Beiträge von malve

    Mich verwirrt es einfach, dass diese Herzprobleme nur phasenweise auftreten und ich danach durchaus wieder ein paar Wochen Ruhe habe. Beim Langzeit-EKG vor 4 Wochen hatte ich in 23 Stunden etwas über 4000 Extrasystolen, das war so gut wie nichts. Zwei Tage später ging es dann aber richtig los. Und jetzt ist wieder absolute Ruhe.

    Hallo Brgit,

    da sollte man an anfallsweise auftretendes Vorhofflimmern denken.

    Das ist mittels EKG schlecht zu erfassen, wenn es nur phasenweise auftritt. Das ist nicht selten und muß behandelt werden, da es ein Risiko für Schlaganfall ist.


    Man kann das aber selber feststellen mittels einer smart watch.


    Ich denke, dieser Begriff sagt Dir was?


    Es gab kürzlich eine Visitesendung zu dem Thema Vorhofflimmern.

    Da wurden 3 smartwatches genannt, die.das EKG aufzeichnen und Vorhofflimmern anzeigen können.

    Die Ergebnisse werden auch von den Ärzten anerkannt.


    Es waren die von Samsung, apple und fitbit.


    Ich habe die von Samsung, funktioniert tadellos. Vielleicht ist das ja auch für Dich eine Option.

    Gruß Malve

    Daher hätte ich gerne eine fundierte Meinung oder Studie. Das gäbe mir Sicherheit in meiner Entscheidung (Yoga ist ja sicherlich auch hilfreich in Bezug auf ein Glaukom) und auch eine Argumentationshilfe dem Yoga Institut gegenüber (ich habe den vollen Preis ja schon im Vorfeld gezahlt).

    Hallo Calaudika,

    Eine fundierte Meinung oder Studienergebnisse zur Langzeitbeeinflussung des Glaukoms durch Yoga gibt es meiner Meinung nach nicht.


    Ich kann Dir aber folgendes dazu sagen:


    Ohne Behandlung durch Drucksenkung (z..B. mit Tropfen) führt das Glaukom zur Erblindung. Das ist wirklich ganz sicher.


    Nur durch Drucksenkung kann man diese Entwicklung aufhalten.


    Die Strategie ist, einen Zieldruck zu ermitteln, bei dem nach allen Erkenntniswerten aus Studien der Druck so weit gesenkt wird, daß es nicht mehr zu einem Forschreiten des Glaukoms kommt.


    Dieser Zieldruck wird für jeden Einzelnen vom Augenarzt individuell festgelegt.


    Die Behandlung wird so optimiert, daß bei jeder einzelnen Druckmessung durch den Augenarzt der Zieldruck möglichst gut erreicht wird .


    Es ist bekannt, daß trotz Erreichens des oftmals schon niedrigen Zieldrucks bei nicht wenigen Patienten das Glaukom trotzdem fortschreitet, was man dann z.B. im OCT und im Gesichtsfeld feststellt.


    Die Ursachen hierfür sind oft nicht bekannt. Aber es wird immer wieder diskutiert, daß der Augendruck, der beim Augenarzt gemessen ist, der sog. Ruheaugendruck ist und daß Druckschwankungen und Druckspitzen außerhalb dieser Zeit eine wesentliche Rolle für die Progression spielen.


    Lies mal im Thread "icare home bekommen" nach, da wirst Du auch Literaturhinweise finden.


    Körperhaltungen wie beim Yoga führen mit Sicherheit zu einer Druckerhöhung. Auch daran besteht kein Zwiefel.


    Du hast eine Progression und wirst mit dem Monoprost dann eine Dreifachkombination von Augentropfen haben.

    Das ist schon sehr viel.


    Jetzt müßte erst mal erreicht werden und dazu braucht man einen längeren Zeitpunkt, daß Dein Glaukom unter dieser Therapie stabil bleibt.


    Maßnahmen, die zu einer Druckerhöhung führen wie Yoga sind da nicht förderlich.


    Sprich noch mal mit Deiner Augenärztin. Vielleicht kann sie Dir bescheinigen, daß es jetzt zu einer Progression gekommen, die zum Zeitpunkt Deines Vertragsabschlusses nicht voraussehbar war und vielleicht kommst Du mit der Ausbildungsstelle zu einer Einigung.

    Gibt es vielleicht auch in dem Vertrag Ausstiegsklauseln aufgrund von Krankheiten?


    Gruß Malve

    Nun habe ich mich für eine yogalehrerinnen Ausbildung angemeldet und erst in dem Kurs erfahren, dass fast alle Asanas den Druck verstärken und nicht gemacht werden sollten

    Hallo Calaudika,

    Du hast Dich doch gerade erst angemeldet für den Kurs. Wenn Du jetzt schon weißt, daß Du fast alle Übungen nicht machen solltest, da sie ja den Augendruck erhöhen, solltest Du die richtige Entscheidung treffen und aus dem Kurs aussteigen.

    Was gibt es da zu überlegen?

    Gruß Malve

    So wie ich das gelesen habe, ist das in Teilen dieselbe Technik. Aber bei der TE wird der neue Abfluß dadurch gebildet, daß im Auge etwas ausgeschnitten wird und beim Ahmed Valve wird ein Schlauch eingeschoben.

    Bei der TE wird das Auge wieder komplett geschlossen, das Ahmed Implantat schaut quasi aus dem Auge heraus.

    Bei der TE wird unter die Bindehaut abgeleitet, beim Ahmed fließt das Kammerwasser nach außen über die Bindehaut ab.

    Das Ahmed hat ein Ventil, so daß es sich nur bei einem bestimmten Druck öffnet.

    Außerdem sitzt das Ahmed am Auge auch an einer anderen Stelle als das Filterkissen bei der TE.

    Es wird zwischen die Augenmuskeln eingeschoben.

    Gruß Malve

    Mir ist noch was eingefallen.

    Hast Du vor der Trabektomie eine Betäubungsspritze ins Auge bekommen?


    Dadurch kann es in seltenen Fällen zur Verletzung von Muskeln, Nerven und Gefäßen kommen.

    Hallo Wilma,

    daß das Augenlid nach der Trabektomie (oder auch nach einer Katarakt-Op oder anderen Eingriffen am Auge) hängt, ist nicht ganz ungewöhnlich, wenn mit einem "Lidsperrer" gearbeitet wird. Du kannst den Begriff googeln, dann siehst Du, was gemeint ist. Dabei können die zarten Augenmuskeln der Lider überdehnt werden und das Lid hängt dann.


    Schielen bedeutet ebenfalls, daß eine Muskelschwäche vorliegt, in dem Fall der seitlichen Augapfelmuskeln. Das kann eine Schädigung des Muskels sein oder eine Schädigung des Nerven, der den Muskel versorgt. Wenn Du nach der Schieloperation immer noch schielst, würde ich fast vermuten, daß eine Nervenschädigung vorliegt.


    Von einer derartigen Komplikation bei Trabektomie habe ich noch nichts gehört, kann mir aber vorstellen, daß stärkere Blutungen Druck auf Nerven oder Muskeln ausüben und zu Schäden führen können.


    Was haben die Augenärzte dazu gesagt?


    Vielleicht solltest Du Dich noch mal in einer Klinik vorstellen, die auf Schielbehandlungen spezialisiert ist.


    Den Nachstar kann man wirklich gut mit dem Laser beseitigen, das ist keine große Sache. Darüber mußt Du Dir nicht die größten Sorgen machen.

    Gruß Malve

    Also nur so eine Art Überlaufventil....

    Nein, das denke ich nicht, das wäre vielleicht der Fall bei der Iridotomie.

    Es wird schon am Trabekelmaschenwerk und an der Iris präpariert.


    Ich habe diese Beschreibung gefunden:


    Der Chirurg schafft in der Lederhaut (Sklera) eine ungefähr 4 x 4 mm große rechteckige Öffnung, die bis zum Rand der klaren Hornhaut reicht. Darunter befindet sich das Trabekelwerk im Augenkammerwinkel. Über das Trabekelwerk fließt das Kammerwasser normalerweise ab.


    Der Chirurg erstellt eine Verbindung von der Sklera durch das Trabekelwerk in die vordere Augenkammer. Anschließend entfernt er noch ein kleines dreieckiges Stück der Iris, um zu verhindern, dass die Iris den Abfluss verlegt.


    Danach deckt der Chirurg die Skleraöffnung wieder mit einem Skleradeckel ab und näht den Deckel fest.

    Jetzt kann das Kammerwasser über diese Verbindung vor der vorderen Augenkammer unter die Bindehaut der Sklera gelangen. Dort entsteht ein „Sickerkissen“, im dem sich das Kammerwasser sammelt.



    Nach 1 Woche Anwendung habe ich den Verdacht, dass Cosopt mir den Puls reduziert. Statt normalerweise 65 - 75 Puls habe ich nun 52 bis 58.


    Hat das jemand von euch auch beobachtet?


    Ich laufe wie beschwipst durch die Gegend, kann mich schlecht konzentrieren und bin sehr müde, kraftlos.


    Soll ich erst mal die Tropfen absetzen? Autofahren ist in dem Zustand nicht verantwortungsvoll.

    Hallo Leah,

    das sind vermutlich die Nebenwirkungen von dem Betablocker Timolol, der im Cosopt enthalten ist. Das kann den Blutdruck und den Puls senken.

    Ich würde das nicht ohne weiteres absetzen, sondern erst mal weiter beobachten, um einzuschätzen, wie relevant die Wirkung für den Kreislauf ist.


    Z.B. könntest Du Dir selbst ein Blutdrucktagesprofil erstellen, d. h. alle 2 Stunden von 6.00 bis 22.00 Uhr Blutdruck und Puls messen und die Werte dem Hausarzt vorlegen. Er kann entscheiden, ob die Werte tolerierbar sind.


    Vielleicht nimmst Du ja noch andere kreislaufwirksame Medikamente, die jetzt neu angepaßt werden müßten.


    Der Betablocker macht auch bei mir Müdigkeit und Kraftlosigkeit. und zwar ganz erheblich. Ich toleriere das aber.


    Etwas besser wird es, wenn man auf das Tränenpünktchen drückt, bevor man das Auge schließt. Also: Eintropfen, auf das Tränenpünktchen drücken und dann erst sanft das Auge schließen und dann 5 Minuten warten. So mache ich das auch.


    Viele Grüße - Malve

    oder die Escitalopram erhöhen doch den Druck.

    Hallo Markus,

    für ausgeschlossen halte ich das nicht. Von allen Antidepressiva ist diese Substanzgruppe noch die am wenigsten riskante für Glaukom.

    Es besteht nur eine sehr geringe anticholinerge Wirkung. Dennoch habe ich die Angabe gefunden, daß es bei einem von 1000 bis 1von 100 zu einer Pupillenerweiterung (Mydriasis) kommt.


    Das steht ja auch im Beipackzettel als Nebenwirkung.

    Für Weitwinkelglaukome wird diese Mydriasis ja als unbedenklich angesehen, wie es mir jedenfalls bekannt ist, für Engwinkelglaukome wäre das gefährlicher.


    Aber dennoch gibt es eine Info, wonach selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer selten auch den Augendruck erhöhen..

    Quelle: Erhöhter Augeninndenduck unter SSRI. Da wird das aber nicht in Zusammenhang mit der Pupillenerweiterung sondern mit einer veränderten Regulation des Augeninnendrucks gesehen.


    Einfach mal weiter beobachten. Vielleicht kannst Du ja zur Verifizierung auch häufigere Druckmessungen vereinbaren. Und noch mal mit dem Neurologen reden, vielleicht weiß er näheres.

    Gruß Malve

    Hallo GIWD,

    vielleicht kannst Du Deinen Augenarzt ja mal dazu bringen, daß er bei Dir bezüglich der trockenen Augen erst mal eine grundlegende Diagnostik macht. Das sind Leistungen, die übrigens im Leistungskatalog der GKV auch enthalten sind.


    Dazu gehören: Schirmer Test (da wird geschaut, wieviel Tränenflüssigkeit Du überhaupt noch produzierst)


    Tränenfilmaufrißzeit (da wird geschaut, wie stabil Dein Tränenfilm ist , das gibt einen Hinweis, ob Dir nicht nur die wäßrige
    Tränenflüssigkeit fehlt).


    Beurteilung der Meibomschen Drüsen (hast Du überhaupt eine Meibomitis? Sind die Drüsen verstopft, wenn ja, fehlen Die natürlich die Lipide und man müßte nach Ursachen suchen und entsprechend behandeln).

    Hast Du durch die trockenen Augen schon Schäden an der Horn- oder an der Bindehaut? Das sagt etwas über den Schweregrad der Erkrankung aus.


    Hast Du schon Anzeichen, daß die trocknen Augen in ein entzündliches Stadium übergegangen sind

    Dann helfen Dir die befeuchtenden Augentropfen alleine nicht mehr und es muß zusätzlich antientzündlich behandelt werden (z.B. mit Ikervis).


    Diese Untersuchungen sind ganz wichtig für die weitere Strategie, denn bei den trockenen Augen besteht oft eine erhebliche Diskrepanz
    zwischen subjektiven Beschwerden, Leidensdruck und objektiven Veränderungen. Deshalb neigen meiner Ansicht nach die Augenärzte eher dazu, die Problemlösung dem Patienten zu überlassen.

    Gruß Malve

    Hallo Lissy,

    Wenn ich mir nicht sicher bin, ob der Tropfen drin ist, tropfe ich gleich noch mal nach. Sollten 2 Tropfen drin sein, läuft der Überschuß gleich wieder über die Lider raus, weil im Auge dafür gar kein Platz ist.


    Aber wichtig ist, sofort nachzutropfen, nicht erst später.


    Wenn Dir das oft passiert, solltest Du noch mal über Deine Tropftechnik nachdenken.


    Ich tropfe im Liegen und von oben, da sieht man den Tropfen besser kommern..

    Gruß Malve

    Hallo GIDW,

    es ist gut möglich, daß Deine trockenen Augen von den Augentropfen kommen, entweder von den Wirkstoffen selbst oder von dem Konservierungsmittel.

    Taptiqom gibt es meines Wissens doch nur mit Konservierung?

    Das wäre doch schon mal ein erster Schritt, konservierungsmittelfreie AT zu verwenden.


    Dann tropfst Du Brimonidin.

    Das ist nicht besonders gut verträglich und führt bei ca 60% der Anwender zu Unverträglichkeitsreaktionen oder zu Allergien.


    Ich hatte das auch schon mal, die Augen wurden immer trockener und haben auch gejuckt. Ich habe lange dagegen angearbeitet (z.B. mit hoher Tropffrequenz mit Hyogel, Hylonight Augensalbe, homöopathischen antiallergischen Tabletten und antiallergischen freiverkäuflichen Augentropfen, sowie 2x täglich Lidrandpflege mit warmen Kompressen und 2x täglich Lidrandreinigung mit Blephagel duo), aber leider wurde das immer schlimmer.


    Irgendwann habe ich dann meinem AA gesagt, daß ich das nicht mehr vertragen kann und es wurde abgesetzt.


    Natürlich hat man als Patient ein Mitspracherecht, was die Therapie anbelangt und wenn Du die Tropfen absolut nicht verträgst, muß nach operativen Alternativen gesucht werden.


    Habt ihr vielleicht Rat für mich, was ich noch machen könnte, um mehr Feuchte in meine Augen zu bekommen?

    Es gibt noch das Cationorm, das ist komplex zusammengesetzt aus allen 3 Schichten (wäßrig, schleimig,fettig), mir ist das aber nicht so gut bekommen, hat gejuckt, muß man ausprobieren.


    Dann gibt es noch von von Wileda Augentropfen mit Malvenextrakten (weiß jetzt nicht genau wie die heißen), die wirken bei mir sofort, sind aber für die Daueranwendung zu teuer.

    Was mich besonders besorgt macht, ist, dass mein Arzt gemeint hat, dass die Augentrockenheit möglicherweise irreversibel ist, sprich, selbst wenn ich die Tropfen absetzen würde, die Trockenheit möglicherweise bliebe. Hat hier jemand Erfahrung?? Wie hat sich die Augentrockenheit nach Absetzen der Tropfen verändert?

    Na ja, wenn Du grundsätzlich trockene Augen hast (also schon bevor Du getropft hast), dann werden die weiterhin bestehen. Allerdings habe ich kürzlich auch mal gelesen, daß trockene Augen, wenn sie erst entgleist sind, dauerhaft weiterhin ein Problem sind. Und Schäden durch das Konservierungsmittel sind meines Wissens auch irreversibel.


    Es gibt bei Facebook eine "trockene Augen Gruppe"), dort findest Du Angaben zu allen Tropfen. Hylogel ist schon das, was von den meisten mit gutem Ergebnis angewendet wird.

    Viele Grüße Malve

    Hallo Mathilda,

    Wenn der Xen infiltrierend eingesetzt wird, wird das Auge aufgeschnitten, es wird also ein neuer Leitungsweg geschaffen (der allerdings wie bei der TE auch wieder durch Vernarbungen zuwachsen kann).

    Aber im Prinzip ist das so wirksam wie die TE.


    Bei dem nichtinvasiven Xen wird das Auge nicht aufgeschnitten. Es wird ein Schnitt neben der Hornhaut gemacht und das Schläuchlein wird quer durch die Vorderkammer auf die andere Seite unter die Bindehaut geschoben. Die Belastung ist wie bei einer Katarakt-Operation.


    Da der natürliche Abflußweg über das Trabekelmaschenwert umgangen wird, senkt das auch sehr intensiv den Druck, so lange eben, wie das Schläuchlein offenbleibt. Ich glaube hier in einem Thread auch schon mal gelesen zu haben, daß der Xen auch wieder herausgepult wurde, aber das wurde nur vor einer erneuten Operation gemacht, vielleicht weil er gestört hätte.


    Mathilda, wenn Du über Durchblutung nachdenkst, behalte den Betablocker im Auge. Das Timolol wirkt gefäßverengend, bei mir hat das sogar zu Angina pectoris Beschwerden geführt. Ich habe deshalb zu Betaxolol gewechselt, das ist ein kardioselektiver Betablocker, der hat nicht diese starken gefäßverengenden Eigenschaften.


    Wenn Du trotz niedrigen Drucks eine Progression hast, würde ich auch noch mal nach Augendruckschwankungen und Augendruckspitzen schauen.

    Die in der Klinik gemessenen Werte im Tagesdruckprofil widerspiegeln nicht immer die Augendruckwerte unter den Alltagsbelastungen.

    Ich konnte das durch Selbstmessungen mit dem icare home Tonometer in meinem Fall auch feststellen (schau mal in den Therad: icare home bekommen).


    Viele Grüße Malve

    Hallo Belaman,

    Ich hatte hier bei meiner Suche im Forum nichts dazu gefunden und die entsprechenden Infos bei Dr Google so verstanden, das es synonyme Begriffe sind oder habe evtl die Begriffe vertauscht.

    Ja, da hast Du recht. Das sind synonyme Begriffe. Ich hatte "Goniotomie" gelesen, daher meine Einlassung.

    Hatte bisher aber auch noch nicht gehört, daß von einer Goniotrepanation gesprochen wird, wenn eine Trabekulektomie gemeint ist.

    Gruß Malve

    Hallo Belaman,

    eine Goniotomie ist keine Trabekulektomie.

    Eine Goniotomie ist so was wie eine Trabekulotomie oder wie eine Trabektom Trabekulotomie ab externo. Das ist von der Schwere des Eingriffs überhaupt nicht mit einer Trabekulektomie vergleichbar.


    Die Goniotomie ist eine minimal invasive Operation im Gegensatz zur Trabekulektomie, also ist erst mal Entspannung angesagt.

    Beste Grüße Malve

    Hallo Piratin,

    wenn im Beipackzettel vor Engwinkelglaukom gewarnt wird, bedeutet das, daß durch die Wirkstoffe der Kammerwinkel eingeengt werden kann.

    Bei Menschen mit Engwinkelglaukom kann das zu Glaukomanfällen führen und das wäre sehr schlecht.


    Bei dem Weitwinkelglaukom besteht diese Gefahr nicht.


    Es gibt unter you tube eine virtuelle Patientenveranstaltung zu dem Thema "Glaukom und Medikamente", da erklärt Professor Jünnemann diese Zusammenhänge sehr schön.


    Ich denke, Dein Augenarzt wird Dir Entwarnung geben.


    Ich gehe Ende Juni auch wieder auf Kreuzfahrt Richtung Norden, freue mich schon sehr darauf.

    Für den Fall von Seekrankheit nehme ich mir Vomex Tabletten mit. Habe diese auch schon auf 2 Kreuzfahrten bei starkem Sturm benötigt. Mein Augenarzt hat da auch keine Bedenken geäußert. Ich habe ein Weitwinkelglaukom, Kammerwinkel 2-3, das ist nach Prof. Jünnemann weit genug und schließt die kammerwinkelbeeinflussenden Medikamente nicht aus.


    Ansonsten sind die großen Schiffe so stabilisiert, daß man kaum etwas von den Schwankungen spürt.


    Für leichtere Beschwerden nehme ich mir eine Ingwerknolle mit, packe die gut ein (z.B. in einen Tabakbeutel, damit sie nicht austrocknet)

    und bei leichten Beschwerden schneide ich eine Scheibe ab und kaue sie (natürlich ohne Schale). Das hilft auch schon etwas.


    Ansonsten sind sie auf den Schiffen auch vorbereitet und geben Medikamente gegen Reiseübelkeit oder Seekrankheit aus.


    Ich wünsche Dir eine wunderschöne erste Kreuzfahrt.

    Liebe Grüße - Malve

    Ich stelle es mir sehr schwierig vor, laut zu sprechen, wenn man nicht gut genug sehen kann, um die Gesichter und die Reaktionen zu erkennen.

    Wie geht es Dir damit?


    Fällt es den anderen auch schwer?

    Vielleicht muss man sich mehr nach dem Gehör richten oder mal fragen stellen, z. B. Können mich alle gut verstehen?

    Spreche ich laut genug?


    Das wird schon noch.


    Immer schön, von Dir zu lesen.

    Beste Grüße Malve

    Hallo Holger,

    es gibt keine Kliniken, die besonders auf die Behandlung von Normaldruckglaukomen spezialisiert sind. Denn seitens der Augenärzte erfolgt die Behandlung des Normaldruck- und des Hochdruckglaukoms mit den gleichen Maßnahmen.


    Die Diagnostik von Glaukomen ist das tägliche Brot der niedergelassenen Augenärzte und wenn bei Dir im Zusammenhang mit der RCS Sehstörungen aufgetreten sind, wird automatisch differentialdiagnostisch auch nach einem Glaukom geschaut.

    Und auf jeden Fall ist das OCT eine sehr empfindliche Methode, um Frühstadien einer Glaukomerkrankung zu erfassen.


    Hast du mal mit Deinem Augenarzt gesprochen, ob das Flimmern und die RCS vielleicht Manifestationen der gleichen Ursache sind?

    Vielleicht solltest Du hier nochmal Ursachenforschung betreiben.


    Um die trockenen, brennenden Augen solltest Du Dich kümmern. Trockene Augen können von leichten Befindlichkeitsstörungen bis zu schweren Beeinträchtigungen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit reichen.


    Leider bleibt die Behandlung uns da im wesentlichen selbst überlassen und erfolgt durch regelmäßige Anwendung befeuchtender Augentropfen und Lidrandpflege.

    Viele Grüße Malve

    Hallo Wildlandfree,

    Du hattest ja einen venösen Gefäßverschluß, also eine Thrombose. Da können arteriosklerotische Gefäßveränderungen durchaus eine Rolle spielen. Insofern solltest Du Dich um die Risikofaktoren wie Blutdruck, Blutzucker und Blutfette kümmern.


    Das Maculaödem ist ja als Folge des Gefäßverschlusses entstanden, deshalb hast Du ja auch die Spritzen bekommen. Ursprünglich hatte ich an ein entzündliches Maculaödem gedacht und deshalb mein Einwand mit den Prostaglandinen.


    Die Gefäßwucherung, die nachfolgend nach dem Gefäßverschluß aufgetreten war, kann durchaus auch zu einer Zuwucherung des Kammerwinkels führen und diesen einengen, so daß eine Iridotomie begründet sein kann, um starken Druckerhöhungen vorzubeugen.

    Eine Methode zur dauerhaften Drucksenkung ist das aber nicht sondern nur zur Vermeidung der Auswirkung starker Druckanstiege.


    Raynaud Syndrom hat keine Zusammenhänge mit Hyperlipidämie, es wird auch nicht durch Laboruntersuchungen nachgewiesen.

    Stress ist ungünstig für die Gefäße, aber das weißt Du ja sicher selbst.

    Gruß Malve

    Momentan steht mir gar nicht der Sinn nach einem Eingriff. Möchte jetzt erst mal wieder in den Beruf zurück finden, dann Urlaub machen usw. Wenn man den Druck in der Zwischenzeit medikamentös bändigen kann, soll es mir recht sein.

    Das verstehe ich total. Ich glaube aber, man sollte da langfristig denken. Was ist langfristig besser, mit Tropfen und einem nur halb funktionsfähigen Filterkissen zu leben oder frühzeitig eine Revision zu machen, wenn diese denn nötig sein sollte. Ich würde da den Empfehlungen des Experten folgen. Vor einer erneuten Op müßten dann ja auch wieder für eine gewisse Zeit alle Tropfen abgesetzt werden, damit die Bindehaut sich erholt.


    Aber noch ist es wohl nicht so weit, daß eine Entscheidung ansteht. So wie Du das schilderst, beobachtet Dein Operateur das ja erst mal noch.


    Die Daumen sind gedrückt. Alle ist möglich. Auch Wendungen zum Guten.

    Gruß Malve