Beiträge von Chanceline

    Hallo Elektron,


    wichtig scheint mir, dass Du künftig die Verlaufskontrolle beim selben AA oder aber in der Klinik machen lässt.

    Je nachdem, wo Du Dich besser aufgehoben fühlst.


    Vor allem die am besten jährlich erfolgende OCT-Messung sollte immer mit dem selben OCT-Gerät bzw. Gerätetyp erfolgen.

    Bei Deinen anatomisch besonderen Augen ist das umso wichtiger.


    Nur so bekommst Du zuverlässige - da vergleichbare - Ergebnisse und keine neuerliche Konfusion.


    Liebe Grüße und Alles Gute


    Chanceline

    Hallo Elektron,


    kann mich Jenat nur anschließen: bei Dir scheint es eine anatomische Besonderheit zu geben, die es dem AA und auch dem OCT schwer machen.


    Vor allem die Messung der sog. Minimalen Randsaumweite hat bei Dir fast überall Werte jenseits des (grünen) Referenzbereichs ergeben; also dicker als erwartet oder eben aufgrund der spezifischen Anatomie Deiner Augen dicker dargestellt.


    Ebenso gibt es bei Dir auch bei der Nervenfaserschichtdicke Bereiche, wo die Linie über den grünen Referenzbereich ins Weiße reicht.


    Auf jeden Fall beruhigend ist, dass die beiden letzten Messungen der Nervenfaserschicht rechts identisch sind und links die Veränderungen vor allem die Bereiche betreffen, wo bei der ersten Messung solche Spitzen (ins Weiße) gingen.


    An Deiner Stelle würde ich machen, was Jenat Dir vorschlägt: mach Dich kundig, was da genau bei Dir anatomisch vorliegt.

    Da Du ja nun nochmals in der Klinik bist, ist das eine prima Gelegenheit dazu.


    Dann lassen sich künftige Untersuchungsergebnisse besser einschätzen.


    Liebe Grüße


    Chanceline

    Hallo Senator,


    eine Bekannte von mir - Mitte 80 - nimmt seit ca. 2 Wochen wegen einer kürzlich überstandenen Gürtelrose ebenfalls Pregabalin 25mg 2x tägl plus Metamizol zur Schmerzreduktion.


    Sie hat keine der beschriebenen Nebenwirkungen, ist allerdings was die Augen angeht gesund.


    Wünsche Dir eine hoffentlich baldige befriedigende Lösung.


    Liebe Grüße


    Chanceline

    Hallo Sternchen,


    ich kannte das vorher auch nicht.


    Habe mich aber sehr gewundert, als meine Makropapille plötzlich auf Normalmaß geschrumpft schien, nachdem mein AA von HRT auf Spectralis OCT umgestellt hatte.


    Da mein AA dazu auch nichts sagen konnte, habe ich mich kundig gemacht und bin auf diese Freiburger Studie gestoßen.


    Kleiner Nachtrag dazu: ab einer BMO-Area von > 2,19mm 2 wäre lt dieser Studie von einer Makropapille auszugehen.


    Gruß


    Chanceline.

    Hallo Sternchen und alle Anderen...


    wie schon geschrieben: in dem Ausdruck ist die von einem Spectralis OCT ermittelte BMO-Area angegeben, und diese entspricht nicht genau der Papillenfläche, wie sie z.B. das HRT ausweist.


    Die BMO-Area ist i.d.R. kleiner als die Papillenfläche.


    Es gibt dazu eine Studie von Freiburger Forschern:


    Abstracts zur DOG 2018, Der Ophthalmologe, Suppl 1 2018, S.106.


    Vorgeschlagen wird da eine Umrechnungsformel von HRT Papillenfläche zur (Spectralis-)OCT BMO-Area:


    Papillenfläche(HRT)*0,73 + 0,3 = Papillenfläche(BMO).


    Die vom Spectralis-OCT ermittelten BMO-Flächen von Durchblick entsprächen folglich einen Papillenfläche von deutlich über 3mm2 .


    Gruß


    Chanceline

    Hallo Durchblick,


    Dein OCT enthält eine Info, die Dir vielleicht weiterhelfen kann:


    Unter den Fundusbildern oben auf dem ersten Screenshot stehen Angaben zur BMO-Area.


    Das ist bei diesem OCT das Äquivalent zur Papillenfläche. Wobei die BMO-Area aufgrund der spezifischen Messmethode aber meist kleiner ausfällt als die Papillenfläche, wie sie andere Diagnosegeräte messen, oder der AA sie an der Spaltlampe bestimmt.


    Auf jeden Fall aber lassen Deine Werte mit 2,79 mm2 und 2,76 mm2 auf eine überdurchschnittliche große Papille schließen.

    Wenn Du hier im Forum mal unter dem Stichwort Makropapille sucht, wirst Du sehen, was dass u.a. für die Diagnostik bedeutet.


    Diese ist schwierig, weil eine große Papille von Natur aus eine größere Exkavation hat, und diese für den Arzt an der Spaltlampe glaukomverdächtig aussieht.


    Die Makropapille ändert allerdings nichts daran, dass die Nervenfaserschicht bei Dir teilweise grenzwertig gemessen wird.

    Das OCT misst die Nervenfaserschicht auch bei Makropapillen korrekt!

    Aber, wie Sabine schon schreibt, so eine erste Messung ist schwer zu beurteilen.


    Hat die AÄ vielleicht etwas von Makropapille erwähnt?

    Oder ist dass schon früher mal einem AA aufgefallen?



    Liebe Grüße

    Chanceline

    Da der mögliche Effekt von Glucosamin auf den AID hier immer mal wieder diskutiert wird, möchte ich dazu ein Fundstück beitragen.


    Es gibt dazu eine neuere Untersuchung, die 8/2019 im JOURNAL FRANÇAIS D'OPHTALMOLOGIE erschienen ist.


    Unter folg. Link gibt es das Abstract auf Englisch/Französisch.


    Journal Français d'Ophtalmologie - Présentation - EM consulte


    Für Eilige kurz zusammengefasst:

    42 Patienten mit Osteoarthritis am Knie und normalem AID wurden in 2 Gruppen geteilt.


    Gruppe 1 bekam neben der konventionellen Behandlung über sechs Monate tgl. 1500 mg Glucosamin.

    Gruppe 2 bekam nur die konventionelle Behandlung.


    Der AID wurde vor Beginn und zu bestimmten Intervallen während und nach der Behandlung gemessen.


    Hinsichtlich des AID ließ sich kein statistisch relevanter Unterschied zwischen den beiden Gruppen feststellen.



    Gruß Chanceline

    leider ist das doch der Druck:



    bei der Liegendmessung 6Uhr morgens mit Werten über 30

    Hallo MCFox,


    das scheint auch mir ziemlich hoch und folglich riskant.


    Wurde denn mal die Hornhautdicke gemessen?


    Eventuell ist der Druck ja noch (im guten Fall nach unten) zu korrigieren, wobei Dich aber eine Korrektur von 1-2 Punkten nicht wirklich aus der Gefahrenzone brächte.


    Deine Sorgen was das Tropfen angeht, kann ich gut verstehen.


    Mit ging (und geht es) sehr ähnlich.




    Wenn ich jetzt anfange zu tropfen, werde ich bestensfalls niemals erfahren, ob ich ein Glaukom habe. Falls sich die Einkerbungen am Sehnervkopf nicht verschlimmern, weiß ich nie, ob es jetzt an den Tropfen liegt oder ob ich vielleicht gar kein Glaukom habe. Dann würde ich mein Leben lang umsonst tropfen müssen. Zudem habe ich viel über Nebenwirkungen der Tropfen, insbesondere bei Daueranwendung, gelesen


    Aber:


    Du musst nicht unbedingt für alle Ewigkeit tropfen - falls die Situation stabil bleibt, kann man über einen kontrollierten Auslassversuch nachdenken;

    bzw. über die Option SLT, die ja bei Dir schon geplant war.


    So blöd eine unklare Diagnose auch ist: letztlich kann nur der weitere Verlauf zeigen, ob Glaukom oder nicht Glaukom, bzw. Stabilität oder Progression.


    Erst einmal aber wärst du mit Tropfen auf der sicheren Seite.


    Denn, dass die Situation Deiner Sehnerven stabil bleibt, hängt insb. von der Höhe des AID ab.


    Die Wahrscheinlichkeit, dass der Sehnerv Schäden bekommt, bzw. sich diese verschlimmern, steigt mit höherem Druck.


    s. die Links in Jenats Beitrag.


    Und zum anderen: Nebenwirkungen kann man, muss man aber nicht zwangsläufig bekommen.

    Falls Du Dich für das Tropfen entscheidest, dann achte auf ein Präparat ohne Konservierungsmittel.


    Was mir noch auffällt: wurde denn ergänzend zum HRT die Dicke der Nervenfaserschicht mittels OCT gemessen?


    Du bist ja an einer UNI-Klinik - da sollte das eigentlich gerade in Zweifelsfällen wie Deinem zur Routine gehören.


    Alles Gute



    Chanceline

    Hallo,


    wegen dieser HRTs solltest Du Dir nun wirklich keine Sorgen machen.


    Alle Werte im grünen Bereich!


    , was einem auffällt das die Randsaumfläche aus der Norm sind und habe gehört das kommt häufig vor bei einem Glaukom.


    Links scheint es schon stark an der Grenze zu sein. Vor allem habe ich ja auch Schmerzen auf der Augenmitte bzw. so ein Druck/Kältegefühl.


    Dass die Randsaumfläche unter dem angegebenen Normbereich liegt, hat schlicht damit zu tun, dass Deine Papillen kleiner sind, als die in der Normdatenbank gespeicherten Papillen.


    Also ist folglich auch die Randsaumfläche bei Dir kleiner als die Norm.


    Worauf es ankommt ist das Verhältnis von Exkavationsfläche (Cup) zu Papillenfläche (disk) also der CDR Wert.

    Und sowohl der Flächenquotient als auch der lineare CDR Wert sind bei Dir völlig ok.


    Und sonst waren halt VEP, OCT, Gesichtsfeld und Laserscanning Ophthalmoskopie bist jetzt unauffällig.

    Das einzige was nicht gemacht wurde war ein HRT, verstehe ich auch nicht.


    Nun hast Du ja auch noch dieses HRT - und auch dass ist - für mich jedenfalls - ebenfalls unauffällig und erklärt nicht Deine Symptome.


    Gruß und alles Gute für Deinen Termin beim Neurologen.


    Chanceline

    Hallo Julika,


    inzwischen hast Du - hoffe ich - den ereignisreichen Tag verdaut.


    Wie Dir Jenat schon geschrieben hat, ist der CDR-Wert nur ein Wert unter vielen in der Diagnose.

    Und entscheidend ist nicht der einmal gemessene CDR-Wert, sondern, dass dieser Wert stabil bleibt, also die Exkavation nicht größer wird.


    Wobei aber CDR-Wert und Größe der Exkavation nur ein Teil des Gesamtbildes sind!


    Ich habe Deine Geschichte gelesen und einiges ist mir daran nicht so ganz klar.


    Stutzig nämlich macht mich, dass es bei der Beurteilung Deiner Sehnerven durch inzwischen drei (?) verschiedene AA ganz unterschiedliche Schätzungen bezüglich der Exkavationsgröße und mithin des CDR gab: 0,6/0,7 vom vorherigen AA letztes Jahr, dann vom jetzigen Arzt erst vor wenigen Monaten 0,3; und jetzt die vom OCT ausgewiesenen 0,72.


    Dann war bei Dir immer wieder mal die Rede von "schrägem Sehnerveneintritt", und möglicherweise großer Papille.


    Gibt es denn dazu inzwischen genauere Erkenntnisse?


    Das wäre wichtig zu klären. Denn vielleicht erschwert das neben einer korrekten Ermittlung des CDR generell die Diagnose - bzw. die Beurteilung, ob aktuell eine Progression vorliegt?


    Das würde ich den Arzt fragen; und auch, ob er bei seiner Untersuchung Heute an der Spaltlampe eine Veränderung der Papille und/oder eine Zunahme des CDR im Vergleich zu seiner letzten Untersuchung im Juli 2019 hat feststellen können oder sonstige Zeichen für eine Verschlechterung?


    Auch zum anderen Teil der heutigen Messergebnisse, der OCT Untersuchung, würde ich nachfragen bzw. selbst schauen:

    Wurde das OCT heute mit dem selben Gerätetyp gemacht wie das erste bei Deinem anderen Arzt im letzten Jahr?


    OCTs verschiedener Hersteller messen zwar prinzipiell das Gleiche: u.a. die Dicke der Nervenfaserschicht rund um die Papille, und sie klassifizieren diese Messwerte dann anhand einer Normdatenbank in grün-gelb-rot.


    Aber je nach Hersteller gibt es Unterschiede in den technischen Details und folglich sind die Werte unterschiedlicher Geräte nicht so ohne weiteres miteinander vergleichbar!


    Du hast also zwei OCTs, aber ob sie wirklich einen Verlauf zeigen können, ist zu klären!

    Das geplante TDP ist natürlich auf jeden Fall eine sinnvolle Sache!


    Aber nutze die Gelegenheit, um auf klare Fragen von Deinem AA hoffentlich klare Antworten zu bekommen.


    Falls dass bei Deinem derzeitigen AA nicht möglich sein sollte, dann solltest Du doch einmal über die Option nachdenken, in eine Glaukomsprechstunde zu gehen.


    Und selbst wenn sich der Verdacht auf eine Vergrößerung der Exkavation bzw. Ausdünnung der Nervenfaserschicht erhärten sollte, dann wurde das früh entdeckt und die nächsten Schritte sind geplant.


    Also keine Panik!


    Liebe Grüße Chanceline

    Hallo Senator,


    ich glaube, ich erinnere mich, auch Du bist Patient dort.


    Also bitte nicht falsch verstehen:


    Egal ob jung oder alt und welcher Nationalität und Qualifikation auch immer...


    Fakt ist, dass eine Patientin nach einer, sagen wir nicht optimal verlaufenen, Untersuchung unnötig verunsichert war.


    Was ich sagen möchte, ist, dass ein Fehlermanagement überaus nützlich wäre.


    Fehler kann man nicht ausschließen, denn sie passieren überall, wo Menschen agieren.

    Warum also nicht, die Fehler systematisch auswerten und daraus lernen.


    Nur darum ging es mir.


    Chanceline

    Hallo Tanjalein,


    wäre aber gut, wenn er das mitbekäme; schließlich lernt man aus Fehlern.


    Und gerade in Institutionen, wie Kliniken, sollte das so gemanagt werden.


    Nicht um den Arzt vorzuführen, sondern um ihn besser zu machen.

    Zu seinem Wohl und dem seiner künftigen Patienten.


    Fragen wollte ich denn doch noch:

    Gab es denn bei Deinem gestrigen Termin neue Erkenntnisse was die angeblich nicht eingehaltene ISNT-Regel angeht?


    Gruß

    Chanceline

    Hallo Tanjalein,


    tolle Nachricht!


    Bleibt zu hoffen, dass auch der junge Arzt vom letzten Mal daraus lernen kann:

    eine Momentaufnahme ohne einen Blick auf die Verläufe der letzten Jahre zu werfen bringt nichts

    Und Du genieße das sonnige Wochenende.


    Liebe Grüße


    Chanceline

    Hey Joe,


    danke für Deinen Hinweis - schon klar: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.


    Die lt. Herstellerangaben bei Taflotan sine gegebenen vier Wochen Haltbarkeit bei Zimmertemperatur habe auch ich nicht ausgereizt.

    Nicht einmal annäherungsweise! Höchstens mal auf Reisen so 2 - 3 Tage in der Kühltasche mit Thermometer drin, damit es auf keinen Fall wärmer als Zimmertemperatur wird.


    Nicht nur wegen der Verkeimungsgefahr, sondern vor allem wegen der thermischen Stabilität bzw. Instabilität von Taflotan sine.


    Wobei ich mir aber, was die Verkeimung angeht, durchaus vorstellen könnte, dass bei ungekühlter Lagerung ein geöffnetes Fläschchen konservierter Tropfen nicht wirklich unproblematischer ist, als ungeöffnete unkonservierte EDOs. Vor allem im Sommer, wenn man nicht so wirklich weiß, wie hoch die Temperatur im Zimmer denn über den Tag ist!


    Das aber nur nebenbei bemerkt und keinesfalls zum Austesten!


    Am besten - das wäre mein Fazit der verschiedenen Beiträge in diesem und anderen threads zum Thema - man hält sich an die Angaben, die das Produkt betreffen, das man tropft!


    Also immer mal wieder den Beipackzettel studieren, denn auch was die Lagerung angeht, gibt es durchaus mal Veränderungen, z.B.

    bei Änderungen in der Zusammensetzung oder beim PH-Wert.


    Bei Unklarheiten - Anruf beim Hersteller, und dort so lange in der Leitung bleiben, bis man eine klare Ansage bekommt.


    Mehr als nützlich in dem Zusammenhang ist auch das Thema :


    Augentropfen - Wirkstoffe und Lagerungshinweise


    unter der Rubrik nützliche Informationen

    dort in #12 befinden sich die aktuellen Listen zu den verschiedenen Tropfensorten.


    Dies mit herzlichen Dank an Sabine und alle, die bei der Erstellung dieser Listen geholfen haben :!:



    LG


    Chanceline

    Hallo,


    die "Trabekulotomie mit dem Trabektom", oft auch kurz Trabektomie genannt, wird in Deutschland vor allem in Freiburg praktiziert.


    Eine Erklärung des Verfahrens, Literaturangaben etc. finden sich unter:


    https://www.uniklinik-freiburg…s/Jordan2011Trabektom.pdf


    Auch hier im Forum wurde schon darüber diskutiert: u.a. in dem gleichnamigen thread von Casey im Mai 2012 und in den "wichtigen Informationen" unter T.


    Gruß


    Chanceline


    Hallo Senator,


    bleibt zu hoffen, dass das gesammelte Ungemach der Rückreise den Erholungseffekt nicht gefressen hat!


    Zur stabilen Situation AID, gewesenem Ödem und Visus betreffend kann man nur: :Freuen: sagen.


    Liebe Grüße und chapeau bas


    Chanceline

    Hallo,


    sehe gerade in einem neuen Thread von Jenat zum Thema Mirtogenol, es gibt offenbar doch eine jüngere Untersuchung.


    Siehe den link dort.


    LG Chanceline

    Hallo zusammen,


    Falls Tashi das wirklich selbst nimmt, dann wünsche ich natürlich weiterhin viel Erfolg.


    Vielleicht gibt es hier ja noch andere Mitglieder, die Erfahrungen haben und berichten können.


    Das wäre dann aber wirklich in einem eigenen Thema besser, wie Parchita schon angeregt hat.


    Allerdings finde ich die Beweislage in Sachen Mirtogenol eher dünn.


    Zu den beiden einzelnen Inhaltsstoffen lassen sich zwar Untersuchungen finden, die sich vielversprechend lesen.


    Was aber den Effekt von Mirtogenol auf IOD und okkuläre Durchblutung betrifft, gibt es ganze zwei Studien.


    Und die sind von der gleichen Forschungsgruppe und mit vergleichsweise wenigen Probanden durchgeführt worden.

    Zudem stammen sie bereits aus 2008 und 2010!

    Anschließend ist da offenbar nichts mehr passiert. (?)


    Nun ist das ja 'nur' ein Nahrungsergänzungsmittel, das jeder frei kaufen und einnehmen kann.

    Aber bitte nicht vergessen: nicht nur die Wirkung sondern auch potentielle Nebenwirkungen sind nicht so wirklich geklärt.


    Gruß

    Chanceline

    Hallo an Alle, die hier teilnehmen,


    Was Senator schreibt, trifft die Sache auf den Kopf.


    Bei allen Differenzen zwischen unterschiedlichen Ansätzen, Meinungen und Befindlichkeiten, haben wir hier schließlich eine gemeinsame Sache - auch wenn die für die meisten von uns nicht so lustig ist.


    Also lasst die spitzen Repliken stecken - sachlich bringt jede Diskussion etwas für uns alle!!!


    Chanceline

    Hallo Jenat,


    natürlich hast Du recht, es sind unterschiedliche Präparate von unterschiedlichen Herstellern; dazu ist das eine konserviert, das andere unkonserviert.


    Meine Infos Taflotan sine betreffend stammen aus dem Beipackzettel und aus einem Anruf beim Hersteller vor einigen Jahren.


    Ich bin ein vorsichtiger Mensch. Und vor einer Reise wollte ich es genau wissen.

    Die Formulierung im Beipackzettel schien mir damals nicht völlig eindeutig, und auch mein Apotheker wollte sich nicht festlegen. Also habe ich bei Santen angerufen und eben die Auskunft bekommen, dass Taflotan sine ungekühlt bei Raumtemperatur 4 Wochen haltbar ist.


    Aber wie schon gesagt, die Aufbewahrung im Kühlschrank ist die sicherste Methode. Es geht nur um eine verbindliche Ansage für Notfälle, Reisen u.ä.


    Gruß

    Chanceline