Beiträge von Chanceline

    Hallo Senator,


    Habe mich schon oft gefragt, was Leute dazu veranlasst - obgleich Alternativen vorhanden wären - sich für eine CPC zu entscheiden. Und dann noch evtl. mit der Ansicht, das könne man ja sogar öfter wiederholen


    Was die "klassische" CPC betrifft, hast Du sicher recht!


    Die gilt ja als eine Methode, die vor allem dann Anwendung findet, wenn es - leider - keine Alternativen mehr gibt.


    Also sozusagen die letzte Hoffnung.


    Diese neue Microcim Methode soll gewebeschonender sein und neben der Reduktion der Kammerwasserproduktion auch den uveoskleralen Abfluss verbessern.


    Damit käme das möglicherweise auch für Patienten in Frage, bei denen es durchaus noch andere chirurgische Alternativen gibt.


    Ob und wo dieses neue Verfahren aber tatsächlich erfolgreich durchgeführt wird, weiß ich leider auch nicht.


    LG


    Chanceline

    Hallo Andreica,


    gestern hatte ich meine Untersuchung bei meinem Haus-Augenarzt. Ich habe dieses Mal wieder ein OCT und kein Gdx gemacht, weil das Gdx Gerät - sowohl seins als auch die Methode - jetzt auf dem absteigenden Ast ist und praktisch nur noch OCT gemacht wird.


    Der Druck war korrigiert RA knapp 17 und LA 16, also im Zielbereich. Gesichtsfeld war unverändert und OCT auch. Damit war er war zufrieden.


    Das ist sehr erfreulich, was Du da berichtest.


    Druck im Zielbereich, OCT und GF stabil, das ist immer ein Grund zum :Freuen:


    Nun liefert das OCT bei Dir offenbar doch verlässliche Ergebnisse.


    Es war ja Deine große Sorge, dass Du aufgrund der speziellen Anatomie Deiner Augen keine verlässliche Bildgebung mehr bekommst - wenn irgendwann das letzte GDX-Gerät museumsreif ist.


    Das sollte Dich beruhigen!


    Ich weiß auch, dass Antidepressiva bei Glaukom nicht ideal sind; die meisten wie trizyklische Antidepressiva sind ja kontraindiziert. Die Neurologin hat sich nach Beratung mit ihren Kollegen und ihrer Chefin für Citalopram entschieden, und sowohl mein Haus-AA und Prof. Dietlein finden das auch in Ordnung.

    Das mit Deiner Depression ist natürlich keine gute Nachricht.


    Gut, dass Du Dir kompetente Hilfe gesucht hast.


    Die - ich würde sagen vorbildliche - Zusammenarbeit der Neurologin mit Deinen Augenspezialisten zeigt, dass Du in guten Händen bist.


    Mit scheint, Du hast ein ausgezeichnetes Händchen, was die Wahl Deiner Medizinmänner/frauen angeht! :daumenhoch:


    Ich wünsche Dir von Herzen, dass es Dir bald besser geht.


    Alles Liebe und Grüße


    Chanceline

    Hallo Gabrilla,


    auch ich habe mal wieder was gelernt.


    Vor allem, dass sich in so harmlos, gar positiv klingenden Sätzen Informationen verbergen können, deren Bedeutung einem nicht aufgeht.


    Erst dachte ich, das bedeute "offener Kammerwinkel". Erst als ich bei WiKi nachgeschaut habe, wurde mit klar, was es mit dieser Sichtbarkeit bis zur Schwalbe-Linie auf sich hat oder haben könnte.


    Was ich aber nicht so ganz nachvollziehen kann: Müßte ich bei einem engen Kammerwinkel nicht eher einen Hochdruck haben? Bei mehr als 20 bin ich nie angekommen. Die Klinik hat mit Absetzen der Medikamente 2020 auf Hochdruck getestet, die Diagnose Normaldruckglaukom wurde danach als gesichert bestätigt.

    Genau dass habe ich mich auch gefragt, da Du ja NDG als Diagnose hast.


    Ehrlich gesagt, ich kann nur vermuten, dass so ein enger Kammerwinkel ein Faktor ist, der das Risiko für Hochdruck bzw. eine Blockade erhöht,


    Dass das aber eben nicht in jedem Fall auch dazu führen muss.


    Gehen wir mal davon aus, dass in der Klinik nach der Gonioskopie dieses Risiko abgewogen und für unproblematisch erachtet wurde - denn sonst wäre das doch ziemlich fahrlässig.


    Dafür spricht auch, dass man Dich weitgetropft hat und dass das - jedenfalls druckmäßig - keine Komplikationen verursacht hat.


    Das Problem ist - so finde ich - die mangelnde Transparenz - man hätte Dir das auch sagen und erklären können - Du hattest ja danach gefragt nach dieser SLT Geschichte.


    So stößt man dann zufällig auf einen solchen Sachverhalt und macht sich dann doch seine Gedanken.


    Also nachfragen ist bestimmt kein Fehler - das hast Du ja vor.


    Liebe Grüße


    Chanceline

    Hallo Gabrilla,


    irgendwie scheint mir das mit dem Kammerwinkel bei Dir aber doch verwirrend:


    Ich habe mal in Deinem Thread "Noch ein NDG Verlauf" nachgelesen. Da schreibst Du gleich im ersten Post:


    Zusammenfassender Bericht:


    Papillen beiderseits 0,8 exkaviert

    Gesichtsfeld : absolute Defekte am RA, auch am LA deutlich erkennbare Ausfälle

    Kohärenztomografisch beiderseits ein Verlust der retinalen Nervenfaserschicht, vor allem inferior und temporal superior

    Freier Kammerwinkel bis zur Schwalbe-Linie


    Normalerweise wird der Kammerwinkel in Grad Shaffer 0 - IV angegeben.


    Diese Grade entsprechen der Sichtbarkeit bestimmter Strukturen im Auge - ich zitiere aus Wikipedia:

    • Grad 0 (0°): verschlossener Kammerwinkel (irido-kornealer Kontakt).
    • Grad I (10°): sehr enger Kammerwinkel (nur Schwalbe-Linie sichtbar), Verschluss sehr wahrscheinlich.
    • Grad II (20°): mäßig enger Kammerwinkel (Trabekelwerk sichtbar), Verschluss möglich.
    • Grad III (20–35°): offener Kammerwinkel (bis hin zum Skleralsporn einsehbar), Verschluss unwahrscheinlich.
    • Grad IV (35–45°): sehr weiter Kammerwinkel (Ziliarkörperband sichtbar), Verschluss unmöglich.

    Kammerwinkel – Wikipedia
    de.wikipedia.org


    Kann sein, dass ich mich täusche, aber das liest sich für mich, als sei Dein Kammerwinkel Grad 1, also sehr eng!


    Das würde die Frage Deines AA bzgl. Glaupax so wie vermutet erklären: für den (Not)Fall, dass der IOD durch die weitgetropfte Pupille stark ansteigt, will er Dir Glaupax zur schnellen Senkung geben!


    Entschuldige Gabrilla, ich will da jetzt absolut keine Pferde scheu machen!


    Aber, da Du sowieso vorhast, in der Uniklinik anzurufen, vielleicht erfragst Du auch gleich nochmal den Befund des Kammerwinkels.


    Wenn der wirklich Grad 1 ist, dann stellt sich wirklich die Frage, ob Du ohne Not das Risiko mit dem Weittropfen für eine Routineuntersuchung eingehst.


    LG


    Chanceline

    Hallo Sabine,


    dann ist ja glücklicherweise alles in bester Butter und Du kannst beruhigt dem Termin in Mainz entgegensehen.


    Sicher ist es hilfreich, wenn Du alles, was Du an ausgedruckten Vorbefunden hast, zu dem Termin mit nimmst.


    Interessierte finden die Arbeit von Susanne Sailer (2016, Uni Graz) übrigens unter dem Namen plus Stichwort "Makropapille" problemlos im Netz.


    Grüße


    Chanceline

    Hallo Sabine,


    Du sprichst vom H R T?


    Randsaum von 0,98 auf 1,02 das ist eine Messwertschwankung.


    Könnte es sein, dass in meinem Fall die dünne Nervenfaserschichtdicke und der "reduzierte" Randsaum angeboren sind?



    Wenn das über diese geringfügigen Schwankungen hinaus gleichgeblieben ist, dann ist das allerhöchstwahrscheinlich angeboren!


    Jedenfalls ist dann der Zustand seit 2006 unverändert und darauf kommt es an.


    Hast Du denn auch Deine OCT Befunde?


    LG


    Chanceline

    Hallo Gabrilla,


    die Frage wäre, ob die Pupillenerweiterung wirklich unbedingt sein muss.


    Manche AA machen das halt routinemäßig, weil sie sich die Netzhautperipherie anschauen wollen.


    Liegt denn bei Dir derzeit eine Problematik an der Netzhaut vor?


    Bei engem Kammerwinkel ist das Weittropfen - soweit mir bekannt - doch irgendwie immer mit einem Risiko verbunden.


    Wurde denn bei Dir mal der Kammerwinkel untersucht, also eine Gonioskopie gemacht - bitte entschuldige, falls ich Dinge frage, die Du möglicherweise schon berichtet hast!


    LG


    Chanceline

    Hallo Sabine,


    Die Auffälligkeiten im OCT und HRT sind bereits seit 2006 vorhanden - immer gleichbleibend.


    Dann ist das gut und würde darauf schließen lassen, dass es keine Verschlechterung gibt und folglich der Zustand stabil ist.


    Glückwunsch!


    Wobei OCT ja wahrscheinlich erst später gemacht wurde - 2006 war das noch nicht (so) verbreitet.


    Auch im HRT gibt es zwar das sog. RNFS Profil.


    Aber das ist mit der OCT Messung der Nervenfaserschichtdicke nicht direkt vergleichbar.



    Nur noch mal "bürgerverständlich", für mich:


    bei einer Makropapille sehen

    OCT
    HRT

    also Nervenfaserschichtdicke, Sehnervkopf, Randsaum (- fläche, - volumen) immer "dramatischer" aus als bei einer Normalpapille?

    Nein, so ist das nicht ganz richtig.


    Für das HRT ja.


    Diese Art der Bildgebung hat mit Makro- wie auch mit Mikropapillen ein Problem.


    Bei ersteren gibt es oft falsch positive Ergebnisse.


    D.h. Makropapillen werden vom HRT oft als glaukomatös eingestuft, ohne es tatsächlich zu sein.


    Beim OCT ist die Lage anders.


    Das vermisst die Dicke der Nervenfaserschicht in einem bestimmten Abstand rund um die Papille, bzw. weiter weg davon im Bereich der Makula.


    Da hat die Papillengröße zwar auch Einfluss, führt aber nicht zu falsch positiven Ergebnissen.


    Daher gilt OCT bei Makropapille als die verlässlichere Art der Bildgebung.


    Bei einigen Geräte, wie z.B. dem Spectralis von Heidelberg eng., ist überdies die Papillengröße (bzw. die Größe der BMO Area) inzwischen in die Datenbank eingerechnet.


    Wegen Vergleichbarkeit der Daten und Betrachtung der Historie:
    messen UK Mainz und Frau Dr. C.-H.- denn auch mit Heidelberg?


    Frau. Dr. Heinrich hat - nach allem, was man hier so liest - andere Gerätschaften.


    Mainz hat sicher HRT und wahrscheinlich auch das Spectralis OCT.


    Du kannst ja fragen und, falls Geräte unterschiedlicher Hersteller vorhanden sind, sagen, dass Deine Augen bislang mit dem Spectralis untersucht worden sind.


    Aber Vorsicht, es gibt da verschiedene Module. In dem Bericht aus Dresden, ist vom "Glaukommodul" die Rede.


    Wenn vorhanden, sollte das auch zur Anwendung kommen.


    LG


    Chanceline

    Hallo Gabrilla,


    dass Glaupax zur Pupillenerweiterung Verwendung findet, habe ich noch nie gehört.


    Möglicherweise zielte die Frage darauf ab, dass die Gabe von Glaupax nötig sein könnte - falls es durch die Pupillenerweiterung zu einer Verengung des Kammerwinkels nebst Druckanstieg kommen sollte.


    Das wäre natürlich ziemlich um die Ecke gedacht und ist pure Spekulation meinerseits - aber anders kann ich mir diese Frage nicht reimen.


    Am besten Du fragst nochmal gezielt nach - ist denn bei Dir der Kammerwinkel irgendwie problematisch? - ich habe das leider nicht so auf dem Radar.


    LG


    Chanceline

    Hallo Sabine,


    wenn das so lange stabil ist ohne Therapie - was soll da sein?


    Es ist doch nun durch x Messungen über Jahre festgestellt, dass deine Anatomie so ist.


    Von dem was Du schreibst bzw. aus dem Klinikbericht zitierst, ist dieser stabile Zustand nicht klar; mir jedenfalls nicht.


    Immerhin ist von einem "Nervenfaserbündeldefekt" die Rede und von OCT-Befunden "außerhalb normaler Grenzen" bds.


    Haben die da in Dresden die falschen Textbausteine erwischt?


    Nochmal die Gretchenfrage: sind diese Erkenntnisse aus 2021 neu?


    Auch gesunde, langjährig stabile Makropapillen können an Glaukom erkranken!


    Ich hoffe auch, dass meine Werte angeboren sind und sich deshalb seit Jahren nichts verändert hat.


    Wissen wäre besser - siehe Dein Motto!


    Also abklären lassen!


    Alles Gute für Deinen Termin am 20.01.!


    LG


    Chanceline

    Hallo Sundazed,


    Schön, dass Du wieder da bist.


    Richtig ist:

    HRT:

    RA Papillenfläche 3,12, Randsaumfläche 0,98 (also nicht 1,98), Randsaumvolumen 0,16, Nervenfaserbündeldefekt inferior

    LA Papillenfläche 2,98 Randsaumfläche 1,07, Randsaumvolumen 0,16

    Gut, dass sich diese merkwürdige Seitendifferenz nun als Schreibfehler geklärt hat!


    Aber besser werden die Werte damit natürlich nicht!


    Es kann zwar sein, dass diese (dünne) Randsaumfläche und die sich daraus ergebenden CDR-Werte bei Deiner Makropapille noch im Rahmen sind.


    Wie Du aber eingangs schreibst, sind auch die Befunde der Nervenfaserschichtdicke im OCT auffällig!


    Und diese Messung gilt, gerade bei einer Makropapille, als die zuverlässigere Methode als das HRT.


    Keine Ahnung - aus dem was Du schreibst - ob diese Befunde sich nun nach der langen als stabil gewerteten Phase verändert haben, oder ob sie nach wie vor so sind, wie sie waren???


    Die lange Reise nach Dresden würde ich an Deiner Stelle auch nicht mehr machen.


    Aber auf jeden Fall brauchst Du eine möglichst schnelle und kompetente Abklärung!


    Ob Mainz bei Deiner speziellen Problematik: Makropapille und Verdacht auf NDG die richtige Adresse ist, weiß ich leider nicht.


    Jenats Rat, zu Frau Dr. Heinrich zu gehen, scheint mir auf jeden Fall sinnvoll.


    LG


    Chanceline

    Hallo Muctu,


    auch ich verstehe nicht, was Du schreibst!


    Dein erstes OCT allerdings ist von der Art wie es viele Glaukomkranke hier gerne hätten.


    Das zweite - anderes Gerät - kann ich nicht einordnen.


    Bitte mache eine klare Ansage, was Dein Anliegen ist!


    Wir sind hier Mitglieder eines Selbsthilfeforums.


    Und dieses lebt davon, dass wir uns ernsthaft und in gegenseitigem Respekt begegnen.


    In diesem Sinne bitte: klare Ansage!


    Lg


    Chanceline

    Hallo Sunday,


    Jedenfalls spüre ich häufiger am Tag, dass sich etwas im Auge befindet, obwohl das von außen nicht mehr zu erkennen ist


    Das könnte natürlich schon ein Effekt trockener Augen sein. Möglich wäre aber auch dass das Gerstenkorn ein Druckgefühl verursacht.


    Was meint Denn Dein AA dazu?


    Bei mir haben 2 Sorten Antibiotika zwar die akute Entzündung nicht aber diese stecknadelkopfgroße Verdickung beseitigt. Einige Zeit habe ich dann noch eine Salbe mit einer Kombination aus Augentrost, Echinacea und Calendula (pflanzliche Enzündungshemmer) benutzt.


    Aber wirklich geholfen hat auch die nicht. Ich hatte zuletzt eher den Eindruck, dass das Auge dadurch gereizt wird, und habe jetzt damit aufgehört.


    Natürlich war ich deswegen bei der AA. Da das während meines Auslassversuchs auftrat, sogar mehrfach. Ich musste da ja sowieso wöchentlich den Druck messen lassen.


    Sie hat mir geraten, das operativ entfernen zu lassen - keine große Sache, meinte sie - falls es mich beim Sehen oder sonstwie beeinträchtigt. Ich müsste dazu aber in eine Augenklinik, sie selbst macht das nicht.


    Ich warte erst mal noch ab, und hoffe, dass sich dieses Hagelkorn doch von alleine davon macht. Beschwerden macht es glücklicherweise keine.


    Dir alles Gute und liebe Grüße


    Chanceline

    Hallo Sunday,


    Die 2. Nachuntersuchung ist ausgefallen. Inzwischen weiß ich, dass sie ohnehin keinen Sinn ergeben hätte.

    Hast Du diesen Versuch für Dich nun endgültig abgeschrieben?


    Oder machst Du die Übungen noch weiter?


    Zu der Zeit habe ich ja mein 2. Gerstenkorn in dem Auge bekommen, wo das GF eingeschränkt ist.


    Im Gegensatz zu dem ersten äußeren links schlage ich mich damit immer noch rum. Es beeinträchtigt häufig mein Sehen an dem Auge, weil es immer wieder verschmiert aussieht. Meistens ist es (leider) nicht meine Brille. Die Kombination mit Simbrinza ist da wohl auch nicht so günstig. Das wird sicher noch längere Zeit so anhalten.


    Auch bei mir ist dieses - inzwischen zum Hagelkorn umbenannte - Gerstenkorn leider immer noch hartnäckig an Ort und Stelle.


    Ist es denn bei Dir das Gerstenkorn selbst, dass das Sehen beeinträchtigt, oder ist das "verschmierte" Sehen ein Effekt der Behandlung mit einer Salbe?


    Getrübte Sicht und oft ein tränendes Auge hatte ich nämlich auch solange ich Salbe benutzt habe, was aber schlussendlich nichts gebracht hat.


    LG


    Chanceline

    Hallo Birgit,


    das hast Du nun erst mal überstanden...


    Gut, dass keine Vollnarkose nötig ist, ich hoffe nur, dass ich die OP nicht mit ansehen muss.


    Umso besser, wenn das ohne Vollnarkose geht.


    Anschauen musst Du das doch nicht - Schienbein ist weit weg.


    Ach, und die Ärztin sagte noch, dass ich an diesem Ding nicht sterben werde, immerhin... Aber: Heilungsdauer 2 bis 4 Monate!


    Ärzte haben oft so eine beruhigende Art sich auszudrücken...


    Das mit der Heilungsdauer musst Du einfach auf Dich zukommen lassen.


    Alles Gute und liebe Grüße


    Chanceline

    Hallo Birgit,


    Hinzu kommt, dass ich einen Mann an meiner Seite habe, der sich nie um etwas Sorgen macht. Das ist schön für ihn, bewirkt bei mir aber, dass ich für ihn mitdenken und -handeln muss. Ist einfach anstrengend...


    Irgendwie kommt mir das bekannt vor...


    Hat aber auch seine gute Seite - sag' ich mir jedenfalls.


    Stell Dir mal vor: zwei "Sorgenmacher" auf einem Haufen, das wäre doch recht unverträglich.


    Aber anstrengend ist es natürlich, wenn man sich für seine Umgebung verantwortlich fühlt - da gebe ich Dir völlig recht.


    Und leider weiß ich auch nicht wirklich, wie man das - zumindest gelegentlich - abstellen kann.


    Ich übe noch!


    Alles Gute nochmal für Deinen Termin und liebe Grüße


    Chanceline

    Hallo Birgit,


    so umsichtig, wie Du das angehst, wirst Du Deinem Motto aber gar nicht gerecht... ;o)


    Finde ich aber prima. Umso besser, wenn man die ganze Planung dann doch nicht braucht: Prinzip Regenschirm - auf jeden Fall besser als nass werden!.


    Einen Tipp, was die eventuell nötige Haushaltshilfe angeht:


    Unabhängig davon, wie Du das finanzierst, es könnte schwierig werden, kurzfristig jemanden zu finden.


    Aber seit es bei den Pflegegraden die sogenannte "Entlastungsleistung" gibt, die auch für eine Haushaltshilfe verwendbar ist, sind Agenturen, die entsprechende Hilfen vermitteln, pilzartig aus dem Boden geschossen. Auch die Pflegedienste ("Sozialstation" etc) vermitteln Haushaltshilfen unabhängig von bzw. zusätzlich zu Pflegeleistungen.


    Da bezahlst Du zwar mehr - rund E 25,- /Stunde, also eben das, was normalerweise die Pflegekasse hergibt.

    Aber dafür hast Du die Chance, kurzfristig jemanden zu bekommen; und Du musst Dich nicht selbst um Anmeldung etc kümmern, da Du nicht der Arbeitgeber bist.


    LG


    Chanceline

    Hallo Birgit,


    Ich bin mir nicht sicher, ob die Hautärztin übertrieben hat. Das Ding war ca. so groß wie eine Erbse und wurde dann von ihr etwa 1,5 cm im Durchmesser kürettiert. Laut Pathologie ist aber nicht alles weg, also muss größer geschnitten werden. Ich frage mich eh, wie man nun weiß, wie groß geschnitten werden muss. Oder ob evtl. noch eine 3. OP nötig sein wird. Ach, das ist hier aber auch kein Thema, denke ich, sorry.

    In dem link von Sabine, werden die unterschiedlichen OP-Methoden dargestellt.


    So wie ich das verstehe, wird entweder von vorn herein mit größerem Sicherheitsabstand geschnitten, oder der Tumor wird nach der sog. MOHS- Methode knapper ausgeschnitten. Erst nach der vollständigen histologischen Aufarbeitung der Schnittkanten wird die Wunde endgültig versorgt.


    Diese MOHS-Methode soll den Vorteil haben, dass die Wunde kleiner ist, dass allerdings so lange bzw. oft nachgeschnitten werden muss, bis tatsächlich alle Schnittkanten "sauber" sind.


    Die Lokalisation wird da sicher auch eine Rolle spielen. Im Gesicht oder am Schienbein, das macht, was das sichtbare Endergebnis angeht, natürlich schon einen Unterschied.


    Inwieweit die bereits erfolgte Kürettage, die so wie Du das beschreibst, wohl nicht einfach eine Biopsie war sondern bereits ein Versuch, den Tumor zu entfernen, Einfluss auf die OP-Methode hat, weiß ich natürlich nicht.


    Am besten, Du lässt Dir das am Freitag alles in Ruhe erklären.


    Freundliche Grüße und fest gedrückte Daumen!


    Chanceline

    Auch von mir Danke, liebe Antje, für den Kästner!


    Ein Genuss, der kluge Spruch.


    Den ich am Anfang dieses Jahres gern zitiere:


    "Es nützt nichts, und es schadet bloß,

    sich tausend Dinge vorzunehmen.

    Lasst das Programm! Und bessert euch drauflos!"


    In diesem Sinne Wünsche ich allen


    Ein gutes, weil verbesserungsfähiges Jahr!


    Und wer nix zu verbessern hat, der bleibe bei dem Alten.


    Euch Allen Alles Gute!


    Chanceline

    Hallo Birgit,


    Ich werde am 7. Januar erfahren, was man mit mir vorhat. Heute habe ich endlich den Befund bekommen, Verdacht auf PEK, die Hautärztin bittet auf der Überweisung um radikale Exzision. Klingt nicht gut, finde ich, allerdings ist es bei mir wohl die schwächste Stufe und ich hoffe, dass man es komplett entfernen kann.


    Lass Dich von dergleichen Formulierungen nicht verrückt machen.


    Radikale Exzision heißt nur, dass der Tumor, vollständig entfernt werden soll.


    Was mich wundert, ist eher, dass da steht "Verdacht auf PEK".


    Ist der Befund denn nicht durch eine Biopsie gesichert?


    Ich würde Dir raten, Dich vor der Besprechung über die OP Möglichkeiten zu informieren, damit Du Dich gut entscheiden kannst und Dich nicht überfahren fühlst.


    LG


    Chanceline

    Hallo Senator,


    Du Ärmster >:)


    Hatten wir das mit den digitalen Steigbügeln nicht schon einmal?


    Du solltest Dich schon in den Sattel schwingen, Senator


    Womit warst Du denn unterwegs?


    Mit dem gelben Impfpass?


    Da könnte das Problem liegen.


    Besser Du nimmst eine Kopie des Zertifikats mit, da ist der QR-Code drauf, der sich mit jeden Smartphone scannen lässt.


    Ich fahre zweigleisig - Zertifikat ausgedruckt - das hat bislang immer genügt - aber ich will auch fast nirgends mehr rein...


    Und dann den QR Code eingescannt in der Cov-app vom RKI - habe ich aber bislang noch nie gebraucht.


    Also das ausgedruckte Zertifikat sollte genügen.


    LG


    Chanceline

    Hallo Wolfi,


    auch von mir vielen Dank für Deine Recherche.


    Unter dem neuen Chef hat Aeries nun kurz vor Weihnachten eine exklusive Lizenzvereinbarung für Rhopressa und Rocklatan in Europa mit Santen Pharmaceutical abgeschlossen. Das ist ein japanisches Unternehmen, welches sich auf Augenheilkunde spezialisiert hat.


    Das liest sich in der Tat vielversprechend.


    Vor allem, weil Santen in Deutschland und anderen europäischen Ländern bereits mit verschiedenen ATs auf dem Markt ist.


    U.a. gehören dazu Taflotan, Taptiquom, Cosopt...


    Hoffen wir, dass Bewegung in die Sache kommt.


    Entscheidend - so meine Vermutung - wird aber sein, wie die Verhandlungen mit den KVs verlaufen.


    Nur wenn die Kosten von den Kassen übernommen werden, macht eine Markteinführung überhaupt Sinn.


    Und wenn man den derzeitigen Preis für Rhopressa mal als Anhaltspunkt nimmt, dann ist bzw. wird das sicher ein zähes Ringen - leider.


    LG


    Chanceline