Savir-Methode (u.a. Reizstrom) von Prof. Sabel, Magdeburg

  • In diesem Unterforum scheint mir mein Hinweis noch am ehesten angebracht zu sein. Beim Suchen zum Thema Glaukom bin ich zufällig auf die Savir-Methode gestoßen.


    Ich habe noch gewisse Zweifel, aber falls das annähernd stimmt, dann wäre es ein großer Fortschritt (ein Ausschnitt von der Seite).


    "Zu uns ins SAVIR-Center kommen überwiegend Patienten mit fortgeschrittener Sehbehinderung. Doch ihre Angst vor einem unaufhaltsamen Erblinden, können wir auch in schweren Fällen meistens beruhigen. Mit der SAVIR-Therapie behandeln wir Ihr Glaukom sowohl im Anfangs- als auch im Spätstadium. Schrittweise steigern wir Ihre Sehkraft, mit z.T. erstaunlichen Ergebnissen."


    https://savir-center.com/glaukom-therapie/


    Hatte schon mal jemand Kontakt mit dem Savir-Center oder war gar dort?

    Viele Grüße
    Reinhold

  • Guten Morgen,


    schau mal in der Suche nach "Wechselstromtherapie"


    Dieses Therapieangebot gibt es schon seit etlichen Jahren. Wenn es Erfolg hätte, würde dies inzwischen nicht in den meisten AAPraxen und Kliniken angeboten werden?


    Meiner Meinung nach, kostet es viel Geld und zielt auf die verzweifelten Patienten ab.


    Lies mal meinen Beitrag in dem Thread " Ist Glaukom eine Autoimmunerkrankung ??", es ist der Augenklinik Erlangen gelungen, gezielt die Durchblutung zu verbessern - mit einem Medikament gegen die Antikörper - wurde bei einem Glaukompatienten mit Long Covid erfolgreich eingesetzt.


    Wenn diese Studie erfolgreich ist, wird man das Medikament mit Sicherheit rasch für Glaukom, NDG und Optikusathropie zulassen

    2 Mal editiert, zuletzt von Parchita ()

  • Hi sunday,


    ist im Grunde das "last resort" für weit fortgeschrittene und austherapierte Glaukompatienten, wenn ich es richtig verstehe.


    Man holt aus den wenigen verbliebenen Ganglienzellen durch Wechselstromstimulation noch das Letzte heraus.

    Wird schon einen kleinen Effekt haben, aber müsste dazu ständig wiederholt werden und wahnsinnig teuer.

    Und wenn keine Ganglienzellen mehr da sind, kann man auch nichts mehr stimulieren, irgendwann.


  • Hallo Parchita und Biberchen,


    vielen Dank für eure Hinweise/Meinungen zum Thema.

    Wird schon einen kleinen Effekt haben, aber müsste dazu ständig wiederholt werden und wahnsinnig teuer.

    Hast du gehört, was so etwas kosten soll? Die Krankenkassen werden es vermutlich nicht übernehmen.



    Dieses Therapieangebot gibt es schon seit etlichen Jahren. Wenn es Erfolg hätte, würde dies inzwischen nicht in den meisten AAPraxen und Kliniken angeboten werden?

    Das hat mich auch gewundert. Meine AÄ hatte davon noch nichts gehört. Inzwischen hat sie mich aber angerufen und gemeint, dass die Methode etwas für mich sein könnte.


    Der Bericht über die Studie ist aber schon von 2014: https://www.gesundheitsforschu…-sehvermogen-von-2733.php


    Da wundert es mich auch, dass man nicht mehr darüber gehört hat.

    Viele Grüße
    Reinhold

  • Ich kenn' mich da nicht aus. Google sagt Kassen übernehmen das nicht, und Kosten pro Session um die 4000 EUR.

  • ...mal unabhängig davon habe ich mich schon oft gefragt, wie viele wirksame Therapien, die vielleicht sogar auf Heilung abzielen ( ich beziehe das jetzt nicht explizit auf Glaukom, sondern alle denkbaren Erkrankungen) schon verhindert wurden, damit Ärzte und vor allem Pharmaindustrie sich weiter Platinnasen verdienen können.

    Man stelle sich zum Beispiel mal vor, ein Heilmittel gegen Krebs käme auf den Markt und die Pharmaindustrie könnte keine Milliarden durch Chemotherapeutika mehr verdienen...


    Man will sich gar nicht vorstellen, wieviel sinnstiftendes womöglich schon aus marktwirtschaftlichen Gründen keine Chance bekommen hat.

    Und die Lobby der Pharmaindustrie ist unermesslich.


    Sorry, dass ich abschweife, aber das fiel mir bei dem Thema gerade so ein.

  • das ist schon eine heftige Unterstellung


    Meine Tochter hat im Biochemischem Institut der Universität als Pharmazeutin in der Pharmaforschung gearbeitet und dort sind Menschen, die fast jede Sekunde ihres Lebens damit verbringen, darüber nachzudenken und an Lösungen zu arbeiten, wie man Krankheiten heilen oder zumindest erträglich machen kann.


    Diese Forscher in den Universitäten und in der Pharmaindustrie haben es z.B. mit der individualisierten Chemotherapie, die unter hohem Aufwand, für jeden einzelnen Patienten in der Krankenhausapotheke hergestellt werden, geschafft, dass mittlerweile viele Krebserkrankungen kein Todesurteil mehr sind.


    Ich habe viele Freunde und Bekannte an den Krebs verloren, die mit jeder Faser ihres Denkens daran geglaubt haben, dass ein paar Zuckerkügelchen.oder ein Ananasextrakt ihnen den Tumor wegzaubern.


    Die ihren Youtube Gurus andächtig gelauscht haben, die über die böse Pharmaindustrie gewettert haben, das die Chemo viel mehr Schaden anrichtet als der Krebs an sich und die gleichzeitig Meditaionsseminare und NEM zu Wucherpreisen verkauften.




    Als ich ein Kind war, sind an Leukämie erkrankte Kinder noch alle gestorben, genau wie fast alle der Frauen mit Brustkrebs.


    Heute überleben 90%


    Die neuen mRNA Methoden, von denen ja gerade so stark die Rede ist wegen des Corona Impstoffs, sind auch eine hoffnungsvolle Methode vielleicht in der Zukunft auf die Chemotherapien verzichten zu können...


    die Impfung gegen den Gebärmutterhalskrebs, die es ja schon als HPV Impfung gibt, verhindert Millionen von Krebserkrankungen und kostet nur ein paar Euro. Wenn es nur ums Geld ginge, warum gibts dann diese Impfung?


    Von 1000 Projekten kommt eventuell 1 Medikament zur Marktreife, bis dahin werden Milliarden an Dollar verschlungen.


    Jeder private Anleger kann sich durch ein Aktieninvest an den Pharmafirmen beteiligen...eine riskante Anlage, denn wenn das Produkt in der Pipeline nicht auf den Markt kommt, fällt der Kurs....Pharmaforschung ist so mit das Teuerste, was die Industrie zu bieten hat, verschlingt Unsummen

    2 Mal editiert, zuletzt von Parchita ()

  • Hallo Tanjalein,


    ...mal unabhängig davon habe ich mich schon oft gefragt, wie viele wirksame Therapien, die vielleicht sogar auf Heilung abzielen ( ich beziehe das jetzt nicht explizit auf Glaukom, sondern alle denkbaren Erkrankungen) schon verhindert wurden, damit Ärzte und vor allem Pharmaindustrie sich weiter Platinnasen verdienen können.



    Sieh das mal von der optimistischen Seite und frag anders herum: wie viele wirksame Therapien wurden, wenn nicht gefunden dann aber doch befördert, gerade weil man sich damit eine goldene Nase verdienen kann? Und Ruhm obendrein!


    Damit will ich nicht sagen, dass das Streben nach Gewinn und Ruhm der Motor medizinischen Fortschritts ist.


    Es ist aber auch kein Hinderungsgrund dafür.


    Liebe Grüße


    Chanceline

  • Parchita, eine "heftige Unterstellung" wäre es gewesen, wenn ich behauptet hätte, dass es tatsächlich so ist.


    Ganz bewusst habe ich aber die Formulierungen "ich habe mich schon oft gefragt" , "man stelle sich mal vor..." oder "womöglich" gewählt.

    Einfach, weil ich es nicht weiß, aber weil ich es eben auch nicht für ausgeschlossen halte.

    Dass du dich durch die Tätigkeit deiner Tochter persönlich angesprochen fühlst und dadurch eine gewisse Verteidigungshaltung eingenommen hast, tut mir leid.

    Aber ich habe eben nun mal einfach nur laut nachgedacht.


    Mir als Beamtin und privat Versicherter musste auch ein dickes Fell wachsen, bei dem, was ich sowohl über Beamte als auch privat Krankenversicherte schon zu hören und lesen bekommen habe. Davon ist auch leider keine Berufsgruppe ausgeschlossen.


    Und dass monitäre Interessen bei sehr vielen, insbesondere wirtschaftlichen, Vorgängen, eine zentrale Rolle spielen, entgeht uns ja allen nicht. Als ich 2013 an Krebs erkrankt bin, sollte mir (von einem wirtschaftlich stark angeschlagenen Krankenhaus) in einer offenen Lungen-OP der Tumor entfernt werden. Ein anderer, bekannter Pneumologe hat meine Lunge punktiert und dann den Tumor minimalinvasiv entfernt. Seine Worte "die wollten Sie schlachten" sind mir nie mehr aus dem Kopf gegangen.

    Zudem ist zum Beispiel bekannt, dass in Deutschland mehr (unnötige) Operationen stattfinden als in allen anderen EU-Ländern.

    Allein aus finanziellen Gründen.

    Dass man vor diesem Hintergrund anfängt, die Flöhe husten zu hören, ist nachvollziehbar, wie ich finde.


    Dennoch ist natürlich richtig, wenn du sagst, dass die Medizin, auch und überwiegend dank der Forschung in Medizin und Pharmaindustrie, in den letzten Jahren und Jahrzehnten erhebliche Fortschritte gemacht hat.


    Trotzdem regen sich bei mir immer mal wieder Zweifel, ob nicht auch schon wirksame, vielleicht sogar Heilung bringende Medikamente oder Therapien verhindert wurden, weil sie eine jahrelange und kostspielige Therapie evtl. verhindert oder verkürzt hätte.

    Man weiß es nicht.


    Das, und nur das, wollte ich mit meinem Post sagen.


    Deiner Auffassung zum Thema "Zuckerkügelchen, Ananasextrakt und YouTube-Gurus" schließe ich mich übrigens voll und ganz an.

    Ich habe ( hatte Krebs, habe Morbus Bechterew und halt das Glaukom) immer auf Schulmedizin gesetzt und wäre auch nie einen anderen Weg gegangen.

    Einmal editiert, zuletzt von Tanjalein ()

  • Es gab in den letzten Jahren und Jahrzehnten in etlichen Bereichen der Medizin erhebliche Fortschritte. Das ist dem unermüdlichen Einsatz der dort Tätigen als auch der Bereitstellung erheblicher Mittel. zu verdanken. Man denke nur an die schnelle Entwicklung der Impfstoffe bei Corona. Das hat sicher tausenden Menschen das Leben gerettet.


    Neben gangbaren Wegen gibt es aber auch viele Irrwege. Dabei denke ich nicht nur an irgendwelche Kügelchen von Wundergurus. Viele mit hohem Einsatz entwickelte Mittel bringen nicht den erhofften Erfolg. Die Studien dazu verbleiben oft in den Schubladen, weil Firmen um ihren Ruf fürchten. Dabei wäre auch da eine Veröffentlichung meist besser, wie der folgende Fall zeigt.


    https://www.sueddeutsche.de/wi…ocket-newtab-global-de-DE

    Viele Grüße
    Reinhold

  • Hallo Reinhold!

    Das Thema war schon oft hier im Forum. Schau mal hier:


    Glaukom-News - Glaukom-Forum.net


    Einmal unter Savir und einmal unter EBS.

    Der Bericht über die Studie ist aber schon von 2014: https://www.gesundheitsforschu…-sehvermogen-von-2733.php


    Da wundert es mich auch, dass man nicht mehr darüber gehört hat.

    Es gab wohl Infos, dass Prof. Sabel die Studie selbst durchgeführt hat.


    Weitere Infos:


    Glaukom: Stromtraining für den Sehnerv - DocCheck


    SN_DOG_BVA_Transorbitale_Wechselstromstimulatio_bei_Optikusatrophie_20161214.pdf (augeninfo.de)



    Jeder darf sich dazu eine eigene Meinung bilden.



    Liebe Grüße
    Sabine

  • Dass du dich durch die Tätigkeit deiner Tochter persönlich angesprochen fühlst und dadurch eine gewisse Verteidigungshaltung eingenommen hast, tut mir leid.

    Hallo Tanjalein,

    muss Dir nicht, mach Dir bitte keinen Kopf - ich bin in letzter Zeit durch die unleidlichen Corona Impfungsdiskussionen und durch den, letzte Woche erfolgten, viel zu frühen Tod einer Bekannten, die sich zwar ihren Tumor entfernen liess aber die nachfolgende Behandlung verweigerte und sich dem Ananaskonzentrat zuwendete, irgendwie im Alarmzustand und reagiere mit Sicherheit über.


    Durch meinen Schwager, der mal Oberarzt in einer grossen, deutschen Uniklinik war, weiss ich, das zum Teil haarsträubende Sachen passieren. Gott sei Dank, ist da aber auch da ein ganz kleines Samenkorn gekeimt und es kann vieles nicht mehr so einfach unter den Teppich gekehrt werden.


    Mit deinem Lungentumor, da hast Du ja einiges durchgemacht - ich freue mich, dass es so gut ausgegangen ist und drück dich mal nett aus der Ferne :knuddeln:

  • Vielen Dank, Parchita :)


    Ja, tatsächlich passiert viel haarsträubendes...:'C

    Der zweite Pneumologe, der mir damals durch einen sehr schonenden und trotzdem effektiven Eingriff helfen konnte, hat keinen Zweifel daran gelassen, dass die andere Klinik mich aufschneiden wollte, um aus mir einen "lohnenden Fall" zu machen. Ich bin privat versichert, da rollt der Rubel so richtig.

    Er meinte zu mir, dass ich mich nach dieser offenen Lungen-OP nie mehr richtig erholt hätte.

    Ich konnte das alles kaum fassen. Der Tumor lag an einer besonders guten Stelle um eben nicht offen operieren zu müssen.

    Das macht einen fassungslos und schürt ( teilweise berechtigte) Ängste, dass oft der Profit und nicht das Wohl des Patienten oder Konsumenten im Vordergrund steht.


    Eine Bekannte, die sich ihren Brustkrebs lieber mit einer Wärmebehandlung schrumpfen lassen wollte, anstatt sich einer OP und anschließenden Chemotherapie zu unterziehen, hat meine Mutter auch.

    die Frau ist natürlich längst gestorben, obwohl die Heilungschancen bei schulmedizinischer Therapie wahrscheinlich gut gewesen wären.


    Ach, man könnte x Beispiele davon bringen... es ist einfach schlimm.

  • Hallo Sabine!

    Das Thema war schon oft hier im Forum. Schau mal hier:

    Vielen Dank für deine guten Hinweise! Ich hatte zwar zuvor in diversen Unterforen gesucht, aber an die News hatte ich nicht gedacht.


    Einiges von dem reichlichen Lesestoff habe ich schon durchgearbeitet. Es hat mich in meiner Meinung bestärkt, dass ich erst einmal abwarte. Zwar habe ich rechts schon deutliche GF-Ausfälle, aber mein Visus ist durch die Nachlaserungen besser geworden.

    Viele Grüße
    Reinhold

  • Durch den Kontakt mit Prof. Sabel und seinem Team hat sich für mich etwas Interessantes ergeben.


    Ich fahre am Sonntag nach Magdeburg und werde ab Montag für 2 Tage eingehend untersucht. Der Grund ist, weil ich an einer klinischen Studie teilnehme. Thema: Sehtraining bei Glaukom


    Teilnehmen können Patienten mit Gesichtsfeldeinschränkungen. Das Training erlerne ich dort und muss es dann 28 Tage lang selbständig zu Hause (2 x 30 min) durchführen. Anfang September fahre ich dann zu einer Nachuntersuchung.

    Viele Grüße
    Reinhold

  • Das klingt interessant!

    Vielleicht kannst du uns dann ein bisschen von dem Training berichten.

    Glaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Trabekulotomie an beiden Augen (04/11 + 08/11), vor Katarakt-OP (11/21) stark kurzsichtig.

  • Hallo Sunday,


    genau über dieses Savir Center habe ich vor kurzem mit meinem Augenarzt aus der Uniklinik gesprochen.

    Prof. Sabel ist kein Augenarzt, sondern

    Neurologe. Die DOG lehnt die Methoden von Prof. Sabel grundsätzlich ab.

    Kann man sogar nachlesen.


    VG

    Kati

  • Hallo Kati,

    Die DOG lehnt die Methoden von Prof. Sabel grundsätzlich ab.

    Kann man sogar nachlesen.

    Hast du mal einen Link, wo man das nachlesen kann? Mich wundert es übrigens nicht, dass es da eine (gegenseitige) Ablehnung gibt.


    Im Gespräch mit Prof. Sabel (ich hatte reichlich Material von mir mitgebracht) erwähnte ich auch, dass Augenärzte davon ausgehen, dass zumindest mein rechter Sehnerv zu mindestens 90% beschädigt, also praktisch in dem Bereich tot sei.


    Er hat das angezweifelt. Wenn ich seine Begründung richtig verstanden habe, dann resultiert die Diagnose der Augenärzte daraus, dass man in dem Bereich keine Durchblutung mehr nachweisen kann. Es kommt dann zu GF-Einschränkungen, die durch Perimetrie erkennbar werden.


    Prof. Sabel geht nun davon aus, dass man im Übergangsbereich teilweise etwas reaktivieren kann. Einerseits geschieht das bei manchen Patienten durch seine Reizstrommethode.


    Nun soll durch eine Studie erkundet werden, ob man durch reines Sehtraining eine Verbesserung der Sehfähigkeit bei Glaukompatienten mit GF-Einschränkungen erreichen kann. An dieser Studie nehme ich teil.


    Vielleicht kannst du uns dann ein bisschen von dem Training berichten.

    Ich habe deswegen extra nachgefragt. Es werden in der Studie 2 Trainingsverfahren miteinander verglichen. Unbekannt ist mit Absicht selbst den meisten Mitarbeitern, in welcher Gruppe man ist. Daher hat man mich gebeten erst einmal nicht über das Training zu berichten .


    Soviel kann ich aber sagen: Ich war 2 Tage in Magdeburg für etliche (vor allem perimetrische) Untersuchungen. Zudem gab es einige Gespräche. Anfang September fahre ich dann zur Nachuntersuchung dorthin.


    Es werden übrigens noch einige Teilnehmer für die Studie gesucht. Daher stelle ich mal einen Link hier ein. http://imp.med.ovgu.de/


    Kosten werden aber nicht erstattet.

    Viele Grüße
    Reinhold

  • Nun soll durch eine Studie erkundet werden, ob man durch reines Sehtraining eine Verbesserung der Sehfähigkeit bei Glaukompatienten mit GF-Einschränkungen erreichen kann.

    Genau,

    die Studie findet ja auch nicht bei Professor Sabel in dem Privatinstitut, sondern in einer Forschungseinrichtung statt.


    Ich hatte mich auch dort schon erkundigt. Es werden 2 Arten von Gesichtsfeld und eine EEG-kontrollierte Messung der Pupillenreaktion untersucht. Das Ganze als Doppelblind, Plazebo kontrollierte Studie, wie es sich für eine wissenschaftliche Untersuchung gehört.


    Den Mitarbeitern und Teilnehmern ist nicht bekannt, zu welcher Gruppe man gehört. Das Geheimnis wird erst nach Vergleich der Ergebnisse in beiden Gruppen gelüftet.


    Ich sagte Ihnen, daß ich sowieso schon bestimmge Augenübungen mache und sie meinten, dann könnte ich mir die Teilnahme sparen.


    Ich bin aber trotzdem schon auf Deinen Bericht gespannt.

    Viele Grüße Malve

  • Hallo zusammen,


    Genau,

    die Studie findet ja auch nicht bei Professor Sabel in dem Privatinstitut, sondern in einer Forschungseinrichtung statt.


    Diese Forschungseinrichtung, das "Institut für medizinische Psychologie", ist zwar Teil der Universität Magdeburg, steht aber unter der Leitung von Herrn Prof. Sabel.


    Zweck ist, ich zitiere aus der homepage (s. obigen link)


    "Unser Institut beschäftigt sich im hauptsächlich [sic] mit neuropsychologischen und neurobiologischen Aspekten der Plastizität und Reparatur des visuellen Systems. Das zentrale Thema ist die Wiederherstellung ausgefallener Sehleistungen."


    Dass da sauber (randomisiert, doppelblind etc) gearbeitet wird, bezweifle ich keinesfalls.


    Ob diese Forschung aber wirklich "unabhängig" sein kann, wenn der Institutsleiter derart Karten im Spiel hat, die Frage stellt sich unwillkürlich. Honni soit, qui mal y pense...


    LG


    Chanceline

  • Schade, es hätte mich schon interessiert und ich würde zur Zielgruppe passen. Aber für mich wären es 8 Stunden Zugfahrt pro Strecke. Und wenn man dann in der "Placebo-Gruppe" landet, dann waren Kosten und zeitlicher Aufwand für nix.

    Glaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Trabekulotomie an beiden Augen (04/11 + 08/11), vor Katarakt-OP (11/21) stark kurzsichtig.

    Einmal editiert, zuletzt von DieDa ()

  • Und wenn man dann in der "Placebo-Gruppe" landet, dann waren Kosten und zeitlicher Aufwand für nix.

    Ganz so kritisch würde ich das nicht sehen. Zunächst einmal profitierst du von den Untersuchungen, die z.B. bei der Perimetrie durch mehrere Verfahren (auch quadratisch) meiner Ansicht nach genauer waren, als ich es bisher kannte. Zu meinem geradezu sensationellen AID (mit icare Home 2) dort werde ich morgen an anderer Stelle noch etwas schreiben.


    Zum anderen wird dir beim 2. Besuch nach dem letzten Untersuchungstag (bei mir also im September) erklärt, wie das andere Training abgelaufen ist. Du kannst das dann selbständig zu Hause machen - offenbar ähnlich, was Malve jetzt macht.


    Zum dritten würde ich mir einfach etwas mehr Zeit nehmen. Das Zentrum von Magdeburg ist interessanter, als ich es mir vorgestellt habe. Ich wusste zuvor auch nicht, dass es nach Hannover die grünste Großstadt in Deutschland sein soll. Zur Illustration erlaube ich mir in diesem Sachthread ein paar Bilder anzuhängen.


    Elbpanorama.jpgStadtzentrum.jpgDie grüne Zitadelle (Hundertwasser).jpgDer Dom.jpgBlick vom Elberadweg.jpg

    Viele Grüße
    Reinhold