Ablehnung einer wichtigen Operation nur wegen eines weiteren Satzes

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  • Hallo,


    also sowas is mir in 40 Jahre privat versichert sein noch nie passiert - mein Augenarzt und Operateur lehnt eine weiter kurze Stellungnahme wegen dieses verflixten XEN-Stents ab und verweist mich an die Uni-Klinik. Ich hette genau gesagt was die Arzthelferin schreiben soll, aber............

    Ich bin von den Socken.....ich habe einen dekompensierenden Augendruck so vor den 30 und jetzt soll ich zu irgen jemandem anderen gehen ????

    Spinnt der !


    Ist jemanden sowas auch schon mal passiert ? Ich hätte einfach unterschreiben sollen, dass ich die 1000,-€ selbst übernehme. Aber vorher rechnet er Zeug ab, da schlackert man mit den Ohren. Jetzt kann ich mir in meiner Sitution auch noch nen neuer Augenarzt suchen.


    Prof Hirneiß schwebt auf Wolke 7 - alte Schwede.


    Gruß, Gisa

    Wenn wir wollen, dass alles so bleibt wie es ist, müssen wir zulassen, dass sich alles verändert.

  • Ich drück dich.


    Welche Region?


    Wir wissen später, warum dein Schutzengel jetzt so handelt.

    Ohne Musik wäre alles nichts. (frei nach Mozart)

  • Danke Jenat, mir is zum Heulen.

    München.Augsburg

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    Einmal editiert, zuletzt von Gisa ()

  • ...ist es normal bzw. gängig, dass ich keine kurze, ärztl. Begründung kriege und so über 1000,- Materialbdarf privat für einen Glaukomeigriff bezahlen muss ?

    Bei wem war das schon mal so - egal wie versichert, das ist Nebensache ???

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  • Liebe Gisa,


    bei Zähnen ist da ja regelmäßig so. Bei Katarakt auch, bei Hörgeräten auch. Osteopathie zahlt man oft selbst. Ich bin privat versichert. Mit meiner späten Neuroborreliose bin ich inzwischen über 3000 EUR privat los und bei der Reha werden es wieder über 1000 EUR.


    Meine Mutter hat stents in Lübeck erhalten, op wurde bezahlt, gesetzlich und stationär private Zusatzversichrung. Bei vielen Kontrollen zahlt sie privat.


    Die Versicherung ist oft die Technik zu neu oder XYZ.


    Ruf doch nochmal die Versicherung an und die Chefsekretärin vom Professor am Montag . jetzt beruhigt du dich bitte. Tropfen tust du, hast du genug drucksenker bis zur Op?


    Es gibt jetzt die Option:

    Erstens noch einmal in Ruhe fragen

    Dann - wenn es nicht geht- Portemonnaie umdrehen - Urlaub streichen?


    Ruhe bewahren atme mal durch bitte.


    Ich drück dich

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  • Danke Jenat,

    für Deine ausführlichen Statements.

    Aber Deine Ma musste doch das Material der Stents, also den Stent selber, nicht bezahlen ?


    Ich weiß, dass da viel auf der Strecke an Kohle bleiben kann - aber wenn die Sekretärin (Praxis-Belegarzt) von vornherein sagt, sie schreiben nichts....... da meinte die Beihilfestelle und mein Bauchgefühl, dass das mehr als seltsam wäre. Ich habe es weitergegeben, was der Arzt bestätigen müsste, dass eben die Therapie mit Tropfen ausgeschöpft ist und dann zahlt auch die Beihilfe und Versicherung....aber nicht wenn ich als Patient was angebe.


    Ich habe Brücken - Kostenplan - Genehmigung, Unterschrift und ich weiß, wie viel ich selbst zahlen muss.

    Zig Knie-Ops nach Ärztepfusch - nicht die honorigsten Kniespezialisten verweigerten sich mir eine Begründung einer komplexeren, teureren Behandlung zu bescheinigen. Zig Rehas...... TOP-Ärzte schreiben Seiten Begründung, etc......Also ich kenn da einiges. Aber dass mich ein Arzt so quasi rauswirft, hab ich noch nie erlebt.....


    Der Arzt ist für mich Geschichte - Zeug abrechnen,das nicht geleistet wurde und dann das ??? Ich hab nichts gesagt - denn such mal nen guten AA....kennen wir ja alle. Und wir kamen nur so nebenbei drauf, dass ich die Kosten des Stents selbst zu tragen hätte.


    Ich hab jetzt einen Termin in nem Monat in der Glaukomambulanz der Uniklinik - 1 Monat mit Druck kurz unter 30 .... aber....meine Wohnung ist nicht überschwemmt und ein Brand wütet grad auch nicht draußen.....


    Aber vielleicht gibt es noch andere mit Stent-Erfahrungen.

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  • Hallo Gisa,

    grundsätzlich ist der Arzt nicht verpflichtet, Dir per Zuruf eine gewünschte Bescheinigung auszustellen. In dem Moment, wo er Dir die ausschreibt, ist das immer eine Sachverständigenaussage. Im Falle eines Rechststreits muß er nachweisen, daß er überhaupt die Expertise dafür hatte, sonst können die Kosten bei ihm hängen bleiben.


    Wie Du schreibst, geht es um die Aussage, daß die Tropfentherapie ausgeschöpft ist. Das kann man nicht an dem aktuellen Druck festmachen, sondern ergibt sich aus dem Verlauf.


    Vielleicht kann ja die Uniklinik bei Dir den Verlauf tatsächlich besser beurteilen als der Operateur?Dann würde ich mich dahin wenden.


    Ich kann mir nicht vorstellen, daß Du jetzt einfach einen neuen Augenarzt findest, der Dir diese Bescheinigung ausstellt, wenn er Dich das erst mal sieht.

    Gruß Malve

  • Alter Schwede....ich gehe schon seit Jahren zu dem, seit er die Praxis hat; der hat auch meine erste TET gemacht. Das Problem liegt in dem, dass er Belegarzt ist. Und es müssten sich dann wie ich schon beschrieben, viele anderen Ärzte strafbar gemacht haben, wenn sie eine Arztbericht verfassen, den sie pro für 17,80 verrechnen können.

    Es MUSS begründet werden, weshalb ein Stent gesetzt werden sollte, da so manche anderen einfach zu bequem zum Tropfen sind !!!

    Der vermeintliche Operateur war bis dato in der Uniklinik...................... ach, wieso werde ich immer falsch verstanden.


    Jenat, ja ich habe noch genügend Medis und einen super Apotheker.

    Einen Satz ausgebessert...dann wären fließen 700,-€.

    Ich habe für viele anderen Wehwehchen genügend nebenbei zu bezahlen.

    Ich weiß aber auch, dass so manche ihre Spritzen bezahlen müssen, etc.

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    Einmal editiert, zuletzt von Gisa () aus folgendem Grund: Begründung zum besseren Verständnis

  • meine Mutter musste die stents nicht selbst zahlen! Ich habe gerade mit ihr telefoniert.


    Uni Klinik Lübeck!

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  • ich glaube, dass dich dein Schutzengel jetzt vor diesem Operateur bewahrt und der Typ sich zum Glück vorher gezeigt hat.


    Lübeck - wie gesagt, Frau Grisanti, hat bei meiner Mutter stets gesetzt in Kombination mit katarakt. Alles prima geworden. Meine Mutter hat -13 und starke nasale Ausfälle und ist 80 Jahre alt. Sie ist sehr zufrieden in Lübeck

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  • Jenat,..danke, is aber a bisserl weit weg ;o) . Zwar war ich schon mal aus m Süden zum Operieren am Knie in Hannover......

    Das ist das Problem, über das ich per Zufall, weil ich nachfragte, aufgeklärt wurde: Belegbettenklinik stemmt nicht die Kosten der Stents, anders als Uni-Kliniken....aber das ist doch nicht ein Grund, mich im Regen stehen zu lassen.

    Ich war schon oft in Belegarzt/betten-Klniken. Der hat keinen Bock.

    Die in der Uniklinik waren sehr verdutzt, wie ich das schilderte, die kennen den ja und ich bekam den nächstmöglichen Termin, da ich zum Operieren ja schon mal vorort in München war.

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  • super

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  • Jenat, ja wahrscheinlich, da die dann noch was davon faselten, von wegen, wenn was schief geht.....hab ich nicht verstanden - Du hast Recht O:)

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  • malve: Dein Kommentar zu den nun erläuterten Gegebenheiten fehlt mir noch? Danke...

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  • Ehrlich????

    Na ja ich denke, dass der Arzt, der Dich operieren will, vielleicht einen Interessenkonflikt befürchtet, wenn er die Operation auch noch selbst empfiehlt, zumal die KK ja schon deutlich genug gemacht hatte, dass sie Kosten sparen möchte.


    Ich neige nicht dazu, Menschen, vor allem, wenn ich sie nicht kenne, schlechte Charaktereigenschaften anzudichten, nur um jemandem zum Munde zu reden.


    Ich hoffe, dass jetzt für Dich alles zu Deiner Zufriedenheit geklärt ist.

    Liebe Grüße Malve

  • Es geht noch weiter


    Vielleicht meinte das ja die Uni mit der Formulierung, wenn was schief geht. Dann gibt es

    vielleicht neue Kosten, vielleicht auch Gutachten

    und dann wird die Frage gestellt, wer hat das


    empfohlen und hätte das nicht ein anderer besser beurteilen können. Und war der Eingriff überhaupt sinnvoll.


    Hinterher ist man oft schlauer.

    Jetzt habe ich fertig

  • Mainz arbeitet mit allen auf dem Markt befindlichen Stents und kann somit je nach Patient auswählen:

    https://www.unimedizin-mainz.d…trum-mainz/therapien.htmlMünchen forscht an Stents:

    http://www.klinikum.uni-muench…lanzen/Glaukom/index.html

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    Einmal editiert, zuletzt von jenat ()

  • malve - gut dann habe auch endlich fertig und lese genau, in terpretiere nicht frei, sorry, so unempathisches Zeugs hab ich die vielen Jahre hier noch nie gelesen. Punkt. Sabine - sorry.


    Jenat...was meinst Du mit "forscht"...sind die noch nicht so gut in der Umsetzung oder hat die LMU einen besonderen Blick bzg. Foschung da drauf ??


    Gruß, Gisa

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  • Nochwas zu Erläuterung:

    Es gibt Patienten, die NUR zu bequem zum Tropfen sind (nur die sind gemeint), die sich auch so ein teures Ding implantieren lassen - zum Nachteil aller anderen, die eben eine Begründung benötigen...z.B. wie bei mir - der Druck demonpensiert und ist bei PEX jenseits von Gut und Böse (30mmHg) nur noch mit Glaupax zu regulieren, dieses widerliche Zeug.


    Da kann ein Arzt soviel Konflikte haben wie er will - das interessiert meinen Druck nicht und auch nicht mein Augenlicht.

    Ich krieg es ja bezahlt - aber das MUSS wie in allen anderen med. Bereichen auch, ein Arzt schreiben und nicht ich. Die Versicherung hat schon genehmigt, die Beihilfe fehlt.....ein Satz, den ich vorgekaut weitergab.


    Ich war so von den Socken.


    Gruß, Gisa

    Wenn wir wollen, dass alles so bleibt wie es ist, müssen wir zulassen, dass sich alles verändert.

  • ...oh mein Geschreibe: soll "dekompensiert" heißen. Schad, dass man das nicht mehr ausbessern kann.

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  • Also - es werden dumme, einfache, nicht mitdenkende Patienten von einigen Professoren gewünscht.

    Ein weiteres Telefonat: "...entweder Sie unterschreiben das (=1000,-€ selber zahlen), wenn nicht, dann gehen Sie, auch wenn Sie hier Patientin waren, woanders hin, das ist zu kompliziert".......


    Sowas habe ich wirklich in 40 Jahren und vielen Ops (Belegbetten, sonstiges KH,...) noch nie erlebt.


    Kann der nicht mehr richtig gut operieren - kreuzt falsche Augen bei der Aufklärung an, klärt uberhaupt nicht über Procedere und Kosten auf,.... es wird aber schon der Stent in einer Rechnung abgerechnet, auch noch der falsche Stent....was ist denn da los ???


    So kann man sich täuschen - ich trauere meinem 'alten' AA nach, der in Rente ging, wir zofften uns auch mal, das war gut so......aber ich war 30 Jahre bei dem. Der war noch menschlich !!!!!!!!


    Gruß, Gisa

    Wenn wir wollen, dass alles so bleibt wie es ist, müssen wir zulassen, dass sich alles verändert.

  • Lass den Typen, gut dass er sich in der Organisation gezeigt hat. WEr weiß, was der am OP Tisch für Anfälle kriegt. Finger weg, Abstand, es gilt der 50 m Paragraph, also Mindestabstand sind 50 m. Du hast einen Termin an der LMU, Dr. Neuhan in München wäre noch bekannt.

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  • Ein weiteres Telefonat: "...entweder Sie unterschreiben das (=1000,-€ selber zahlen), wenn nicht, dann gehen Sie, auch wenn Sie hier Patientin waren, woanders hin, das ist zu kompliziert".......

    das ist eine Unverschämtheit. Das würde ich der Kassenärztlichen Vereinigung melden.

    Manchmal weiss man nicht, wozu etwas gut war.


    Wir in Spanien, haben für alle Beschwerdefälle, sei es Arzt oder Geschäft, Restaurant, Hotel etc. Beschwerdeblätter, die man direkt vor Ort ausfüllen kann.


    Das ist ein mächtiges Instrument, weshalb sich manchmal geweigert wird, die rauszurücken, dann kann man sogar die Polizei rufen, die dann auch kommt....

  • Liebe Gisa!


    Das alles tut mir wirklich sehr leid.

    Das Verhältnis scheint nun endgültig zerrüttet zu sein. Du wirst da ja vermutlich nie wieder Vertrauen haben können, oder?


    Eine Glaukomsprechstunde wird z. B. auch in der Uniklinik in Würzburg angeboten:


    Augenklinik: Glaukom (ukw.de)


    Der Cheffe in Sachen Glaukom:


    Augenklinik: Team (ukw.de)



    Ärgere Dich nicht mehr, das kostet Dich Energie, die Du gerade für Dich benötigst! Fühl Dich mal gedrückt :knuddeln: .


    Es gibt ganz bestimmt eine Lösung für Dich.


    LG
    Sabine

  • Hallo zusammen,

    so nun muss ich a bisserl zurückrudern - es ist teils katastrophal, privat/beihilfe-versichert zu sein !

    Nicht nur dass sich der Prof sperrte und die schon so seltsames Zeug redeten - auch die Beihilfestelle kann keine med. Fachausdrücke lesen - weist aber ab.


    Was heißt dekompensiert - aber ich stand auch auf der Leitung, dass ich erst jetzt erkannte, dass das die Dame vom Amt nicht eindeutschen kann.

    Also: nächste Woche in die LMU zu nem OA zum Druck messen, etc.

    ABER erst Ende September zum Operateur..... ob das gut geht. Aber ich habe schon so vieles ausgehalten........


    Sabine, der Chef der Glaukomambulanz in Wü schaut sehr sympathisch aus, schreiben auch empathisch...aber das ist sehr weit weg und ich bin wenig belastbar und zu Fuß noch schlechter wie mit Gucken ;o) - trotzdem danke.


    Grüße, Gisa

    Wenn wir wollen, dass alles so bleibt wie es ist, müssen wir zulassen, dass sich alles verändert.