Beiträge von Andreica

    Hallo lieber Affected,

    ich freue mich auch sehr für Dich, dass die letzte Druckmessung so positiv war und Du so gut auf Ganfort ansprichst! =) Ich kann Deine Situation mit Ängsten, Gedankenkarussel und dem Gefühl, dass nichts mehr so ist und sein wird, wie es vorher war, so gut nachvollziehen.

    Nach der Diagnose habe ich viel gesurft, meine Gedanken rasten, ich habe x Berechnungen angestellt und landete gedanklich in ein paar Jahren oder Jahrzehnten alleine im Heim, erblindet und von fiesem Pflegepersonal misshandelt (*Übertreibung*).

    Dieses Forum hat mir sehr viel geholfen und tut es immer noch, und Dir sicher auch. Wie schon Sabine sagte, eine Akte mit den Befunden anlegen ist wichtig. Und auch, die Fragen vor jedem Besuch notieren. Ein Termin in einer Spezial-Glaukomsprechstunde, meistens in einer Klinik, ist auch wichtig.

    Du hast ein Offenwinkelglaukom, also der hohe Druck war für die Schäden verantwortlich und wenn Du gut eingestellt bist, dann bestehen wirklich gute Chancen auf Stabilität. =)

    Dein Augenarzt stellt Dir eine Überweisung für die Glaukomsprechstunde in der Klinik aus, wenn benötigt. Du kannst ja dort anrufen und fragen, was benötigt wird. Und besprechen kannst Du dort oder bei Deinem Augenarzt auch Dinge wie:

    - Tagesdruckprofil (kann die normale Praxis machen)

    - Tag- und Nachtmessung: dazu müsstest Du eine Einweisung (nicht Überweisung) in eine Augenklinik bekommen um zu sehen, ob nachts der Druck stark nach oben geht

    - OCT: bildgebendes Verfahren, wird in der Klinik über die gesetzliche Krankenkasse abgerechnet, beim normalen AA muss man leider selber zahlen

    Du kannst ja auch fragen, warum Du trotz kleiner Schäden solche Einschränkungen im Sehen hast. Vielleicht spielt die Psyche auch eine Rolle...

    Das Umgehen mit den Ängsten ist wichtig. Es gibt gute Atemübungen, dafür auch Apps, und Progressive Muskelentspannung u.ä. sind auch hilfreich.

    Dokumentieren finde ich wichtig: also auch jedes Mal den Augeninnendruck, ich notiere das in einer Exceltabelle, um den Verlauf zu wissen. Die Befunde natürlich ablegen. Tun, was man sonst noch tun kann: moderaten Sport, keine Pressatmung, raus gehen, spazieren.

    In der Forschung und medizinischen Entwicklung tut sich auch viel, da möchte ich Dir ebenfalls Mut machen: es wird z. T. daran geforscht heraus zu finden, welche Faktoren zum Absterben des Sehnerven führen - und wie man die Zellen wieder aufbauen kann. Zurzeit ist das noch nicht möglich, aber es wird geforscht.

    Ich lese manchmal auch englische Artikel, z. T. aus Harvard u.ä. Dort steht übereinstimmend, dass "Drucksenken" zwar sehr wichtig ist, aber an völlig neuen Ansätzen zur Neuroprotektion geforscht wird.

    Du wirst mit Sicherheit noch von neuen Methoden profitieren! =)

    In der Zwischenzeit sind regelmäßige Augenarzttermine und das gewissenhafte Tropfen das A und O. Gibt es bei Dir eine Glaukom-Selbsthilfegruppe? Unsere ist klasse und man bekommt super Tipps.

    Ich wünsche Dir ganz viel Mut, Kraft und Zuversicht für die kommende Zeit und komm gut ins neue Jahr.

    Für möglich halte ich das schon. Wenn man da eh nicht gut drauf reagiert und es in doppelter Ladung kommt....

    Liebe Tee,

    das tut mir sehr leid. Ich schreibe ein anderes Mal ausführlicher, heute habe Abend muss ich weg, aber eine Sache zu Betoptima: die gibt es ohne Konservierungsstoffe als Betoptic-S, bestellbar über eine internationale Apotheke. Vielleicht wäre das auch eine Option für Dich?

    Wie lange sollst Du das Oraycea einnehmen?

    Ziemlich lange: 3 Wochen jeden Tag, 3 Wochen alle 2 Tage, 3 Wochen alle 3 Tage, 3 Wochen alle 4 Tage, dann 6 Wochen mit 1 Tablette pro Woche. Ich habe mir zusätzlich von Avène eine Anti-Rötungscreme gekauft. Im Dezember bin ich bei meiner Hautärztin und kläre Rosazea an der Haut (außer an den Lidern) ab.

    ich habe auch wieder vermehrt die Lidrandreinigung durchgeführt und das Jucken ist schon ein wenig zurück gegangen.

    Ich bin froh, diese Kur im Winter zu machen, weil Sonnenlicht bei Einnahme von Oraycea eher negative Auswirkungen hat. Natürlich nehme ich im Frühjahr und Sommer Sonnenschutz, aber wir fahren nächsten Juni nach Kreta, da ist viel Sonne.

    Ich werde berichten, wie Oraycea sich auf die trockenen Augen und Blepharitis auswirkt. :)

    Super, dass Dein Glaukom stabil ist.


    Die HH-Dicke kann sich verändern durch ein sehr trockenes Auge. Das wurde bei der DOG gesagt. Daher würden sich auch Schwankungen erklären lassen, wenn die Augen mal trocken und vielleicht auch mal nicht so trocken sind.

    Danke. =) Das mit der HH-Dicke wusste ich noch nicht. Meine Augen sind schon sehr trocken, trotz Pflege, verschiedenste Tropfen, viel Trinken und allem. Umso wichtiger, darauf zu achten - danke für die Info.

    Ich habe 2-Bett-Zimmer, Chefarzt, Zahnersatz (Kronen, Brücken, Gebiss 80%), Heilpraktiker 40%, Ostheopathie 40%, Brille 40%, Krankenhaustagegeld.


    Erkrankungen wurden abgefragt.

    Das ist interessant. Darf ich fragen, welche Versicherung das ist? (Gerne auch als private Nachricht, falls es nicht gewünscht ist, Namen von Versicherungen hier anzugeben wegen "Werbung").

    Ich habe versucht, eine Zusatzversicherung zu bekommen und es hat nichts geklappt wegen des Glaukoms. =(

    Wobei es wahrscheinlich nun sowieso mehr als schwierig ist für mich wegen der Diagnose "Depression". Ich wäre zufrieden, wenn dies bei den Leistungen ausgeklammert wird, da ich, so wie es jetzt aussieht, eher mal wegen der Augen im Krankenhaus lande als wegen der Depression, die mit Medikamenten und Therapie gut "eingestellt" ist bzw. mir momentan keine Probleme macht.

    (Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, auch eines Tages die Medikamente nicht mehr zu brauchen... =) )

    Mein AA hat nicht gesagt, dass es zur Drucksenkung ist, sondern für/gegen oxidativen Stress …

    Stimmt, sorry. Ich meinte auch eigentlich zum Erhalt der Sehnerven - wofür die Vermeidung von oxidativem Stress ja auch wichtig ist.

    Weiterhin verstehe ich aber nicht, warum Coqun dafür dienen soll und VisuXL mit den gleichen und noch mehr Wirkstoffen nicht...

    Coqun wird von Visufarma hergestellt, die auch VisuXL Gel und VisuXL Tropfen als Einmaldosis verkaufen. Ich habe mir die Beipackzettel angeschaut: VisuXL enthält genau die gleiche Menge an Coenzym Q10 und Vitamin E und noch zusätzlich Stoffe! Hier aus dem Beipackzettel von VisuXL Gel:

    ZUSAMMENSETZUNG

    100 ml VısuXL® Gel enthalten:

    • Coenzym Q10 100 mg;

    • Vitamin E TPGS (D--Tocopherol Polyethylenglykol 1000

    Succinat) 500 mg;

    • Quervernetzte Natriumcarboxymethylcellulose 400 mg;

    • Poloxamer 407 9000 mg;

    • Dinatrium EDTA 100 mg;

    • Gepufferte isotonische Lösung q.s. auf 100 ml.

    Und hier Coqun Augentropfen:

    Zusammensetzung

    100 ml COQUN® Augenlösung enthalten:

    • 100 mg Coenzym Q10;

    • 500 mg Vitamin E TPGS (D--Tocopherylpolyethylenglykol-

    1000-Succinat);

    • Gepufferte isotonische Lösung auf 100 ml.

    Warum VisuXL gegen trockene Augen und Coqun zur Drucksenkung helfen soll und VisuXL nicht auch zur Drucksenkung, erschließt sich mir nicht.

    Es gibt auch noch Coqun Tabletten mit Coenzym Q10 und Coqun Combo, mit der gleichen Menge Coenzym Q10 und auch Citicolin.

    Ich weiß nicht, wie hoch die empfohlenen Mengen an beiden Stoffen bei Glaukompatienten ist, vielleicht steht das auch hier im Forum? Man könnte sich selbst die beiden Wirkstoffen auch einzeln und in der richtigen Menge kaufen, falls das nicht ausreichen sollte.

    Bzgl. trockener Augen hat mir VisuXL leider nicht so gut geholfen. Das ist sicher bei jedem anders, es scheint ein gutes Produkt zu sein.

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für die vielen guten Wünsche! Ich komme jetzt erst zum Antworten, da ich nach der Untersuchung noch bei Freunden in Aachen war und gestern und heute waren die Tage unheimlich voll.

    Heute sind auch die Befunde per Post bekommen, die konnten am Dienstag nicht in Farbe ausdrucken, da sie dazu ins Arztzimmer müssen und das ging natürlich nicht während der Sprechstunde.

    Also: die Messung mit dieser "Pistole", mit der ich in der Klinik schon Probleme hatte - auf dem Bericht steht iCare - war erst nicht so toll. Unkorrigiert RA 17 und LA 19, das wären korrigiert mindestens RA 20 und LA 21!! Ich habe Prof. Dietlein gebeten, die Messung zu wiederholen. Er meinte "kann man machen, muss man aber nicht", weil OCT stabil und Gesichtsfeld unauffällig sei - das ist natürlich seine sehr gute Nachricht! =)

    Ich wollte es trotzdem gerne, und so kam per Applanationsmethode RA 16 und LA 14 (!) heraus, also korrigiert RA 18/19 und LA 16/17. In der UK Köln war der Unterschied auch zu meinem LA innerhalb weniger Minuten so krass.

    Das Gesichtsfeld war an beiden Augen, kürzer als bei meinem HAA. Prof. Dietlein meinte "keine Gesichstfeldausfälle", und da sind auch keine grauen oder schwarzen Kästchen, wie es z. B. bei Frau Dr. Cybulska-Heinrich war und das von meinem HAA sah auch etwas schlechter aus, ist dort aber auch stabil. Ich hatte auch wieder manchmal aus Aufregung und weil ich das mit dem Geräusch assoziiert habe gedrückt, ohne ganz sicher zu sein, aber das ist ja nichts Neues.

    Jetzt zur Pachymetrie: 2012 war die dünnste Stelle RA 501, LA 492. Bei Prof. Dietlein war es jetzt RA 482, LA 495. Das habe ich jetzt erst im Befund genau gesehen. Die Korrektur benannte er "zwischen 2 und 3" (also auf keinen Fall über 3, wie jetzt beim HAA!) Ich habe nach der Formel der Dresdner Tabelle gerechnet: RA +2,89 und LA +2,34 Korrektur, wenn man die dünnste Stelle nimmt.

    Oder ist das Pupillenzentrum ausschlaggebend? Dann wären die Werte noch leicht besser.

    Beim HAA zeigt die Pachymetrie RA 461 und das LA 475. Das finde ich schon einen happigen Unterschied. Das sind dann nämlich

    Ich habe mal die die den Ausschnitt der Pachymetrie vom Haus-Augenarzt vom 01.09.2023 und jetzt von Prof. Dietlein am 08.11.2023 hochgeladen (ohne Namen natürlich).

    Sonst wurde immer +2 und +2,25 dazu gerechnet. Mit der erhöhten Korrektur erhöht sich natürlich auch mein Augeninnendruck - nicht faktisch bei Messung, aber der korrigierte Wert. Mein Zieldruck ist ja weiterhin 18 und drunter.

    Prof. Dietlein war allerdings recht entspannt und meinte, solange die Stabilität da ist mit Gesichtsfeld und OCT, braucht es keine anderen oder zusätzlichen Maßnahmen: also Monoprost tropfen, alle 3 Monate den AID messen - mein Augenarzt macht dann auch immer das Gesichtsfeld von einem Auge - 1 x im Jahr Wiedervorstellung bei ihm mit allen Untersuchungen.

    Mein Augenarzt hier möchte natürlich auch mindestens 1 x im Jahr ein OCT, aber das ist voll okay für mich.

    Den Kammerwinkel hat Prof. Dietlein auch eingesehen. Er entspricht dem Schaffer-Grad III bis IV, allerdings habe ich ja die besondere Situation durch die zusätzliche phake ICL Linse. Daher würde man eher "qualitativ" schauen und vor allem die Abfllussstrukturen bewerten. Mein Kammerwinkel sei okay, einsehbar und auch die Abflussstrukturen in Ordnung.

    Nach DSLT und Möglichkeiten zur Drucksenkung ohne Entfernung Phake Linsen/Linsentausch habe ich auch gefragt. DSLT käme wohl in Frage, bei den anderen Methoden meinte er, dass sich die Technik so schnell entwickeln würde, dass die Auskunft, die er heute gibt, ggf. veraltet sei, wenn es bei mir akut würde. ;)

    Natürlich werde ich voraussichtlich früher als andere Grauen Star bekommen, alleine wegen der hohen Kurzsichtigkeit, und ggf. noch wegen der phake Linsen. Dann muss die Phake Linse entfernt werden und ein Linsentausch gemacht werden. Ob dann noch iStent inject, miniject etc., müsste man sehen.

    Am gleichen Tag war ich auch wieder bei der Ärztin für trockene Augen, Dr. Lentzsch (eine junge, nette und wie mir scheint kompetente Ärztin). Der Tränenfilm verdunstet zu schnell - wie letztes Jahr festgestellt - ich habe Teleangiektasien, also erweiterte Blutgefäße an den Lidrändern und auch an den Wangen. Das hatte ich auch seit ein paar Wochen/Monaten fest gestellt.

    Als ich vor einem Jahr meine Hautärztin nach Rosazea fragte, verneinte sie das, aber da war das noch nicht an den Wangen. Meine Lidränder jucken auch oft stark, auch noch wenn ich Lidrandpflege mit der Wärmebrille und Blepha-Demodex Tücher benutze.

    Das Meibomdrüsensekret ist relativ fest, daher ist die Lidrandpflege und Wärme wichtig. "Compliance" mit der Wärmebrille ist für mich oft schwierig, weil es, finde ich, unangenehm drückt, dann die Vorlaufzeit, ich bin oft unterwegs...will mich aber bessern und für unterwegs eine Gelmaske kaufen, die man erwärmen kann.

    Frau Dr. Lentzsch hat mir Oraycea verschrieben, Tabletten mit einer Minimaldosis Doxycylin, ein Antibiotikum. Dadurch würden aber keine Resistenzen entstehen. Bei der Hautärztin soll ich nochmal Rosaza abklären.

    Vielleicht interessant für alle, die trockene Augen und auch juckende, ggf. etwas gerötete Lidränder.

    So, das war's - bin froh, dass am Wochenende nach der stressigen Woche erst einmal Ruhe einkehrt.

    Schönes Wochenende Euch allen!

    Du meinst bestimmt die Perimetrie, oder? :denk:

    Nein, ich meinte tatsächlich Pachymetrie, also die Hornhautdicke. Die wurde das letzte Mal 2012 gemessen und wurde jetzt einfach mal wiederholt (sogar als Kassenleistung), da ich dünne Hornhaut habe.

    Und anstatt +2 und +2,25 müssen nun +3,26 und +2,76 dazu gezählt werden - laut Messung bei meinem Haus-AA! =( Wie gesagt, hektische Bedienerin, machte erst einen Fehler, dann nochmal, dann aus Versehen alles gelöscht, dann nochmal husch-husch.

    Daher lasse ich die Pachymetrie jetzt wiederholen. Perimetrie (Gesichtsfeld) ist natürlich auch dran (meine "Lieblingsmessung", uuaaah :O :kopfschuettel: )

    Die Daumen sind gedrückt für Dienstag

    Lieben Dank! =)

    ICL LINSE Implantierte Contact Linse auch Glaukompatienten eingesetzt werden lassen können?

    Hallo Julien,

    Glaukom wurde als sehr selten vorkommende, aber bestehende Nebenwirkung für ICL Linsen vor der OP angegeben. Allerdings kann auch die hohe Myopie (viele Minus-Dioptrien) der Grund sein kann. Und nur dann nimmt man ja ICL Phake Linsen.

    Sprich mit Deinem Augenarzt. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es für Glaukom-Patienten eher kritisch ist.

    Je nachdem, wie alt Du bist, kommt eher der Linsentausch für Dich in Frage. Dann kannst Du die Kurzsichtigkeit korrigieren und hast mehr Platz im Auge.

    Das braucht aber eine sehr sorgfältige Pro und Contra Abwägung. Denn so einfach die natürliche Linse heraus nehmen und tauschen hat auch etliche Nachteile, gerade für jüngere Leute.

    Sprich mit Deinem Augenarzt und mit einem Spezialisten in einer Uni-Klinik oder speziellen Glaukom-Sprechstunde.

    Andreica: denke, ich brauche ein Antidepressiva. Aber habe halt immer nur gelesen, dass es nicht gut fuer uns ist. Du hast das aber checken lassen und man meinte, es sei ok?


    Oder das kleinere Uebel? Werde meine AAE da nochmal fragen und was ich tun soll.


    Psychotherapie sicherlich - Medikamente bitte sei vorsichtig....

    Ich wollte nicht ausdrücken, dass Du ein Antidepressivum brauchst - es tut mir leid, falls das so rüber gekommen ist. Daher hatte ich geschrieben, dass ich hoffe, dass Dir die Therapie alleine hilft. Bei mir war es nicht der Fall, ich kann natürlich nur für mich sprechen und nicht für andere.

    Was ich sagen kann ist, dass sowohl mein Haus-Augenarzt als auch Prof. Dietlein in Köln ausdrücklich gesagt haben, dass wenn Antidepressivum, dann aus der Gruppe der SSRI (Selektive Serotonin Wiederaufnahme-Hemmer, englisch Selective Serotonin Re-Uptake Inhibitors).

    Dazu gehört Citalopram und auch Escitalopram. Auch die Neurologin hat sich mit ihrer Chefin schlau gemacht und ist zum gleichen Ergebnis gekommen.

    Heißt für mich: ja, es besteht eventuell ein kleines erhöhtes Risiko. Da Citalopram aber nicht die Pupille erweitert und nicht müde macht (auch wenn ich i.d.R. sehr gut schlafen kann, eine Wohltat nach den Jahren vorher!), ist der Kammerwinkel auch nicht durch eine größere Pupille verengt.

    Für mich auch die Abwägung nach Kosten - Nutzen: wie viel schadet der Stress, die Depression mit körperlichen Auswirkungen meinen Augen, und auch der schlechte Schlaf? Wie viel besser geht es mir mit Citalopram, ich komme in der Therapie voran, mache mehr Sport als früher und bin viel ausgeglichener?

    Lass Dich beraten - Du kannst ja auch mal einen Neurologen aufsuchen.

    Ich möchte Dir nur Mut machen dass wenn Du ein Antidepressivum brauchst, es wirklich keine Progression des Glaukoms bedeuten muss.

    Man schleicht ein Medikament ein und ich bin dann zwischendurch zum Druckmessen gegangen und Gott sei Dank gab es keine Erhöhung.

    Außerdem möchte ich die Tabletten möglichst nicht für immer nehmen und viele können die nach 1 Jahr oder ein paar Jahren wieder ausschleichen.

    Dir alles Liebe und halte die Ohren steif.

    Hallo zusammen,

    am Dienstag habe ich wieder meine jährliche Untersuchung bei Prof. Dietlein in Köln. (Und ja, immer noch aufgeregt, bzw. werde es sicher wieder sein - ganz abstellen kann ich das noch nicht).

    Wie gesagt, auch dort nochmal Pachimetrie-Messung, ggf. kann ich das meinem AA vorlegen und er wiederholt die Messung. Wenn die starke Abweichung, in meinem Fall Verschlechterung doch an der Bedienerin gelegen hat, wäre es doof, falsche Messwerte zu bekommen.

    Gerade weil die Messwerte bei mir oft grenzwertig sind, gerade noch im Rahmen, und ich nicht größere neue Schritte gehen möchte, nur weil die kalkulierten Messwerte aufgrund eines Fehlers zu hoch sind. Wobei ich hoffe, dass so eine Entscheidung nicht nur Druck, sondern auch OCT und Gesichtsfeld in Betracht zieht.

    Ich werde mal generell nach in Frage kommenden OP Methoden fragen, denn das ist sicher früher oder später dran - so mein Haus-AA und auch Dr. Cybulska-Heinrich in Neuss. Und auch, ob es mit meinen Phake-Linsen eine Möglichkeit für DSLT gibt oder Miniject, Presserflo usw. Das hatte ich mal bei einer virtuellen Patientenveranstaltung gefragt und es wurde als Möglichkeit genannt, ohne die Phake Linse zu entfernen.

    Es geht mir auch nicht nur um den Erhalt meiner Sehschärfe ohne Brille (oder wenn ich eine leicht Brille brauche), sondern auch vielmehr darum, einen Eingriff zu vermeiden. Die Phake Linsen müssten erst heraus getrümmert werden, dann die natürlichen Linsen raus, die Kunstlinse beim Linsentrausch rein - ganz schön viel Stress für das Auge.

    Nach den neuroprotektiven Citicolin-Augentropfen frage ich ihn ggf. auch mal, die waren ja Thema der letzten Patientenveranstaltung.

    Weiterhin werde ich die Ärztin mit Fachgebiet Trockene Augen sehen und mich da nochmal beraten lassen. Hat jemand von Euch noch eine Frage, die er/sie mir mitgeben möchte? Vielleicht schaffe ich es ja, die auch "unterzubringen".

    Noch ein schönes Wochenende allen!

    Hallo Gypsy,

    ich kann sehr gut nachempfinden, wie Du Dich fühlst. Diese plötzlichen, oft bedrohlichen (ob tatsächlich oder befürchtet) Szenarien, die sich auftun, die Dinge, mit denen man sich beschäftigen muss, und es ist nicht einfach nach ein paar Wochen Reha u.ä. vorbei - das geht schon sehr an die Nieren.

    Als ich vor 3,5 Jahren die Diagnose bekam, und vorher schon wegen eines grenzwertigen AID Befürchtungen hatte, hat es mir auch den Boden unter den Füßen weg gezogen.

    Aus einer latenten Depression und Angststörung wurde eine "manifeste". Ich habe mir eine Therapeutin gesucht, muss dazu aber auch sagen, dass ich nicht über die Krankenkasse gegangen bin, sondern bei einer Psychotherapeutin nach dem Heilpraktikergesetz bin. Erstgespräche hatte ich über die KK, aber die Wellenlänge stimmte nicht wirklich.

    Sie ist nicht auf Glaukom u.ä. spezialisiert, aber kennt sich gut mit Ängsten aus. Zu der Gesprächstherapie macht sie auch MET-Klopftherapie und EMDR Augentherapie. Es tut mir sehr gut, ich erkenne selbst Dinge, bekomme auch "Techniken" an die Hand, um etwas zu ändern - im Handeln und Denken - und diese Klopftherapie hilft mir wirklich bei nächtlichen Ängsten und Panikattaken, und auch noch andere Übungen. So als schnelle, einfach anzuwendende "Notfallversorgung", die man selbst bei sich anwenden kann.

    Ich persönlich nehme auch Antidepressiva, Citalopram 20 mg, was nach Absprache mit Neurologin und AA, bestätigt durch Prof. Dietlein an der UK Köln, das für Glaukomis mit das beste und risikoärmste Mittel ist.

    Aber vielleicht - hoffentlich - hilft Dir auch die Therapie alleine. Bei mir war es nicht so, meine Therapeutin hat mir empfohlen, einen Neurologen aufzusuchen, dort wurde ich diagnostiziert bzw. ihr Verdacht wurde bestätigt. Die Tabletten helfen, den Weg freizuräumen, damit die Therapie auch wirksam sein kann und ich auch Fortschritte machen kann.

    Videosprechstunden, über die 116 117 gehen, über die Krankenkasse sind schon gute Hinweise. Ansonsten könntest Du während der Wartezeit vielleicht mal das eine oder andere Gespräch privat zahlen, wenn Du es Dir leisten kannst und die Not zu groß wird.

    Atemübungen, die in unzählichen Apps angeboten werden, helfen auch. Vielleicht kannst Du auch selbst ein paar Klopftechniken selbst etwas erlernen.

    Alles Dinge, um die Wartezeit zu überbrücken oder zusätzlich zu tun.

    Mir persönlich hilft auch der Austausch hier im Forum oder in einer Glaukom-Selbsthilfegruppe. Auch die Patientenveranstaltungen des Bundesverband Glaukom empfinde ich als sehr hilfreich. Man bekommt viel Einblick, auch in neue Methoden, Medikamente und Untersuchungen - das macht Hoffnung (zumindest mir). =)

    Die bleibende oder neu aufsteigende Angst vor den Untersuchungen kenne ich auch, und manchmal gelingt es besser, manchmal schlechter, mit der Aufregung umzugehen. Das ist ein weites Lernfeld, doch auch ein paar erste Schritte sind schon ein Fortschritt.

    Fühl Dich gedrückt und ich hoffe, Du findest mal ein paar Lichtblicke und Unterstützung.

    Altern. =)

    Kleiner Scherz - ich habe nicht immer, aber oft zum Abendessen ein Glas Tomatensaft und salze die Gemüse-Toppings auf dem Brot nach (Radieschen / Gurke / Tomate).

    Für's Altern muss ich ja selber nicht allzu viel beitragen. :oD

    Tomatensaft hört sich noch nach einer guten Idee an. Die Gemüse-Toppings oder ein Schälchen Rohkost mit leckerem griechischen Olivenöl, dass wir uns immer mitbringen, salzig auch immer reichlich.

    Die genauen Werte muss ich auch noch mal nachschauen, habe ich jetzt im Urlaub ( der leider Freitag früh bei Abreise endet) nicht mit.

    Wie oft sollte man diese 24 Stunden Blutdruckmessung machen? Das letzte Mal ist bei mir schon mindestens 1,5 Jahre her. Oder nur bei Progression?

    ich wurde zwei Tage später umgebucht perTelefon für Krefeld (freitags).

    Danke für den Hinweis. :blume:

    Wann genau ist das OCT? Da wünsche ich Dir super erfreuliche Ergebnisse.

    DieDa Etwas geholfen hat es schon - die 2. 24-Stunden-Blutdruckmessung war etwas besser, niedrigster Wert 52 anstatt 45 (vielleicht war es auch 43? Muss noch mal nachschauen).

    Die Hauptsache war jedoch Monoprost anstatt Brimonidin.

    Ja, die nächtlichen diastolischen Blutdruckwerte konnte ich über die Jahre hin sehr verbessern zum Glück

    Wie schön, dass du solche erfreulichen Drücke hast! =)

    Wie hast du das geschafft die nächtlichen diastolischen Blutdruckwerte anzuheben? Die sind bei mir ja auch ziemlich niedrig. Unter Brimonidin sogar bis 45 runter, jetzt mit Monoprost war der niedrigste Wert 52.

    Ich trinke viel, esse schon abends salzhaltig, öfter mal Salzstangen, Salze den Salat noch mehr nach, auch immer mal Lakritz ( Blutdruck steigernd), habe das Kopfkissen noch leicht erhöht etc.

    Beim Sport mache ich Workout Kurse im Fitnesscenter, die sind sehr abwechslungsreich und haben keinen extremen Ausdauerteil, eher eine Mischung zwischen ein wenig Ausdauer, aber auch viele Krafteinheiten, aber eher mehr Wiederholungen und niedrigere Gewichte, Kettlebell, Langhantel usw- genauso, wie es Professor Strempel empfiehlt.

    Wie hast du es geschafft, hast du einen Tipp?

    Andere Übersetzer sind noch Reverso, Google Translate, dict.cc, Leo (mit Forumsdiskussionen), Linguee - da stehen auch Beispielsätz - oder DeepL

    Hier die Sachen, die, die ich noch nicht wusste habe ich auch auf englischsprachigen augenärztlichen Seiten oder EyeWiki gegengeprüft:

    Glaukom = glaucoma

    Grauer Star = cataract

    Augeninnendruck = intraocular pressure, Sehnerv = visual nerve oder optic nerve,

    Filterkissen = Filter cushion (ggf. pad)

    Trockenes Auge = dry eye

    Tiefe Sklerektomie € deep sclerectomy

    Schönen Urlaub!

    Neu ist jetzt Indroflog, nehme ich 3 x tg.

    Das hat mir die Glaukomklinik als Dauertherapie emphohlen.

    Indroflog kenne ich noch nicht, werde ich aber im November nachfragen.Die kleinen sehe ich auch noch mal die Ärztin für trockene Augen.

    Ich habe gelesen, dass dieses Produkt Hyaluronsäuren 0,2% enthält und auch eine ganz geringe Dosis Cortison.

    Viele Produkte enthalten ja Hyaluronsäure. Was ist an diesem Produkt anders als an den anderen?

    Das würde mich interessieren. 🙂

    Seit einer Woche sind meine Augen jetzt ziemlich gerötet. Anfangs sehr trocken und juckend, seit gestern tränen sie nun bereits beim leichtesten Windzug, jucken nur noch ein wenig, sind aber immer noch gerötet.

    Das kann an trockenen Augen liegen. Auch ständig tränende Augen können - paradoxerweise - ein Hinweis auf trockene Augen sein.

    Ich habe in einer Sprechstunde für trockene Augen u.a. Hylo Dual Intense empfohlen bekommen. Da ist nicht nur Hyalauronsäure drin, sondern auch Ectoin, wirkt ebenfalls antientzündlich.

    Ich selbst nehme morgens und abends Corneregel Edo, das hilft mir gut. Vor allem, wenn ich ca. 30 Minuten später Evo Tears Omega nehme. Das ist ein völlig anderes Produkt, ohne Wasser, und stärkt vor allem die Lipidschicht und wirkt gegen das Verdunsten des Tränenfilms.

    Viele haben auch gute Erfahrungen mit Thealoz duo gemacht. Optive Plus ud wurden mir auch empfohlen, finde ich ganz gut.

    Wichtig ist, dass die Augentropfen unkonserviert und phosphatfrei sind. Hylo Vision HD haben leider einen Phosphatpuffer. Oft findet man das nur versteckt, wenn man den ausführlichen Beipackzettel liest oder googelt.

    Daher schreiben immer mehr Hersteller nicht mehr nur "ohne Konservierungsstoffe", sondern auch "Phosphatfrei" oder "ohne Phosphatpuffer".

    Ca. 20-30 Minuten nach Einnahme der drucksenkenden Tropfen würde ich Befeuchtungstropfen nehmen - mir hat das geholfen. Ideal ist es nicht und wird es wahrscheinlich nie sein, aber ich hatte das Problem der trockenen Augen bereits vor der Glaukomdiagnose.

    Wärmemaske, Lidrandmassage und Lidrandpflege sind auch hilfreich, man muss es halt regelmäßig tun....

    Bei Dir müssen das ja nun so Abweichungen um die 25 µm gewesen sein, wenn der Druck so anders korrigiert werden muss, wie Du schreibst.

    Ja, die Abweichungen waren noch größer - bei einem Auge sogar fast 40 µm!! Das hat mich irritiert, aber, wie Du schreibst, vertraue ich der Einschätzung meines AA und natürlich Prof. Dietlein. Ich mache im November bei Professor Dietlein nochmal eine Pachymetrie, dann habe ich nochmal ein zweites Ergebnis.

    Da der Druck bei mir oft grenzwertig ist - 17/18 (Zieldruck <= 18), wäre es schon wichtig zu wissen, ob man +2,3 und +2 oder +3,25 und +2,76 bei den Augen dazu zählt - denn 1-2 mgHg macht bei mir oft den Unterschied zwischen im und außerhalb des Zielbereichs.

    Auch beim einzelnen Gesichtsfeld können wir wie unser messendes Gegenüber einen schlechten Tag erwischt haben, am meisten traue ich dem langfristigen Verlauf beim OCT.

    Das Gesichtsfeld ist bei mir, zumindest in der Praxis hier, oft sehr stressbesetzt. Ich mache es aber auch wieder im November bei Prof. Dietlein mit, da habe ich zumindest Ruhe, was bei mir viel ausmacht. Die MFA sind (Privatpraxis) natürlich auch nicht so ganz überlastet und gestresst wie hier.

    Und ja, Ihr habt recht: ich kann mit diesem Ergebnis entspannt in den Urlaub fahren und freue mich auf das Abschalten und die Erholung. Morgen in aller Frühe geht's los...

    Euch allen wünsche ich wunderschöne Spätsommertage und noch viel Zeit draußen in der Natur!

    Lange habe ich mich dagegen gesträubt, aber alle anderen Versuche, mir wieder "auf die Sprünge zu helfen" (ohne Chemie) haben nicht geholfen...

    Mandy : ich möchte Dich ermutigen, Dich deswegen nicht schlecht zu fühlen. Einiges im Körper, auch Depressionen oder Angststörungen, kann man manchmal nur mit "Chemie" supplementieren.

    Das ersetzt natürlich keine Therapie, wenn das nötig ist, aber es ist oft Voraussetzung für einen Therapiefortschritt.

    Ich selber nehme Citalopram 20 mg - das entspricht ca. Escitalopram 10 mg - und mir geht es so viel besser damit, ich merke endlich wieder, was "normal" und "ich selbst" bin.

    Durch die Ärztin und meine Therapeutin habe ich gelernt, wie viel vom Serotonin abhängt und sowohl Escitalopram als auch Citaloporam sind ja "Serotonin-Wiederaufnahmehemmer" - d. h., die bewirken, dass das Serotonin länger in den Synapsen bleibt und das somit auf einen normalen Level kommt (ist wahrscheinlich sehr laienhaft ausgedrückt, so habe ich es verstanden).

    Wenn jemand Depressionen wegen einer Schilddrüsenstörung bekommt, nimmt derjenige ja auch Tabletten, weil es nicht anders geht - das sage ich mir oft, selbst wenn der Vergleich ein wenig hinkt. ;)

    Die Neurologin hat sich in Absprache mit ihrer Chefin für Citalopram entschieden, weil Citalopram und Escitalopram am unbedenklichsten für Glaukom-Patienten sind. Das wurde mir ebenfalls von meinem AA und Prof. Dietlein, UK Köln, bestätigt.

    Ich hatte auch den Druck anfangs mal zwischendurch überprüfen lassen, das ist auch gut. Ermutigung für Dich: bei mir hat sich das OCT und Gesichtsfeld, und auch der Druck nicht verschlechtert! Der Druck schwankt natürlich immer mal so oder so, aber es ist in den 2 Jahren nie über das hinaus gegangen, was im Rahmen immer mal vorkam. =)

    Hallo Mecke,

    auch von mir ein herzliches Willkommen!

    Als ich mit Monoprost angefangen habe, haben meine Augen die erste Zeit gebrannt und waren gerötet. Das hat sich aber gegeben. Meine Augen sind weiterhin ziemlich trocken, das waren sie aber schon vorher.

    Kann es sein, dass Deine Augen trocken geworden sind und das eine Ursache mit ist?

    Ich fand anfangs Monoprost auch schwierig zu dosieren, dass es nur ein Tropfen ist, der trifft und wo weder die Hälfte daneben läuft noch das Auge überfließt.

    Ich würde Monoprost auch ein wenig Zeit geben. Und überleg vielleicht, ob auch etwas anderes für das "wattige Gefühl" verantwortlich sein könnte (Änderung Ernährung? Stress? Schlechter Schlaf?). Manchmal passieren Dinge ja zeitgleich.

    Hallo,

    hier mal wieder ein Update meinerseits, auch mit Fragen an alle:

    Die Untersuchung im Mai war nicht so golden, was das Handling anbelangt: hektische, junge und müde Mitarbeiterin, die bei der Messung der Hornhautdicke erst Fehler gemacht hat, dann etwas verstellt, beim OCT immer wieder neu anfangen musste, alle Daten gelöscht hat und das Ganze dann nochmal. Gesichtsfelduntersuchung haben sie nicht gemacht, behauptet, das müsse man nicht weil OCT gemacht wurde.

    Auch auf meine Einwände blieben sie stur, ich habe nicht weiter insistiert weil ich schon gesehen habe, wie sie Patienten zusammen gefaltet haben, ein gruseliger Tag in einer sonst hektischen, aber guten Praxis. (Der AA meinte später "hätten Sie meckern müssen", na ja...)

    Die Hornhautdicke war dann dünner als bei der letzten Messung 2012, so dass man anstatt +2 nun +2,76 und +3,25 addieren muss. =(

    Kann es sein, dass durch die hektische und vielleicht nicht ganz professionelle Vorgehensweise die Messung nicht ganz zuverlässig ist?

    Ich frage mich das u.a., weil ich gestern wieder einen Termin bei AA hatte.

    Da es im Mai nicht so gut lief, hat mir der AA das OCT geschenkt, ich musste nichts bezahlen, fand ich gut. =) Die MFA für das OCT war ruhig, kompetent, hat klare Anweisungen gemacht und war nur super.

    Jetzt kommt's: das OCT war dann um einiges besser (!) als das von Mai mit der jungen, nervösen Mitarbeiterin. Es ähnelt den anderen der letzten Jahre (habe anfangs bei fast jedem Besuch ein OCT machen lassen), ist sogar ein bisschen besser.

    Ich weiß, dass Messtoleranzen normal sind, gerade bei hoher Kurzsichtigkeit und schrägem Sehnerveneintritt wie bei mir. Und hier liest man ja auch immer wieder, dass es beim OCT auch auf die Bediener ankommt (auch der AA nickte gestern wissend, als ich ihm auf Nachfrage den Namen der Arzthelferin nannte).

    Deshalb frage ich mich, ob die Messung der Hornhautdicke auch etwas von der Kompetenz des Bedieners abhängt....

    OCT war, wie gesagt, recht gut. Auf einmal kein rotes Tortenstück mehr, nur grün und etwas gelb!

    Der AA meinte, dass deshalb bei mir das Gesichtsfeld, vom Druck abgesehen, sehr wichtig ist. Welches mich oft ziemlich stresst und manchmal bin ich mir unsicher, ob ich Punkte sehe oder mir einbilde, manchmal drücke ich reflexartig, wenn ich das Geräusch höre, auch wenn ich mich sehr konzentriere und mein Bestes gebe.

    Ich sehe eine hohe Malfixation (94%!!), obwohl ich wirklich in die Mitte schaue oder mir das zumindest so vorkommt. Der AA meinte aber, es sei nicht schlechter geworden. Und mit dem Zieldruck - trotz dünnerer Hornhaut RA 17 und LA 18 - meinte er sogar "erfreulich". =)

    Also nur weiter Monoprost nehmen, Kontrollen, und dann kann ich nächste Woche mit gutem Gefühl in den Urlaub starten!

    Wünsche allein ein schönes Restwochenende.