Beiträge von Chanceline

    Hallo Nona,


    schön, dass Du mit Deinen aktuellen Tropfen besser zurecht kommst.


    Die Rötung der Augen, die Du ja mit Azopt alleine nicht hattest, könnte durchaus von Taflotan sine kommen.


    Jedenfalls steht dort konjunktivale/okuläre Hyperämie als häufige Nebenwirkung.


    Ich hatte das in der ersten Zeit auch recht deutlich: die untere Bindehaut sah ständig blutunterlaufen aus.


    Das hat sich bei mir aber mit der Zeit gegeben. Zwar nicht ganz, aber doch so, dass ich gut damit leben kann.

    Möglicherweise gewönnt sich das Auge doch mit der Zeit und/oder es fällt einem nicht mehr so auf.

    .

    Weitaus mehr gestört - obwohl auch das nur ein kosmetisches Problem ist, hat mich, dass sich die unteren Lider nach einiger Zeit leicht bräunlich verfärbt haben.


    Dagegen aber kann man etwas tun: bei mir hat es geholfen, den unteren Lidrand immer - und nicht nur wenn offensichtlich etwas von dem Tropfen ausgelaufen ist - mit einem feuchten Wattebausch o.ä. abzuwischen.

    Seit ich das konsequent mache, ist auch dieser Trauerrand verschwunden.


    Gruß und alles Gute weiterhin für die Testphase


    Chanceline

    Hallo Catwoman,


    Du fragst nach den verschiedenen Methoden digitaler Diagnostik.


    Sowohl zu HRT und OCT wirst Du hier im Forum sehr viel finden, wenn Du die Suchfunktion nutzt.


    Damit Du das besser auf Deine Problematik beziehen kannst, gib als zusätzliches Stichwort 'Myopie' ein.


    Ansonsten ist das HRT die ältere Methode - im Vergleich zum OCT.


    Im Hinblick auf Diagnostik - und wichtiger noch Verlaufskontrolle - in Sachen Glaukom würde ich beide Verfahren als komplementär betrachten - falls Du beide nutzen kannst!


    Grob gesagt: HRT vermisst den Sehnerv - die wichtigsten Parameter dabei sind Größe der Papille, Größe, Tiefe und Form der Exkavation und Größe, Dicke, Volumen des Randsaums sowie der daraus berechnete CDR-Wert (=Cup-Disk-Ratio).


    Grundannahme dabei ist, dass Größe und Tiefe der Exkavation durch Glaukom (oder eine sonstige Erkrankung des Sehnerv) zunehmen und der Randsaum abnimmt und folglich der CDR-Wert sich vergrößert.


    OCT hingegen hat eine andere Logik: hier steht die Dicke der Nervenfaserschicht rund um die Papille sowie im Bereich der Makula im Vordergrund.


    Die meisten OCT-Geräte geben aber auch die für das HRT spezifischen Papillen-Werte aus; insofern ist das OCT eigentlich die umfassendere Methode.


    Welches Verfahren nun tatsächlich für Deine spezielle Fragestellung besser ist, kann ich Dir leider nicht sagen.


    Wesentlich aber scheint mir, dass eine einmalige Messung - egal ob mit HRT oder OCT - keine gesicherte Diagnose verspricht. Das haben Dir hier ja auch andere Mitglieder schon geschrieben.


    Denn beide Methoden haben so ihre Probleme mit anatomischen Besonderheiten, wie sie bei Dir aufgrund der hohen Myopie auf dem einen Auge vorliegen.


    Das Prinzip bei beiden Verfahren ist gleich - die bei Dir gemessenen Werte werden verglichen mit denen 'normaler' Augen, die in einer Normdatenbank gespeichert sind. Aus diesem Vergleich erfolgt die Einteilung in grün-gelb-rot.


    Bei Myopie geht der Normbereich soweit ich weiß bis -6.


    Dass Dein Auge mit -15 dpt in gelb-rot glänzt, ist für die Erstmessung also nicht wirklich aussagekräftig, weil unklar ist, ob das an der hohen Myopie liegt oder an einem möglichen Glaukom.


    Klarheit kann da nur der Verlauf bringen.

    Und sowieso sind die digitalen Verfahren nur ein Puzzlestein in der Diagnostik.


    Der wichtigste Punkt scheint mit ein AA, der Erfahrung darin hat, die Ergebnisse digitaler Diagnostik unter Berücksichtigung der speziellen Anatomie Deiner Augen auszuwerten.


    Ich persönlich würde Aussagen wie:

    "Nährstoffmangel Sehnerv"...ja, das sah man im OCT - im "-15 dpt Auge" nur-gelb-rot bw. 3 Felder rot, 1 gelb - sah gruselig aus.

    da mit Vorsicht goutieren.


    Gruß Chanceline

    Hallo Nona,


    keine Sorge wegen der möglichen Nebenwirkungen, die da im Beipackzettel stehen!


    Die können, müssen aber nicht sein!


    Ich tropfe Taflotan sine seit über 6 Jahren ohne Probleme.


    Halte Dich einfach an die üblichen Ratschläge - Tränenpünktchen abdrücken und ev. verbliebene Reste am Unterlid mit feuchtem Tuch entfernen. Sonst kann es zu kosmetisch unangenehmen, aber ansonsten unproblematischen, braunen Verfärbungen am Unterlid kommen

    In den ersten beiden Wochen hatte ich ganz leichte Kopfschmerzen; aber die sind dann wieder verschwunden.

    Ansonsten gute Drucksenkung - ca. 1/3 vom Ausgangsdruck.


    Ansonsten achte darauf, das Taflotan sine gekühlt werden müssen bei 2 - 8 Grad


    Viel Erfolg und Gruß


    Chanceline

    Hallo


    Wie sieht eigentlich der Prozess für diese Tropfen in Deutschland aus?

    Sprich was muss passieren damit man die Tropfen verschrieben und bezahlt bekommt?


    Das interessiert mich auch!


    Habe mal nachgesehen und einen interessanten link generell zur Arzneimittelzulassung gefunden:


    http://www.adrreports.eu/de/medicines_in_EU.html


    Wenn ich das richtig verstehe, gibt es neben dem nationalen Zulassungsverfahren ein zentralisiertes Verfahren der Zulassung für den europäischen Wirtschaftsraum (EWR).


    Letzteres wird angewendet für Arzeimittel gegen bestimmte Krankheiten (u.a. Krebs, HIV, Diabetes und neurodegenerative Erkrankungen).


    Offenbar gehört auch das Glaukom in diese Gruppe; denn in der angeschlossenen Datenbank findet sich Rhokiinsa (Zulassungsdatum: 19.11.2019).


    Weiter steht in dem Link, ich zitiere:


    "Sobald eine Zulassung erteilt ist, darf der Zulassungsinhaber das Arzneimittel innerhalb des EWR in Verkehr bringen."


    Das sollte bedeuten, dass Rhokiinsa in Deutschland verfügbar sein könnte.


    Ist es aber nicht!


    Ich vermute, wie Sabine, die Verzögerung hat mit der Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen zu tun.


    Die Grundlage dafür ist die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V. (=Sozialgesetzbuch V)


    Diese muss für alle erstattungsfähigen Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen und neuen Wirkstoffkombinationen durchgeführt werden, die nach dem 1. Januar 2011 erstmals in den Verkehr gebracht worden sind.


    Falls jemand das genauer wissen möchte, der entsprechende § aus dem Sozialgesetzbuch /SGB V findet sich hier:

    https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbv/35a.html.


    Diese Nutzenbewertung durch den Gemeinsamen Bundesausschuß (G-BA) ist offenbar die Grundlage für die Höhe der Erstattung durch die GKV und entscheidet letztlich über den Preis, den der Hersteller mit den GKVs aushandelt.


    Dieses Verfahren scheint noch nicht im Gange zu sein.


    In der Auflistung der beim G-BA abgeschlossenen bzw. laufenden Verfahren finde ich Rhokiinsa /Rhopressa /Netarsudil nämlich nicht.


    Suchen kann man hier:


    https://www.g-ba.de/bewertungsverfahren/nutzenbewertung/


    Also leider für alle, die dringend auf dieses neue Medikament warten: nix genaues weiß man nicht.


    Aber es kann ja nix schaden, etwas über diese ausgesprochen komplizierten Verfahren zu lernen.


    Gruß

    Chanceline

    Hallo Lifeline,


    Was Fielmann angeht, kann ich mich nur anschließen


    Habe dort schon ein paar Brillen - Lese- und Arbeitsplatzbrillen - machen lassen.


    Einmal gab es dabei zwar ein Problem (die Werte der fertigen Brille waren anders als die vom Arzt bzw. Optiker gemessenen).


    Das wurde aber anstandslos durch neue Gläser auf Kosten von Fielmann bereinigt.


    Super finde ich den Kundenservice: wenn irgendetwas an einer Brille defekt ist, selbst wenn das auf Verschulden des Kunden beruht oder die Brille nicht von Fielmann ist, dann wird das prompt und kostenlos repariert (Spende an die Cafékasse versteht sich).

    Nehme an, die haben da eine Art Versicherung mit eingepreist, die für derlei aufkommt (?).


    Insgesamt also positive Erfahrungen.


    Zu der anderen von Dir erwähnten Kette kann ich leider nichts sagen.


    Über meine Eltern bin ich privat versichert. Ich brauche für eine neue Brillenstärke ein Rezept.


    Nicht alle privaten KVs verlangen noch ein Rezept für eine neue Brille - da würde ich nochmal nachfragen.


    Das Brillenrezept beim Arzt wirst Du nämlich nur bekommen, wenn der die Werte auch bestimmt hat - und das berechnet er natürlich.

    Der Optiker macht das oft besser und kostenlos - das haben auch manche KVs inzwischen offenbar begriffen und verlangen kein Rezept mehr. Natürlich müssen ansonsten die im Vertrag vereinbarten Voraussetzungen für die Kostenübernahme erfüllt sein


    Gruß


    Chanceline

    Hallo zusammen,


    Die Apothekenumschau wird spaßig auch Rentnerbravo genannt (was nicht heißt, dass sie deswegen schlecht sein muss). Ich hätte mir gewünscht/ gedacht dass die Augenärzte andere wissenschaftliche Fachliteratur zur Verfügung haben.


    Das mit der Rentner-Bravo dachte ich auch mal, ein Blick auf die Website hat mich aber eines Besseren belehrt:


    https://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel


    Die Listenfunktionen in der apothekenrundschau bieten ebenfalls wechselwirkungs Informationen, Informationen über die Zusammensetzung und die derzeitige Lieferbarkeit.


    Das ist eine wirklich nützliche Website, auf der man etwa Beipackzettel so gut wie aller Medikamente, einen Wechselwirkungscheck u.ä. findet.


    Natürlich sollte ein Arzt die wesentlichen Medikamente seines Fachbereichs kennen.


    Aber, wie wir alle wissen, sitzt der Teufel oft genug im Detail von Hilfs- Zusatz- oder Konservierungsstoffen, die bei Präparaten verschiedener Hersteller trotz gleichem Wirkstoff unterschiedlich sein und zu anderen Nebenwirklungen führen können.


    Diesbezüglich wird sich auch der kompetenteste Arzt schlau machen müssen.


    Natürlich mag es - zumal in Anwesenheit des Patienten - seriöser wirken, wenn sich der Arzt dazu auf einer Seite einloggt, auf die der Patient keinen Zugriff hat, weil sie "Fachkreisen" vorbehalten ist!


    Wozu wir Patienten natürlich nicht gehören!


    Ich gebe da Malve Recht, es ist eine Frage des Images.


    Will sagen, das Wissen mag das Gleiche sein, es kommt aber darauf an, wo es steht!


    Ich fürchte, derartiges nur Fachkreisen zugängliches "Wissen" dient oft genug dazu, die Nicht-Fachkreise unwissend zu lassen. Zementiert also ein Arzt-Patienten-Verhältnis, das auf (vermeintlicher) Allwissenheit der einen und (gewollter) Unwissenheit der anderen Seite beruht.


    Also wenn ein Arzt sich - wo auch immer - informiert, um für einen Patienten das im Hinblick auf Wirkung und Nebenwirkung optimale Medikament zu finden, dann würde mich das sehr beruhigen!


    Viel beunruhigender sind für mich Ärzte, die meinen, sie wüssten qua Amt und Titel sowie Alles.


    Letztere sind für uns Patienten viel ungesünder als ein Arzt, der im Beisein des Patienten googelt.


    Gruß und Allen eine erholsame Nacht - trotz der Hitze


    Chanceline

    Hallo Angie,


    Mich würde noch der CDR Wert interessieren

    Da musst Du tatsächlich den Arzt fragen - im Spectralis-OCT interessiert der CDR-Wert nicht.


    Der beschreibt die Relation von Cup (Exkavation) zu Disk (Papillenfläche).


    Bei normalgroßen Papillen gilt ein CDR so bis 0,5 als normal - darüber ist verdächtig.

    Bei einer Makropapille ist der CDR von Natur aus höher. Die Exkavation ist größer und genau deswegen sieht sie einer Glaukompapille so täuschend ähnlich!


    Ein hoher CDR-Wert ist hier folglich erwartbar und hat in dem Fall nicht wirklich Informationsgehalt!


    Also bitte nicht wegen eines hohen CDR-Wertes oder der Angst davor die nächste Panik-Runde einläuten.



    Aber je mehr ich in der Materie drin bin, desto mehr denke ich, dass ich immer mehr Risikokriterien erfülle, das macht mich immer ganz schön fertig. :'C Dann denke ich immer daran, dass es schon ein wunder sein muss, wenn mein Sehnerv in den nächsten Jahren nicht schlechter wird...


    Ich kann Deine Ängste zwar gut verstehen - ich lebe nämlich selbst seit über 10 Jahren mit der Frage: Glaukom oder nur glaukomverdächtig aussehende Makropapillen plus okuläre Hypertension? Und auch ich habe alles greifbare an Informationen diesbezüglich förmlich aufgesaugt!


    Informationen sind gut und wichtig, wenn man sie nutzt, um die eigene Lage realistisch einzuschätzen!


    Du aber scheinst immer nur nach Nahrung für Deine Angst zu suchen.


    Kann es sein, Dass Du jede Information oder gar alles, was Dir so widerfährt, vom Negativen her siehst?




    Außerdem sitzen ich in einem total hellen Zimmer ( 4 Meter hohe Altbaudecken in weiss) , wo ich meine Glaskörpertrübungen ständig sehe und die mich dann wieder an meine Augen erinnern


    Freu Dich über dieses luftig-hohe und hell gestrichene Altbauzimmer.


    Häng ein schönes Bild an die weiße Wand, auf die Du schaust, dann fallen die mouches volantes kaum noch auf.


    Schau Dir mit Deinen Augen die Welt an, anstatt ständig die Befindlichkeit Deiner Augen im Blick zu haben!


    Du hast einen OCT Befund eingestellt, bei dem die meisten Glaukomies hier nicht nur an, sondern durch die Decke hüpfen würden - wenn sie ihn denn hätten.


    Und wenn Dir der AA zu Diesem Befund sagt, "Alles Ideal", dann meinst Du, er wolle Dich schonen.


    Angie, ich will Dir bestimmt nicht zu nahe treten.


    Und natürlich will ich auch Deine Augenschmerzen und die möglichen Nebenwirkungen der Tropfen nicht klein reden.


    Dazu bekommst Du hier ja auch jede Menge Tipps.


    Das "Grundübel" aber wirst Du angehen müssen:


    Gegen die Angst beginne ich

    demnächst eine Therapie. Die Krankenkasse muss nur noch ihr ok geben.



    Ich hoffe, das tut sie bald und Du findest eine gute, Dir angemessene Therapie.


    Dann wird sich auch das Glaukom (so überhaupt bei Dir vorhanden) auf das reduzieren, was es ist. Eine zwar lästige Krankheit, mit der zu leben man aber lernen kann.


    Alles Gute

    Chanceline















    Hallo Angie,


    Ja über die BMO Area steht auch etwas. Die ist rechts 2,55 und links 2,75


    Habe eine Umrechnungsformel gefunden. Demnach ist meine Papillenfläche 3,1 und 3,3

    Also dann doch willkommen im Club der stolzen Makropapillenbesitzer.


    An sich ist so eine Makropapille nichts besonderes.


    Für die Diagnostik allerdings ist eine große Papille meist eine Herausforderung. Weil sie von Natur aus eine größere Delle (Exkavation) hat als eine normalgroße Papille, sieht sie aus als sei sie glaukomatös verändert. Das kann sie sein, muss sie aber nicht!


    Es ist einfach schwieriger gesund und krank voneinander zu unterscheiden - zumal bei Dir noch zusätzlich die Kurzsichtigkeit dazukommt. (So unrecht hatte Dein ehemaliger AA da m.E. gar nicht)


    In dem thread von Durchblick "Verdacht auf Normaldruck Glaukom in Schwangerschaft" findest Du Hinweise und in #16 auch diese Umrechnungsformel BMO-Area/Papillenfläche mit Quellenangabe der Veröffentlichung.


    Da das Thema und auch die Auswirkungen auf die Diagnostik hier im Forum schon oft und ausführlich behandelt worden ist, empfehle ich Dir die Suchfunktion: Stichwort "Makropapille".



    Gruß


    Chanceline

    Hallo Pia,


    Danke für Deine Antwort.


    Mit dem ersten, meinst Du, glaube ich, die Zitierfunktion.

    Wenn ich das mache, bekomme ich den entsprechenden Einzelbeitrag aus dem thread in meinen Text eingefügt.


    Darum ging es mir aber nicht, sondern ich suche nach einer Möglichkeit, auf einen thread als ganzen über den Titel hinzuweisen, so dass man wie bei einem link durch anklicken in diesen anderen thread kommt.


    Hilfreich ist das etwa dann, wenn dort ein Thema schon behandelt wurde, zu dem nun wieder Fragen kommen, die eben an diesem anderen Ort bereits erörtert wurden. Man muss dann nicht immer wieder dasselbe schreiben, sondern kann hinweisen: schau mal da...


    Wenn ich hilfsweise einfach den Titel des anderen Thread kopiere und den in meinen Text einfüge, funktioniert das eben nicht als link, dem man folgen kann, sondern der Titel steht einfach nur da, und andere Leser müssen mühsam über die Suchfunktion fahnden.


    Zum zweiten Punkt; auch hier danke für den Tipp, wie man den Beitrag über die Suchfunktion findet.


    Es ging mir aber um das grundsätzliche Problem, dass bei diesem Thema oben eine Rubrik angegeben ist, unter der es aber nicht mehr zu stehen scheint.


    Gruß


    Chanceline

    Hallo Ihr Lieben,


    bin jetzt zwar schon eine Weile dabei, aber so gewisse Dinge weiß ich immer noch nicht.


    Vielleicht kann mir jemand auf die Sprünge helfen:


    1. Gibt es eine Möglichkeit, auf den Titel eines schon vorhandenen thread zu verweisen, so dass man wie über einen link direkt dorthin kommt?


    Ich meine ich hätte sowas hier schon gesehen, weiß aber nicht, wie es geht.


    2. die Einordnung in Rubriken:


    Ich habe heute das Thema von Durchblick "Verdacht auf Normaldruck Glaukom in Schwangerschaft" gesucht und (mühsam) über "Beiträge" / Profil der Verfasserin gefunden.


    Wenn man das Thema öffnet, steht oben als Rubrik "Glaukom News". Dort aber ist es seltsamerweise nicht zu finden. Habe alle Filter (Datum, Verfasser etc.) probiert. Der thread ist in der Rubrik nicht auffindbar.


    Damit findet man ihn nur sehr schwer. Man weiß ja nicht in welcher Rubrik man suchen sollte.


    Was genau passiert ist, weiß ich zwar nicht. Habe aber eine Vermutung:


    Könnte es sein, dass bei verschobenen Themen immer noch die ursprüngliche, vom Verfasser gewählte, Rubrik erscheint und nicht die, in die Sabine den Beitrag verschoben hat???


    Danke im voraus für Eure Hilfe!


    Gruß


    Chanceline

    Nochmals Hallo Angie und sorry, dass ich in meinem vorangegangenen Beitrag nicht auf alle Deine Ausführungen eingegangen bin.


    Fühlst Du Dich denn bei diesem neuen Arzt gut aufgehoben?


    Es wäre nun wirklich sinnvoll, dass Du bei einem Arzt (Deines Vertrauens) bleibst.


    Dann ist es sicher richtig, dass dieser die notwendigen Untersuchungen nochmal macht. Deine Vorbefunde allerdings würde ich ihm mitteilen.


    Ansonsten solltest Du überlegen, in eine Glaukomsprechstunde zu gehen!


    Wenn das neue OCT im Oktober auch nur annähernd so ausfällt, wie das erste, dann musst Du Dir wirklich keine Sorgen machen!


    Dass Dein alter AA die Ergebnisse nicht in Ruhe mit Dir besprochen hat, ist blöd, aber so ist das nun mal im Praxisalltag.


    Immerhin hat er Dir gesagt, "Alles ideal".


    Gute Nachrichten musst Du aber auch annehmen, und nicht denken, man wolle Dich "schonen". Das ist Unsinn!


    Nun hast Du den AA gewechselt - das ist fact!


    Für den neuen AA spricht auf jeden Fall schon mal, dass er auf Deine Beschwerden reagiert, und Dir mit Taflotan sine andere Tropfen verschrieben hat.


    Die Sorte tropfe ich übrigens selbst schon seit Jahren ohne nennenswerte Nebenwirkungen.


    Gut ist auf jeden Fall, dass Du Dir professionelle Hilfe holst gegen die Angst.


    Und vergiss nicht, Du hast inzwischen auch selbst schon so viel getan in Punkto Lebensstil und Du bist viel besser informiert als zu Anfang.


    Kurz: Du hast also keinerlei Grund, beim AA panisch zu sein.


    Aber bitte: hör auf, zu googeln, Du kannst schwer einordnen, was Du da findest.


    Wenn Du Fragen hast, informiere Dich lieber hier im Forum. Die Suchfunktion ist wirklich hilfreich! Du wirst sehen, es gibt viele ähnliche Geschichten.


    Damit meine ich nicht, dass hier die ultimative Weisheit versammelt wäre; keineswegs, aber der Vorteil ist, Du kannst rückfragen und sicherstellen, dass Du etwas richtig verstanden hast.

    Das ist bei Dr. Google eher nicht der Fall!


    Nun warte in Ruhe die neuen Untersuchungsergebnisse im Oktober ab.


    Bis dahin genieße den Rest dieses Sommers und keep cool:05:



    Liebe Grüße


    Chanceline

    Hallo Angie

    Die 3,5 mm Durchmesser stehen auf der OCT Auswertung drauf. Habe ich nicht mit abfotografiert . Aber da steht disc diameter 3,5mm


    Ich fürchte, Deine Vermutung, eine Makropapille zu haben, beruht auf einem Missverständnis:


    Auf dem Ausdruck des Spectralis OCT, mit dem Deine Aufnahmen gemacht wurden, steht zwar unten dem Fundusphoto "circle Diameter 3,5 mm".


    Das hat aber rein nix mit Deiner Papillenfläche zu tun. Sondern es bedeutet, dass die RNFL Werte im Durchmesser von 3,5 mm rund um die Papille aufgenommen wurden!


    Das ist der Standardradius des Geräts, daneben gibt es nämlich noch einen von 4,1mm.


    Direkt darunter steht die eigentlich relevante Angabe; nämlich die Größe der "BMO-Area".


    Das Spectralis weißt nämlich keine Papillenfläche aus, sondern diese sog. "BMO-Area".


    Die wird anhand anderer anatomischer Gegebenheiten bestimmt, als die "Papillenfläche" anderer OCT-Geräte bzw. des HRT (das war die Vorläufertechnologie). Deswegen fällt sie in aller Regel kleiner aus.


    Eine Makropapille wird hier ab einer BMO-Area von 2,19 mm2 angenommen.


    Du kannst ja mal nachsehen, ob Du das auf dem Ausdruck findest.


    Ich denke aber, ob nun Makropapille oder nicht, spielt in Deinem Fall nicht die entscheidende Rolle, da das weit weniger Einfluß auf die RNFL-Messung hat als die Myopie.



    Gruß


    Chanceline

    Hallo Angie,


    Ich hoffe, Informationen helfen Dir, das Sorgenmachen bleiben zu lassen:

    Ich dachte 9 Prozent heißt, dass nur noch 9 Prozent Sehnerven an der Stelle übrig sind

    Genau dass heißt es eben nicht! Aber das weißt Du ja jetzt!

    Können die niedrigen Werte im N-Bereich, mit der Makropaille und meiner kurzsichtigkeit von über -6 zu tun haben?

    Vorweg: Woher weißt Du das denn mit der Makropapille von ca. 3,5 mm Durchmesser?


    Nach meiner Kenntnis, spielt die Makropapille da keine Rolle.


    Die hohe Myopie möglicherweise schon: wegen des längeren Augapfels liegen die beiden Maxima weiter außen als bei normalsichtigen Augen, wodurch die nasalen Bereiche dünner scheinen (oder sind) - so jedenfalls habe ich das mal gelesen.


    Wobei Deine Werte auch nasal immer noch satt grün und nicht "niedrig" sind!


    Aber bitte frag dazu nochmal Deinen AA.

    Selbst wenn ein Tortenstück gelb wird oder 2, heißt das man hat definitiv ein Glaukom? Wenn man angeboren dünnere Nervenschichten hat an manchen Stellen oder halt wegen der Makropapille bzw. Kurzsichtigkeit, rutschen die Werte ja auf Grund von Alterungsprozessen immer weiter runter

    Dieses (erste?) OCT gibt die ganz individuelle Konfiguration Deiner Sehnerven wieder. Da kann es durchaus Bereiche geben, die dünner sind. Weil so angeboren oder wie oben beschrieben durch anatomische Besonderheiten verursacht.


    Und bitte nie vergessen: dick oder dünn, grün oder gelb sind relative Größen: sie machen nur Sinn im Vergleich Deiner Augen mit denen der Datenbank.


    Insofern ist so ein erstes OCT für eine Diagnose eigentlich nur die Basis. Und natürlich auch immer im Zusammenhang mit allen anderen Bausteinen der Diagnostik zu sehen!


    Worauf es ankommt, ist der Verlauf der jetzt gemessenen Werte über die Zeit: also ist es wichtig Folgemessungen (normalerweise einmal jährlich und am selben Gerät) zu machen.


    Wenn da alles stabil bleibt, ist alles gut. Wobei es natürlich immer gewisse Messschwankungen gibt - die ein erfahrener AA gegenüber tatsächlichen Veränderungen abgrenzen können sollte.


    Und ein altersmäßiger Abbau der Nervenfaserschichtdicke ist in der Software eingearbeitet. Die kennt Dein Alter!


    Meine Randsaumschicht finde ich echt gut. Ist es so, dass wenn man zwar eine nicht so dicke Nervenfaserschicht hat, aber eine hohe Randsaumdicke, dass sich dass irgendwie ausgleicht?

    Ich denke nicht, dass man das so sehen kann.


    Diese beiden Messungen - Nervenfaserschichtdicke (RNFL) und 'minimale Randsaumweite' (MRW) messen Unterschiedliches und sollen sich für eine Diagnose ergänzen.


    Aber darüber musst Du Dir überhaupt keinen Kopf machen: denn:

    Der Arzt meinte alles "ideal".

    Also entspann Dich!


    Vor allem auch, weil sich angesichts Deiner Untersuchungsergebnisse die Frage stellt: wie begründet sich denn bei Dir die Diagnose Glaukom?

    Hat die denn überhaupt jemals jemand gestellt?


    Du schreibst Du hast den Arzt gewechselt.

    Welcher Arzt hat denn nun die eingestellten Befunde erhoben - der jetzige oder der ehemalige; und warum soll im Oktober noch mal alles neu gemacht werden?


    Das verstehe ich nicht so ganz.


    Soweit ich das bei der Lektüre Deiner Posts begreife, wurden per NCT zu hohe Werte gemessen, die dann aber, per GAT nachgemessen, 'hochnormal' waren.


    Die Spaltlampenuntersuchung durch verschiedene Ärzte war - wohl erschwert durch Myopie und Makropapille - nicht eindeutig.

    Du tropft, weil ein(e) AA vorsichtig war. Oder wurde damals schon OCT o.ä. gemacht, das irgendwie Hinweise auf Schäden ergab? Was ja beim jetzigen, nach Aussage des AA "(alles ideal") absolut nicht der Fall ist.



    Gruß


    Chanceline

    Hallo Angie,


    damit Du Dir keine unnötigen Sorgen machst, kurz zum Verständnis dieser Prozentangaben in Klammern unter den gemessenen Werten:


    Wie Du sicher weißt, erfolgt die Einteilung der gemessen Werte in normal (grün), grenzwertig (gelb) und außerhalb normaler Grenzen (rot) durch den Vergleich Deiner Werte mit denen einer Normdatenbank.


    Die Prozentangaben geben diesen Vergleich zusätzlich zur farblichen Einteilung wieder.


    Zudem kannst Du durch diese Prozentangaben Deine Werte genauer als durch die bloße Farbe einordnen.


    Lesen lässt sich das in etwa so, dass z.B. 44% der Augen mit diesen Werten an dieser Stelle gesund sind.


    Im gelben Bereich wären es dann nur noch unter 5% Prozent, und bei rot unter 1% (natürlich immer bezogen auf die in der Datenbank gespeicherten Werte der Probandenaugen).


    Auf den Ausdrucken lassen sich die Zahlen zwar nicht so arg gut erkennen, aber wenn die Prozentangaben so sind wie Du schreibst, dann musst Du Dir wirklich keine Sorgen machen!


    Gruß


    Chanceline

    Hallo Marcella


    Eine Doktorarbeit ist interessant, aber auch nicht das Mass aller Dinge. Ich bin überzeugt es gibt andere Arbeiten die genau das Gegenteil behaupten.


    Genau - also nicht verrückt sondern langsam schlau-machen.


    Gib' Dir Zeit - es mag blöd klingen, aber auch in eine Krankheit wächst man hinein. Und damit verliert sie viel vom anfänglichen Schrecken.


    Für den Freitag drücke ich Dir ganz fest die Daumen!


    Gruß


    Chanceline

    Hallo Dieda,


    Ich hatte vermutet, die Bedenken Deiner AA könnten etwas mit den OPs zu tun haben, die Du, wenn ich mich recht erinnere, auf beiden Augen hattest.


    Wenn sie aber eher allgemeiner Natur sind, dann tut Du sicher gut daran, den Klinikärzten zu vertrauen.


    Das Angebot, zwei Tage stationär zu bleiben, um den Druck im Auge behalten zu können, finde ich super.


    Ist zwar noch etwas hin, aber ich wünsche Dir auf jeden Fall schon mal, dass der Linsentausch Druck- und Brillenmäßig ein Erfolg wird.


    Gruß


    Chanceline

    Hallo DieDa,


    auch von mir :Klatschen:zu den guten Ergebnissen der stationären Druckkontrolle!


    Wie erklärt denn Deine AA ihre Sorge bezüglich einer möglichen Druckentgleisung durch die Katarakt OP?


    Hat sie da generell Bedenken oder hängt das mit Deiner speziellen Situation zusammen?


    Gruß


    Chanceline

    Hallo,


    mich hat es auch überrascht, dass die beiden NTC Methoden vor allem bei höheren Druckbereichen niedriger lagen als die GAT.


    Meine persönlichen Erfahrungen sind genau andersherum.


    Noch viel überraschender aber fand ich folgendes: ich zitiere aus der Arbeit (S. 11)


    "Laut Theorie kann anhand der GAT ein 'wahrer' IOD ermittelt werden, allerdings

    geht die GAT von einer zHD von 520μm aus, laut Studien ist die zHD in Westeuropa

    jedoch durchschnittlich 550μm dick."


    Ich bin immer davon ausgegangen, dass die GAT auf eine zentrale Hornheitdicke von 550 μm "geeicht" ist - und nicht wie hier gesagt auf eine zHD von 520 μm.


    Die Dresdner Korrekturtabelle, mit der die AA nach meiner Kenntnis arbeiten, verwendet ja auch 550 μm als Nullwert.


    Leider gibt es dazu es in der Arbeit keinerlei weitere Ausführung oder Quellenangabe.


    Merkwürdig!


    Chanceline

    Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

    Ein wunderschönes Zitat! Gerade hier für uns...


    Der Vollständigkeit halber die Quelle der Weisheit - vielleicht mag ja jemand mehr davon lesen:


    Le Petit Prince von Antoine de Saint-Exupéry!


    Allen ein sonniges Wochenende


    Chanceline

    Hallo Stefan,


    nach dem, was Du schreibst und vor allem nach der Reaktion Deines AA kann ich mich DieDa nur anschließen.


    Alles Gute für Deinen Kliniktermin und Gruß


    Chanceline

    Hallo Moni,


    Genaueres zu den Untersuchungen in der Neuroophthalmologie kann ich Dir leider nicht sagen.


    Auf jeden Fall würde ich alle Vorbefunde mitnehmen.


    Ich finde es spricht sehr für Deine AA, dass sie Dich zur Klärung dieser augenärztlich offenbar unerklärbaren Auffälligkeiten im Gesichtsfeld dorthin überweist.


    MRT vom Kopf hast Du ja offenbar schon hinter Dir - glücklicherweise ohne Befund!


    Ich wünsche ich Dir von Herzen, dass Dir dieser Termin Klarheit bringt.


    Die Daumen sind für Donnerstag fest gedrückt.


    LG


    Chanceline