Beiträge von Andreica

    Andreica: Du hast andere Linsen. Da ist die Grundsatzfrage zu klären, ob das Gerät bei deinen Linsen korrekt misst.

    Meinst du das iCare Home Gerät oder die mobilen Messgeräte in der Klinik? Die sehen nämlich (fast) genauso aus wie das iCare Home Gerät. Ich gebe das mit den Phake Linsen zwar immer an, aber das ist ein Punkt, den ich Frau Dr. Heinrich beim nächsten Besuch fragen werde, vielen Dank für die Anregung!


    Oberon Diagnostik, wenn du Geld ausgeben willst, um wirklich zielgenau Ernährung und NEM zu bestimmen, wäre aus meiner Sicht sinnvoll.

    Ich werde ebenfalls Frau Dr. Heinrich bzgl. Ernährung und NEM fragen, und auch meine Hausärztin, die ich im Juli sehe (Internistin und Naturheilkundlerin, auf der Webseite steht sogar, dass sie ein Bioresonanz-Messgerät haben). Es geht mir nicht um das Geld für die Oberon Diagnostik, aber ich bin etwas zurückhaltend mit kompletter Ernährungsumstellung.


    Natürlich strebe ich danach, mich möglichst gesund zu ernähren und achte darauf, esse möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel, kaum rotes Fleisch, dafür Obst und Gemüse. Aber es gibt vieles, das ich nicht mag, und dann immer so genau darauf zu achten würde bei mir großen Stress erzeugen.


    Weiterhin würde das auch bedeuten, dass mein Mann und ich ständig separat und jeder für sich kochen müssten usw. - und gemeinsames Kochen und Mahlzeiten sind auch wichtig für uns - also würde das für mich permanenten Stress, Einschränkung und Verbot bedeuten.


    Ich behalte es im Hinterkopf, aber momentan eher nicht.... ;o)

    Hoffe, ich konnte dir helfen! Falls du Fragen hast, schreib mir jederzeit gerne!

    Danke, das war super hilfreich! =)

    Hallo Andreica,
    ich frage mich, welche Antwort Du da erwartest. Die meisten Pateinten kommen mit einem Augenarzt aus. Und was soll dabei herauskommen, wenn man ohne konkreten Anlaß von einem Augenarzt zum anderen geht.

    Zumal Du schreibst, daß bei Dir Stabilität besteht.

    Das ist auch mein Ziel, mit einem Augenarzt auszukommen. =);-) Mein Augenarzt behandelt Glaukom, ist aber kein Glaukomspezialist wie Prof. Dietlein und Frau Dr. Heinrich und hier im Umkreis ist es ziemlich schwierig, einen Glaukomspezialisten zu finden und auch noch angenommen zu werden. Er hat mir Köln empfohlen, dort war ich zur Tag-/Nachtdruckmessung, was er ja nicht kann, und soll dort zusätzlich 2 x im Jahr zur Kontrolle hin.


    Bei Frau Dr. Heinrich war ich, insbesondere nach Lesen des Buches "Keine Angst vor dem Grünen Star", um die Komponente Normaldruckglaukom abzuklären und weil sie im Forum so stark empfohlen wurde. Ich gehe jetzt noch einmal hin - auch weil sie Spezialistin für trockene Augen ist, mein Haus-AA kann mir da nicht so gut weiterhelfen. Wenn sich nichts weiter ändert, bleibt es bei meinem Haus-AA und zusätzlich Uniklinik Köln, wie empfohlen.


    Die Stabilität ist auf dem GDx zu sehen. Hier im Forum habe ich gelernt, dass dies ja eher eine ältere Methode ist. Daher mache ich in Köln nach dem halben Jahr wieder ein OCT und noch einmal bei Frau Dr. Heinrich - dann habe ich zumindest mal einen Verlauf bzw. Vergleichswert im OCT, nicht nur GDx und Gesichtsfeld. Ich hoffe, dass die Stabilität auch wirklich da ist, sprich auch im OCT. Beim Gesichtsfeld hatte und habe ich oft solche Probleme und frage mich, wie aussagekräftig es ist...


    Bei meinem Haus-AA möchte ich dann auch gerne auf OCT umsteigen bzw. dies zusätzlich zum Gdx nehmen und dann auch bei ihm und seinen Geräten bleiben (plus Kontrolle in Köln, wie er und Prof. Dietlein es empfehlen).


    Ich habe kein Problem damit, mich zu informieren und zu kümmern, aber es fällt mir beim Thema "Augen" ziemlich schwer, mich (für einen Weg) zu entscheiden, da ich manchmal Angst habe, etwas wichtiges zu verpassen. =( Im sonstigen Leben kann ich das sonst recht gut, naja, ist vielleicht noch ein persönliches Lernfeld für mich...


    Welche Therapie ist bei NDG am erfolgreichsten, wenn es keine standardisierte Therapie gibt? Frau Prof. Strempel schreibt sehr viele Möglichkeiten in ihrem Buch auf, die alle zu befolgen ziemlich überwältigend sind.


    Erarbeitet man mit seinem Augenarzt die für einen persönlich aussichtsreichsten, oder ist es "trial and error"?

    Aber es gibt ja außer Monoprost und dessen Verwandten zum Glück noch weitere Substanzklassen.

    Das stimmt. Allerdings kommt für mich leider keine in Frage: Brimonidin habe ich ganz gut vertragen, aber es hat so müde gemacht und den Blutdruck gesenkt - daher auf Anraten von Dr. Heinrich und Prof. Dietlein wurde auf Monoprost umgestellt. Trusopt wirkt bei mir nicht, Betablocker machen wieder ein Problem mit dem Blutdruck.


    Du guckst Dir alle zukünftigen Optionen an, aber halte es vielleicht mit dem Köcher und dem Pfeil - warte die nächsten OCTs ab und wenn Du Stabilität erreichst nur mit Monoprost - why change?


    Denn jede OP beinhaltet ein Risiko. Auch SLT mag risikoarm sein und wird heute auch als Primärwahl angedacht, aber risikofrei ist es nicht. Und gerade unsere sehr kurzsichtigen Äuglein sind empfindlich.


    PS Fixaprost enthält auch Betablocker (Lantanoprost + Timolol). Ich bin vor einigen Wochen als 2. Schritt auf Fixaprost umgestiegen, da ich nur mit Monoprost leider keine Stabilität erreicht habe.

    Ja, das mache ich. Ich behalte die Optionen im Auge, bespreche sie, und ändere nichts solange es stabil bleibt. Ich hoffe, dass die Verträglichkeit bleibt und ich auch etwas gegen die extrem trockenen Augen tun kann. Ich mache schon viel, und ich komme einigermaßen klar, aber gerade abends ist es oft sehr schmerzhaft und anstrengend.


    Wie verträgst Du Fixaprost? Senkt es bei Dir sehr den Blutdruck oder macht müde? Ich wünsche Dir, dass es Dir hilft und Du baldmöglichst Stabilität erreichst.


    Liebe Grüße

    Andreica

    Hallo GIDW, vielen Dank für Deinen Bericht über den iCARE Home 2 Tonometer! Ich überlege auch, ob ich mir einen anschaffen soll. Echt toll, dass man damit seine Werte auch im Liegen kontrollieren kann!


    War der Grund für diese Anschaffung, dass Du engmaschiger kontrollieren sollst oder willst, und wurde aufgrund Deiner Messungen die Therapie umgestellt? Ist es für Dich eher beruhigend, jederzeit kontrollieren zu können oder beunruhigend, falls z. B. Messwerte mal nicht so toll ausfallen?


    Wie gesagt, überlege ich gerade...der Preis ist natürlich eine Sache, aber ich schwanke gerade noch, weil ich Bedenken habe, in eine Endlos-Messschleife zu geraten und bei den Messungen ggf. immer aufgeregter zu werden. In der Klinik haben diese mobilen Messgeräte bei mir oft viel zu hoch gemessen und immer, wenn ich auf einer Wiederholung bestand, war der Wert 30 Sekunden später 2-5 mmHg niedriger.


    Freue mich, noch mehr darüber zu erfahren. :-)

    So, ich melde mich mal wieder...vor einer Woche bin ich aus dem Urlaub wiedergekommen und war so entspannt wie seit ungefährt einem Dreivierteljahr nicht mehr. Der Urlaub hat in jeder Beziehung gut getan: abschalten von der Arbeit, Qualitätszeit mit meinem Mann, schöne Sinneseindrücke (Kreta), Ruhe, tolle Unternehmungen. =):11:


    Ich habe gemerkt, dass ich - außer beim Tropfen mit Monoprost abends - fast gar nicht an meine Augen gedacht habe. Ich habe natürlich Sonnenbrille getragen, viel getrunken, meine Vitamine genommen und war nicht allzu lange im Pool (auch wenn der nicht eiskalt war), aber ansonsten habe ich mir gedanklich eine Pause gegönnt.


    Manchmal hatte ich deswegen fast ein schlechtes Gewissen, als ob ich mich kümmern/sorgen "müsste", um Gefahren abzuwenden. Mein Mann meinte dann "wenn Du Dich entspannst, tust Du was Gutes für Deine Augen" und das konnte ich dann innerlich anwenden und loslassen.


    Nun habe ich eine Frage zum SLT: Ich hatte mir den Thread von Friedl durchgelesen, der seit Ende Oktober 2019 nicht mehr online war. Ich habe auch zwischenzeitlich in meiner Glaukom Selbsthilfegruppe einen Vortrag über SLT von einer Augenärztin gehört. Ihre Devise: lieber erst einmal SLT, später (zusätzlich) tropfen, wenn SLT nicht mehr soviel bringt.


    Ihrer Meinung nach hat es keine Nebenwirkungen und ist beliebig oft anwendbar. Sie hält es für sinnvoller, mit SLT anzufangen anstatt mit Tropfen. Dass Tropfen mit Monoprost stört mich nicht, außer dass meine trockenen Augen noch trockener geworden sind und auch feuchtigkeitsspendende Tropfen und Augensalbe nachts (unbedingt notwendig!) nur bedingt helfen. Verlockend wäre es schon, noch ein paar Jahre ohne Tropfen auszukommen.


    Mein Haus-AA meint allerdings, er möchte gerne weitertropfen und wenn Monoprost nicht mehr hilft, dann SLT oder Fixaprost. Brimonidin macht mich leider sehr müde und der damals so niedrige Blutdruck kam wahrscheinlich daher. Betablocker kommen wegen des niedrigen Blutdrucks nicht in Frage und Trusopt hatte in der Klinik leider keinen Effekt, so dass Prof. Dietlein das wieder absetzen ließ.


    Mein AA meinte "wir haben ein paar Pfeile im Köcher und wollen die nicht zu schnell verschießen". Also wenn Stabilität mit Monoprost, kein SLT und keine Änderung.


    Würde denn SLT die Wirksamkeit von Monoprost auf Dauer zunichte machen? Heißt, wenn SLT nicht mehr wirksam ist oder immer häufiger gemacht werden muss, würden dann die Tropfen nicht mehr wirken?


    Ende Juli bin ich noch einmal bei Frau Dr. Heinrich in Neuss. Ich sollte nach der Klinik ja noch einmal kommen. Ich wollte sie auch wegen der trockenen Augen befragen und ob sie meint, dass ich zurzeit mit den Kontrollen beim Haus-AA und bei Prof. Dietlein ausreichend versorgt bin. Außerdem möchte ich gerne ihre Meinung zu SLT wissen und ob man mit Phake Linsen auch eine Glaukom-OP durchführen kann. Prof. Dietlein meinte, eher nicht, er würde Herausnahme Phake Linsen, Linsentausch und Glaukom-OP empfehlen, also die "große Geschichte".


    Mein Haus-AA meint, er würde zunächst "nur" Herausnahme Phake Linsen und Linsentausch empfehlen und meint, dass durch den zusätzlichen Platz im Auge ggf. das Problem schon gelöst sei und eine Glaukom-OP könnte man dann zeitversetzt immer noch durchführen - meine Augen müssten das Ganze ja erst einmal verkraften.


    Natürlich hoffe ich, dass ich mit der Entscheidung bzgl. OP noch ein wenig Zeit habe und lange mit Monoprost und/oder SLT hinkomme. Habt Ihr Erfahrungen mit SLT in Kombination mit Tropfen, oder anstatt...?


    Was mich auch interessiert ist, dass Prof. Dietlein sagte, ich hätte verstärkten Pigmentabrieb, etwas mehr als meinem Alter entsprechend. Trotzdem ordnete er das Glaukom nicht als Pigmentdispersionsglaukom ein sondern als "auf ersten Blick Richtung Normaldruckglaukom, eventuell mit Komponente Platzmangel wegen der Phake Linsen".


    Für ein Normaldruckglaukom ist der Zielwert mit 18 relativ hoch, oder? Gibt es auch etwas wie ein normales Offenwinkelglaukom, das einfach etwas niedrigere Druckwerte als der normale Mensch benötigt, wo aber der Schwerpunkt nicht so sehr auf Durchblutung und den anderen Faktoren eines NDG liegt? Manche Dinge verstehe ich auch nach einem Jahr noch nicht ganz. ;-)


    Zumindest war trotz oder mit meinem Zielwert bei den letzten Messungen Gott sei Dank# Stabilität erreicht worden (Druck, Gesichtsfeldmessung und Gdx-Messung, beim OCT kommen beim nächsten Mal die Vergleichswerte).

    Ich hatte in der Augenklinik Köln ja Prof. Dietlein zum Thema Corona-Impfung befragt. Seine Antwort war eindeutig: er sieht bei keinem Impfstoff Bedenken bzgl. des Glaukoms, egal welche Glaukomart. Andere Risiken haben wir nicht besprochen, da diese bei mir nicht bestehen und es mir rein um einen eventuellen Risikofaktor bei Glaukom ging.


    Und natürlich gibt es bei allen Medikamenten und Impfungen ein kleines Restrisiko. Das Risiko einer Corona-Erkrankung hat Prof. Dietlein und mein Haus-Augenarzt als wesentlich höher eingestuft, weil Covid-19 eine systemische Krankheit zu sein scheint, die Organe, Nerven, Durchblutung etc. angreifen. Und eine Zeit, während der man künstlich beatmet wird, ist für die Augen sicher auch nicht besonders toll.


    Es war keine Zeit für ein ausführliches Gespräch, aber ich vertraue der Kompetenz von Prof. Dietlein und meinem Haus-Augenarzt. Die Frage kam schon öfters ("Sie sind nicht die Erste, die mich das fragt"), also wird er sich aus gutem Grund diese Meinung gebildet und dementsprechend die Empfehlung weitergegeben haben.

    Danke für den Tipp, jenat , ich habe ein gutes Produkt gefunden bei Sunday Naturals. Es enthält u.a. Vitamin D3 1000 I.E. Ich habe neulich meinen Vitamin D3 Spiegel messen lassen und am Telefon die Auskunft bekommen, dass dieser bei 137 liegt!! Ich hatte bis Anfang des Jahres alle 2-5 Tage 5000 I.E. supplementiert - wird das Vitamin D3 noch monatelang "gebunkert"?


    Ich habe einiges hier im Forum und auch in anderen Quellen gelesen, Vitamin D3 wird ja z. T. in sehr hohen Dosen empfohlen (Dr. Schelle), aber es gibt wohl auch eine Überdosierung und Schäden, weil der Körper den Überschuss selber abbaut (?)


    Ich werde diesbezüglich meine Hausärztin fragen, wenn ich sie das nächste Mal sehe, sie hält viel von Vitamin D3.


    Mein Augenarzttermin am Dienstag war okay. Druck korrigiert (+2) bei 17 und 17, unter Zielwert 18. Auf Nachfrage haben sie doch die Gesichtsfeldanalyse gemacht, am rechten Auge. Sie machen in der Praxis pro Termin immer nur ein Auge. Erst wollten sie nicht, wegen Corona, aber haben es dann doch durchgeführt, da ich schon die 1. Corona-Impfung hatte.


    Das war wieder ein Drama: erst kamen die Leuchtpunkte, dann gar nichts mehr. Ich hatte durch das Gefühl, dass wegen der Maske das Glas beschlagen war und konnte nicht mehr unterscheiden, ob jetzt Punkte kommen oder nicht, auf einmal war alles schattig. (Wenn ich hier ein Auge zuhalte, ist da gar nicht so). Ich bekam Panik und dachte, ich hätte nur noch Ausfälle.


    Die Helferin kam, das Gerät hatte nicht mehr funktioniert und keine Leuchtpunkte mehr "ausgespuckt"! =( Danach alles von vorne, manchmal war ich so im "Drückmodus", dass ich, glaube ich, auch mal gedrückt habe, obwohl ich nichts richtig wahrgenommen habe oder nicht sicher war. Merkt das Gerät das? Gibt es auch unterschiedliche Zeitspannen, in denen Punkte erscheinen oder nicht oder ist es in einem gleichmäßigen Rhythmus? - Das Gerät macht auch meistens Geräusche, wenn ein Punkt erscheint und manchmal drücke ich beim Geräusch automatisch, so wie eine Art Pawlowscher Reflex - diese Gesichtsfeldanalyse ist so gar nicht mein Ding.


    Auf jeden Fall war der Augenarzt aber zufrieden mit dem Druck, zufrieden mit dem Blick ins Auge, zufrieden mit dem Gesichtsfeld, er sieht keine Progression. Beim nächsten Mal wieder Gdx, weil da schon Bilder existieren und es bei mir funktioniert, ggf. noch ein OTC dazu, dieses mache dann aber sowieso in Köln beim nächsten Termin, wo ja bereits eins von mir existiert.


    Wir haben auch SLT diskutiert. Bei einem Vortrag einer Augenärztin neulich, die viel SLT macht, habe ich gehört, dass es sinnvoll ist, SLT durchzuführen, wenn das Glaukom relativ neu ist bzw. im Anfangsstadium. Das würde oft jahrelange Tropfen ersparen. Mein Augenarzt meinte hingegen, dass er das erst gerne anwenden würde, wenn Monoprost nicht mehr ausreicht und nicht gleich "alle Pfeile im Köcher verschießen".


    Da Trusopt bei mir nichts bringt und andere Wirkstoffklassen wegen meines niedrigen Blutdrucks ausscheiden, gibt es tropfmäßig bei mir nur begrenzte Möglichkeiten und natürlich wollen wir die große OP mit Phake Linsen raus und Katarakt-OP mit künstlichen Linsen und ggf. noch Glaukom-OP nicht früher als nötig machen.


    Was sind Eure Erfahrungen - ist es sinnvoll, SLT zu machen und später wieder Tropfen dazu zu nehmen, wenn sich die Wirkung "abnutzt"? In dem Vortrag hieß es, man könnte die SLT quasi beliebig oft wiederholen und sie hätte nur Nutzen, aber keinen Schaden und keine Nebenwirkungen.


    Oder werden die Tropfen nicht mehr so gut wirken, wenn eine SLT durchgeführt wurde?


    Ich habe den Eindruck, dass verschiedene Ärzte dazu verschiedene Meinungen haben...(was ja keine Überraschung ist).


    Es macht mir nichts aus, regelmäßig zu tropfen, die Augentrockenheit ist unter Monoprost halt noch ein Stückchen schlimmer geworden und ich weiß ja nicht, welche Nebenwirkungen sonst noch kommen werden.

    Das liest sich, als wäre die Untersuchung mit dem Spectralis-OCT von Heidelberg Engineering gemacht worden.

    Ja, ich erinnere mich, dass auf dem Gerät etwas von "Heidelberg" stand, wahrscheinlich ist es dieses von Dir erwähnte Gerät. Und nochmal ja, der Besuch bei meinem "Elternersatz" war richtig gut. Es ist toll, wenn zur richtigen Zeit die richtigen Menschen da sind, dafür bin ich sehr dankbar. =)


    Dienstag, 11.05.2021 habe ich dann wieder meinen regulären Termin beim Haus-Augenarzt und hoffe, dass sie dieses Mal die Gesichtsfeldanalyse machen. Sie hatten ja wie gesagt "wegen Corona" und der Sicherheit das letzte Mal diese Messung nicht gemacht, was mir komisch vorkommt, weil das anscheinend bei niemand anderem im Forum so vorgekommen ist. Mein Mann meinte schon, vielleicht war das Gerät kaputt und es war eine Ausrede... :schulterzuck: Wir werden sehen.


    Ich habe mich entschieden, meine Kontrolle in den 6 Monaten im MVZ von Prof. Dietlein zu machen. Erstens kann ich dort die Reihenfolge - erst Gesichtsfeld, dann OCT - mitbestimmen, zweitens ist es tatsächlich nicht so "wuselig" wie in der Klinik und ich habe mehr Zeit, meine Fragen zu stellen.


    Wie gesagt, ist es eine Privatsprechstunde, ich werde meine Krankenkasse mal wegen der Kosten anfragen. Ansonsten plane ich die Ausgaben ein...es nützt ja auch nichts, wenn durch lauter Stress falsche Werte (s. Gesichtsfeld) heraus kommen....


    Ich weiß nicht, ob es hierher gehört, aber ich würde gerne - außer meiner Ernährung - noch etwas für meine Durchblutung und gegen oxidativen Stress tun. Das Mittel von Greenleaves, das jenat empfohlen hat, finde ich super, aber es scheidet leider wegen des Jodinhalts aus. :traurig: Ich habe zwar einen niedrig-normalen TSH-Wert für die Schilddrüse, aber überaktive Knoten. Der Nuklearmediziner empfiehlt mir deshalb, kein Jodsalz zu verwenden, kein Sushi zu essen (mag ich sowieso nicht) und Fisch in Maßen. Der Gehalt an Jod ist seiner Aussage nach für mich zu hoch.


    Kennt jemand ein anderes "all-in-one" Präparat? Wichtig wäre mir Vitamin E, Vitamin C, Vitamin A, Coenzym Q10, B-Vitamine, Selen, Alpha-Liponsäure, Lutein, Zeaxanthin...Omega 3 Fettsäuren bekomme ich über ein Öl von Cellagon (die Beraterin arbeitet auch mit Dr. Budwig zusammen und Cellagon hat wohl auch ähnlich gute Biorprodukte) und ich nehme auch das "Vitale Plus" von Cellagon (natürliche, flüssige Vitamine, ähnlich wie La Vita).


    Oder ein gutes "Multivitaminpräparat" oder sonstiges, das meine Durchblutung unterstützt und dem Sehnerven gut tut? Magnesiocard 10 nmol pro Tag nehme ich, wie von Frau Dr. Heinrich empfohlen, und abends Tebonin 120 mg (Gingko).


    Meinen Vitamin D3-Spiegel habe ich jetzt messen lassen. Bis Ende letzten Jahres/Anfang diesen Jahres habe ich alle 2-3 Tage 4.000 IE Vitamin D3 in Kombi mit K2 genommen. Ich hoffe, dass der Spiegel nicht dadurch noch so lange im Blut war. Ich habe mich nämlich über den guten Wert von 137,5 gewundert. Nun war ich die letzten Monate, egal bei welchem Wetter, sehr viel draußen - bin ich sowieso gerne, und man kann am Wochenende außer Wandern ja kaum was unternehmen. Dass der Spiegel so hoch ist, wundert mich....aber das heißt, ich muss da erst einmal nichts supplementieren.


    Beim nächsten Termin mit meiner Hausärztin Anfang Juli nach der nächsten 24-Stunden-Blutdruckmessung möchte ich sie auch nach dem hochdosierten Vitamin C als Infusion, was jenat erwähnt hat, fragen. Gibt es sonstige Messungen auf Vitamine, Mineralien oder Spurenelemente, die Ihr empfehlen könnt? Eventuell Homocystein, um zu sehen, ob der erhöht ist?


    Ich möchte einfach noch etwas für meine Augen tun. In der Mittagspause gehe ich, wenn ich im Homeoffice bin, eine Runde mit meinem Mann (auch im Homeoffice) im schnellen Schritt spazieren, ich versuche 2 x die Woche Sport hin zu bekommen, wandere viel, und werde wieder regelmäßiger die CD von Prof. Strempel anhören bzw. meditativ hören und "mitmachen", ich reduziere Stress und übe Achtsamkeit (wo es geht), mache Atemübungen....


    Ich bin ein wenig unsicher, was ich als nächstes verfolgen soll: Vitamin C Infusion, oder ggf. Akupunktur bei Glaukom - hier gibt es eine Heilpraktikerin, Biologin, die das anbietet - Vitamine, Messungen...


    Gleichzeitig möchte ich eine gute Balance zwischen verantwortlichem Handeln, Kümmern und aber auch Gelassenheit und Los-Lassen herstellen - also aktiv die Dinge angehen, aber nicht "für" das Glaukom leben oder es zum Mittelpunkt machen. Nicht so einfach - in der Klinik ging es natürlich nur darum, jetzt versuche ich mich etwas abzulenken und nicht zu sehr an den Termin beim AA am Dienstag nächste Woche zu denken...und freue mich auf die Sonne, die am Wochenende rauskommen soll. :lachen:


    Wünsche Euch allen ein schönes, warmes, entspanntes Wochenende!

    So, seit gestern Abend bin ich wieder zu Hause. Ich war noch in der Nähe von Köln bei alten Freunden, einem älteren Ehepaar, die ein wenig "Elternersatz" für mich waren, als wir dort wohnten, weil meine Eltern weit weg wohnen.


    Ich wurde verwöhnt, bekocht, mental aufgebaut und habe wie ein Stein geschlafen, das war solch ein Geschenk. =)

    Eine so große, wuselige Klinik ist nicht so angenehm, stelle ich mir vor.


    Vielleicht ist die Struktur an diesem MVZ auch eher so, dass Du dort neben Prof. Dietlein einen festen ärztlichen Ansprechpartner hättest.


    Dort ist übrigens auch Dr. Enders als Mitarbeiter geführt, von dem ich einige sehr gute Artikel in Sachen Glaukomdiagnostik kenne.

    Meines Wissens hat er sich mit einer Arbeit zu OCT und besonderer Papillenanatomie habilitiert.


    Vielen Dank für den Tipp. Mein inneres Gefühl sagt mir auch, dass ich lieber zum MVZ gehe - dort muss ich zwar die Untersuchungen privat bezahlen, aber ich ich habe a) Prof. Dietlein als Ansprechpartner - man kann es sich aussuchen, da privat - und b) es ist nicht so wuselig und dann kann ich auch in Ruhe (!) die Gesichtsfelduntersuchungen vor dem OCT machen und nicht umgekehrt.


    Dieses MVZ hat Privatsprechstunden zu besonderen Themen an unterschiedlichen Tagen und ja, Dr. Ender ist auch dabei. Insofern ist es sicher eine gute Idee. Ich frage dort nochmal nach, nicht dass ich es in der Aufregung falsch verstanden habe.


    https://augenpraxis-stadtwaldguertel.uk-koeln.de/leistungen/


    Wie oft muss man eigentlich diese 3-Tages-Untersuchung mit Tag-/Nachtdruckmessung machen? Einmalig oder einmal im Jahr, oder "nach Bedarf"?


    Was mir ein wenig Sorge macht ist, dass außer Monoprost bzw. Prostaglandine keine anderen Augentropfen für mich in Frage kommen. Brimonidin = Schlafmittel und Blutdruckabfall, Trusopt als Ergänzung brachte null Wirkung, im Gegenteil - fast durchgängig höhere Werte - und die anderen Wirkstoffklassen kommen laut Prof. Dietlein nicht in Frage wegen Betablocker oder anderen blutdrucksenkenden Wirkstoffen.


    Prof. Dietlein erwähnte nebenbei, dass man nicht weiß, welche Tropfen noch kommen, und "vielleicht hätte man ja in einem halben Jahr Rhopressa/Netasurdil". Es wäre ja toll, wenn das bald zugelassen würde.


    Mitte Juni mache ich nochmal ein 24-Stunden-Blutdruckprofil, meine Hausärztin ist den ganzen Mai in Urlaub und danach hatten wir vorgehabt zu verreisen.


    Ich bin gespannt, wie sich das Blutdruck-Profil geändert hat seit dem Weglassen von Brimonidin und unter Therapie mit Monoprost.


    Im Arztbrief wird übrigens das Übliche empfohlen - regelmäßige Kontrolle, Gesichtsfeld...und obwohl die Werte doch öfter mal zu hoch und über dem Zieldruck waren, steht das "Da der Augendruck unter der u.g. Therapie z. Zt. ausreichend reguliert ist und sich sehr geringe Verdünnung der BMO Rim im Papillen-OCT zeigte, konnten wir den Patienten heute in ihre geschätzte ambulante Kontrolle ohne operativen Eingriff entlassen".


    Der Arztbrief empfiehlt die Kontrolle in einem halben Jahr, es sei denn, das Gesichtsfeld verändert sich signifikant oder der AID ist deutich zu hoch.


    Am 11.05.2021 ist wieder Kontrolle bei meinem Haus-Augenarzt - nach 19 Uhr abends, der hat sehr lange Arbeitszeiten...

    Ich hatte eben mein Entlassungsgespräch Gespräch mit Professor Dietlein:


    - Trusopt wird wieder abgesetzt - die Werte gingen nach zwei anfänglich besseren Messungen sogar nach oben! Ich springe leider nicht drauf an. Andere Tropfen kommen nicht in Frage wegen Blutdruck senkenden Wirkstoffen wie Betablocker oder Brimonidin. Es bleibt bei Monoprost


    Eine Frage zu diesen mobilen Messgeräten: ich hatte am Freitag eine Nachmessung von einer Ärztin mit einer anderen Methode, für die man die Betäubungstropfen benutzt. Und das Ergebnis war innerhalb 30 Minuten: Augeninnendruck um 3 runter bei einem Auge.


    Sie meinte, bei manchen Augen misst das Gerät zu hoch, oder wenn man nicht geradeaus schaut...


    Als morgens die Werte viel zu hoch waren, habe ich immer einen Nachmieter gebeten. Ergebnis bei einem Auge um 2 runter, beim anderen 5, das innerhalb von 30 Sekunden.


    Habt Ihr das auch erlebt? Die Ärztin deutete an, dass der hohe Wert ein Messfehler sein könnte. Wie sehr kann man diesen Messungen vertrauen? Bei jeder Nachmessung war es 1 bis 5 niedriger...


    - Foto vom Sehnerv laut Professor Dietlein "nicht so schlecht".


    - Gesichtsfeld tagesformabhängig: es war schlechter wegen der Bedingungen mit dem verschwommenen Sehen nach dem OCT. Solange es sich nicht dramatisch verschlechtert, keine OP.


    - Wenn OP, "große Geschichte" mit Rausnehmen Phake Linsen, Rausnehmen eigene Linsen, Grauer Star OO mit künstlichen Linsen ("clear lens exchange")

    Die ist risikoreich, aber reine Glaukom OP ist nicht möglich und nur Phake Linsen raus nehmen und Glaukom OP hat er nicht vorgeschlagen. Wahrscheinlich weil es dazu führt, dass ich paar Jahre später sowieso Katarakt OP haben werde wegen Disposition; das haben schon mehrere Ärzte gesagt.


    - Kontrolle in 6 Monaten. Entweder in der Klinik oder MVZ Privatsprechstunde, sagte et. Das OCT Gerät ist das gleiche, aber Gesichtsfeld ein anderes. Also lieber hier zur Klinik wegen Vergleichbarkeit um nicht nur die gleichen, sondrrn dieselben Geräte zu haben, richtig?


    Jetzt warten auf den Arztbrief und dann los.

    Du Monoprost schon seit Januar nimmst, dann hat es schon seine maximale Wirkung erreicht.

    Die Prostaglandine brauchen dafür 3 bis 4 Wochen.

    Wenn es keine deutliche Wirkung entfaltet hat, wäre für mich die Frage, ob man sich davon verabschiedet und z. B. Lumigan probiert.

    Ich glaube, ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt. Was ich meinte es, dass man jetzt keine drei Tage Druckmessung Tag und Nacht mit monoprost hat. Sondern nur den Eindruck von einem Tag und einem Morgen, an dem ich auch sehr aufgeregt war.


    Aber wenn die Therapieumstellung so in Ordnung ist, stimmt es auch für mich. Professor Dietlein hat halt trusoft zweimal täglich verordnet und Monoprost um 22 Uhr, ich werde ihn fragen.


    Ich glaube nicht, dass Professor Dietlein heute am Sonntag noch hier ist bzw. Bei der nächsten Druckmessung um 15 Uhr. Da ich morgen das Gespräch mit ihm habe, habe ich etwas Hemmungen, heute noch mal um und Oberarzt Gespräch zu bitten, oder ist das üblich?


    Ich weiß meine Werte nicht mehr ganz auswendig, aber es sind ca -8,5 und -9,5. Und irgendwie noch etwas mehr wegen Zylinder oder Astigmatismus, das weiß ich nicht mehr hundertprozentig.


    Bei Frau Dr. Heinrich hat das OCT auch nicht so wirklich aussagekräftig geklappt, das hat sie selbst gesagt. Und hier in der Klinik konnten sie den Sehnervkopf gar nicht richtig scannen. Lag vielleicht auch an der Anwendungen oder am Gerät, das weiß ich nicht.


    Die Aussage eines Assistenzarztes auf die Frage, welche bildgebenden Verfahren bei mir in Frage kommen, war das dann nur noch das Gesichtsfeld bleibt.


    Ich werde morgen alles Professor Dietlein fragen, habe auch schon meine Fragen mit und werde sie dem entsprechend ergänzen. Und zur Not fahre ich bald noch mal in die Privatsprechstunde zu ihm nach Köln in das MVZ, wo etwas mehr Zeit ist, oder mache einen Telefontermin mit ihm aus. In Corona Zeiten ist sowas sicher auch möglich, gerade wenn es privat ist. Diese Investition ist es auf jeden Fall wert.


    Noch eine Bemerkung zum Thema Angst. Ja, ich weiß, dass das ein Problem ist. Deswegen mache ich regelmässig Entspannungsübungen, Atemübungen von andere Techniken und höre auf die CD von Professor Strempel. Dazu habe ich professionelle Begleitung, wo wir unter anderem auch die Angst vor dem Glaukom und den ganzen was ist wenn Fragen behandeln.


    Ich gehe das Thema an, leider gibt es Zeiten wie heute morgen, wo der Erfolg nicht so toll ist.... und wo ich mich hilflos fühle, als würde alles, was ich tue, nichts nützen und es doch auf die Katastrophe zuläuft.


    Der Austausch im Forum tut mir gut, und ich habe eben auch ein Gespräch mit einem guten Freund gehabt, das war auch gut - dazu habe ich mich draußen die Sonne gesetzt, das hilft auch ein bisschen.

    Gestern wurde hier in der UK Köln meine Tropftherapie umgestellt, weil die Liegendmessung gestern 21 und 22 ergeben hat (Zielwert 18). Prof. Dietlein hatte gesagt, dass man zusätzlich noch Trusopt dazu geben könnte.


    Allerdings hatte ich ihn verstanden mit "könnte". Der Assistenzarzt gestern ordnete es an, als ich sagte dass der Druck mir Sorgen macht. Ich war übermüdet (nächtelang schlecht geschlafen) und habe aber später nochmal mit ihm gesprochen.


    Mein Argument: wenn man in den laufenden Messungen was ändert, bekommt man keine verlässlichen Werte bzw. weiß nicht, wie Monoprost wirklich bei mir wirkt; ich hatte ja erst im Januar umgestellt.


    Er meinte, Professor Dietlein hätte es angeordnet, wenn die Werte über 18 gehen, als "harte Grenze". Also nahm ich gestern morgen Trusopt und abends um 20 Uhr und um 22 Uhr Monoprost. Vorher hatte ich um 20 Uhr Monoprost genommen.


    Tagsüber waren die Werte besser als vorgestern, daher war ich, obwohl ich die Umstellung nicht so toll fand, innerlich ruhiger als gestern - ich dachte, wenn der Druck nochmal 1-3 gesenkt wird, wie es dann tagsüber war, ist ja gut.


    Und heute morgen: war wieder früher wach, aber innerlich ruhiger. Und dann der Schock: RA 23, LA 27 korrigiert! Ich habe nachmessen lassen - eine Ärztin am Freitag meinte, die mobilen Geräte messen bei manchen Augen zu hoch, insbesondere wenn man nicht ganz geradeaus schaut. Neues Ergebnis weniger als 1 Minute später: RA 22, LA 22.


    Immer noch doof, aber besser. Wobei die Ärztin (oder Studentin, die Messungen werden hier auch von Studenten übernommen) meinte, die Druckspitzen seien zu erwarten und es sei nur eine Momentaufnahme.


    Wirklich 1 Minute später?? - Ich bin gerade sehr verunsichert. Diese Druckwerte sind Mist, und ich weiß nicht, wie und ob man sie in den Griff bekommen wird. Vielleicht hat Monoprost bei mir die bessere Wirkung, wenn ich 20 Uhr, bzw. 15 oder 30 Minuten nach Trusopt tropfe.


    Ich bin natürlich bereit, mehrfach am Tag zu tropfen, wenn es sinnvoll ist. Habe allerdings die ganze Zeit einen bitteren Geschmack im Mund bei Trusopt. =( Auch mit knapp 2 Minuten Tränenpünktchen zudrücken pro Auge. Ätzend! Andere Präparate kommen nicht in Frage, Brimonidin wegen Blutdruck, viele wegen Betablocker, sagte Professor Dietlein, genau wie Dr. Heinrich in Neuss und mein Haus-Augenarzt.


    Kann sich das legen mit dem Geschmack, was kann ich noch tun? Es brennt wenigstens nicht.


    Habt ihr erlebt, dass die Therapie während der 3 Tage umgestellt wurde? Und wie kriegt man die Druckspitzen in den Griff? Operation kommt bei mir nicht oder noch nicht in Frage wegen der Phake Linsen, das Wäre dann eine größere Sache. Im Gegensatz zu dem einen Arzt in der virtuellen Patientenveranstaltung, der Leute dass man ZSB. Presserflo auch mit Phake Linsen machen könnte, sagte Professor Dietlein ein - dann müsste man dazu die Linsen tauschen, also Katarakt OP, und Phake Linsen raus. :O Das möchte ich noch nicht.


    Gestern habe ich den Arzt gefragt, welche bildgebende Methode bei mir dran ist, weil das OCT unbrauchbar war, da sie den Sehnervenkopf wegen der hohen Myopie nicht scannen konnten. Er nannte noch nicht mal das Foto, was gemacht wurde, sondern dann bleibt nur Gesichtsfeld.


    GF ist bei mir immer totaler Stress, weil ich auch vor Glaukom enorme Probleme hatte mit Sachen finden, auch mit den Phake Linsen. Ich stehe davor und sehe es nicht. Wenn es eilig ist, habe ich manchmal wie ein Brett vor dem Kopf.


    Ich bin gerade ziemlich deprimiert und verunsichert. Die Druckwerte machen mir Angst, die eingeschränkten Möglichkeiten, die plötzliche, für mich unlogische Therapieumstellung...wenn man das nicht in den Griff bekommt, entstehen ja jeden Morgen Schäden, oder?


    Ich versuche ja viel in Eigeninitiative mit Sport, rausgehen, wandern, trinken, Vitamine, Ernährung, Entspannungsübungen...


    Gerade fühle ich mich hilflos, bin traurig, habe Angst, die Werte, diese riesige Klinik mit ständig wechselnden Ärzten überfordern mich...


    Morgen werde ich entlassen, dann wird hoffentlich, wie ich es gewünscht habe, das

    GF nachgeholt, weil ich am Freitag vom OCT so geblendet war und nur verschwommen sah, und hoffentlich erarbeitet Professor Dietlein mit mir eine gute Strategie.

    Heute bin ich in die Uniklinik Köln gekommen und habe kurz mit Professor Dietlein gesprochen, Montag dann nochmal bei der Entlassung. Es lagen noch nicht alle Befunde vor, das OCT hat den Sehnervenkopf nicht richtig gescannt, es wurden dann Fotos gemacht.


    Gesichtsfeld nicht so toll, aber laut Professor Dietlein nicht ganz katastrophal. Allerdings direkt nach dem OCT, nach dem ich ca. 30 bis 40 Minuten unscharf, ohne richtige Fokussierung und etwas neblig gesehen habe. Ich habe gebeten, das zu wiederholen.


    Meine Impffrage bin ich losgeworden: keine Bedenken wegen der Corona Impfung vom Glaukom her, bei keinem Impfstoff. Er meinte auch, es sei eine individuelle Entscheidung, aber man merkte, dass er die Impfung befürwortet.


    Ich sehe das genauso, wollte mich wegen des Glaukoms versichern. Ich werde mich auch impfen lassen, sobald es geht.

    Wenn Deine Augen mit GDX gut zu beurteilen sind, was ja der Fall zu sein scheint, dann ist das prima und die Ergebnisse sind keineswegs "für die Tonne".

    Die letzten Tage waren stressig, daher erst jetzt eine Reaktion...vielen Dank für Deine Erklärung und Ermutigung! =)

    Die technologische Entwicklung ist nun mal rasant, und das Etikett "modern" mag heute passen, morgen klebt es auf einem neuen Gerät. Und mit besser oder schlechter hat das nicht notwendigerweise zu tun!


    Irgendwann wirst Du Dich also allerhöchstvermutlich mit einer neueren Technologie anfreunden müssen, so wie das viele hier, mich eingeschlossen, schon hinter sich haben, manche gar schon mehrfach!

    Ja, das Gefühl habe ich auch, dass sich die Technologie immer schneller ändert und dann ist gerade ein Verlauf nicht mehr so einfach zu beurteilen.

    eine parallele Untersuchung mittels Gdx und OCT ist doch eine gute Idee.

    Anhand des Gdx könnte man zunächst noch die weitere Stabilität beurteilen.

    Ich denke, ich werde es so machen - da ich jetzt 2 Gdx habe, die Gott sei Dank stabil waren, das noch weiter und allmählich das OCT mit reinnehmen.


    Ich war in der Privatsprechstunde bei Prof. Dietlein, da er Glaukomspezialist ist und fahre heute (!) noch nach Köln, wo ich ab morgen in der Klinik sein werde. Ich werde mit Prof. Dietlein besprechen, ob Untersuchungen bei meinem Haus-AA ausreichen und ab und zu Klinik oder ob ich besser - auch wenn es sehr umständlich ist - zu Frau Dr. Heinrich gehe.


    Zur ihr bin ich wegen des Verdachts NDG gegangen, um die primäre vaskuläre Dysregulation abzuklären. Da sie meinte, dass ich bei meinem Augenarzt in guten Händen sei, wird das hoffentlich ausreichen - mit natürlich Klinik etc., insbesondere bei Unregelmäßigkeiten oder Besonderheiten.


    Eigentlich kann ich mich allgmein gesprochen gut entscheiden, in dem Fall mit den Augen war und bin ich immer noch ziemlich unsicher und möchte nicht "bequem" sein und einfach nur zu meinem Augenarzt gehen und ihn machen lassen.


    Allein am Forum und an den Vorträgen merke ich ja, wieviel Eigeninitative und Selbst-Information gefragt ist und das möchte ich auch beitragen - dazu kommt noch ein Stück Angst, etwas zu "verpassen" bzw. dass mein Augenarzt ggf. mal falsch entscheidet.


    Aber es ist schon richtig, für den Verlauf sind Messungen mit der gleichen Methode am gleichen Gerät wichtig...ich glaube, ich bin mit zweiter (und dritter) Meinung ggf. auf der anderen Seite vom Pferd gefallen. und der Wunsch, alles "richtig" und sorgfältig zu machen, führt bei mir manchmal zum "Verheddern".


    Naja, heute fahre ich in die Klinik bzw. erstmal nach Köln und gehe dann morgen früh hin. Ich habe schon ziemlich Bammel...vor dem Drum und Dran mit Zugfahren - da habe ich einen Sondersparpreis 1. Klasse, weil die Waggons leerer sind - und natürlich vor den Messungen, Ergebnisse, und überhaupt im Krankenhaus zu sein. =(


    Ich werde Prof. Dietlein neben allem anderen nach der Corona-Impfung fragen. Meine Hausarztpraxis hatte AstraZeneca übrig, was sie sonst hätten weg schmeißen müssen, da die priorisierten Menschen nicht wollten oder keine Zeit hatten. Sie haben die Warteliste abtelefoniert, aber vor dem Klinikaufenthalt wollte ich das natürlich nicht.


    Auch so ist es ja eine individuelle Entscheidung, doch interessiert mich Prof. Dietleins Meinung zu Corona-Impfungen bei Glaukom und wenn es andere interessiert, poste ich gerne, was er zu sagen hat ( Sabine: vielleicht in einem neuen/anderen Thread, da anderes Thema...?)

    GDX BEI HOHER MYOPIE TAUGT ABSOLUT NICHTS!


    BIN SELBST BETROFFEN!


    MEINE OCT SIND AUCH KOMISCH, ABER GDX UNAUSWERTBAR

    Danke für die Infos. Inwiefern sind die Werte nicht auswertbar? Gibt es größere Schwankungen, Abweichungen, oder ist es überhaupt nicht (0%) verwertbar? Wie groß sind die Abweichungen zu nicht kurzsichtigen Augen, und worin bestehen die Abweichungen oder Messungenauigkeiten? Warum ist es bei hoher Myopie so?


    Meine Werte waren eigentlich gut auf dem Gdx zu erkennen. Frau Dr. Heinrich hat zwar auch gesagt, dass das gdx eine etwas ältere Methode wäre - was mich gewundert hat, da ich von anderer Seite gehört habe, dass es eine moderne Methode ist - aber sie hat nicht gesagt, dass es unauswertbar sei.


    Ich bin jetzt sehr verunsichert, dass mein Augenarzt diese Messungen gemacht hat. Heißt das, dass das, was mich so gefreut hat, nämlich Stabilität im gdx, jetzt nichts wert ist? =( Die letzten Monate ging es mir nach einem halben Jahr Horror wieder besser, weil die letzten Druckwerte gut waren und das Gdx sich nicht verändert hatte.


    Also ist jetzt vielleicht alles für die Tonne....ich muss aufpassen, nicht wieder in diese extremen Angstzustände wie das letzte Jahr zu kommen. =(


    Mein Augenarzt war einverstanden, auch zusätzlich zum Gdx ein OCT zu machen. Im Mai, nach dem Klinikbesuch, ist aber erst mal "nur" Druckmessung und Gesichtsfeld dran. Ich hoffe, das noch ändern zu können und ein OCT zu bekommen. Ich bin gespannt, was sie nächste Woche in der Klinik machen außer der Druckmessung.


    Zu der Unsicherheit bzgl. der Situation frage ich mich, was ich von meinem Augenarzt halten soll. Er war an der Uniklinik der nächst größeren Stadt als Oberarzt, ist hier sehr geschätzt, gründlich und weiß zumindest, dass er nicht *der* Glaukomexperte ist und unterstützt mich daher bei meinen Besuchen in der Uniklinik, Prof. Dietlein usw. Es gibt hier nicht soviel Auswahl, die nächst größere Stadt ist weit weg und dort wäre es wieder ein neues Suchen und auch dort gibt es wohl nicht so viele gute Augenärzte.


    Frau Dr. Heinrich, der ich ausführlich erzählt habe, was er gesagt und gemacht hat, meinte "ich glaube, Sie sind bei dem gut aufgehoben". Hmm.... :denk:


    Ich habe bisher im Netz nichts gefunden bzgl. Gdx und hoher Myopie, ich werde noch weitersuchen, das ist natürlich wichtig zu wissen.

    Die GDx-Untersuchung dürfte heutzutage wohl nur noch selten eingesetzt werden.

    Hallo Sabine,


    danke für die Info, das verwirrt mich ein wenig. An anderer Stelle habe ich gelesen, dass es eine moderne Methode ist genauso gut wie HRT.


    Bei mir ist es beim OCT z. B. so, dass es durch die sehr hohe Kurzsichtigkeit und schrägen Sehnerveneintritt nicht gut messbar ist. Die Tortenstücke waren beim letzten OCT bei Frau Dr. Cybulska-Heinrich fast alle rot, sie meinte, dass es nicht so aussagekräftig sei wegen dieser beiden Faktoren.


    Daher dachte ich, dass das Gdx auch sinnvoll sein könnte...


    Viele Grüße


    Andreica

    Ich weiß, dieser Thread ist sehr alt, aber ich poste hier das, was ich gefunden habe und was ich in meinem Thread erwähnt habe. Da es hier aber speziell um Gdx geht, hilft es vielleicht anderen ebenso wie mir.


    Unten findet Ihr eine Publikation auf Englisch. Es fängt mit Seite 137 an, ab Seite 139 ist es interessant. Es gibt Fotos/Befunde, die genauso aussehen und aufgebaut sind wie die in Deutschland, nur mit englischen Bezeichnungen, die gut zu verstehen sind (also TSNIT Average anstatt TSNIT Durchschnitt).


    Auf Seite 141-142 erklären die Punkte a bis f die Werte in der Tabelle, die im Gdx ist. Auch die Bilder und Kurven werden erklärt, und es gibt Befunde und Fotos., wo "normal " und "Glaucoma" vermerkt ist.


    Der Nervenfaserindex ist ab 30/31 relativ normal/unauffällig, ab 31-50 grenwertig und ab 50+ krankhaft.


    Wenn die Werte in der Tabelle in grüner Schrift gedruckt sind, sind sie wohl "im grünen Bereich", rot ausgefüllt krankhaft.


    Ich habe nicht alles über die Einzelwerte und Grenzwerte gelesen, da reichte mir für meinen Befund erstmal das "Optische" mit den Zahlen in grün, rot ausgefüllten Kästchen etc. Die Definition der Werte fand ich noch wichtig und natürlich den NFI.


    Wer Fragen bzgl. Englisch hat, kann sich gerne an mich wenden. Mir hat es enorm geholfen.


    https://www.researchgate.net/p…origin=publication_detail

    Ich verstehe das auch nicht, aber in meiner Haus-Augenarzt-Praxis machen sie momentan keine Gesichtsfeldanalyse, weil die Patienten ja dagegen atmen und man würde das mit der Öffnung usw. nicht wirklich weg bekommen. Nun ja....in der UK Köln machen sie hoffentlich alles.


    Ich habe übrigens keine deutsche Webseite gefunden, die die Gdx Werte erklärt, aber eine Publikation auf Englisch. Ab Seite 139 ist es interessant, und vor allen Dingen gibt es Fotos/Befunde, die genauso aussehen und aufgebaut sind wie die in Deutschland, nur mit englischen Bezeichnungen, die gut zu verstehe sind (also TSNIT Average anstatt TSNIT Durchschnitt).


    Auf Seite 141-142 erklären die Punkte a bis f die Werte und es gibt auch eine Tabelle und Befunde, wo "normal " und "Glaucoma" vermerkt ist. Und siehe da, die Werte in grüner Schrift in der Tabelle mit "normal eye ähneln meinen Werten und die "Glaucoma eye" Werte sind rot gefüllt. Bei mir hätten sich tatsächlich die Werte des linken Auges verbessert, was ja nicht sein kann - was eine Messungenauigkeit sein muss.


    Das rechte Auge ist genau gleich, mit vielleicht Abweichungen im 0,1 oder 0,01 Bereich. Nur die Symmetrie der beiden Augen ist nicht mehr so gut, weil das linke jetzt "besser" ist als vorher.


    Der NFI ist gleich bei meinen Augen und die Ausführung beschreibt auch genau das, was hier auch im Forum steht: bis ab 30/31 grenzwertig. Ich habe links 26 und rechts 29.


    Mir hat die Ausführung sehr geholfen, jetzt weiß ich ungefähr, wie ein Gdx funktioniert und was es aussagt. Wer Fragen wegen des Englischen hat, kann mich gerne ansprechen!


    https://www.researchgate.net/p…origin=publication_detail

    ...jetzt habe ich doch noch mal eine Frage, weiß nicht, ob das in diesem Thread richtig platziert ist.


    Mein Augenarzt hatte im Januar ja nach der Gdx Messung gesagt, mein Befund sei stabil, es hätte sich nichts geändert. Der NFI (Nervenfaserindex) ist auch gleich geblieben: RA 29, LA 26.


    Allerdings haben sich beim linken Auge die Einzelwerte sehr wohl geändert. Ich habe schon überall geschaut, aber auch die Links hier aus dem Forum sind z. T. nicht mehr gültig und ich finde keine Interpretation. Bei mir ist links der TSNIT Durchschnittswert von 54,6 auf 59,8 gestiegen, Sup. Durchschnitt von 64,2 auf 71,4, Inf. Durchschnitt von 58 auf 71,5 und TSNIT Std. Abw. von 17,5 auf 21,8.


    Das wirkt auf mich doch erheblich...und im Bild sind mehr gelbe, grüne, orangene und rote Flecken zu erkennen. Das ist doch eindeutig eine Verschlechterung, oder?!


    Ich fühle mich echt an der Nase herum geführt. Ich hatte das Bild im Januar nicht mitgenommen, habe vergessen zu fragen, war einfach nur happy dass es hieß "keine Veränderung". Und jetzt das...


    Gesichtsfeldanalyse wurde wegen Corona ja nicht gemacht, da habe ich nun auch keinen Vergleich


    Gibt es irgendwo eine Seite, wo man die Werte vergleichen kann oder ist wirklich nur das Bild und/oder der NFI maßgeblich?


    Hilfe...jetzt bekomme ich echt wieder Panik...wie gesagt bin ich ja, wenn alles gut geht, in 2 Wochen in der Klink, aber erst am 11.05.2021 beim AA. =(


    Der hatte sich die Befunde auch sorgfältig angeschaut, verglichen, mehrfach hin- und hergeklickt bei den Bildern.....

    Vielen Dank für die Infos! =) Zwischenzeitlich hatte ich auch das MVZ Uniklinik Köln und das Case Management erreicht. Die meinten auch, 24-Stunden oder "Tag/Kontrolle".


    Ich war eben bei der Praxis. Zuerst haben sie mir eine Überweisung anstatt "Verordnung von Krankenhausbehandlung" (also Einweisungsschein) gegeben und mir unterstellt, ich hätte das am Telefon falsch gesagt (!).


    Dann haben sie den Einweisungsschein neu ausgefüllt und zu guter Letzt die Formulierung von Prof. Dietlein genommen "Augendruck Tag-Nacht-Kontrolle erforderlich stationär". (Ich dachte, ich spreche mit einer Wand...meine Vorschläge wollten sie nicht wirklich...)


    Nun ja, sollte jetzt klappen, die vom M. Den anderen Einweisungsschein habe ich vorsichtshalber behalten.


    Ich hoffe, dass auch mit der Zugfahrt alles klappt. Ich fahre nicht gerne lange Strecken Auto und falls sie mich morgens nochmal weit tropfen, ist es besser so. Ich habe ein Ticket Sparpreis 1. Klasse, das nur 5 € teurer ist als 2. Klasse. In diesen Zeiten lohnt es sich auf jeden Fall, ich werde in einer Einzelreihe sitzen mit viel Abstand.


    Nach dem Klinikbesuch werde ich berichten.

    Hallo zusammen,


    noch eine Frage zum Klinikbesuch: ich weiß nicht, ob ich ggf. einen Thread zu dem dem Thema überlesen habe, aber ich bin mir unsicher, was auf dem Einweisungsschein für meinen Klinikbesuch in gut 2 Wochen stehen soll. Ich habe mir heruntergeladen, was man allgemein zu der Augenklinik mitbringen soll (danke, Sabine, Du hattest vor ein paar Jahren mal eine Liste ins Forum gestellt, die habe ich gefunden).


    Prof. Dietlein hatte bei der Privatsprechstunde ein Tag-/Nachtdruckprofil empfohlen. Diesen Bericht mit der Empfehlung ging auch an meinen Augenarzt und sicher - denke ich - an das Case Management der Uniklinik. Sie haben es sowieso, da ich sämtliche Befunde vorab per E-Mail gesendet habe.


    Jedenfalls fragte ich das Case Management am Telefon, was auf dem Einweisungsschein stehen soll, wenn Tag-/Nachtdruckmessung gemacht werden soll. "Das weiß die Praxis!" Ich telefonierte mit der Praxis, erzählte ihnen von dem Klinikbesuch und der Tag-/Nachtdruckmessung und dass auch drauf stehen soll, wenn mein AA sonst noch was empfiehlt. (Es ist übrigens eine große Praxis mit ca. 6-7 Ärzten).


    Heute holte ich das Ding ab: "Tagesdruckprofilmessung" steht drauf. Ich fragte nach, was mit der Nachtmessung ist. "Die ist damit drin".


    Ich bin mir unsicher, ob das so ist. Ich habe keine Lust, über 400 km zu fahren und dann ungenügende Untersuchungen zu haben, also werde ich versuchen, morgen nochmal das Case Management zu erreichen - das ist echt schwierig. Auf Mails reagieren sie nicht, Telefon oft besetzt oder unbeantwortet - klar, sie haben viel zu tun, ich verstehe das.


    Könnt Ihr mir einen Tipp geben, ob ich einen neuen Einweisungsschein brauche und wenn ja, was genau drauf stehen muss?


    Es ist wahrscheinlich nicht schwer zu erraten, dass ich in manchen Dingen sehr perfektionistisch, und ja, zugegebenermaßen auch etwas ängstlich bin. =)


    Aber ich habe schon die Erfahrung gemacht, und in letzter Zeit häufig, dass man manchmal hinter jedem Mist her sein muss, kontrollieren muss, sonst klappt es nicht...empfinde ich auch gerade als anstrengend.


    Ich hoffe sowieso, dass sie nicht Corona-bedingt absagen und dass alles klappt. Ich bin ein bisschen nervös und hoffe, es gibt dort keine bösen Überraschungen. Ich freue mich weiterhin über das stabile Gdx, das ich im Januar hatte, aber in der Uniklinik nehmen sie sicher auch noch andere Messungen vor und ich hoffe, dass es dort keine (allzu) schlechte Nachricht gibt.

    Hausärztin hat erstmal Rosmarintee empfohlen.

    Darf ich fragen, welchen Rosmarintee? Ich habe auch darüber gelesen, im Reformhaus meinte die Dame, dass man gar nicht so viel Tee trinken könne, dass es den Blutdruck anregt. Ob das stimmt, weiß ich nicht - ich möchte aber jeden kleinen Baustein Richtung "normaler Blutdruck" nutzen, da der bei meiner 24-Stunden-Messung ja viel zu niedrig war (diastolischer Wert z. T. 43!!).


    Bei mir hat vom Gefühl her schon die Umstellung von Brimonidin auf Monoprost geholfen. Ich werde abends nicht mehr um 21 Uhr so extrem müde und schlafe nicht mehr auf der Couch ein - und wenn, um 22.30 Uhr und nicht um 21 Uhr. Auch so habe ich mehr Energie, brauche weniger mal ein Schläfchen nach der Arbeit frühnachmittags.


    Dann, glaube ich, dass mir Gingko und Magnesium von der Durchblutung her gut tun. Abends Gingko 120 mg (Tebonin) und morgens Magnesiocard 10 nmol.


    Ich merke die Auswirkungen zumindest bei den Kopfschmerzen. Die Abstände, in denen ich Kopfschmerzen/ggf. Migräne (Abgrenzung bei mir schwierig) habe, sind länger geworden und ich muss weniger Tabletten nehmen, was mich sehr freut. Daher denke ich, dass dies auf jeden Fall gute Auswirkungen auf die Durchblutung hat.


    Meine Hausärztin, die Internistin und Naturheilkundlerin ist, hat mir Cefavora empfohlen.


    Ausdauersport: mein Schmerztherapeut meinte, Ausdauersport sei wichtig wegen Kopfschmerzen/Migräne. Wegen Glaukom mit vaskulärer Dysregulation ist das natürlich kontraproduktiv. Ich mache einen Kompromiss: Ausdauerkomponenten wie z. B. Crosstrainer im Fitnesscenter, Fahrradfahren, Wandern, auch bei meinen Work-Out Kursen sind Ausdauerteile dabei.


    Ich powere mich dabei nicht aus, komme ein wenig ins Schwitzen, das ja. Ganz mir verbieten will ich es nicht. Aber halt "moderat". Dazu moderates Krafttraining, oder in den Work-Out Kursen ist auch Rückentraining, Kettlebell, und ein Mix enthalten.


    Ich glaube, es ist eine Balance, Beschränkungen einzuhalten und das zu tun, was für die Augen gut ist, aber nicht nur in Verboten zu leben, einiges mit Bedacht ausprobieren...


    Wo es natürlich keine Toleranz gibt, sind die Augenarztkontrollen und das regelmäßige, sorgfältige, zuverlässige Tropfen mit Zudrücken Tränenpünktchen etc. Oder die Einnahme bestimmter, kontrainduzierter Medikamente.


    (Ich hoffe, ich habe meinen Punkt richtig rübergebracht...möchte auf keinen Fall zum Leichtsinn anregen).


    Vielleicht ist das auch was für Dich.

    Ich hatte öfter Probleme mit Blasenentzündungen und dann die Strovac Impfung bekommen. Mein Urologe meinte, dass die noch wirksamer als Urovaxom sei. Bei mir hörten die ständigen Blasenentzündungen dann auf, mittlerweile ist es ein normales Maß zwischen 2 x pro Jahr und alle 4 Jahre.


    Michi67, vielleicht ist das auch etwas für Dich? Muss man nur leider selbst bezahlen.


    Und ich habe die letzten Blasenentzündungen sogar pflanzlich weg bekommen mit Bärentraubkapseln, Canephron, Angocin Antiinfekt und natürlich viiiiiel trinken, vor allem nach den ersten Symptomen.


    Nun bin ich aber etwas verunsichert, ob das für den Augeninnendruck schädlich ist, direkt nach dem Schnelltest (Combur), anhand dessen ich meistens die Blasenentzündung verifiziere, abgesehen von den Symptomen - auf kurze Zeit einen Liter Wasser oder mehr in sich hinein zu kippen.


    Für die Blase war es gut, ich bin um's Antibiotikum herum gekommen, aber ich habe nicht an die Augen gedacht...


    Habt Ihr Erfahrungen?

    Den Termin für die Augenklinik hatte ich bereits im Oktober ausgemacht, weil zu dem Zeitpunkt noch gar nicht klar war, ob es einen Verlauf gibt und natürlich, weil ich genauere Informationen brauche, wie z. B. die Augeninnendruckwerte nachts.


    Und trotz Stabilität momentan macht das, glaube ich, auch Sinn dahin zu gehen um ein ausführliches bzw. ausführlicheres Bild zu erhalten. Ursprünglich war der Termin für nächstes Wochenende Freitag - Montag geplant. Aufgrund der Corona-Situation und der Schneeverhältnisse bin ich heilfroh, dass ich letztes Jahr auf Ende April verschoben habe.


    Grund war, dass Prof. Dietlein genau an dem Montag Urlaub hat, was ursprünglich nicht zu ersehen war. So hat diese unfreiwillige Verschiebung doch noch ihr Gutes. =) Und aufgrund der momentanen Situation mit Stabilität im Gdx und Druckwerten im Normbereich ist die 2-monatige Verschiebung sicher auch zu vertreten.

    Nachtrag: ich habe heute jemanden von Thea Pharma, dem Hersteller, erreicht. Vielleicht auch für andere interessant: Monoprost sollte bei Raumtemperatur gelagert werden, aber kurzfristige Abweichungen (ca. 1 Stunde) sind nicht so schlimm, und Kälte macht auch nichts, so lange die Tropfen nicht einfrieren.


    Und das war definitiv nicht der Fall. =)


    Ich habe auch gleich Rückmeldung gegeben, dass ich das Tropfen mit der Verpackung nicht so einfach finde (Brimonidin fand ich wesentlich leichter zu tropfen). Es kommt oft nur ein kleiner oder gleich 2 Tropfen raus. Vielleicht berücksichtigen sie es, wenn sie die Verpackung umstellen...