Beiträge von DieDa

    Scorpion, ich bin mir nicht sicher, ob die Trabekulotomie deinen Druck ausreichend senken kann. Aber aufgrund deines Alters ist es sicher sinnvoll, es auszuprobieren.

    Ich habe eher ein NDG und mein Druck wurde von ca. 20 auf ca. 15 (entspricht meinem Zieldruck) gesenkt. Am ersten Auge hat die OP nicht so gut geklappt (sollte eine Kanaloplastie werden, ist dann aber während der OP in eine Trabekulotomie umgewandelt worden). Dadurch war es lange entzündet und hatte extreme Hornhautverkrümmung. Viele Wochen lang konnte ich damit nicht gut sehen. Das hat sich aber alles gelegt und ich bin jetzt seit 8 Jahren tropfenfrei.


    Ich drück dir die Daumen, dass dein Druck durch die OP so weit gesenkt wird, dass du zumindest ohne die Hammertabletten auskommen kannst!

    Hallo Scorpion,


    da machst du ja gerade harte Zeiten durch. Ganz klar, dass du beunruhigt bist!


    Leider kann ich dir sachlich nicht weiterhelfen und keinen Rat geben. Aber ich drück dir die Daumen und wünsche dir, dass eine gute Möglichkeit gefunden wird, den Druck zu senken und die Sehkraft auf dem Auge zu erhalten.

    Das mit den Augapfenschmerzen hatte ich auch schon und bin dann direkt zum Optiker (ging schneller), um meinen Druck messen zu lassen. Das war zwar Messung mit dem Püster, also nicht so genau, und hat ein paar Euro gekostet, aber es ging schneller und ich konnte den Augendruck direkt in der Situation messen lassen. War normal, also kein Glaukomanfall. Vermutlich eher Migräne o.ä. Vielleicht auch durch trockene Augen.

    Beruflich hatte ich damals auch mehr Stress als jetzt und seit einigen Jahren ist das Problem nicht mehr aufgetaucht.

    Willkommen, Goldie!

    Es sind schon erstaunlich viele hier mit Schilddrüsenerkrankungen (ich z.B. hab eine OP hinter mir). Das kann kein Zufall sein.

    Von erhöhtem Augendruck spricht man normalerweise bei Werten über 21. Ich hatte ohne Tropfen auch immer so 19-20 und in meinen Unterlagen der Augenklinik steht etwas von NDG, obwohl es mal einen Ausreißer zu 24 gab (kann aber ein Messfehler der sehr jungen Ärztin gewesen sein).

    Wenn es stimmt, was Chanceline schreibt, dann habe ich die OP hinter mir, an beiden Augen im Jahr 2011. Ich bin seitdem tropfenfrei. Allerdings habe ich eher ein NDG und der Druck musste nicht so stark gesenkt werden. Er ging um etwa 5 zurück, was bei mir anscheinend ausreicht, denn das Gesichtsfeld hat sich seitdem nicht verschlechtert.

    Kneifer, ich schlucke die Tabletten mit einem Glas Wasser. Wie sehr sich der Blutdruck verändert kann ich nicht sagen. Aber ich habe schon gemerkt, dass es was bringt, wenn ich spüre, dass der Kreislauf im Keller ist.


    Da mein Blutdruck inzwischen besser ist, nehme ich die Salztabletten nicht mehr regelmäßig. Was mir auch hilft ist leichte Gymnastik vor dem Schlafengehen.

    Ich nehme bei Bedarf Salztabletten, das ist einfacher, als Tomatensaft zu trinken (den ich ohnehin nicht vertrage). Aber ich würde auch Rücksprache mit dem Arzt halten.

    Hallo Klaus, auch von mir ein Willkommen!


    Das Gesichtsfeld sieht ja übel aus, das ist ja nur noch ein kleiner Rest. =( Mich würde auch interessieren, wie viel du auf dem anderen Auge noch siehst.

    Glücklicherweise brauche ich noch kein Mobilitätstraining, ich habe noch etwa 1/3 oder 1/4 Gesichtsfeld und guten Visus.

    Trauminsel, vielleicht gibt es in deiner Nähe einen Optiker, der Gesichtsfelduntersuchung machen kann. Kostet vielleicht 20,- Euro, aber dann hättest du noch eine Zusatzkontrolle. Augendruck messen auch einige Optiker, allerdings nur mit Püster. Zwar sind eigentlich die Augenärzte dafür da, aber ich habe das auch schon mal genutzt, als ich ganz schnell wegen Schmerzen meine ungefähren Druckwerte wissen wollte. War dann wohl eher Migräne oder ähnliches, also Entwarnung. Dadurch ging's mir gleich wieder besser und ich habe die paar Euro gern ausgegeben. ;-)

    Das ist super!! :freuen_:

    Ich bin regelmäßig dort zur Glaukomsprechstunde. Das geht meist so von acht oder halb neun morgens bis zum frühen Nachmittag. Alle Untersuchungen (Gesichtsfeld, OCT etc.), mit 3-4 x Augendruck. Dazu benötige ich eine Überweisung vom Augen- oder Hausarzt (meiner macht das).

    Das ist ja wirklich unglaublich! Bei mir wurde bei allen Augenärzten darauf geachtet, dass die Gläser stimmen. Inzwischen mache ich Gesichtsfeldmessungen allerdings mit Kontaktlinsen, weil bei meiner hohen Stärke (-12,5 Dioptrien) der Rand ein Hindernis ist und die Ergebnisse verfälscht. Seitdem sehe ich nicht nur ein Viertel, sondern etwa ein Drittel. Mein Gesichtsfeld hat sich also wie durch ein Wunder (genannt Kontaktlinsen) verbessert. :oP

    Ich habe auch einige Augenarztwechsel hinter mir. Einer habe ich die Verschlechterung zu verdanken, da sie mein Glaukom jahrelang nicht behandelte. :weinen2: Die jetzige ist sehr "flott" und lässt meist nur die Sprechstundenhilfe mit dem Püster messen, aber immerhin einigermaßen kompetent. Da ich etwa alle neun Monate in die Augenklinik gehe und seit Jahren alles konstant ist, habe ich kein Problem damit. Aber keine Ahnung, wohin ich gehen soll, wenn ich wirklich einen Augenarzt benötige. Da ist in unserem Umkreis kein brauchbarer zu finden. :traurig:

    Das Video ist von 2013, Testheft Januar 2014, seitdem hat sich eine Menge getan. Zum Beispiel sind viele Ophtiolen inzwischen wiederverschließbar und können so über den Tag verteilt aufgebraucht werden.

    Finchen, ich hatte bei meinen Trabekulotomie-OPs eine Betäubungsspritze unter dem Auge im Wangenknochen. So konnte ich das Auge nicht mehr bewegen, also auch nicht blinzeln, war aber bei Bewusstsein. Ich kannte den Professor gut, er ist ein ruhiger und freundlicher Mensch. Bei einem Choleriker hätte ich mich vermutlich eher in Vollnarkose operieren lassen, obwohl ich das möglichst vermeide.

    Am einen Auge hat die OP, soweit ich mich erinnere, eineinhalb Stunden gedauert. Das war sehr lang. Es war eine Kanaloplastie geplant, ging aber nicht und wurde zu Trabekulotomie umgewandelt. Am zweiten Auge ging es nur ca. eine dreiviertel Stunde.

    Wenn man keine Vollnarkose hat, darf man sich natürlich so lange nicht bewegen, das muss dir bewusst sein. Aber ich bin froh, auf die Vollnarkose verzichtet zu haben.


    Meine Werte sind seitdem relativ konstant bei etwa 12-17 (Zielwert 15), das Gesichtsfeld hat sich erfreulicherweise seitdem nicht mehr verschlechtert. Mit den Tropfen war ich meist bei 18-20, ohne Tropfen nur wenig darüber, also eher ein NDG. Ich weiß nicht, ob die Trabekulotomie den Druck sehr weit senken kann.


    Wie die anderen schon sagen, würde ich nichts überstürzen. Vielleicht liegt es doch am Kortison. Auf jeden Fall drücke ich dir die Daumen, dass du zusammen mit den Ärzten deine Druckwerte in den Griff bekommst und das Gesichtsfeld stabil bleibt.

    Heute war ich bei der Augenärztin. Sie konnte am rechten Auge leichte Eintrübungen sehen, also beginnender grauer Star, aber sie riet mir von einer OP ab. Ich kam mit meiner Brille auch auf die üblichen 80 % Visus und mit dem Gerät in der Praxis sogar auf 100 %. Das ist bei einer Stärke von um die 12 Dioptrien ganz gut.

    Das Gesichtsfeld hat sich erfreulicherweise nicht verschlechtert. Dass ich rechts schlechter sehe, liegt als "nur" am grauen Star. Da bin ich beruhigt. :-D

    Im Dezember habe ich wieder einen Termin in der Augenklinik. Mal sehen, was die meinen.