Beiträge von GIDW

    Hallo Nora!

    der Sehnerv ist laut AA in Ordnung. Normaldruckglaukom wurde nicht in Betracht gezogen.

    Ich war vor zwei Wochen nochmal bei Augenarzt und bekomme jetzt Latanoprost.

    Druck gemessen, dieser lag beidseitig bei 16. Er meinte es wäre eher kein Glaukom

    Diese Aussagen passen für mich nicht wirklich zusammen.


    Normalerweise ist der Augendruck zwischen 10mmHg und 21mmHg in Ordnung. Bei Normaldruckglaukom ist der Druck individuell weiter zu senken. Da bei dir Normaldruckglaukom nicht in Betracht gezogen wird und du Druckwerte im Normalbereich hast, weshalb in aller Welt will man dich dann Drucksenker tropfen lassen??


    Ich habe auch Glaskörpertrübungen, weiß aber nicht ob es davon kommen kann.

    Wieso weißt du das nicht? Hast du das gefragt? Hat es dein AA auch nicht gewusst? Hat er es vielleicht deshalb außen vor gelassen, weil er es nicht besser wusste?



    Ich mein ich betone nochmals, dass ich kein Experte bin, aber für mich hört sich das nicht gut an.


    An deiner Stelle würde ich einen privaten Augenarzt (vielleicht am besten einen Glaukomspezialisten, um dich aus dieser Vielleicht-Sackgasse holen zu können) suchen, der Professor ist und eine Augenabteilung in einem Krankenhaus leitet oder zumindest dort arbeitet.


    - Privat -> Er hat Zeit für dich und bemüht sich.

    - Lehrt an einer Uni -> ist auch mit selteneren Erscheinungen immer wieder beschäftigt, da er sie unterrichten muss. Übersieht somit hoffentlich nichts.

    - Arbeitet im KH -> hat praktische Übung.


    Dann kann natürlich immer noch was schief gehen, aber die Wahrscheinlichkeit ist geringer.


    Und glaube mir! Es lohnt sich. Es geht um dein Augenlicht, um dein Wohlbefinden, um dein Leben. Vieles kann man erst wertschätzen, wenn man es nicht mehr hat. Tu dir den Gefallen und erhalte deine Gesundheit, so gut es geht! Lass keine unnötigen Experimente an dir machen, die nicht sein müssen.


    Glaukomtropfen haben oft unangenehme Nebenwirkungen. Sie verursachen Entzündungen und Augentrockenheit. Das ist teilweise IRREVERSIBEL!! Jetzt stell dir vor, du tropfst unnötig, weil dein Haus-AA es nicht besser weiß und hast zusätzlich zu deinem eigentlichen Problem auch noch das. (Muss nicht so sein, KANN aber!!)



    Nicht falsch verstehen. Du sollst nicht auf eigene Faust Tropfen weglassen oder nehmen. Das muss immer mit einem Arzt abgeklärt sein.

    Alles, was ich dir sagen will: Ich würde mich an deiner Stelle sehr schnell auf die Suche nach einem echten Spezialisten machen um eben nicht in unnötige Sackgassen zu laufen, die vielleicht ihre Spuren zurücklassen!


    Alles Gute, Nora! Kopf hoch und nicht aufgeben, bis du eine sichere Diagnose/Erklärung für deine Phänomene hast!


    Gruß,

    GIDW

    Hallo!


    Um der Verwirrung entgegenzuwirken: der erste Beitrag von Yalvacli in diesem Thread ist scheinbar ein Zitat von hier: https://arznei-news.de/simbrinza-erfahrung/ (Gleich die erste Rezension)

    Der Text von Yalvacli selbst ist aus irgendeinem Grund nicht im Posting enthalten.


    Ich habe das Zitat erkannt, weil ich die Rezension selbst mal gelesen habe. Ich tropfe auch die zwei Wirkstoffe, die Simbrinza enthält, getrennt, sowohl morgens, wie auch abends. Würde ich auf das Präparat umsteigen, müsste ich nur noch drei statt fünf mal am Tag tropfen.

    Genau diese Rezension hält mich jedoch davon ab. Klingt zu gruselig.


    Gruß,
    GIDW

    Hallo!


    Ja, ich bin persönlich zufriedener als vorher. Ich hatte vorher sehr trockene Augen. Ich musste sehr häufig befeuchten und es hat auch nicht immer geholfen. Jetzt nach der OP reicht es meist, wenn ich 2-3 mal am Tag tropfe und zur Nacht. Allerdings nehme ich links auch noch Tropfen (Acular, 1 x tägl.) und die haben Konservierungsmittel drin. Ich hoffe, dass das ohne die Tropfen nochmal besser wird.

    Das klingt erstmal sehr ermutigend. Vor allem, da du so lange getropft hast...

    Ich drücke dir die Daumen, dass sich deine Augen weiter erholen und noch weniger trocken werden!!



    Ich gebe dir aber zu bedenken, dass eine Augen OP nicht ohne ist und man sich das sehr gut überlegen sollte. Vor allem auch welche OP man angehen möchte.

    Das ist mir natürlich bewusst. Am liebsten wäre mir natürlich weder tropfen noch operieren lassen zu müssen. Aber leider kann ich nicht beides auf einmal haben. Daher kann ich nur das eine gegen das andere abwägen. Die Tropfen tun mir definitiv nicht gut, das weiß ich. Ich fürchte auch weitere Schädigung über die Trockenheit hinaus. Schließlich tropft man ja über Jahre täglich Substanzen, deren Nebenwirkungen man sich gar nicht zu lesen traut, da die Liste so lang ist. Ich glaube nicht, dass das gut ist. Vor allem nicht, wenn man erst 30 Jahre alt ist und die Augen noch Jahrzehnte gesund halten möchte.


    Ich persönlich bin auch äußerst unglücklich, die Tropftherapie überhaupt aufgebrummt bekommen zu haben. Das Krankenhaus hat meinen Druck nicht mal wirklich beobachtet, sondern nach einem Glaukomanfall und nur 2 weiteren Druckmessungen sofort 3 Wirkstoffe verordnet. Ich weiß also gar nicht, wie mein Druckverlauf ohne Medikamente aussehen würde.


    Und obwohl ich gleich gefragt habe, ob es nicht auch operative Möglichkeiten gäbe, sagte man nur: "Bei jungen Leuten macht man das nicht."


    Mein privater Augenarzt hat dann glücklicherweise eine präventive Iridotomie an meinem anderen Auge gemacht. Das hat mich bislang Gott sei Dank vor Verschlechterung des Druckes geschützt - hoffentlich auch in Zukunft. Für das linke Auge, wo der Anfall war, war es dann leider schon zu spät.


    Naja, ich hoffe, dass die Sicca-Untersuchung, um die ich mich bemühen werde, eine Verbesserung nach sich zieht. Wie auch immer die aussieht.


    Hast du evtl schon Visuxl oder Coqun probiert? Befeuchtet und enthält keine konservierungsstoffe.

    Danke für den Tipp!


    Gruß,

    GIDW

    Hallo Nora2,


    auch ich würde nicht tropfen, wenn es nicht unbedingt sein müsste. Habe von den Tropfen sehr trockene Augen bekommen. Laut Arzt könnte die Augentrockenheit selbst dann bleiben, wenn ich die Tropfen wieder absetzen würde. Ich persönlich hätte lieber eine OP gewollt, sie aber nicht bekommen.


    Wenn du keine Gesichtsfeldausfälle oder Verschlechterungen im OCT hast, wüsste ich nicht, weshalb du tropfen solltest. Bin aber natürlich kein Experte sondern nur Betroffener.


    Gruß,

    GIDW

    Hallo!


    Danke kaipi für deine sehr ausführliche Beschreibung.


    Unterm Strich stört mich das aber weniger, als die ständige Angst um meinen Sehnerv und die trockenen Augen inkl. der ganzen systemischen Nebenwirkungen der Tropfen.

    Wenn ich dich richtig verstehe, bist du trotz dessen, dass du nochmals operiert werden musstest, zufriedener, als vorher, richtig?

    Verstehe ich auch richtig, dass du vor der OP, als du noch tropfen musstest, an trockenen Augen gelitten hast und nun nicht mehr? Das wäre ein Hoffnungsschimmer. Wie lang hast du getropft?


    Danke auch euch, Andreica und Jona für alle Tipps. Ich werde meine trockenen Augen sicher fachmännisch untersuchen lassen und nicht locker lassen, ehe eine Lösung gefunden wird.


    Ein Grund für trockene Augen, vor allem juckende Lidränder können auch Demodex-Milben sein

    Da meine Trockenen Augen relativ zeitgleich mit der Tropftherapie sich so verschlimmert haben, vermute ich mal keine Milben. Oder habe ich da einen Denkfehler?



    Was ich auch noch vergessen habe hier zu schreiben: Ich nehme täglich 40mg Ulcusan. Ich vermute mal, dass auch das mitverantwortlich für trockene Augen sein könnte. Aufgrund einer Untersuchung habe ich es 2 Tage nicht genommen und ich denke, meine Augen waren weniger trocken. Vielleicht lag es aber auch daran, dass auch die Bildschirmarbeit entfiel, oder auch nicht, da ich mehr als sonst am Handy gelesen hab. Vielleicht habe ich auch einfach eine weniger trockene Periode gehabt, wer weiß.

    Ich hoffe jedenfalls, dass ich Ulcusan in Zukunft nicht mehr brauchen werde, aber das wird sich zeigen.


    Gruß,

    GIDW

    Hallo!


    Danke für die Antworten!


    Danke, das sind sehr hilfreiche Infos! Ich werde meinen Arzt fragen, ob er eine umfassende Sicca-Untersuchung anbietet und wenn nicht, werde ich es woanders machen lassen.


    Versuch es doch einfach immer wieder. Vielleicht gewöhnst Du Dich langsam an die Berührungen und kannst dann auch die Lidrandpflege machen.

    Das mit der Watte mache ich nach wie vor jedes Mal nach Eintropfen der Medikamente, also 5x am Tag links bzw. 1x am Tag rechts... Die Lidkante lässt sich trotzdem nicht berühren... :schulterzuck:



    Nun, wenn Du durch die trockenen Augen so sehr beeinträchtigt bist, dass Du irgendwann nicht mehr tropfst, ist doch auch nix gewonnen. Das soll nun wirklich kein Vorwurf an Dich sein und ich weiß ja auch, dass Du konsequent tropfst. Aber wenn das so weiter geht und ggf. noch schlimmer wird, wird die Adhärenz vielleicht schwinden...

    Keine Sorge, ich nehme meine Tropfen natürlich weiter, solange es keine andere Lösung gibt. Will ja nicht über Nacht durch einen unbemerkten Glaukomanfall schwere Schäden erleiden...

    Aber ich werde meinem Arzt verdeutlichen, dass es so nicht weitergehen kann und ich irgendeine Lösung brauche. Sei es operativ, andere Tropfen oder sonst irgendeine Behandlung...


    Danke nochmals und schönen Abend euch allen!


    Viele Grüße,

    GIDW

    Hallo!


    Danke für all eure Antworten und Tipps!


    falls Du es nicht schon machst, könnte eventuell morgendliche Lidrandpflege noch etwas bringen.

    Lidrandpflege fänd ich auch sehr wichtig!

    Von Lidrandpflege habe ich schon öfter gehört. Ich habe allerdings sehr starke Reflexe bei den Augen, sodass es für mich sehr schwer ist, die Lidkante irgendwie zu berühren. Wenn mal ein Wimperl auf der Lidkante klebt, schaffe ich es kaum, diesen mit Wattepad herunter zu reiben, oft spüle ich es dann lieber mit HyloComod weg.


    Was ich allerdings schon von Beginn an tue, ist, nach jedem einzelnen medizinischen Tropfen ein Wattepad zur Hälfte anzufeuchten und dann zuerst mit der nassen Hälfte Auge und Wimpern von Außen abzuwischen und anschließend mit der trockenen Hälfte trocken wischen. Natürlich alles sanft und mit wenig Druck. Soll ja wegen dem Pigmentabrieb die Augen nicht reiben.


    BlephaGel werde ich aber wohl auch noch probieren. Vielleicht übertrifft das die Reinigungswirkung von Wasser, trotz dessen, dass die Tropfen ja noch nicht angetrocknet sind nach der kurzen Zeit des 3 Minuten Zudrückens...


    Eine SLT gilt nicht als besonders riskant. Sie hatte bei mir zu einer weiteren Drucksenkung geführt, die aber letztlich nicht stark genug ausfiel um Tropfen abzusetzen.

    Umso weniger verstehe ich, weshalb ich all die Risiken und Folgen dieser Tropfen in Kauf nehmen soll...


    Bei mir sind leider nach Absetzen der drucksenkenden Tropfen auch die trockenen Augen geblieben.

    Na ja, wenn Du grundsätzlich trockene Augen hast (also schon bevor Du getropft hast), dann werden die weiterhin bestehen. Allerdings habe ich kürzlich auch mal gelesen, daß trockene Augen, wenn sie erst entgleist sind, dauerhaft weiterhin ein Problem sind. Und Schäden durch das Konservierungsmittel sind meines Wissens auch irreversibel.

    ;(;(


    Das wäre doch schon mal ein erster Schritt, konservierungsmittelfreie AT zu verwenden.

    Alle meine Tropfen, bis auf Azopt, sind konservierungsmittelfrei. Brinzolamid gibt es leider nur konserviert. Die Alternative Dorzolamid, die auch konservierungsmittelfrei erhältlich ist, soll noch schlechter verträglich sein, als Brinzolamid.


    Dann tropfst Du Brimonidin.

    Das ist nicht besonders gut verträglich und führt bei ca 60% der Anwender zu Unverträglichkeitsreaktionen oder zu Allergien.

    Ja, das spüre ich auch. Die sind furchtbar. Die Augen jucken bei mir (noch) nicht, wenn ich das Tropfe, aber die Trockenheit nimmt sicher zu. Zum Glück tropfe ich, wie auch Azopt, Brimonidin seit letzten Sommer nur noch links. Man merkt auch, dass nun mein linkes Auge das trockenere ist, obwohl es zuvor immer umgekehrt war. Das rechte Auge ist auch meistens mehr rot als das Linke.


    Die Allergie bekommt man aber dann nur gegen das Brimonidin, oder?


    Deine Beschwerden sind absolut Grund genug, um auf eine OP zurückzugreifen! Rede da doch noch mal mit Deinem AA. Deine Lebensqualität ist dadurch eingeschränkt und das ist ja wohl Grund genug!

    Danke für dein Verständnis! Ich bin da auch dieser Meinung, aber mein Augenarzt ist da sehr dagegen. Für das nächste Mal habe ich mir vorgenommen, Bilder von meinem entzündeten Auge mitzunehmen, damit er sieht, was mir immer wieder passiert. Ich werde ihn darauf ansprechen, dass es so nicht weitergehen kann und ich bitte unbedingt eine Lösung brauche, wie auch immer die aussieht.


    Auf dem Fahrrad würde vielleicht noch eine Schutzbrille helfen, die auch auf den Seiten zu ist, so dass die Augen da vom Wind nicht ganz so austrocknen.

    Da bin ich schon dran. Ich bin Brillenträger und habe bislang eine Sonnenbrille, die ich über die normale Brille aufsetze. So brauche ich keine extra optische Sonnenbrille. Leider ist da der Abstand zum Kopf zu groß. Und ich finde keine Brille, die trotz großer optischer Brille passen würde. Wenn da jemand ein Modell kennt, wäre ich für einen Link dankbar!


    GIDW, ich würde, wenn Du weiter nach Benetzungstropfen suchen möchtest, mal was versuchen, was lipidhaltig ist. Und hast Du Augensalbe zur Nacht schon versucht? Vita Vision oder VitaPos z. B. .

    Wie gesagt, habe ich HyloParin probiert, da gibt's aber die Probleme mit der Verstopfung des Tränenkanals.

    HyloNight (Nachfolger von VitA Pos) habe ich schon ins Auge gefasst und möchte es am Dienstag kaufen.

    Bislang nehme ich wie gesagt HyloGel auch für die Nacht.


    Es gibt auch Feuchtkammerbrillen, Radfahrer haben solche manchmal,

    z. B. Ziena Brillen, es gibt aber auch andere Marken.

    Musst Du Dich mal umschauen.

    Danke für den Tipp. Geschlossene Kammern würde ich gern vermeiden, wenn's geht. Ich möchte zuerst eine Brille probieren, deren Form zu meinem Kopf passt und somit wenig Spalt und wenig Wind an den Augen bleibt.


    trockene Augen an sich sind zwar extrem lästig und machen die Lebensquilität deutlich schlechter, aber eine Augen-OP kann auch das Augenlicht kosten. Ich habe das gleiche Problem und kann deswegen nicht mehr arbeiten.

    Man darf allerdings nicht vergessen, dass trockene Augen nicht das Einzige Risiko bzw. Nebenwirkung von Tropfen sind. Habe auch mal gelesen, dass Simbrinza jemandem die Linse so getrübt hat, dass er nichts mehr sah und aus einem Grund auch nicht operiert werden konnte. (War eine Kundenrezension bei einer Online-Apotheke) Außerdem kommen da auch noch andere, nicht augenbezogene Dinge dazu.


    Ich bin übrigens im meinem Leben bereits vergleichsweise ziemlich oft operiert worden (nicht an den Augen, sondern andere Dinge.). Die OPs haben das jeweilige Problem Gott sei Dank immer beseitigt, ohne dass ich danach Probleme gehabt hätte. Das heißt natürlich weder, dass es auch in Zukunft bei mir, noch dass es auch bei anderen so sein muss.

    Medikamentöse Behandlungen (außer die einfacheren, wie Schmerzmittel) dagegen haben bei mir so gut wie immer Probleme gemacht, teilweise auch schwere.

    Deshalb bin ich persönlich vor allem einer Dauermedikation sehr stark abgeneigt, viel mehr, als einer OP.


    Eine Dauermedikation fühlt sich für mich außerdem an, als würde man eine festgefahrene Bremse, statt sie mechanisch zu lösen, alle 10km mit Schmieröl behandeln und dann langsam fahren, damit die übriggebliebende Bremskraft zum Stehenbleiben ausreicht.


    Natürlich wäre es super, sowohl OP, als auch Medikamente zu vermeiden, aber wenn man wählen muss, hätte ich die OP lieber, so sehr ich auch trotzdem Angst davor habe.


    1h vor der Medikation keine benetzenden Augentropfen

    Ich halte da immer 30 Minuten Abstand, wie es die Packungsbeilage von HyloGel vorschreibt. Bei HyloComod reichen glaube ich auch 10 Minuten, ich nehme trotzdem 15. Habe ein Selbsttonometer und kann somit den Druck selbst kontrollieren. Bislang ist mir nicht aufgefallen, dass die Drucksenkung nicht funktioniert hätte.


    Vielleicht kann es auch helfen deine Medikation zu ändern. Du nimmst ja schon recht viele verschiedene Medikamente zu dir, die alle nicht nur auf die Augen wirken (können). Ich persönlich finde bei der Anzahl an Tropfen bist du zumindest am Rande einer akzeptablen Medikamententherapie.

    Du sagst es! Und das ist schon reduziert! Ich hatte auch schon 3x Azopt, 2x Alphavision sine, 2x Pilocarpin, 1x Taptiqom - also 8 Tropfen am Tag. Nach Pilocarpin sah ich 1-2 Std komplett verschwommen, sodass ich fast nichts machen konnte! Eine furchtbare Zeit.


    Deshalb hatte ich letztes Jahr eine OP, die auch nicht ganz optimal gelaufen ist und auch das Ergebnis ist (noch nicht) 100% zufriedenstellend.

    Welche war es denn? Was lief schief? Welche Probleme hattest du? Kann man das noch korrigieren?


    Da du ja, wie ich, recht jung bist und ein „besonderes“ Glaukom hast, könnte es eine Zweitmeinung eines Spezialisten sinnvoll sein. Hier kann es sich auch lohnen, als Selbstzahler zu einem Arzt zu gehen, da viele entweder gar keine Kassenpatienten nehmen oder es ewig lange Wartezeiten gibt (ist gar nicht so teuer, wie man meist denkt).

    Ich bin schon in privater Behandlung. Zuvor war ich in einem Krankenhaus und habe dann zu einem AA gewechselt, der Leiter der Glaukomabteilung eines großen Krankenhauses, Professor an einer Universität und Spezialist für Glaukom ist.


    Vor allem Artelac Complete finde ich sehr gut.

    Dann gibt es noch von von Wileda Augentropfen mit Malvenextrakten (weiß jetzt nicht genau wie die heißen), die wirken bei mir sofort, sind aber für die Daueranwendung zu teuer.

    Es gibt noch das Cationorm, das ist komplex zusammengesetzt aus allen 3 Schichten (wäßrig, schleimig,fettig), mir ist das aber nicht so gut bekommen, hat gejuckt, muß man ausprobieren.

    Biolan Gel. Ich nehme es auch weiterhin.

    Danke für die Tipps! Ich werde mich umsehen, was für mich am ehesten zusagt und dann ausprobieren.



    Allen ein schönes verlängertes Pfingstwochenende!


    Viele Grüße,

    GIDW

    Hallo!


    Wie in anderen Threads bereits geschrieben habe ich Pigmentdispersionssyndrom, welche seit Herbst 2020 medikamentös behandelt wird, aktuell:


    LA:

    Früh: Alpha Vision Sine (Brimonidin) + Azopt (Brinzolamid)

    Abend: Taptiqom (Tafluprost + Timolol) + Alpha Vision Sine (Brimonidin) + Azopt (Brinzolamid)


    RA:

    Abend: Taptiqom (Tafluprost + Timolol)


    Rechts hatte ich eine Iridotomie, um Verschlechterung zu verhindern.


    Der Druck ist soweit Gott sei Dank in Ordnung, was aber immer größere Probleme macht, ist die Augentrockenheit.


    Meine Augen waren schon vor der Therapie recht trocken. Wenn ich außerordentlich viel Bildschirmarbeit machen musste, musste ich HyloGel tropfen, sonst nur HyloComod. Im Urlaub, wenn ich kaum am PC sitzen musste, hat es auch ohne Befeuchtungstropfen gereicht.


    Seit der Therapie muss ich laufend befeuchten und tue dies auch. Anfangs war das ganze noch einigermaßen erträglich, meine Augen waren zwar oft rot, hatte aber kein Schmerzgefühl, wenn dann eher nur Trockenheitsgefühl.


    Ich merke allerdings, dass es immer schlimmer wird.

    Immer öfter habe ich Wellen der Trockenheit, also wo meine Augen noch trockener sind als sonst. Manchmal ist es auch besser, da vergess ich dann schon paar Stunden lang zu befeuchten, weil es so gut ist. Leider eher selten und immer seltener der Fall.

    Ich weiß auch nicht wirklich womit das zusammenhängt, ich trinke eigentlich jeden Tag gleich viel, 2 Liter sind es meines Wissens immer.


    Voriges Jahr konnte ich auch noch bei Wind Rad fahren und habe vor der Fahrt und auf halbem Weg (nach ca. 30 Min) HyloGel getropft - dann war's gut.


    Heuer geht das nicht mehr, trotz mehrmaligem Eintropfen von HyloGel während der Fahrt. Wenn ich eine Stunde Rad fahre, entzünden sich meine Augenlider, vor allem rechts. Diese Entzündung ist dann auch druckempfindlich, ich merke dann richtig einen Entzündungsschmerz. Die Augen jucken dann auch. (Allergien habe ich übrigens keine, zumindest laut dem letzten Test, muss also vom Wind sein.)


    Auch wenn ich einfach bei Wind im Garten bin - das selbe Spiel.


    Das frustriert mich sehr, da ich trotz meines jungen Alters von 30 noch weitere Leiden habe und mein Körper Bewegung an der frischen Luft dringend nötig hätte.


    Ich habe schon sehr viele verschiedene Befeuchtungstropfen ausprobiert. Am besten hilft nach wie vor HyloGel, aber wie gesagt, es reicht nicht mehr.


    Ausprobiert habe ich: HyloComod, HyloGel, HyloDual, HyloDual Intense, Hylo Care, HyloParin, ThealozDuo, EvoTears (das schützt ein bisschen vor dem Austrocknen, die Sicht verschwimmt aber stark), HyloVision HD+, Optive+, Corneregel EDO und Corneregel EDO Fluid.


    Ich habe auch ParinPos für die Nacht ausprobiert, das tat auch gut, ich glaube es verstopft aber den Tränenkanal, wobei ich mich unwohl fühle, ob das nicht Probleme macht und außerdem kann man da auch nicht gleich in der Früh die Medikamente eintropfen sondern muss mit HyloComod das ParinPos "austropfen" (mache dies 2x vor den Medikamenten, natürlich dann noch die 15 Minuten Wartezeit).


    Meist tropfe ich HyloGel und ThealozDuo. Corneregel EDO Fluid ebenfalls, wenn die Augen entzündet sind. Unmittelbar vor dem zu Bett gehen ebenfalls HyloGel.

    Die Tropfhäufigkeit beschreibe ich mal so: nach 2-3 Wochen ist das HyloGel leer.


    Diese Kombination ist wie gesagt nicht ausreichend, aber ich habe noch nichts besseres gefunden. Alle anderen Tropfen waren nicht befeuchtend genug oder haben sogar leicht gejuckt/gebrannt im Auge.


    Habt ihr vielleicht Rat für mich, was ich noch machen könnte, um mehr Feuchte in meine Augen zu bekommen?


    Ich bin wirklich verzweifelt und habe meinen Arzt schon darauf angesprochen, ob man die medikamentöse Therapie nicht durch eine operative ersetzen könnte. Er meinte, dass Trockenheit nicht ausreicht, um auf eine Operation zurückzugreifen. Er würde nur dann auf eine Operation zurückgreifen, wenn der Druck nicht mehr passen würde oder Gesichtsfeldausfälle bzw Verschlechterungen am OCT auftauchen würden. (Gott sei Dank alles nicht der Fall.)


    Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht 100%ig, wieso Augentrockenheit und Entzündungen keine ausreichende Argumentation für eine OP sind, wo es sogar eine Studie gibt (leider finde ich sie gerade nicht...), die SLT als Alternative zur Tropftherapie vorschlägt, da kein Unterschied im Erfolg der beiden Therapieformen festgestellt werden konnte. (je 93%, wenn ich mich richtig erinnere) Ist SLT so riskant? Wesentlich riskanter, als das was Tropfen anrichten können?


    Was mich besonders besorgt macht, ist, dass mein Arzt gemeint hat, dass die Augentrockenheit möglicherweise irreversibel ist, sprich, selbst wenn ich die Tropfen absetzen würde, die Trockenheit möglicherweise bliebe. Hat hier jemand Erfahrung?? Wie hat sich die Augentrockenheit nach Absetzen der Tropfen verändert?


    Danke im Voraus!

    GIDW

    Hallo!


    Durch Hinlegen am Tage kannst Du die Werte aber nicht auslösen???

    Ein Versuch über zwei Stunden hat keine wirkliche Erhöhung gebracht.

    Einmal wachte ich 4 Stunden nach dem Schlafen-Gehen auf und hatte ca die Werte, wie sonst in der Früh.



    GIDW wie ist denn das bei dir? Hast du solche Werte auch nur nach dem Aufwachen oder auch im liegen? Wie hoch sind deine Werte denn dann, sodass der AA sich da keine Sorgen machen würde?

    Der AA sagte, dass man sich an die Tageswerte orientieren sollte, weil die Empfehlungen (also die 10-21mmHg denke ich) in aufrechter Position gelten. (Vielleicht ist das der Grund, weshalb Kliniken immer weniger im Liegen messen?) Deshalb würde er sich wegen den höheren Liegendwerten keine Sorgen machen.

    Meine Werte sind im Liegen bis zu 36mmHg, gleich nach dem Aufstehen meist so 20-29mmHg.


    Gruß,
    GIDW

    Hallo!


    Ich war kürzlich bei meinem Augenarzt und habe ihn erneut auf meine hohen Werte beim Aufwachen angesprochen. Er meinte daraufhin, dass er sich da keine Sorgen machen würde, da das ja Liegendwerte sind. Er würde auch nach dem Aufstehen ein paar Minuten mit der ersten Messung warten, bis sich die Werte wieder normalisiert haben.


    LG, GIDW

    Hallo Christoph,


    danke für deine ausführlichen Erklärungen!


    Tut mir Leid, dass dir Pilo nicht so hilft, wie du es erhofft hast. =(


    Hilft es dir auch in der Zeit wo es noch wirkt nicht? Oder nur nach einer ganzen Nacht?

    Hast du schon versucht mit erhöhtem Oberkörper zu schlafen? (oder das ganze Bett in Schräglage zu bringen, indem du die Beine beim Kopf 10cm erhöhst) Hilft dir das?


    Wegen dem stärkeren Auftreten rechts: kann es sein, dass du vermehrt auf deiner rechten Seite schläfst?


    Gruß,

    GIDW

    Hallo Chris!


    Danke für dein Update!


    Ich freue mich für dich, dass du zu einer guten Ärztin gefunden hast, die dir weiterhelfen konnte im Gegensatz zu deiner bisherigen AÄ.


    Kannst du mir/(uns?) vielleicht noch erklären, was der Unterschied zwischen Pupillarblock und inversem Pupillarblock ist?

    Weißt du, weshalb das bei dir so zustande kommt?


    Ist es, wenn man eine YAG-Iridotomie gehabt hat, ausgeschlossen, dass man einen (inversen) Pupillarblock bekommt?


    Bei mir ist es so, dass ich rechts bereits eine Iridotomie hatte (links dagegen KEINE!) und bei mir sind die Druckspitzen auf BEIDEN Seiten ca. gleich vorhanden.


    Wie viel prozentiges Pilocarpin hast du denn bekommen? Hast du schon getropft? Hast du schon erste Ergebnisse?


    Ich musste eine Zeit lang (nur links) ebenfalls Pilo tropfen, allerdings Nachmittags 16 und 20 Uhr. Damit sollte der Abrieb gemindert werden. Ich hatte 0,5% und starke Probleme damit, denn es hat mich furchtbar kurzsichtig gemacht. Es wurde dann auf 0,2% gesenkt (Sicht nur minimal besser) und schließlich durfte ich es ganz absetzen. Es hat bei mir den Druck nicht wirklich gesenkt, sondern sogar etwas erhöht laut meinen Messungen. (Hatte mein iCare aber erst bei der 0,2%-Dosierung) Auch bei den Druckspitzen am Morgen gab es keine Verschlechterung nach dem Absetzen. (Aber nochmals: bei mir war das NICHT Nachts einzutropfen!)

    Bin gespannt, ob es bei dir hilft!


    Gruß,

    GIDW

    Hallo Christoph!


    Als ich deine Geschichte las, dachte ich fast, dass ich sie selbst geschrieben habe, da es so viele Ähnlichkeiten gibt!


    Ich bin ebenfalls 29 Jahre alt, hab mit Elektrotechnik ebenfalls eine technische Laufbahn und habe Pigmentdispersionssyndrom. Auch ein iCare HOME 2 besitze ich!


    Meine Diagnose erfolgte im Oktober 2020. Ich hatte damals rechts ein Glaukomanfall mit 46 mmHg Druck.

    Nach den anfänglichen Untersuchungen im Krankenhaus wechselte ich zu einem Glaukomspezialisten. Er hat bei mir links eine Iridotomie durchgeführt. Er sagte, es hilft, wenn es noch keine Druckprobleme gibt, deshalb nur links, rechts nicht mehr.

    Ich habe Gott sei Dank keine Schäden erlitten, mein Gesichtsfeld ist in Ordnung, Linsen auch. (Ich hoffe, dass es so bleibt...)


    Ich tropfe im Moment links Tafluprost/Timolol (1x), Brinzolamid (2x) und Brimonidin (2x). Rechts nur Tafluprost/Timolol (1x).

    (Seit ich mein iCare habe, konnte ich unter Rücksprache mit meinem AA meine Tropfen bereits etwas reduzieren. Anfänglich hatte ich noch mehr Tropfen, ich tropfte bis zu 8x am Tag, mittlerweile "nur" noch 5x.)


    Ich messe vor dem Aufstehen im Liegen auch hohe Werte irgendwo zwischen 25 und 36 mmHg.

    Kurz nach dem Aufstehen normalisieren sie sich wieder.


    Die fallende Tendenz habe ich zwar auch schon teilweise festgestellt, aber nicht so deutlich wie du.

    Ich habe mir nicht alle Einzelmessungen aufgeschrieben und ich messe immer beide Augen. Hier die Einzelwerte, wo ich sie habe:


    R: 36-33-30-28


    L: 23 – 29 – 26 – 24

    R: 32 – 28 – 24 – 25


    L: 23 – 22 – 21

    R: 27 – 25 – 23 – 23


    L: 27 – 33 – 24 – 27

    R: 28 – 30 – 26


    Ich schrieb die fallende Tendenz der Tatsache zu, dass sich die Iris zusammenzieht, wenn Licht ins Auge kommt. Das iCare leuchtet ja, also zieht sich die Iris nach der Dunkelheit der Nacht bei diesem Leuchten zusammen. Auch dachte ich, dass die Stöße der Messonde vielleicht eine Lösung der Verstopfung durch die Pigmente bewirken.


    Ich schlafe übrigens mit leicht erhöhtem Oberkörper (ca. 5°) wegen Refluxbeschwerden.


    Mein AA meinte, die Empfehlungen für den AID (10-21mmHg) beziehen sich auf eine aufrechte Position, weshalb ich aufrecht messen soll.

    Deshalb bin ich dazu übergegangen, die Messung unmittelbar nach dem Aufstehen im Sitzen zu messen. Auch diese sind erhöht und sinken nach ein paar Minuten ab.

    Der höchste so gemessene Druck lag (gemittelt) bei 29mmHg. Meist aber eher unter 26.


    Gerötete Augen habe ich zwar auch, aber ich denke, dass kommt von der Trockenheit, die ich zum Teil auch vor meiner Diagnose (wegen viel PC-Arbeit) hatte und durch die Tropfen noch verstärkt wurden. Jedenfalls habe ich bei mir keinen Zusammenhang mit dem Druck bemerkt.

    Es ist auch allgemein bekannt, dass Tropftherapien dieser Art gerötete Augen verursachen. (Damit will ich natürlich nicht sagen, dass es bei dir auch nur wegen den Tropfen ist!)


    Würde mich auf weiteren Austausch sehr freuen! Frag mich gerne, wenn dich etwas interessiert!


    Gruß,

    GIDW


    P.S.: Vielleicht ein kleiner Tipp: Ich präsentierte meinem AA meine gemessenen AID-Werte neben anderen Darstellungen auch als Punktewolke. Sprich, ich trage meine Werte einfach in eine Excel-Tabelle ein und bilde die (aus 2-3 Einzelmessungen gemittelten) Werte, egal an welchem Tag ich sie gemessen habe, nach der Uhrzeit als Punkte ab. (Sitzend/liegend natürlich getrennt) Mein AA meinte, das sei eine sehr hilfreiche Darstellung, ich soll das immer so machen.

    Hallo Malve,


    Bei mir sind die Werte gleich, ob ich abstütze oder nicht. Wichtig ist der rechte Winkel von Gerät zu Kopf, wenn der Kopf verkantet wird, kommen stark erhöhte Werte zustande.


    Beim unabgestützten Messen ist wichtig, das das Gerät, wenn man den grünen Kreis vollständig hat, etwas angepreßt wird. Ich habe das Gefühl, daß trotzdem noch ganz diskrete Zitterbewegungen auftreten, aber das scheint nicht zu stören.

    habe jetzt an den Stützen herumgeschraubt, sodass ich einen rechten Winkel habe. Bei mir bringt das nichts. Ich muss trotzdem abstützen. Unabgestützt habe ich 4-5mmHg mehr gemessen. Vielleicht ist das ja bei jedem anders?

    (Ich muss übrigens nicht nur den Ellenbogen abstützen, sondern möglichst den ganzen Oberarm. Ich fahre dafür meinen Bürosessel immer ganz runter, damit mein Oberarm wirklich am Tisch aufliegt. Vor dem Messen atme ich auch noch einmal tief ein und aus und schaue dann möglichst so in das Gerät, dass meine Augenmuskel entspannt sind. Dann klappt es am besten. (Ob dann weniger Verwackelungen passieren, oder das Auge einfach weniger zusammengedrückt wird - keine Ahnung.)


    Der angezeigte Wert ist ja nicht gemessen, sondern berechnet, vielleicht hat das Gerät (wie eine Kamera) ja auch einen Stabilisator, der solche Instabilitäten herausrechnet.

    Hmmmm.... Halte es prinzipiell für möglich, zumindest in einem begrenzten Rahmen. Ganz so gut klappt das aber eher nicht, denke ich, denn ich merke schon, dass die Werte niedriger sind, wenn ich mit der zweiten Hand das Gerät abstütze. (Wenn ich es gut mache)


    Wie sind denn deine Werte? Stimmt es mit den üblichen Klinik-Messungen überein?


    Es ist sehr schön, daß wir uns hier dazu austauschen könnten. Dafür herzlichen Dank.

    Ja, das ist wirklich sehr schön und hilfreich! Auch von mir ein herzliches Dankeschön!


    Viele Grüße,

    GIDW

    Hallo!

    Auf der Hornhaut sind eigentlich keine Auflagerungen, es sei denn, die Sicht ist behindert.

    Der Staub könnte danach auf die Spitze fallen, wenn es längere Zeit im Gerät gelassen wird...

    Der Tränenfilm oder Rückstände von Augentropfen könnten auch auf der Messspitze hängenbleiben und dann antrocknen.

    So habe ich das gemeint...


    wird von einer chinesischen Mitarbeiterin durchgeführt, die leider bisher nur wenig deutsch kann

    Vielleicht kannst du ja deine Fragen dem Arzt stellen, der dich danach behandelt. Oder darum bitten, mit jemandem sprechen zu dürfen, der Deutsch kann. (Die Messung selbst kann sie ja trotzdem durchführen...) Es darf ja nicht sein, dass du bestimmte Informationen, die du brauchst, nicht auf Deutsch bekommen kannst. Wenn du sie nicht richtig verstehst, kann ja u.U. ein gefährliches Missverständnis entstehen.


    Viele Grüße,

    GIDW

    Hallo!


    Also meine Messwerte schwanken auch bei der selben Messung um 2-3, das würde ich jetzt nicht unbedingt auf die Messköpfe schieben. Wie ich oben schon schrieb, sind die Werte stark davon abhängig, wie gut man misst. Stütze ich meine Ellboden nicht stabil ab, sind meine Messwerte locker 5mmHg drüber...


    Wenn es natürlich jedes Mal niedriger wird, wenn man wechselt, kann da trotzdem etwas dran sein. Ich tausche meine Messköpfe jedenfalls nach einer zusammenhängenden Messreihe. (Außer, ich will in 10 oder 15 Minuten nochmal messen, da lass ich es noch drin) Man muss keinen Schmutz oder angetrocknete Tränen/Tropfen/etc Reste gegen das Auge fahren. (Meine persönliche Meinung...)


    Hallo GIWD,


    vielen Dank dafür, dass du deine umfangreichen Erfahrungen hier eingebracht hast.

    Aber gern doch! Dafür ist das Forum ja da! ;)



    Allerdings sind mir die Fachbegriffe in englisch nicht so geläufig

    Was meinst du damit? Ich kann mich nicht erinnern, dass ich hier englische Fachbegriffe verwendet hätte...

    Oder lebst du in einem englischsprachigen Land, sodass du in der Klinik Englisch sprechen musst?


    Viele Grüße,

    GIDW

    Hallo Malve,


    was genau meinst du mit mehrfach? Ob ich den Messkopf mehrmals in das Gerät hineingebe? Das mache ich nicht.

    Mit einem Messkopf messe ich beide Augen mehrmals hintereinander (z.B. R-L-R-L-R-L). Wenn ich dann fertig bin, werfe ich den Messkopf weg.


    Ich glaube, dass der Messkopf ein Wegwerfartikel ist, hat eher den Grund, dass das Auge keine Infektion bekommt, nicht, damit der Messwert nicht verfälscht wird.

    Was ich sicher sagen kann: Man kann auf jeden Fall mit einem Messkopf beide Augen messen, das steht so in der Anleitung. Sogar wenn ein Auge eine Infektion hat - dann fängt man mit dem gesunden Auge an und misst dann das infizierte (das Gesunde dann natürlich nicht mehr...) und schmeißt den Messkopf weg.


    Viele Grüße,

    GIDW

    Hallo Reinhold!

    Ich habe - soweit ich mich entsinne - nur einmal so etwas wie eine Berührung beim Messen gespürt. Ist das dann normal?

    Das iCare HOME2 macht immer 6 Messungen, vorher wird kein Druckwert angezeigt.

    Ich denke, ob man es spürt oder nicht, hängt auch von der Trockenheit des Auges ab. Je trockener, umso eher spürt man es.

    Ich spüre es aber schon, selbst wenn ich einige Minuten zuvor befeuchtet habe.


    Zitat von sunday

    Ohnehin hatte ich Zweifel am Ergebnis. Im Gegensatz zur Pustemethode, bei der die Werte bei mir meist zu hoch sind, waren sie unglaublich niedrig:

    Links war es 9 und rechts 10. Solche Werte hatte ich noch nie, seitdem bei mir der AID gemessen wird.

    Auch dem iCare werden eher etwas höhere Werte nachgesagt.

    Wurde denn zu Zeiten gemessen, wo du bis jetzt auch deine Messungen hattest? Der Augendruck variiert ja je nach Tageszeit. Ich habe z.B. am Vormittag und nach den Abendtropfen auch oft Werte um die 11-13, obwohl ich am Nachmittag, wo mein Arzt meist misst, eher bei 17-20 bin.

    Meine Vergleichsmessung gleich nach der Goldmann-Methode in der Ordination bei meinem AA hat sich nur um PLUS einen oder zwei mmHg unterschieden. Das Gerät misst also ziemlich gut, denke ich. Man braucht aber Übung. Ich brauche z.B. einen Tisch als Stütze für meinen Oberarm. Sonst messe ich zu hohe Werte.




    Wichtig zu erwähnen wäre noch die Hornhautdicke. Wenn man eine dünnere Hornhaut hat, als der Durchschnitt, werden niedrigere Werte gemessen, als tatsächlich vorhanden. Wenn man eine dickere Hornhaut hat, dann höhere.

    Man kann die Hornhautdicke messen, das nennt man Pachymetrie. (Hoffentlich schreibe ich das jetzt richtig)

    In der sogenannten Dresdner Korrekturtabelle kann man dann seinen korrigierten Wert ablesen:

    https://www.uniklinikum-dresde…dresdner-korrekturtabelle


    Viele Grüße,

    GIDW

    Hallo!


    Danke malve bzgl. der Infos zu Hylogel. Wollte die stärker erhitzte Flasche schon wegschmeißen, dann behalte ich sie noch.

    Auch die Info zum Frio klingt interessant. Wie oft muss man sie denn befeuchten, wenn man sie einen Tag im heißen Rucksack tragen will?


    Ich denke, die Verkäuferin hatte keine Ahnung. Das Problem ist auch, dass die Tasche nicht wirklich isoliert ist. Ist halt eine normale Tasche. Für 36€ eine Schande. Habe der Verkäuferin leider zu sehr vertraut. Vermutlich tausche ich die Tasche gegen eine Frio ein.


    LG, GIDW


    PS: Sorry, die Zitat-Funktion wollte irgendwie nicht...

    Hallo Chanceline,


    Ich werde nicht so ganz schlau aus Deiner Beschreibung - auch weil ich nicht kapiere, ob Du nun Gefriegel oder Hylogel. meinst, bei dem, was Du zusammen in ein Fach gepackt hast.

    Sorry, war wohl etwas missverständlich. Im Beutel mit den Luftbläschen und Aluverkleidung waren Hylogel und Azopt.

    Das Kühlgel war zuerst direkt im selben Fach neben dem Beutel, danach zwei Fächer weiter, da ich die Temperatur der Tropfen zu niedrig empfand.



    Wenn Du das in separate Fächer gepackt hast, dann ist so möglicherweise die Wirkung des Kühlpacks zu gering.

    Ich denke, es wäre fast egal gewesen, da das Kühlgel zum Zeitpunkt, als ich tropfte, überhaupt nicht mehr kalt war.



    Wenn es zu kalt wird, wenn Du das zusammen in ein Fach packst, dann wickle die Tropfen in Küchenpaier o.ä., damit sie nicht direkt mit dem Gühlgel in Berührung kommen

    Wie gesagt, die Tropfen waren sowieso schon in diesem Luftpolsterbeutel-Dings.



    Pack auf jeden Fall ein Thermometer mit rein, zwecks Kontrolle

    Kannst du da etwas empfehlen? Am besten mit MIN und MAX Funktion?



    Dass sich die Tropfen bei den heutigen Temperaturen über 25 Grad erwärmt haben, kann ich mir nicht vorstellen!

    Wenn, dann wegen der Sonneneinstrahlung auf den Rucksack. Über 25°C müsste es schon gewesen sein, denn sonst hätten sie sich ja nicht warm angefühlt. Soweit ich weiß, empfinden wir Menschen ja Dinge bis 36°C eher als kalt, oder?


    Übrigens, die Tasche, die Du gekauft hast - wie heißt das Ding?

    Das weiß ich leider nicht, aber es ist eine Diabetiker-Tasche, wo eben auch ein Kühlgel und dieser Beutel dabei ist - gedacht für die Insulinspritze.


    LG, GIDW

    PS: Als ich meine letzten Azopt-Tropfen aus der Apotheke geholt habe, fragte ich die Apothekerin, wie ich denn die Tropfen transportieren soll im Rucksack. Sie meinte mehr oder weniger darauf, dass es nicht kritisch sei, da die Tropfen eh 25°C vertragen und nicht gekühlt werden müssen. Ich sagte ihr dann, dass die Flasche mal sehr heiß geworden ist. Ihre Antwort war dann, ich solle es einfach in Alufolie wickeln.

    Hallo!


    Danke für die Beruhigung!


    Dann hoffe ich mal, dass alles gut ist!


    Abgesehen davon wäre eine Augenentzündung doch gut behandelbar, oder? (Natürlich will ich trotzdem keine, es würde mich nur beruhigen, zu wissen, dass es nicht das Ende der Welt ist, wenn man sowas hat...)


    Liebe Grüße,

    GIDW

    Hallo!


    Habe mir gestern eine Kühltasche mit Gel zum Einfrieren gekauft. Zusätzlich gibt es eine Art Luftpolsterfolie mit Alu-Verkleidung.

    Laut Aussage der Verkäuferin sollte es einen Tag halten und ist für Medikamente mit Kühlschranktemperatur vorgesehen.


    Musste heute spontan wieder weg. Natürlich habe ich gleich die neue Kühltasche mit meinem Hylo-Gel und Azopt im Luftpolster-Alu-Dings bepackt.

    Gel und Tropfen in ein Fach. (Die Tasche selbst ist nicht wirklich isoliert und hat drei Fächer nebeneinander.)


    Als ich das erste Mal tropfen wollte, war mein Azopt so kalt, dass ich es in der Hand aufwärmen musste. Ich machte mir Sorgen, dass das Ganze einfriert, also packte ich das Gel ins ganz linke, die Tropfen ins ganz rechte Fach.

    So trug ich die Tasche den ganzen Tag bei mir. Das Wetter war nicht besonders heiß, die Sonne schien aber.


    Am Nachmittag habe ich dann eintropfen wollen und war entsetzt. Das Gel war kein bisschen mehr kalt und die Tropfen wieder erwärmt. :wut:

    Zumindest nicht sehr stark, sie haben sich nur leicht warm angefühlt.


    Ich hoffe, dass sie nicht all zu warm waren. Zum Zeitpunkt des Tropfens war ich schon ca eine Stunde nicht mehr in der Sonne.


    Nachdem die Flasche erst am 10.07. geöffnet wurde, hoffe ich auch, dass nicht all zu viele Keime drin waren.


    Soll ich nun schon wieder eine neue Flasche öffnen? (Hätte eine zu Hause...)

    Trage sie in der Handtasche oder im Rucksack.


    Und es wird nichts nass?



    Viele Grüße,

    GIDW

    Hallo!


    Da ich ja selber bemerkt habe, daß ich seit einigen Monaten viel schlechter sehen kann, bin ich jetzt natürlich beunruhigt.

    Könntest du das vielleicht genauer ausführen? Siehst du einfach verschwommener? Das hätte mit Glaukom eher wenig zu tun. Bei Glaukomschäden fehlen Teile des Bildes. Das merkt man im Alltag aber nur, wenn man schon große Schäden hat. Das Gehirn ersetzt nämlich fehlende Bildteile.

    Du kannst es ganz einfach ausprobieren: lege eine kleine Cent-Münze auf einen großen einfarbigen Gegenstand. Schließe ein Auge und lass deinen Blick über diesen Gegenstand schweifen. Irgendwo wird die Münze verschwinden, denn jedes Auge (auch ein gesundes) hat einen blinden Fleck. (Dort wo der Sehnerv eintritt) Bei einem Glaukom fehlt nicht nur beim blinden Fleck ein Teil des Bildes, sondern auch an anderer/n Stelle(n).

    Wird aber die Münze von deinem anderen Auge gesehen, ist die Münze im Bild wieder da. Das passiert bei Glaukomschäden mit anderen fehlenden Bildteilen auch. Das ist auch der Grund, weshalb man ein Glaukom sehr spät merkt, wenn man nicht regelmäßig darauf untersucht wird. Und dann ist es zu spät, weil Glaukomschäden irreversibel sind. (Außer, wenn der Nerv noch nicht ganz abgestorben ist, dann kann er sich z.B. nach einer Druckentlastung durchaus noch regenerieren.)


    Ich hoffe, ich habe alles richtig beschrieben, wenn nicht, bitte ich erfahrenere User mich zu korrigieren!


    Das Ganze soll dich auf keinen Fall dazu animieren, mit der Cent-Münze nach weiteren fehlenden Stellen zu suchen! (Das geht nur mit einer Gesichtsfelduntersuchung vernünftig! Alles andere macht dich nur verrückt!) Soll nur zum Verständnis dienen.


    Liebe Grüße,

    GIDW