Verschwendung von Medikamenten

  • Hallo Ihr lieben! :Hallo:


    Ich habe meine Glaukom-Therapie mit Monoprost 50 Mikrogramm/ml angefangen und dann innerhalb eines Monats festgestellt, dass ich darauf allergisch reagiere.

    Jetzt habe ich hier 13 Faltschachtel mit 65 Einzeldodisbehältnissen mit 0,2 ml Monoprost und sollte sie wegwerfen. Aber es tut mir so leid!! Das ist eine absurde Verschwendung! :opi:

    Wie habt Ihr das gelöst? Wegwerfen?

    Ich wäre sehr dankbar für eventuelle Ratschläge!


    Liebe Grüße aus Mannheim,


    Ludoca O:)

  • Sprich mit deinem Augenarzt darüber. Einige freuen sich, wenn sie anderen Patienten die Tropfen geben können, um sie auszuprobieren. Streng genommen ist das vermutlich nicht erlaubt, aber in meinen Augen sinnvoll.

    Glaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Trabekulotomie an beiden Augen (04/11 + 08/11), vor Katarakt-OP (11/21) stark kurzsichtig.

  • Ich habe Medikamente, wenn ich sie aus welchen Gründen auch immer nicht mehr brauchte, bis zum Ende des Haltbarkeitsdatum aufbewahrt für den Fall der Fälle.

    Das mit dem zurückgeben zum testen klingt zwar im ersten Moment ganz nett, aber sowas sollte kein seriöser Augenarzt machen. Keiner weiß, ob die Medikamente auch Ordnungsgemäß gelagert wurden, so dass die Wirkstoffe auch erhalten bleiben. Gerade bei sowas wichtigem wie dem Augenlicht sollte der behandelnde Arzt dann selber das Medikament auf Lager haben und nur einen Teil herausgeben, wenn er nur testen und keine ganze Packung verschreiben will, statt Medikamente mit ungewissen Lagerbedingungen weiterzugeben.

    Meine Beiträge spiegeln meine Erfahrungen wider - sie stellen keine medizinische Handlungsempfehlung dar.

  • Pattos, ich weiß auch nicht, ob ich das als Arzt machen würde. Es kommt sicher auch darauf an, wie die Tropfen gelagert werden müssen. Aber bei mir war mal eine Augenärztin sehr froh darüber. Auf jeden Fall kann man dort mal nachfragen. Ansonsten ist vorübergehendes Aufbewahren sicher auch nicht verkehrt.

    Glaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Trabekulotomie an beiden Augen (04/11 + 08/11), vor Katarakt-OP (11/21) stark kurzsichtig.

  • Hallo Ihr Lieben!

    Leider darf ein Arzt Medis, die ein Patient schon hatte, nicht zurücknehmen.


    Da zählt einmal der Grund der unbekannten Lagerung, wie hier schon angebracht und dann natürlich der hygienische Aspekt. Eine Ausnahme gilt bei BTM. Die muss der Arzt zurücknehmen und dokumentieren.


    Leider wirst Du den Rest des Medis entsorgen müssen, was ganz normal über den Haus-Restmüll erfolgen darf.



    Viele Grüße

    Sabine