Beiträge von malve

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    Vielleicht brauchst Du ausser Xalatan noch weitere Tropfen.

    Oder es müssen wegen der engen Kammerwinkel auch noch die Linsen ausgetauscht werden.

    Schau mal in den Thread von Carla.


    Besorge Dir noch Kalinor Tabletten, das mindert die Nebenwirkungen von Glaupax.

    Gruß Malve

    Wodurch kann denn sonst der AID so ansteigen?

    Na ja, durch das Glaukom an sich kann der Druck ansteigen. Die Iridotomie verhindert ja nicht das Glaukom an sich, sondern nur den Glaukomanfall. Hast Du denn nach der Iridotomie immer getropft und wie waren denn bisher die Drücke nach der Iridotomie?

    Gruß Malve

    Hallo Halil,

    vor allem sollte Deine Frau nicht unter Druck gesetzt werden, schon gar nicht mit 2 Sorten Tee und Tomatensaft. Das sind "Heilsversuche", die zu enttäuschten Hoffnungen führen werden, das ist jedenfalls meine Meinung.


    Was sicher ist, ist, daß Stress den Druck erhöht. Und davon dürfte Deine Frau mit 2 kleinen Kindern, davon 1 noch ein Baby, im Moment mehr als genug haben.


    Sorgt also für Ruhe und Entspannung und vor allem tropft ganz regelmäßig die Tropfen.

    Gruß Malve

    Hallo Christoph,

    jetzt müssen nur noch die augenärztlichen Befunde zu Deinen Theorien passen. Der Verdacht auf Winkelblockglaukom wurde ja bisher nur von Dir gestellt.


    Du gehst ja davon aus, daß die Linsentrübung eine Folge des Glaukoms ist, weil es ungewöhnlich ist, daß man in Deinem Alter schon einen Katarakt hat.


    Es ist ja bekannt, daß stark fortgeschrittene Glaukome oder intermittierende Winkelblockglaukome zu Linsentrübungen führen können. Du hast ja auch die Literaturstellen dazu eingestellt.


    So weit, so klar. Aber es gibt neben einem Glaukom noch viele andere Gründe, warum man schon in jungen Jahren einen Katarakt haben kann. Darunter auch sehr selten genetisch bedingte Erkrankungen. Daran wird manchmal nicht genügend gedacht.


    Dann kann das Glaukom auch eine Folge des Glaukoms sein.

    Außerdem erklärt es sich mir anders nicht, weshalb ich z.B. um 22:15 einen Ausgangsdruck vor dem zu Bett gehen von 17 mmHg gemessen habe und dieser Augeninnendruck in 1 Stunde und 22 Minuten um 10 mmHg auf 27 mmHg ansteigen konnte.

    Starke Druckanstiege sind z.B. durch Stress möglich, vielleicht setzt Du Dich zu sehr unter Druck, wirst deshalb auch wach und hast vielleicht schon dadurch Druckanstiege.


    Du hast Das icar home ja erst seit einer Woche. Man muß sich damit auch erst mal "einmessen". Bon optic kann Dir etwas zur Qualität Deiner Messungen sagen, das höchst Lob bei ihnen ist "excellent". Ich würde das noch mal überprüfen lasssen. Und auch Vergleichsmessungen beim Augenarzt sind sinnvoll.


    Dann wäre noch die Frage, wie oft Du die gleiche Meßsonde verwendest. Laut von Optic werden die gemessenen Werte immer niedriger, je häufiger man mit der gleichen Sonde mißt.

    Eigentlich soll man nur einmal beide Augen mit der gleichen Sonde messen.


    Gruß Malve

    Hallo Halil,

    sei begrüßt.

    Zur Uveitis einige Fragen.

    Die Uveitis besteht seit 2010. Es soll eine Autoimmunkrankheit sein, aber die Rheumatologen haben nichts gefunden. Eigentlich werden Autoimmunkrankheiten aber vom Rheumatologen über den Nachweis spezifischer Autoantikörper definiert.

    Insofern ist es für mich fraglich, weshalb dann eine Autoimmunkrankheit angenommen wird.


    Andererseits schreibst Du, daß derzeit kaum Entzündungen im Auge sind. Was heißt das? Wurde die Uveitis ausbehandelt oder bekommt sie noch Tropfen dagegen?


    Leider leidet Sie seit April 2020 an hohem Augendruck. Auch die stärksten Tropfen helfen nicht, um den Druck zu senken. Sie war vom 03.09. - 06.09.2021 stationär in der Glaukom Abteilung in der Uniklinik Heidelberg. Es wurde ein Tagesprofil erstellt. Der Druck schwankte zwischen 20 und 31. Im Abschlussgespräch teilte der Arzt mit, dass operativ eingegriffen werden muss. Das größte Risiko ist, dass sich das Auge nach der OP entzündet.

    Welche Tropfen habt Ihr denn schon ausprobiert und habt Ihr konsequent getropft?


    So weit ich weiß, hat man nach jeder Operation ein gewisses Entzündungsrisiko am Auge, deshalb bekommt man nach vielen Operationen automatisch antientzündliche Augentropfen für eine gewisse Zeit. Bei mir war das z. B. nach Stent-Op und nach Katarakt-Op der Fall.


    Im Gespräch war CPC - Laser oder Trabekulektomie.

    Mit CPC-Laser kenne ich mich nicht aus.


    Auf jeden Fall ist es aber so, daß dabei ein Teil des Ciliarkörpers entfernt wird, dadurch sinkt die Kammerwasserproduktion und der Augendruck sinkt.


    Wie sich das langfristig auf das Auge auswirkt, weiß ich zwar nicht, aber das Kammerwasser ist enorm wichtig für die Ernährung der Augenlinse und der Hornhaut und hat weitere Schutzfunktionen für das Auge.


    Für mich wäre daher eine CPC nicht die Methode der Wahl.


    Es wäre enorm wichtig, zu wissen, welche Drucksenkung bei Deiner Frau angestrebt werden soll (das ist die Frage nach dem Zieldruck) und ob man diesen mit der Laser CPC überhaupt erreichen kann.


    Ich würde daher noch einmal das Gespräch in der Klinik suchen und Fragen dazu stellen.


    Mit der Trabekulektomie würde man das Problem des erhöhten Augendrucks operativ aussichtsreicher lösen können und man könnte Tropfenfreiheit erreichen,

    aber es handelt sich um

    eine komplizierte Operation mit längerer Nachbehandlung. Und leider führt sie bei jüngeren Menschen manchmal nicht zu langfristigen Effekten, da hier die Vernarbungstendenz (und damit ein Verschluß der künstlich angelegten Abflußwege) erhöht ist.


    Das würde ich mir noch mal sehr überlegen.


    Mein Vorschlag wäre,


    daß Ihr noch mal mit Eurem Augenarzt prüft, ob wirklich schon alle Möglichkeiten der Tropfentherapie ausgeschöpft sind und


    daß Ihr Euch in der Klinik noch einmal zu weiteren minimal invasiven Operationsverfahren beraten laßt.


    Ich denke, daß das angesichts des Alters Deiner Frau die besseren Möglichkeiten sein könnten.

    Viele Grüße Malve

    lch benutze das Mail Programm Windows live Mail für eine gmx Adresse und für eine t-online Adresse.

    Ich sehe nicht, dass mir da Funktionen fehlen, die im GMX Mail vorhanden sind.

    Gruß Malve

    Jetzt frage ich mich woran das liegen kann. Liegt hier in der Nacht wegen der erschlafften Iris eine Winkelblockade vor?

    Meinst Du, daß es in der Nacht zu einer Pupillenerweiterung kommt?


    Es gibt zwar eine Pupillenerweiterungsreaktion bei Verdunkelung oder Verschattung.

    Aber im Schlaf ist die Pupille eng, je tiefer der Schlaf, um so enger die Pupille.

    Gruß Malve

    Hallo Chris,

    willkommen im Forum.

    Ich kenn die Messrisiken bei der selbstanwendung des Selbsttonometers. Auch die technischen Punkte sind mit geläufig und logisch zu erklären

    Was meinst Du damit? Welche Risiken siehst Du durch die Selbstmessung?

    Hast Du mal durch bon die Qualität Deiner Messungen auslesen lassen?

    Zudem habe ich gelesen, dass ein Katarakt, wie er in meinem Alter untypisch ist, durch ein chronisches Winkelblockglaukom entstehen kann.

    Wo hast Du das gelesen?



    Das dieser unterschied so groß (17 mmgH) in wenigen Minuten (9 Minuten) ist wundert mich doch sehr. Deshalb würde mich interssieren ob es anatomisch und technisch mögich ist, dass schalgartig so viel Volumen über das Trabelmaschenwerk abfließen kann?

    Das Phänomen des starken Liegenddruckanstiegs bei manchen Glaukompatienten wird meines Erachtens noch gar nicht völlig verstanden.


    In Köln beschäftigt sich Dr. Enders mit diesem Problem.

    Es gibt von ihm einen Artikel in der Zeitschrift " Der Ophthalmologe" 8,2020 mit dem Titel "Lageabhängigkeit des Augeninnendrucks bei Glaukompatienten".


    Hier wird vermutet, daß die Druckerhöhung nichts mit den üblichen Abflußwegen des Kammerwassers zu tun hat, sondern daß ein erhöhter episkleraler Venendruck verantwortlich sein könnte, weil dadurch die venöse Drainage des Augengewebes erniedrigt wäre.


    Weiterhin soll auch ein verminderter intrakranieller Druck eine Rolle spielen.


    Durch Oberkörperhochlagerung soll der Druckanstieg um 1/3 bis 1/5 vermindert werden können.


    Gruß Malve

    Hallo Gisa

    Zudem habe ich in der Abhandlung von Prof. Dietlein gelesen, dass eine CPC nicht so gut vor einer Implantation eines solchen sein soll ?

    Ich hatte nur bei der Anamnese festgestellt, wie ich erwähnte, dass ich eine CPC schon hatte, der Doc seltsam schaute ?

    Prof. Dietlein schreibt, daß Baerveld und Ahmed chronische Hypotonien (also zu starke dauerhafte Drucksenkungen) hervorrufen kann und zwar das Baerveld noch häufiger als das Ahmed.


    Weiterhin schreibt er, daß eine vorausgegangene CPC das Risiko für eine chronische Hypotonie oder gar für eine subchoroidale Blutung (also Blutung unter die Aderhaut) bei nachfolgendem Drainageimplantat (z.B. Baerveld) erhöht.


    Das mit der verstärkten Hypotonie ist eigentlich logisch.

    Durch die CPC wurde ein Teil des Ziliarkörpers entfernt, dadurch wird ja nur noch weniger Kammerwasser produziert.


    Wenn jetzt durch ein Drainageimplantat wir Baerveld oder Ahmed auch noch der Abfluß weit aufgemacht wird, rauscht das bißchen Kammerwasser rasch durch und es besteht eben die Gefahr, daß der Druck dauerhaft niedrig bleibt (jedenfalls so lange die Implantate offen sind).


    Gruß Malve

    Na ja, es wurde nicht gesagt, dass ab sofort die TE nur noch ambulant gemacht wird.


    Es wurde nur gesagt, dass man die TE ambulant machen kann.

    Also die Ärzte schließen es nicht aus, dass es möglich wäre.

    Bei den minimal invasiven geht die Tendenz international in Richtung ambulante Operationen. Das kann man im Internet nachlesen.


    Da wäre ja die Frage, ob man dann noch nur für die TE Betten vorhalten müsste.


    Aber das ist jetzt nur meine Interpretation. Einfach abwarten.

    Gruß Malve

    Mich würde interessieren, was zum Thema TE von Frau Prof. Hoffmann (Mainz) und Prof. Dietlein (Köln) vorgetragen wurde.

    Kann jemand kurz darüber berichten?

    Hallo Joschi, kann ich machen.


    Prof. Hoffmann:

    TE hat Erfolgsrate von 80 %, heißt: 80 % der Patienten bleiben danach ohne Tropfen.


    Angesichts dessen plädierte sie sehr dafür, daß die TE weiterhin in der Glaukomchirurgie eine Rolle spielen sollte (vermutlich angesichts des Vormarsches der minimalintensiven Verfahren)


    und daß unbedingt die Ärzte bezüglich der TE weiterhin ausgebildet werden sollten.


    Die Nachbehandlung der TE sollte "proaktiv" sein, d.h., der Chirurg sollte die Nachbehandlung übernehmen.


    Prof. Erb


    Die TE ist zur lageunabhängigen Drucksenkung in der Lage (darüber berichtete ich kürzlich im Thread von Johannes).


    Während und nach der TE hat der Chirurg (im Gegensatz zu minimalen Eingriffen) verschiedene

    Möglichkeiten zur "Adjustierung" des Augendruckes.


    Genannt wurden während der Op:

    Sklera-Deckel-Dichte

    Anzahl Skleradeckel Nähte


    postoperativ

    bei zu hohem Druck:

    Cortison, Bulbusmassage, Suturolyse (Fäden mit Argon -Laser durchtrennen), Needeling, offene Revision


    bei zu niedrigem Druck

    Bewegung und trinken


    Die Nachsorge sollte der Chirurg selbst durchführen, sie erfolgt ambulant, Dauer etwa 2 Wochen.


    Einigkeit Professor Erb und Professor Hoffmann: TE kann ambulant gemacht werden.


    Professor Lüke

    Vergleich Drucksenkung TE und preserflow microshunt:

    Nach einem Jahr ist die Drucksenkung bei preserflow microshunt besser als bei TE , danach verliert sich der Vorteil des preserflow microshunt wieder. Druck 14 mm, bei TE 11 mm.


    Fazit: Drücke im einstelligen Bereich nur mit TE auf Dauer erreichbar.

    Außerdem wird beim microshung preserflow die Gefahr der Hornhautschädigung gesehen (zumindest theoretisch), deshalb derzeit nur für ältere Patienten empfohlen.


    Ich hoffe, Du kannst damit etwas anfangen.

    Gruß Malve


    Hallo Johannes,

    ehrlich gesagt, kann ich Deinen Aussagen nicht so ganz folgen.

    Natürlich weiß ich nicht, auf welche Studien Du Dich beziehst und was genau Du mit den nächtlichen Druckwerten meinst, zumal Du Dich ja auch nur auf den morgendlichen Druck direkt nach dem Aufwachen beziehst.


    Meinst Du vielleicht den Druckanstig im Liegen???

    Da beziehe ich mich mal auf 2 Quellen:


    1. Aktuelle Glaukomchirurgie eine Einordnung

    Dietlein Augenspiegel Oktober 2017

    2. On-line Weiterbildungsveranstaltung der Augenklinik Köln am 25.08.2021


    Danach ist es so, daß der Druck bei jedem Menschen im Liegen höher ist als im Sitzen.

    Bei Glaukompatienten sind die Differenzen jedoch größer, können in Einzelfällen 10 - 20 mm Hg ausmachen.


    Nicht immer sind diese morgendlichen Liegendruckspitzen mit der Progression korreliert.

    Bei manchen hat das keine Auswirkungen, wenn aber trotzt Erreichen des Zieldrucks eine Progression besteht, muß daran gedacht werden, daß diese Liegenddruckspitzen veranwortlich dafür sein könnten.


    Es gibt keine Möglichkeit, diese Liegendruckspitzen durch eine spezifische Therapie mit Tropfen oder durch minimalinvasive Operationen abzufangen.


    Allein durch Trabektomie mit Mitomycin C können diese Liegendruckspitzen abgefangen werden.


    Bezüglich des Nutzens einer Selbsttonometrie habe ich keine Zweifel. Hast Du Dir das Gerät gekauft oder hast Du es über Deine Krankenkasse bekommen?

    Zunächst mal ist wichtig zu verstehen das viele Augenärtze nicht auf dem aktuellen Stand sind was Diagnosik und Behandlung betrifft, da sie schlichtweg keine Studien lesen.

    Diese Aussage finde ich, ehrlich gesagt, ziemlich unverschämt. Ich weiß nicht, ob Du Dich trauen würdest, das Deinem Augenarzt ins Gesicht zu sagen. Anonym ist das natürlich immer einfach.

    Ich finde so was grundsätzlich nicht gut.


    Was die Studien anbelangt. Da gibt es immer viele, oft auch gegensätzliche. Die werden schon verfolgt, ausgewertet und finden dann Eingang in die entsprechenden Leitlinien.

    Gruß Malve

    Schau hier: Dietlein: Aktuelle Glaukomchirurgie - eine Einordnung

    Der Augenspiegel Oktober 2017


    Ahmed (und Baerveldt) Drainageimplantate sind die Methoden der Wahl, wenn die Trabekulektomie aufgrund einer sekundären Fibrose gescheitert ist. Insbesondere bei jüngeren Patienten mit hohen Ausgangsdruckwerten gut geeignete Verfahren.


    Bei Xen besteht auch immer die Gefahr der Vernarbung des Sickerkissens.

    Hallo Lulu,

    ich weiß schon, wie Du das mit der Glaukomdiagnose meinst, aber man soll nicht das Schicksal herausfordern, indem man sich wünschen würde, eine Glaukomdiagnose zu haben statt weiter Geduld aufzubringen.


    Zu den schwarzen Punkten/Balken/Zick-Zack-Linien.


    Wie schon gesagt, habe ich ja diesen wahrnehmbaren Zug an der Netzhaut in Form von Blitzen.

    Man hat mir gesagt, ich solle sofort vorbeikommen, wenn schwarze Balken durch mein Gesichtsfeld wandern oder wenn Rußregen auftritt.


    Dann könnte es sich um eine Netzhautablösung handeln und es besteht sofortiger Handlungsbedarf.

    Deshalb meine ich, daß Du Dich sicherheitshalber umgehend in einer Augenklinik vorstellen solltest.


    Wenn nichts festgestellt wird, um so besser. Ein schlechtes Gewissen mußt Du dann nicht haben.

    Gruß Malve

    Wenn dieser wandernde schwarze Punkt neu aufgetreten ist, würde ich mich deshalb wieder bei dem Augenarzt vorstellen.

    Wenn Du Dich über eine Glaukomdiagnose freuen würdest, würde ich Dir liebend gerne kostenlos mein Glaukom abtreten. 6 Tropfzeiten zwischen 6 und 22 Uhr. Ständig gereizte Augen von den Tropfen inklusive.

    Gruß Malve