Beiträge von malve

    Bekommst Du kein Zytostatikum während der Op?

    Würde mich wundern. Das ist meist das Mitomycin.

    Spritzen in das Filterkissen könnten Avastin sein, zur Prophylaxe oder 5-Fluorocil bei beginnender Vernarbung.

    Das wirst Du uns ja noch berichten können.

    Hauptsache, es hilft!!!!

    Alles Gute und beste Grüße.

    Malve

    Hallo Mathilda

    Mir wurde auch Trabektom angeboten, hatte mich deshalb etwas dazu belesen und Abstand genommen.

    Ich habe Offenwinkelglaukom, da sind die Effekte eher gering und lassen auch schnell wieder nach.

    Gut wirkt das bei Uveitis, Pex und Steroidglaukom,


    Deshalb hast Du ja auch einen schönen drucksenkenden Effekt.


    Wenn Du Dich belesen möchtest, schau z.B. unter der Habilitatinsschrift von Milena Palitzsch, da findest Du Studienergebnisse. Aber erst mal daran erfreuen, was erreicht wurde.


    Gruß Malve

    Hallo Rudi,

    ich verstehe Dein Problem, Du hast es hier im Forum ja auch schon öfter vorgetragen.

    5-FU ist eine Substanz, die die Zellen in ihrem Wachstum hemmt, dadurch wird das Schließen von Wunden und die Narbenbildung verhindert.


    Bestehendes Narbengewebe wird dadurch aber nicht mehr aufgelöst.


    Bei Dir liegen die Operationen schon Jahrzehnte zurück.


    Da müßtest Du wirklich mit Deinen Augenärzten besprechen, ob man da Narbenstränge durchtrennen oder Narbenplatten entfernen kann, aber jeder chirurgische Eingriff dieser Art induziert wieder neue Narben.


    Wie ich mich erinnere, wurde Dir ja schon eine Iriditomie zum Abfangen der Druckspitzen empfohlen, also haben die Augenärzte offensichtlich schon eine Vorstellung, wo eine Ursache Deines Problems liegen und wie man dir helfen könnte.

    Die Iridotomie ist eine risikoarme Laserbehandlung und ich kann mir vorstellen, daß ich mich in Deiner Situation relativ schnell dafür entscheiden würde.

    Viele Grüße Malve

    Hallo Caludika, ich sage das vorher an, dass ich so nicht liegen kann. Dann wird das vermieden, muss sie sich etwas bücken.

    Ausserdem vertrage ich nicht das helle Licht, das trocknet meine Augen aus.

    Sie redet ja auch viel dabei, gibt gerne Belehrungen, ich vereinbare, dass sie das Licht nur zum Arbeiten anschaltet.

    Notfalls lasse ich mir feuchte Wattepads auflegen.

    Gruß Malve

    Parchita, ich weiß nicht, ob Du wirklich recht hast.

    Man macht die TE nicht nur am Ausgangsdruck fest, sondern vor allem am Schädigungsgrad, also an den Ausfällen.

    Xen und Preserflo können starke Drucksenkungen und zwar auch bei hohen Ausgangsdrücken bewirken.

    Es sind ja filtrierende Verfahren.

    Welche OP man bekommt, hängt auch stark von der Klinik ab.

    Das Prinzip, möglichst stufenweise, zunächst minimalinvasiv vorzugehen, wird unterschiedlich verfolgt.

    Natürlich muss man irgendwann dem AA vertrauen.

    Andererseits haben wir das verbriefte Recht auf eine fundierte Zweitmeinung vor einer geplanten OP. Und als mündige Patienten können wir uns mit verschiedenen Meinungen auseinandersetzen.

    Wenn wir das wollen.

    Gruß Malve

    Nach Xen auf jeden Fall.

    Nach Preserflo oder nach Trabekulektomie sind theoretisch auch noch weitere Trabekulektomien möglich, wenn der Zustand der Augen das zulässt.

    Man braucht für die Ausbildung eines Filterkissens eine verschiebliche Bindehaut.

    Wenn irgendwann alles vernarbt usw, wird es schwierig.

    Gruß Malve

    Vom Zeitschema her wäre es sicher besser, mit der Trabekulektomie noch einige Jahre zu warten.

    Sicher hat man Dir gesagt, dass Du noch einer TE eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine kurzfristige Liinsentrübung, also einen Katarakt hast.

    Wenn dieser operiert wird, verschlechtert sich in der Regel die Funktion des Filterkissens wieder.

    Besser wäre also, wenn die Katarakt OP vorher gemacht würde. Ab einem bestimmten Lebensalter wird diese meist ohnehin erforderlich.

    Hallo Angelica,

    Bei der Kanaloplastik kommst Du höchstens auf einen Druck von 15. Das entspricht dem episkleralen Venendruck, Du müsstest auf jeden Fall weitertropfen.


    Ausserdem wird dabei die Bindehaut

    eingeschnitten, es bleibt eine Narbe. Schlechte Voraussetzung, wenn später doch eine Trabekulektomie notwendig würde denn oft hält die Wirkung der Kanaloplastik nicht sehr lange an.

    Das würde ich nicht als gute Alternative zur TE sehen.

    Hallo Angelica,

    Offensichtlich besteht die Notwendigkeit für eine stark drucksenkende Operation.

    Das sind die filtrierenden Operationen, also Xen ,

    Preserflo microshunt und Trabekulektomie.

    Eine TE würde ich mir nur bei sehr starken Ausfällen und deutlicher Progression machen lassen.

    Bei mir wurde vor 6 Tagen ein Xen gelegt, das ist eine minimalinvasive Operation.


    Vielleicht noch mal nachfragen, ob das bei Dir eine Option wäre.

    Gruß

    Zur Augenpflege: Evotears omega 3xtgl und 1x zur Nacht.


    Erzeugt langanhaltenden Verdunstungschutz und schützt das Auge vor Austrocknung

    Notfalls zur Nacht noch eine Salbe, z.B Hylo night.

    Da steht tatsächlich dass die Reste von dem Gel das trabekuläre Maschenwerk verstopfen können.

    Das würde ja auch die Druckerhöhung nach der Kat OP erklären.

    Eigentlich sollen sie alles wieder raussaugen, wenn sie fertig sind.

    Inzwischen gibt es auch ganz stark vernetzte Viscogele, die bilden einen Klumpen ,es bröckelt nichts ab und das ganze Gel wird mit einem Rutsch wieder abgesaugt.

    Hallo Leinard,

    Ruhig bleiben, erst mal Übersicht verschaffen, wie Dein Zustand genau ist.

    Deine Angaben sind noch dürftig, aber das ist auch noch normal.

    Im 1. Jahr der Diagnosestellung müssen wiederholte Untersuchungen durchgeführt werden, dann wird man wissen, wie stark Deine Schädigung ist, wie schnell das Glaukom voranschreitet und was Deine optimale Therapie sein wird.


    Ob Du Dein Leben umkrempeln musst, kannst Du nur selber beurteilen.

    Generell sollten Menschen mit Glaukom schwere körperliche Arbeiten und vor allem Neigung des Kopfes über die Mitte nach unten sowie ständigen Stress meiden.


    Alkohol und Nikotin sollten vermieden werden.

    Gesunde Ernährung ist für die Augen sehr vorteilhaft, was das ist, weiß inzwischen jeder.



    Der Neigung zur Selbstbemitleidung sollte man besser nicht nachgeben, das zieht nur zusätzliche Energie.


    Ansonsten die Regeln beachten, die Sabine Dir schon genannt hat.


    Gruß Malve

    Hallo Martina,

    Tropfenmässig bist Du ausgereizt.

    Wenn Du darunter Papillenrandblutungen hast, ist das ein Zeichen für Progression.

    Hat man Dir keine OP angeboten?

    Nein, Du stellst Dich nicht an. Wenn man zu lange zu viele Tropfen hat, schädigt das die Augen und man hat dann schlechtere Ergebnisse bei Operationen. Es gibt eine Zeit für Tropfen und dann einen Zeitpunkt, wenn operiert werden muss.

    Gruß Malve

    Hallo Carmela,

    Hast Du mal geprüft, ob die Augendruckspitzen mit Blutdruckspitzen verknüpft sind?

    Vielleicht dann mit medikamentöser Blutdruckrregulierung gegensteuern.

    Ich kenne diese Probleme, messe auch selbst mit dem icare und werde mir jetzt noch ein Gerät zur 24 Std. Blutdruckmessung zulegen, um die Zusammenhänge noch näher zu untersuchen

    Gruß Malve

    Hallo Diphi,

    So viel ich weiss, kommt der Astigmatismus durch die Verzerrung der Hornhaut durch die Fäden zustande.

    Es könnte verbessert werden, indem Fäden, die zu stark verknotet wurden, wieder gelöst werden oder indem zusätzliche Nächte gesetzt werden, die das Auge wieder in Form ziehen. Ich würde in der Klinik fragen, wann der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist.

    Gruß Malve

    Hallo Ingrid,

    Ich habe auch IgM Antikörper ohne akute Infektion


    Diese Antikörper werden schon früh nach der Infektion gebildet und können noch einige Jahre nachweisbar sein ohne dass noch aktive Borrelien vorhanden sind.


    Das Glaukom ist keine Infektiondkrankheit und Hat keinen Zusammenhang mit Borreliose.

    Ob Du eine Nervenschädigung durch die Borrelien, also eine Neuroborreliose hast, lässt sich zweifelsfrei abklären, dazu müssten aber noch andere Symptome vorliegen.


    Solche Untersuchungen führen die Neurologen durch.

    Gruß Malve

    Danke Reinhold, dass Du es nicht vergessen hast.

    Skiaskopie ist die Bestimmung der Brechkraft.

    Gonioskopie ist die Betrachtung des Kammerwinkels.

    Profilperimetrie ist die normale Gesichtsfelduntersuchung.

    Die Rauschfeld-Perimetrie ist eine neue Methode zur Gesichtsfelduntersuchung, soll Schäden früher nachweisen können.

    Viele Grüße Malve

    Frage meinerseits: Ich lese immer, und auf den Beispielbildern ist es auch so abgebildet, dass sich Gesichtsfeldausfälle zunächst durch bogenförmige Fehlstellen (will ich sie m

    al nennen) am Rand bemerkbar machen.

    Du meinst das Bjerrum Skotom. Es gibt aber auch andere Skotomformen beim Glaukom, z.B. ein Zentralskotom oder Parazentralskotom oder Seidelskotom oder Zentrozoekalskotom.

    Schau hier:


    Zu Beginn wieder Kontrolle des AID, wieder per Luftstoß

    Das ist in den meisten Berliner Praxen leider so üblich und es läßt sich nicht so ohne weitere durchsetzen, daß der Arzt selbst mißt.

    Ich habe das für mich so gelöst, daß ich selbst messe mit dem iCare home 2. Die Werte stimmen gut überein mit den Messungen nach der Goldmann Methode, also der Messung durch den Augenarzt selbst.

    Schaue mal in den Thead "Icare home bekommen", da findest Du Informationen dazu.



    Ich sehe auf beiden Augen, wenn das andere jeweils geschlossen ist, grundsätzlich dasselbe. Und manche Details auch jetzt meist noch immer vor meiner Frau oder anderen Personen, die in dieselbe Richtung blicken. Auch wenn mir der Adlerblick, der mir bis vor wenigen Monaten noch zugesprochen wurde, nun etwas abhanden gekommen ist.

    Es kann ja gut sein, daß Du "nur" relative Ausfälle hast, also in den zentralen Bereichen eine mehr oder minder stark herabgesetzte, aber noch nicht völlig aufgehobene Lichtempfindlichkeit.

    Dann würde man die Ausfälle im Gesichtsfeld schon gut feststellen können ohne daß Du im Alltagsleben schon sehr beeinträchtigt bist.

    Gruß Malve