Beiträge von Chanceline

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    Hallo Ihr Lieben,


    Ihr habt alles punktgenau gesagt, was mir in den letzten Tagen so durch den Kopf gegangen ist!


    Hinzufügen kann ich eigentlich nur, dass es wichtig war, im Vorfeld das Für und Wider zu klären - vor allem, um zu hohe Erwartungen zu vermeiden.


    Hoffen tut man natürlich trotzdem...


    Klar geworden ist mir zudem, dass mein Nervenkostüm nicht die notwendige Reißfestigkeit aufweist, um auf Dauer mit einem grenzwertigen Druck zu leben. Dies umso mehr, als man den ja nicht unkompliziert mal selbst kontrollieren kann.


    Der springende Punkt ist nun mal, dass man erst im nachhinein, also bei eingetretenem Schaden, weiß, wo die Sehnerven ihre Schmerzgrenze haben.


    Klasse, dass Dein AA da auch wieder mitmacht und kurzfristig den AID misst.


    Meiner AA bin ich wirklich sehr dankbar, dass sie so geduldig mitspielt. Und das habe ich ihr auch gesagt!


    Einen schönen RestSonntag und liebe Grüße


    Chanceline

    Hallo Jenat,


    Visus rechts 1,0 absoluter Wahnsinn, das ist mein Netzhaut Auge mit 2 Op


    Visus links 0,8 super für links, immer schon schlechter



    Das ist genau die Art von Nachrichten, die wir alle hier so lieben... :daumenhoch:


    Chapeau, für die Beharrlichkeit, mit der Du die Dinge angehst!


    LG


    Chanceline

    Hallo zusammen,


    Wir hier im Forum sind doch die weltbesten Daumendrücker

    das ist ganz bestimmt so!


    Nur leider wollte sich mein widerspenstiger AID nicht überzeugen lassen.


    Bei der letzen Kontrolle nach fast drei Wochen ohne Tropfen war er (korrigiert) rechts bei 19,5 und links bei 21,5; und das am späteren Nachmittag, wo ich sonst eher die moderateren Werte habe.


    Die Chance, dass der Druck nicht über 20 steigt, womit ich einigermaßen entspannt ohne Tropfen hätte leben können, war ja nicht wirklich hoch. Aber dennoch war es den Versuch wert.


    Wie hoch er geht, wollte ich nicht bis zum Ende austesten; die Tendenz ist klar, vor allem links, wo der Druck immer höher war und die Schwankungen bei der Bildgebung ausgeprägter.


    Ich tropfe also wieder und hoffe, dass Taflotan so wie bislang wirkt! In knapp zwei Wochen ist wieder Kontrolle.


    Also noch mal lieben Dank an alle, die mich im Vorfeld und während dieses Versuchs unterstützt haben!


    Und dass sich bloß niemand, der aus gutem Grund einen solchen Auslassversuch in Erwägung zieht, von meinem Beispiel abschrecken lässt!


    "Jeder Jeck ist anders", da kann ich Sabine nur beipflichten.


    Und: nur Versuch, macht klug!


    Allen ein schönes Wochenende und liebe Grüße


    Chanceline

    Hallo Tanjalein, hallo DieDa,


    es tut gut zu wissen, dass da Menschen sind, die mitfühlen und an einem denken!


    Lieben Dank dafür!


    Seit ich in diesem Forum bin glaube ich an die Magie gedrückter Daumen...


    Als Skeptoptimist halte ich den Ball der Erwartungen an diesen Auslassversuch allerdings so flach, dass er grade mal eben über die Netzkante segelt :oD.


    Natürlich wäre es wunderbar, wenn das klappt und mir eine tropfenfreie Zeit beschert würde.

    Aber sollte dem nicht so sein, dann nehme ich es, wie es eben ist...


    Ich werde berichten


    LG Chanceline

    Hallo Sabine,


    lieben Dank für die guten Wünsche und natürlich für die gedrückten Daumen!


    Wir dürfen natürlich nicht vergessen, dass sicher noch Wirkstoff im Blut ist.

    Davon gehe ich auch aus.


    Nach der nächsten Kontrolle Ende dieser Woche wird man schon klarer sehen.


    Machst Du das Floxal auch ins Auge oder nur auf's Lid?



    Eigentlich steht im Waschzettel, man solle die Salbe in den Bindehautsack geben.


    Das blöde Ding sitzt am Oberlid und da eher nach innen zu.


    Also schmiere ich die Salbe mit einem Wattestäbchen satt direkt auf das Teil und drumherum.


    Natürlich verteilt sich die Salbe automatisch durch den Lidschlag auch im Auge - was das Sehen nicht gerade befördert.


    Auf jeden Fall hat es sich schon deutlich verkleinert und ich hoffe in ein paar Tagen ist es ganz weg.


    LG


    Chanceline

    Hallo Malve,


    da war ich wohl auf dem Holzweg!


    Ich dachte, die Weitstellung der Pupille bei Dunkelheit bliebe im Schlaf erhalten!


    Wenn sich denn aber, wie Du schreibst, die Pupille im Schlaf eng stellt, dann verstehe ich umso weniger die Sorge von Chris bezüglich einer möglichen Winkelblockade.


    Unter dieser Voraussetzung verstehe ich auch nicht, warum man Glaukompatienten zur Nacht Pilocarbin verschreibt, um durch Engstellung der Pupille eine Erhöhung des AID zu verhindern, wenn denn diese Miosis während des Schlaf sowieso gegeben ist.


    Irgendwie kriege ich - jenseits von Chris' Fragestellung - diese widersprüchlichen Informationen nicht zusammen.


    Aber nun erstmal eine gute Nacht allen, die noch da sind. O:)


    LG


    Chanceline

    Hallo Andreica,


    es freut mich sehr für Dich, dass die Ergebnisse bei Deinem Haus AA so erfreulich stabil sind!


    Es ist auf jeden Fall eine gute Idee, dass Dein AA zusätzlich zum GDX OCT macht.


    Natürlich verstehe ich Deine Sorgen nach allem, was Du diesbezüglich da schon erlebt hast.


    Ich habe etwas Bedenken, dass die OCT-Methode bei mir nicht so aussagekräftig ist und wenn das Gdx mal weg fällt (sie werden es sicher nicht ersetzen sondern nur noch mit OCT arbeiten), dann weiß man bei mir nicht, ob es sich wirklich verschlechtert hat oder nicht....es wäre für mich fatal, weitreichende Entscheidungen wie z. B. Linsentausch zu treffen und es liegt dann nur an der Messung.


    Da wäre ich nicht so skeptisch: was die Bildgebung und vor allem OCT angeht, ist so viel in Arbeit, sowohl von der Aufnahmetechnik her; aber auch hinsichtlich der Anwendung bzw. Auswertung gerade bei schwierigen Augen wie den Deinen.


    Und mit Köln, wo Du ja regelmäßig hingehst, hast Du da eine sehr gute Anlaufstelle.


    Und: Bildgebung hin, Bildgebung her, letztlich kommt es doch immer darauf an, was ein guter AA damit macht!


    Alles Gute


    Chanceline

    Hallo Chris,


    auch von mir willkommen hier im Forum.


    Eines leuchtet mir bei Deiner ansonsten bemerkenswert klaren Darstellung nicht ein:


    Ich bin nicht stark weit- oder kurzsichtig, habe einen offenen Kammerwinkel


    Liegt hier in der Nacht wegen der erschlafften Iris eine Winkelblockade vor?

    Ich verstehe schon, dass Du aufgrund des hohen Drucks, den Du liegend gemessen hast, auf eine temporäre Verlegung des Kammerwinkels, hervorgerufen durch die im Dunkeln weit-gestellte Pupille, schließt.


    Zugegebenermaßen weiß ich nicht, inwieweit bei deinem Druckanstieg die speziellen Gegebenheiten beim PDG mit hineinspielen.


    Aber ich frage mich, ob ein Winkelblock infolge der bei Dunkelheit weitgestellten Pupille bei einem nicht verengten Kammerwinkel überhaupt denkbar ist.


    Irgendwie passt das für mich nicht zusammen, oder meinst Du mir "erschlaffter Iris" etwas anderes?


    Vielleicht habe ich das auch einfach nicht richtig kapiert, dann entschuldige bitte meine Frage!


    LG


    Chanceline

    Hallo Senator,



    Dank für Deine (versteckte) Warnung


    Die Floxal-Wirkung beruht m.W. primär auf dem darin enthaltenem Kortison.

    Für kürzere Anwendung bewährtes Mittel.


    Floxal enthält kein Kortison!


    Denn dann hätte ich (gerade jetzt umsomehr) Bedenken wegen möglicher Auswirkungen auf den AID.


    Floxal ist ein Antibiotikum.


    jenat


    Danke!!


    LG


    Chanceline

    Hallo zusammen,


    gut Ding braucht gelegentlich eine ziemlich lange Weile - so auch mein seit Frühsommer erst wegen mangelnder Impfung meinerseits und dann wegen Praxisurlaub der AA auf Eis befindlicher Auslassversuch!


    Nun gibt es aber doch (endlich) Neues zu berichten.


    Vor knapp zwei Wochen habe ich aufgehört Taflotan sine zu tropfen.


    Merkwürdig so ohne Tropfen, nach über sieben Jahren allabendlichen Rituals... =( =)


    Die erste Kontrolle (Tag 4 ungetropft) so gegen 14.00 ergab:


    RA 18, korrigiert 19,5


    LA 19, korr. 20,5


    Also grade noch so im Rahmen, aber nicht wirklich vielversprechend.


    Vorgestern (Tag 10) dann die nächste Kontrolle gleich morgens gegen 8.30:


    RA 17, korr. 18,5


    LA 16, korr. 17,5.


    Da ich bei meinem ersten, damals ebenfalls ungetropften TDP, Frühwerte von 26 /27 hatte, stimmt mich das nun doch gaanz vorsichtig optimistisch.


    Zum Freuen ist es aber definitiv noch zu früh.


    Nächste Woche ist die nächste Kontrolle später am Nachmittag, um den Druck zu unterschiedlichen Tageszeiten zu bekommen.


    Ich habe ein dickes Stück Holz zum klopfen :holzhacken:


    Und gedrückte Daumen helfen bestimmt auch...


    Blöd allerdings, dass ich mir ein fettes Gerstenkorn am rechten Oberlid eingefangen habe


    Wollte es erst mal mit Euphasia comp. versuchen, aber meine AA hat mir zu Floxal geraten.


    Das nehme ich nun als Salbe und es funktioniert offenbar. Lidkante und Bindehaut sind zwar noch gerötet und dick, aber das weiße Eiterpünktchen hat sich verflüchtigt.


    Allen ein sonniges Wochenende


    Chanceline

    Hallo Mostbluza,


    Warum der Arzt nicht nach per Applanationstonometrie nach Goldmann misst weiß ich nicht, ich habe leider auch vergessen gezielt danach zu fragen, obwohl ich es mir notiert hatte.

    Das verstehe ich schon gut: man hat da immer viel auf dem Zettel, die Zeit ist knapp und hinterher, merkt man, was man alles vergessen hat.


    Aber mit der Zeit, wirst Du die Dinge klären können.


    Es ist ja schon möglich, das NTC bei Dir zuverlässige Werte herauskommen - aber ob das eben so ist, das muss sich durch Vergleich mit Goldman-Tonometrie erweisen.


    Also sei da einfach freundlich-hartnäckig und bitte darum - mit dem Argument, dass es ja bei Dir schon mal mächtig Abweichung gab, siehe Deinen ersten post - dass er nachmisst.


    Ich dachte meine Pupillen sind während des Puste-Tests geweitet, da ich ja in die diese "schwarze Dunkelheit" gucke dabei.

    Na ja, die Pupillen brauchen schon etwas Zeit, um von Tageslicht auf Dunkel durch Weitung umzustellen.


    Du merkst das, wenn Du abends im Bett das Licht ausmachst - dann siehst Du erst mal gar nichts. Wenn sich die Augen - so nach gefühlt mindestens einer Minute - an die Dunkelheit gewöhnt haben dann siehst Du wieder mehr.


    Die Zeit, die Du in das dunkle Gerät guckst, reicht dafür sicher nicht!


    Würde sie nämlich reichen, dann hieße das im Umkehrschluss, das da immer die Messung entsprechend der Situation im Dunkeln verfälscht wäre - und das kann ich mir nicht vorstellen!


    Vielleicht hat der Arzt das bereits bei irgendeiner Untersuchung erkennen können, auf Nachfrage hin schloss er einen zu engen Winkel jedenfalls aus und erklärte mir auch etwas dazu, dem ich allerdings nicht besonders gut folgen konnte, da ich mich mit der Materie und den Fachbegriffen (noch) zu wenig auskenne.

    Soweit mir bekannt, braucht es schon die übliche Gonioskopie per Kontaktglas (oder mittels OCT bzw. Spezialkamera, was niedergelassene AAs in der Regel nicht haben), um den Kammerwinkel zu beurteilen. Bei der üblichen Untersuchung an der Spaltlampe sieht er das nicht, allenfalls lässt sich so m.W. sehen, ob die Vorderkammer normal weit oder eher flach ist. Ob man daraus dann indirekt auf die Weite des Kammerwinkels schießen kann, weiß ich leider nicht.


    Aber offenbar ist der AA sich ja der Sache ja bewusst, wenn er Dir das auf Nachfrage erklärt hat.


    Also auch da freundlich-hartnäckig dranbleiben.


    Die Halos sehe ich auch bei Tageslicht wenn mir zum Beispiel eine sehr starke LED-Lampe ins Sichtfeld kommt, oder mir tagsüber ein Auto mit Aufblendlicht entgegenkommt (soll ja auch mal vorkommen...).

    OK, dann hatte ich Dich da wohl die Sache nicht richtig eingeschätzt. Das mit den Halos bei Dunkelheit, wie von Dir beschrieben, hat mich einfach stutzig gemacht.


    Also, jetzt wünsche ich Dir aber noch mal gute Druckwerte mit Monoprost, weniger gereizte Augen - und hoffentlich keine Halos mehr - weder im Dunkeln noch im Hellen!


    Die Frio-Täschchen habe ich mit kleinen Digital-Thermometern getestet. Bei diesen kurzen weiten Cargohosen ist ja viel Luft in den Seitentaschen

    Danke für den Test, ich war bis jetzt immer sehr skeptisch, die Tasche z.B. in Außentasche von Rucksack oder ähnlichem zu transportieren.


    Aber offenbar geht das durchaus!


    LG


    Chanceline

    Hallo Mostbluza,


    Natürlich habe ich den Augenarzt bei jedem Termin auf die Halos angesprochen. Aktuell denkt er, dass es eventuell von den trockenen Augen kommen könnte. Wenn bei mir der Augendruck gemessen wird gucke ich mit aufliegendem Kinn und anliegender Stirn in ein dunkles Gerät und lasse mich vom Luftstoß erschrecken, ich glaube da müssten meine Pupillen ja geweitet sein.

    Das liest sich nach einer NTC-Messung.


    Wenn diese Methode bei Dir zuverlässige Werte ergibt, dann gut.


    Aber sicherer wäre es auf jeden Fall, wenn der Arzt selbst per Applanationstonometrie nach Goldmann messen würde, das ist nun mal die zuverlässigste Methode. Aber das hatten wir ja schon weiter oben.


    Natürlich kann es sein, dass diese Halos mit trockenen, gereizten Augen zu tun haben.


    Dennoch würde ich den Zusammenhang mit einer Druckerhöhung im Dunkeln, wenn sich die Pupille natürlicherweise weitet, nicht ganz ausschließen.


    Wieso meinst Du denn, dass Deine Pupillen bei der Messung geweitet waren?


    Du warst ja wohl vor und bei dieser Messung nicht einige Zeit in einem abgedunkelten Raum, so dass sich Deine Pupillen geweitet hätten.


    Oder wurdest Du vorher weit-getropft, was man ja bei bestimmten Augenärztlichen Untersuchungen macht, wenn z.B. bestimmte Bereiche der Netzhaut beurteilt werden sollen, die sonst nicht einsehbar sind?


    Ansonsten würde ich davon ausgehen, dass Du bei dieser Messung normal-weite Pupillen hattest.


    Eigentlich ist es ja ein ganz normaler Vorgang, dass sich die Pupillen bei Dunkelheit weiten und bei hellem Licht verengen.


    Das Problem dabei kann aber sein, dass bei geweiteten Pupillen der Abfluss des Kammerwassers behindert wird, womit der AID steigt. Dies vor allem dann, wenn der Kammerwinkel nicht ganz offen und / oder die Vorderkammer eher flach ist.


    Hier haben schon etliche User (mich eingeschlossen), die an einem Offen-Winkelglaukom leiden, berichtet, dass ihr AID weit-getropft, vorübergehend (leicht) erhöht ist.


    Bei einem Engwinkelglaukom hingegen ist das Weittropfen kontrainduziert, da wegen einem möglicherweise starken Druckanstieg ein Glaukomanfall droht.


    Andersherum gibt es eine spezielle Sorte Augentropfen (Pilocarbin) die durch eine gezielte Verengung der Pupillen den AID senkt.


    Das ist der Hintergrund, der mich wegen dieser Halos, die Du bevorzugt im Dunkeln wahrnimmst, auf die Idee brachte, der Druck könnte bei weiter Pupille - also im Dunkeln - bei Dir höher sein als bei normalem Tageslicht!


    Zudem schien bei Dir die Glaukomform (Offen / Eng) nicht wirklich geklärt.


    Bitte, entschuldige die etwas langatmige Darstellung!


    Es kann natürlich sein, dass die Halos völlig unproblematisch sind, und tatsächlich von den trockenen Augen kommen; ich will Dir da gewiss keinen Floh ins Ohr setzen!


    Vielleicht gibt sich das mit den Halos ja jetzt auch durch die Verbesserung Deiner Verspannungen und mit den neuen, unkonservierten ATs, die Deine Augen weniger reizen. Zusätzlich könntest Du das ja auch durch befeuchtende bzw. pflegende Augentropfen untersützen.


    Aber das mit dem Kammerwinkel und damit die Glaukomform, das solltest Du doch baldmöglichst klären!



    Kammerwinkel will der AA bei einem meiner nächsten Termine ermitteln, einen zu engen Winkel schließt er aber aus.


    Das verstehe ich nicht so ganz:


    Wenn noch keine Gonioskopie gemacht wurde (das ist diese Untersuchung mit dem Kontaktglas, das man direkt auf das betäubte Auge bekommt), wie will der AA dann einen engen Kammerwinkel sicher ausschließen?


    Hornhautdicke ist bei mir 534/535.


    Das bedeutet, Deine Hornhautdicke ist ganz leicht unterhalb der Norm, die bei 550µm liegt.


    Laut Dresdner Korrekturtabelle addiert bzw subtrahiert man für je 25µm Abweichung nach unter /oben 1mmHg beim Drurck.


    Bei Dir kämen also nur so 0,5 - 1 mmHg, zum gemessenen Druck dazu.


    Wobei es durchaus sein kann, dass Dein AA so ein Kombigerät hat, das Augendruck und Hornhautdicke gleichzeitig ermittelt.


    Soweit ich weiß, gibt es da auch Geräte, die den Druck bereits mit entsprechender Korrektur ausspucken. Kannst Du ja mal nachfragen, bei der nächsten Messung.


    LG


    Chanceline

    Hallo Mostbluza,


    hatte heute wieder Termin beim Augenarzt mit Gesichtsfeld-Überprüfung und Augendruckmessung.

    Gesichtsfeld ist unverändert sehr gut und Augendruck ist mit den Xalatan-Tropfen von 25/32 auf 18/18 gesunken

    Das sind sehr erfreuliche Nachrichten, vor allem die doch wirklich beachtliche Drucksenkung insb. links.

    Nachdem ich den AA auf gelegentlich trockene, gerötete Augen angesprochen habe, hat er mir dazu geraten bis zum nächsten Termin in 3 Monaten die Augentropfen "Monoprost" auszuprobieren und mir ein Rezept ausgestellt.

    Diese scheinen den selben Wirkstoff zu haben, sind aber konservierungsmittelfrei und in Einzeldosen verpackt.

    Prima, dass der Arzt Dir nun die unkonservierte Version verschrieben hat - und ich wünsche Dir, dass Monoprost bei Dir genauso gut wirkt wie Xalatan und Du dabei bleiben kannst!


    da ich noch immer diese Halo-Effekte bei Dunkelheit habe

    Hast Du denn den AA darauf angesprochen, dass Du diese Halos immer noch und vor allem bei Dunkelheit hast?


    Diese Halos hattest Du ja schon länger. Unklar war oder ist, ob sie mit erhöhten AID zusammenhängen oder von Deiner Schulter-Nacken-Verspannung kommen.


    Wenn Du sie jetzt, wo der Druck doch durch die Tropfen gesenkt wurde, bei Dunkelheit immer noch hast, dann wäre es immerhin denkbar, dass Dein AID bei Dunkelheit und dadurch geweiteter Pupille höher ist, als dann, wenn er beim AA bei Tageslicht gemessen wird.


    Wurde denn inzwischen der Kammerwinkel angeschaut um eine mögliche Verengung, die sich ja gerade bei geweiteter Pupille auswirken kann, auszuschließen?


    Soweit ich mich erinnere, fehlte dieser Teil der Diagnostik noch ebenso wie die Messung der Hornhautdicke.


    ich habe mir für die heißen Ausflugs-Tage übrigens diese Frio Glaukom-Taschen für die Tropfen zugelegt, die sind echt toll und funktionieren auch in etwas weiteren Hosentaschen sehr gut.

    Die Dinger sind echt gut.

    Nehme an, Du hast mit einem Thermometer drin ausprobiert, dass sie (entgegen der Gebrauchsanleitung) auch in der Hosentasche funktionieren.


    Auch Dir einen schönen Rest-Sommer - den hätten wir nun wirklich verdient!


    LG


    Chanceline

    Hallo Lulu,



    Das Du Klarheit willst, verstehe ich,

    Tatsächlich wenn jetzt ein Arzt mir nun eine "gesicherte Diagnose" auf Glaukom geben wird, bin ich auch erleichtert!! dann weiß ich wenigstens was Sache ist. Die Ungewissheit und Zunahme weiterer Symptome beunruhigen mich massiv, ich möchte alles dafür tun, um bald eine Klarheit zu bekommen


    Aber die Diagnose "Glaukom" - die Du hoffentlich nie bekommst - würde Dich logischerweise nur dann weiter bringen, wenn Deine Beschwerden in irgendeiner Weise mit "Glaukom" zusammenhängen.


    Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: als Laie, der ich nun mal bin, kann ich einfach keinen Zusammenhang erkennen, zwischen diesem Glaukomverdacht und Deinen Beschwerden wie Lichtblitzen, Glaskörpertrübungen und Schwindel.


    Dein Vorgehen - Hausarzt wg Blutdruck, Blutbild - ist gut. Nicht vergessen, den Tipp von Parchita in Richtung Schilddrüse!



    Ich habe keine Migräne..

    Augenmigräne bringt man - gerade wenn man davon noch nichts gehört hat - nicht mit dem in Verbindung, was gemeinhin unter "Migräne" verstanden wird.


    Auch ich habe, als ich diese Diagnose bekam, dem AA zwar erleichtert aber ungläubig entgegengehalten, ich habe aber doch keine "Migräne".


    Bei Augenmigräne hat man nämlich keine Kopfschmerzen, sondern nur eine auf die Augen beschränkte Art Aura, wie sie bei manchen Migränepatienten den Kopfschmerzen vorausgeht.


    Ich will damit nicht sagen, dass deine Beschwerden Augenmigräne sind oder sein könnten, sondern eben - wie auch schon Jenat - darauf hinweisen, dass Ursachen für Sehstörungen nicht unbedingt im Auge selbst sondern im Gehirn liegen können.


    Daher der Neurologe als Anlaufstelle zur Abklärung.


    neurologisch bekomme ich keinen Termin, da ich noch nie beim Neurologen war, da müsste ich erst 2 Monaten warten


    Mache den Termin doch trotzdem - sollte bis dahin schon Klarheit sein, kannst Du ihn immer noch absagen.



    am 10.09 habe ich meinen nächsten AÄ Termin & möchte alles mitnehmen & gucken, was genau diagnostiziert werden kann....

    Bitte nicht vergessen, beim nächsten AA Termin diese Unklarheit in Sachen Kammerwinkel bzw. Vorderkammer anzusprechen. Auch Malve hat Dir ja oben nochmal den Zusammenhang zwischen Weitsichtigkeit und einer möglicherweise flachen Vorderkammer erklärt.


    Du müßtest Dich noch mal intensiver um Deine trockenen Augen kümmern.


    Hast Du damit schon angefangen?



    wie geht es dir? was ist bei dir passiert?

    Danke der freundlichen Nachfrage - mir geht es gut!


    Was bei mir passiert ist, kannst Du nachlesen - wenn Du willst:


    "Die alte Neue"


    LG


    Chanceline

    Hallo Lulu,


    Ich habe wirklich Angst, dass diese Exkavation ein beginnender Glaukomschaden ist. Andererseits weiß ich die Messergebnisse der Uniklinik Erlangen nicht. Sowohl Klinik Nürnberg als auch Erlangen haben mich darauf nicht angesprochen, gibt es da ein Grund? Könnten schräge Sehnerven mit Exkavation zusammenhängen? Kann sein, dass das HRT in Klinik Nürnberg falsch gemessen wurde? es war ein Azubi.


    Direkt hat die Exkavation nix mit dem schrägen Sehnerveneintritt zu tun - soweit mir bekannt.


    Es scheint mir aber durchaus möglich, dass dadurch Sehnerv und Exkavation in der Bildgebung, insbesondere mittels HRT, schwer zu beurteilen sind:


    Beim HRT nämlich wird - im Unterschied zum OCT - die Begrenzung der Papille und folglich deren Größe nicht selbsttätig vom Gerät festgelegt!


    Vielmehr muss der Untersucher nach der ersten Aufnahme (=Basisuntersuchung) die sogenannte Referenzlinie und damit die Papillenbegrenzung händig festlegen. Natürlich tut er das auf der Basis bestimmter anatomischer Bezugspunkte.


    Denkbar ist nun, dass bei Dir aufgrund des schrägen Sehnerveneintritts diese Bezugspunkte schwer erkennbar sind; wenn überdies ein nicht so geübter Untersucher den Job macht, dann könnte es durchaus möglich sein, dass die angegebenen Papillenflächen nicht korrekt sind.


    Daraus würde folgen, dass damit zusammenhängende Werte, wie Randsaumfläche und CDR, auch nicht stimmen!


    Aber bitte: dass ist Spekulation und muss nicht so sein!


    Es wäre hilfreich, die HRT-Ergebnisse von Nürnberg mit denen von Erlangen zu vergleichen. Sollten letztere gleiche oder zumindest ähnliche Werte hinsichtlich Papillengröße, CDR etc haben, dann steigt natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass diese stimmen.


    Aber auch dann sind natürlich die HRT-Ergebnisse mit denen des OCTs zu vergleichen und diese ganze Bildgebung wiederum im Kontext der anderen Untersuchungsergebnisse zu sehen.


    Und wenn bislang keiner der Ärzte, die Dich untersucht haben, die Exkavationen erwähnt hat, dann spricht das dafür, dass sie unverdächtig sind.


    Allein die Tatsache nämlich, dass Deine Sehnerven exkaviert sind, ist noch kein eindeutiges Zeichen für ein (beginnendes) Glaukom.


    Jeder Sehnerv hat eine zumindest minimale natürliche Exkavation - schon weil an der Stelle die retinalen Gefäße durchziehen.


    Größe und Form der Exkavation in Relation zur Größe der Papille sind entscheidend; und vor allem kommt es darauf an, ob diese Exkavationen natürlichen Ursprungs sind, also schon immer so waren; oder ob sie erworben, also durch einen zu hohen AID im Laufe der Zeit entstanden sind.



    Wie schon mal beschrieben: je größer die Papille, umso größer ist die Exkavation von Natur aus - ohne dass dies durch zu hohen AID verursacht sein muss.


    Eine große Exkavation bedeutet also nicht automatisch Glaukom!


    Kleine Papillen hingegen haben von Natur aus nur eine sehr kleine Exkavation. Folglich nährt da schon eine Exkavation, deren Größe bei einer Normalpapille unbedenklich wäre, den Glaukomverdacht.


    Insofern kommt in der Diagnostik einmal der Papillengröße eine wichtige Rolle hinsichtlich der Beurteilung der Exkavation zu. Und zum anderen lässt sich oft bei schwer zu beurteilenden Sehnerven die Frage: angeboren oder erworben nur durch den weiteren Verlauf klären.


    Bleibt die Exkavation in Größe, Form und Tiefe so wie sie ist, dann war sie vermutlich schon immer so. Wird sie größer und tiefer, dann liegt eine fortschreitende Schädigung vor, die man durch Senkung des AID stoppen muss. Rückgängig machen kann man sie nicht!


    Wobei Du natürlich mal überlegen könntest: Du warst ja sicher als Kind regelmäßig wegen der Weitsichtigkeit beim AA.


    So alt bist Du ja noch nicht, also könnte es die Praxis noch geben und möglicherweise dort Unterlagen, die auch etwas über den damaligen Zustand der Sehnerven hergeben. Vielleicht könnte das helfen.


    sind die unterschiedl. Papillenflächen ein Risiko für Glaukom? auch OHT?


    Solange noch nicht klar ist, ob diese vom HRT ermittelten Werte so überhaupt zutreffen, würde ich mir darüber nicht den Kopf zerbrechen.


    Oder hat Dir dazu einer der AAs etwas gesagt?




    Gibt es Leute im Forum, die mit Glaukom ein Leben lang ohne oder mit wenigen Gesichtsfeldausfällen geschafft haben? kann ich mit Glaukom alt werden?

    ich bin bald am Ende meines Studiums und hätte gut gesagt noch meine komplette berufliche "Zukunft" vor mir. bräuchte ja noch mind. 50 Jahre mein Augenlicht

    Aber gibt es schon Fälle, wo der Glaukom gestoppt wurde? erfolgreich?

    Wie sonst, würden hier so viele so fleißig schreiben???


    Wenn man ein Glaukom früh genug entdeckt und konsequent behandelt, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man sehenden Auges alt wird.


    In diesem Forum wimmelt es von Glaukomies, die schon ein recht gesegnetes Alter haben und immer noch gut sehen!


    Aber natürlich gibt es hier auch viele Patienten, die dafür hart zu kämpfen haben.


    Letztlich liegt es in der Natur ein solchen Forums, dass sich da Leute treffen, die mit ihrer Krankheit zu kämpfen haben. Die anderen, die damit einfach leben, haben wenig Grund, sich in einem Selbsthilfe-Forum zu engagieren.


    Ebenso aber gibt es hier viele, vor allem junge, Leute, die mit Glaukomverdacht kamen und bei denen sich dieser Verdacht im Laufe der Diagnostik, die gerade in schwierigeren Fällen ihre Zeit braucht, eben nicht bestätigt hat!


    Naturgemäß sind die meisten davon aber schon nicht mehr da!


    Und dann - um das Bild abzurunden - gibt es auch noch Leute wie mich und einige andere hier, bei denen die Frage Glaukom oder Nicht-Glaukom auch nach etlichen Jahren immer noch nicht geklärt ist.


    Bei Dir nun aber geht es jetzt doch erstmal um die Abklärung eines Verdachts!


    Von einer (möglichen) Glaukomdiagnose bist Du noch weit entfernt!


    Also bitte Faktencheck gegen Panik!


    LG


    Chanceline

    Hallo Lulu


    ich bin die letzten Tage nicht dazu gekommen, hier zu schreiben, die Impfung hatte mich so richtig fest in den Griff


    Prima, das mit der Impfung - womit ich natürlich nicht die Nebenwirkungen meine! Ich hoffe, die haben inzwischen nachgelassen.

    meinst du mit OHT die okuläre Hypertension?

    genau die ist gemeint - bitte entschulde diese Unsitte mit den Abkürzungen - aber es schreibt sich damit halt leichter (und weniger fehleranfällig).


    links 1,75, rechts 0,75, habe ich aktuell.


    Damit bist Du ja nicht so stark weitsichtig.


    Aber die Sache mit dem Kammerwinkel wirst Du ja sowieso nochmal nachfragen.


    ich merke diese Lichphänomene an beiden Augen und immer, wenn es dunkel ist und meine Augen geschlossen sind


    das könnte nun tatsächlich dafür sprechen, dass nicht die Augen selbst die Ursache nicht.


    Insofern ist ein Termin beim Neurologen und die Blutdruckmesung (Langzeit, nehme ich an) ein guter Plan.


    a die Ergebnisse von Klinik Nürnberg habe ich:


    Papillengröße L/R 2,13 / 1,51

    lineare CDR Wert L/R 0,49 / 0,24

    RNFS Dicke 0,31 / 0,39

    Da da ein linearer CDR auftaucht, nehme ich an, dass das die Werte der HRT-Untersuchung sind.


    Daraus ergibt sich:


    Deine Papillen sind rechts: eher klein; links: normalgroß.


    Aus dieser doch recht beträchtlichen Differenz der Papillengrößen erklärt sich auch die Differenz beim linearen CDR.


    Falls Du das nicht weißt: Der CDR beschreibt die Relation (ratio) der Größe der Exkavation (cup) zur Gesamtfläche der Papille (disk).


    In der Glaukomdiagnostik dient dieser Wert als eine (grobe) Einschätzung, ob ein Glaukomschaden vorliegen könnte.


    Dies insofern, als die Exkavation zu und der neuroretinale Randsaum abnimmt, wenn glaukombedingt Nervenfasern absterben.


    Inwieweit nun bei Dir diese Exkavation links tatsächlich verdächtig ist, lässt sich anhand eines ersten HRT und dann noch bei deinen wegen des schrägen Eintritts schwierig zu beurteilenden Sehnerven sicher nicht so einfach sagen.


    Und schließlich ist das auch nur ein Baustein in der Diagnostik, den man immer im Zusammenhang mit allen anderen Parametern betrachtet.


    Damit Du Deine Befunde komplett hast, solltest Du den Bericht aus Erlangen anfordern.


    LG


    Chanceline

    Hallo Andreica,


    also ich finde auch, dass sich das insgesamt gut anhört.


    Natürlich kann ich die mit Deiner Linsenproblematik zusammenhängenden Feinheiten nicht so wirklich einschätzen.


    Aber die in der Tat etwas verwirrende Bemerkung: stabil, aber "nicht gut" kann ich in diesem Zusammenhang verstehen - die Situation bei Dir ist nun mal schwierig und es gilt, für die Zukunft die Optionen zu sortieren.


    Blöd natürlich, dass das neue OCT den stabilen Befund nicht wirklich zuverlässig bestätigt. Wenngleich es natürlich erfreulich ist, dass diese Messung deutlich "besser" ausgefallen ist, als die vom Dezember.


    Jedenfalls wünsche ich Dir für den Termin am 26 August alles Gute und natürlich, dass das GDX bei Dir weiterhin zuverlässige und vor allem stabile Ergebnisse liefert!


    Möglicherweise lässt sich ja doch bei Deinem nächsten Termin in Köln ein Kontakt zu Dr. Enders herstellen. Du weißt schon, dass ist ein Spezialist für OCT bei schwieriger Papillenanatomie.


    Dieser Provokationstest - Druckmessung bei weitgetropftem Auge - wurde bei mir auch schon gemacht. So wie von Jenat oben, wurde auch mir der Zweck der Übung beschrieben, mit der Ergänzung, man bekomme so auch einen Anhaltspunkt, wie sich der Druck in der Nacht verhält.


    Da Du ja nun erst kürzlich ein mehrtägiges Druckprofil mit Nachtmessungen absolviert hast, kann ich mir nicht so ganz vorstellen, was dieser Provokationstest darüber hinaus erbringen kann.


    Und nun genieße erst mal eine entspannte Woche am See mit hoffentlich gutem Wetter :12: !


    LG


    Chanceline

    Hallo Lulu,


    einige Dinge sind ja nun doch klarer.


    Genau, Druck von 29 - 6, dann bei 23mmHg. Die wurde gemessen in der Klinik Mitte Juli zu Mittagszeit, ich vermute in den 5 Tagen der Anwendung ging es sicher in der Nacht um die 40! Mein Augapfel war in dieser Zeit sehr hart. Aber nach dem Absetzen ging es am gleichen Abend runter auf 18mmHg, abzgl. 6 bleibt 12/13 bei beiden Augen.

    Also solltest Du künftig Kortison wenn es irgend geht meiden. Dein AID reagiert darauf doch ziemlich heftig.


    Die restlichen - ungetropft - gemessenen Werte sind völlig im Rahmen.


    Wenn ich das denn richtig sehe: Wäre da nicht die Tatsache, dass die Sehnerven durch ihre spezielle Anatomie schwierig zu beurteilen sind und auch die Bildgebung keine eindeutigen Ergebnisse liefern kann, dann stünde der Verdacht auf OHT bzw auf NDG nicht im Raum!


    Da es diesen Verdacht nun mal gibt, muss man natürlich alles tun, um die Sache zu klären!


    Vorsicht ist nun mal die Mutter der Porzellankiste.


    Was Du bis jetzt unternommen hast, scheint mir umsichtig und richtig.


    Noch eine Meinung, würde auch ich mir nicht holen - das bringt nichts. Zumal Du mit Erlangen eine gute Anlaufstelle hast und das Druckprofil dort ja in absehbarer Zeit ansteht.



    Bleibt aber eben die Sache mit Kammerwinkel und Vorderkammer - wo es merkwürdig abweichende Befunde gibt.



    Zudem bin ich weitsichtig + schräge Sehnerveneintritt an beiden Augen, links mehr als rechts :O hab in OCT paar rote Bereiche ganz leicht, ich wollte in Uniklinik abklären, ob meine Lichterscheinungen am Abend mit Sehnervschädigung zu tun hat, nun keine klare Antwort bekommen. =(


    Meint ihr, in Erlangen hätten die mit Kontaktglas meine Augen sich anschauen sollen, oder? was gibt noch für Untersuchungsmöglichkeiten in Unikliniken, um zielgenaue Diagnose zu stellen? Zu meinem Kammerwinkel haben sie nichts gesagt =( scheinbar unauffällig?

    Wie stark bist Du weitsichtig?


    Soweit ich weiß, kann mit Weitsichtigkeit eine flachere Vorderkammer und ein engerer Kammerwinkel verbunden sein.


    Neben der Gonioskopie mit dem Kontaktglas gibt es auch andere Verfahren, Kammerwinkel und Vorderkammer zu untersuchen. Z.B. mittels einer speziellen Kamera oder einem OCT-Gerät.


    Möglicherweise haben die in Erlangen das ja so gemacht. Und da Du nur das mit dem (unvergesslichen) Kontakt kanntest, hast Du das nicht mitbekommen.


    Eigentlich solltest Du sowohl von Nürnberg als auch von Erlangen Berichte bekommen haben, in denen die gemachten Untersuchungen sowie deren Ergebnisse gelistet sind!


    Was den Kammerwinkel angeht, also unbedingt nochmal nachfragen!


    Hast Du eigentlich Angaben zu Papillengröße und CDR-Werten? Die findest Du auf dem Ausdruck des HRT.


    Wenn Du möchtest kannst Du Dich hier über diese und andere Untersuchungen kundig machen:


    Glaukomdiagnostik


    gibt es ein Zusammenhang zw. schnell sich zugenommene Glaskörpertrübungen, Lichterscheinungen und Glaukom? habt ihr davon was gehört?


    Einen Zusammenhang zum Glaukom kann ich da nicht sehen.


    Du schreibst, dass Du - völlig richtigerweise - wegen dieser Lichterscheinungen schon mehrfach bei AA warst, und nichts festgestellt wurde.


    Dann schreibst Du von Glaskörpertrübungen: Hat Dir denn der AA gesagt, dass sich der oder die Glaskörper verändern, oder wie kommst Du darauf?


    War da die Rede davon, dass eine Glaskörperabhebung im Gange ist?


    Du bist zwar für diesen, normalerweise erst später einsetzenden Alterungsprozess noch reichlich jung, aber zumindest könnte das eine Erklärung für diese Lichtblitze sein.


    Das hätte der AA aber gesehen - insofern verstehe ich das noch nicht so richtig. Aber mit Glaukom kann ich das nicht zusammenbringen


    Hast Du diese Erscheinungen denn auf beiden Augen oder nur auf einem? Hast Du sie bei geöffneten und geschlossenen Augen?


    Falls das beidseits auftritt würde auch ich - wie schon Jenat - darauf tippen, dass nicht die Augen sondern das Gehirn diese Phänomene bedingt.


    Ich z.B. habe, wie auch andere Mitglieder hier, gelegentlich Augenmigräne.


    Das ist eine Migräne ohne Kopfschmerzen. Da hat man beidseits (egal ob Augen auf oder zu) langsam zunehmende, grellbunte zackenförmige Lichteffekte, die sich über mehr oder weniger große Teile des Gesichtsfelds ziehen.


    Dieser - lästige aber gemeinhin als harmlos erachtete - Spuk dauert so etwa zwanzig Minuten.


    Auch hier liegt die Ursache nicht in den Augen, sondern eine Etage höher in der Sehrinde.


    Also wäre eine neurologische Abklärung Deiner Lichterscheinungen durchaus sinnvoll, so es von den Augen her keine Begründung gibt.


    LG


    Chanceline

    Hallo Lulu,


    zunächst mal: herzlich willkommen hier im Forum.


    Du hast sehr viel geschrieben und es gibt da mindestens 2 verschiedene Aspekte.


    Ich kann Dir da nicht auf alles antworten, aber ich versuche mal einen Anfang zu machen - sicher werden auch noch andere Mitglieder dazu etwas schreiben.


    Eine Bitte vorweg: bitte mache so nach spätestens 3 - 4 Zeilen einen Absatz mit Leerzeile dazwischen.


    Es gibt hier sehbehinderte, die mit längeren Monoblocks Probleme haben.


    Ich versuche mal zu trennen zwischen diesen beiden Problemen: Glaukomverdacht /okuläre Hypertension einerseits und der Glaskörperablösung andererseits.


    Ich gehe jetzt erst mal nur auf den Glaukomverdacht ein, sonst wird das zu unübersichtlich, zumal ich - ehrlich gesagt, den Zusammenhang zwischen beiden nicht so recht einordnen kann.



    Aufgrund meiner Entzündung im Auge habe ich Softacort genommen, tägl. 2x auf Arztanweisung

    wann wurde der erhöhte AID erstmals festgestellt? Falls das nach der Einnahme von Softacort (=Kortison) war, dann könnte es da möglicherweise einen Zusammenhang geben.


    Es gibt Menschen - sog. Cortison-responder - die auf Cortison mit erhöhtem AID reagieren.


    Wurde das mal bei Dir in Erwägung gezogen?


    Mein Augendruck bisher war bis auf 29 Ausrutscher in der Klinik "relativ" ok - hornhautdicke korrigiert jeweils an beiden Augen -6.


    Also wenn von Deinem Druck 6 Punkte abzuziehen sind, dann muss Deine Hornhaut sehr dick sein - was auf jeden Fall eine gute Sache ist, da anders herum eine zu dünne Hornhaut als Risikofaktor dafür gilt, dass eine OHT sich zum Glaukom entwickelt.


    Damit wäre auch der Druck von 29, korirgiert also 23, nur knapp über der Grenze, als die man gemeinhin 21 ansieht.

    Bisherige Werte (vor der Pupillenerweiterung):

    L: 17-19 (nach der Erweiterung: 22)

    R:18-20 ( nach der Erweiterung: 24).

    Ich nehme an, diese Werte sind ohne Therapie durch drucksenkende Augentropfen gemacht?


    Oder nimmst Du bereits Tropfen?


    Dann wäre das natürlich anders zu sehen.


    Dass die Werte nach Pupillenerweiterung leicht erhöht sind, ist nicht ungewöhnlich.


    Und da ja auch diese Werte noch um -6 korrigiert werden, verstehe ich eigentlich nicht, dass Du tatsächlich okuläre Hypertension haben sollst - oder übersehe ich da gerade etwas?


    Natürlich könnte es sein, dass Deine Sehnerven auch schon bei einem geringeren Druck, als er der Norm entspricht, Schäden davontragen.


    Das wäre dann als Normaldruckgaukom zu bezeichnen - wovon Du sicher schon hier gelesen hast.


    Stand denn das als Verdacht im Raum? War da mal davon die Rede?


    In der Uniklinik Erlangen war ich diese Woche, dort konnte man mir keine klare Diagnose bzgl. Glaukom stellen, sondern mir wurde gesagt: aufgrund den schrägen Sehnerveneintritt an beiden Augen sind die Datenbanken für mich nicht repräsentativ, man müsste es beobachten, ich habe leider nichts früheres als Termin bekommen als 29.10.2021 für Tages-Nacht-Druckprofil


    Erlangen ist auf jeden Fall eine sehr gute Adresse!


    Du hast also eine anatomische Besonderheit, der Sehnerv tritt schräg in das Auge ein: bist Du kurzsichtig?


    Oft nämlich ist das bei kurzsichtigen Mensch der Fall.


    Wie auch immer, die Diagnose ist dadurch erschwert, und es braucht Geduld!


    Auf jeden Fall ist es gut, ein Tag-Nacht-Profil mit Messungen im Liegen zu machen, um zu sehen, ob der Druck bei Dir möglicherweise nachts im Liegen wesentlich höher ist als die am Tag gemessenen Werte.


    Es wurde also in Erlangen (wie schon vorher in Nürnberg) ein OCT oder ein HRT gemacht.


    Das Ergebnis war unklar, was bei einer solchen anatomischen Besonderheit sehr oft der Fall ist.


    Vom Prinzip her funktioniert diese Art der Bildgebung (OCT oder auch HRT) vereinfacht gesagt so: Deine Papille, die Nervenfaserschicht rund herum, die Breite des neuroretinalen Randsaums, die Größe der Exkavation und anderes mehr wird vermessen.


    Diese Werte werden dargestellt. Das ist ähnlich einem Foto quasi die Dokumentation der ganz individuellen Konfiguration Deiner Sehnerven!


    Um nun beurteilen zu können, ob sie gesund sind oder möglicherweise sich ein beginnender Glaukomschaden abzeichnet, vergleicht man Deine Werte mit denen von Augen gesunder Probanden. Die hat man, differenziert nach Alter, Papillengröße, Refraktionsfehler usw. in einer sogenannten Normdatenbank gespeichert.


    Aus diesem Vergleich resultiert dann die Einteilung in grün = unverdächtig, gelb = grenzwertig und rot = außerhalb normaler Grenzen.


    Bei bestimmten anatomischen Besonderheiten, wie insbesondere schrägem Sehnerveneintritt, hoher Myopie u.ä. funktioniert das aber nicht, weil es nicht genügend Vergleichsaugen in der Datenbank gibt!


    Folglich kann diese Art der Bildgebung ihre Stärke erst über die Zeit beweisen: man macht Folgeuntersuchungen in regelmäßigen Abständen.


    Verändert sich nichts, dann ist alles gut und Deine Sehnerven sahen höchstwahrscheinlich schon immer so aus.


    Nimmt die Nervenfaserschichtdicke, oder / und die Dicke des Rands aber ab und die Größe der Exkavation zu, dann liegt vermutlich ein Glaukom vor - der Druck ist für den Sehnerv zu hoch und er nimmt Schaden - man muss also therapieren.



    Meine AA, zu ihr habe ich Vertrauen, sie hat ebenso eine Augenspiegelung gemacht, meinte dass die Netzhaut gut liegt & der Kammerwinkel auch ok ist. In der Klinik (Nürnberg Nord) wurde mir gesagt, mein Vorderkammer ist ENG/Schmal?! sind es die gleichen Kammer, von denen die Ärzte sprechen?


    Da habe ich ein Fragezeichen.


    Was haben die denn in Erlangen zum Kammerwinkel gesagt?


    Enge bzw Weite des Kammerwinkels wird in Graden angeben. 1 - 5 soweit ich weiß.


    Dass es da mal bei unterschiedlichen Untersuchern eine Abweichung von 1.Grad gibt, ist schon möglich.


    Aber das die einen sagen, Dein Kammerwinkel sei offen, jemand anderes dagegen ihn als "eng" befundet, das scheint mir ungewöhnlich.


    Es könnte jedoch auch sein - das ist aber Spekulation - dass einmal von Tiefe / Flachheit der Vorderkammer die Rede war.


    Da der Befund des Kammerwinkels ein durchaus wichtiger Punkt ist, von dem die Unterscheidung Offen- / Engwinkelglaukom abhängt, würde ich da an Deiner Stelle nochmal nachhaken.


    Wurde denn auch eine Gesichtsfelduntersuchung gemacht?


    Wenn ja, mit welchem Ergebnis?


    ich habe angst dass falls es Glaukom bei mir zutrifft und ich dadurch nicht früh genug entdeckt werde, verpasse die besten Behandlungszeiten.


    Wenn ich da nichts falsch verstanden oder überlesen habe, dann gibt es bislang lediglich den Verdacht.


    Dass da etwas zu spät entdeckt wurde, darüber brauchst Du Dir keine Sorgen machen.


    Die Zeit bis zu dem Druckprofil im Oktober ist ja nicht mehr lange - und dann wird man weiter sehen.


    .


    LG


    Chanceline

    Hallo Kullermurmel,


    schön, von Dir zu hören - trotz der gegenwärtig nicht optimalen Lage.


    Dass sich Kopfüberhaltung so wie auch andere Körperpositionen auf den AID auswirken können, ist wohl unbestritten.


    Die für Dich wichtigere Frage aber ist, ob sich eine mögliche vorübergehende Erhöhung des Drucks immer und sofort auf den Zustand der Sehnerven auswirkt.


    Was das angeht, würde ich mich auf jeden Fall Jenat anschließen,


    Du machst das nur kurzfristig in Deinem Leben. Wenn du das täglich machst über Monate und Jahre, müsstest du aufhören, jetzt ist das nur eine sehr begrenzte Zeit.


    Vermutlich hat Dein(e) Gyn. und / oder Hebamme einen Plan, wie lange man mit dieser Übung versuchen will, Dein Baby davon zu überzeugen, die optimale Position für den Start ins Leben einzunehmen.



    Weiß man eigentlich, wie sehr der Druck ansteigt, wenn die Pupille weitgetropft wird?


    So pauschal kann man das nicht wissen - es sei denn, Dein Druck wäre schon einmal erst mit normal-weiter und dann mit weitgetropfter Pupille gemessen worden. Dann hätte man einen Anhaltspunkt.


    Ich wurde letztes Jahr mal weitgetropft. Und da ich skeptisch war - eben wegen des Drucks - hat mir die AA den Zusammenhang erklärt.


    Ich hoffe, ich kann das richtig wiedergeben:


    Ein möglicherweise starker Anstieg des AID ist weitgetropft nur dann zu erwarten, wenn der Kammerwinkel flach und / oder verengt ist . Es kann dann zu einer Blockade des Kammerwinkels durch die Iris und mithin zu einem Glaukomanfall kommen.


    Folglich ist Weittropfen bei Patienten mit Engwinkelglaukom oder einem (stärker) verengten bzw. flachen Kammerwinkel kontraindiziert.


    All das ist bei Dir ja wohl nicht der Fall.


    Wenn ich meine AA weiter richtig verstanden habe, dann verändert die Iris immer ihre Lage, wenn sich die Pupille weitet - also auch schlicht bei Dunkelheit.


    Folglich ist auch bei einem unproblematisch gestalteten Kammerwinkel ein gewisser Druckanstieg möglich. Wie stark der ausfällt - das ist die Frage!


    Interessanterweise hat man Weittropfen früher sogar als eine Art Provokationstest benutzt um festzustellen, wie sich der AID eines Patienten bei Dunkelheit verhält.


    Heute, da man weiß, dass der AID nicht nur im Dunkeln sondern vor allem im Liegen steigen kann, und wo man zudem in der Lage ist, im Liegen zu messen, macht man eben 24 Stundenprofile.


    Inwieweit es hinsichtlich einer möglichen Steigerung des AID auch - wie Malve schreibt - eine Rolle spielt, was getropft wird, das weiß ich leider nicht. Bei mir stand nicht zu Debatte, dass es da überhaupt verschiedene Mittel gibt.


    Vorstellen kann ich mir aber, dass man den Grad der Weitung mit einem weniger stark wirkenden Mittel besser reguliert bekommt; oder dass die Wirkung schneller nachlässt - was wirklich ein Segen wäre!


    Wie stark man weiten muss, hat aber sicher auch damit zu tun, welche Bereiche des Augenhintergrunds zu besichtigen sind.




    Liebe Grüße und gedrückte Daumen, dass die Wende klappt


    Chanceline

    Hallo Malve,


    Möglicherweise aber ist man bei der privaten KV solchen, schlicht wirtschaftlichen, Überlegungen gegenüber aufgeschlossener, als das bei gesetzlichen KV der Fall ist.

    So entspricht das den Erfahrungen, die ich als Privatperson und beruflich bedingt über lange Jahre mit der privatwirtschaftlich organisierten PKV und mit der eher nach bürokratischen Prinzipien funktionierenden GKV gemacht habe.


    Dass Deine - wie ich annehme dem gesetzlichen Bereich zuzurechnende - Krankenkasse das ICare nicht bewilligt hat, widerspricht dem nicht, ganz im Gegenteil!


    Hättest Du meinen Beitrag aufmerksam gelesen, dann wäre Dir das nicht entgangen.


    Mein Argument, um es nochmal klar zu sagen: In der PKV dringt man leichter mit sachlichen Argumenten durch als in der gesetzlichen Krankenversicherung!


    Spendabel sind die einen wie die anderen nicht! - Wie sollten sie das auch sein! In Zeiten knapper Ressourcen, steigender Kosten, der Nullzins-Politik, die an den Altersrückstellugen nagt, usw.


    Mit dem, was dann reflexhaft als Zweiklassenmedizin zitiert wird, hat das nur insofern zu tun, als PKV und GKV nach sehr unterschiedlichen Prinzipien entscheiden!


    So meine Erfahrung und soweit zur Sache!


    Darüber hinaus aber muss ich Dir sagen:


    Ich schätze Deine Beiträge, Malve, und auch Deine gelegentlich nassforsche Art gefällt mir.


    aber:



    Ach Chanceline, das hört sich nett an, ist aber leider wirklich nur gutgemeinte Theorie.


    Das ist der Unterschied und das ist eben die 2-Klassen-Medizin, aber das ist ja eine bekannte Tatsache, das braucht man sich nicht schönzureden.

    Nett, gutgemeinte Theorie, schönreden! :schulterzuck:


    Solche Formulieren sind unangemessen!


    Dieses Forum lebt davon, dass jeder hier seine Erfahrungen einbringt und die Erkenntnisse, die er / sie daraus zieht.


    So man andere Erfahrungen hat oder andere Erkenntnisse daraus resultieren, dann kann man das sachlich darlegen, und sollte es nicht abschätzig disqualifizieren.


    Das ist mühsam, ich weiß. Gelegentlich lernt man aber auch was dabei!


    Ansonsten schafft das Unfrieden und führt - wie so oft leider - zu Streitereien, die mit der Sache rein gar nix zu tun haben und niemandem helfen!


    Dabei möchte ich nicht mitmachen!


    Also, bin ich, wie Silli oft sagte: hier raus.


    Aber nicht ohne Gisa zu sagen:


    Ich wollte Deine ganz konkreten Probleme mit der Beihilfe keineswegs kleinreden mit dem, was ich oben geschrieben habe!


    Damit das Kind nicht wieder auch nur in die Nähe des Brunnens gerät, kann ich Dir nur raten.


    Behalte einen klaren Kopf!


    Für den Arzt bist Du Privatpatientin, was ihn erfreut!


    Es kann, muss ihn aber nicht, interessieren, dass Du nur einen Teil seiner Rechnung von Deiner privaten Versicherung erstattet bekommst und den - wahrscheinlich - größeren Teil davon bei der Beihilfe einfordern musst, die aber nach der Logik der gesetzlichen KV funktioniert.


    Also beim nächsten Arzt - Karten auf den Tisch!


    Und bei den Damen der Beihilfe: sachliche Argumentation - wie Jenat Dir schon geraten hat.


    Geht heute Sternschnuppen schauen, soll welche geben,


    Sollte ich noch eine von diesen wunderbaren Sternschnuppen sehen, dann wünsche ich Dir, dass Dein Plan mit der Uniklinik Ende September funktioniert und dass der AID bis dahin im Rahmen bleibt und vor allem, dass Du Ruhe findest!


    Alles Liebe


    Chanceline