Beiträge von malve

    Papillen Tomographie HRT III

    Schau hier:
    Glaukom-Diagnostik: Sehnervenkopfanalyse HRT / OCT - Augenärzte PasingAugenärzte Pasing (augenaerzte-pasing.de)

    Es werden unterschiedliche Parameter erfaßt durch HRT und OCT.
    Es sind ergänzende Untersuchungen.

    So wie ich das überblicke, wird zur Frühdiagnostik vorzugsweise das OCT eingesetzt.
    Immer in 2 Untersuchungen: Als Papillen-OCT zur Beurteilung des Nervenfaserrandsaums um die Papille herum, das sagt etwas darüber aus, ob der Sehnerv ausgedünnt ist.

    Und dann als Macula OCT, da wird am hinteren Augenpol gemessen und da werden die Ganglienzellen beurteilt. Erst leidet die Nervenfaserschicht und dann die Ganglienzellschicht.

    Ich würde mich sehr wundern, wenn bei Dir kein OCT gemacht worden wäre.
    Gruß Malve

    auch wenn der Sehnerv wohl mal einem Druck ausgesetzt sein könnte (falls es so ist), ist es dann gleich ein Glaukom?

    Hallo MissBarnslig,
    Deine Frage ist nicht so einfach mit ja oder nein zu beantworten.
    Wie Parchita schon schrieb, gibt es auch andere Möglichkeiten, wieso ein Sehnerv unter Druck geraten kann.

    Außerdem ist unser Sehnerv ständig schwankenden Druckwerten in einem bestimmten Grade ausgesetzt, bedingt dadurch, daß unser Augeninnendruck Schwankungen unterliegt.

    Das toleriert der Sehnerv normalerweise auch gut. Manchmal ist der Sehnerv aber auch empfindlich schon bei an sich noch normalen Druckwerten und manchmal kommt es auch primär zu Augendruckerhöhungen, die den Sehnerv dann schädigen können.
    Dann leidet der Sehnerv und es entsteht ein Glaukom.

    Ein Glaukom hat man aber erst, wenn die Diagnose gestellt wurde und das ist bei Dir ja nicht der Fall.
    Anhand Deiner wenigen Informationen läßt sich von hier aus auch nichts mutmaßen.
    Du warst sicher etwas überfahren. Beim nächsten mal solltest Du Dir noch mal möglichst viele Informationen einholen, um Dir im Laufe der Zeit eine bessere Meinung bilden zu können.

    Notiere Dir die Messungen der Augendruckbestimmung (alle, von Anfang an) und lass Dir Kopien vom Gesichtsfeld und von der OCT-Untersuchung (das ist die Laseruntersuchung gewesen) geben.
    Und vor allem wappne Dich mit Geduld. Die Abklärung solcher Befunde kann manchmal dauern. Wichtig ist es dann dranzubleiben.
    Viele Grüße Malve


    Hallo MissBarnslig,
    bei jedem Menschen ist der Sehnerv etwas eingezogen, das ist wie eine Scheibe, die in der Mitte trichterförmig nach innen gezogen ist.
    Das Ausmaß dieser Einziehung wird als CDR-Wert bezeichnet.
    Wenn die Einziehung größer ist als normal, deutet das darauf hin, daß der Sehnerv unter Druck geraten ist.

    Frag bei nächsten mal nach diesem Wert. Aber beachte, das ist kein Meßwert sondern eine subjektive Beurteilung des Augenarztes aufgrund seiner Erfahrung. Verschiedene Augenärzte kommen z.B. bei mir auch zu verschiedenen Werten.

    Sollte dieser Wert bei Dir erhöht sein, wäre wichtig, die Größe der Sehnervenscheibe, also das Papillenmaß zu ermitteln.
    Ist die Papille bei Dir größer als normal (Makropapille) dürfte die Einziehung auch größer sein als normal, das hätte dann auch keinen Krankheitswert.
    Frage auch noch mal nach Deiner Papillengröße.
    Gruß Malve

    Hallo Jim,
    herzlich willkommen hier im Forum.
    Noch wurde bei Dir nicht die Diagnose Glaukom gestellt, aber Du willst Dich schon selbst mit Nahrungsergänzungsmitteln behandeln. Das zeigt Deine Panik.


    2 Augenärzte haben festgestellt, daß Dein Sehnerv etwas merkwürdig aussieht, sie haben aber nicht gesagt, daß das eindeutige Glaukomzeichen sind (diese hätten sie sonst auch gesehen und anders reagiert).
    Offensichtlich spiegelt sich diese "Merkwürdigkeit" auch im OCT wider. Aber auch das erlaubt noch keine eindeutige Aussage zum Glaukom.


    Denn bei Myopie finden sich z.B. auch diese Veränderungen am Sehnerven und im OCT .
    Dann ist das schwer von einem beginnenden Glaukom abzugrenzen.

    Aber eins ist ganz sicher: Ein unbehandeltes Glaukom schreitet immer fort, zwar ganz langsam, aber es kommt nicht zum Stillstand, auch nicht durch Nahrungsergänzungsmittel oder übrige Maßnahmen. Sondern nur durch drucksenkende Maßnahmen, die Du ja schon beschrieben hast.

    Deshalb ist es ganz logisch, daß zunächst einmal der weitere Verlauf abgewartet und der Befund im OCT kontrolliert wird.
    Mit wiederholten OCTs im Verlauf eines Jahres könnte man dann sehr gut erkennen, ob eine Dynamik vorhanden ist oder nicht.


    Eine Weile lang kann man dann mit Tropfen etwas machen, dann mit Laser und schliesslich OP

    Das ist eine sehr vereinfachte Vorstellung und das ist auch nicht der zwangsläufige Verlauf.
    Ich würde da wirklich abwarten.
    Das beste, was Du schon getan hast, ist das Einstellen des Rauchens. Und eine gesunde Lebensweise ist sowieso nicht verkehrt.
    Du kannst Deine Augen sehr entlasten, wenn Du Dich jetzt nicht mit Angstvorstellungen unter Stress setzt.
    Gruß Malve

    Trotz guter Absenkung des Drucks ist immer noch eine Progression des NDG zu erkennen.

    Hallo Wolfi,
    ist die Progression nur im OCT nachweisbar oder auch im Gesichtsfeld? Wie hoch ist Deine Progressionsrate im Gesichtsfeld?
    Gruß Malve

    nteressant fand ich aber, das das Auge versucht die fehlenden Stellen zu "retuschieren". Ich dachte bis jetzt immer, es würden schwarze, blinde Flecke entsehen. Jetzt checke ich mein Gesichtsfeld die ganze Zeit auf verschwommene Stellen

    Hallo Nico,
    ich finde, jetzt bist Du etwas "neben der Spur". Einerseits hast Du doch noch gar keine Gesichtsfeldausfälle (und in 10 Jahren wurden sicherlich schon einige Untersuchungen gemacht) und andererseits weißt Du jetzt, daß man diese selbst oft gar nicht merkt.

    Warum checkst Du jetzt selbst Dein Gesichtsfeld auf verschwommene Stellen, wenn Du gar nichts finden kannst.

    Ich glaube, Du steigerst Dich gerad in etwas hinein. Vielleicht bis Du in einer
    Situation, wo alles für Dich aus anderen Gründen ohnehin schon schwierig ist und Du fokussierst Dich jetzt übermäßig auf das Glaukom?

    Hier im Forum gibt es oft user, die gerade problematische Situationen haben und die werden dann hier begleitet. Aber jeder Fall ist anders und Du darfst nicht alle möglichen Probleme von anderen auf Dich übertragen.
    Ich sehe jetzt auch nicht, warum Du nicht in der Augenklinik in Mainz bleiben könntest, wenn Du nach jeweils 4 Monaten wieder dort sein kannst.

    Wenn man druckmäßig eingestellt ist, reicht das doch vollkommen aus für Gesichtsfeld- und OCT-Kontrollen am gleichen Gerät.

    Patienten, die gesetzlich versichert sind, erhalten bei eingestelltem Glaukom pro Jahr eine Gesichtsfelduntersuchung und ein OCT "leisten" sich viele nur 1 x im Jahr.

    Und wenn akute Probleme auftreten, findest Du mit Sicherheit auch in Schwerin einen Augenarzt, der Deine Behandlung übernehmen wird.

    Also versuche, Dich noch ein bißchen gedanklich zu sortieren und zu beruhigen.
    Hier im Forum sind viele, die wesentlich schlechter dran sind.
    Viele Grüße Malve

    Ich habe noch nie gehört, dass die Iridotomie stationär gemacht wird. Hier sind mehrere User, die furchtbare Angst davor hatten und es war immer unbegründet. Immer ambulant, schau z. B im Verlauf von Carla. Da wurde das direkt aus der Sprechstunde heraus gemacht.

    Ob der Eingriff bei Dir Sinn machen würde, kann ich nicht beurteilen.

    Gruß Malve

    Hallo Nicki,

    Du hast vollkommen recht, wenn Du meinst, daß nach Umstellung häufiger gemessen werden sollte.

    Am besten wäre nach einer neuen Tropfensorte sowieso ein neues Tagesprofil.

    Man kann aber seinem Augenarzt auch sagen, daß man nicht erst nach 3 Monaten sondern zwischendurch noch mal zur Druckmessung kommen möchte. Das wurde mir noch nie abgeschlagen.


    Aber wenn irgendwelche Probleme auftreten, wie schlechtes Sehen kann man sich jederzeit vorstellen. Das sollte man ruhig nutzen.

    Da wird ja auch jedesmal der Druck kontrolliert.

    Gruß Malve

    L: 34, 31, 34, 33, 34

    R: 31, 34, 37, 32, 33


    Und heute habe ich ja direkt nach dem Aufstehen auch im Sitzen gemessen und da waren die Werte auf jeden Fall auch noch erhöht, wie gesagt L30, R28.

    Die Frage ist, ob das schon als Druckabfall durch den Übergang vom Liegen zum Sitzen zu bewerten ist, ober ob die einzelnen im Sitzen gemessenen Werte noch im Schwankungsbereich der Methode liegen.

    Offensichtlich scheint ja der morgendliche im Liegen gemessene Wert höher zu sein als der Durchschnittswert der Tagesmessungen.

    Die Frage ist, ob der Liegendwert ein "peak" ist, also nach dem Aufwachen auftritt, oder ob der Druck beim Übergang zum Liegen auftritt und dann die ganze Nacht so hoch bleibt oder sich vielleicht im Laufe des Liegens oder Schlafens zum Morgen hin aufbaut.

    Das wirst Du vielleicht auch noch herausbekommen.
    Gruß Malve

    meine Augenärztin misst nur alle 3 Monate den Druck und das finde ich zu große Abstände falls der Druck dann doch wieder zu hoch ist.

    Aber hallo,
    dann überlege Dir gut, ob Du deswegen den Augenarzt wechselst. Das ist doch Standard, zumindest wenn Du gesetzlich versichert bist.
    Wenn Du schon so ein fortgeschrittenes Glaukom hast, wärst Du auf jeden Fall
    in einer Glaukomsprechstunde gut aufgehoben. Wichtig wären dann ja auch die regelmäßigen OCT-Kontrollen, um zu sehen, ob das Glaukom fortschreitet. Da gibt es in den Kliniken
    meiner Meinung nach die bessere Expertise.
    Gruß Malve

    Hallo Nicki,
    willkommen hier im Forum.

    Leider ist es tatsächlich so, daß die Augentropfen auch immer ein bißchen über die Augen in den gesamten Körper eindringen und auch Allergien auf der Haut weit vom Auge entfernt machen können.

    Leider wird das von den Augenärzten oft "abgestritten". Es hilft sehr, wenn man dann tatsächlich die Beipackzettel vorlegt.

    Was die Abhilfe anbelangt, gehst Du am besten erst mal zu einem Hautarzt und zwar möglichst schnell. Er kann dann schon mal feststellen, ob vielleicht eine andere Hautkrankheit vorliegt, oder ob eine Allergie sehr wahrscheinlich ist.

    Er wird Dir auch etwas gegen die Hauterscheinungen verordnen, wenn erforderlich.

    Wenn es eine Allergie gegen die Augentropfen wahrscheinlich ist (d.h. z.B. daß die Hauterscheinungen im Zusammenhang mit der Anwendung der Augentropfen aufgetreten sind), dann hilft nur, die Augentropfen absetzen und sehen, ob die Hauterscheinungen zurückgehen.

    Du solltest also auf jeden Fall parallel auch zu Deinem Augenarzt gehen, und mit ihm das Problem besprechen.
    Er wird Dir dann vorschlagen, wie vorzugehen ist.

    Du hast Dich ja auch noch in einem anderen Thread gemeldet mit der Frage, wie Du einen neuen Augenarzt findest und Deine Geschichte dargelegt.

    Es ist wirklich sehr enttäuschend, daß Dein Glaukom so spät erkannt wurde. Ich hoffe, daß die Diagnostik inzwischen gründlich erfolgt ist, z.B. auch mit einem OCT.

    Den Vorschlag, Dich in einer Augenklinik vorzustellen, halte ich für sehr sinnvoll. Du schreibst ja, daß Du schon älter bist, und daß die Gesichtsfeldausfälle schwerwiegend sind.
    Deshalb sollte wirklich noch mal gründlich geschaut werden, wie sicher die Diagnose Glaukom ist und ausgeschlossen werden, daß nicht irgendeine andere Erkrankung dahinter steckt, vor allem wenn die Gesichtsfeldausfälle sich kurzfristig entwickelt haben.

    Ich möchte Dich jetzt nicht beunruhigen, sondern Dich ermutigen, "am Ball" zu bleiben und zu schauen, wo Du die bestmögliche Behandlung bekommen kannst.
    Viele Grüße Malve








    Hallo GIDW,

    Zeit für eine Zusammenfassung:
    Es ist doch wohl unstrittig, daß bei Deiner Form des Glaukoms der Druckanstieg durch den Abrieb der Pigmente und die dadurch bedingte Verstopfung der Poren des Trabekelmaschenwerkes resultiert oder nicht?

    Wenn dem so ist, dann ist es eigentlich doch nur von akademischem Interesse, ob diese Kaskade (vermehrter Pigmentabrieb und Blockierung des Abflusses) ausgelöst wird durch die Körperlage (also im Liegen Pigmentausschüttung mit Blockierung und im Stehen wieder rascher Abtransport mit Öffnung des Abflusses) oder ob diese Kaskade vielleicht nur ausgelöst wird durch längeres Schlafen mit Ruhigstellung der Augen. Das könnte die doch bei dieser Art des Glaukoms typischen morgendlichen Druckanstiege erklären.


    Ich denke, daß Deine wenigen hier mitgeteilten Meßwerte noch keine Entscheidung darüber zulassen, welche Rolle allein die Körperlage spielt.

    Entscheidend ist doch, daß Du diese Druckanstiege hast (vorausgesetzt, daß Deine Messungen stimmen, was ich nicht bezweifle, aber auch nicht beurteilen kann).

    Bevor aus Deinen Eigenmessungen weitreichende Schlußfolgerungen gezogen werden z.B. bezüglich eingreifender Operationen, sollte eine Möglichkeit gefunden werden, Deine Druckschwankungen vielleicht in einem stationären Aufenthalt noch einmal zu überprüfen.
    Viele Grüße Malve

    Die Werte des aktuellen Gerinnungstests werde ich mir auf jeden Fall geben lassen.

    Hallo Sabrina,
    ich war kürzlich auch zur Gerinnungsdiagnostik, da wurde nach Ursachen verstärkter Blutung gesucht. Aber es wurde auch komplett geprüft, also auch alle Faktoren untersucht, die mit übermäßiger Gerinnung verknüpft sind also mit Thrombose oder Thromboserisiko.
    Das waren sehr viele. Man kann die dann einzeln bei google nachsehen.

    Aber ich denke, wenn das bei Dir alles in Ordnung war und auch die Untersuchungen durch den Hausarzt auf Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen negativ waren und Du auch nicht rauchst, dann dürften die einschlägigen Ursachen tatsächlich abgeklärt sein.

    Ich würde dann, wie schon gesagt, mich noch mal um eine gründliche Glaukomdiagnostik kümmern.

    Auch gibt es ja auch Menschen (vorzugsweise solche, die auch ein Glaukom haben, aber nicht nur diese), bei denen der Venendruck im Auge erhöht ist und das ist auch ein Risiko für eine Augenvenenthrombose.
    Diesen Venendruck kann man messen und man kann dann dagegen etwas unternehmen.

    Diese Venendruckmessungen werden in der Augenklinik in Dresden bei Professor Pillunat durchgeführt. Ich würde das noch mal abklären lassen.
    Gruß Malve
    Zum erhöhten Venendruck kannst Du Dich hier belesen:

    Michael Bärtsch:
    Senkung des erhöhten Venendrucks. 114. DOG-Kongreß, 30. September 2016

    Hattest du auch Druckspitzen und hast das deshalb gemacht? Hat es dir geholfen? Weißt du, wie sehr?

    Ich habe das einfach gemacht, aufgrund der Erkenntnis, daß der Druck bei flacher Lage höher ist und dass jeder mm Drucksenkung zählt.

    Hier gibt es eine Arbeit, die sich mit den 24 Stunden Druckschwankungen bei den verschiedenen Glaukomformen beschäftigt.

    Ho C. H., Wong, J.K.W.
    Rolle der 24 Stunden Augendruckmessung in der Glaukombehandlung
    Kompass Ophthalmol. 2020, 6: 5-14

    Da werden die Muster der Druckschwankungen bei den verschiedenen Glaukomformen
    ausführlich referiert.
    Das von Dir beobachtete Phänomen, daß der Druck allein durch flaches Liegen so stark ansteigt, wurde bei Deiner Glaukomform und auch nicht bei anderen Glaukomformen beschrieben.


    Vielleicht hat das einfach noch keiner in dieser Art untersucht.

    Ich kann gut verstehen, daß Du Dir bei den hohen Druckwerten Sorgen machst.

    Ich würde das mit dem Augenarzt besprechen und um eine Überprüfung durch ein stationäres Tagesdruckprofil bitten.
    Gruß Malve

    P.S. Wurde mal untersucht, ob Du an Schlafapnoe leidest? Wenn das noch nicht erfolgt ist, würde ich um eine Abklärung bitten. Das kann vom Hausarzt veranlasst werden. Der erste Schritt ist ein "kleines" Schlaflabor, das erfolgt ambulant, man bekommt ein Gerät mit.


    Hallo Markus,
    ich hatte gefragt, weil ich gerade gelesen hatte, daß Karboanhydrasehemmer nicht bei Keratoplastik gegeben werden sollen, da das dann zu Hornhautödemen führen kann.
    Ich gehe zwar davon aus, daß das bei Dir schon richtig gemacht wird, frage aber noch mal nach.
    Die Doppelbilder gehen vom rechten Auge aus und da hast Du die Probleme mit den Doppelbildern. Und da tropfst Du Karboanhydrasehemmer.
    Und die Keratoplastik war auf welchem Auge?
    Gruß Malve

    insofern schwenke ich jetzt echt auf morgens um.

    Mußt Du natürlich klug anfangen.
    Prostaglandine darf man nur 1x in 24 Stunden tropfen, sonst führen sie zu einer Druckerhöhung.
    Wenn Du z.B. heute noch am Abend tropfst und ab morgen dann früh, wäre das ja 2x/Tag.
    Aber das kriegst Du schon hin.
    Gruß Malve

    Hallo Biberchen,
    ich hatte auch schon überlegt, ob ich Dich frage, wann Du tropfst, wollte Dich aber nicht verunsichern.
    Eigentlich wäre es sowieso schlauer, den Betablocker morgens zu tropfen statt abends, denn nachts wirken die Betablocker weniger (Nachts schläft das Auge sagt Professor Strempel). Heißt natürlich nicht, daß Betablocker nachts gar nicht wirken, nur weniger.
    Aber warum eigentlich nicht den Betablocker 2x tropfen, wenn er sowieso nur 12 Stunden wirkt? Mir würde das nicht einleuchten.
    Gruß Malve

    Du müßtest natürlich erst mal herausfinden, ob das eine morgendliche Druckspitze ist, oder ob der Druck durch die flache Körperlage erhöht ist.
    Das sollte doch leicht festzustellen sein, indem Du Dich tagsüber flach hinlegst und nach verschiedenen Zeiten (z.B. 30 und 60 Minuten) den Druck mißt. So würde ich das jedenfalls angehen.

    Hallo GIWD
    Der Druck ist bei flacher Körperlage etwas erhöht, das wurde in verschiedenen Studien gezeigt. Nach meiner Erinnerung waren die Differenzen aber nicht höher als etwa 5 mm.
    Du könntest versuchen, ob der Druck niedriger ist, wenn Du den Oberkörper zum Schlafen um ca 30 Grad erhöhst. Ich habe dafür einen elektrisch höherverstellbaren Lattenrost. Da kann man den Druck ganz allmählich erhöhen, um sich daran zu gewöhnen.

    Dann müßte man noch mal schauen, zu welcher Uhrzeit du tropfst.

    Betablocker; Wirkeintritt nach 30 Minuten, Wirkdauer 12 Stunden
    Brimonidin: Wirkeintritt nach 2 Stunden, Wirkdauer 12 Stunden
    Karboanhydrasehemmer: Wirkeintritt nach 30 Minuten, Wirkdauer 8 Stunden
    Prostaglandine: Wirkeintritt nach 2 Stunden, Wirkdauer 24 - 72 Stunden


    Quelle:
    Erb: Medikamentöse lokale Therapie des POWG

    Vielleicht kann man da noch was optimieren. Z.B. das Brinzolamid exakt nach 8 Stunden tropfen.

    Ich tropfe z. B. derzeit auch Betablocker 3 x täglich und das Brimonidin habe ich auch 3 x täglich getropft, als es mir noch verordnet war.

    Aber Du tropfst ja schon sehr viel.
    Wurde denn schon über operative Alternativen nachgedacht? So weit ich weiß, wird beim
    Pigmentdispersionsglaukom mit Erfolg die Trabektomie angewandt. Also ein Schnitt mit dem Trabektom zur Erweiterung des Trabekelmaschenwerks.
    Gruß Malve