Beiträge von GIDW

    Hallo Malve!


    Danke für die Info!


    Das Problem ist, dass bei CoV auch "leichte" Verläufe ernste Probleme / Folgeschäden machen können. Selbst wenn man es gar nicht merkt, kann die Lunge, das Herz, etc. geschädigt sein. "Nicht ins Krankenhaus zu müssen" ist daher nicht gleichbedeutend mit "CoV gut überstehen". Ich verstehe deshalb auch kaum, dass so ein Wert überhaupt als Rechnungsgrundlage hergenommen wird. Aus Pandemiesicht schon, da man hier vor allem die Krankenhäuser nicht zu überlasten versucht, aber für den Einzelnen ist dieser Wert meiner Meinung nach nicht relevant.

    Hallo!


    Danke für all eure Antworten! Ihr habt mir sehr geholfen.


    Ich habe mich entschieden, den AstraZeneca-Impfstoff anzunehmen, da ich vermutlich ziemlich lange auf Biontech warten müsste.


    Wegen den zuletzt bekanntgewordenen Fällen von Blutgerinnsel mache ich mir keine großen Sorgen. In Relation zur Anzahl der Geimpften ist diese Zahl dann doch recht gering, so tragisch jeder einzelne Fall auch ist. Wenn man alles meiden würde, was mit der gleichen Wahrscheinlichkeit zu Unfällen etc. führt, könnte man vermutlich nur noch im Bett bleiben.

    Das war allerdings auch nicht, was mir zuvor Sorgen gemacht hat.


    Frage 1 konnte ich mit einer sehr netten Apothekerin klären, die in aller Ruhe meine Fragen per Telefon beantwortete. Laut ihr vertragen sich meine Augentropfen mit Mexalen problemlos, ich brauche auch keinen zeitlichen Abstand dazu halten. Zu AstraZeneca und meinen Augentropfen gibt es klarerweise noch keine Daten, was die Wechselwirkungen betrifft.


    Über Frage 2 habe ich mich mit meinem Internisten unterhalten. Er meinte, man könne das leider nicht voraussagen.

    Was mich auch hier etwas beruhigt, ist, dass ein Bekannter mit Herzproblemen ebenfalls AstraZeneca bekommt. (Risikozugehörigkeit bekannt)



    mit Verlaub gefragt, wieso kannst du mit den genannten Ärzten deine Fragen nicht besprechen? Wenn das nicht realisierbar sein sollte, so würde ich (eher noch) die Apothekerzunft befragen -.

    Die Empfangsdame meiner Ärztin hat dies auf ihre Anweisung (jedem, der wegen AZ angerufen hat) am Telefon gesagt. Begründung war, dass dies die Nebenwirkungen, wie Fieber, Gliederschmerzen, etc. verringert. Zu meiner Ärztin kam ich nicht durch, sie hatte zu viele Patienten. Persönlich hinfahren wollte ich dann nicht, da ich mich in diesen Zeiten ungern in ein volles Ärzte-Wartezimmer quetsche und mir dann die Apothekerin weitergeholfen hat.



    Bei Astra hieß es zuletzt, dass auch ein Schutz von 97% wahrscheinlich ist.

    Es möge sich Jeder selbst dazu seine eigene Meinung bilden.

    Schutz wogegen? Gegen eine Infektion kann das ja nicht sein, da die Studien etwas anderes zeigen. Oder gibt es da einen Trick mit der Dosierung, die aber noch nicht angewandt wird? (Dann würde es mir vermutlich nicht allzu viel nutzen. Man impft ja nach wie vor zwei volle Dosen, obwohl bei halber-ganzer Dosis 90% erreicht wurde. Warum, verstehe ich bis heute nicht. Immerhin hat man den Abstand der Dosen erhöht, was die Schutzwirkung auf über 80% anheben soll.)


    Liebe Grüße!

    Hallo!


    Ich werde in wenigen Tagen gegen CoV geimpft. Endlich!!


    Zum Einsatz kommt der Impfstoff von AstraZeneca.


    Mich plagen nun zwei Fragen, die ich leider weder mit meinem Hausarzt, noch mit meinem Augenarzt besprechen kann.


    Frage 1:

    Da dieser Impfstoff ja recht starke Impfreaktionen hervorruft, wurde mir geraten 2 Std vor der Impfung und dann nochmal am Abend Mexalen (Wirkstoff Paracetamol) zu nehmen.

    Verträgt sich das mit Azopt, Alpha Vision sine, Taptiqom und Pilocarpin? Sind da Wechleswirkungen zu erwarten? Könnte es zu Wechselwirkungen mit der Impfung kommen?


    Frage 2:

    CoV ruft immer wieder Herzprobleme hervor, auch bei Fällen, die nicht im Krankenhaus landen. Bei AstraZeneca heißt es ja, dass es "nur" in ca. 70% der Fälle vor einer Infektion (oder symptomatischen Verlauf?) schützt, jedoch in so gut wie allen Fällen vor einem schweren Verlauf. Jetzt frage ich mich: was heißt das nun? Sind da noch Herzprobleme zu erwarten, wenn man sich im geimpften Zustand infiziert? Insbesondere solche, dass ich o.g. Medikamente nicht mehr tropfen dürfte? Was kann man in so einem Fall machen? Gibt es Tropfen, die auch bei Herzproblemen angewandt werden können?



    Ich hoffe, dass ihr mir da helfen könnt.


    Danke euch und liebe Grüße!

    Hallo Sabine!


    Bei ganz vielen Pigmentglaukomies ist das tatsächlich so.

    Die 19-21, war die bei Dir nachts liegend gemessen?

    Nein, das war am Nachmittag/Abend. Beim letzten Augenarztbesuch waren es 19, also etwas besser als zuvor...

    Zum Glück hab ich die Ameisen nicht so oft. Vl. 1-2 mal bisher. Weiß nicht mehr.


    Jedenfalls bin ich heil froh, wenn ich dann den iCare habe und selbst einen Verlauf erstellen und v.a. selbst austesten kann, was sich wie auf den Druck auswirkt. Ich hoffe, dass ich alle (oder zumindest die meisten) Tätigkeiten wieder ausüben kann, was ich bislang machte...


    Viele Grüße!

    Hallo!


    Danke für die Infos!


    Ich möchte auf alle Fälle ein Gerät kaufen, was ich auch selbst bedienen kann, deshalb das Home.


    Dass gerade bei PDS die Druckwerte in der Nacht hoch sind, das schockt mich jetzt etwas. V.a. weil bei meinem linken Auge, wo ich keine Iridotomie habe, der Druck bei 19-21 ist.

    Manchmal sehe ich beim Aufwachen "Ameisen", also ein Rauschen, solange es noch dunkel ist. Kann das damit etwas zu tun haben?


    Ich tropfe Timolol/Tafluprost, Brinzolamid und Brimonidin ab 22:00 im Abstand von ca 15-30 Min und gehe dann ca 1-2 Stunden nach dem letzten Tropfen schlafen...


    Wegen meinem Reflux schlafe ich mit erhöhtem Bett. (Das ganze Bett hat ein Gefälle von Kopf nach Fuß...) Hilft das vielleicht auch den Augen?


    Ein AID verändert sich innerhalb kürzester Zeit, wenn man vom Liegen sich aufrichtet. Da reicht bei mir das Aufstehen und die paar Schritte ins Bad.

    Ok und wenn man das Gerät sich aufs Nachtkästchen legt, schon im Liegen einschaltet und dann beim Aufsitzen sofort misst?


    Also bei mir hieß es in der Klinik auch, man soll vorher nicht aufstehen für mindestens 3 Stunden. Aber die Messung mit dem ICare haben sie dann im Bett sitzend gemacht...

    Das klingt vielversprechend...



    Liebe Grüße



    PS: wenn ich das Gerät habe, berichte ich natürlich!

    Hallo liebe Sabine und liebe/r Hope!


    Danke für eure Rückmeldungen. Habe mal angefragt.


    Dabei muss Dir bewusst sein, dass ein iCareHome nicht im Liegen messen kann und dass sich der Druck sehr schnell ändert, wenn man sich vom Liegen zum Sitzen aufrichtet.

    Welchen Mehrwert würde eine Liegend-Messung bringen? Der Augendruck kann sich ja nicht schlagartig ändern, oder? Wenn sich der Druck ändert, dann wahrscheinlich weil es von der Seite des Gehirns weniger Druck im Sitzen gibt, nicht? Das ist aber nichts, was ein Pigmentdispersionssyndrom ändern würde. Daher würde ich mal denken, wenn der Druck im Sitzen in der Nacht nicht zu hoch ist, wäre es im Liegen auch ok, nicht? Hab ich einen Gedankenfehler?



    Danke und liebe Grüße!

    Hallo liebe Forenmitglieder!


    Ich würde mir gerne ein iCare Home anschaffen, um mir den Augendruck selbst messen zu können.


    Habe auch mit meinem Augenarzt darüber gesprochen. Er hält es für sinnvoll, hat mich nur gewarnt, nicht in eine Dauermessschleife gefangen zu sein, das wäre für die Psyche nichts Gutes. Mir selbst eine Mess-Obergrenze zu setzen traue ich mir jedoch zu.


    Vor allem ginge es mir darum, in Erfahrung zu bringen, wie mein Pigmentdispersionssyndrom auf verschiedene Tätigkeiten reagiert, was ja sehr individuell ist. Schön wäre es auch einen Tagesverlauf zu haben, bzw. auch 1-2 Mal eine Messung in der Nacht, zur Sicherheit.



    Meine Frage an euch wäre: wo kauft man soetwas als Privatperson? (Lieferung nach Österreich, gut wäre natürlich auch ein vernünftiger Preis, solange der Shop vertrauenswürdig ist...)

    Dass der Spaß nicht billig ist, ist mir bewusst, das ist es mir jedoch Wert.



    Danke im Voraus und beste Grüße!

    Hallo Sabine!


    Danke für das Teilen deiner Erfahrungen diesbezüglich!


    So ein Kissen hab ich schon. Mittlerweile denke ich, dass es ziemlich wahrscheinlich von meinem Nacken kommt. Ich hoffe, es beeinträchtigt nicht die Versorgung meiner Sehnerven! Der HNO-Arzt meinte nein, aber wer weiß...


    Liebe Grüße!

    Hallo Lezpunk!


    Danke für deine Rückmeldung!


    Habe anfangs auch bemerkt, dass mein Herz abends nach dem Tropfen langsamer wird. War mal 48. Ich weiß aber nicht, ob das wirklich von den Tropfen kam, da ich davor nie abends meine Pulsfrequenz kontrolliert habe.


    Ich denke aber, dass es mittlerweile passt, aktuell hab ich ca 56. Das ist auch sonst ungefähr meine normale Pulsfrequenz.


    Viele Grüße!

    Hallo liebe Forenmitglieder!


    Wie schon in anderen Beiträgen geschrieben, tropfe ich vier verschiedenen medizinische Augentropfen:

    Brinzolamid (seit 4 Monaten)

    Timolol/Tafluprost (seit 4 Monaten)

    Brimonidin (seit 3 Monaten)

    Pilocarpin (seit 2,5 Monaten)


    In den letzten Tagen hab ich einen Tinnitus im Ohr. Nicht wirklich dauernd, sondern mal kommt es, mal geht es. Mal nur in einem Ohr, mal in beiden.


    Ich hatte auch schon früher (vor der Tropferei) sowas, damals wegen Verspannungen im Nackenbereich. Auch diesmal ist, als ich den Ton zum ersten Mal gehört habe, nach einem kurzen Massieren weg gewesen. Kam aber später leider wieder und ließ sich dann auch nicht wegmassieren.

    Dass es nach 2,5Std PC-Arbeit stärker war, spricht für mich auch für den Nacken.


    Zur Sicherheit war ich beim HNO hab ihm das so geschildert. Er untersuchte mich und verschrieb mir dann eine Physiotherapie.

    Habe ihm auch von meinem Pigmentdispersionssyndrom bzw. Augendruckproblem erzählt, er fragte aber nicht nach den Medikamenten und ich vergaß leider, es ihm selbst zu nennen.


    Im Beipackzettel vom Timolol/Tafluprost-Medikament (Taptiqom) und Brinzolamid (Brinzo-Vision) steht als Nebenwirkung (neben vielen weiteren Sachen :'C ) auch Tinnitus.


    Jetzt frage ich mich:


    - Kann so eine Nebenwirkung nach 4 Monaten Tropferei auftauchen, obwohl es bis jetzt keine Probleme machte?


    - Kann der HNO-Arzt feststellen, ob sowas von einem bestimmten Medikament kommt, ohne, dass es abgesetzt werden müsste?


    - Würde es tatsächlich von Taptiqom oder Brinzo-Vision verursacht werden und ich tropfe jetzt ganz normal weiter und warte einfach, ob sich der Tinnitus bessert, wenn ich Physiotherapie mache, würde der Tinnitus dann quasi "einzementiert" werden, sprich chronisch werden? Also besteht die Möglichkeit, dass es wegginge, wenn ich die Tropfen (natürlich nur in Absprache mit meinem AA) ZEITNAH durch etwas anderes ersetzen könnte, nicht aber, wenn ich jetzt mit Tinnitus noch eine Zeit lang weitertropfe??


    - Hattet ihr schon Tinnitus wegen Augentropfen?



    Gleich vorweg: Ich halte nach dem Tropfen den Tränenkanal 3 Minuten zu. Das mache ich, seit ich eintropfe, immer schon so.


    Off-Topic: Haben Augentropfen wirklich so viele Nebenwirkungen? Oder werden sie einfach überwiegend von Älteren genommen, die dann (auch ohne Tropfen) viele Krankheiten bekommen, wo dann nicht festgestellt werden kann, ob das von den Tropfen kommt??


    Danke euch und beste Grüße!

    Hallo Wolfi!


    Danke für deine Tipps!


    Pilocarpin hat bei mir nur 0,2%, das zieht meine Pupille nicht ganz so weit zusammen. Es soll bei mir den Abrieb der Pigmente verringern (sie reiben ja dann besonders ab, wenn die Pupille weit ist), deshalb weiß ich's nicht, ob es eine Drucksenkung bewirken würde.


    befolgst bestimmt auch schon die guten Tipps hier im Forum z.B. bezüglich Ernährung und Lebensweise

    Um ehrlich zu sein, da bin ich noch in der Findungsphase.

    Es gibt bei mir leider auch noch andere Probleme, diverse Nahrungsmittelunverträglichkeiten, etc, weshalb ich da noch nichts verändert habe. Ich bin jedoch bald bei einer Ernährungsexpertin, wo ich natürlich auch dieses Problem erwähnen werde, damit das einbezogen wird.

    Ich habe aber auch bislang kein Alkohol, kein Nikotin und auch nicht übermäßig Zucker oder sonst was konsumiert, von dem her sollte es nicht so schlimm sein.


    Außerdem möchte ich wissen, ob bei (für mich) normalem Ess und Trinkverhalten der Druck passt. Sonst mache ich mir immer Gedanken, wenn ich mal anders esse, ob jetzt nicht mein Druck angestiegen ist.


    Was ich im Moment sehr stark meide, sind Positionen, wo mein Kopf hängen würde und Vibrationen. Das kann (und wird hoffentlich) kein Dauerzustand sein, da ich nicht mal meine elektrische Zahnbürste zu verwenden traue. Mein Arzt rät mir, alles zu machen und dann aber den Druck messen zu lassen. Sollten Dinge zu einem Druckanstieg führen, soll ich die dann meiden. (Bzw. ich hoffe, dass es unter Pilocarpin weiterhin möglich sein wird, das soll den Abrieb ja verhindern. Noch mehr hoffe ich, dass ich alles tun kann, was ich bisher tat, v.a. Arbeit mit (Elektro-)werkzeug) Nur hatte ich leider noch nicht die Möglichkeit zur Druckmessung in meiner Nähe bzw. wollte ich in der ersten Phase nichts riskieren. Es wird aber schön langsam Zeit dafür. Am schönsten wäre ein Selbsttonometer. Damit würde ich bei Zweifel nach jeder beliebigen Tätigkeit messen können.


    Liebe Grüße!

    Hallo Sabine!


    Danke für die Rückmeldung!


    Man soll auch nicht am Auge so rumdrücken.

    Klar! Hab ich natürlich auch nicht vor...



    Du brauchst bei der Nutzung des iCares einen Arzt, der da Parallelmessungen macht und auch das Bewusstsein nicht in Endlosmessungen zu verfallen.

    Ja, das muss ich mir alles noch gut überlegen. Hilfreich wäre es aber schon...



    Wie gesagt, ich habe es anders erlebt. Mir ist aber auch bewusst, dass es eben Leute gibt, bei denen eine Iridotomie nichts gebracht hat. Ich berichte nur, wie es bei mir gewesen ist. Und bei mir waren die genau richtig. Ich hatte Druckwerte unter Therapie von 32/28 und wurde dann gelasert.


    Naja- was ist schon sicher? Ich bin mir jedenfalls sicher, dass ich ohne Iridotomien und ohne ALTs inzwischen TEs an beiden Augen hätte.

    Da ich diese Druckspitzen in den frühen Morgenstunden auch nicht immer habe und mein Druck tagsüber schon viele, viele Jahre völlig unauffällig ist, gehe ich davon aus, dass die Pigmentdispersion nicht mehr vorhanden ist, sonst würden sich ja immer neue Pigmente in den Abfluss setzen und dort verstopfen.

    Das gibt mir Grund weiter nachzuforschen, danke dafür! Wäre natürlich toll, wenn es auch bei mir klappen würde, den Abrieb zu stoppen!


    Liebe Grüße!

    Hallo Mark!

    Ich habe mir in der zwischenzeit 2 Privatärzte in erreichbarer Umgebung rausgesucht die jeweils eine Spezial Ambulanz in einer Klinik aktiv Leiten.

    Das ist gut!


    Je nachdem wie mein Termin bei der derzeitigen Ärztin ausfallen wird werde ich dort direkt andocken oder mit Überweisung in diese Ambulanzen.

    Ich würde mir ganz unabhängig davon einen Termin bei mindestens einem der Ärzte geben lassen. Man kann nie wissen, was man sonst verpasst. Ich möchte dich natürlich nicht drängen, soll nur als Tipp dienen. Ich hätte auch nie erfahren, dass ich eine Iridotomie machen lassen kann, wenn ich nicht zum Spezialisten gegangen wäre...


    Liebe Grüße!

    Danke, dass du nochmals schreibst und mich etwas beruhigst.


    Ich würde besser schlafen, wenn ich heute noch einmal tropfen würde. Meine Frage bezog sich eher darauf, ob ich das zur gewohnten Zeit um 23:00 machen soll, oder besser mit etwas Abstand später.

    Siehst du (oder andere die hier lesen) dabei ein Problem? Könnte das mehr Probleme machen, als ein mal auslassen?

    Hallo Mark!

    Ich überlege ob ich nicht doch zu einem Privat Arzt gehe. Kostet zwar aber ich muss sicher nicht immer so lange warten...

    Das kann ich dir nur raten! Und zwar zu einem richtig Guten! Denn auch Privatarzt ist nicht gleich Privatarzt!


    Ich war schon vor Bekanntwerden meines Pigmentdispersionssyndroms bei einem privaten Arzt und fühlte mich gut aufgehoben, viele lobten ihn in meiner Heimatstadt. Nur drei Wochen nach meiner letzten Routinekontrolle bei ihm hatte ich dann meinen Glaukomanfall. Es wurde bei mir auch ein Kirchenfensterphänomen festgestellt. Das sieht man auch mit der Spaltlampe, womit mich mein Privatarzt untersucht hat, er hat es aber trotzdem übersehen.


    Im Krankenhaus wurde ich dann nur mit Tropfen behandelt.


    Ich ging dann Gott sei Dank zu einem echten Spezialisten und er hatte eine Iridotomie bei meinem anderen Auge durchgeführt, um den Abrieb zu stoppen. Bei Augen, die noch keine (groben) Druckprobleme entwickeln, geht das noch. Später nicht mehr. Im KH hätte ich diese Chance verpasst.


    Also bitte tue dir den Gefallen und suche dir auch einen echten Spezialisten. Am besten einen, der eine Glaukom-Abteilung leitet und auch Professor an einer Uni ist. Dann ist er (hoffentlich) auf dem neuesten Stand, da er sich mit Studien beschäftigt und vielleicht auch selbst forscht.


    Viele "normale" Ärzte, mit denen ich bislang zu tun hatte, machten etwas falsch, übersahen etwas, oder ließen Behandlungsmöglichkeiten aus. Da waren auch Oberärzte keine Ausnahme. (Ich meine jetzt generell Ärzte, nicht nur Augenärzte. Leider hatte ich mit relativ vielen Ärzten zu tun bislang.)


    Alles Gute und liebe Grüße!

    Hallo memory,


    danke für deine schnelle Antwort!


    Ich würde das 23 Uhr auslassen

    Puh, ganz weglassen? Das beunruhigt mich doch etwas. Dann hab ich ja weniger Wirkstoff zugeführt, als vorgesehen...

    In der Beschreibung steht ja, eintropfen, sobald man's bemerkt und dann weitertropfen, wie immer. Ich hab auch ein Medikament, wo noch dabei steht, dass man einmal weglassen soll, wenn die Zeit sowieso schon käme für den nächsten regulären Tropfen, hier jedoch nicht.


    alles wieder durcheinander gerät

    Kann das denn so schnell passieren? V.a. wenn man von 4 drucksenkenden Wirkstoffen nur eine vergessen hat, die man 3x am Tag tropft?

    Ich dachte an eine vorübergehende Druckerhöhung und machte mich schon total verrückt, aber das klingt ja noch viel schlimmer...


    Sollte ich morgen Druck messen gehen?



    Auch mir passiert es leider hin und wieder, dass ich Tropfen vergesse

    Und ist bei dir schon was durcheinandergekommen? Oder kennst du Leute aus dem Forum, die Probleme bekommen haben beim Vergessen eines einzigen Tropfens??


    Gruß

    Hallo Sabine,


    danke für die Rückmeldung!


    Ich kann den AID ungefähr tasten, ja. Ich kann Dir jetzt nicht sagen, ob nun 16 oder 17. Aber ich kann Dir sagen, ob 18 oder 25 oder noch höher.

    Ich habe seit über 17 Jahren mein Glaukom und da bekommt man schon so ein Gefühl dafür.

    Ich wünschte, ich könnte das auch tasten...

    Ich weiß gar nicht, wie sehr man das Auge überhaupt drücken darf. Soweit ich mich das traue, spüre ich nicht mal, dass es nachgibt. Bin da sehr vorsichtig...

    Am liebsten würde ich mir ein iCare HOME zulegen. Gerade bei PDS kann der Druck doch um einiges schwanken?? Auch könnte ich dann gut feststellen, ob eine Tätigkeit bei mir einen Druckanstieg macht bzw bei welcher Intensität.




    Ich habe übrigens mit meinem AA gesprochen. Er meinte, laut aktueller Studienlage würde eine Iridotomie den Abrieb nicht mehr stoppen können, sobald man Druck-Probleme gehabt hat.


    Bist du dir sicher, dass bei dir der Abrieb tatsächlich gestoppt ist? Oder ist das vielleicht doch der Grund für deine unregelmäßigen nächtlichen Druckanstiege auf 26?


    Liebe Grüße!

    Hallo!


    Habe heute (das erste Mal bislang) mein mittags-Brinzo vergessen. =(

    Normalerweise tropfe ich ca. 10:00, 16:30, 23:00. Jetzt habe ich den 16:30-er erst um 21:00 eingetropft.


    Was mache ich nun? In der Packung steht, wenn man vergessen hat, soll man eintropfen, sobald man das bemerkt und dann planmäßig fortsetzen. Man soll keine doppelte Menge nehmen.


    Soll ich nun um 23:00 wieder tropfen? Oder soll ich doch bis 01:30 oder 02:00 warten, da 21:00 und 23:00 doch schon als doppelte Menge zählen? (Warten wäre kein Problem, ich geh sonst auch recht spät schlafen)


    Außer Brinzolamid tropfe ich:


    Pilocarpin um 16:00 und 20:30,

    Brimonidin um 9:30 und 22:30

    und Tafluprost/Timolol um 22:00.

    Die habe ich alle planmäßig eingetropft.


    Habe Pigmentdispersionssyndrom und hatte vor meiner Therapie einen Anfall mit 46 Druck. (Seit der Therapie Gott sei Dank nicht mehr)


    Ich hoffe, dass jemand noch rechtzeitig reinschaut...


    Danke euch im Voraus!


    PS: Habe nun einen täglichen Wecker für 16:30 auf meinem Handy gestellt, damit das nicht mehr passiert.

    Hallo Sabine!


    Danke für deine Rückmeldung!


    Einen Glaukomschaden hatte sich entwickelt in den 5 Jahren, in denen ich regelmäßig zur Kontrolle ging und noch nicht tropfte. Leider hat mein damaliger AA mich nicht darüber informiert. Als ich dann gewechselt hatte und mir meine Unterlagen geben ließ, konte ich genau nachvollziehen, wann die Schädigung entstanden war. Aber da war sie schon da.

    Dann war dein AA auch nicht besser, als meiner, zu dem ich vor meinen Problemen regelmäßig zur Kontrolle ging. Auch bei anderen Forenmitgliedern liest man häufig von schlechten Behandlungen/Entscheidungen seitens der Ärzte. Ich verstehe nicht, warum das so oft vorkommt.



    Die Schädigungen sind gleich geblieben, bzw. haben sich sogar geringfügig gebessert.

    Das ist schön zu hören, dass es sich sogar gebessert hat! Man hört ja normalerweise, dass ein Glaukomschaden bleibend ist. Wie viel hat es sich gebessert? Merkst du im Alltag, dass du einen Glaukomschaden hast?


    Nachts habe ich nach wie vor immer mal Druckspitzen. Die wurden damals im KH liegend nachgewiesen. Damals waren sie bei 26, das dürfte heute noch immer so sein. Meine Augäpfel sind dann hart mit Druckgefühl.
    Nun bin ich so, dass ich sage, ich kann das so hinnehmen und damit leben ohne zu tropfen, so lange meine großen Kontrollen zeigen, dass meine Sehnerven stabil sind.

    Wie genau spürst du sowas? Ändert sich dieses Gefühl wenn du dich auf den Rücken, statt auf die Seite legst? Wie oft kommt sowas Pi mal Daumen bei dir?

    Kannst du deinen Augendruck ungefähr ertasten?


    Für mich war es hilfreich, dass ich mir immer so einen Weg im Kopf zurechtgelegt habe, der für mich so ok gewesen ist. Daneben natürlich auch noch weitere mögliche Optionen.


    Mit diesen Dingen im Kopf bin ich in die Gespräche, so dass ich auf jeden Fall mit in die Diskussion bringen konnte, was ich wollte. Ich hätte nie in etwas einwilligen können, hinter dem ich nicht gestanden hätte.

    So habe ich immer mit meinem Prof. im KH alle möglichen Wege diskutiert und dann sind wir letzten Endes zusammen zu einer Entscheidung gekommen, die wir Beide guten Gewissens tragen konnten.


    Auch für Dich wird es Deinen Weg geben!

    Danke für den Tipp!


    Liebe Grüße!

    Hallo Sabine!


    Danke für deine erneut schnelle Rückmeldung!


    Diese vielen Wirkstoffe und Pilo dabei wäre für mich persönlich nicht praktikabel, das sage ich ganz ehrlich. Einfach weglassen wäre für mich natürlich keine Option, wie für Dich ja auch nicht.

    Wie lange musstest du eigentlich Pilo tropfen? Und was musste gemacht werden, damit du aufhören durftest? War das schon nach der Iridotomie oder erst nach dem ALT?

    Hattest du schon vor der Therapie einen Glaukomschaden, oder ist dieser erst während der Tropftherapie dazugekommen?

    Ist der Glaukomschaden seit den OPs gleichgeblieben?

    (Sprich, hätte Schaden vermieden werden können, wenn man gleich operiert hätte?)


    Bei mir sollten nur max. 2 Jahre Zeit gewonnen werden vor einer wahrscheinlichen TE. Heute lebe ich 16 Jahre ohne AT!

    Hat man diese Zeit aus einem ganz bestimmten Grund noch gewinnen wollen? Oder hatte man die Hoffnung, nicht operieren zu müssen?


    Ich wünsche dir, dass du auch weiterhin ohne AT stabilen, guten AID behältst!

    Wie hoch ist dein AID üblicherweise?


    Wenn Du da also tatsächlich weg möchtest von den AT, solltest Du mit Deinem AA oder in einer Klinik das Gespräch suchen.

    Werde ich machen! Ich hoffe, dass sich da etwas machen lässt...


    Danke und liebe Grüße!

    Hallo Sabine!

    Dann wünsche ich Dir, dass Du noch lange mit der Maximaltherapie klarkommst.


    Über OP-Optionen wurde noch nie nachgedacht oder gesprochen?

    Ehrlich gesagt, fürchte ich mich vor allem vor den Nebenwirkungen der Tropfen. Das tägliche Verschwommensehen über 4 Stunden ist auch nicht sehr angenehm.


    Ich frage mich, wie wahrscheinlich es ist, dass ich später sowieso einen (Laser-)Eingriff brauche. Wenn diese Wahrscheinlichkeit hoch ist, wäre es mir lieber, wenn der Eingriff gleich erfolgen würde, sodass die Risiken der Tropfen erspart werden könnten. (Die Risiken des Eingriffs hätte ich ja dann später ohnehin...)


    Siehst du das auch so? Oder mache ich einen Denkfehler?


    Ich bin total für Vorsorgeuntersuchungen! Prima!


    Da Du oben "Jänner" schreibst, gehe ich davon aus, dass Du aus Österreich bist. Hier in Deutschland gehört zur Vorsorge auch die Druckmessung per Applanation dazu.

    Du hast Recht :)


    Ich glaube, bei uns auch. Bei meinem ehemaligen AA ist einiges schief gelaufen. Ich möchte aber nicht weiter darauf eingehen, da es jetzt keinen Sinn mehr macht, darüber nachzudenken. Man kann die Zeit ja nicht zurückdrehen.


    Danke und liebe Grüße!

    Hallo Sabine!


    Danke für die schnelle Antwort!


    Ich hoffe, dass ich eine 24h-Augendruckmessung, vielleicht mit angeschlossenem Messprogramm von verschiedenen Tätigkeiten bekomme. Ich werde mit meinem Augenarzt darüber sprechen.


    Du scheinst da Schwankungen zu haben. Aber die haben wir ja eigentlich Alle irgendwie.


    Wie ist denn nun aktuell der AID? Gut, Du schreibst, dass das alles erst im Herbst war. Da wirst Du vermutlich noch gar nicht so sehr viele Messungen nach dem Glaukomanfall unter dieser Maximaltherapie haben?

    Doch, doch, habe seit dem Anfall schon 10 Messungen gehabt. Der Druck war seit der Medikation meist im mittleren bis oberen Normbereich. (Nur ein mal darüber, nämlich 22)


    Mitte Jänner bin ich wieder bei meinem AA.


    Hatte er denn die Pigmentdispersion gesehen und Du warst deswegen jedes Jahr bei ihm? Oder warum warst Du jedes Jahr bei ihm? Ist ja in Deinem Alter nicht ganz so üblich sonst.


    Wie hoch waren die bis dahin gemessenen Druckwerte bei ihm gewesen?

    Bei der Vorsorge hatte er auch immer den Sehnerv angeschaut? (Damit müsste er eigentlich auch die Pigmentdispersion gesehen haben)

    Ich bin Brillenträger und pflege es außerdem, auch in anderen Bereichen jährlich eine Vorsorgeuntersuchung zu machen. Habe durch meine Erfahrungen gelernt, wie wichtig es ist, eine Erkrankung so früh wie möglich zu entdecken. Ich kann es jedem nur empfehlen, Vorsorgeuntersuchungen zu machen.


    Der AA, zu dem ich vor dem Anfall regelmäßig ging, hat mein PDS jedoch nicht bemerkt, obwohl er jedes Mal mit der Spaltlampe geschaut hat. Den Druck hatte er nie gemessen.


    Dir auch ein gutes, gesundes neues Jahr!

    Danke!!



    Viele Grüße!

    Hallo Sabine!


    Danke für deine Rückmeldung!


    Die Iris ist bei uns Pigmentglaukomies nach hinten geklappt und soll wieder nach vorne geklappt werden. Da muss ich mich korrigieren, sorry.

    Steht im Buch "Glaukom" von Prof. Flammer. 2. Auflage Seite 69 oder 4. Auflage Seite 75 (Buch übernommen von Konieczka/Gugleta).

    Die Iridotomie soll verhindern, dass die anatomischen Besonderheiten verursachen, dass die Iris an den Zolunlafasern (die Aufhängung der Linse) weiter reibt und somit der Pigmentabrieb verursacht wird.

    Ok, das klingt vielversprechend! Ich glaube, ich werde mir dieses Buch kaufen! Danke für den Tipp!


    Gymnastik ist unproblematisch, so lange Du nicht mit dem Kopf lange tief bist. Pressatmung sollte auch vermieden werden.

    Wie lange ist lange? (Größenordnung) Und was heißt tief? Ist eine Übung, bei der man waagrecht liegt, aber die Beine hochhebt bereits problematisch?



    Wie Du da auf längere Vibrationen reagierst kann ich Dir auch nicht sagen.

    Manche Pigment-Glaukomies reagieren auf Sport oder Sauna mit Druckerhöhung. Ich kann problemlos in die Sauna.

    Von daher wirst Du das vermutlich ausprobieren müssen.


    Was sagt Dein AA zu der Frage mit den Vibrationen?

    Ok, da bleibt nur das Ausprobieren. Ich muss da nochmals mit meinem Augenarzt reden.

    Wie handhabst du das? Führst du die Tätigkeit einfach aus und gehst dann Druck messen? Wie viel Zeit muss nach der Tätigkeit vergehen? Bzw. wie viel Zeit darf maximal vergehen?


    Und reagiert man da immer gleich? D.h. wenn es einmal gepasst hat, passt es dann immer, oder muss man da ein paar mal Druck messen gehen, bis man das sagen kann?


    Du hattest einen Druck von 15/46.

    Am Tag danach 23/22 (das RA steht immer zuerst da). Und hast dann sofort 5, bwz. 3 Wirkstoffe bekommen? Ich finde das schon schnell und viel.

    Wie hattest Du den Anfall bemerkt, so dass Du da so zügig in die Klinik gegangen bist?

    Am Tag nach dem Druckanfall war es durch die Medikamente (Infusion+Tablette+Tropfen) 19/14. Danach tropfte ich 3 Tage Dorzastad. Dann einen Tag Pause. Dann war es 23/22. Habe dann erstmal 3 Wirkstoffe bekommen. (Brinzolamid, Timolol, Tafluprost)


    Eine Woche später war der Druck 10/13.


    Zwei Wochen später dann 21/20, da wurde noch nichts geändert.


    Weitere zwei Wochen später war der Druck immer noch im oberen Normbereich, da bekam ich Brimonidin dazu.


    Mein privater Augenarzt hat dann noch Pilocarpin dazugegeben.


    In die Klinik kam ich, da ein Nebelsehen und Punkte-Sehen plötzlich am linken Auge aufgetaucht sind...



    Die Wirkungsweise der SLT wird so beschrieben, dass durch das Lasern die Pigmente in Schwingung versetzt werden und diese dann vom Körper eliminiert werden sollen.


    Hier aus dem Ärzteblatt Infos zur SLT:


    Glaukome: Lasertrabekuloplastik kann Arzneimitteltherapie in der Erstlinie ersetzen (aerzteblatt.de)

    Danke! Schaue ich mir in Ruhe an!




    Zucken am Augenlid ist eine Nervensache, die hat mit dem Glaukom/Syndrom nichts zu tun.

    Ok, Gott sei Dank!




    Du hast Kirchenfensterphänomene, dann hattest Du den Pigmentabrieb aber schon länger.

    Wann warst Du denn vor dem Anfall das letzte Mal bei einem AA?

    Ich bin regelmäßig (1x im Jahr) bei einem privaten AA (einem anderen, als jetzt) auf Vorsorgeuntersuchung gewesen. Zuletzt 3 Wochen vor dem Anfall. Es wurde nie ein Problem durch ihn festgestellt.



    Guten Rutsch und ein schönes, gesundes neues Jahr 2021!


    Viele Grüße!

    Hallo Sabine,


    danke für deine schnelle und erneut sehr ausführliche Antwort!


    Ja, ich weiß, die Iridotomie wird immer mal wieder anders diskutiert.

    Ich habe dieses Video gefunden:

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    Es wird auch von der Laser-Iridotomie gesprochen und auch eine Studie aus 2014 erwähnt, die genau der Sichtweise (Iridotomie nur vor Druckproblemen) meines Arztes entspricht. Deshalb glaube ich, dass sich auch mein Arzt an diese Studie orientiert. (Bei 13:50 zu sehen)


    Wir Pigmentglaukomies haben eine anatomische Besonderheit im Auge. Unsere Iris ist nach vorne geklappt. So reiben die Zonulafasern bei jedem Wimpernschlag an der Iris und so entsteht der Abrieb der Pigmente.

    Durch diese Iridotomie soll die Iris wieder nach hinten geklappt werden, um so weitern Abrieb zu verhindern, bzw. zu stoppen.

    Wird da die Iris wirklich nach hinten geklappt? Soweit ich das verstanden habe, geht es darum, den Druck zwischen hinterer und vorderer Kammer den Druck auszugleichen, damit die Iris nicht an die Pupille (oder was anderes?) gedrückt wird und damit nicht reibt. Wo hast du das gehört, dass es dann zurückklappt?


    Es stellt sich natürlich die Frage, weshalb das nur vor den Druckproblemen sinnvoll ist. Ist es, weil da die Iris noch im besseren Zustand ist? Oder eher weil das Trabekelwerk dann schon zu voll ist? Bei letzterem könnte man auf die Idee kommen, das Trabekelwerk mittels SLT zu reinigen und dann die Iridotomie durchzuführen. Wäre spannend zu erfahren, ob das Sinn macht...


    Pilo ist für mich auch keine Therapieoption gewesen. Meine Myopie stieg um 1,5 Dioptrie, so dass ich nicht mehr alltagstauglich war.

    Ich tropfe das nach wie vor ein. Am liebsten würde ich es sofort absetzen, aber wenn es für später etwas bringt, nehme ich die Myopie für 2-3Std/Tag in Kauf. Möchte ja auch in Jahrzehnten noch gut sehen.


    Was hast Du sonst noch für Erkrankungen? Ich frage nicht, weil ich so neugierig bin, sondern, weil es evtl. auch noch wichtig sein könnte.

    Hatte als Kleinkind Krebs. Heute leide ich an den Nebenwirkungen der Strahlen- und Chemotherapie: Probleme mit dem Gehör und dem Bewegungsapparat.

    Mein Kopf - und somit die Augen - wurde jedoch NICHT bestrahlt.


    Empfohlen wird dann schon auch mal, dass man Pilo vor dem Sport tropft und dass man so diese Drucksteigerung verhindern soll. Du tropfst schon Pilo.

    Naja, ich tropfe es am Nachmittag und am Abend.


    Als Sport betreibe ich hauptsächlich Radfahren auf Asphalt und ich mache Gymnastik (kein Kopfstand, höchstens Beine im Ligen heben - zurzeit solche Übungen trotzdem pausiert). Also hauptsächlich unproblematische Sportarten.


    Was mir mehr Sorgen macht, ist das Arbeiten mit Elektrowerkzeugen, die Vibrationen erzeugen. (Schlagbohrer, Stichsäge, etc) Ich mach das zwar nur für meine Familie, Bekannte und mich, wenn etwas anfällt, dann aber manchmal den ganzen Tag. Würde ich da Pilo tropfen, könnte ich nicht wirklich arbeiten, weil ich zu verschwommen sehe.

    Ich hoffe sehr, dass ich das nicht aufgeben muss, weil Heimwerken seit Kindesalter ein Hobby von mir ist, das ich sehr, sehr gerne mache. Tut mir auch körperlich gut und ich muss keine Handwerker anheuern, sodass ich Geld und Wartezeit spare.


    Leider wurde bei mir vor dem Anfall noch niemals der Augendruck gemessen. Beim Anfall selbst war es 46mmHg, dann ging es mit der akuten Medikation in den unteren Normbereich zurück. Nach einem Tag ohne Medikation war der Druck dann 23/22. An diesem Tag habe ich die Medikation verordnet bekommen. Mehr Messdaten habe ich nicht ohne Medikation.

    Mein Glück war, dass ich ziemlich schnell nach dem Anfall ins Krankenhaus ging. Die Druckerhöhung wegen dem Anfall war also wahrscheinlich nicht sehr lange aufrecht. Gott sei Dank!


    Die Iridotomien haben bei mir den Abrieb gestoppt. Bis die Pigmente im Auge abgebaut sind, vergehen viele Jahr!

    Das klingt für meine Theorie zu der Kombination von Iridotomie und SLT (siehe oben) sehr vielversprechend! Mit SLT lässt sich das Pigment ja "zerschießen" nicht? Dann wäre der Abrieb gestoppt und die Pigmente aus dem Trabekelwerk weg, also quasi "Normalzustand" hergestellt, oder?


    Wenn die Pigmente weiter abgerieben werden, kann das sog. Kirchenfensterphänomen entstehen. D. h., dass das Licht, was von Außen ins Auge geleuchtet wird, durch die Iris von außen wieder zu sehen ist. Normalerweise kommt kein Licht direkt durch die Iris raus.

    Das wurde bei mir bereits festgestellt. Leider erst nach dem Anfall.

    Ich hoffe, dass das möglichst schnell gestoppt wird.


    Danke und viele Grüße!


    PS: Habe gerade Augenlid-Zucken am linken Auge (habe das öfter bei Stress und viel Bildschirmarbeit) Kann sich das auch negativ auf das PDS auswirken?