Jahrzehntelanges Offenwinkelglaukom, plötzliche Druckspitzen und daher OP-Empfehlung (Xen-Glaucoma-Gel-Implant oder Trabulektomie)

  • Hallo Leute, bitte nicht über meinen komischen Namen wundern, ich hab zu schnell auf weiter gedrückt und habe mit der englischen Tastatur geschrieben.


    Mein Name ist eigentlich Helene, ich bin 41 Jahre alt und leide seit meinem 23. Lebensjahr unter Offenwinkel-Glaukom.


    Bis zum Jahreswechsel war eigentlich alles halbwegs unter Kontrolle. Ich nahm zwar schon sehr viele Tropfen (am Schluss zweimal täglich Duokopt und zum Schlafen noch Monopost) aber der Druck war circa bei 18 meistens, manchmal niedriger, manchmal höher (aber nicht mehr als 20). Das auf beiden Augen.


    Zum Jahreswechsel hatte ich meine eine vorgezogene Kontrolluntersuchung, weil meiner Augenärztin mein Gesichtsfeld nicht so gefallen hat. Da war der Druck plötzlich auf 44! Sie hat mir gleich Diamox gegeben und mich weiter ins Spital geschickt, nachdem der Wert auch eine Stunde nachher nicht runtergegangen war.


    Im Spital haben sie mir gleich nochmal 2 Tabletten Diamox gegeben und gemeint, ich soll am nächsten Tag wiederkommen. Der Druck war zu diesem Zeitpunkt aber schon runtergegangen auf 33. Eine zusätzliche Maßnahme war die zusätzliche Gabe von zusätzlich Alphagan rechts, zweimal täglich. Darüberhinaus wollten sie noch eine Tagesdruckkontrolle. Sie meinten aber, vermutlich wird eine Operation unumgänglich sein.


    Die Tagesdruckkontrolle hab ich dann gemacht. Die Frühwerte waren bei 18, mittags lagen sie bei 20 und nachmittags bei 22. Am Tag drauf war ich nachmittags nochmal dort, da waren die Werte bei 36 rechts und 28 links.


    Also wieder zurück ins Spital, da war der Wert vormittags bei 19 beidseits. Der Arzt meinte aufgrund meiner leichten Schäden im Gesichtsfeld rät er zur Operation, am 1. April habe ich Vorbesprechung. Da soll dann auch entschieden werden, welche OP-Methode es werden soll: Xen-Stent oder Trabulektomie.


    Wobei es halt angeblich bei höheren Druckwerten eh nur die Trabulektomie gibt.


    Was sind eure Erfahrungen? Kennt ihr einen plötzlichen Druckanstieg? Ich habe ein wenig Angst, weil ja doch noch zwei Monate Zeit sind bis zur OP. Ich überlege, jetzt noch zusätzlich Akupunktur zu machen bis dorthin.


    Mir wäre prinzipiell der Stent glaub ich lieber, weil doch weniger invasiv? Geh ich recht in der Annahme, dass bei einem Stent eine nachfolgende Trabulektomie möglich ist? Wieviel senkt so ein Stent?


    Ach vielleicht könnt ihr mich ein wenig beruhigen, ich denke, ich bin halt noch recht jung für so eine Glaukomoperation. Aber ich habe vermutlich keine Möglichkeiten mehr, da ich denke ich tropfentechnisch austherapiert bin fürchte ich.


    Bin sehr dankbar für Rückmeldungen und freue mich, dass ich nun auch diesem sehr wertvollen Forum angehören darf! Mitgelesen hab ich ich sporadisch eh schon die letzten Jahre. Ihr kennt das vermutlich, manchmal beschäftigt man sich mehr damit, manchmal weniger (getropft hab ich aber natürlich immer!).


    Ganz liebe Grüße aus Wien!

    Helene

  • Liebe Helene


    Deine Fragen kann ich nicht beantworten - da kennen sich andere besser aus;o)


    Aber als Landsfrau (wenn auch im Ausland lebend) muss ich natürlich eine Wienerin persönlich begrüßen=).


    Akupunktur würde ich auf jeden Fall versuchen, mach ich auch. Alleine schon, damit man die Anspannung ein bisschen aus dem Körper raus bekommt.


    Wo wirst du denn operiert bzw welches KH in Wien ist hier zu empfehlen?

    Und deine hohen Werte hattest du ganz ohne andere körperliche Symptome (wie zB bei einem Glaukomanfall?)?


    Alles Gute für dich und ganz liebe Grüße

    Jessie

  • Liebe Jessie,


    Danke schön für das herzliche Willkommen!


    Ich habe ehrlich gesagt keine wirklichen Symptome gehabt, das ist ja das was mich (und die Ärzte) so beunruhigt. Sie sagen zurecht, sie können so nicht ausschließen, dass ich immer wieder Druckspitzen habe.


    Wie gesagt, ich verstehe diese plötzlichen Druckanstiege nicht wirklich. Das einzige, was ich verändert habe, sind meine Hormone, die ich nehmen muss nach meiner Gebärmutterentfernung. Meine Leberwerte haben sich auch verschlechtert.


    Ja ich denke nächste Woche werde ich mal zum Arzt schauen wegen Akupunktur! Hilft es nichts, schadet es auch nichts denke ich mal.


    Wegen Krankenhäusern: ich bin bei den Barmherzigen Brüdern. Die Augenabteilung soll dort einen recht guten Ruf haben. Zumindest haben einige Verwandte dort erfolgreich Kataraktoperationen gehabt und insgesamt machen sie einen kompetenten (wenn auch überlaufenen) Eindruck.


    Ansonsten wüsste ich ehrlich gesagt auch nicht, wo ich hingehen soll. Die Hera hat angeblich laut Internetrecherche auch eine Glaukomambulanz. Ich habe von dort allerdings noch nichts gehört.


    Danke jedenfalls für deine liebe Rückmeldung!!


    GLG Helene

  • Geh zur gynäkologischen Ärztin, trage das vor, sehr sehr wichtig.


    Ruf an, dringend Termin


    Ich habe die Aussage aus der Schweiz zu meinem normaldruckglaukom: nach ménopause oft Stabilität ohne Therapieänderung


    Daher ist ganz sicher: die Hormone beeinflussen!!!


    Lass alles prüfen!

    Ohne Musik wäre alles nichts. (frei nach Mozart)

  • Wobei es halt angeblich bei höheren Druckwerten eh nur die Trabulektomie gibt.

    nein, man kann auch eine tiefe Sklerektomie in Kombination mit einem Ologen Implantat machen. Ich habe es in Verbindung mit einem Shunt.


    So ist der Druck von 32 auf 7-8 und das tropfenfrei


    Wie weit die relativ neue Kanaloplastik in der Lage ist, den Druck zu senken, weiss ich nicht. Da stehen wohl die Langzeitergebnisse noch aus.


    Bei meinem Druck von über 30 und einem Zieldruck von 10 wurden bei mir die Stents sofort als unzureichend erklärt.


    Ich habe von den Druckspitzen übrigens auch gar nichts bemerkt

  • Mich halten ja alle Leute schon für verrückt. Also ich hatte eine komplette Entfernung der Eierstöcke und der Gebärmutter im Oktober. Ich muss jetzt schauen, wann genau meine Druckspitzen angefangen haben....

    So jetzt hab ich eine Studie gefunden.


    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26959139


    Die Studie sagt eigentlich, dass Östrogen gegen Glaukom schützt. Und dass Frauen im letzten Schwangerschaftsdrittel die niedrigsten Werte haben.


    Langsamer Druckanstieg war aber schon vor der OP, die echten Druckspitzen haben nachher begonnen.

    2 Mal editiert, zuletzt von lawfuzzy () aus folgendem Grund: Ergänzung Studie

  • Ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung was die in dem Spital so genau an Operationsvarianten anbieten.


    Auf eine kurze Frage haben sie eben nur den Xen Stent und die Trabulektomie erwähnt. Aber gut, ich hab ja noch Zeit mich einzulesen.


  • Liebe Helene:11:


    Von den Barmherzigen Brüdern habe ich auch schon öfter gelesen, seit ich mich intensiver mit dem Thema beschäftige. Im Internet liest man immer wieder von Dr. Anton Hommer als DEN Glaukomspezialisten in Wien...vielleicht hier eine Zweitmeinung holen? Oder bei einem anderen Arzt, der wirklich langjährige Erfahrung mit diesem Thema hat?


    Wie Jenat sagt: die Hormone haben sicher einen Einfluss. Das Problem ist, der Augenarzt schaut nur auf die Augen und der Gynäkologe nur auf das andere...es ist echt schwierig, hier jemand zu finden, der auch die Zusammenhänge gut versteht.

    Dass sich plötzlich deine Leberwerte verschlechtert haben, finde ich insofern interessant, da mir schon ein TCM Arzt und eine Naturmedizinerin gesagt haben, dass das Auge mit der Leber zusammenhängt und sie haben mir beide Sachen zur Leberentgiftung gegeben! Dies nur als Anmerkung (wobei ich sagen muss, dass meine Leberwerte gut sind). Ich denke schon, dass es hier einen ganzheitlichen Zusammenhang geben kann.


    Und du hattest einen sehr großen Eingriff - das geht sowieso nicht spurlos vorüber. Und dein Körper braucht sicher generell Zeit, all diese Veränderungen zu verarbeiten und du warst sicherlich auch psychisch angespannt die letzten Monate...das spielt alles zusammen.


    Gut informieren ist immer gut und wichtig. Und nicht all zu verrückt machen lassen (das wird man schnell, ich bin das beste Beispiel hierfür:hihi:)

  • Langsamer Druckanstieg war aber schon vor der OP, die echten Druckspitzen haben nachher begonnen.

    was mir dazu gerade noch einfällt: deine OP war ja sicherlich unter Vollnarkose. Eine Freundin von mir, die ein vererbtes Glaukom hat, war letzte Woche beim Zahnarzt und der sagte ihr, er könne ihr nicht die normale Spritze geben, da davon der Augendruck steigen würde.

    Kann das bei einer Vollnarkose auch so sein? Dass auch diese zu den Druckspitzen beigetragen hat oder andere Medikamente, die du nach der OP nehmen musstest?

  • Liebe Jessie,


    du wirst lachen, genau die Seite von Dr. Hummer offen gehabt und bin sehr versucht, mir einen Termin dort auszumachen.

    Prinzipiell haben glaub ich in den letzten Wochen mindestens 6 Augenärzte meine Augen angeschaut, bei jedem Termin im Spital waren es andere. Es waren sich eigentlich alle einig, dass die Tropftherapie für mich nicht ausreichen wird auf Dauer!


    Ich glaube, ich werde das machen mit dem Termin!


    @Operation im Oktober: eigentlich war die echt nicht so wild, klar hatte ich Vollnarkose, aber im Anschluss hatte ich nur ein paar Tage Antibiotika und Schmerzmittel, das war es schon. Augentropfen hab ich komplett normal weitergenommen.

    Ich bin aber jetzt auch bald wieder bei meiner Gynäkologin und nächste Woche möchte ich auch zu den Ganzheitsmediziner schauen.


    Danke für den Zuspruch!!!

    Lg Helene

    Einmal editiert, zuletzt von lawfuzzy ()

  • Hallo!


    Willkommen im Forum.

    Hallo Leute, bitte nicht über meinen komischen Namen wundern, ich hab zu schnell auf weiter gedrückt und habe mit der englischen Tastatur geschrieben.

    Wenn Du eine Korrektur möchtest, sag mir Bescheid.


    Viele Grüße

    Sabine

  • Liebe Helene


    Ich nehme an, dass du im Spital immer von "normalen" unterschiedlichen Augenärzten untersucht wurdest? Das sind ja dann nicht unbedingt Glaukom Spezialisten, oder?

    Mein AA hat sich sehr dafür eingesetzt, dass ich von jemandem an der Klinik untersucht werde, der langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet hat...gerade beim Glaukom ist das sehr wichtig.


    Und auch, wenn sich alle einig sind, dass die Tropftherapie nicht ausreicht, hast du dann immerhin alles versucht und bekommst vielleicht noch gute Tipps, wo du die OP am besten machst usw...PLUS versteht jemand mit so langjähriger Erfahrung vielleicht auch am ehesten, wie es (unter Beurteilung deiner medizinischen Gesamtsituation) zu den Druckspitzen so plötzlich kommen konnte...


    Ich drücke auf alle Fälle die Daumen!!


    Alles Gute und sonnige Grüße

    Jessie

  • Danke!! Hab dir eine PM geschrieben.

    Ja das ist ja das was mir ein bißchen unheimlich vorgekommen ist bei den Barmherzigen: die einen sagen, ich soll doch bitte einen Termin für die Glaukomsprechstunde ausmachen und die Damen beim Schalter meinen immer nur, ich soll doch in der Früh vorbeikommen. Da fühlt man sich halt schon irgendwie wie eine Nummer. Klar, für die Ärzte sind solche OPs ihr tägliches Geschäft und ich verstehe das auch, dass sie nicht so viel Zeit haben. Aber trotzdem.


    Ich denke, vor allem, da ich ja noch sehr viel Zeit bis zum Termin zur OP-Vorbesprechung habe (1. April!), da kann ich mir schon zwischenzeitlich einen neuen Termin holen denke ich mal.


    Zwischenzeitlich werde ich mich auch mal durchs Forum lesen im Hinblick auf die diversen Operationsmöglichkeiten, dass ich nicht so komplett ahnungslos bin im Hinblick auf die Vor-und Nachteile und Risiken.


    Schönen Abend und danke für die Rückmeldung!!

    LG

    Helene

  • Ja das ist ja das was mir ein bißchen unheimlich vorgekommen ist bei den Barmherzigen: die einen sagen, ich soll doch bitte einen Termin für die Glaukomsprechstunde ausmachen und die Damen beim Schalter meinen immer nur, ich soll doch in der Früh vorbeikommen. Da fühlt man sich halt schon irgendwie wie eine Nummer. Klar, für die Ärzte sind solche OPs ihr tägliches Geschäft und ich verstehe das auch, dass sie nicht so viel Zeit haben. Aber trotzdem.

    Genau das meine ich=( allein dafür wäre es schon gut, wenn du zB zu einem Glaukom Spezialisten à la Hommer (wie gesagt - ich war noch nie dort, aber seine Seite ist mir sympathisch und spricht für seine Expertise, wenn ich noch eine weitere Meinung einholen möchte, werde ich bei meinem nächsten Ö-Aufenthalt zu ihm gehen) in die Ordination gehst. Er praktiziert dann auch in einem KH und dann bist du dort "als Patient vom Oberarzt" oder Ähnliches und dann wirst du schon mal ganz anders behandelt und nicht mehr nur eine Nummer. Ist leider so.


    Und ja - bis zum 1. April hast du noch viel Zeit, das ist sehr gut - da kannst du dich noch gut informieren und dann eine gut fundierte Entscheidung treffen, für welche OP du dich entscheidest.


    Alles, alles Gute und lass uns hören, wie es weitergeht:sunshine:

  • Hallo Helene!

    Danke!! Hab dir eine PM geschrieben.

    Ich habe Deinen Benutzernamen auf "lawfuzzy" geändert, Helene war schon vergeben.


    Logge Dich nun bitte ein mit diesem neuen Benutzername. Passwort bleibt so, wie Du das vergeben hattest.

    enn du zB zu einem Glaukom Spezialisten à la Hommer

    Von dem gibt's gute Rückmeldungen.


    Helene, eine Zweitmeinung einholen ist völlig legitim. Und von einem Glaukom-Spezialisten angeschaut zu werden ist immer gut.


    Viele Grüße

    Sabine

  • Danke Sabine fürs Ändern des Namens! Ja, du hast vermutlich recht, eine Zweitmeinung ist sicherlich legitim. Bis jetzt habe ich nur noch niemanden erreicht, Drückt mir die Daumen!


    Jessie: mit den Kontakten hast du natürlich recht. Vielleicht nutzt es ja tatsächlich und man ist zumindest keine Nummer...Danke fürs Mut zusprechen


    Ach eine Frage hätte ich noch, vielleicht habt ihr da Erfahrung!


    Thema Akupunktur. Meine Masseurin schwört auf Akupunktur und meint, bei ihrem Exmann und noch zwei weiteren Bekannten sei das Glaukom beziehungsweise der Hochdruck nach ein paar Akupunkturbehandlungen weggewesen. Ich bin bei sowas eher skeptisch und hab zwar ein paar Studien gefunden, dass Akupunktur den Druck zwar senken kann, aber nicht auf Dauer.


    Weiß jemand was darüber?
    Ganz liebe Grüße, Helene

  • Hallo Helene,


    also ich habe auch aufgrund des hohen Augendrucks im Januar mit der Akupunktur begonnen. Zum 1. Mal in meinem Leben. Der Akupunkteur sagte allerdings, dass ich mindestens 2 Monate Behandlung brauche, damit man eine Besserung merkt.


    Mein AA fand die Idee gut, sagte mir aber, dass das schon einige Patienten probiert hätten und sich nichts geändert hat (ich nehme das aber nicht so ernst, denn viele Patienten denken, es reicht, wenn sie es 1x machen...und erzählen dann überall rum, dass es nicht wirkt).


    Selbst wenn es den Augendruck nicht senkt, bringt es die Anspannung aus dem Körper und fördert die Durchblutung und allein das ist schon wichtig und gut für uns=)


    Es gibt auch die Augen-Akupunktur nach Boel - musst du mal googelnl! Leider hab ich das erst erfahren, als ich schon bei einem anderen begonnen hatte und wollte nicht nochmal wechseln. Ich habe aber in die Klinik nach Dänemark geschrieben, ob sie mir bestätigen können, dass der Therapeut bei ihnen ausgebildet wurde und das haben sie tatsächlich gemacht. Also wenn du jemand in Wien findest, der nach dieser Methode arbeitet, kannst du problemlos auch in Dänemark nachfragen, ob es stimmt;o)


    Dass ein Glaukom nur durch Akupunktur weggeht, halte ich nicht für möglich. Aber als Unterstützung schadet es bestimmt nicht.


    Liebe Grüße und schönes Wochenende

    Jessie

  • Hallo Jessie,


    dann werde ich es vielleicht doch noch wagen, zusätzlich mal mit Akupunktur anzufangen. Schaden kann es ja wahrscheinlich nicht, es ist halt eine Kostenfrage mit ca. 90€ die Stunde was ich so verstanden habe.


    Wie du sagst, es hilft sicherlich zur Überbrückung.

    Übrigens wurde bei mir jetzt auch noch ein Mangel an Vitamin B12 festgestellt... Ich nehme jetzt auch Tabletten dagegen beziehungsweise hab ich auch schon eine Spritze bekommen, zwei Folgen noch.


    Ein gewisser Zusammenhang zwischen Vitamin B12 und Glaukom hab ich ja auch schon gelesen.

    Schönes Wochenende!


    Liebe Grüße,

    Helene

  • Meine Masseurin schwört auf Akupunktur und meint, bei ihrem Exmann und noch zwei weiteren Bekannten sei das Glaukom beziehungsweise der Hochdruck nach ein paar Akupunkturbehandlungen weggewesen.

    unfassbar solch ein Geschwätz.

    Wenn es so einfach wäre, warum zahlen dann die KK Millionen jedes Jahr für Augentropfen/Glaukom OPs


    Weil uns die böse Pharmaindustrie/Ärzteschaft die Wunderheilungen durch ein paar Akupunkturbehandlungen verheimlicht, um mit unserem Leid Geld zu verdienen?


    Echt, da glaube ich doch lieber an den Weihnachtsmann plus Osterhasen

  • Parchita, genau das war auch meine Argumentation gegenüber meiner Masseurin (so gut ich mich mit ihr auch sonst verstehen mag).


    Ich denke nämlich wie du, dass wenn es wirklich funktionieren würde, die Kassen schon draufgekommen wären. Aber gut, ich glaube ja auch nicht an Homöopathie und so.


    Deswegen zweifle ich ja noch dran, ob ich mein Geld wirklich dafür ausgeben soll. Mein Mann geht wegen seinem hohen Blutdruck zur Akkupunktur, das funktioniert ganz gut. Aber vermutlich auch, weil er abgenommen hat und mehr Bewegung macht 😏

    Einmal editiert, zuletzt von lawfuzzy ()

  • Akupunktur ist nachgewiesen durch Uniklinik Dresden


    Augenakupunktur nach Boel


    Nachweislich vasospastische Gefäße gut und Druck um maximal 2 mmHg weniger geht


    Ich mache das immer und per Rva ist bei mir nachgewiesen vasospastische Gefäße wieder gut. Glaukom ist bei mir gestoppt, Drück in monotherapie bei 12


    Es geht. Es hilft.


    Stefanie Büink Bocholt vorher Dr Sigrun Scharf-Mayweg (siehe mehrere veröffentlichungen)

    Rva Nachweis Augenklinik Mülheim an der Ruhr, Dr cybulska Heinrich

    Ohne Musik wäre alles nichts. (frei nach Mozart)

  • Ja, wir sollten vielleicht mal einen Thread aufmachen für Dergleichen :oD;o):!:

    Echt, da glaube ich doch lieber an den Weihnachtsmann plus Osterhasen


    Hier im Ort wurde z.B. brandheiß erzählt, der arme Herr XY sei wegen ganz schlimmer Augenprobleme in der Notaufnahme einer Augenklinik gewesen - und nun sei er erblindet zurückgekommen....:O:O:!:("Was die Ärzte da wohl angestellt hätten...")


    Habe mich mal ans Tel. gehängt und bei ihm angerufen. Der war munter wie zuvor, hatte einen kleinen schmerhaften Fremkörper in ein Auge bekommen, den man gleich entfernt und eine Mullabdeckung "für bis morgen früh" draufgemacht.


    Da konnte er also tatsächlich auf einem Auge nicht gucken, war ja die Mullsache drauf...


    Senator

    unfassbar solch ein Geschwätz.

  • Hypnose hilft nachgewiesenermassen auch ein wenig und in einigen Fällen aber das Glaukom geht nicht durch ein paar Akupunktursitzungen einfach weg.


    Ich verwehre mich explizit gegen die Ausage der Masseurin.


    Meine Tante ist ja schon über 30 Jahre stabil lediglich mit Monoprost.


    Sie hat NDG


    Sie macht sonst nichts, ausser ein wenig Sport und sie läßt seit 10 Jahren das Abendessen ausfallen...Damals gab es das Wort Intervallfasten noch nicht.


    Mein rechtes Auge ist seit vielen Jahren auch stabil mit Monotherapie unter Monoprost.

    Nur das linke Auge machte vor der OP Zicken.


    Ich nehme täglich 400 mg Magnesium und Hagebuttenpulver und mache mindestens 4x die Woche Cardiotraining auf dem Crosstrainer...sehr flott 40 Minuten lang.


    Ab und an Yoga

    Ernährung ist gemüselastig, etwas Obst ansonsten keinerlei Fertiggerichte oder Tütenprodukte.


    Was wir seit 6 Wochen machen, ist das Intervallfasten. 8 Stunden darf man essen, 16 Stunden fasten.


    Nach 16 Uhr essen wir nichts mehr und trinken nir noch Wasser und Kräutertee.


    Vielleicht hat dies einen Einfluss auf die Augen?


    Ich habe es schon einmal 4 Monate gemacht und mein Cholesterinspiegel ist von 220 auf 190 gesunken.


    Mein Eutirox Schilddrüsenhormon musste von 112 auf 100 gesenkt werden.

    In 3 Monaten habe ich wieder Schilddrüsen Kontrolle, da bin ich mal gespannt.


    Meine persönliche These, vielleicht nur Spinnerei, vielleicht ist was dran: das Intervallfasten verhindert autoimmune Reaktionen im Organismus und somit Entzündungen.


    Die neueste Glaukomforschung sieht ja Hinweise auf Entzündungsprozesse im Auge als Mit- Ursache des Glaukoms

  • na ja, Ich bin erblindet nach einem Jahr Intervallfasten. Ich glaube nicht an eine Verbindung zwischen Intervallfasten und Glaukom.


    Gelesen habe ich jedoch, dass Fasten und Glaukom nicht zusammen durchgeführt werden sollte. UND AUCH DAS Gegenteil, wie gesund Fasten fuer die Augen ist ....


    Grundsätzlich tat mir und meinen Blutwerten das Intervallfasten gut.


    Gruss von Katzenstube

    OP Cataract re und li (rechts erblindet)
    Zyklophotokoagulation re und li, SLT links, rechts, Nachstar links

  • Ach Gott Fasten soll man auch nicht?


    Man weiß ja echt nicht mehr was einem guttut und was nicht.

    Habe aber gerade gegoogelt und da wurde es schon auch als positiv für das Glaukom gesehen das Fasten.


    Nachdem ich auch schlechte Leberwerte habe werde ich prinzipiell mal versuchen auch das zu reparieren.


    Danke für die Rückmeldungen jedenfalls zur Akkupunktur, ich sehe es ja wie gesagt auch mit sehr gemischten Gefühlen.


    Ruhe, Entspannung und Sport in gesundem Ausmaß wird sicherlich positiv sein denke ich in Kombination mit einer vernünftigen Ernährung.


    Das werde ich mal anstreben!


    Schönes Wochenende euch allen!