Beiträge von Sabine

    Hallo Jona!

    Außerdem können ja Augen-OPs auch trockene Augen machen. Ich habe nach den Katarakt-OPs ein Sicca-Syndrom in leichterer Form bekommen. Konnte aber mit Befeuchtungstropfen trotzdem noch meine 8 Stunden am PC arbeiten und privat etwas lesen und zeichnen, ohne Probleme fernsehen.

    Das stimmt natürlich.

    Es ist mir zu riskant mit den OPs. Solange der Druck mit AT sich reduzieren lässt und ich es irgendwie durchziehen kann, lasse ich es mit den OPs.

    Meine Psyche macht diese ganzen Oerationen auch nicht ewig mit.

    Ich verstehe Dich. Die 5 OPs, die Du schon hattest, die waren nicht wg. dem Glaukom? Entschuldige, ich müsste auch blättern, habe dazu leider gerade keine Zeit.


    Liebe Grüße

    Sabine

    Hallo schiesl!

    Hallo , richtig wenn man Probleme hat dann muss man das Problem behandeln , ohne Frage . Das man Angst vor der Erblindung hat verstehe ich , denn ich habe das jetzt auch im Hinterkopf und zwar ständig.

    Habe vorhin geforscht und gelesen : Ärzteblatt ! 80 % mit zu hohem Augeninnendruck entwickeln kein Glaukom !!!

    Deshalb , nur aus Angst evt. eines zu entwickeln und ein Leben lang zu tropfen , ich weiß nicht ob das die richtige Einstellung ist.

    Was ist denn die richtige Einstellung? Für Dich mag was anderes richtig sein, als für mich oder für andere User hier.


    Schon x-mal in den vorherigen Posts geschrieben:

    Du entscheidest selbst, ob Du tropfen möchtest oder nicht! Und das mit allen möglichen Konsequenzen!

    Auch ich lebe mit Ängsten und weiß , wenn etwas kommt dann kommt es oft ohne Vorwarnung.

    Im Moment habe ich Symptome die laut Beschreibung über Hirntumore aufgelistet werden und bei mir zutreffen .

    Was macht man , es kreisen ständig die Gedanken und man sucht regelrecht nach einer Bestätigung (leider ) um zu beweisen das man Recht hat .

    Kann es sein, dass Du zu viel googelst?


    Geh damit zu einem Arzt!

    Auf jeden Fall , morgen habe ich um 8.00 h Termin und er soll mir erklären wie man exakt 4 Wochen lang ein Augenblitzen haben kann .

    Prima, dann kannst Du all Deine Sorgen und Nöten direkt beim AA anbringen.


    Höre seit Wochen schlechter , meine holde Ehefrau schimpft schon weil der Fernseh zu laut ist.

    Falls jemand etwas weiß , bin für alles empfänglich.

    Schönen Tag wünsche ich .

    Mein Rat: --> Ab zum HNO-Arzt!



    Gruß

    Sabine

    Hallo Jona!

    Ich habe mal Deinen Thread aufgeräumt, damit Dein Anliegen hier nicht verloren geht.

    Wie gut, dass der AID nicht mehr nach "oben geschossen" ist, wenn er auch nicht optimal ist.


    Ich habe es gerade nicht auf dem Schirm, erkenne aber aus Deinen Worten Deine Nöte... ich muss leider noch mal fragen... hattest Du schon irgendwelche OPs?

    Wäre denn eine OP als Option auf Tropfenfreiheit für Dich ein Thema?



    Liebe Grüße

    Sabine

    habe eben einen Bericht gelesen : Ärzteblatt ! Glaukom-Therapie . Betablocker sind nicht mehr zeitgemäß ! Schon nach ca. 2 Jahren verlieren diese ihre Wirkung . Der einige Grund warum die AA immer noch diese Tropfen verschreiben ist der , weil diese blilliger sind. Ich nehme ja schon Betablocker und Ratiopharm rät , das mit dem Arzt zu besprechen und Vorsicht walten lassen. Mein AA antwortete nur mürrisch : Wo steht das !!

    Betablocker sind noch immer AT der Wahl. Und nicht bei jedem Patienten verlieren Betablocker nach 2 Jahren ihre Wirkung!

    Billig sind sie, das ist korrekt.


    Wenn Dein AA mürrisch ist und Du nicht mit ihm klar kommst, dann suche Dir einen neuen.

    Sorry , aber solche Ärzte haben anscheinend den Beruf verfehlt . Vor einiger Zeit gab es eine Zeitungsmeldung, da hatte der AA einer Frau den grauen Star diagnostiziert (beide Augen ) und wollte neue Linsen einsetzen. Die Frau ging noch zu einem weiteren AA , Ergebnis , kein grauer Star , keine OP notwendig.

    Es gibt immer solche und solche. Aber alle über einen Kamm scheren ist nie gut!

    Vor ca. 8 Jahren war die Druckmessung noch eine IGEL-Leistung , kostete 20.- Euro . Warum wohl IGEL-Leistung ?? Fast alle Kassen und viele Ärzte sagen das IGEL-Leistungen meist unnötig sind und nur die Taschen der Ärzte füllen.

    Weil die Krankenkassen sich weigern, dies Glaukomvorsorge zu bezahlen, weil sie behaupten, dass es eben auch Glaukom bei normalem Druck gibt.

    ABER : Eine Glaukomvorsorge, wird sie richtig durchgeführt, beinhaltet den Blick auf den Sehnerv, so dass dann erkannt werden sollte, ob der Sehnerv gesund ist oder nicht. Somit hat die Glaukomvorsorge absolut ihre Berechtigung!


    Diese Aussage, dass iGeL-Leistungen die Taschen der Ärzte füllen, mag für manches sogar zutreffen, wie z. B. Botox-Injektionen bei Falten oder so.

    Bei der Glaukomvorsorge trifft sie nicht zu!!

    Warum ist sie so in Verruf geraten? Kann ich Dir sagen: Sie wird immer wieder durch den Dreck gezogen, allen voran der iGeL-Monitor. Lustigerweise wird der von den Krankenkasse bezahlt. Somit verliert diese Aussage zu 100% seine Glaubwürdigkeit!

    Richtig , habe keine Ahnung vom Glaukom deshalb hatte ich ja nachgefragt wie man das erkennt oder was da alles defekt sein soll . Nur ein zu hoher Augendruck kann es ja nicht sein. Wenn ein erkennbarer Schaden vorhanden ist , dann muss man eingreifen , ist ja klar .

    Aus einem zu hohen AID kann ein Glaukom entstehen. Das ist Fakt! Ob es so kommt oder nicht kann man ohne funktionierende Glaskugel leider nicht sagen.


    Du hast also die Wahl:


    Du tropfst!


    Du tropfst nicht!


    Ich zitiere mich selbst:


    Wie gesagt, Du kannst Dich aus freien Stücken gegen die Einnahme Deiner AT entscheiden und musst dann halt mit den möglichen Konsequenzen leben. Aber das weißt Du dann bestimmt, wenn Du Dich dafür entscheiden würdest.

    Hallo schiesl!

    Gut , jeder muss es für sich entscheiden und zwar persönlich .

    Augentropfen gegen eine Erblindung ! Richtig wenn es definitiv davor schützt , aber letztendlich Schaden diese Medis auch ( bei jedem Unterschiedlich ) und zwar langfristig.

    Wie gesagt, Du kannst Dich aus freien Stücken gegen die Einnahme Deiner AT entscheiden und musst dann halt mit den möglichen Konsequenzen leben. Aber das weißt Du dann bestimmt, wenn Du Dich dafür entscheiden würdest.


    Grundsätzlich helfen uns die AT, um unser Sehen zu erhalten.

    Hallo schiesl!

    Wenn Du Dich so beeinträchtigt fühlst, dann sag Deinem AA, dass Du eine Überweisung in eine Glaukomsprechstunde an einer Klinik möchtest.

    Dort kann man noch mal Untersuchungen machen und dann hast Du eine Zweitmeinung und auch eine Aussage von Leuten, die jeden Tag mit Glaukom zu tun haben.

    Da wirst Du mit Sicherheit auch viel an Diagnostik bekommen.


    Und wenn Tropfen gar nicht gehen oder einfach auch nicht gewollt werden, dann gibt es OP-Optionen über die man sprechen muss und wo der Patient letzten Endes die Entscheidung für oder gegen die OP trifft.



    Viele Grüße

    Sabine

    Hallo Angi!


    Wie schon geschrieben hat Dein Sohn eine Makropapille, das ist einfach ein großer Sehnerv. Das ist nicht krank!

    Mein sohn ist lichtempfindlich und bekommt Träne wenn er vor Pc oder Fernsehn steht.

    Nun waren wir in Krankenhaus, und kamen nach Hause nur mit pflege Tropfen. Durch die Schule, muss er leider vor PC stehen und klar dass er mit Träne zu kämpfen hat.

    Trockene Augen tränen tatsächlich.

    Kinder vergessen vor dem Computer gerne mal das blinzeln. Das macht das Auge noch trockener. Ebenso beim TV schauen.


    Gib ihm die Pflegetropfen und weise ihn an immer mal neben dem Bildschirm in die Ferne zu schauen.


    Lichtempfindlichkeit kann auch mit trockenen Augen zu tun haben.



    Wichtig ist auch noch, dass Du die Kontrollen mit Deinem Sohn auf jeden Fall wahrnimmst.




    Viele Grüße

    Sabine

    Hallo Schiesl!


    Mein Hausarzt sagte mir folgendes: Mit dem Augeninnendruck ist es wie beim Blutdruck ,da gibt es ständig Schwankungen mal bei Aufregung zu hoch , mal wieder normal oder zu nieder. Wenn ich dann lese das hier jemand einen Druck von weit unter 20 hat , frage ich mich , wieso dann noch tropfen ?? Der Normalwert liegt zwischen 11 - 20 (21 ) selbst wenn es mal höher ist , heißt das nicht das der Druck ständig zu hoch ist.Man kann ja nicht rd. um die Uhr stündlich den Druck messen , oder .

    Es gibt eben mehr als Schwarz und Weiß im Leben und so gibt es mehr als den AID, der maßgeblich ist, ob nun eine Therapie indiziert ist oder nicht.


    Dazu kommt das rd. 30 % ein Glaukom haben ohne zu hohen Druck und ca. 70 % einen erhöhten Wert haben. Zudem heißt es : Durch den hohen Druck "kann" kann sich ein Glaukom entwickeln , "muss " aber nicht.

    Auch nicht jeder der Bluthockdruck hat , bekommt einen Herzinfarkt oder Schlaganfall .

    Das stimmt so nicht. Es sind mehr als 30%, die einen normalen AID haben und trotzdem Schädigungen an den Sehnerven bekommen.


    Richtig, aus hohem Druck KANN sich ein Glaukom entwickeln, muss aber nicht.

    Wenn Du für Dich verantworten kannst und möchtest, dass Du das Risiko einer Schädigung in Kauf nehmen kannst und das dann auch nicht so schlimm findest, wenn Dein Sehvermögen unter Umständen schwindet, dann kannst Du selbstverantwortlich Deine AT absetzen. Das liegt ganz in Deiner Entscheidung!!

    Wissen muss man, dass die Schädigungen an den Sehnerven nicht zu reparieren sind und auch kaputte Sehnerven nicht zu transplantieren sind!



    Wenn man ein Glaukom hat und muss sein Leben lang täglich tropfen , was ist das für eine Zumutung , bedenkt man die Nebenwirkungen und das tägliche Ritual (ja nicht vergessen !) .

    Eine Zumutung? Findest Du?

    Wir sind froh, dass es Tropfen gibt, die uns helfen unser Sehvermögen zu erhalten.


    Nebenwirkungen KANN es geben, muss es aber nicht. Wenn Du damit Probleme hast, dann solltest Du mit Deinem AA sprechen.

    Gibt ja auch OPs für Leute, die nicht tropfen möchten.

    Da ich ja selber seit 4 Wochen tropfe , geht mir das auf den Geist . Ich selber tropfe nicht , macht meine Frau , da ich das Auge verfehle und mehrmals daneben getropft habe , deshalb mach ich das nicht mehr selber.

    Dann solltest Du es lernen. Wenn Deine Frau sich das Bein bricht und ins KH muss, was machst Du denn dann?

    Also ehrlich , bin ja schon 68 Jahre und wenn ich so lese wie jung viele sind und das bis zum Lebensende machen müssen , da kann ich nur mein Mitleid bekunden.

    Mitleid? Mitleid wollen wir nicht!! Sicher nicht!

    Ich war 30 Jahre alt bei der Diagnose. Wäre mir die völlig egal gewesen, wäre ich heut, mit 47 Jahren, schwerst sehbehindert bis blind.


    Gruß

    Sabine

    Liebe Birgit!

    genau danach habe ich am Donnerstag meinen (jetzt ehemaligen) Hausarzt gefragt. Er fand die Idee gut, schreibt aber keine Überweisung, wurde dann recht ausfallend und erzählte mir, dass er kurz vor dem Konkurs stehe, weil der Gesundheitsminister ihm die Pneumokokkenimpfung nicht bezahle.

    Puhhhhh... was für eine Begegnung!


    Ich verstehe Deine Entscheidung und hoffe, dass Du da schnell Deine notwendigen Termin bekommen kannst.


    Liebe Grüße

    Sabine

    Hallo kaipi!

    Als OP hatten wir die XEN Gel Implantate gedacht, da sich Stents wohl nach nicht all zu langer Zeit zusetzen. Vor einer weiteren Iridotonie schrecke ich auch ein wenig zurück, da bei jeder Iridotonie Irispartikel frei werden, die den Abflusskanal zusätzlich verstopfen (können).

    Generell kann auch ein XEN verstopfen oder das dazu gehörige Sickerkissen vernarben oder der XEN sich abkapseln.


    Nach einer Iridotomie sollte der AID am nächsten Tag gemessen werden.


    Gehört habe ich noch nie von einer Druckerhöhung durch eine Iridotomie.


    Eine Iridotomie pro Auge reicht eigentlich auch, wenn sie offen bleibt.

    Ich fände es ja schon einen sehr großen Fortschritt, wenn ich z.B. nur noch einmal täglich Monoprost oder Taflotan tropfen müsste. Vor einer wirklich großen OP schrecke ich im Moment noch etwas zurück.

    Ok, wenn Du Dir dessen bewusst bist, dass Du vermutlich nicht tropfenfrei wirst und das für Dich ok ist, ist doch alles ok.

    Als Krankenhaus wurde mir das UKE oder die Asklepios Klinik Nord (Heidberg) nahe gelegt, mit leichter Tendenz zu Heidberg, weil man da nicht die Gefahr läuft in irgendwelche Studien „gedrückt“ zu werden.


    Die Selbsthilfegruppe muss ich mir mal anschauen. Bin da eher etwas zögerlich.

    Das ist natürlich Jedem selbst überlassen, ob man sich bei einer SHG meldet oder nicht. Viele haben aber immer noch ein vollkommen falsches Bild einer SHG.

    Was sicher ist, man bekommt sehr gute Infos und Tipps. Gerade auch bezüglich der jeweiligen Region.


    Wenn das aber jemand nicht möchte, ist das total ok!



    Viele Grüße

    Sabine

    Hallo Schiesl!

    Hatte das schon dem Arzt gesagt und was war die Antwort : Ja weiter die Tabletten nehmen um die "Blutdruckspitzen" runter drücken.

    Dann sprich das doch noch mal an. Es geht schließlich um Dich. Da kann man sich doch nicht einfach bequem zurücklehnen und warten, bis der Arzt aktiv wird. Da muss man selbst aktiv werden.


    Und das ist gar nicht böse gemeint, aber wir sind mündige Patienten, die Selbstverantwortung übernehmen müssen.

    Der AA selber muss eine Diagnose stellen und muss alle Möglichkeiten einbeziehen . Wurde bislang 3 x der Druck gemessen und nicht mal die Werte sagt der mir. Habe mir die Werte abgelesen als ich mir den Befund von der Helferin ausdrucken ließ .

    Hast Du denn nach den Werten gefragt?


    Und damit der AA eine Diagnose stellen und auch eine entsprechende Therapie einleiten kann muss er über alle Details der Krankengeschichte informiert werden. Und das vom Patienten!!


    Woher soll er denn wissen, dass Du so eine Krankengeschichte hast? Da hilft nur reden.

    Übrigens steht in dem Befund nichts von Glaukom oder einem gesicherten Glaukom-Befund.

    Da würde ich auch noch mal nachhaken.

    Einziges , Linsentrübungen beidseitig , was aber mit 68 Jahren schon vorkommt , bzw. sein darf und was eher als beginnenter grauer Star bezeichnet wird , zumal einer das erwähnt hat und von einer OP sprach die mal evt. auf mich zu kommt ( Lasern oder Linse ) .

    Das kommt schon vor, ja. Da muss man dann nachfragen wie reif/wie fortgeschritten der Graue Star schon ist.

    Diese Praxis hat 3 Ärzte und da läuft es ab wie in einer Fabrik , demnach werden keine Gespräche geführt , ein lächeln oder freundliches Wort habe ich auch vermisst.

    OK , habe am 27.01. Termin und werde alles angeben , bzw. abfragen , mal sehen was da kommt .

    Begegne Deinem Gegenüber mit einem Lächeln und Freundlichkeit und Du wirst sie auch entgegen gebracht bekommen. Vielleicht musst Du ein bisschen Geduld haben und es klappt nicht immer beim ersten Mal, aber es wird bemerkt werden.


    Suche das Gespräch, schildere offen und freundlich Deine Unsicherheit und stelle Deine offenen Fragen und bitte um Antworten und lass Dich nicht wegschicken. Erfahrungsgemäß wird's dann was.



    Viele Grüße

    Sabine

    Hallo!

    Und wieder eine PM vom BVA für Euch:


    Auch den Augen Pausen gönnen


    Bildschirmarbeit muss nicht zu trockenen Augen und Verspannungen führen


    Düsseldorf 21.01.2021 – Die Arbeit am Computer macht bei vielen Menschen einen immer größeren Anteil ihres Berufslebens aus. Auch wenn die Corona-Pandemie einmal bewältigt sein wird, werden Online-Meetings und Arbeiten im Home Office an Bedeutung gewinnen. Dr. Ludger Wollring vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands gibt Hinweise, wie man die Augen dabei vor zu großer Belastung schützt.


    Zum Frühstück schon die Zeitungslektüre am Tablet-Computer, dann stundenlange Arbeit am Computer, zwischendurch immer das Mobiltelefon im Blick: Bildschirme gewinnen im Alltag immer mehr an Bedeutung. Seit Beginn der Corona-Pandemie finden Besprechungen online statt, das Home Office ist in Mode und wird wahrscheinlich auch dann noch gang und gäbe sein, wenn die Bedrohungen durch Covid 19 endlich beherrschbar geworden sind.


    Wer aber immer nur auf einen Bildschirm schaut, der sich nur wenige Zentimeter vor den Augen befindet, bei dem stellen sich bald Begleiterscheinungen ein: Die Augen fühlen sich müde an, sind trocken und brennen vielleicht sogar. Kopfschmerzen und Verspannungen können eine weitere Folge der konzentrierten Bildschirmarbeit sein.


    Einige einfache Tipps helfen, dem vorzubeugen:

    1. Pausen machen

    Immer wieder einmal sollte man bewusst den Blick vom Monitor lösen, die Augen auf weiter entfernte Objekte richten oder den Blick einfach schweifen lassen. Eine Möglichkeit ist beispielsweise die 20-20-20-Regel: Alle 20 Minuten schaut man 20 Sekunden lang auf Objekte, die mindestens 20 Meter entfernt sind. So beugt man der Blickmonotonie vor und die Augenmuskeln entspannen sich.


    2. Regelmäßig lüften

    Frische Luft tut auch den Augen gut. Gerade während der Heizperiode ist die Luft im Arbeitszimmer oft sehr trocken. Deshalb empfiehlt sich regelmäßiges Stoßlüften: Alle Fenster für einige Minuten weit öffnen, um für einen Luftaustausch zu sorgen.


    3. Häufig blinzeln

    Bei der Bildschirmarbeit sinkt die Frequenz des Lidschlags. Man ist so konzentriert bei der Arbeit, dass man das Blinzeln glatt vergisst. Dann wird die Tränenflüssigkeit nicht mehr auf der Augenoberfläche verteilt. Der Tränenfilm reißt auf, die Folge sind trockene, müde Augen. Deshalb sollte man häufiger bewusst blinzeln.


    4. Auf die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes achten

    Auch im Home Office sollte der Arbeitsplatz unter Berücksichtigung ergonomischer Gesichtspunkte eingerichtet werden, um Verspannungen und Kopfschmerzen vorzubeugen. Der Bildschirm sollte quer zur Fensterfläche und Deckenbeleuchtung angebracht werden. Reflexionen auf der Bildschirmoberfläche sollten vermieden werden. Der Monitor sollte zudem nicht zu hoch stehen. Der Blick sollte etwas schräg nach unten auf den Bildschirm fallen. Die richtige Entfernung zwischen Auge und Bildschirm beträgt 50 bis 80 Zentimeter.


    5. Genug trinken

    Eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit ist nicht nur, aber auch für die Gesundheit der Augen wichtig. Ideal sind etwa zwei Liter Mineralwasser oder Kräutertee täglich.

    Wenn die Augen trotz allem trocken und gereizt sind, sind unkonservierte Tränenersatzmittel in den allermeisten Fällen eine gute Möglichkeit, die Beschwerden zu lindern. Hartnäckige Beschwerden sollten jedoch augenärztlich abgeklärt werden, um eine ernsthafte Erkrankung der Augenoberfläche rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.


    Weitere Informationen zum Thema Auge und Sehen inklusive Bild- und Statistikdatenbank finden Sie hier.

    Wenn Sie keine Pressemitteilungen des Berufsverbands der Augenärzte mehr erhalten möchten, können Sie sie jederzeit per Mail an pressekontakt@augeninfo.de abbestellen.

    Herausgeber: Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA), Tersteegenstr. 12, 40474 Düsseldorf


    Pressekontakt:

    Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA),

    Tersteegenstr. 12, 40474 Düsseldorf, Tel. +49 (0) 2 11 / 4303700, Fax +49 (0) 2 11 / 4303720,


    presse@augeninfo.de, www.augeninfo.de

    Hallo Daniella!


    Du hast schon so viele wertvolle Infos erhalten, da will ich Dich gerade einfach nur willkommen im Forum heißen.



    Viele Grüße

    Sabine

    Hallo Schiesl!

    Ich wurde nicht mal nach Vorerkrankungen gefragt und auch nicht welche MEDIS ich einnehme .Ob das eine richtige Behandlung ist ??? Am liebsten würde ich das alles abbrechen und wäre unbeschwerd . Ich denke das mit dem Herz sollte man als Arzt unbedingt berücksichtigen.

    Wenn man so eine Vorgeschichte hat wie Du sie hast, dann muss man immer und überall dies erwähnen. Das ist Selbstverantwortung und da muss man nicht warten, bis man danach gefragt wird.


    Ein Arzt kann nur das berücksichtigen was er weiß!

    Betablocker sollte ich nehmen , da ich zeitweise ( Komischerweise immer nur beim Arzt ! ) einen zu hohen Blutdruck habe. 150/ 80 ; 160/ 90 aber daheim auf dem Sofa immer zwischen 120/130 zu 80/70 .

    Wenn ich dann diesen Betablocker genommen habe , geht der Druck oft auf bis zu 100/60 runter , bzw. mein Puls liegt dann bei 60 u. 50 .

    Da gibt es doch zwei Möglichkeiten:

    Entweder Du führst Selbstmessungen durch und dokumentierst das und legst das Deinem Arzt vor.


    Oder aber Du frägst nach einer 24-h-Blutdruckmessung, wo tagsüber alle 15 Min., nachts alle 30 Min. der Blutdruck gemessen wird.


    Dann kann man sehen, ob Du z. B. ein Weißkittelsyndrom hast und Dein Blutdruck nur beim Arzt hoch ist.



    Betablocker oral und per AT sind kontraindiziert!

    Fühle dann oft Herzschmerzen die weg gehen wenn ich aktiv werde.

    Habe soeben wieder bemerkt , wenn ich innerlich aufgeregt bin , beginnen die seitlchen Lichtstreifen häufig zu flackern . Ich bin überzeugt , das dieses Lichtflackern damit zu sammen hängt . Denke jetzt an irgend eine Stenose in irgend einem Gefäß , egal wo !!

    Hört sich nach niedrigem Blutdruck an, auch mit Auswirkung auf das Sehen.

    Ob das so ist muss natürlich von einem Arzt abgeklärt werden.


    Viele Grüße

    Sabine

    Hallo kaipi!

    Dazu muss ich zu mir vielleicht noch sagen, dass ich an sich gesund lebe. Abwechslungsreiche Ernährung, ein BMI von um die 20, regelmäßiger (Rad)Sport, aber leider auch viel Bildschirmarbeit. Ich bin allerdings auch nicht kurzsichtig, sondern etwas weitsichtig (1,25 und 0,75 Dioptrien).

    Wenn da evtl. doch in der Familie mit der Uroma schon was sein könnte, sollten sich auch Deine Geschwister (falls Du welche hast), die Generation über Dir, also Eltern und so, sowie auch, wenn Du Kinder hast, die sich dann regelmäßig untersuchen lassen.


    Bildschirmarbeit macht keine OHT oder Glaukom.

    Also an OPs wurden mir zwei vorgeschlagen. Entweder ein Röhrchen, welches das Kammerwasser nach hinten leitet oder ein Röhren mit Löchern was Kreisrund verlegt wird und den Abfluss verbessert (muss mir die Namen der OPs mal aufschreiben).


    Komisch fühle ich mich, weil so vehement eine OP als letzte Option angeführt wird. Ich habe schon seit Jahren Probleme mit extrem trockenen Augen (muss alle 1-2h eine Benetzung vornehmen). Das schränkt die Lebensqualität natürlich noch zusätzlich ein.

    Das sind minimalinvasive OP's und hört sich nach istent oder XEN an. Aber bitte genau nachfragen. Da gibt es inzwischen doch ein paar verschiedene Möglichkeiten. Es ist fraglich, ob mit einer minimalinvasiven OP der max. Druck von 40 und 33 tatsächlich damit so gesenkt werden kann, dass keine Tropftherapie mehr nötig ist.


    Nun, wenn Du so beeinträchtigt bist, dann ist das natürlich ein Argument für eine OP.

    Ich war gestern einfach ein bisschen down. Heute geht es schon viel besser.

    Das ist ok. Jeder hier hat mal gute, mal schlechte Tage! Auch dafür sind wir da! =)

    Im UKE war ich für die Iridotonie. Das war okay, durch privaten Kontakt hatte sich auch Frau Dr. Klemm nochmal kurz Zeit genommen sich alles anzuschauen.

    Ich bin mittlerweile auch im „Genuss“ Privatversichert zu sein. Gibt es in dem Bereich gute Kliniken in und um Hamburg?

    Schau mal hier:


    Glaukom-Selbsthilfegruppen - www.bundesverband-glaukom.de (bundesverband-glaukom.de)



    Es gibt eine SHG in Hamburg, die können Dir sicher weiterhelfen. Das UKE ist schon wirklich gut.


    Schreib Jutta an, sie meldet sich ganz bestimmt!

    Hallo Kaipi,


    vielleicht erkundigen Sie sich nach einer Möglichkeit des Laserns? Ich bin insgesamt 3x gelasert worden wegen Augendruck von über 22. Das ist nun 3 Jahre her und seitdem bleibt der Druck auf jeden Fall unter 20. Manchmal ist er um die 15. Ich weiß nur, dass man jedes Auge 3x lasern kann. Danach wohl OP. Das weiß ich aber nicht genau.

    Alles Gute und viel Glück !!!

    Bei einer Ausgangslage von Druck 40 und 33 dürfte es schwierig sein mit einem Laser zu erreichen, dass man keine Tropfen mehr benötigt.



    Liebe Grüße

    Sabine

    Hallo Flora!

    Hm, das ist ja wirklich blöd.


    Waren Deine Augen denn anders als sonst, als Du ins KH zur OP bist?


    Wenn es an den AT liegt ist das natürlich ziemlich blöd, denn dann wird es im Februar vermutlich auch nicht besser sein. Bitte suche das Gespräch mit Deinem Haus-AA oder noch mal mit der Klinik.



    Viele Grüße

    Sabine

    Hallo Steffi!

    Willkommen im Forum und schön, dass Du Dich um Deine Mama kümmerst.


    Sie tropft also Ganfort, Brimonidin und Dorzolamid.

    Mehrfach in der Woche leidet sie an Übelkeit und starken Magen-Darmproblemen, außerdem Geschmacksverlust und Appetitlosigkeit, so dass sie nichts essen kann und an diesen Tagen erst recht nicht das Haus verlassen.


    Ihre Hormhaut ist auch bereits sehr geschädigt und ihre Augen sehr trocken. Daher könnte natürlich auch das Brennen und die Lichtempfindlichkeit kommen.

    Hat jemand Erfahrungswerte mit diesen Tropfen bzw. Alternativen, die besser verträglich sind?

    Die Magen-Darm-Probleme dürften von dem Dorzolamid kommen.


    Der Geschmacksverlust und die Appetitlosigkeit von dem Brimonidin.


    Wenn die Hornhaut schon so geschädigt ist, dann muss die weitere Einnahme der Augentropfen diskutiert werden.


    Wie alt ist Deine Mama?


    An Augen mit einem Gesamt-Sehrest von 3% geht auch so einfach niemand mehr operativ dran.


    Hatte Deine Mama schon OPs?



    Viele Grüße

    Sabine

    Hallo Eva!

    Welche Glaukom Form ich hab weiß ich gar nicht. Muss ich mal Befund holen. Bin noch ziemlich unwissend unterwegs. ob Sehnerv geschädigt ist weiß ich auch nicht. Hat er nichts gesagt.

    Da wird selten was dazu gesagt, aber frag ruhig nach, das kann Dir schon gesagt werden.

    Ich bin 65. Schilddrüse ist gut eingestellt. Hashi alle Baustellen im Griff. Nehm einiges an Nems dafür.

    War aber leider bis vor 8 Jahren Sd unbehandelt. Wurde auf zeitigen Wechseljahre. überarbeitet usw geschoben. Daher konnten sich einige nicht so schöne Begleiterscheinungen zu sehr festsetzen. Aber mir geht's wieder sehr gut. Bis auf die Augenkeule jetzt wieder.

    Ja, das kenne ich. Ich lief 21 Jahre mit Hashi unbehandelt rum durch einen Fehler, der nicht meiner war.


    Mit der Augenkeule lernst Du auch noch zu leben.


    Vielleicht wäre tatsächlich Monoprost noch ein Gespräch mit dem Arzt wert. Sonst bleibt nicht mehr ganz so viel an möglichen Tropfen für Dich übrig. Und wenn dann der Druck gesenkt werden muss, muss man leider über mögliche OPs sprechen.



    Viele Grüße

    Sabine

    Hallo Mikesch!

    Leider reagiert Jeder anders auf die verschiedenen Augentropfen.

    Da gibt es verschiedene Mittel, z. B. Blephacur, auch eine Wärmemaske oder -brille kann da gut helfen.


    Tipps zur Lidrandpflege gibt es hier:

    Lidrandpflege / Lidrandentzündung - I-L - Glaukom-Forum.net (glaukom-forum.net)


    Wie wird die Meibographie gemacht? Und was hat sie bei Dir ergeben? Was kostet die und wer macht sie?




    Liebe Grüße

    Sabine

    Hallo Ihr Lieben!

    Ich habe gerade festgestellt, dass es hier keine gesammelten Tipps zur Lidrandpflege bei Lidrandentzündung gibt:


    Die Reizung des Lidrandes kann sehr unangenehme Folgen, wie z. B. ein trockenes Auge, haben.

    Störungen der Augenoberfläche können auch durch Glaukom-Augentropfen begünstigt werden.

    Die Pflege des Lidrandes kann einen positiven Einfluss auf das Auge haben.

    Allgemeine Tipps zur Lidrandpflege:

    Wenn eine chron. Lidrandentzündung (Blepharitis) vorliegt, kenn eine Lidrandpflege durchgeführt

    werden.


    Eine Entzündung der Lidränder kann zur einer Tränenfilmstörung und somit zu einer Schädigung der

    Augenoberfläche führen. Auch ein Trockenes Auge kann entstehen.

    Daher ist eine dauerhafte Lidrandpflege zu empfehlen.


    1. Legen Sie einen sauberen, warmen Waschlappen für ca. 5 Minuten auf Ihre Augen. Vorsicht,

    dass der Waschlappen nicht zu heiß ist (Achtung: Verbrennungsgefahr!) und bitte achten Sie

    darauf, dass der Waschlappen sauber ist, weil sonst Keime ins Auge kommen können.

    Dieser Vorgang weicht die Krusten an den Lidrändern auf und erwärmt und verflüssigt die Fette

    in den Drüsen, so dass diese Fette dann auf normalem Wege auf die Augenoberfläche kommen

    können.


    Es gibt mittlerweile auch Wärme-Gel-Masken, die dafür verwendet werden können. Diese sind

    nach Anleitung zu verwenden!

    Ebenso können Sie Kompressen verwenden.


    2. Als nächster Schritt werden die Lidränder gereinigt. Dies führt man z. B. mit einem

    Wattestäbchen (Q-Tip) durch. Das Unterlid, welches leicht nach unten gezogen wird, wird mit

    einem feuchten Wattestäbchen gereinigt. Hierbei sollte unbedingt darauf geachtet werden,

    dass der Reinigungsvorgang der Lidkante hinter der Wimpernreihe durchgeführt wird. Das

    Berühren der Bindehaut und der Lidinnenseite sollte vermieden werden.


    Bitte gehen Sie langsam und vorsichtig vor, so dass keine Verletzungen entstehen können.

    3. Abschließend können Sie benetzende Augentropfen, die künstlichen Tränen, zur Pflege

    anwenden.



    Natürlich gibt es Variationen in der Lidrandpflege. Die hier genannten Tipps sind nur eine Möglichkeit!



    LG
    Sabine