Beiträge von Andreica

    Escitalopram gehört, soweit ich das erkennen kann, zu der gleichen Gruppe, wie Citalopram

    Ja, das stimmt. Escitalopram gehört zur gleichen Wirkstoffklasse wie Citalopram und 10 mg Escitalopram entsprechen wohl in der Wirkung 10 mg Citalopram.


    Prof. Dietlein in Köln hatte zuerst verstanden, dass ich Escitalopram nehmen sollte und auch damit war er einverstanden, genauso wie mit dem Citalopram.

    Die - ich würde sagen vorbildliche - Zusammenarbeit der Neurologin mit Deinen Augenspezialisten zeigt, dass Du in guten Händen bist.


    Mit scheint, Du hast ein ausgezeichnetes Händchen, was die Wahl Deiner Medizinmänner/frauen angeht!

    Danke. =) Die Neurologin hat zwar nicht selber mit meinem Augenarzt oder Prof. Dietlein gesprochen, aber recherhiert und mit ihren Kollegen gesprochen. Ganz wichtig fand ich, dass ich vor der Einnahme erstmal in der Uniklinik Köln bei Prof. Dietlein nachfrage, um auf Nummer sicher zu gehen.


    Ich glaube, generell - und vor allem bei Glaukom - ist eine interdisziplinäre Arbeit sehr wichtig. Ich wünsche mir das allgemein mehr, da unser Körper ja keine Maschine mit separierbaren Einzelteilen ist.

    Ich wünsche Dir von Herzen, dass es Dir bald besser geht.

    Danke für die guten Wünsche. :lachen: Die Wirkung von Citalopram war echt schon nach gut 2 Wochen zu spüren, und es fühlt sich gut an, mehr wieder ich selber zu sein.


    Ich hoffe natürlich, die Tabletten nicht allzu lange nehmen zu lassen. Die sollen wohl auch die eigene Serotoninproduktion anregen und als eine Art "Start- und Übergangshilfe" fungieren.

    Ich werde in paar Jahren aussehen wie ein Monster, wenn ich das hier so lese. Ich lege viel wert auf Kontaktlinsen tragen vor allem im Sommer.

    Was genau meinst Du mit "aussehen wie ein Monster"? Ich habe jahrelang Brimonidin getropft und seit einem Jahr Monoprost (Latanoprost ohne Konservierungsmittel) und es hat sich optisch nichts bei mir verändert - da möchte ich Dir Mut machen.


    Trockene Augen hatte ich schon vorher, durch Monoprost und vorher Brimonidin sind sie auch noch etwas trockener geworden, da muss man gegen angehen mit viel trinken, blinzeln, befeuchtenden Tropfen, aber das war vorher schon.


    Positiv ist doch, dass Dein Sehnerv noch nicht geschädigt ist, das ist schon mal viel wert. Du kannst jetzt noch sehr gut entgegen steuern. Vielleicht hast Du auch "nur" okuläre Hypertension, d. h. hohen Augeninnendruck, aber kein Glaukom.


    Einige Augenärzte empfehlen auch, vor der Tropftherapie SLT Laser. Das hat wohl sehr wenige bis keine Nebenwirkungen, kann beliebig oft wiederholte werden und erspart vielen zunächst 1-5 Jahre im besten Fall die Tropfen. Ist sogar eine Kassenleistung. Vielleicht wäre das etwas.


    Dann bitte unbedingt darauf achten, dass es SLT und nicht ALT ist - ALT ist veraltet und risikoreicher, das darf man wohl auch nur wenige Male durchführen.


    Ich selber habe ja Phake Linsen gegen die hohe Kurzsichtigkeit. Es hat mir ein tolles Lebensgefühl gegeben aber kann wohl auch für die Entwicklung des Glaukoms (mit-) verantwortlich sein. Bei vielen geht es gut, bei einigen nach einer Zeit nicht - wie bei mir.


    Ich denke, jenat hat recht - ich würde es in Deinem Fall nicht anraten und Deine Augenärztin wird Dir das sicher auch bestätigen.

    Mandy ich freue mich sehr für Dich! =)


    Und ich nehme übrigens auch Cellagon Vitale Plus. Ich denke, das und auch La Vita sind sehr gute Produkte. Cellagon sollte man mit Omega3 Fettsäuren nehmen, meinte meine Bekannte, die Beraterin für Cellagon ist. Also nehme ich Omega 3 Kapseln zusammen mit Cellagon.

    Hallo zusammen,


    gestern hatte ich meine Untersuchung bei meinem Haus-Augenarzt. Ich habe dieses Mal wieder ein OCT und kein Gdx gemacht, weil das Gdx Gerät - sowohl seins als auch die Methode - jetzt auf dem absteigenden Ast ist und praktisch nur noch OCT gemacht wird.


    Der Druck war korrigiert RA knapp 17 und LA 16, also im Zielbereich. Gesichtsfeld war unverändert und OCT auch. Damit war er war zufrieden. =)


    Er meinte zwar, es sei "nicht nichts", da sei ein Befund: rechts außerhalb des Normbereichs, links grenzwertig, im OCT Ausfälle die nicht mehr nur altersgemäß sind.


    Aber momentan sei es "stationär" und so soll es bleiben, sagte er. Ich bin sehr froh und dankbar, denn Stabilität ist ja ein Grund zum Hüpfen, wie ich hier im Forum gelernt habe. :lachen::Freuen: Der AA erwähnt immer wieder die Operation, wo meine Phake Linsen entfernt und am besten, um später nicht nochmal operieren zu müssen, direkt ein Linsentausch gemacht wird (Katarakt-OP). Die Meinung vertritt Prof. Dietlein auch und auch Frau Dr. Heinrich fand das eine valide Option.


    Wann der Zeitpunkt ist, wird zusammen mit der Uniklinik Köln mit Prof. Dietlein entschieden. Momentan rät Prof. Dietlein von einer OP hat, ich müsste mir zurzeit keine Gedanken machen.


    So kann ich mich - hoffentlich in nicht allzu naher Zukunft - dann in Ruhe Gedanken machen, wo und wie, ob zu den künstlichen Linsen ein iStent inject dazu kommt, oder was für Möglichkeiten es gibt.


    Umso froher bin ich über die Stabilität, da ich seit November ein Antidepressivum nehme: Citalopram 10 mg (Minimaldosis, wird ggf. nochmal etwas erhöht).


    Der Druck im Dezember war RA 18 und LA 19, was mich beunruhigt hatte, aber wohl nur ein Ausreißer war. Interessant: zu dem Zeitpunkt hatte ich starke Verspannungen und Blockaden in der Hals- und Brustwirbelsäule, war ein paar Mal beim Chiropraktiker, der mich wieder gerichtet hat. Könnte ja auch damit zusammen hängen.


    Ich weiß auch, dass Antidepressiva bei Glaukom nicht ideal sind; die meisten wie trizyklische Antidepressiva sind ja kontraindiziert. Die Neurologin hat sich nach Beratung mit ihren Kollegen und ihrer Chefin für Citalopram entschieden, und sowohl mein Haus-AA und Prof. Dietlein finden das auch in Ordnung.


    Auch die Literatur empfiehlt bei Glaukom am ehesten u.a. Citalopram (aus der Wirkstoffgruppe Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, Abkürzung SSRI).


    Meine Therapeutin hatte mich angeregt, zum Neurologen/Psychiater zu gehen, da trotz Fortschritte und meiner Mitarbeit die Ängste und auch grundlose Traurigkeit immer schlimmer wurden.


    Es hat alles nichts mehr genützt, weder gute Ernährung, Sport, viel frische Luft, Vitamine, Nahrungsergänzungsmittel, Entspannung, Übungen wie EMDR und andere körperlich wirksamen Übungen. Blutbild, Hormonspiegel, Schilddrüse usw. alles in Ordnung.


    Die Depression kam schleichend, in Wellen, über Jahre hinweg und Situationen wie die Glaukomdiagnose 2020 und der Klinikaufenthalt haben es nochmal verstärkt. Durch das Citalopram fühle ich mich soviel besser, die Ängste haben sich reduziert, die grundlose Traurigkeit ist weg.


    Ich fühle mich noch nicht ganz wieder wie früher, aber bin zumindest jetzt viel besser in der Lage, mit den Dingen umzugehen - natürlich war ich gestern vor dem Augenarzttermin ziemlich nervös und auch ängstlich, aber kein Vergleich zu den Malen vorher.


    Die guten Angewohnheiten (Sport, frische Luft usw.) behalte ich bei, und jetzt kann ich viel besser an mir arbeiten.


    Vielleicht gibt es hier im Forum noch andere, die Antidepressiva benötigen - vielleicht ist Citalopram auch für Euch eine Möglichkeit.

    Ich bin Mitte Dezember nach genau 6 Monaten nach meiner Zweitimpfung mit Moderna geimpft worden. Die Erst- und Zweitimpfung waren mit Biontech, jetzt gab es "nur" noch Moderna, aber das war in Ordnung.


    Die Nebenwirkungen waren nicht schlimmer als bei Biontech nach der 2. Impfung, dieses Mal sogar keine erhöhte Temperatur, nur Gliederschmerzen und Schlappheitsgefühl für 2 halbe Tage.


    Mir hat der Arzt gesagt, dass die Kreuzimpfung sogar besonders effektiv sei. Also muss Moderna nicht unbedingt schlecht sein - aber natürlich ist es eine individuelle Entscheidung und Präferenz.


    Und sowieso ist weiterhin Vorsicht geboten...FFP2 Masken scheinen auch erheblich zu wirken. Ein Bekannter hat an einem Technikpult zusammen mit einem anderen über eine Stunde etwas vorbereitet. Beide trugen FFP2 Masken, einer wurde danach positiv getestet, der andere gar nicht. Über den Impfstatus weiß ich nichts, aber dass keine Übertragung trotz Arbeitens Schulter an Schulter stattgefunden hat, ist ja erfreulich.


    Parchita ich unterstütze Deinen Aufruf voll und ganz. Ich finde, Impfung ist ein wesentlicher Bestandteil zur Pandemiebekämpfung. Ein Bekannter hat mir zwar gesagt, dass alle Versuche mit mRNA zum Tod der Versuchstiere in den 90-er Jahren geführt hätten und somit die Impfung gefährlich sei, aber ich vertraue da lieber meiner naturheilkundlich ausgerichteten Hausärztin (Internistin) und meinem Augenarzt und Prof. Dietlein, die alle die Impfung empfohlen haben.

    Zur Glaukomsprechstunde in einer Klinik habe ich meine Überweisung vom Augenarzt bekommen - aber Nachfragen ist sicher das Beste, dann weißt Du genau, was Du mitbringen musst.


    Wenn Du mal in eine Klinik für eine Tag-Nacht-Druckmessung (meist 3 Tage) gehst, braucht man vom Augenarzt einen Einweisungsschein. Das ist ein Unterschied, und als ich in der Klinik war, hatte jemand vor mir in der Schlange Ärger, weil sie nur eine Überweisung und nicht diesen Einweisungsschein hatte.


    Ich rufe deshalb auch immer vorher an und frage genau, was man mitbringen muss. Übrigens kann/darf einem der Augenarzt eine Überweisung oder Einweisungsschein nicht verweigern.


    Was das Gdx anbelangt, so habe ich auch ein paar Gdx von meinem Haus-Augenarzt und mache im Januar nochmal eins, um einen Vergleich zu haben. Allerdings wurde beim letzten Mal auch schon ein OCT gemacht, weil das Gdx Gerät mal ausgefallen wird und demnächst abgeschafft wird. Es stimmt schon, das ist nicht mehr state of the art - bei mir allerdings komischerweise oft vergleichbarer/aussagekräftiger als manche OCT Messungen.


    Trotzdem: OCT ist sicher der richtige Weg, neben Druckmessung und Gesichtsfeldanalyse.


    Bzgl. Citalopram möchte ich noch etwas sagen: seit 1,5 Wochen nehme ich das auch ein. Bei mir wurde eine mittelschwere Depression festgestellt und ich habe sehr lange alles andere ausprobiert, was ich natürlich noch weiterführe: gesunder Lebensstil und Ernährung, sehr viel an die frische Luft, Sport, Entspannungsübungen, Dinge die mir gut tun.


    Dazu Therapie seit ein paar Monaten, die ich selber bezahle, um nicht ewig warten zu müssen. Mein Job macht mir trotz manchmal nerviger Tage Spaß und meine Partnerschaft ist sehr glücklich, daran liegt es nicht.


    Heißt, manchmal führt an Antidepressiva kaum ein Weg vorbei bzw. es ist das kleinere Übel. =( Ich habe erstmal starke Ängste bekommen wegen des Glaukoms. Die Psychiaterin hat recherchiert, sich mit anderen Kollegen und Chef beraten und mir Citalopram als das best verträglichste Mittel verschrieben. Mein Haus-Augenarzt und Prof. Dietlein in Köln sehen das Mittel als geeignet an und haben keine Bedenken (klar, jedes Medikament und Antidepressivum erhöht das Risiko, aber das haben sie als absolut vertretbar angesehen).


    Das nochmal als Information, falls es bei Dir (pder anderen) auch eine Phase geben sollte, in der Du ggf. doch Antidpressiva benötigst. Wenn Du ein Normaldruckglaukom hast, hast Du wahrscheinlich eher niedrigen Blutdruck, oder? Bei mir ist es jedenfalls so und wenn mein Blutdruck etwas erhöht würde, würde mir das sogar in jeder Beziehung gut tun.


    Auf jeden Fall alles Gute für die nächsten Schritte!

    Man sollte sich etwas von der Vorstellung lösen, dass es sich bei Rhopressa um ein Wundermittel handelt. Es senkt gemäß der klinischen Studien den Augendruck um ca. 25%, was mit anderen Wirkstoffen (jeweils für sich) ebenfalls erreicht und teilweise übertroffen wird.


    Ich würde es so beschreiben wollen, dass Rhopressa ein weiterer (zusätzlicher) Pfeil im Köcher der Wirkstoffe ist, den man tendenziell eher erst dann zusätzlich nutzen sollte, wenn andere bewährte Wirkstoffe alleine nicht den erwünschten Erfolg bringen.

    Ja, das stimmt. Ich wollte mit meiner Info auch nicht ausdrücken, dass Rhopressa alle Probleme lösen wird. Ich fand es nur positiv, wenn ein weiterer Wirkstoff auf den Markt kommt und somit die Möglichkeiten einer Tropftherapie erweitert.


    Bei mir kommen nämlich keine Betablocker in Frage wegen niedrigen Blutdrucks und auch nicht (mehr) Brimonidin, aus dem gleichen Grund. Trusopt hatte bei mir null Effekt, im Gegenteil. Daher, wenn Monoprost nicht mehr ausreichen sollte, wäre ich für einen neuen Wirkstoff dankbar.


    Wenn eine Kombi mit Prostaglandinen käme, wäre das noch besser....


    Wie gesagt, ich wollte die Info nur weitergeben, weil es mich überrascht hat, wie sicher sich Prof. Dietlein schien, dass Rhopressa bald kommen würde. Aber lassen wir uns überraschen...

    Naja- das sollte doch immer so sein, dass alle Faktoren in einen Korb geworfen werden. Einen Zieldruck auszusprechen heißt ja nicht, dass wenn man den auf 16 legt und man feststellt, dass auch bei Druck 18-19 alles stabil ist, dass man die 16 in Stein gemeißelt nicht ändern darf.


    Ja, das macht mein Augenarzt zu Hause ja auch. Ich hatte - im Auftrag meines Augenarztes - noch einmal spezifisch nach meinem Zieldruck gefragt, und Prof. Dietlein bestätigte <= 18, also war ich noch im Rahmen.


    Er wollte, glaube ich, damit ausdrücken, dass es nicht eine Katastrophe sein muss, wenn man bei einer Messung mal drüber ist - solange sich alles im stabilen Rahmen bewegt. :)

    Aber Gratulation zu den guten Befunden, Grund zum hüpfen

    Danke! :) :)

    Anfang der Woche war ich bei Prof. Dietlein (Augenklinik Köln). Er meinte am Schluss in einem Nebensatz, dass Rhopressa kommen würde. Im Internet finde ich dazu noch nichts - die letzten Meldungen beziehen sich auf die Zulassung der EMA. Die ist ja da, nur sind die Tropfen noch nicht in Deutschland verfügbar.


    Es war am Ende unseres Gesprächs und ich habe leider nicht näher nachgefragt, da ich schon einige andere Fragen gestellt hatte.


    Aber vielleicht weiß Prof. Dietlein mehr aus den Fachkreisen...man darf hoffen. =)

    Hallo zusammen,


    ich war am Dienstag bei Prof. Dietlein im MVZ der Uniklinik Köln. Herausgekommen ist:


    - Druck korrigiert RA 18, LA 17. Nicht super, aber okay. Interessante Bemerkung von Prof. Dietlein: "Zieldruck" sei nicht immer ausschlaggebend, weil der Druck schwankt und sensible Personen dann gleich denken, sie hätten das Ziel verfehlt. Er plädiert dafür, mit Augenmaß (!) alle Faktoren anzuschauen.


    - Gesichtsfeld gut, das bin ich gar nicht mehr gewohnt - ich habe mich echt gefreut, weil ich mit höherem Druck gerechnet habe wegen Stress in den letzten Wochen, so dass ich gleich viel besser war. Das Gerät war auch angenehmer - ich weiß es nicht...aber schön, ein gutes Ergebnis zu haben.


    - OCT: "nicht groß verändert". Kleine Veränderungen sind auch der starken Kurzsichtigkeit und schrägem Sehnerveneintritt geschuldet - es scheint dann mal besser oder schlechter (s. "Verbesserung" des OCT bei Frau Dr. Heinrich) - mit Blick ins Auge stabil


    - Kein Handlungsbedarf, und - sehr beruhigend für mich - momentan nicht nötig, über irgendwelche OPs nachzudenken. Weiterhin Tropftherapie mit Monoprost, regelmäßige Kontrollen, vernünftiger Lebensstil


    - Bzgl. Phake Linsen ist er eher gelassen: man weiß nicht, ob in 3 oder 20 Jahren Handlungsbedarf ist und da ich bereits 9 Jahre damit lebe ohne größere Schäden, rät er zu den o.g. Punkten, solange es so bleibt


    - Normaldruckglaukom und Ausdauersport: in Maßen, nicht übertreiben. Und gerade ältere Marathonläufer mit einem Ruhepuls wie ein 30-jähriger Profisportler - das sei einfach nicht gesund. (das ist eh' nichts für mich, 1-2 Mal die Woche Sport mit Work-Out Kursen, Cross Trainer, Geräte, dazu noch wandern reicht mir voll und ganz)


    - Wiedervorstellung bei ihm in 1 Jahr, Kontrollen beim Haus-AA wie gewohnt ca. alle 3 Monate


    Ich bin echt erleichtert und glücklich aus dem MVZ gegangen. =) Und es war eine gute Entscheidung, dorthin zu gehen und nicht in die hektische Uniklinik. Das OCT muss ich ja sowieso bezahlen und man macht im MVZ in Ruhe die Untersuchungen und hat mehr Zeit für das Gespräch, was mir wichtig ist.


    Eine Info noch, die interessant sein könnte: Rhopressa Augentropfen werden (bald) kommen. Ich weiß, dass das schon seit längerer Zeit ein Thema ist und man darauf wartet, aber sicher ist Prof. Dietlein gut informiert.


    Wünsche Euch allen ein schönes Wochenende. =)

    Ursprünglich vermute ich als Ursache den 3 Tägigen Selbstversuch meinen Kiefer durch offenhalten ohne Aufbiss zu entspannen was aber noch mehr Verspannungen zur folge hatte.

    Es tut mir leid, dass Du solch schlechte Erfahungen gemacht hast. :( Hast Du mal beim Zahnarzt nach eine Beißschiene gefragt? Ich trage eine, weil ich nachts mit den Zähnen knirsche, was auch Verspannungen im Kopf, Nacken und Kiefergelenk zur Folge hat. Das kann auch helfen.


    Ich gehe übrigens nicht zum Osteopathen, sondern zu einem Chiropraktor wegen Kopfschmerzen/Nackenschmerzen. Der war Manualtherapeut und hat eine mehrjährige Ausbildung, wendet sanfte Chiropraktik an, nicht nur "einrenken" oder, salopp gesagt, "Knack und Back". Der schaut überall ganzheitlich hin, lässt einen laufen - und ich habe seitdem weniger oft Kopfschmerzen und muss weniger Schmerzmittel nehmen.


    Der Erfolg ist also messbar.


    Damit will ich nicht sagen, dass Osteopath keine gute Wahl sei. Es kommt sicher auf die Beschwerden an...ich wollte diesen Punkt einfach auch noch nennen, denn manchmal sucht man ja einige Zeit, bis man das Richtige findet, oder die Kombination macht's.

    Ich war bei Prof. Dietlein in der Privatsprechstunde (immer dienstags vormittags), das kostet zwar etwas, aber dort ist mehr Ruhe und man hat auch mehr Zeit für das Gespräch, was mir sehr wichtig war. https://augenpraxis-stadtwaldguertel.uk-koeln.de/


    Ich fand Prof. Dietlein sehr gut, auch wenn bei mir noch keine OP ansteht und das hoffentlich noch eine Weile so bleibt.


    In der UK Köln war ich dann auch auf sein Anraten hin (das ging auf gesetzliche Krankenkasse mit Einweisungsschein vom Haus-Augenarzt). Dort fand ich es okay, aber natürlichs sehr hektisch, stressig...die Assistenzärzte variierten von bis, aber das ist ja überall so.


    Der Vorteil war, dass ich - wie vorher von mir gewünscht, aber sonst ggf. nicht berücksichtigt worden - Prof. Dietlein die Oberarztgespräche mit mir geführt hat, weil ich vorher im MVZ am Stadtwaldgürtel war.


    Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung!

    - 3-Monats-OCT zeigt zum allerersten Mal seit 2 bzw 3 Jahren sowas wie Stabilität.

    Das freut mich sehr für Dich! :oD:huepfen: Und stoße mit Dir und für Dich :anstossen: an.

    Und die Stabilität soll schön so bleiben. =)

    Ich glaube, die Änderungen im Lebensstil, die richtige Tropftherapie usw. wirkt sich jetzt positiv aus, und das ist toll!

    Vorgestern war ich bei meinem Hausaugenarzt. Der Druck war sehr erfreulich bei 16 korrigiert (gemessen 14, +2). =) Zieldruck ist 18, möglichst drunter.


    Beim Blick ins Auge hat sich auch nichts geändert. Über das Gesichtsfeld hat er nichts gesagt, das habe ich vergessen nachzufragen. Als das Gesichtsfeld mal schlechter geworden ist, hatte er das erwähnt.


    Diese Methode ist bei mir sowieso wackelig, sehr tagesformabhängig. Ich weiß nicht, ob es eine Rolle spielt, aber ich war schon seit Kindheit an sehr schlecht im Finden von Dingen (noch vor der Kurzsichtigkeit); ich konnte und kann davor stehen und sehe es einfach nicht....


    Die Ergebnisse beim Gdx haben sich nicht verändert, der NFI (Nervenfaserindex) liegt weiterhin bei RA 26 und LA 29; der kritische Wert beginnt ab 30. Leider konnte ich keinen Ausdruck mitbekommen, da die Übertragung zum Ausdrucken nicht funktioniert hat. Naja, Hauptsache, die Bilder sind im System.


    Da das Gdx in letzter Zeit immer mal wieder ausgefallen ist, wurde gleichzeitig - ohne Extrakosten, fand ich super - ein OCT gemacht. Dort sind kleine Schäden am LA; es gibt es ein paar gelbe Bereiche außen, sonst alles grün. Ein paar der Tortenstücke sind auch gelb. Beim rechten Auge gibt es ein paar Schäden, auch in rot, außen. Auch ein paar der Tortenstücke sind rot.


    Das kann ich nicht so wirklich beurteilen. Der AA meinte auf meine Fragen, wie die Schäden im OCT zu beurteilen sind, dass da natürlich "nicht nichts" ist, aber es erst einmal nur ein "Punkt in der Luft" sei und jetzt eine neue Historie mit Verlauf angefangen würde.


    Da der Druck gut ist, Gesichtsfeld wohl stabil und Gdx stabil, meinte der Arzt sogar, dass alle 6 Monate ein bildgebendes Verfahren reichen würde. Ich mache aber nächstes Mal nochmal ein Gdx, da es bei mir gut funktioniert und ich Vergleichbarkeit habe, dann OCT, so dass ich alle 3 Monate ein Bild habe - ich gehe da lieber auf Nummer sicher.

    Tropftherapie mit Monoprost bleibt unverändert, Kontrolle in 3-4 Monaten. Der AA war insgesamt zufrieden.


    Anfang November gehe ich zu Prof. Dietlein nach Köln, dann ist das halbe Jahr nach der Klinik um. Chanceline ich werde ihn auch nach Dr. Enders wegen evtl. schwieriger Papillen-Anatomie fragen. Frau Dr. Heinrich werde ich erst bei neuen Fragestellungen, Änderungen, Entscheidungen oder wenn ich nochmal eine zweite/dritte Meinung brauche, konsultieren.


    Zu Hause habe ich das OCT mit dem Bild von Frau Dr. Heinrich verglichen, aber das ist eventuell ein anderes Gerät, da der Ausdruck nicht diese Tortenstücke enthält.


    Ich habe etwas Bedenken, dass die OCT-Methode bei mir nicht so aussagekräftig ist und wenn das Gdx mal weg fällt (sie werden es sicher nicht ersetzen sondern nur noch mit OCT arbeiten), dann weiß man bei mir nicht, ob es sich wirklich verschlechtert hat oder nicht....es wäre für mich fatal, weitreichende Entscheidungen wie z. B. Linsentausch zu treffen und es liegt dann nur an der Messung.


    Die deutliche Verbesserung des OCT bei Frau Dr. Heinrich gegenüber dem vom Dezember letzten Jahres hat ja gezeigt, wie sehr es schwanken kann.


    Ich denke aber, ich kann dankbar und zufrieden sein, wie es momentan ist. Je später neue Entscheidungen durch Verschlechterungen (Änderung Tropftherapie, SLT, Phake Linsen/Linsentausch etc.) anstehen, desto besser. =)

    So, jetzt komme ich endlich dazu, von meinem Besuch in Neuss bei Frau Dr. Heinrich zu berichten. Die letzten Wochen waren ausgefüllt, sowohl von der Arbeit, viel (Übernachtungs-)Besuch und einem Wochenende bei meinem Patenkind. =)


    Folgendes ist heraus gekommen:

    • Druck 18 und 19, als sie nachgemessen hat (das Pustegerät misst bei mir manchmal zu hoch). 18 ist Grenze Zieldruck, 19 zu hoch. Das macht ihr aber keine sonderlichen Sorgen
    • Weiterhin eine leichte Engwinkel-Komponente durch die Phake Linsen, keine Verschlechterung
    • Die leichte Linsentrübung ist nicht weiter fortgeschritten
    • Sehnerv beim Schauen "nicht so schlecht".
    • Beim OCT ist sie fast vom Stuhl gefallen. :O Sie hat x Mal mit dem vom Dezember verglichen, weil es wesentlich besser (!) ausgefallen ist, was ja eigentlich nicht sein kann. Sie konnte es sich kaum erklären. Ihre Annahme - mit Fragezeichen - ist, dass ggf. an einer anderen Stelle gemessen wurde und OCT bei mir "nicht so aussagekräftig ist und es schwierig ist, damit einen Verlauf herzustellen".
    • Zum Gesichtsfeld hat sie nichts gesagt, ich habe es noch nicht mit den alten Befunden verglichen. Ich musste und muss den Besuch erstmal sacken lassen, es hat mich psychisch (auch durch die lange Fahrt) sehr angestrengt. Außerdem ist Gesichtsfeld bei mir immer extrem tagesformabhängig.
    • Keine Therapieänderung, weiterhin 1 x abends Monoprost

    Beim OCT - gleiches Gerät, gleiche Bedienerin - hatten sie etliche Male gemessen und die Messung so lange wiederholt, bis es stimmt. Aber schade, dass diese Methode bei mir nicht ganz aussagekräftig ist. =(


    Daher finde ich es nicht schlecht, bei meinem Haus-Augenarzt weiterhin ein Gdx zu machen - auch wenn es eine ältere Methode ist, bei mir funktioniert sie und ich bekomme vergleichbare, aussagekräftige Bilder. Das ist ja auch schon was. Bei Prof. Dietlein in Köln werde ich ja auch weiterhin OCT machen.


    Frau Dr. Heinrich hat mir Stabilität bescheinigt, aber auch, dass meine Augen "nicht gut" seien - sie meinte, wenn sie gut seien, müsste ich nur 1 x im Jahr kommen. Das hat mich etwas verunsichert. Ich dachte, was ich sonst vom Augenarzt höre und auch hier im Forum lese ist, dass Stabilität was Gutes und das Ziel ist, denn eine Verbesserung an sich gibt es ja nicht....


    Bei mir sieht sie im Gegensatz zu meinem Haus-Augenarzt keinen Sinn, auch mal SLT zu machen, konnte mir aber nicht erklären, warum. Falls Monoprost mal ausgereizt wäre, könnte ich Betoptima zusätzlich nehmen, das seien leichtere Betablocker, auch bei Normaldruckglaukom zu empfehlen.


    Irgendwann wird ja das Thema Herausnehmen Phake Linsen und ggf. Linsentausch akut. Ob dann die neue Linse direkt mit Stent kommt oder welche OP-Methode, muss dann entschieden werden, wenn es konkret wird.


    Frau Dr. Heinrich hat weder eine Empfehlung oder Warnung für das reine Herausnehmen der Phake Linsen noch für den Linsentausch gegeben. Man könnte "beides machen", so wie man es bevorzugt.


    Mir schwirrte irgendwann der Kopf, als sie davon sprach, dass ich auch einen Provokationstest (?) machen könnte um zu sehen, ob der Druck ansteigt und wie es mit dem Kammerwinkel ist. Da sie es aber nicht explizit empfohlen hat sondern nur als entfernt "könnte man", möchte ich mich damit momentan nicht beschäftigen. Dazu muss ich mir auch nochmal meine Notizen anschauen.


    Ich finde Frau Dr. Heinrich sehr gut, lese hier ja auch, dass sie es ist - aber ich komme manchmal mit ihrer Art zu erklären nicht ganz klar bzw. verstehe nicht so gut wie bei meinem Haus-Augenarzt oder Prof. Dietlein. Das liegt bestimmt nicht an ihr, aber ich muss mich sehr anstrengen, um ihr zu folgen und manchmal sind die Informationen sehr dicht, gleichzeitig jedoch voller Konjunktive und Möglichkeiten und nicht ganz klar (für mich).


    Wir sind so verblieben, dass ich jetzt erstmal weiter zu meinem Haus-Augenarzt gehe und halbjährlich nach Köln. "Sie kommen zu mir, wenn Sie mich brauchen", meinte sie - also wenn sich was ändert, ich nochmal ihren speziellen Rat brauche oder eine Entscheidung ansteht. So werde ich es auch halten.


    Ich bin zumindest froh, dass OCT - auch wenn nicht ganz aussagekräftig - zumindest keine Verschlechterung zeigt, beim Blick ins Auge auf den Sehnerven keine böse Überraschung kam und auch Kammerwinkel und Linse stabil sind.


    Ich denke, damit kann ich erstmal leben.


    Am 26.08.2021 bin ich bei meinem Haus-Augenarzt mit Druckmessung, Gesichtsfeld vom anderen Auge (dort wird immer nur eins bei einem Termin gemacht) und Gdx-Messung.


    Morgen geht's nochmal für eine Woche in Urlaub, in einer Ferienwohnung an einem See. =) Hoffentlich spielt das Wetter mit, ein bisschen Sommer wäre schön. :11:

    Viel trinken, regelmäßige mäßige Bewegung, abends salziges knabbern. Das ist schon viel was Du tun kannst.


    Prof. Flammer hat in seinen Ernährungstipps auch noch Magnesium zur Einnahme, was aber letzten Endes nichts mit dem Blutdruck so zu tun hat, als dass Mg den erhöhen soll.

    Falls Du Mg nimmst wäre zu beachten, dass Du das spätestens zw. 13 und 14 Uhr am Tag einnimmst, damit es den RR nachts nicht mit weiter senkt.

    Ja, diese Tipps beherzige ich bereits und das tut mir auch gut. Ich hätte gerne noch mehr Erfolg, aber wie Du sagst, ist es echt schwer, den Blutdruck zu steigern und eine kleine Verbesserung ist auch was wert. =)


    Ich nehme jeden Morgen eine Portion Magnesiocard (10 nmol) zum Trinken ein, und abends Gingko 120 mg und hoffe, dadurch die Durchblutung zu verbessern.


    Den positiven Effekt, den ich bemerke, ist dass ich wesentlich seltener Kopfchmerzen/Migräne habe (ist bei mir schwer abzugrenzen, wahrscheinlich Spannungskopfschmerzen und eine Migräne, die sich ab und zu "drauf setzt"), und darüber freue ich mich natürlich. =)

    Da drücke ich Dir die Daumen, dass die RR-Kontrolle gut ausfällt!

    So, ich habe meine 24-Stunden-Blutdruckwerte bekommen. Sie sind etwas besser ausgefallen als letztes Mal! Immer noch niedrig, so der niedrigste diastolische Wert 1 x bei 46. Beim letzten Mal war es sogar 43. Im Mittelwert habe ich den diastolischen Wert nun 64 anstatt 60. Immerhin. Bei der Schlafphase knapp 60 anstatt 56.


    Meine Ärztin fragte, ob ich an dem Tag "herum gehüpft" sei, weil es etwas besser geworden ist. Das Gegenteil war der Fall - ich habe mich recht matt gefühlt, da es sehr schwül war und ich nachts auch noch Kopfschmerzen bekam. Oft sind die Vorboten von Kopfschmerzen bei mir ein "bematschtes" und erschöpftes Gefühl.


    Da ich normalerweise wesentlich fitter bin, nehme ich an, dass meine Werte unter normalen Umständen noch besser gewesen wären.


    Wie gesagt, seit Tag 1 (!) von Monoprost nach Absetzen Brimonidin ist es deutlich spürbar und mein Mann nimmt es ebenfalls wahr, dass ich weniger müde und k.o. bin, vor allem abends.


    Ich werde diese Kontrolle sicher nochmal wiederholen und dann hoffentlich ohne Kopfschmerzen und unter "normalen" Randbedingungen. Soweit bin ich ganz zufrieden. =)


    Wenn jemand noch einen Tipp hat, den Blutdruck zu steigern, außer salzhaltiger Kost am Abend (wie Prof. Flammer in seinem Vortrag gesagt hat), freue ich mich.


    Schönes Wochenende! =)

    Ja, das denke ich auch.


    Dass es etwas kompliziert ist, habe ich daran gemerkt, dass Frau Dr. Heinrich ausführlich und differenziert Stellung genommen hat, und was ich heraus gehört bzw. mir notiert habe, war


    a) diese Probleme gibt es mit Phake Linsen, aber selten

    b) sie denkt, dass bei mir es ein Problem geben könnte/geben wird wegen Platzmangels, wenn die eigene Linse aufquillt, und ggf. dadurch etwas Verstopfung des Ablusses entsteht

    c) sie schätzt, dass dieses System irgendwann "kippt" - aber weiß natürlich nicht, wann genau und

    d) solange alles stabil ist, ist kein Handlungsbedarf


    Ich mache mir bei den Arztbesuchen immer vorher Notizen, um gezielt und effektiv fragen zu können, und schreibe z. T. auch mit, was der Arzt/die Ärztin sagt.


    Wenn jemand viel und schnell wichtige Dinge erklärt, ist es manchmal eine Herausforderung für mich, zuzuhören und mitzuschreiben. Dann konzentriere ich mich manchmal mehr auf's Zuhören und schreibe hinterher Dinge auf.


    Daher bitte nicht wundern, wenn die Infos z. T. etwas vage oder missverständlich erscheinen. Bei Frau Dr. Heinrich war mein Mann dabei und hat ebenfalls Notizen gemacht. Hinterher haben wir verglichen - einiges haben wir zwar nicht widersprüchlich, aber leicht unterschiedlich und mit anderem Schwerpunkt verstanden - da spielt wohl auch der Kopf mit eine Rolle. ;o)

    Dementsprechend reagieren die meisten AA an der Spaltlampe mit einer Mischung aus Faszination und Erschrecken (wenn sie die Linsen überhaupt entdecken). Habe ich zigmal erlebt.

    Ja, das stimmt, ist mir auch oft so gegangen. Mein jetziger Haus-AA hat einen Praktikanten/Medizinstudenten mal in meine Augen schauen lassen, damit der auch mal was Ungewöhliches sehen kann. ;)


    Das wurde Dir ja schon im Vorfeld als Risiko benannt und 3 Augenärzte haben Dir diesen Zusammenhang bestätigt.

    Nicht so ganz. Wie gesagt, Prof. Dietlein sagt es *kann* ein Zusammenhang bestehen, aber er ist sich da absolut nicht sicher. Mein Haus-AA meint, es könnte gut sein, und er würde mir auf jeden Fall spätestens mit 60 eine Entfernung der Phake Linsen + Linsentausch empfehlen.

    Andreica schrieb' am Anfang, "Prof. Dietlein sieht keine Probleme mit den ICLs, Frau Cybulska meinte, sie kennt die ICLs nicht so gut".

    Ich weiß nicht, ob ich mich missverständlich ausgedrückt habe - Frau Dr. Cybulska-Heinrich setzt die Phake Linsen sogar selbst ein und meinte, es käme selten vor, dass diese Probleme machen, aber bei mir könnte es sein.


    Wieder eine Vermutung - hätte, könnte....


    Druckanstiege gab es in früheren Versionen der Linsen häufiger, die neuen EVOs und 4+ haben mehrere kleine Löchlein in der Linse, so muss das Kammerwasser nicht um die Kunstlinse rumschwimmen, sondern kann fröhlich mittendurch

    Ja, meine Linsen haben aus dem Grund auch ein kleines Löchlein.


    Mein Druckanstieg nach Einsetzen der Phake Linsen war nicht plötzlich und nicht sprunghaft oder signifikant, sondern so, dass es auch an anderen Ursachen liegen kann.


    Pigmentabrieb habe ich schon etwas verstärkt, aber auch hier ist kein eindeutiger oder monokausaler Zusammenhang mit den Phake Linsen zu erkennen.

    Ich kann schon verstehen, daß Du an Deinen Phake Linsen hängst und hoffst, durch engmaschigste Glaukomkontrollen den Schaden am Sehnerven zu begrenzen. Aber das kann eine gefährliche Strategie sein.


    Wie Biberchen auch schrieb, warte ich ab und beobachte. Momentan rät mir ja niemand,*jetzt* zu handeln. Es kommt auch darauf an, ob es eine Progression gibt - wie gesagt, waren die 2 Gdx stabil, Druck und Gesichtsfeld auch. Jetzt warte ich auf das 2. OCT, dann weiß ich nochmal mehr.


    Frau Dr. Heinrich meinte auch, solange es stabil bleibt, sieht sie keinen Bedarf die Phake Linsen zu entfernen. Aber falls es anhaltende Progression gibt und sich der Verdacht verdichtet, steht das natürlich im Raum.


    Sie vermutet, genau wie mein Haus-AA, dass es mit Mitte 50, oder 60 Jahren, so sein wird dass es zum Problem wird. Oder dass zumindest ggf. eine Glaukom-OP dran ist und laut Prof. Dietlein kann man wohl die Glaukom-OPs nicht mit Phake Linsen durchführen - zumindest nicht die, die er macht. Bin gespannt, was Frau Dr. Heinrich zu OP-Methoden bei Glaukom mit Phake Linsen meint.


    Wenn es Sinn macht und es nicht anders geht, werde ich natürlich die Phake Linsen entfernen und entscheiden, ob direkt Linsentausch oder wieder Brille. Ich hänge nicht so an den Phake Linsen, dass ich dafür ein sich verschlechterndes Glaukom in Kauf nehme, das ist klar.


    Aber dieser Schritt will wohlüberlegt sein und es wäre schade, das unnötig zu machen und keinen Vorteil davon zu haben und trotzdem ggf. Progression beim Glaukom.


    Solange keiner der Ärzte eine Dringlichkeit oder einen Handlungsbedarf feststellt, werde ich das nicht vorschnell vornehmen.


    Da brauche ich viel Weisheit in den Entscheidungen....


    Jetzt hoffe ich, dass die Untersuchung und das 2. OCT bei Frau Dr. Heinrich am 23.07.2021 stabil sein wird.


    Momentan schiebe ich die Aufregung noch etwas weg, ein paar Tage vorher wird sie sicher wieder ziemlich stark steigen....

    Ein Linsentausch kann Senkung bringen, aber das sind ganz oft nur wenige mmHg, wenn denn überhaupt dauerhaft eine Senkung bleibt.

    Hmm....neben meinem Haus-Augenarzt haben auch Prof. Dietlein und Frau Dr. Heinrich gesagt, dass bei mir früher oder später ein Herausnehmen der Phake Linsen plus Linsentausch wegen des Glaukoms ansteht, auch unabhängig von grauem Star.


    Sie sahen alle, dass die Phake Linsen Platz weg nehmen und ggf. auch dadurch Schäden am Sehnerv entstanden sind. Laut Frau Dr. Heinrich ist dies selten, kommt aber vor. (Man unterschreibt vor Einsetzen von Phake Linsen auch einen Disclaimer, dass das Risiko, an Glaukom oder grauem Star zu erkranken, minimal steigt).


    Den Linsentausch würden sie bei mir dann zeitgleich empfehlen, um a) die starke Kurzsichtigkeit, die momentan durch die Phake Linsen ausgeglichen ist, abzudecken und b) weil ich wahrscheinlich sowieso früher grauen Star bekomme und dann ein Linsentausch dran ist und sie dann nicht nochmal ran müssen mit einer extra OP.


    Hm, wieviele OCTs oder Gdx-Untersuchungen möchtest Du denn noch machen, wenn schon Stabilität bestätigt wurde?


    Das GF ist oft schwankend, liegt oft an einem selbst und nicht am Zustand der Augen, weil diese Untersuchung einfach anstrengend ist und man viel Konzentration braucht.

    Am liebsten ganz viele...! :denk: Die Stabilität ist momentan ja nur durch AID, Gesichtsfeld und 2 Gdx beim Haus AA bestätigt. Das ist ja keine enorm lange Zeit - allerdings wurden die Sehnervschäden auch erst im Mai 2020 erstmalig festgestellt und das zweite Gdx im Januar war stabil.


    Die Schäden müssen zwischen 2015 (OCT an meinem früheren Wohnort) und 2020 entstanden sein. Ende 2019/Anfang 2020 hatte mal bei Messungen ich erhöhten AID, dann hat mein Haus-AA das Gdx angeordnet.


    Er möchte gerne bei der nächsten Messung im August nochmal ein Gdx machen, weil es a) bereits 2 Bilder gibt, die man vergleichen kann und b) die trotz hoher Kurzsichtigkeit bei mir gut auswertbar waren.


    Danach werde ich mit ihm sprechen und ggf. auf OCT umsteigen, weil das Gdx ja eine ältere Methode ist, wie ich hier gelernt habe.


    Bei Frau Dr. Heinrich, die ich noch ein paar Sachen fragen werde, werde ich nochmal ein OCT machen - dann habe ich zumindest bei ihr 2 Vergleichsbilder.

    Vielmehr muss man vielleicht doch einfach schauen, was für einen selbst gut ist und einem gut tut. Und das natürlich optimalerweise mit dem AA zusammen.

    Ja, das ist mein Ziel. Sowohl mein Haus-AA und Prof. Dietlein haben mir nicht so viele Empfehlungen gegeben, nur abends salzhaltig oder Brühe essen - kein Problem, ich liebe es! - Magnesium und Gingko fanden sie gut, viel trinken natürlich auch. Bei allem, was Sport anbelangt oder Schwimmen im kalten Wasser haben sie eher abgewinkt.


    Bin gespannt, ob Frau Dr. Heinrich noch etwas in dieser Richtung sagt, sie ist ja Expertin für NDG und Flammer-Syndrom.


    Sie fand den Wechsel von Brimonidin auf Monoprost wegen des niedrigen Blutdrucks wichtig, das ist im Januar geschehen.


    Nun bin ich echt gespannt auf die 24-Stunden-Blutdruckmessung nächste Woche. Wie gesagt, bin ich abends viel weniger müde und meine auch, nicht mehr ganz so kalte Hände und Füße zu haben. Vielleicht hat die Umstellung der Tropfentherapie die ganz niedrigen diastolischen Werte beseitigt, das wäre schön.

    Vielleicht solltest Du mal reinlesen auf der Seite


    http://www.flammer-syndrome.ch

    Danke, das ist eine super interessante Seite! Den Vortrag von Prof. Flammer fand ich auch genial.

    Und wenn Du einen Haus-AA hast und bei Stabilität einmal zur "großen Kontrolle" in eine Klinik gehst oder zu Fr. Dr. Heinrich, dann bist Du doch super betreut. Oder siehst Du das anders?

    Ich denke auch. Vielleicht habe ich in meinem Bedürfnis, mich ausreichend zu kümmern, zu viele Fäden aufgemacht, da ich mir die Informationen zwar zeitnah besorgt habe, aber es natürlich gedauert hat, bis ich gut informiert war und bin durch die Bücher von Prof. Strempel, dieses Forum, die Vorträge vom Bundesverband...


    Und jetzt muss ich vielleicht ein paar Fäden auch wieder zumachen, entwirren, zusammenführen. ;o)


    Wie gesagt, ist es mir sehr wichtig, gewissenhaft zu sein und mich ausreichend zu kümmern, um nichts Wichtiges für mich zu verpassen. Und es ist (für mich) nicht immer so einfach, die richtige Balance zu finden.

    Andreica: Du hast andere Linsen. Da ist die Grundsatzfrage zu klären, ob das Gerät bei deinen Linsen korrekt misst.

    Meinst du das iCare Home Gerät oder die mobilen Messgeräte in der Klinik? Die sehen nämlich (fast) genauso aus wie das iCare Home Gerät. Ich gebe das mit den Phake Linsen zwar immer an, aber das ist ein Punkt, den ich Frau Dr. Heinrich beim nächsten Besuch fragen werde, vielen Dank für die Anregung!


    Oberon Diagnostik, wenn du Geld ausgeben willst, um wirklich zielgenau Ernährung und NEM zu bestimmen, wäre aus meiner Sicht sinnvoll.

    Ich werde ebenfalls Frau Dr. Heinrich bzgl. Ernährung und NEM fragen, und auch meine Hausärztin, die ich im Juli sehe (Internistin und Naturheilkundlerin, auf der Webseite steht sogar, dass sie ein Bioresonanz-Messgerät haben). Es geht mir nicht um das Geld für die Oberon Diagnostik, aber ich bin etwas zurückhaltend mit kompletter Ernährungsumstellung.


    Natürlich strebe ich danach, mich möglichst gesund zu ernähren und achte darauf, esse möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel, kaum rotes Fleisch, dafür Obst und Gemüse. Aber es gibt vieles, das ich nicht mag, und dann immer so genau darauf zu achten würde bei mir großen Stress erzeugen.


    Weiterhin würde das auch bedeuten, dass mein Mann und ich ständig separat und jeder für sich kochen müssten usw. - und gemeinsames Kochen und Mahlzeiten sind auch wichtig für uns - also würde das für mich permanenten Stress, Einschränkung und Verbot bedeuten.


    Ich behalte es im Hinterkopf, aber momentan eher nicht.... ;o)

    Hoffe, ich konnte dir helfen! Falls du Fragen hast, schreib mir jederzeit gerne!

    Danke, das war super hilfreich! =)

    Hallo Andreica,
    ich frage mich, welche Antwort Du da erwartest. Die meisten Pateinten kommen mit einem Augenarzt aus. Und was soll dabei herauskommen, wenn man ohne konkreten Anlaß von einem Augenarzt zum anderen geht.

    Zumal Du schreibst, daß bei Dir Stabilität besteht.

    Das ist auch mein Ziel, mit einem Augenarzt auszukommen. =);) Mein Augenarzt behandelt Glaukom, ist aber kein Glaukomspezialist wie Prof. Dietlein und Frau Dr. Heinrich und hier im Umkreis ist es ziemlich schwierig, einen Glaukomspezialisten zu finden und auch noch angenommen zu werden. Er hat mir Köln empfohlen, dort war ich zur Tag-/Nachtdruckmessung, was er ja nicht kann, und soll dort zusätzlich 2 x im Jahr zur Kontrolle hin.


    Bei Frau Dr. Heinrich war ich, insbesondere nach Lesen des Buches "Keine Angst vor dem Grünen Star", um die Komponente Normaldruckglaukom abzuklären und weil sie im Forum so stark empfohlen wurde. Ich gehe jetzt noch einmal hin - auch weil sie Spezialistin für trockene Augen ist, mein Haus-AA kann mir da nicht so gut weiterhelfen. Wenn sich nichts weiter ändert, bleibt es bei meinem Haus-AA und zusätzlich Uniklinik Köln, wie empfohlen.


    Die Stabilität ist auf dem GDx zu sehen. Hier im Forum habe ich gelernt, dass dies ja eher eine ältere Methode ist. Daher mache ich in Köln nach dem halben Jahr wieder ein OCT und noch einmal bei Frau Dr. Heinrich - dann habe ich zumindest mal einen Verlauf bzw. Vergleichswert im OCT, nicht nur GDx und Gesichtsfeld. Ich hoffe, dass die Stabilität auch wirklich da ist, sprich auch im OCT. Beim Gesichtsfeld hatte und habe ich oft solche Probleme und frage mich, wie aussagekräftig es ist...


    Bei meinem Haus-AA möchte ich dann auch gerne auf OCT umsteigen bzw. dies zusätzlich zum Gdx nehmen und dann auch bei ihm und seinen Geräten bleiben (plus Kontrolle in Köln, wie er und Prof. Dietlein es empfehlen).


    Ich habe kein Problem damit, mich zu informieren und zu kümmern, aber es fällt mir beim Thema "Augen" ziemlich schwer, mich (für einen Weg) zu entscheiden, da ich manchmal Angst habe, etwas wichtiges zu verpassen. =( Im sonstigen Leben kann ich das sonst recht gut, naja, ist vielleicht noch ein persönliches Lernfeld für mich...


    Welche Therapie ist bei NDG am erfolgreichsten, wenn es keine standardisierte Therapie gibt? Frau Prof. Strempel schreibt sehr viele Möglichkeiten in ihrem Buch auf, die alle zu befolgen ziemlich überwältigend sind.


    Erarbeitet man mit seinem Augenarzt die für einen persönlich aussichtsreichsten, oder ist es "trial and error"?

    Aber es gibt ja außer Monoprost und dessen Verwandten zum Glück noch weitere Substanzklassen.

    Das stimmt. Allerdings kommt für mich leider keine in Frage: Brimonidin habe ich ganz gut vertragen, aber es hat so müde gemacht und den Blutdruck gesenkt - daher auf Anraten von Dr. Heinrich und Prof. Dietlein wurde auf Monoprost umgestellt. Trusopt wirkt bei mir nicht, Betablocker machen wieder ein Problem mit dem Blutdruck.


    Du guckst Dir alle zukünftigen Optionen an, aber halte es vielleicht mit dem Köcher und dem Pfeil - warte die nächsten OCTs ab und wenn Du Stabilität erreichst nur mit Monoprost - why change?


    Denn jede OP beinhaltet ein Risiko. Auch SLT mag risikoarm sein und wird heute auch als Primärwahl angedacht, aber risikofrei ist es nicht. Und gerade unsere sehr kurzsichtigen Äuglein sind empfindlich.


    PS Fixaprost enthält auch Betablocker (Lantanoprost + Timolol). Ich bin vor einigen Wochen als 2. Schritt auf Fixaprost umgestiegen, da ich nur mit Monoprost leider keine Stabilität erreicht habe.

    Ja, das mache ich. Ich behalte die Optionen im Auge, bespreche sie, und ändere nichts solange es stabil bleibt. Ich hoffe, dass die Verträglichkeit bleibt und ich auch etwas gegen die extrem trockenen Augen tun kann. Ich mache schon viel, und ich komme einigermaßen klar, aber gerade abends ist es oft sehr schmerzhaft und anstrengend.


    Wie verträgst Du Fixaprost? Senkt es bei Dir sehr den Blutdruck oder macht müde? Ich wünsche Dir, dass es Dir hilft und Du baldmöglichst Stabilität erreichst.


    Liebe Grüße

    Andreica

    Hallo GIDW, vielen Dank für Deinen Bericht über den iCARE Home 2 Tonometer! Ich überlege auch, ob ich mir einen anschaffen soll. Echt toll, dass man damit seine Werte auch im Liegen kontrollieren kann!


    War der Grund für diese Anschaffung, dass Du engmaschiger kontrollieren sollst oder willst, und wurde aufgrund Deiner Messungen die Therapie umgestellt? Ist es für Dich eher beruhigend, jederzeit kontrollieren zu können oder beunruhigend, falls z. B. Messwerte mal nicht so toll ausfallen?


    Wie gesagt, überlege ich gerade...der Preis ist natürlich eine Sache, aber ich schwanke gerade noch, weil ich Bedenken habe, in eine Endlos-Messschleife zu geraten und bei den Messungen ggf. immer aufgeregter zu werden. In der Klinik haben diese mobilen Messgeräte bei mir oft viel zu hoch gemessen und immer, wenn ich auf einer Wiederholung bestand, war der Wert 30 Sekunden später 2-5 mmHg niedriger.


    Freue mich, noch mehr darüber zu erfahren. :)

    So, ich melde mich mal wieder...vor einer Woche bin ich aus dem Urlaub wiedergekommen und war so entspannt wie seit ungefährt einem Dreivierteljahr nicht mehr. Der Urlaub hat in jeder Beziehung gut getan: abschalten von der Arbeit, Qualitätszeit mit meinem Mann, schöne Sinneseindrücke (Kreta), Ruhe, tolle Unternehmungen. =):11:


    Ich habe gemerkt, dass ich - außer beim Tropfen mit Monoprost abends - fast gar nicht an meine Augen gedacht habe. Ich habe natürlich Sonnenbrille getragen, viel getrunken, meine Vitamine genommen und war nicht allzu lange im Pool (auch wenn der nicht eiskalt war), aber ansonsten habe ich mir gedanklich eine Pause gegönnt.


    Manchmal hatte ich deswegen fast ein schlechtes Gewissen, als ob ich mich kümmern/sorgen "müsste", um Gefahren abzuwenden. Mein Mann meinte dann "wenn Du Dich entspannst, tust Du was Gutes für Deine Augen" und das konnte ich dann innerlich anwenden und loslassen.


    Nun habe ich eine Frage zum SLT: Ich hatte mir den Thread von Friedl durchgelesen, der seit Ende Oktober 2019 nicht mehr online war. Ich habe auch zwischenzeitlich in meiner Glaukom Selbsthilfegruppe einen Vortrag über SLT von einer Augenärztin gehört. Ihre Devise: lieber erst einmal SLT, später (zusätzlich) tropfen, wenn SLT nicht mehr soviel bringt.


    Ihrer Meinung nach hat es keine Nebenwirkungen und ist beliebig oft anwendbar. Sie hält es für sinnvoller, mit SLT anzufangen anstatt mit Tropfen. Dass Tropfen mit Monoprost stört mich nicht, außer dass meine trockenen Augen noch trockener geworden sind und auch feuchtigkeitsspendende Tropfen und Augensalbe nachts (unbedingt notwendig!) nur bedingt helfen. Verlockend wäre es schon, noch ein paar Jahre ohne Tropfen auszukommen.


    Mein Haus-AA meint allerdings, er möchte gerne weitertropfen und wenn Monoprost nicht mehr hilft, dann SLT oder Fixaprost. Brimonidin macht mich leider sehr müde und der damals so niedrige Blutdruck kam wahrscheinlich daher. Betablocker kommen wegen des niedrigen Blutdrucks nicht in Frage und Trusopt hatte in der Klinik leider keinen Effekt, so dass Prof. Dietlein das wieder absetzen ließ.


    Mein AA meinte "wir haben ein paar Pfeile im Köcher und wollen die nicht zu schnell verschießen". Also wenn Stabilität mit Monoprost, kein SLT und keine Änderung.


    Würde denn SLT die Wirksamkeit von Monoprost auf Dauer zunichte machen? Heißt, wenn SLT nicht mehr wirksam ist oder immer häufiger gemacht werden muss, würden dann die Tropfen nicht mehr wirken?


    Ende Juli bin ich noch einmal bei Frau Dr. Heinrich in Neuss. Ich sollte nach der Klinik ja noch einmal kommen. Ich wollte sie auch wegen der trockenen Augen befragen und ob sie meint, dass ich zurzeit mit den Kontrollen beim Haus-AA und bei Prof. Dietlein ausreichend versorgt bin. Außerdem möchte ich gerne ihre Meinung zu SLT wissen und ob man mit Phake Linsen auch eine Glaukom-OP durchführen kann. Prof. Dietlein meinte, eher nicht, er würde Herausnahme Phake Linsen, Linsentausch und Glaukom-OP empfehlen, also die "große Geschichte".


    Mein Haus-AA meint, er würde zunächst "nur" Herausnahme Phake Linsen und Linsentausch empfehlen und meint, dass durch den zusätzlichen Platz im Auge ggf. das Problem schon gelöst sei und eine Glaukom-OP könnte man dann zeitversetzt immer noch durchführen - meine Augen müssten das Ganze ja erst einmal verkraften.


    Natürlich hoffe ich, dass ich mit der Entscheidung bzgl. OP noch ein wenig Zeit habe und lange mit Monoprost und/oder SLT hinkomme. Habt Ihr Erfahrungen mit SLT in Kombination mit Tropfen, oder anstatt...?


    Was mich auch interessiert ist, dass Prof. Dietlein sagte, ich hätte verstärkten Pigmentabrieb, etwas mehr als meinem Alter entsprechend. Trotzdem ordnete er das Glaukom nicht als Pigmentdispersionsglaukom ein sondern als "auf ersten Blick Richtung Normaldruckglaukom, eventuell mit Komponente Platzmangel wegen der Phake Linsen".


    Für ein Normaldruckglaukom ist der Zielwert mit 18 relativ hoch, oder? Gibt es auch etwas wie ein normales Offenwinkelglaukom, das einfach etwas niedrigere Druckwerte als der normale Mensch benötigt, wo aber der Schwerpunkt nicht so sehr auf Durchblutung und den anderen Faktoren eines NDG liegt? Manche Dinge verstehe ich auch nach einem Jahr noch nicht ganz. ;)


    Zumindest war trotz oder mit meinem Zielwert bei den letzten Messungen Gott sei Dank# Stabilität erreicht worden (Druck, Gesichtsfeldmessung und Gdx-Messung, beim OCT kommen beim nächsten Mal die Vergleichswerte).