Beiträge von Chanceline

    Hallo Jella,

    schön, dass Du den Zwischenstand berichtest.

    Hoffentlich bleibt Dir diese neue Ärztin erhalten!

    Das mit der Messung nach GAT wird sich bestimmt noch geben!

    Aber der Druck, so wie er jetzt gemessen wurde, ist doch - im Verhältnis zur Ausgangslage 23/28 - soweit gut.

    Aber Du tropfst ja nun auch drei Wirkstoffe, wenn ich das richtig auf dem Schirm habe.

    Ganz sicher ist es eine Wohltat, mit seinem Arzt oder seiner Ärztin vernünftig und offen sprechen zu können!

    Gerade bei unklarer Befundlage!

    Zwar wird der Befund damit nicht klarer, das liegt nun mal in der Natur schwer zu beurteilender Sehnerven.

    Aber man fühlt sich einfach besser ausgehoben im Sinne des Wortes.

    Für den Termin an der UK drücke ich Dir fest die Daumen.

    Ich wünsche Dir sehr, dass Dir das Klarheit bringt, was die Frage Glaukom oder (hoffentlich) angeborene Anomalie der Sehnerven angeht.

    Und natürlich auch eine Einschätzung hinsichtlich der weiteren Therapie in Anbetracht Deiner familiären Belastung.

    Nimm alle Befunde mit, am besten in Kopie.

    Und mach Dir eine Liste mit den zu klärenden Fragen.

    Sei nicht aufgeregt, das wird dort alles sowie eine zeitlich lange Geschichte...

    Alles Gute Dir und bitte lass hören

    Chanceline

    Hallo Max,

    ich erinnere mich noch an Deine posts vom letzten Jahr!

    Da hattest Du große Sorgen wegen eines möglichen Winkelblocks.

    Ist denn nun inzwischen geklärt, wie weit/eng Deine Kammerwinkel sind und ob die Vorderkammer tief/flach ist? Zumal Du ja doch ziemlich stark weitsichtig bist!

    Soweit ich als Laie Deine OCT-Befunde verstehe, gibt es keinen Grund zur Sorge! So wie Dir das Deine AA ja auch gesagt hat.

    Alles unverändert grasgrün!

    Die Kurven der Randdicke und der RNFL sind nahezu identisch. Links geht das zwar an zwei Stellen Richtung gelb, was Du wohl mit Kerben meinst. Aber das war ja schon bei der Erstmessung so!

    Kleine Abweichungen nach oben oder unten bei den Werten der einzelnen Tortenstücke würde ich als normale Schwankungen ansehen.

    Dasselbe gilt für diese gelben Flecken.

    Besonders früh nach dem aufstehen sehr harte (fühlen mit Finger), gerötete Augen mit leichten Kopfschmerzen -> geht weg, nachdem ich aufstehe

    Bei diesen Symptomen würde ich persönlich doch um eine 24 Stunden-Messung bitten!

    Sie hat mir Augentropfen (Taflotan sine Tafluprost) mitgegeben und meinte ich könne ja die mal 1 Monat vor dem schlafen gehen rein machen und testen, ob es morgens damit besser ist. Nun bin ich mit unsicher. Macht das Sinn? Kann das Schaden anrichten?

    Schaden kann das meines Erachtens nicht anrichten! Taflotan sine (ich tropfe das selber seit etlichen Jahren) ist zudem gut verträglich.

    Der Sinn allerdings scheint mir doch irgendwie seltsam. Wenn Deine Symptome damit verschwinden, dann würde das darauf hindeuten, dass Du im Liegen tatsächlich hohe Druckwerte hast.

    Und genau das sollte mittels Liegendmessung im Rahmen eines Tag/Nacht-Profils abgeklärt werden.

    LG

    Chanceline

    Lieber Senator,

    ein ganzes Jahr, so schnell vorbei.

    Keine Nachrichten sind gute Nachrichten, so man sagt!

    Aber mit dem zunehmenden Alter ist das nicht mehr so sicher...

    Es geschah inzwischen auch nichts Gravierendes, aber mein sehendes Auge ist etwas "müde" geworden -. Mein geschätzter Haus-AA, mit dem ich nach wie vor alle Vierteljahr "meeting" habe, sagt heute mit der zwischen uns üblichen lockeren Offenheit, das sei kein Wunder, mein Auge sei ja auch schon ziemlich alt. Womit er völlig Recht hat.

    Dass Du müde wirst, auch wenn Dein Auge das geworden sein mag, das nehme ich Dir nicht ab!

    Also bitte lies und schreib hier weiter. Ich lese Deine Kommentare immer gerne und Du hast hier viel beizutragen mit Deiner Erfahrung und Deiner positiv zugewandten Art!

    Gleichwohl meinen wir, es möge weiterhin in meinen lfd. Neunzigern noch ausreichen.

    Gute Nachricht!:thumbup:

    Alles Liebe und Gute Dir

    Chanceline

    Hallo Jenat,

    Die Fachwörter helfen beim Googeln, aber sonst leider nur bedingt...

    Sicher eine gute Idee, erst mal mit dem Hausarzt das weitere Vorgehen zu besprechen.

    Weiterführende Diagnostik ist für deinen Vater sicher auch eine schwierige Sache. Und dann kommt es ja vor allem darauf an, was es für Möglichkeiten der Behandlung bzw. Rehabilitation gibt.

    Vielleicht lässt Du ihn auch erst zur Ruhe kommen. Er hat ja sehr Schwieriges zu verkraften: der Tod seiner Frau und dann der Umzug ins Heim und damit eine völlig neue und ungewohnte Umgebung und dann auch noch diesen Sturz, Krankenhaus und Narkose. Für einen Demenzkranken sind solche Brüche besonders schwierig. Damit muss er erst fertig werden.

    Vielleicht stabilisiert sich sein Visus, wenn er sich gut betreut und aufgehoben fühlt.

    Über Deine Frage nach der besten Anlaufstelle habe ich nochmal nachgedacht.

    Es ist zwar eine ganze Weile her, aber ich habe die besten Erfahrungen gemacht mit der Geronto-Psychiatrie. Da gab es das gesammelte Wissen in Sachen dementieller Erkrankungen und der (leider begrenzten) Möglichkeiten der Behandlung.

    Also falls Du ein psychiatrisches (Landes)Krankenhaus oder eine ähnlich spezialisierte Einrichtung in der Nähe hast (s. den ersten link oben) dann würde ich mich dahin wenden.

    Alles Gute euch beiden und liebe Grüße

    Chanceline

    Liebe Antje,

    lass Dich einfach mal drücken!

    Nach dem Tod Deiner Mutter ist Dein Vater nun Dein Sorgenkind.

    Die erste Frage wäre, kann denn der Visus bei Deinem Vater überhaupt noch zuverlässig gemessen werden? Wie kommt er denn damit im Alltag zurecht?

    Stammen die angegebenen Werte aus der (objektiven) Visusmessung mittels Refraktometer? Oder kann Dein Vater die Sehtafel lesen, also Buchstaben, Zahlen oder Landoltringe identifizieren und benennen?

    Da bei Demenz auch das Sprachvermögen leidet, ist die Verständigung in jeder Hinsicht sehr schwierig. Und sicher auch die Visusbestimmung.

    Kann er Perimetrie machen, damit sich die Ausfälle objektivieren lassen?

    Möglicherweise ist für seine kürzliche Visusminderung gar nicht mehr der Schlaganfall 2022 verantwortlich. Sondern die Narkose hat einen weiteren Schub der Demenzerkrankung verursacht.

    So habe ich das bei meinem Vater erlebt, der Alzheimer hatte und nach einer OP unter Vollnarkose und einem für ihn äußerst verwirrenden KK-Aufenthalt einen deutlich wahrnehmbaren Schub der Demenz erlitt. Danach schien er auch nicht mehr lesen zu können, oder besser gesagt, er konnte nicht mehr mitteilen, was er gelesen hat.

    Wie weit ist die Demenzerkrankung Deines Vaters denn fortgeschritten, hat er Alzheimer oder vaskuläre Demenz?

    Zu welchem Arzt müsste ich ihn überhaupt bringen? Ich pflegte Mutter und Vater von Oktober 2023 bis 2024 vor Ort. Mutter starb Ende Dezember, dann habe ich Vater mit nach hier genommen ins Heim. Er braucht 24 Stunden Aufsicht, PFG 3, GDB 100, B, G. Beim Neurologen war er zuletzt im Oktober 2022 mit Mutter, danach nie wieder.

    Wenn sich augenärztlich kein Grund für die Visusminderung findet, dann wäre wohl ein Geronto-Neurologe und/oder ein Neuro-Ophthalmologe die richtige Anlaufstelle.

    Eine ganz gute Seite, wenn auch nicht spezifisch für die Augen, habe ich hier in Deiner Gegend gefunden. Vielleicht hilft Dir das, einen Faden in die Hand zu bekommen.

    https://www.alexianer-muenster.de/leistungen/zen…s-wallrath-haus.

    Eine neuro-ophthalmologische Abteilung hat das UKM, das kennst Du ja sicher.

    Ambulanzen & Funktionsbereiche: UKM - Augenklinik

    Mehr kann ich leider nicht beitragen. Ich hoffe sehr, es melden sich noch Leute, die sich mit der Problematik auskennen.

    Alles Gute für Deinen Vater und Dir viel Kraft!

    Liebe Grüße

    Chanceline

    Hallo Joe,

    hoffentlich hast Du in der UK einen zeitnahen Termin bekommen, damit sich das bald klären lässt!

    Vielleicht haben die dort auch eine Idee, was es mit diesen unterschiedlichen Fixationspunkten auf sich hat.

    Die Daumen sind jedenfalls gedrückt...

    Liebe Grüße

    Chanceline

    Azithromycin wurde mir auch schon mal verschrieben.

    Das ist ein Antibiotikum!

    Ob das bei viralen oder sonstigen nicht-bakteriellen Infektionen hilft?

    Was die sanfteren Methoden betrifft, habe ich sehr gute Erfahrungen mit Euphrasia Comp gemacht. Das hat aber viel Geduld gebraucht.

    Gute Besserung

    Chanceline

    Das ist völlig in Ordnung, manchmal mache ich das auh so, einem muss nur bewusst sein, dass man genau damit die lokale Apotheken zerstört! Hintergrund: Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten ist der Preis und die Marge für die Apotheke durch die Kassen und deren Verträge bzw. durch den Gesetzgeber fest definiert. An verschreibungspflichtigen Medikamenten verdienen die Apotheken daher fast gar nichts bzw. die Marge reicht bei den Mengen lokaler Apotheken nicht zum Überleben. Daher finanzieren sich lokale Apotheken zu einem großen Anteil über die freiverkäuflichen Medikamente. Wenn man die aber Online kauft, klappt das Prinzip nicht mehr und die lokalen gehen den Bach runter.


    Wie gesagt, ich möchte das nicht verurteilen, mache es manchmal selbst so. Aber jedem der es macht, sollte zumindest klar sein, dass das nicht gut für die lokalen Apotheken ist. Aus dem Grund versucht die Apothekerlobby ja auch das E-Rezept mit allen Mitteln zu verhindern, denn wenn die Menschen ihre verschreibungspflichtigen Medikamente auch einfach online kaufen, kommen sie für die freien erst recht nicht mehr in die lokale.

    Danke, Affected für diese klare und gut formulierte Einschätzung!:thumbup:

    Auch ich sehe die Auswirkungen des E-Rezepts mit gemischten Gefühlen.

    Wie jede Art der Digitalisierung erleichtert es alltägliche Dinge für den einen, für andere werden sie ungewohnt schwierig (s. Senators post weiter oben).

    Kritisch sehe ich aber vor allem, dass das E-Rezept das Geschäft der online-Apotheken befördert, weil das mühsame Einsenden von Rezepten entfällt.

    Einige hier machen es ja dennoch offenbar so, dass sie für verschreibungspflichtige Medikamente den Service des lokalen Apothekers in Anspruch nehmen, weil das vor allem bei kühlpflichtigen Medikamenten sicherer scheint; und die nicht-rezeptpflichtigen kauft man in einer Online-Apo, weil sie dort 'preiswerter' sind.

    Meines Erachtens spart man am falschen Ende! Und das wird am merken, wenn die Apotheke im Ort oder dem nächsten dicht gemacht hat, weil sie nun mal vom Mix aus dem Honorar aus rezeptpfichtigen Medikamenten und dem Verkauf von nicht-rezeptflichtigen Produkten lebt!

    Interessierte können sich diesbezüglich hier informieren:

    Rezepturen, Betäubungsmittel und Notdienst | ABDA

    Ich bin weder Apothekerin noch sonst Lobbyistin. Aber ich schätze meinen Apotheker vor Ort aus verschiedenen Gründen!!

    Selbstverständlich ist es jedem überlassen, wie er das macht. Aber man möge bitte nicht die Politik, Herrn Lauterbach oder sonst wen verantwortlich machen, wenn sich die negativen Konsequenzen des Mottos Geiz ist geil zeigen!

    Danke sage ich an Leute wie DSA hier, die im Dienst örtlicher Apotheken Medikamente ausfahren, und die bei entsprechenden Temperaturen einen Akku drauf packen, damit alles gut ankommt! Und die werden auch ihren Kunden klar machen, dass Medis bei warmen Temperaturen nicht über 25 Grad gelagert werden sollten!

    Eine online-Apotheke dafür haftbar zu machen, dass die Kühlkette eingehalten wird, dürfte ohne Anwalt schwierig werden.

    In diesem Sinne, macht es alle gut mit dem E-Rezept und löst es da ein, wo es für euch Sinn macht!

    LG

    Chanceline

    Hallo Joe,

    schon wieder ein Jahr vergangen...

    Erneut ist die Situation nicht eindeutig. Meine OCTs scheinen nicht sehr gut vergleichbar zu sein wegen unterschiedlicher Fixationspunkte. Es steht eine mögliche Verringerung der RNFL am rechten Auge im Raum. Dennoch meinte Frau Dr. Sie sei mit der Entscheidung noch keine Therapie einzuleiten bisher zufrieden.

    Ich habe nun eine Überweisung ins Uniklinikum bekommen zur Mitbeurteilung, ob es sich um eine Progression handelt oder nicht. Schätzen die Ärzte dort die Situation genau so ein, soll ich nur noch alle 2 Jahre zum OCT kommen und es handle sich zunächst nur um eine Anomalie.


    Merkwürdig, dass es dieses Messproblem auch beim diesjährigen OCT gibt und folglich immer noch diese Unklarheit besteht.

    Wenn ich richtig verstehe, bescheinigt Frau Dr. Cybulska-Heinrich Dir aber dennoch Stabilität!!!

    Du selbst allerdings scheinst immer noch unsicher zu sein - oder verstehe ich was falsch?

    Kommt das nur von diesem Messproblem beim OCT? Oder gibt es sonst etwas, woraus sich rechts eine mögliche Progression ableiten ließe?

    Ich hatte Dir im letzten Jahr schon geschrieben, dass es sich (vermutlich) um eine geringfügig andere Positionierung des Scans handelt, woraus sich eine Verschiebung der Werte zwischen einzelnen Sektoren ergibt. Bei mir gab es mal eine ähnliche Situation!

    Natürlich muss ausgeschlossen werden, dass die Abnahme einzelner Bereiche nicht doch einen Rückgang der RNFL bedeutet. Auch wenn sich das rechnerisch durch die Zunahme benachbarter Bereiche nivelliert.

    Du kannst aber sicher sein, dass Fr. Dr. Cybulska-Heinrich sich das alles gut angeschaut hat!

    Hat sie denn etwas dazu gesagt, woran das liegen könnte? Ich nehme doch an, dass Du gefragt hast:

    Am Gerät bzw. an der Bedienung desselben, dann sollte sich das doch lösen lassen!

    Oder an Deinen Augen? Die anatomischen Fixpunkte zur Ausrichtung des Scan müssen ja korrekt erkannt werden, damit sie bei Folgeuntersuchungen wieder exakt angesteuert werden können. Vielleicht gibt es da bei Dir irgendeine anatomische Besonderheit, die das erschwert.

    Was ich irgendwie nicht verstehe ist, sollten die gelben Bereiche um rechten Auge sich nicht auch in der RNFL-Zusammenfassung widerspiegeln, oder setzt ich da ganz unterschiedliche Sachen in Bezug? Der Durchschnitt der RNFL-Werte hat am rechten Auge ja nicht abgenommen, eher am Linken.


    Ich nehme an, Du meinst die Abnahme der Werte OD in den gelb markierten Sektoren des Kreisdiagramms und wunderst Dich, dass die Werte G/S/I in der Tabelle 2024 dennoch alle grün sind! Sogar die, welche 2023 gelb waren!

    Die Tabellenwerte sind Durchschnittswerte (arithmetisches Mittel): S/I bekommst Du, wenn Du die Werte der jeweils vier oberen/unteren Sektoren aus dem Kreisdiagramm addierst und dann durch vier teilst.

    Der G-Wert ergibt sich, indem Du S/I zusammenzählst und durch 2 teilst.

    Die abnehmenden Werte (gelbe Bereiche im Kreisdiagramm) egalisieren sich dadurch, dass in benachbarten Sektoren die Werte gestiegen sind! Genau das spricht ja für die Vermutung, dass sich durch eine andere Positionierung des Scans die Sektoren/RNFL-Werte verschoben haben.

    Erfreulich ist auch, dass die GCC-Werte alle unverändert grün sind und die im letzten Jahr erheblich größer gemessene Exkavation links wieder auf den Wert von 2022 zurückgefunden hat.

    Auf der Basis verstehe ich nicht so ganz, wie (und von wem) es zu der Ansage kommt, beim rechten Auge stünde eine Progression zur Debatte?

    Für mich wäre entscheidend, dass Frau Dr.Cybulska-Heinrich von stabilen Verhältnissen ausgeht. Sonst hätte sie Dir doch nicht gesagt, dass nach wie vor keine Therapie nötig ist und aus ihrer Sicht künftig 2-Jährige Kontrollintervalle ausreichen.

    Zu Deiner Beruhigung und um allen Eventualitäten zu begegnen, ist es aber sicher gut, dass sie Dich zur Mitbeurteilung an die Uniklinik überiwesen hat.

    Für den Termin dort wünsche ich Dir von Herzen alles Gute!

    Chanceline

    Hallo Rala,

    DieDa hatte mir gestern mit ihren guten Wünschen aus dem Herzen gesprochen...

    Dein Sohn ist wieder daheim, also ist offenbar bei den Untersuchungen nichts festgestellt worden!

    Migräne mit Augenbeteiligung ist denn wohl die wahrscheinliche Diagnose.

    Schlimm genug, die Schmerzen und die Sehstörungen!

    Aber doch nicht Schlimmeres. Zum Glück!

    Mir ging durch den Kopf, dass mein Brüder mit der Pubertät extreme Kopfschmerzen und Sehstörungen bekam. Migräne bei Jungs war damals überhaupt kein Thema. Lange her! Unser Kleinstadtdoc verschrieb damals Schmerzmittel und meinte, dass sich das auswachsen würde.

    Er hat damit recht behalten, glücklicherweise!

    Liebe Grüße

    Chanceline

    Hallo Mareike,

    Im Februar war dann die große Untersuchung, weitstellen der Pupille, oft. Dabei kam leider heraus, dass ich ein gesichertes Glaukom habe und ein CD von 1,0... Mein AA meinte, dass ihm bei dem Befund die druckwerte noch zu hoch seien (mittlerweile war ich bei 19 und 18) und er mir fixaprost empfiehlt. Tja nun ist das mittelzleider nicht lieferbar, also habe ich 2 Wochen Augentropfen mit Konservierungsmittel getropft. Die haben sehr stark gebrannt.

    Das tut mir sehr leid für Dich, dass aus der okulären Hypertension nun offenbar doch ein Glaukom geworden ist!

    Gut natürlich, dass das schnell entdeckt wurde.

    Bist Du sicher, dass der CDR 1,0 ist - vorher hattest Du 0,6-0,7, was bei einer Makropapille immer noch im Rahmen sein kann?

    Ein CDR von 1,0 bedeutet vollständige Aushöhlung der Papille und damit totaler Verlust des Randsaumsl

    Das ist eine Ansage!

    Wie wurde der CDR-Wert ermittelt - Spaltlampe oder stammt der Wert aus der Bildgebung?

    Was sagt das Gesichtsfeld? Und wie ist die Messung der Nervenfaserschichtdicke im OCT ausgefallen? Darüberhinaus werden im OCT ja auch Papillenwerte, u.a. der CDR ausgewiesen!

    Bitte mache Dich da kundig und sprich noch mal mit dem AA!

    Ich will Dich nicht beunruhigen, aber für mich persönlich wäre da Klärungsbedarf!

    Nun meine Bedenken, macht es Sinn, soviel rum zu probieren? Wie lange müssen sich die Augen an die Tropfen gewöhnen? Und was hilft euch bei dem Symptom der schweren, müden Augen? Ich trope nebenbei noch thealoz.

    Also jetzt Dritter Versuch taptiqom.

    Natürlich macht das Sinn!

    Es kann einfach dauern, die Tropfen zu finden, die den Druck ausreichend senken und die Du verträgst!

    Wie lange das dauert, kann individuell sehr unterschiedlich sein.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass das mit Taptiqom klappt.

    Diese Kombi aus Tafluprost und Timolol ist unkonserviert und gilt als sehr gut verträglich!

    Den Einzelwirkstoff (Taflotan sine) tropfe ich selber seit 9 Jahren mit sehr guter Drucksenkung und ohne nennenswerte Nebenwirkungen!

    Liebe Grüße

    Chanceline

    Hallo Alena,

    sondern man sagte mir, mein Sehnerv würde bei Spaltlampenuntersuchung komisch aussehen, ich hätte trockene Augen und einen zu hohen Augendruck. Sofort wurde ein OCT gemacht, welches top aussah. Ich wurde entlassen mit Benetzungstropfen und Tropen zur Drucksenkung.

    Du solltest Dir erstmal Klarheit verschaffen, wie überhaupt Dein Befund ist.

    Am besten zu sprichst Klartext mit Deinem AA!

    Was hat es mit dem komischen Aussehen Deiner Sehnerven auf sich?

    Hat das Kind einen Namen: z.B. vergrößerte Exkavationen?

    Dergleichen kann Hinweis auf ein Glaukom sein, es kann aber auch angeboren sein. Das muss man beobachten! Wenn sich daran nicht verändert, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um eine angeborene Anomalie handelt

    Dein OCT ist top, wie Du schreibst! Also kein Glaukom? Was sagt Dein AA dazu?

    Hat sich denn an diesem Spaltlampenbefund etwas verändert? Du bist ja nun seit zwei Jahren in Beobachtung!

    Möglicherweise hast Du also nur zu hohen Augeninnendruck (OHT).

    Wie war Dein AID vor Einleitung der Therapie? Und wie wurde er gemessen?

    Als zuverlässigste Methode gilt nach wie vor die Messung durch den AA an der Spaltlampe nach Goldman per Applanation (GAT).

    Vor allem für die Diagnose und für Therapie-Entscheidungen sollte so gemessen werden!

    Also falls Du nur OHT hast - bleibt die Frage: wie hoch?

    Ob man OHT behandelt, entscheidet man nach Höhe des Drucks und in Abwägung persönlicher Risikofaktoren.

    Gibt es Glaukomfälle in der Familie, bist zu stark weit- oder kurzsichtig, hast Du andere Erkrankungen?

    Du siehst, es gibt da erheblichen Klärungs- und Gesprächsbedarf!

    Also bitte bleib dran!

    Dass Du die Therapie mit Nebenwirkungen nur halbherzig befolgst, das verstehe ich, weil die Diagnose nicht klar ist!

    Also kläre das, dann wird auch die Therapie einsichtig und Du kannst sie befolgen.

    Falls dein Dein AA dazu nicht bereit ist, dann geh in die Glaukom-Sprechstunde einer spezialisierten Klinik.

    Da Du in der PKV bist, braucht Du dafür keine Überweisung.

    Du ruft einfach an, machst einen Termin, aber suche Dir eine gute Adresse!

    Ansonsten kannst Du die Suchfunktion nutzen - Lupe oben rechts, aber von der Startseite aus - Stichworte habe ich Dir kursiv unterlegt.

    Falls Du Fragen hast, dann melde Dich einfach.

    LG

    Chanceline

    Ach Rala,

    Dir bleibt im Moment aber auch gar nichts erspart:troest2:.

    Auf Deine Fragen habe ich keine Antwort - leider.

    Was mir in den Sinn kommt, hatte Dein Sohn denn schon vorher Migräne?

    Oder waren das jetzt die ersten Anfälle in dieser Art?

    Ob das möglicherweise Glaukomanfälle gewesen sein könnten, wird sich nun sicherlich morgen klären!

    Mach Dir keine Sorgen wegen dieses MVZ - es gibt überall verantwortungsvolle Ärzte, die ihren Job gut machen

    Von Herzen alles Gute und Liebe

    Chanceline

    Hallo Markus,

    ich weiß ja, wie schnell alles wieder vorbei sein kann. Es war ja schon die dritte DMEK. Bei den ersten beiden war auch erst alles ok.

    Jetzt verstehe ich Deine skeptische Zurückhaltung besser.

    Von Herzen wünsche ich Dir, dass dieses Mal alles gut wird und bleibt!. Aller guten Dinge sind drei...

    Liebe Grüße

    Chanceline

    Hallo Hans,

    Ich war zwischenzeitlich bei einer weiteren AA die sich auf Glaukom spezialisiert hat. Sie sagte Sie sieht zz kein Glaukom, nur große Sehnerven. Nicht desto trotz 2x im Jahr zum OCT. Also dann doch nicht 100% sicher meiner Meinung. Ich werde wohl oder übel in 6/12 Monaten erst mehr wissen ob der große Sehnerv angebohren ist oder doch was ist. Ganz glücklich bin ich natürlich nicht, aber die Hoffnung bleibt.

    Dieser letzter Termin hat Dir eine wichtige Information gebracht!

    Kein Glaukom, aber große Sehnervenköpfe, sogenannte Makropapillen!

    Das ist eine angeborene Anomalie, aber gar nicht mal so selten.

    So wie kleine oder große Füsse, das hat man von Natur aus, und das ändert sich im Laufe des Lebens auch nicht!

    Das Problem dabei ist folgendes:

    Makropapillen haben meistens große Exkavationen, so wie sie ja auch bei Dir festgestellt wurden. Solche großen Exkavationen können aber auch Folge eines glaukomatösen Schadens sein.

    Die Schwierigkeit ist also, das eine vom anderen zu unterscheiden.

    Ich bin selbst betroffen und kenne die Problematik!

    100% Sicherheit bei der ersten Untersuchung oder durch eine Zweit- oder gar Drittmeinung, wie Du das gerne hättest, kann es da nicht geben. Das liegt in der Natur der Sache!

    Es braucht Zeit und Geduld!

    Was die AA Dir gesagt hat, ist nach meiner Erfahrung solide und richtig.

    Du lässt bitte regelmäßig kontrollieren. Und wenn sich am Ausgangsbefund nichts ändert, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese glaukomverdächtigen Exkavationen angeborenen - also Folge der Makropapillen - und nicht durch einen glaukombedingten Schaden bedingt sind.

    Die Chancen dafür stehen gut! Auch bei mir hat sich der anfängliche Verdacht mit der Zeit entkräftet!

    Wenn Du magst, nutze die Suchfunktion - am besten von der Startseite aus - Stichwort Makropapille.

    Ratlos, verängstigt und unsicher musst Du nun wirklich nicht mehr sein!

    Dranbleiben solltest Du auf jeden Fall!

    Liebe Grüße und ein entspanntes Wochenende wünsche ich Dir

    Chanceline

    -

    Hallo Markus,

    lesen tut sich das was Du schreibst so, als ob Du Grund zu Freude hättest:

    Die neue Hornhaut ist soweit weiter ok. Der Visus war mit der neuen Brille 0,4 beidseits. Das ist für mich gut. Der Druck 11/9.

    Du klingst aber so verhalten?

    Wo drückt denn der Schuh, wenn ich fragen darf?

    Alles Liebe

    Chanceline

    Hallo Dirk,

    wenn ich richtig verstehe, ist der Druck nun nach drei Tagen ohne Glaupax wieder gesunken. Das ist natürlich gut!

    Und Du tropfst weiterhin die Medis, so wie von Deinem AA verschrieben, also die 'neuen' Präparate, richtig?

    Daraus, und so wie Du den Hergang in Deinem Eingangspost beschreibst - würde ich denn doch eher vermuten, dass nicht der Wechsel der Tropfen für diese Druckentgleisung verantwortlich war sondern Dein Pigmentglaukom, das nun mal in Sachen AID als sehr unberechenbar gilt.

    Spricht dafür nicht auch die erhebliche Druckdifferenz zwischen Deinem TE-operierten Auge und dem (noch) nicht operierten Auge?

    Was meinen denn die Docs in der Klinik und wie soll es jetzt weiter gehen?

    Hoffentlich hat das mit der Entlassung geklappt!

    Als Gute und liebe Grüße

    Chanceline

    Hallo Susanne,

    Ich habe gerade ein OCT machen lassen und die Ausdrucke von 2021 bis 2024 bekommen. Dazu habe folgende Fragen:

    Beim Retina OCT soll da der Wert hoch oder tief sein? Mein linkes Auge ist von 422 auf 362 und dann auf 348 gesunken und mein rechtes von 344 auf 337, 339 dann wieder auf 360 hoch.

    Beim Glaucom OCT war mein linkes Auge 2021 rechts unten in einen Feld gelb: 4 % (Borderline) und jetzt 2024 ist es wieder grün: 8% (within normal Limits). Kann der Sehnerv sich doch erholen?

    Rechts ist er in in einem Feld gelb: 5 %, dann 3% und jetzt 4% ( Borderline).

    ich bin ganz entschieden dafür, dass Patienten die für ihre Erkrankung relevanten Untersuchungsergebnisse verstehen und nachvollziehen können!

    Natürlich sollte einem der AA die Ergebnisse der Bildgebung plausibel und im Zusammenhang mit allen anderen Untersuchungen erklären!

    Aber nach meiner Erfahrung sind Ärzte oft erst auf Nachfrage gesprächig. Also lohnt es sich als Patient die richtigen Fragen zu stellen!

    Und so ein OCT zu lesen ist kein Hexenwerk!

    Tierfreund hat Dir schon wichtige Infos gegeben, was es mit diesen Farbwechseln zwischen gelb und grün bei grenzwertigen Messungen auf sich hat!

    Zu allen auf dem Markt befindlichen OCT-Geräten gibt es im Netz auch für Laien taugliche Informationen auf den Seiten der Hersteller.

    Wenn ich Deine Informationen richtig lese, dann war bei Dir das Spectralis von Heidelberg Engineering am Werk.

    Dazu hat Rala kürzlich einen link eingestellt.

    Den findest Du hier:

    efaidnbmnnnibpcajpcglclefindmkaj/https://media.heidelbergengineering.com/uploads/Produc…-Toolkit_DE.pdf

    Ich hoffe, das kann Dir helfen, um bei Deinem AA Termin die richtigen Fragen zu stellen und aufschlussreiche Antworten zu bekommen!

    Ansonsten kannst Du in Sachen OCT-Auswertung auch hier im Forum die Suchfunktion bemühen.

    Was Deine schwankenden 'Retina' Werte angeht, muss das, nach meiner Kenntnis, nicht zwingend etwas mit dem Glaukom zu tun haben, das kann eine andere Baustelle sein. Ich hatte das auch schon im Zusammenhang mit einer Glaskörperabhebung. Also lass Dir das erklären!

    LG

    Chanceline

    Hallo Sandra,

    danke für Deine Rückmeldung und gedrückte Daumen für den Termin!

    Eine Bitte: sei so gut und schreibe nicht in Zitate hinein.

    Sonst lässt sich schwer nachvollziehen, wer denn nun was geschrieben hat.

    Und zitieren kann man aus Zitaten heraus auch nicht.

    Ich bin gespannt auf Deinen Bericht...

    Liebe Grüße

    Chanceline

    Hallo Rala,

    prima, dass die Ärztin die Überweisung nun doch ausgestellt hat und ihr zeitnah einen Termin in Mainz bekommen habt.

    Beim letzten Termin in unserer Praxis/Augentagesklinik wurde wieder ein OCT gemacht. Die Ärztin sah sich auf einem Diagramm den Verlauf der letzten OCTs an und meinte, dass sich auf einem Auge eine (kleine) Verschlechterung abzeichnet.

    Sie klickte sich dann aber durch die OCT Aufnahmen und korrigierte etwas. Die vermeintliche Verschlechterung stellte sich dann erfreulicherweise als Irrtum heraus.

    Der erste Schock saß aber natürlich und die Erleichterung war dann auch groß. Ich denke aber dass es langsam wirklich an der Zeit wird, dass der AID tagsüber und nachts gemessen wird.

    Wir haben uns darüber ja schon unterhalten, dass aufgrund der spezifischen Situation bei Deinem Sohn das OCT nicht so wirklich zuverlässige Aussagen liefert.

    Dass Dich das Ergebnis dennoch schockiert hat, verstehe ich. Und natürlich ist es beruhigend, dass sich diese 'kleine' Verschlechterung bei genauerem Hinsehen 'als Irrtum' herausgestellt hat. Als gutes Zeichen empfinde ich auch, dass die Ärztin sich das so genau anschaut!

    Wir tropfen ja morgens und abends und mir ist aufgefallen, dass der Druck bei uns dann etwas zu hoch oder grenzwertig war, wenn das Tropfen in der Früh schon längere Zeit her war.

    Zum Beispiel zwischen 06:00 - 07:00 Uhr morgens getropft und 14:00 Uhr Termin beim Arzt mit Messung. AID grenzwertig oder knapp außerhalb unseres Zieldruckes.

    Neulich waren wir aber nur 2-3 Stunden nach dem Tropfen dort und der Druck war ausreichend niedrig wie erhofft.

    Laut unserer Augenärztin erreicht die Wirkung nach ca. 1 Stunde ihren Höhepunkt und baut dann langsam wieder ab.

    Daher frage ich mich, ob die Dauer bis zum abendlichen Tropfen von 12 Std (teilweise sogar 14 Stunden) einfach zu lange ist und die Wirkung am Nachmittag zu schwach ist.

    Da wird euch ja nun das Druckprofil in der Klinik genauere Erkenntnisse bringen und eventuell eine Anpassung der Medikation und der Tropfzeiten erfolgen.

    Ansprechen wirst Du ja sicher auch, wie mit diesen Entzündungsreaktionen am besten umzugehen ist.

    Über das Kinder-Glaukomzenzrum in Mainz habe ich schon viel Gutes gelesen!

    Ich bin gespannt wie das für unseren noch 8-jährigen werden wird. Leider fällt der Aufenthalt in der Klinik genau auf seinen Geburtstag. Ich werde aber mit aufgenommen so dass er nicht alleine in die Klinik muss.

    Dein Sohn ist Dein Sohn, Rala. Also hat er seinen Teil von Deiner Tapferkeit und der Dir eigenen positiven Sicht auf die Welt abbekommen.

    Will sagen, er wird das gut meistern. Und Du bist ja auch bei ihm!

    Es ist noch ein bissel hin; und zum Geburtstag soll man ja nicht im vorhinein gratulieren...

    Aber Glück und Zuversicht wünschen geht immer!

    In diesem Sinne euch beiden das Beste von Herzen!

    Und mein Nick sei dabei... der erste Teil vor allem...

    ChanceLine

    Hallo Claire

    Kann das nicht eindeutig festgestellt werden, ob Sehnerven gesund sind?

    Im Normalfall, kann man schon feststellen, ob Sehnerven gesund oder glaukomkrank sind. Letzteres vor allem dann, wenn bereits größere Schäden vorhanden sind!

    Ein beginnendes Glaukom von einem gesunden Sehnerven zu unterscheiden, ist aber vor allem dann sehr schwierig, wenn Sehnerven aufgrund anatomischer Besonderheiten nicht 'normal' aussehen oder/und schwer zu beurteilen sind, wie etwa bei Makro, Mikropapille, starker Kurzsichtigkeit, schrägem Sehnerveneintritt u.ä.

    Ad hoc läßt sich da meist keine exakte Diagnose stellen. Das ist ja auch bei Dir so. Das muss man eben beobachten. Wenn sich nichts verändert, ist es allerhöchstwahrscheinlich angeboren und kein Glaukom!

    Also gibt es häufiger unklare Befunde und manche tropfen dann zur Sicherheit, andere, wie ich, tun es dann erstmal nicht.

    Und beide wissen am Ende nicht, wie‘s ausgeht…


    Klar gibt es die! Schau Dich um hier im Forum!

    Ob es sinnvoll oder gar geboten ist, in dieser unklaren Situation 'zur Sicherheit' zu tropfen, hängt von etlichen Faktoren ab.

    Bei mir etwa ist der AID im Lauf der Zeit gestiegen, also tropfe ich.

    Oder die Sehnerven sind extrem schwer zu beurteilen, was meist mit schwankender und wenig zuverlässiger Bildgebung einhergeht, so dass man auch nach langer Beobachtungszeit nicht wirklich sicher sein kann. Und wenn dann noch, so wie bei Jenat, gewichtige Risikofaktoren als Sahnehäubchen obendrauf kommen, dann ist es sicher absolut vernünftig zu tropfen.

    Du tropfst ja nun nicht. Und sicher haben das die Spezialisten in der Klinik nicht von ungefähr so mit Dir zusammen entschieden!

    Aber wenn Du Dich da irgendwie unsicher fühlst, dann sprich das nochmal explizit an.

    Aber mach Dir keine Sorgen, so ungewiss ist der Ausgang denn doch nicht!

    Du bist in regelmäßiger Beobachtung, und bei der geringsten Veränderung würde man eingreifen.

    Liebe Grüße

    Chanceline

    Hallo Dirk,

    willkommen von mir hier im Forum

    Da hast Du wirklich anstrengende Zeiten...

    Ich hege nun den Verdacht, dass der Druckanstieg am Wechsel der Hersteller liegen könnte. Ersatzpräperate dürfen zwar nur bis zu 5% von der verordneten Originalrezeptur abweichen, aber vielleicht gibt es ja ein Problem bei der Herstellung oder Qualitätssicherung.

    Daher die Frage, ob hier jemand schon ähnliches erlebt hat oder eine Möglichkeit weiß die Präparate auf ihren Wirkstoffgehalt untersuchen zu lassen.

    Es tut mit leid, dass ich Dir mangels entsprechender Erfahrungen zu Deiner konkreten Frage nichts sagen kann!

    Ob es wirklich zielführend ist, die Präparate von den anderen Herstellern auf ihren Wirkstoffgehalt hin untersuchen zu lassen?

    Um herauszufinden, ob Du mit Deinem Verdacht richtig liegst, scheint es mir vernünftig, wieder auf die Präparate der Hersteller zurückzugehen, die Du vor diesem Wechsel hattest.

    Also bitte Deinen AA darum, dass er Dir ein Rezept ausstellt, auf dem explizit Präparat und Hersteller genannt sind.

    Wenn er dann, das ist wichtig, bei aut idem ein Kreuz setzt, ist damit ausgeschlossen, dass Du Präparate anderer Hersteller als die im Rezept genannten bekommst. Du kannst ja vorher im Internet checken, dass diese auch verfügbar sind, um Diskusionen in der Apotheke zu vermeiden!

    Und dann musst Du eben probieren, ob der AID auf die vorherigen Werte sinkt, wenn Du wieder die vorher gehabten Medis tropftst.

    So würde ich das angehen.

    Liebe Grüße

    Chanceline

    Hallo Malve,

    Sandra scheint inzwischen den Weg für sich gefunden zu haben!

    Aber doch noch zu Deinen, an meine Adresse gerichteten Einwänden: die zielen auf einen Punkt, der auch mir oft schwierig scheint: wie gehen wir hier im Forum mit Zweifeln am ärztlichen Vorgehen angemessen um?

    Ich finde es einfach schwierig bei so wenig Daten und ohne dass wir die ärztliche Kompetenz dafür haben, weitreichende Vorschläge zu unterbreiten, was der AA machen müsste. Mich würde das direkt verunsichern, da ich den AA für nicht gründlich oder nicht kompetent halten würde.

    Vorweg: Es täte mir aufrichtig leid, wenn ich durch die Benennung der aus meiner Sicht fraglichen Punkte Sandra oder sonst jemanden verunsichern würde! Und ganz sicher war es nicht meine Absicht, weitreichende Vorschläge zu unterbreiten, was der AA machen müsste!

    Selbstverständlich sind wir keine Ärzte sondern 'nur' mehr oder weniger gut informierte Laien! Viele hier sind langjährige Patienten und als solche doch hinreichend vertraut mit der ärztlichen Vorgehensweise bei einem Glaukom bzw dem Verdacht auf ein solches.

    Die daraus resultierende Erfahrung kann man weitergeben an User, die so wie Sandra das Vorgehen ihres AA nicht einschätzen können, die 'ratlos' sind und Zweifel haben, ob das so richtig läuft.

    Im Vergleich mit meiner eigenen Behandlung liest sich das, was Sandra in ihrem Eingangspost beschreibt, nicht nach einer auch nur halbwegs gründlichen Diagnostik. Ob sie nun tatsächlich ein Glaukom hat, wurde ihr im übrigen nicht mitgeteilt.

    Es gab nur NCT-Druckmessung, Sehnerv-Check, und sofort Termin für eine SLT! Mehr war da offenbar nicht, wie Sandra auf mehrfaches Nachfragen bestätigt hat.

    Wie soll man da keine Fragezeichen haben? Die habe ich auch klar benannt!

    Oder hätte man Sandra beruhigen sollen, nach dem Motto, der AA wird schon wissen, was er tut?

    Aber vielleicht wäre es in solchen Fällen einfacher, nur auf die einschlägigen Leitlinien zur Glaukomdiagnostik oder auf Info-Material wie den oben eingestellten link zu verweisen.

    Der Augenarzt hat mit Sicherheit eine Meinung oder eine Diagnose, glaubst Du denn tatsächlich, dass er grundlos eine Laserbehandlung vorschlägt????

    Was auch immer die Meinung/Diagnose des AA sein mag, mitgeteilt hat er sie nicht.

    Ich unterstelle dem AA keineswegs, dass er grundlos eine SLT vorschlägt. Aber als Patient kann man auf dieser Basis den Grund für die Laserbehandlung nicht einschätzen und fühlt sich schlicht überfahren.

    Ich denke auch, dass der Augenarzt zu gegebener Zeit weitere Untersuchungen durchführen wird, wenn er das aus fachärztlicher Sicht für notwendig hält.

    Wann wäre denn die Zeit für weitere Untersuchungen gegeben? Etwa nach der SLT?

    Ich bin, so wie Du sicher auch, der Meinung, dass wir hier keinesfalls leichtfertig das Vertrauen in die ärztliche Kompetenz in Frage stellen sollten. Wenn es aber so wie im geschilderten Fall berechtigte Zweifel am Vorgehen eines Arztes gibt, dann sollte man die auch klar benennen!

    Oder siehst Du das anders?

    Danke jedenfalls, dass Du mich mit Deinen kritischen Hinweisen dazu angeregt hast, diesen Punkt für mich zu klären!


    Sandra

    Für das weitere Vorgehen wünsche ich Dir alles Gute. Hoffentlich bringt Dir diese Zweitmeinung Klarheit. Es wäre schön, wenn Du berichtest, was daraus geworden ist.

    Allen einen schönen Sonntag!

    Chanceline

    Hallo Claire,

    vielleicht tauchen sie nächstes Jahr wieder auf…

    Wenn nicht jemand das tatsächlich gelöscht hat, dann ist so eine Wiederauferstehung durchaus denkbar!

    Ich vermute, dass das so lange gemessen wird, bis eine Veränderung eintritt? Aber Deine Frage ist berechtigt, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht, gibt‘s da eine Altersdeadline, ab der das nicht mehr gemessen werden braucht?

    Stabilität ist das Ziel! Eine Veränderung würde bedeuten, es ist doch ein Glaukom und keine angeborene Anomalie.

    Die Frage ist eher - und die stelle ich mir selber - wie lange muss der Befund stabil bleiben, bis man (halbwegs) sicher sein kann, dass so eine Auffälligkeit angeboren und eben nicht durch Glaukom erworben ist!

    Altersmäßig gibt es da wohl keine deadline. Vorstellbar wäre, dass man so einem Verdacht nicht weiter nachgeht, wenn das erst sehr spät im Leben entdeckt wird. Schließlich ist Glaukom im Normalfall eine Schnecke!

    Ansonsten dürfte es eher so sein, dass man zwar nach einigen Jahren bei stabilen Befunden aus dem (ursprünglichen) Glaukomverdacht entlassen wird, sich aber doch mit zunehmendem Alter und all diesen Kontrolluntersuchungen andere Verdachtsgründe dazu gesellen.

    Genau so geht es Dir ja nun mit diesem eben entdeckten Grauen Star! Bei mir stieg im Verlauf der AID, so dass ich tropfe und folglich auch weiterhin regelmäßig in Kontrolle bin, auch wenn meine Sehnerven inzwischen als allerhöchstwahrscheinlich gesund gelten.

    Irgendwie hat man mit so einem Glaukomverdacht eine Art Dauer-Abo beim AA 'gewonnen', selbst wenn sich dieser Verdacht irgendwann in Wohlgefallen auflöst.

    So ganz verkehrt sind regelmäßige Kontrollen ja nicht. Hilfreich ist aber ein etwas dickeres Fell. Damit ist man dem gelegentlich 'falschen' Alarm durch neue Verdachtsgründe oder unklare/schwankende Testergebnisse besser gewachsen.

    In diesem Sinne liebe Grüße

    Chanceline