unmöglich. Kopf konnte es gar nicht mehr.


    Die diebische Elster ist ein Stresstest für Gehirn und Geldbeutel....


    Alles Gute Dir


    Chanceline

    Hallo zusammen,


    was lese ich da Jenat?


    Amtsarzt hat mich aber trotzdem pensioniert


    darf man Dir jetzt zur Pensionierung gratulieren oder Beileid ausdrücken?

    Jenat, gratulieren dazu würde ich Dir ganz bestimmt nicht!


    Das ist doch Dein Beruf! Und ich hatte und habe den Eindruck, dass Du den sehr gerne machst.


    Könntest Du nicht reduzieren - falls nötig - anstatt ganz aufzuhören?


    Was sagen denn Deine Schüler dazu?


    Alles Liebe

    Chanceline


    und sorry USS Biberchen, dass Dein Thread offenbar vom Kurs entführt worden ist.

    Hallo Sabine und alle anderen hier!


    Danke für die Informationen und die links!


    Da bei helläugigen Menschen weniger Pigmente vorhanden sind und bei der SLT ja die Wirkung über die Pigmente erreicht werden soll, wird da mit weniger Erfolg gerechnet.

    Genau bei der Pigmentierung habe ich mein Verständnisproblem.


    Da auch ich mir immer mal wieder überlege, ob SLT für mich eine Option sein oder werden könnte, habe ich herum gelesen, und bin auf die Information gestoßen, dass bei wenig pigmentiertem Kammerwinkel - also i.d.R. bei helleren Augen - die SLT weniger gut wirkt.


    Nun frage ich mich, warum dem so ist und welche Rolle die Pigmentierung beim Erfolg der SLT spielt.


    Beschreibung SLT


    Da wird beschrieben, dass bei der SLT eine Art Reinigung des Kammerwinkels von verstopfenden Pigmentzellen initiiert wird und dass dadurch der AID sinkt.


    Mein Verständnisproblem dabei ist: wenn die Beseitigung verstopfender Pigmentzellen mittels SLT zu einer Drucksenkung führt, dann funktioniert das natürlich nur dann, wenn solche, den Abfluss behindernden Pigmentzellen überhaupt vorhanden sind.


    Und das sind sie offenbar eher bei stärker pigmentierten Augen!


    Im Umkehrschluss sollte das aber bedeuten, dass bei weniger stark pigmentierten Augen eben nicht pigmentierte Zellen den Abfluss behindern, sondern dass da die Abflussbehinderung andere Gründe hat, die durch eine SLT nicht zu beseitigen sind.


    Oder bin ich - blauäugig, wie ich nun einmal bin - da auf dem Holzweg? :schulterzuck:


    Falls jemand was dazu weiß, dann danke ich für die Info!!!


    Allen alles Gute


    Chanceline

    Hallo Claire,


    auch ich bin natürlich nur Laie, wie wir alle hier!


    Aber mir scheinen Deine OCTs doch auffällig.


    Es sind 2 unterschiedliche Geräte am Werk gewesen, die natürlich verschieden funktionieren und verschiedene Datenbanken mit Normwerten im Hintergrund haben.


    Merkwürdig scheint mir zunächst, dass beide unterschiedlich große Papillenflächen ausweisen und dementsprechend natürlich die CDR-Werte verschieden sind.


    Anatomisch ist die Papillengröße nun mal wie sie ist! Die Unterschiede zwischen diesen Geräten haben möglicherweise mit anatomischen Besonderheiten zu tun, die es den Geräten erschweren, die Sehnerven korrekt darzustellen.


    War da mal von irgend etwas die Rede - z.B. schräger Sehnerveneintritt. Irgendwie scheinen mir die Fundusphotos in die Richtung zu weisen.


    Das ist nichts Schlimmes, könnte aber die Diagnostik erschweren. - Also nachfragen, das wäre mein Rat!


    Dennoch, beide Geräte sind sich einig, dass Du große, und folglich glaukomverdächtige Exkavationen hast. Und sie weisen logischerweise verdächtig hohe CDR-Werte aus. Auch wenn diese natürlich, entsprechend den unterschiedlichen Papillenflächen, mehr oder weniger dramatisch wirken!


    Zum Verständnis:


    Die Papillenfläche besteht (vereinfacht gesagt) aus neuroretinalem Randsaum und Exkavation.


    Jede Papille hat eine natürliche Exkavation, mit zunehmender glaukomatöser Schädigung aber wird diese größer und der neuroretinale Randsaum kleiner.


    Das Verhältnis zwischen Exkavation und Gesamtfläche der Papille gibt der (bzw. die) CDR-Wert(e) wieder.


    So als Richtmaß ist ein CDR-Wert bis 0,3 bei einer normalgroßen Papille, wie der Deinen, unverdächtig!


    Größere Exkavationen nähren auf jeden Fall den Verdacht einer glaukomatösen Schädigung!


    Sehen kannst Du das anhand der grauen Flächen in der Papille jeweils in der Dickendarstellung und anhand des Graphen, der die Dicke des neuroretinalen Randsaums wiedergibt (OCT 2), Dieser ist bei Dir doch deutlich vermindert.


    Inwieweit diese Exkvationen noch physiologischer Natur sein können, also angeboren, und nicht aufgrund einer glaukomatösen Schädigung entstanden, das ist die Frage!


    Einig sind sich beide Geräte, dass bei Dir die Dicke der Nervenfaserschicht inferior reduziert ist.


    Auch hier zum Verständnis:


    Neben Größe der Papille, Exkavation, Randsaum etc misst das OCT die Dicke der Nervenfaserschicht (RNFL) in einem bestimmten Radius rund um die Papille.


    Deine RNFL-Werte findest Du auf den Ausdrucken sowohl unterschiedlich grafisch aufbereitet als auch in Zahlen dargestellt.


    Dabei werden die bei Dir gemessenen RNFL-Werte nach dem Ampelprinzip klassifiziert in grün=normal, gelb=grenzwertig und rot=außerhalb normaler Grenzen.


    Diese Einordnung basiert auf dem Vergleich Deiner Werte mit denen "gesunder" Menschen (unterschieden nach Alter, Geschlecht, Ethnie, Refraktion etc.). Deren Werte hat das Gerät in einer sogenannten Normdatenbank gespeichert.


    Wie Du nun auf Deinen Ausdrucken sehen kannst, gibt es bei Dir Bereiche, die gelb (grenzwertig) und rot markiert sind. Es gibt da aber auch weiß markierte Bereiche, wo die RNFL dicker ist als die der Vergleichsgruppen.


    Die Verdünnung der Nervenfaserschicht in einigen Bereichen ist auf aber auf jeden Fall auffällig!


    Auffällig ist dabei auch (im guten Sinne) die Symmetrie zwischen beiden Augen!


    Das ist nun aber ein erstes OCT, und folglich gibt es keinen Vergleich mit früheren Werten. Damit lässt sich schwer sagen - und für einen Laien schon gar nicht - ob das nun einfach die ganz individuelle Konfiguration Deiner Sehnerven ist oder der Beginn einer glaukomatösen Schädigung.


    Letztlich kann man das nur im Verlauf sehen, also durch Folgemessungen und augenärztliche Untersuchungen. Denn diese Art der Bildgebung muss immer im Zusammenhang der gesamten Diagnostik bewertet werden!


    Insofern ist es gut, dass Du nun zeitnah einen Termin in der Uniklinik hast zur Abklärung!


    Und ich wünsche Dir sehr, dass Du dort eine eindeutige Ansage bekommst!


    Da bist Du ja schon bald. Die Frage: tropfen oder nicht, wirst Du bis dahin zurückstellen können.


    Wobei natürlich bei Dir aufgrund der familiären Belastung ein Risikofaktor gegeben ist, den Du immer im Hinterkopf behalten solltest.


    Falls Du noch Fragen hast melde Dich einfach!


    Ansonsten alles Gute und liebe Grüße


    Chanceline

    Hallo Claire,


    Interessant finde ich, dass ich evtl. keine eindeutige Diagnose bekommen habe. Ich bin davon ausgegangen: Wenn beide AA sagen, das ist ein Glaukom, dann steht das 100% fest.

    Wenn beide AAs sagen, dass ein Glaukom vorliegt, dann ist in der Tat unverständlich, warum der eine Dir Tropfen verschreibt und der andere nicht.


    Wie eindeutig oder nicht diese Diagnosen nun sind, das läßt sich ohne genauere Kenntnis der Ergebnisse natürlich nicht sagen.


    Aber, wenn die Diagnose steht, dann wird therapiert! Alles andere ist Unsinn.


    Da Du da zwei unterschiedliche Aussagen hast, ist natürlich verständlich, dass Du verunsichert bist und wissen willst, was denn nun Sache ist.

    Das weiß ich leider alles nicht (es wurde das erste Mal in meinem Leben ein OCT gemacht, im Rahmen der jährlichen Kontrolluntersuchung als Zusatzuntersuchung) und nehme die Fragen zur nächsten Untersuchung mit.


    Ja, bei beiden AA wurden OCTs gemacht und die Ausdrucke habe ich beide.

    Du kannst Deinem Unwissen anhand der OCT Ausdrucke abhelfen. Schau Dir die Dinger einfach mal genauer an!


    Falls das für Dich als Neuling nicht so ganz einfach zu verstehen ist, dann rate ich Dir hier im Forum die Suchfunktion zu bemühen, das ist die Lupe oben rechts: Stichwort OCT-Auswertung oder OCT-Ausdruck.


    Du wirst sehen, viele user hier haben Auswertungen eingestellt und / oder besprochen. Vielleicht kann Dir das weiterhelfen, um zu verstehen, wie es um den Zustand Deiner Sehnerven bestellt ist.


    Wenn Du Fragen dazu hast, dann melde Dich einfach.


    Natürlich kannst Du die Ausdrucke auch einstellen - anonymisiert, versteht sich!


    Liebe Grüße


    Chanceline

    Hallo Lilly,


    also ehrlich gesagt, verstehe ich nicht so wirklich.....


    Es scheint mir ausgesprochen unwahrscheinlich, dass Du binnen weniger Tage zweimal von unterschiedlichen Ärzten (einmal in der Notfallsprechstunde letzten Samstag und dann in der Klinik) die 'falsche' und überdies gefährliche Anweisung bekommen hast, Xalatan dreimal täglich anzuwenden.

    Alle Tropfen ( auch die Salbe ) soll ich 3 Mal täglich ins Auge geben. Auch die Xalatan. Das fand ich etwas seltsam. Habe mich an die Dosierung gehalten bei den Azopt und bei den Tilomol ( schreibe ich sicher falsch ) und bei den Xalatan nehme ich nur eine Dosis pro Tag. Denn man wies mich hier ja hin & das las ich auch im Beipackzettel, dass eine zu hohe Dosis genau das Gegenteil bewirken kann. Deshalb nahm und nehme ich sie nur einmal pro Tag🤷🏼‍♀️.


    Mittwoch war ich allerdings nochmal bei dem niedergelassenen Augen Doc, denn in der Notsprechstunde bekam ich ja diesen Termin. Dort war am Mittwoch der Druck 17. Also etwas höher als am Wochenende in der Klinik. Ich soll die Dosierung weiter so anwenden. Das ich die Xalatan nur einmal pro Tag anwende, verriet ich dem doc nicht.

    Wenn dem so war, warum hast Du dann nicht - jetzt da Du das weißt, das Xalatan nur einmal täglich anzuwenden ist, nachgefragt? Das verstehe ich auch nicht.


    Bin dann auf Euren Rat in die Klinik, in Dortmund. Die Messung ergab einen Wert von 12. Daraufhin bekam ich zu den Xalatan und Azopt noch Tilomol ( oder so ähnlich, sorry )


    Ich verstehe auch nicht, warum man Dir in der Klinik bei einem Druck von 12 zusätzlich noch Timolol als dritten Wirkstoff verordnet hat.


    Ich will Dir ganz bestimmt nicht zu nahe treten, Lilly, aber es gibt da so viele Ungereimtheiten in Deinem thread!l :schulterzuck:


    Falls das so aber doch passiert sein sollte - was ich natürlich nicht weiß -



    Meine schlimmen Schmerzen sind weg. Allerdings sehe ich auf dem Auge so gut wie gar nix mehr. Nur Helligkeit nehme ich wahr.

    und Du auf dem Auge tatsächlich nur noch hell und dunkel wahrnimmst, dann ist das ein Notfall!!


    Und dann solltest Du Dich besser nicht damit beschäftigen, Dein Profil mit einem hübschen Bild zu garnieren, sondern schleunigst eine Klinik aufsuchen.


    Das hier ist kein Spiel, Lilly, sondern entweder Ernst, aber dann verhalte Dich auch so. Oder Du spielst, ich weiß aber nicht womit und mit wem!


    Alles Gute Dir


    Chanceline

    Hallo Claire,


    Deine Frage, behandeln oder nicht behandeln, scheint mir von der Sicherheit der Diagnose abzuhängen.


    Und diesbezüglich gibt es, wenn ich das recht verstehe, doch Fragezeichen!


    Ich habe die Diagnose vor 6 Wochen erhalten und komme damit leider noch nicht zurecht.

    Die Diagnose wurde mir kurz mitgeteilt und auch, dass man nun weitere Untersuchungen machen müsse, um die Ursache zu finden, es müssen wohl Durchblutungsstörungen sein. Zwischenzeitlich habe ich von meinen älteren Schwestern gelernt, dass ich das geerbt habe, mein Vater, der lange verstorben ist, hatte auch den Grünen Star, meine Schwestern haben ihn nicht.


    Bei ist das Glaukom beginnend, ich sollte Monoprost nehmen. Da mich alles sehr verunsichert hat, habe ich mir bei einem anderen Augenarzt eine Zweitmeinung eingeholt. Und er sagte, dass man in diesem Stadium noch nicht therapiert, sondern erstmal engmaschig kontrolliert, ca. alle 6 Monate ein OCT und die Behandlung beginnen kann, wenn sich etwas verschlechtert.



    Von einem Glaukom spricht man, wenn es Schäden am Sehnerv gibt; und zwar unabhängig davon, ob diese Schäden nun bei einem AID unter oder über der Grenze von 21 entstanden sind.


    Wenn es Schäden gibt, bzw. diese halbwegs zweifelsfrei festgestellt worden sind, dann ist es keine Frage, dann wird therapiert!


    Mit scheint, die beiden AAs sind unterschiedlicher Meinung was den Zustand Deiner Sehnerven angeht.


    Oder aber, die Frage, gesund oder geschädigt lässt sich zumindest derzeit noch nicht eindeutig beantworten.


    Das ist nicht ungewöhnlich und geht hier vielen so. Es braucht oft seine Zeit, um ein Glaukom (sicher) diagnostizieren zu können.


    Das gilt umso mehr bei einem NDG, wo ja der (zu hohe) Druck als starkes Indiz für das Vorliegen der Erkrankung ausfällt.


    Was haben Dir denn die AAs konkret gesagt?


    Was sind die Ergebnisse der Untersuchungen?


    - AID - wobei dessen Höhe bei Verdacht auf NDG nicht ausschlaggebend sein kann.


    - Spaltlampenuntersuchung: Wie groß und tief sind die Exkavationen im Verhältnis zur Gesamtfläche der Papillen (CDR-Wert, als ein Indikator zur Abgrenzung gesund/pathologisch).


    - Gesichtsfeld?


    - Bildgebung - haben beide AAs OCT gemacht? - was kam dabei heraus? - hast Du Dir den / die Ausdrucke geben lassen? Falls nicht, bitte nachholen und aufbewahren!


    Bei einem ersten OCT kann es durchaus sein, dass das Ergebnis nicht eindeutig ist! Gerade eine beginnende glaukomatöse Schädigung ist oft schwer bis gar nicht von einem (noch) gesunden Sehnerven zu unterscheiden.


    Da braucht es Geduld und eine möglicherweise längere Beobachtungszeit.


    Was da genau bei Dir Sache ist, lässt sich aus der Ferne und ohne Kenntnis der Untersuchungsergebnisse nicht sagen!


    Für Dich ist das alles neu! Du kannst also schwerlich abschätzen, welcher der AAs nun recht hat und welche Kriterien dabei den Ausschlag geben.


    Natürlich kann es unter Berücksichtigung Deiner familiären Disposition angeraten sein, zu tropfen, selbst wenn die Diagnose noch nicht wirklich gesichert ist.


    Aber ich finde, das solltest Du dann auch wissen und selbst entscheiden können.


    Die aus meiner Sicht zentrale Frage ist folglich: steht die Diagnose und wie ist der Zustand der Sehnerven?


    Gibt es da vielleicht Unsicherheiten, die auch in der speziellen Anatomie Deiner Augen liegen können. Bis Du z.B. stärker kurzsichtig? Sind Deine Sehnerven größer oder kleiner als der Durchschnitt? Es gibt da eine ganze Reihe von Faktoren, die eine Diagnose erschweren können.


    Das hat mich dann gänzlich verunsichert und ich habe die Tropfen bis jetzt nicht genommen. Meine Hausärztin meinte, ich solle einen Termin in der Uniklinik, in einer speziellen Sprechstunde für den Grünen Star machen, da säßen die Spezialisten. Mir schwirrt der Kopf.

    Haben Forumsmitglieder hier Erfahrungen, an denen ich teilhaben kann? Ist es wirklich so, dass man zu Beginn erstmal nur engmaschig kontrolliert?


    Dass Du verunsichert bist, verstehe ich gut.


    Vielleicht redest Du noch mal mit dem AA, bei dem Du künftig bleiben willst, über die Diagnose und den Sinn, möglicherweise präventiv, zu tropfen.


    Oder Du folgst dem durchaus klugen Rat Deiner HA und gehst in eine Glaukomsprechstunde.




    LG


    Chanceline

    Hallo Markus,


    von Freitag bis Montag war ich zum TTP. Es war wie immer etwa chaotisch. Die Zeit habe ich gut rum gekriegt. Die Zimmergenossen waren nett. Die Hitze hat uns müde gemacht.


    Glaukomtechnisch war es ok. Nur im Liegen war es mit bis zu 17 leicht erhöht. Das wird aber akzeptiert.


    Die Hornhaut rechts wurde als nicht so schlimm angesehen, als dass sofort eine OP-Entscheidung getroffen wurde. Dabei ging es aber nur um eine Trübung. Die problematische Krümmung wurde nicht weiter untersucht. Die Pentacam war eh kaputt.



    Glaukomtechnisch also alles gut bei Dir trotz der leicht erhöhten Werte im Liegen!


    So recht einschätzen kann ich die Hornhautproblematik bei Dir nicht - das verzeihst Du mir bitte.


    Da wirkt Deine Nachricht nicht so wirklich zufrieden - mir scheint, Du hättest da mehr und klarere Information erwartet.


    Liebe Grüße und Alles Gute


    Chanceline

    Hallo Reinhold,


    also insgesamt, wenn ich das alles richtig verstehe, kannst Du die Schonzeit doch weiterhin einigermaßen entspannt angehen.


    Gerstenkorn, so hoffe ich - inzwischen verschwunden.


    Nebenbei bemerkt - Geduld lohnt sich gelegentlich - mein Hagelkorn hat sich inzwischen von alleine verflüchtigt, ganz ohne das angedrohte Messer.


    Manchmal geht das wie beim Schach - die Drohung ist so effektiv wie die (angedrohte) Ausführung.


    Alles Gute Dir


    Chanceline

    Hallo Tee,


    Mein HAA hat bei der gestrigen Kontrolle 14 mmHg bds. gemessen und hält das für ausreichend, sieht mich nicht auf dem direkten Weg zur OP.


    Gute Nachrichten!!! :thumbup:


    Das freut mich für Dich, dass der Kelch in Sachen OP denn doch erstmal ein Stück weiter weg gerückt ist.


    Gefäße und Blutdruck sind laut HAA prima mit Trampolin zu stimulieren. Ansonsten sieht er mich zu Jahresende bei Dr. Cybulska-Heinrich gut angesiedelt.


    Na ja, so ein Trampolin geht nicht überall - Holzbalkendecken kommen da schon mal ordentlich ins schwingen...


    Wie auch immer, ich wünsche Dir sehr, dass Frau Dr. C.H. die Meinung Deines HAA bestätigen wird. Also das Puzzleteil richtig angelegt ist!


    Alles Gute Dir und liebe Grüße


    Chanceline

    Hallo,


    super, dass USS Biberchen weiter mit ordentlich Wasser unterm Kiel auf dem richtigen Kurs ist.


    Bitte weiter solche Einträge ins Logbuch!

    Was nun ursächlich für die Stabilität ist (ODER: den vielleicht einmaligen Sehnerv-Verlust aufgrund extremen Stresses) kann ich Dir auch nicht sagen.


    Das wird sich wohl schwerlich feststellen lassen. Wenngleich die Tatsache, dass die zehn vorangegangenen Jahre keine Schäden ersichtlich waren, natürlich schon dafür spricht, dass der extreme Stress und dessen Reduktion eine Rolle gespielt hat bzw. spielt.


    Was zählt ist die stabile Situation jetzt!


    Und ob Du irgendwann später über einen Auslassversuch nachdenkst, das wäre dann wirklich die Kür!


    Liebe Grüße und weiterhin: Mast und Schotbruch!



    Chanceline

    Hallo zusammen,


    das mit den Re-Importen hat einfach damit zu tun, dass die Preise für ein und dasselbe Medikament in unterschiedlichen EU-Staaten andere sind.


    Wie diese Preise jeweils zustande kommen, das hängt - wie ausführlich schon in Sachen Netarsudil hier im Forum diskutiert - mit unterschiedlichen Strukturen im Gesundheitswesen der einzelnen Länder zusammen.


    Bei Ganfort gibt es da ganz offenbar immense Unterschiede EUR 144,- zu EUR 86,--


    Also kann es sich schon lohnen, ein Medikament zurück zu importieren!


    Wohlgemerkt, es ist kein Generikum, sondern das Original.


    Bei anderen hingegen - Taflotan sine z.B. waren das mal so EUR 10,-. Unterschied.


    Und seit das in Deutschland vertriebene Original nach Neuverhandlungen/Preisanpassungen, wie sie offenbar nach einer bestimmten Zeit regelmäßig stattfinden, billiger geworden ist, sind die Reimporte faktisch verschwunden.


    Also bei Re-Importen hätte ich was die Qualität angeht, keine Bedenken.


    LG


    Chanceline