Beiträge von malve

    Hallo Janina,

    so ein plötzlicher Sehverlust auf einem Auge ist ein wirklich einschneidendes Ereignis.

    Ich kann gut nachvollziehen, wie Du Dich damit fühlst.


    Wenn man ein Glaukom hat, geht man grundsätzlich davon aus, daß es sich um eine behandelbare Krankheit handelt. Aber man ist sich auch immer der realen Erblindungsgefahr bewußt und dieses Wissen legt sich bei vielen mit der Diagnosestellung wie eine dunkle Wolke über die Seele.


    Diese Wolke versuchen wir unter anderem auch hier durch Erfahrungsaustausch und Mitteilung über positive Behandlungsergebnisse beiseite zu schieben.


    Aber dennoch gibt es Berichte über plötzliche einseitige Erblindung durch plötzlichen extremen Druckanstieg oder z. B. nach ungünstig ausgehenden Operationen.


    Dann ergeben sich Konstellationen, wo auch die ärztlichen Behandlungsmöglichkeiten erschöpft sind und wo man sich mit den Gegebenheiten abfinden muß.


    Ich denke, daß auch bei Dir so eine Situation vorliegt. Wenn alle bisher konsultierten Augenärzte keine Behandlungsmöglichkeiten mehr sehen, wirst Du Dich damit abfinden müssen, daß Du funktionell nur noch ein Auge hast.


    Du solltest möglichst schnell versuchen, Dich damit zurechtzufinden, indem Du lernst, alles, was Du bisher mit 2 Augen gemacht hast, auch mit dem einen Auge zu machen. Also lesen, fernsehen, Haushaltsarbeit usw.


    Das wird etwas Training erfordern, ist aber möglich. Man ist ja auch als Einäugiger z.B. prinzipiell in der Lage, selbst Auto zu fahren.

    Ich denke, in dem Moment, wo das gesunde Auge das Sehen komplett übernimmt, werden Dich die Schatten, die das andere Auge wahrnimmt auch nicht mehr stören.


    Insofern halte ich den Vorschlag Deines Augenarztes, wieder Deine Arbeit aufzunehmen, für sehr vernünftig, vielleicht kannst Du ja mit einer stundenweisen Wiedereingliederung beginnen.


    Wie haben hier im Forum auch user, die funktionell einäugig sind, vielleicht meldet sich ja noch jemand oder Du schaust noch mal im Internet nach Erfahrungen, die andere gemacht haben.


    Viele Grüße - Malve

    Also ich weiß nicht so recht.

    Du hättest dich ja auch vorher besser informieren können, z. B. Hier im Forum.


    Bei mir kommt diese endlose Bechwerdelitanei über alles und jeden überhaupt nicht gut an.

    Es gab hier auch schon einen Nutzer, der von Prof. Säbel sehr angetan war.eh

    Vielleicht lag es ja auch an Dir. Z B. Überhöhte Erwartungen erscheint mir nicht unwahrscheinlich.


    Also geh auch ein bisschen in Dich, könnte vielleicht nicht schaden.

    Gruß Malve

    Hallo Rela,

    Schau auch in unsere Threads Kennt oder nimmt jemand Citicolin und

    Ist Glaukom eine Autoimmunkrankheit?

    Die IGM AK gegen Borrelien habe ich auch, sind

    Nach Rücksprache mit meinem Labor ohne Relevanz.

    Übrigens:

    Brimonidin gilt auch als neuroprotektiv. Ich habe das 3x getropft.

    Irgendwie schade darum, dass das abgesetzt wurde.


    Dann gibt es noch die Augentropfen Dorzolamid, die erhalten besser als andere das Gesichtsfeld.

    Es kommt nicht nur auf die Drucksenkung an.


    Liebe Grüße Malve

    Hallo Rela,

    schön, mal wieder von Dir zu hören.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, war Dein Sohn schon gegen Masern geimpft, es wurde danach eine Sehnervenatrophie festgestellt und bei einer Nachuntersuchung tragen vorübergehend IgM Antiköper gegen Masern auf.


    Ein Übergang in IgG Antikörper erfolgte nicht. Ich würde bezweifeln, ob die Verschlechterung wirklich mit einer akuten Maserninfektion in Zusammenhang stand. Das müßte man noch mal genau mit einem Virologen besprechen, würde aber auch nichts bringen.

    Denn die Vergangenheit kann man nicht ändern.


    Ich wollte Dir folgendes schreiben:

    Es gibt sehr interessante Ansätze zur Neuroprotektion, also zum Schutz des Sehnerven, was über die Drucksenkung hinausgeht.


    Da geht es in erster Linie um folgende Substanzen: Citicolin (2xtäglich 1 Kapsel a 250 mg),

    Coenzym Q10 2 x täglich 100 mg und Curcumin Augentropfen 2x täglich.


    Die Dosisangaben beziehen sich auf Erwachsene. Für Coenzym Q10 gibt es auch Augentropfen, der Name ist coqun.


    Die Curcumin Augentropfen wurden meines Wissens bisher nur in Studien verwendet, ob sie schon auf dem Markt sind, weiß ich nicht.

    Ob Curcumin Kapseln auch einen Effekt haben, weiß ich nicht, müßte man mal recherchieren.


    Falls Du Dich belesen möchtest, schau hier:


    Milena Palitzsch: Habilitationsschrift

    Aktuelle chirurgische und medikamentöse Therapieansätze im Glaukom.


    Viele Grüße Malve

    Hallo ichbins,

    die Überfunktion der Schilddrüse kann auf die Augen übergreifen und eine entzündliche Augenkrankheit verursachen (orbitale Endokrinopathie oder Morbus Basedow genannt).

    Wenn das vorliegt, werden die Augen während der RJT mittels Cortison mitbehandelt.


    Leider ist es so, daß die entzündliche Augenkrankheit auch durch die RJT erst ausgelöst werden kann, deshalb wird die Cortisontherapie prophylaktisch zum Schutz der Augen parallel durchgeführt. Das ist meines Erachtens Standard.

    Gruß Malve

    Hallo MissBarnsling,

    Das OCT war wohl unverändert,

    Das ist doch die eigentliche gute Nachricht, stabiles, leicht unauffälliges OCT,

    kein Glaukom nachgewiesen. Also mir würde diese Nachricht genügen und mich entzücken.

    Weiß hier denn jemand, ob es denn ausreicht, öfter kalte Hände zu haben, um direkt hochgradig als Flammer-Patientin eingestuft zu werden?

    Das weiß ich mit Sicherheit. Kalte Hände reichen dafür nicht auch, genauso wenig wie niedriger Blutdruck.

    Das Flammersyndrom ist eine Regulationsstörung der Gefäße, bei mir wurde das nachgewiesen durch Nagelfalzmikroskopie und eine thermographische Untersuchung der Unterarme.


    Ich werde jetzt die Zweitmeinung abwarten, frage mich aber: Können sich „normale“ Augenärzte eurer Meinung nach auch genauso gut mit der Thematik auskennen? Oder ist es schon eher etwas Spezielles?

    Womit meinst Du genau? Mit dem OCT, dem Flammersyndrom oder dem Normaldruckglaukom?

    Das OCT haben inzwischen viele Augenärzte in Ihrer Praxis. Das Flammersyndrom wird von den Augenärzten manchmal vermutet, aber diagnostisch nicht verfolgt, denn die Behandlung konzentriert sich sowieso auf die Augen und mit dem Normaldruckglaukom kennen sich meiner Meinung auch viele Augenärzte aus, denn so selten ist das ja nicht mehr.


    Außerdem warst Du doch schon mal in einer Schwerpunktpraxis, was nicht zu neuen Erkenntnissen geführt hat.

    Hört es sich für euch so an, als wäre ich, als Privatpatientin, für den AA auch evtl. eine gute Einnahmequelle?

    Das würde ich nicht ausschließen. Aber bedenke, es gibt noch keine Leitlinie, wie oft bei welchem Patienten ein OCT sinnvoll wäre. Das OCT ist eine rein privat verabredete Leistung zwischen Arzt und Patient.

    Und auch die ganzen Befunde fordere ich heute an und lade sie hier hoch, falls jemand es sich denn anschauen mag… :oD (Ich selber traue mich nicht, da ich bestimmt nur falsche Schlussfolgerungen ziehe).

    Das kann ich sehr gut verstehen. Es gibt ja noch nicht mal einen ausgearbeiteten Algorithmus zur OCT-Auswertung. Deshalb bekommt man ja auch keinen schriftlichen Befund zum OCT. Und ich weiß, daß die Augenärzte das OCT anhand der Daten auf dem Computer auswerten und nicht anhand der Ausdrucke, die uns ausgehändigt werden.


    Entschuldigt den langen Text, ich musste mir das einfach gerade von der Seele schreiben, mich macht das Ganze einfach traurig und besorgt..

    Manchmal hilft es ja schon, sich die Sorgen von der Seele zu schreiben.


    Viele Grüße - Malve

    Hallo Lilly,

    Mach Dich nicht selbst fertig. So wie Du sind viele, wäre ja auch schlimm, wenn alle gleich wären, wäre doch ziemlich langweilig.


    Wahrscheinlich bist Du ganz in Ordnung wie Du bist.

    Hast eben viele Baustellen. Und die Medikamente gegen Epilepsie verändern ja oft auch das Denken.


    Du musst hier auch nicht alles preisgeben, was Dich betrifft, das kannst Du völlig selbständig entscheiden.



    Was das Xalatan betrifft, wundere ich mich.

    Wir hier wissen nur, dass man das 1 xtgl tropft.


    Vielleicht gibt es bei den Ärzten neue Erkenntnisse????


    Aus der Klinik bekommt man doch immer was schriftliches mit.

    Steht da 3 x drauf???


    Wegen des CBD Öls

    Das kann den Druck senken oder erhöhen, je nach Zusammensetzung.


    Die Druckerhöhung lag in einer Studie bei 18%


    Die massiven Druckanstiege, die Du hattest, dürften damit eher nicht erklärbar sein.

    Trotzdem besser nicht mehr nehmen.


    Vielleicht hast Du einen engen Kammerwinkel

    Und sie wollen Dich deshalb lasern. Das wäre für mich logisch.


    Falls Du am Wochenende wieder das Gefühl hast, dass der Druck stark ansteigt, geh bitte einfach wieder in die Klinik.

    Liebe Grüße Malve

    Hallo Marxx,

    Es geht tatsächlich um den ästhetischen Effekt.

    Einseitig veränderte Augenfarbe, die irreversibel ist, sowie einseitig extrem lange Wimpern und tiefe Augenringe sind schon sehr auffällig.

    Man würde Dich oft darauf ansprechen.

    Ich tropfe Taflotan deshalb in beide Augen, bei einseitig bestehendem Glaukom.

    Das hat mir meine Augenärztin dringend angeraten, wobei das andere Auge eine leichte Drucksenkung auch gut toleriert.


    Ich habe die Nebenwirkungen beidseitig.

    Auf meine schönen langen Wimpern wurde ich schon oft angesprochen.

    Die Augenringe Decke ich ab.

    Gruß Malve

    Ach Falk,

    das ist ja traurig, daß sich Dein Zustand so verschlechtert hat.


    Darauf hin haben sie mir drei Optionen zur Wahl gestellt:

    1. am RA Laserkryo machen

    2. Drucksenkende Tropfen verschreiben, die dann wohl ein Leben lang brauchen würde

    3. Nichts tun


    Da ich den Gedanken eine OP in Vollnarkose nicht besonders prickelnd finde, und auch die Option bis an mein Lebensende Tropfen zu müssen, habe ich abgelehnt.

    Ich glaube nicht, daß die Laserkryo in Vollnarkose gemacht wird, oder haben Sie Dir das so gesagt?


    Meines Wissens wird einem das ohne Narkose zugemutet. Ich bin diesem Verfahren aber sehr abgeneigt, denn man zerstört eine gesundes Organ, den Ziliarkörper. Über die damit verbundenen Auswirkungen am Auge haben wir uns im Forum schon häufiger ausgetauscht.


    Drucksenkende Tropfen müßtest Du dann wirklich vorerst auf nicht absehbare Zeit nehmen, ob lebenslang, wird sich zeigen. Wie belastend das ist, hängt ja auch davon ab, wie häufig Du tropfst, ein oder zweimal am Tag wäre doch erträglich. Ich habe 6 Tropfzeiten und das ist wirklich eine Zumutung. Aber lebenslänglich ist auch vergänglich, sage ich mir.


    Vielleicht probierst Du es einfach mal aus.


    Die Schwierigkeit bei Dir sind vermutlich die Druckschwankungen. Ohne Druckmessung wird Dir keiner die Glaupax geben. In Deinem Fall wäre es wirklich von großem Vorteil, wenn Du ein eigenes Gerät zur Druckmessung (icare home 2) hättest.


    Stationäre Druckmessung in der Klinik ist sicher nicht verkehrt, sagt dann aber nichts aus über die Druckverhältnisse unter Alltagsbedingungen. Z.B. habe ich in der Klinik immer viel niedrigere Druckwerte, bedingt durch die Ruhe.


    So wie Du das schilderst, ist es wohl an der Zeit, daß Du Dich mehr um Dich kümmerst.

    Das ist immer leichter gesagt als getan. Vielleicht versuchst Du es deshalb mal mit einer Reha für Patienten mit Augenkrankheiten, z.B. in der Rehaklinik in Masserberg im schönen Thüringer Wald. Da geht man auch ganzheitlich auf Dich ein und Du kannst neue Kräfte tanken.

    Viele Grüße - Malve

    Die Auge ist gerötet …aber das habe ich gedacht als Nebenwirkung von die Tropfen.

    Hallo Rudi,

    die Frage ist doch, ob eine Entzündung der Augen (z.B. Binde- oder Hornhautentzündung) vorliegt und ob diese auf die Lider übergegriffen hat. Wenn das der Fall ist, müßten die Augen unbedingt mitbehandlelt werden.


    Die Probenentnahme und histologische Untersuchung halte ich für sehr sinnvoll.

    Das muß nicht unbedingt durch Verdacht auf etwas Bösartiges begründet sein.

    Aber vielleicht spielt ja auch eine spezielle Hautkrankheit (Schuppenflechte oder Rosacea z.B.)

    bei Dir eine Rolle und das würde man dann ja sehen.


    Viele Grüße Malve


    P.S. Für kleine offene Hautstellen schmiere ich Cicalfate Reparaturcreme von Avene, das ist ein Wundermittel zum schnellen Zuheilen. Das kann man immer im Haushalt gebrauchen, z.B. auch nach dem Rasieren oder man reißt sich irgendwo die Haut auf.

    Hallo Claire,

    meiner Meinung nach zeigt Dein Gesichtsfeld keine glaukomspezifischen Ausfälle, vorbehaltlich natürlich der Einschätzung Deines Augenarztes.

    Das heißt nicht, daß kein Glaukom vorliegt. Denn Gesichtsfeldausfälle sind erst nachweisbar, wenn schon größere Anteile des Sehnerven zerstört sind.


    Die Diagnose (manchmal auch die Verdachtsdiagnose) Glaukom stellt der Augenarzt anhand der Untersuchung mit der Spaltlampe. Er kann da ziemlich viele Befunde erheben, die einem meist weder mündlich noch schriftlich mitgeteilt werden, insofern kann man das meist schlecht nachvollziehen.


    Aber es ist und bleibt eine subjektive Beurteilung, die viel Erfahrung erfordert, insofern gibt es da

    anfangs auch manchmal abweichende Meinungen, aber dafür hat man dann ja noch die Glaukomspezialisten in der Klinik.


    Das OCT bringt uns dagegen tatsächlich Meßwerte, aber aus dem Erstbefund eines OCTs kann man nicht direkt ablesen, ob ein Glaukom vorliegt oder nicht. Die Beurteilung erfordert speziell gezielte Augenärzte, denn es gibt auch viele Fehlerquellen. Und es gibt auch Besonderheiten der Augen, die sich im OCT als Abweichung der RNFL-Werte widerspiegeln, ohne daß ein Glaukom vorliegen muß.


    Wie Du schon selbst festgestellt hast, gibt es z.B. auch keine Normwerte für die RNFL und es gibt auch unterschiedliche Ergebnisse von Gerät zu Gerät.


    Insofern haben wir zu Beginn der Diagnostik mit dem OCT erst mal einen Ausgangsbefund.

    Die große Stärke des OCT liegt dagegen in der Verlaufsbeurteilung. Denn ein unbehandeltes oder nicht ausreichend behandeltes Glaukom zeigt immer die Tendenz zur Progression. Darauf kann man sich leider verlassen.


    Da das OCT eine sehr hohe Nachweisempfindlichkeit hat, ist es aber sehr gut zur zeitlichen Beobachtung geeignet und die kurzfristige Wiederholung mit dem gleichen Gerät kann sehr nützlich sein, um überhaupt die Diagnose Glaukom zu verifizieren. Mit kurzfristig meine ich Abstände von 3 - 6 Monaten.


    Insofern kann es schon sein, daß die Glaukomdiagnostik eine gewisse Zeit der Unsicherheit einschließt.


    Zum Glück schreitet das Glaukom (von bestimmten Ausnahmen abgesehen) in der Regel sehr langsam voran, so daß man sich auch einfach in Geduld üben muß.


    Das Glaukom ist leider keine Krankheit wie andere, bei denen man, vor allem im Anfangsstadium, einfach durch Laboruntersuchungen oder durch spezielle Geräteuntersuchungen sehr schnell und sicher die Diagnose stellen kann.

    Viele Grüße - Malve

    Darf ich fragen, stimmt es das kein kann die Ursache die Ekzem finden auch nicht Hautarzt

    Hallo Rudi,

    Du meinst wohl, ob es sein kann, dass keine Arzt die richtige Ursache für das Ekzem finden kann?


    Wenn dem so ist, das kann schon sein. Denn ein Ekzem ist ein Sammelbegriff und bedeutet, daß die Haut entzündet ist, oft nässend und meist juckend.


    Die Ursache ist eine Reizung der Haut, manchmal durch Kontaktallergie, oft physikalisch durch zu viel Feuchtigkeit oder Reinigungsmittel.


    Alles, was Du am Auge anwendest oder in die Augen tropfst, kann auch eine allergische Lidreaktion auslösen.


    Alles, was Du am Körper anwendest an Salben, Cremes, Reinigungsmitteln kann auch eine Allergie an den Augenlidern auslösen, wenn Du mit den Händen an die Augen kommst.

    Deshalb soll man sich vor dem Tropfen der Augen auch immer gründlich die Hände waschen.


    Wenn es so ist, wie Du vermutest, daß die Glaukomaugentropfen für das Lidekzem verantwortlich sind, müßte aber auch das Auge selbst sehr gereizt und gerötet sein.


    Der Hautarzt behandelt erst mal symptomatisch, er unterdrückt die Entzündung mit Cortison.

    Direkt an den Lidern ist das natürlich problematisch. Du müßtest das Problem also unbedingt noch mit Deinem Augenarzt besprechen, ob man vielleicht einen Auslaßversuch mit den Tropfen machen kann, die Du als Auslöser in Verdacht hast.


    Denn eine Allergie müßte dann nach einer gewissen Zeit wieder abklingen.

    Gruß Malve

    Hallo Chanceline

    Es macht mich betroffen, wie hart Du mit Lilly ins Gericht gehst.

    Sie hatte doch nur Fragen zu Nebenwirkungen gestellt.

    Wenn Du aber jetzt noch weitere Auskünfte von Ihr haben möchtet, könntest Du doch nachfragen.

    Lilly ist schlimm dran und braucht Hilfe, eher keine Vorwürfe.

    Gruß Malve

    Hallo Lilly,

    Schön, dass Du Dich noch mal meldest.

    Xalatan kann Schmerzen machen, steht ja auch im Beipackzettel.

    Wenn Du das nicht verträgst, geh einfach heute oder morgen wieder in die Klinik.

    Sage, Du kannst es nicht aushalten, sie sollen Dir was anderes geben.

    Z. B. Taflotan hat die gleiche Wirkung und ist besser verträglich.


    Versuche, an Tropfen ohne Konservierung zu kommen, das sind die Einzeldosen.

    Die sind besser verträglich.

    Pass auf Dich auf.

    Liebe Grüße-Malve

    Also, dass ein Glaukom bei mir besteht, daran gibt es nach 2 Meinungen und OCT's wohl keinen Zweifel (oder kann das falsch interpretiert werden?), aber daran, ob man sofort die Augentropfen verwendet oder das Ganze erstmal halbjährlich beobachtet. Laut Auskunft des 2. Augenarztes, kann es Jahre dauern, bis sich da überhaupt was verändert und erst dann müsste man Augentropfen verwenden.

    Hallo Claire,

    ich halte die Meinung Deines 2. Augenarztes für absurd. Wenn die Diagnose Glaukom

    gestellt wird, beginnt man mit der Behandlung.


    Ein unbehandeltes Glaukom schreitet immer voran, meist allerdings auch sehr langsam und manchmal ist es auch schwierig, ein Glaukom von anderen Augenbefunden ganz sicher abzugrenzen.


    Hier bringt die Zeit dann Klarheit.

    Du machst nichts verkehrt, wenn Du jetzt mit den Tropfen beginnst.


    Deine Augen werden jetzt regelmäßig untersucht, auch wie von Dir geplant, in einer Klinik durch Experten.


    Sollte sich die Diagnose Glaukom nicht bestätigen, kann man die Tropfen ohne weitere auch wieder absetzen.


    Dann hast Du zumindest nichts versäumt und brauchst Dir keine Vorhaltungen zu machen, wenn Du jetzt nicht tropfst und vielleicht doch ein Glaukom hast, was in der Zwischenzeit rascher als erwartet voranschreitet und irreversible Veränderungen hervorruft.

    Gruß Malve

    Hallo Ela,

    ich will das noch mal ein bißchen einordnen.

    Der entscheidende Befund ist die Abblassung des Sehnerven. Das ist ein Zeichen für eine Optikusatrophie. Deine Augenärztin hatte das auch schon gesehen, und als hellen Rand bezeichnet. Die Klinik hat sich jetzt aber festgelegt.


    Diese Optikusatrophie ist offensichtlich nicht durch ein Glaukom bedingt, weil ja die übrigen Glaukomzeichen fehlen, abgesehen von einer nur leichten Augendruckerhöhung


    Die weitere Diagnostik durchläuft ein bekanntes Schema, ich weiß das, da ich diese Untersuchungen auch schon durchlaufen habe.


    Durch MRT wird eine MS ausgeschlossen, was eine häufige Ursache für die Optikusatrophie ist.

    Das wurde ja schon bei Deinem Mann gemacht.

    Dann wird Blut abgenommen, wo nach entzündlichen Veränderungen, Autoantikörpern, Gerinnungsstörungen, Vitaminmangel (z.B. Vitamin B12) gesucht wird.

    So weit ich mich erinnere, waren bei mir auch Borrelien-AK dabei, müßte ich nachsehen.


    Der Aquaporin 4 AK war nicht dabei, den hatte meine Rheumatologin von sich aus noch vorgeschlagen.


    Die Funktion des Sehnerven wird direkt geprüft durch die visuell evozierbaren Potentiale.

    Vielleicht wartet Ihr jetzt erst mal die Ergebnisse der Blutuntersuchung ab und schaut, was da schon alles dabei war.

    Gruß Malve

    Charité Berlin. Aber vielleicht für Euch zu weit?


    Es gibt auch eine Autoimmunkrankheit, die den Sehnerven schädigt.

    Der Nachweis erfolgt durch Nachweis eines Antikörpers.


    Dieser heisst Aquaporin 4.

    Frage die Hausärztin, ob sie den bestimmen lässt.

    Sonst zur Rheumalogie gehen.


    Alles Gute für Euch.

    Gruß Malve

    Hallo Ela,

    Der zentrale Visusverlust und die Abblassung der Sehnerven passen zum Bild der Optikusatrophie.

    Zur Diagnostik werden dann die optisch evozierten Potentiale abgeleitet. Abkürzung: VEP

    Das sollte unbedingt bei Deinem Mann gemacht werden , erfolgt in der neurophthalmologischen Abteilung einer Augenklinik.

    Gruß Malve

    Hallo Tee,

    Ich erhoffe mir einen ausgeglichenen Blutdruck, bessere Durchblutung und gute Sauerstoffversorgung.

    Hallo Tee,

    sicher hat das Trampolin positive Effekte, und ich weiß auch nichts von systematischen Studien zur Wirkung bei Glaukom.

    Aber es wird in Artikeln zu Sportophthalmologie auch immer wieder ein eher kritischer Blick auf die Beziehung zwischen Erschütterungen durch Sport und Glaukom oder anderen Augenerkrankungen hingewiesen, z.B. hier:

    Annette Körber: Gutachten für den Schulsport


    Beim Trampolin hast Du ja die Erschütterung beim Absprung und bei der Landung.

    Ich habe z.B. eine Rüttelplatte, da spüre ich die Vibrationen im Kopf sehr deutlich, seit ich von meinem Glaukom weiß, benutze ich die nicht mehr und auch mit einem Trampolin wäre ich vorsichtig.

    Gruß Malve

    Hallo Ela,

    wenn die Abnahme der Sehschärfe durch ein Glaukom bedingt ist, dann müssen sich aber die Veränderungen im Gesichtsfeld im Zentrum befinden, also im Bereich der Macula, davon ist aber in dem Bericht nichts gesagt. Dein Mann hat die Ausfälle ja im peripheren Bereich.


    Es gibt viele Gründe für die Abnahme der Sehschärfe, frage doch bei der Augenärztin noch mal nach. Es kann, wie Gisa schon sagte, Katarakt sein, aber oft in einem best. Alter auch eine altersbedingte Maculadegeneration, um nur mal 2 Diagnosen zu nennen.

    Gruß Malve