Schmerzen nach Glaukom und Katarakt OP

  • Hallo

    Ich bin neu im Forum und möchte wissen welche Erfahrungen andere Mitglieder gemacht haben.

    Mein Problem ist, dass ich seit meiner OP ( Glaukom und Katarakt) fast ständig Schmerzen. Das ist ein

  • Hallo Lodmar,


    willkommen im Forum.


    Dein Text hört einfach mittendrin auf. Deshalb kann ich zu deiner Frage leider nichts weiter schreiben. :keineAhnung:

    LG,

    Klaus =)


    (Kurzsichtig, Lasik - OP und Vorderkammerlinsenimplantation, Offenwinkelglaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Katarakt - OP, 4 X XEN - Implantation 2014 / 2015)

  • Hallo

    Tut mir leid hab falsch getippt und zu früh gesendet.

    Nochmal von vorne nach einer Glaukom und Katarakt OP am 8.11.17 habe ich fast ständig Schmerzen das fühlt sich an wie wenn man mit dem Finger auf ein Hämatom drückt also ein Druckschmerz außerdem ein Fremdkörpergefühl.

    Ich kann nur kurzzeitig lesen, schreiben und am PC arbeiten.


    Ich habe schon set ca. 20 Jahren einen erhöhten Augendruck muss seitdem Tropfen erst ein Mittel dann zwei, als der Druck immer noch zu hoch war wurde gelasert das ging eineinhalb Jahre gut. Nun war er wieder dauerhaft zu hoch.

    Nachdem die Katarakt OP nötig war sagten die Ärzte es wäre sinnvoll beides zusammen zu machen.


    Bei der OP wurde eine Linse für den grauen Star, ein Xen-Implantat und ein Sickerkissen zur Behandlung des Glaukoms eingesetzt.

    Das vorneweg.


    Die Schmerzen begannen am Tag nach der Entlassung ( war 4 Tage in der Klinik ) von da an war ich immer wieder in der Augenklinik wegen der Schmerzen. Auch beim Augenarzt habe ich mein Problem vorgetragen.

    Erst dachte ich die Tropfen seien schuld ich bekam andere, nun hoffte ich wenn ich keine mehr brauche wird es besser, dann setzte ich meine Hoffnung auf eine neue angepasste Brille alles führte nicht zur Verbesserung.

    Der Professor der operierte sagte: „ da kann nichts wehtun“,

    einer sagte die Hornhautschuppen seien aufgestellt.

    Anfang Januar wieder in der Klinik ( 7 Std. Wartezeit ) sagte der Arzt das Sickerkissen wäre zu hoch dadurch würde Lid am Sickerkissen reiben und nicht mehr ganz schließen. Das Auge dadurch austrocknen.

    Auf meine Frage ob das besser wird: „ Vielleicht, tut mir leid“ .


    Darauf ging ich in eine andere Klink dort war der Arzt auch der Meinung das die Schmerzen vom Sickerkissen verursacht werden. Als Therapie bot er an das Sickerkissen zu verkleinern wies aber auch auf die Risiken hin.


    Die fast dauerhaften Schmerzen sind für mich unerträglich so dass ich eine erneute OP in Erwägung ziehe.


    Wer hat Erfahrung in diese Richtung und kann mir einen Rat geben.


    LG

    Lodmar

  • Hallo Lodmar,


    Erfahrung mit solch dauerhaften Schmerzen habe ich (zum Glück) keine. Ich habe jedoch die gleichen Operationen an beiden Augen gehabt, nicht gleichzeitig wie bei Dir, sondern im Abstand von ca. 4 Jahren.


    Ein Sickerkissen ist, lt. Aussage meiner Ärzte, auf einme AUge bei mir auch ziemlich groß. Ich spüre das normalerweise nicht. Wenn jedoch die Augen durch äußere Umstände besonders ausgetrocknet sind, dann reibt das etwas und ist unangenehm. Könnte also sein, dass das eine Ursache ist.


    Wie sah denn die Nachsorge nach den Operationen bei Dir aus? Hattest du entzündungshemmende Tropfen in der ersten Zeit nach den Op`s?


    Trockene Augen können sehr unangenehm sein! Nutzt du befeuchtende Augentropfen, also künstliche Tränen? Wenn ja wie oft täglich? Hast du evtl. für die Nacht eine Gel oder eine Salbe?

    LG,

    Klaus =)


    (Kurzsichtig, Lasik - OP und Vorderkammerlinsenimplantation, Offenwinkelglaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Katarakt - OP, 4 X XEN - Implantation 2014 / 2015)

  • Hallo sualK

    Danke für deine schnelle Antwort.


    Bei mir wurde vorerst auch nur das rechte Auge operiert, hab mich falsch ausgedrückt.

    Das linke Auge habe ich mit Ganfort im Griff, da wurde erhöhter Augendruck erst ca. 10 Jahre später festgestellt.


    Das Austrocknen ist sicher die Hauptursache, da nehme ich zur Nacht Bepanthen Creme. Untertags tropfe ich Corneregel, Bepanthen, Vidisic, Hylo-gel.

    Wobei ich Bepanthen und Hylo-Gel oft jede Viertelstunde eintropfe oder auch öfter,immer wenn es unerträglich ist.


    Nachsorge: Ich war wegen diesem Problem 5 mal In der Klinik.

    Bekam auch folgende Tropfen nach der OP: Hydrocortison-POS N 2,5, Oftaquix, Inflanefran forte 10mg das wurde dann ersetzt durch Prednifluid 10mg letzteres habe ich bis 60 Tage nach der OP getropft ( ausschleichen lassen).


    LG

    Lodmar

  • Hallo,


    Einfach nur zu trockene Augen scheinen die Ursache nicht zu sein. Du tropfst schon sehr viele Benetzungstropfen in sehr engem zeitlichen ABstand.


    Du warst in 2 Kliniken und beim niedergelassenen AA und bei allen wird als Ursache das zu große Sickerkissen angenommen. Wenn niemand eine andere Ursache finden kann, kann man das wohl leider nicht ganz ausschliessen.


    Ich kann leider nicht beurteilen, ob eine erneute OP dir helfen wird.


    Wie hat sich denn der Druck auf dem operierten AUge entwickelt?

    LG,

    Klaus =)


    (Kurzsichtig, Lasik - OP und Vorderkammerlinsenimplantation, Offenwinkelglaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Katarakt - OP, 4 X XEN - Implantation 2014 / 2015)

  • Guten Abend


    Der Druck ist von 7 nach der OP auf 15 angestiegen ist noch ok, ohne Tropfen. Links mit Ganfort liegt er bei 12.


    Wie ist bei dir die Nachsorge abgelaufen? Ähnlich wie bei mir?


    Der operierende Arzt hat einmal drauf geschaut das war drei Wochen nach der OP.


    Wollte nun dass beim nächsten Termin in der Uniklinik ( Glaukomambulanz ) der Operateur drauf schaut, hab heute erfahren dass dieser ab Mitte März nicht mehr dort arbeitet.


    Nun werde ich seinem Nachfolger mein Leid klagen wobei ich mir nicht sicher bin ob ich mich dort noch mal unters Messer gebe.


    Ob eine neue OP dann hilft?

    Nur täglich Schmerzen ist für mich auch keine Option.


    Der Abstand zur ersten Operation soll 6 Monate betragen, somit hab ich noch Zeit mit der Entscheidung.


    LG

  • Guten Abend Lodmar,


    Katarakt Op wurde ambulant gemacht. Nachkontrolle 1 Tag und 1 Woche nach der OP in der Klinik. Zwischendurch beim Haus AA.


    Nach den XEN Ops war ich 3 - 4 Tage stationär, dann nach einer Woche und nach einem Monat zur Kontrolle. Auch hier zwischendurch beim AA vor Ort.


    Medikation also die Tropfen nach den Op`s waren ähnlich wie bei dir.


    Vielleicht hat ja der Nachfolger eine idee?


    Wann ist der nächste Termin geplant?

    LG,

    Klaus =)


    (Kurzsichtig, Lasik - OP und Vorderkammerlinsenimplantation, Offenwinkelglaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Katarakt - OP, 4 X XEN - Implantation 2014 / 2015)

  • Hallo


    Ja vielleicht ist sogar ganz gut, die wenigsten Ärzte geben Fehler zu.


    Nächster Termin in der Uniklinik am 27.03. dann am 7.05. in der Augenklinik von der ich die Zweitmeinung einholte.

  • Hallo Lodmar!

    Es ist immer schwierig, wenn nach einer OP irgendwelche störenden Dinge übrig bleiben.


    Derzeit scheint wohl alles auf das große Sickerkissen als Ursache hinzudeuten.

    Ein neuer Arzt kann auch eine Chance sein.


    Du hast ja schon weitere Termine, das ist ja gut so!


    Viele Grüße

    Sabine

  • Hallo Zusammen


    Habe am Dienstag in der Uniklinik wieder einen Termin, ich hoffe mir eine Lösung aufgezeigt wie meine Schmerzen im operierten Auge behoben werden können.


    Der Professor der die Operation ausgeführte hat die Klinik leider verlassen, hätte gerne seine Meinung dazu gehört.


    Drückt mir die Daumen


    Viele Grüße


    Lodmar

  • Hallo Lodmar,


    natürlich werden hier für dich die Daumen gedrückt ... ich fange mal schon an :girlshuepfend:.


    LG

    Minerva


    "Die Dinge, die mich anders machen,
    sind die Dinge, die mich ausmachen."
    A. A. Milne

  • Drückt mir die Daumen

    Und wie wir drücken :!::thumbup::thumbup::thumbup:


    Der Prof. hat die Klinik verlassen? O.K., ein anderer Arzt hat bestimmt andere, vielleicht bessere Ideen :grinsgrün:

    ich wünsche dir das!

    LG,

    Klaus =)


    (Kurzsichtig, Lasik - OP und Vorderkammerlinsenimplantation, Offenwinkelglaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Katarakt - OP, 4 X XEN - Implantation 2014 / 2015)

  • Hallo Zusammen


    Heute in der Uniklinik,

    Augendruck: li12 mit Ganfort, re 14 nach OP ohne Tropfen beides super.


    Wegen der Schmerzen, die gleiche Diagnose wie gehabt, das Sickerkissen ist sehr prominent also sehr hoch.

    Was ich nicht verstehe warum die Schmerzen rechts außen sind, das Sickerkissen aber nasal liegt.

    Habe leider nicht nachgefragt.


    Als Therapie habe ich für 10 Tage Kortison Tropfen „Monodex“ bekommen, nächster Termin 2. Mai an diesem Tag ist wohl der Professor, der mich operierte im Haus der soll sich das auch anschauen und mitentscheiden was gemacht werden kann.

    Der Oberarzt wollte Rücksprache halten, sich nicht einmischen?

    Der Professor arbeitet nicht mehr dort, operiert dort aber noch?


    Letzte Option sagte auch dieser Arzt wäre eine erneute Operation mit großen Risiken:

    - dass das Implantat nicht mehr abläuft,

    - Narben Bildung,

    - eine Entzündung


    Nun werde ich erstmal bis zum Mai durchhalten und dann weiter entscheiden.


    Einen schönen Abend


    Lodmar

  • Hallo


    Mir ist noch aufgefallen, das für die OP seinerzeit keine Vorbehandlung stattgefunden hat.

    Das heißt ich musste nicht vorher schon irgendwelche Tropfen nehmen.


    Ich ging in die Klinik, ausmessen der Linse ( grauer Star ), am nächsten Operation von Katarakt und Glaukom, der Augendruck wurde ein paarmal gemessen.

    Ob das wohl die Ursache für meine Probleme ist?


    Wie war das bei euch?


    Viele Grüße

    Lodmar

  • Hallo Lodmar,

    vor den Katarakt-Ops musste ich am Tag vor der OP viermal sowie am OP-Tag morgens in beide Augen Floxal tropfen

    und in das zu operierende Auge zusätzlich Voltaren.

    Der Tropfplan für die bevorstehende Stent-OP sieht ebenso aus.


    Vielleicht fragst Du mal in der Klinik nach?


    Gute Besserung und viele Grüße

    strandhaus

  • Hallo Zusammen


    Tropfe nun seit 10 Tagen Monodex und oh Wunder die Schmerzen, die mich fast 5 Monate begleitet haben, sind so gut wie weg. Nur noch ein Trockenheitsgefühl aber damit kann ich leben.


    Es ist nur so, dass die Anwendungsdauer von Monodex 14 Tage nicht überschreiten soll dann wird es sich zeigen ob mein Auge weiterhin schmerzfrei bleibt.


    Bin aber schon glücklich dass ich ohne erneute OP keine Schmerzen habe.


    Viele Grüße

    Lodmar

  • Mir fällt dazu zwar nix logisch-erklärendes ein (bei Gelegenheit zu recherchieren), aber ab und zu 'schmerzfrei' kann schon sehr beglückend sein. ,😊


    Wir hoffen mit dir ...


    LG

    Minerva


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    sind die Dinge, die mich ausmachen."
    A. A. Milne