Beiträge von Tanjalein

    ...dann ist wirklich alles in Butter, Kiba.


    Es gibt im Moment echt keinen Grund zur Sorge für dich.


    Danke, dass du diese Info mit uns geteilt hast.


    Liebe Grüße :)

    Hallo Kiba,


    dass du wegen des Glaukomverdachts erstmal geschockt und verängstigt bist, kann hier jeder verstehen.


    Aber zunächst mal handelt es sich nur um eine Beschreibung und noch nicht um eine Diagnose.

    Dass dein einer Sehnerv anders aussieht als der andere hat u.U. die gleiche Bedeutung, wie die Ausage "ihr einer Fuß ist größer als der andere", also erstmal nur eine Zustandbeschreibung.


    Gerade beim Glaukom ist daher die Verlaufsbeobachtung von entscheidender Bedeutung.

    Wenn deine Sehnerven bei der nächsten Kontrolle noch unverändert aussehen, dann spricht schon einiges dafür, dass es kein Glaukom ist.

    Und selbst wenn es letztlich ein Glaukom sein sollte, ist das kein Weltuntergang.

    Heutzutage gibt es vielfältige Behandlungsoptionen, die Erblindung oder starke Sehbeeinträchtiung fast immer verhindern können.


    Falls du aber schon vor Ablauf des halben Jahres eine Zweitmeinung einholen möchtest, kannst du dich in eine Augenklinik überweisen lassen oder, falls du privat versichert bist, dich eigeninitiativ dort vorstellen.

    Je nach deinem Wohnort kannst du hier im Forum nach einer geeigneten Klinik suchen.


    Ich wünsche dir alles Gute und denk dran: es gibt noch überhaupt keinen Grund, Panik zu bekommen aktuell.

    Es steht noch gar nichts fest.


    Liebe Grüße, Tanja

    Hallo Bogus,


    also, ich denke, das kommt insgesamt gar nicht selten vor.

    Schwankungen im OCT müssen nicht, können aber auftreten.

    Eine geringe Verschlechterung kann daher immer auch eine Messungenauigkeit oder Gewebeschwankung sein.


    Soweit ich richtig informiert bin, gilt beim OCT die "rule of five", d.h., wenn in einem Beobachtungszeitraum von zwei Jahren die Nervenfaserschichtdicke um mehr als 5 Nanometer abnimmt, spricht man erst von Progression.


    Ich hoffe, ich habe das richtig zusammengefasst.

    Sonst bitte korrigieren.


    Liebe Grüße

    Hallo Senator,


    mir wurde am Donnerstag - allerdings von einem Patienten - gesagt, sie sei erst 8 Monate an der Klinik.

    Vielleicht war das aber auch eine Fehlinformation.


    Jedenfalls scheint Frau Prof. Hoffmann wieder genesen zu sein. Das freut mich sehr.

    Hallo, Ihr Lieben!


    Ich danke euch herzlich für euren ausführlichen Input. :o*


    Eure Bewertungen der Situation decken sich mit meiner Einschätzung; daher geht es mir auch ganz gut mit den Ergebnissen.


    Ich habe ebenfalls mal gelesen oder gehört, dass anhand des "Abbaus" (ob nun altersbedingt oder krankheitsbedingt - sofern dieser sich weiter linear und nicht exponentiell entwickelt) eine mathematische Prognose errechnet werden kann, zu welchem Zeitpunkt es bei gleichbleibender Geschwindigkeit zu einem Sehverlust kommen würde. Und manchmal liegt dieser dann eben außerhalb der zu erwartenden Lebensspanne.

    Und da liegt natürlich auf der Hand, dass man nicht weiter interveniert.


    Ich denke auch, oder könnte es mir zumindest gut vorstellen, da man mir bei den letzten beiden großen Kontrollen Stabilität bescheinigt hat, dass dieser kleine Abfall der Linie in der Zeit eingetreten sein könnte, als ich den Auslassversuch hatte. Womöglich bin ich jetzt schon wieder völlig horizontal mit meiner "Befundlinie" unterwegs ;)


    Dass das Gesichtsfeld zwei mal jährlich den Leitlinien entspricht ("normalerweise macht man das so, dass....") hatte mir die Ärztin auch so gesagt.

    Von daher gehe ich eigentlich fast sogar davon aus, dass hier nur der Standard eingehalten werden soll.

    Die "Ausfall" auf dem rechten Auge sah nach meinem kurzen Blick auf den Bildschirm auch eher wie ein Artefakt aus. Nämlich womöglich durch die blöde FFp2 -Maske verursacht. Jedenfalls könnte ich mir das gut vorstellen.


    Die Ärztin selbst sagte ja auch, dass man da keinen großen Gedanken dran verschwenden müsse.


    Das, was du bzgl. der Sehschärfe bei vorbestehender Weitsichtigkeit und sich dann dazugesellender Altersichtigkeit schriebst, lieeb Chanceline, hat mir auch exakt so meine wunderbare Optikerin gesagt, nämlich dass bei dieser Konstellation auch die Fernsicht irgendwann mit leidet. Von der Nahsicht reden wir erst gar nicht. Ich hatte mir nämlich auch schon Gedanken gemacht, was mit meinen Augen los ist, bin jetzt aber auch gut beruhigt.


    Summa summarum sehe ich es wie ihr: ich kann durchaus zufrieden mit meiner Kontrolle am Donnerstag sein! Und bin es auch !


    Tatsächlich hat mir aber eurer Input nochmal geholfen, das auch wirklich so sehen zu können.


    Deshalb danke ich euch sehr :o*

    P.S. : Ich musste meinen Termin im September wegen Corona verschieben. Daher kam ich am Donnerstag nicht zu Frau Prof. Hoffmann, sondern zu Frau Dr. Hopf, die erst seit 8 Monaten an der Klinik ist. Im Grunde verrtraue ich aber allen Ärzten dort - sie wissen ja, worum es geht bei der Kontrolle.

    Hallo, liebes Froum.


    Ich möchte euch gerne von meiner großen Runde in der Augenklinik am Donnerstag berichten.


    Also: erstmalig wurde meine Sehstärke auch objektiv mit dem Refraktometer gemessen (als hätte man hier mitgelesen ;) ).

    Objektiv wurde meine bereits beim Optiker im Mai festgestellte Weitsichtigkeit (+0.75 und +1,5 zzgl. Addition +2) bestätigt.

    Dass ich weitsichtig bin, habe ich erstmals beim Optiker im Mai erfahren. Zusammen mit der Alterssichtigkeit also kein Wunder, dass meine Sehschärfe in letzter Zeit ziemlich abgenommen hatte...


    Die subjektive Fernvisusbestimmung lag mit meiner neuen Mehrstärkenbrille bei 1,0 bds.


    Es wurden wieder jeweils ein HRT und ein OCT gefertigt.


    Bei der Abschlussbesprechung sagte mir die Ärztin, alles sei soweit stabil, lediglich am linken Auge könne man, seit OCTs bei mir gefertigt werden, also seit 7 Jahren, erkennen, dass die Linie, auf der die Werte graphisch dargestellt werden, ein klein wenig absacke, also eine gewisse "Progredienz" (?) zu erkennen sei.

    Auf dem rechten Auge hingegen sei die Linie absolut stabil und 1a waagerecht. Auch der Sehnerv erschien ihr stabil, es gab keine Papillenrandblutungen.

    Selbst links war der Sehnerv trotz seiner Auffälligkeiten soweit zufriedenstellend. Eben groß exkaviert. Er habe auch keine "Kerbe", was immer sie damit meinte.


    Das Gesichtsfeld (dieses mal wurden mir ohne Reklamation meinerseits Korrekturgläser eingelegt und zwar unterschiedliche für das rechte und linke Auge) war dieses mal rechts etwas schlechter als beim letzten mal, aber das sei nicht besorgniserregend, sagte sie.


    Ihr Fazit war relative Stabilität, ohne aktuellem Bedarf, die Therpaie zu ändern; der Druck könne so bleiben.


    Der wiederum lag bei 18/19, was für meine Verhältnisse okay ist.


    Sie sagte, ich solle in einem halben Jahr zur Druckkontrolle und Perimetrie kommen und in einem Jahr wieder zum OCT.


    Unter´m Strich bin ich sehr zufrieden, auch wenn ich mir zwei Fragen stelle:


    1. Wenn doch das linke Auge eine leicht abfallende Linie zeigt, warum wird dann an der Therapie (ich tropfe 1x täglich Ganfort) nichts verändert? Und warum heißt trotz abfallender Linie das Kind immer noch "OHT" und nicht "Glaukom" ? Ich erkläre mir das so, dass die Veränderung evtl. nur so marginal ist, dass aktuell einfach kein Handeln erforderlich ist. Ob das so zutrifft, weiß ich aber nicht.


    2. Warum werde ich diesmal bereits nach einem halben Jahr zur nächsten Perimetrie gebeten ? Ist das normal, dass man das Gesichtsfeld 2x jährlich macht ? Ich muss dazu sagen, dass mir die Ärztin sagte, dass sei allgemein so üblich...ist das bei euch auch so ?


    Dies für heute von mir.


    Danke für´s Lesen und eventuell für eure Kommentare und Gedanken.


    Ich wünsche euch einen schönen Sonntag !


    Eure Tanja


    _

    Hallo Fleur,


    herzlich willkommen hier.


    Ich denke, es wird schwierig, hier jemanden zu finden, der ineiner ähnlichen Situation ist wie du, wenn man so gar nichts über deine Befunde weiß.


    Da wirst du schon ein bißchen mehr erzählen müsssen...


    Was ist denn die "Symptomatik", von der du sprichst ? Und wie ist es um dein Sehen bestellt ? Hattest du OPs und ggfs. welche ? Was machen bei dir OCT und Druck ? Nimmst du Tropfen...sowas halt ;)

    Ah, okay, dann hatte ich das mit der Drucksenkung falsch in Erinnerung bei dir...


    Aber gerade deshalb wäre mir ein Auslassversuch an deiner Stelle im Moment definitiv auch zu heikel.


    Meiner war ja auch icht von Erfolg gekrönt.

    Allerdings: wenn es tatsächlich während des Auslassversuches zu einer Verschlechterung gekommen ist, dann müsste das Kind bei mir "Glaukom" heißen und nicht "OHT" (was aktuell immer noch in den Unterlagen steht...)


    Und wenn bei dir wiederum ein NDG tatsächlich gesichert ist, dürfte sich ein Auslassversuch womöglich ohnehin verbieten.


    Aber die Zeit wird es zeigen; du sagtest es ja schon selbst.


    Wenn eins in vielen "Glaukomfällen" eindeutig ist, dann, dass nichts wirklich eindeutig ist. Erstmal jedenfalls :schulterzuck:

    Hey, Biberchen,


    suuuper ! Ich freue mich für dich :freuen_:


    Mit den womöglich umsatzgetriebenen Aspekten (Jenat ist gnädig und nennt es noch "unlogisch") triffst du bei mir einen neuralgischen Punkt.

    Dieses Gespenst geistert mir schon etwas länger im Kopf rum - auch und gerade bei der finanziell schwerst angeschlagenen Mainzer Uniklinik, in der ich ja behandelt werde.

    Ich möchte nichts unterstellen, Gott bewahre, aber man macht sich so seine Gedanken...


    Für den Fall, dass es dich beruhigt: mir hat die nette junge Ärztin im Januar gesagt, ich solle in einem Jahr wieder kommen. Ich habe dann aber aus eigenem Antrieb trotzdem schon einen Termin Mitte September vereinbart.

    Gestern war mein Mann in der Klinik und bei der Bitte, ihm für mich ein neues Rezept für Ganfort auszuhändigen, sagt die Ärztin (eine andere als im Januar) "eigentlich sollte ihre Frau alle drei Monate kommen" (strenger Blick)


    Joa, erratisch halt. Man kann sich offenbar nicht festlegen und handelt tagesformabhängig.


    Nun frage ich mich: Hat dir das Fixaprost tatsächlich die Stabilität gebracht (denn die Durck ist damit nach meiner Erinnerung ja nicht sooo sehr gesenkt worden) oder waren deine "Verschlechterungen" Altersprozesse, unsichere Software, einmalige Ereignisse oder whatever ?


    Ich stelle mir halt diese Frage bezogen auf meine eigene Verschlechterung von November 2020 ebenfalls.


    Aber wie auch immer: Stabil ist stabil ist stabil ! :freuen_::hops::girlshuepfend:

    Also, ich komme zu den gleichen Schlüssen wie ihr und werde den Re-Import verwenden. Ist ja schließlich dass identische Medikament, nur eben "umverpackt" und zurück nach Deutschland geschickt (auch wenn es zwar deutlich preisgünstiger, aber irgendwie Schwachsinn ist, da gebe ich Gisa total recht).


    Ich hatte bei meiner Bestellung bei der shop Apotheke sogar das Original Produkt ( für 144 EUR) geordert und die haben trotzdem einfach den Re-Import (wohl wegen der PZN auf dem Rezept) geliefert :kopfschuettel:

    Wieder ein Grund mehr, künftig die Apotheken vor Ort zu bevorzugen.


    Ich nehm´den Reimport ( da es ja kein Generikum ist) jetzt und achte beim nächsten mal auf die korrekte PZN.


    Wenn man nicht alles selbst macht :weinen3:


    Ihr habt mir sehr weitergeholfen - danke, meine Lieben :check:

    Danke, Ihr Lieben, für eure wertvollen Tipps.


    Ich gleiche gleich mal die beden Medis ab, werde sie aber wohl verwenden (wirkungslos werden sie schon nicht sein ...)


    Beim nächsten mal werde ich akribisch darauf achten, dass mir das Originalpräparat verschrieben wird.

    Verbockt hat es ja eigentlich mein Hausarzt, der mir die falsche PZN verordnet hat.


    Euch liebe Grüße und einen wunderschönen Tag bei der Hitze :verschwommen:

    Danke, Chanceline.


    Das werde ich machen.


    Auf den kleinen 10er Umverpackungen der Einzelphiolen ist ein Aufkleber aufgebracht, auf dem das Produkt in spanischer Sprache benannt ist.

    Von daher gehe ich tatsächlich von einem Re-Import und nicht von einem Generikum aus.

    Ich werde aber auf jeden Fall die Zusammensetzung abgleichen.


    Alles in allem würdest du es aber für unbedenklich halten, das Präparat zu verwenden, oder?


    Ich hatte die Tropfen online bei einem Apothekenversand bestellt.


    Liebe Grüße, Tanja

    Hallo Ihr Lieben,


    in der Uni augenklinik hatte man mir das im Betreff genannte Medkament immer vom Original Hersteller verschrieben.


    Von meinem Hausarzt, bei dem ich dieses mal aus Effizienzgründen das Rezept erbeten hatte, habe ich nun ein Rezept mit einer anderen PZN erhalten für Ganfort.


    Das habe ich aber erst am Preis gemerkt, denn die Apotheke (bin privat versichert und lege das daher vor) hat nur rund 86 statt 144 EUR in Rechnung gestellt.


    Kann ich bedenkenlos das Präparat des anderen Herstellers anwenden oder kann das in der Wirkung einen Unterschied machen ?


    Vielen Dank und euch eine schöne Zeit.


    Eure Tanja

    ...jo, Auslassversuch würde ich heute wohl auch nicht mehr machen.


    Die Frage, warum man aber bei mir - trotz in 2020 nachgwiesener Verschlechterung, die auch blieb - trotzdem weiterhin noch von OHT ausgeht (zumindest steht das noch als Diagnose auf den Rechnungen) konnte ich für mich immer noch nicht klären.


    Für mich steht immer noch das softwarerlease als Erklärung im Raum...


    Man wird sehen.

    Hallo Jenat,


    suuuuper, das freut mich riesig für dich.


    Sieht alles schick aus :freuen_:


    Und du bist ja (wie ich) einer der wahrscheinlich relativ vielen Fälle, wo selbst nach vielen Jahren die Diagnose immer noch nicht eindeutig steht.

    Das veranschaulicht die Komplexität der Angelegenheit.


    Wenn man bedenkt, wie dieser Thread angefangen hat und wo du jetzt stehst...Das zeigt: niemals den Kopf in den Sand stecken ! :girls:


    Weiter so :)

    Hallo Mandy,


    das Glaukom kann zur völligen Erblindung führen, ja.


    Allerdings in der Regel nur dann, wenn es (sehr) spät erkannt wird und/oder unbehandlt bleibt.


    Das ist aber bei dir nicht der Fall, weil du ja nun einer Dignaostik zugeführt wirst.


    Ruhig Blut: selbst, wenn die Diagnose bestätigt werden sollte, stehen inzwischen vielfältige, meistens sehr effiziente Behandlungsmethoden zur Verfügung!