Beiträge von kera98

    Hallo Gabi,


    ich wollte auch noch kurz Deine Fragen beantworten.


    Ja, ich sehe auf dem Auge noch, mit Kontaktlinse sogar recht gut (80%). Ich hatte Glück, der Operateur hat es nicht persönlich genommen, als ich die CPC abgelehnt habe. Grundsätzlich ist er auch eher für kammerwinkeleröffnende Verfahren, die die Ursache bekämpfen, indem sie den Kammerwasserabfluss verbessern. Deswegen sollte bei mir dann auch Trabektom/Kahook (ist ein ähnliches Verfahren) versucht werden, dass hat aber in meinem diverse Male operierten Auge nur schlecht funktioniert. Trotzdem konnte ich danach das Glaupax absetzen und der Druck ist seitdem nur mit Timolol in Ordnung (ich nehme allerdings durchgehend Aciclovir Tabletten und auch Augensalbe).


    Dass die CPC keinen Einfluss auf die Entzündung hat, denke ich nicht. Es ist bekannt, dass auch Augen, die vorher nicht entzündet waren, danach schwere Entzündungen entwickeln können.


    Ich verstehe ehrlich gesagt das Herangehen der Ärzte in diesem Fall auch nicht so ganz. Als ich damals die erste CPC bekommen habe, hatte ich mir mehrere Meinungen angehört, und da war von "machen wir gern als Ersteingriff" bis "machen wir eigentlich gar nicht oder nur bei Augen ohne Visuspotential" alles dabei.


    Damals war es so, dass innerhalb von 2 Tagen die Entzündung durch die Decke ging und der Druck genauso schnell runter, so dass er nicht mal mehr messbar war.


    Viele Grüße

    Lore

    Hallo Ibag,


    dass die CPC nicht konkret benannt wird in dem "Verkaufsgespräch", scheint üblich zu sein. Mit wollte man letztes Jahr im November auch einen "kleinen Lasereingriff" schmackhaft machen.


    Ich habe auch Herpes im Auge und kann nur abraten. Meine erste (und einzige) CPC hat das ganze zu neuen Höhepunkten gebracht, die Entzündung war grauenvoll. Allerdings war mein Druck danach über Wochen so niedrig, dass ich keine Drucksenker mehr nehmen musste und mein Augenarzt schon davon ausging, dass sich das Auge nicht mehr erholt.


    Die halbseitigen anfallsartigen Kopfschmerzen, die ich nach der CPC über Wochen ständig hatte, sind mir bis heute erhalten geblieben.


    Viele Grüße

    Lore

    Hallo Ljutik,


    ich kann Euch nur beipflichten, ich wünsche mir auch schon seit Jahren endlich mal ein Ergebnis. Ich hätte mich sogar gefreut, wenn die Punktionen mal einen Befund gehabt hätten. Ich bekomme Gancliclovir und Aciclovir als Gel bzw. Salbe, jede Menge Kortison Augentropfen und dazu noch Helpin Tabletten. Allerdings steht die Vermutung im Raum, dass mein Virus entweder nicht auf Aciclovir reagiert oder es ohnehin einer ist, der nicht aciclovir empfindlich ist. Also setzt man eher auf die anderen Virusmittel.


    Ohne Kortison geht bei mir schon seit Jahren nichts. Ich habe Gott sei Dank schon 29 Jahre eine Kunstlinse im betroffenen Auge, so dass keine Katarakt mehr droht.


    Viele Grüße


    Lore

    Hallo Ljutik,


    ich habe auch Uveitis, bei mir haben letztes Jahr sie 3x die Vorderkammer punktiert und kein Mal etwas gefunden. Allerdings wurde mir gesagt, dass das nicht heißt, dass da nichts ist, da der Nachweis ohnehin nur in etwa 40% der Fälle gelingt. Bei mir wurde dann das Mittel gegen Viren gewechselt und hat auch angeschlagen.


    Viele Grüße

    Lore

    Mein Nachstar wurde in der Klinik gelasert, wo ich auch die Katarakt-OP hatte. Gemerkt habe ich nichts davon, nur Geräusche vom Laser, so ein Knacken, wie schon geschrieben wurde.

    Mein Nachstar war massiv, ich habe genauso wenig gesehen wie vor der ganzen OP. Man hatte mir vorher auch gesagt, dass das kommen kann, ich war auch noch recht jung, als ich die OP hatte.

    Mein Nachstar wurde 6 Monate nach der OP gelasert. Schmerzhaft war es gar nicht. Von großartigen Risiken war damals auch nicht die Rede, außer dass das Loch in der hinteren Kapsel ein Makulaödem begünstigen würde, was aber auch selten sei.

    Hallo Malve,


    es ist schon die Fundusfotografie, an der Augenklinik feiern sie jedes Mal die ganz grosse Materialschlacht ab. Da wird alles an Geräten genutzt, was Strom hat.


    LG, ChaCha

    Den Eindruck habe ich auch manchmal, dass da alles gemacht wird, was geht (oder auch was an meinem Auge nicht geht)...

    Naja, ich Depp dachte, das ist eine Augenklinik, und die sollten das wissen. Aber wie ich jetzt zum wiederholten Mal mitgekriegt habe, reden da die Augenärzte und die Anästhesie überhaupt nicht miteinander=(

    Ich lese das gerade leicht erschrocken. Ich war am Mittwoch auch zum Anästhesiegespräch, und da hat mir der Arzt das Narkoseprotokoll von meiner letzten OP gezeigt. Der systolische Blutdruck war die ganze Zeit gerade mal bei knapp 60 mm Hg, und am Ende der OP haben sie dann mit Medikamenten den Blutdruck dermaßen heftig angehoben, dass ich noch den ganzen Tag was davon hatte...Vielleicht sollte ich auch hartnäckiger sein, wie Sabine da schreibt.

    In der Klinik, wo ich in Behandlung bin, messen sie immer mit dem ICare. Da sind die Werte bei mir durch die Bank 4-5 mm Hg niedriger als mit Goldmann. Die Pusterei funktioniert auf meiner kaputten Hornhaut überhaupt nicht, da kommt nichts Gescheites bei raus.


    Viele Grüße

    Lore

    Hallo Daniel,


    ich nehme auch schon seit einem Dreivierteljahr Glaupax in wechselnden Dosierungen (1-2 Tbl./Tag) und mache Sport (Ausdauer und Krafttraining). Ich fahre auch täglich Fahrrad, allerdings nicht in die Berge (bei uns in Norddeutschland ist es ja eher flach). Ich schwitze immer sehr beim Sport, ob mit oder ohne Glaupax, und trinke entsprechend viel.


    Ich weiß nicht, ob es Studien dazu gibt, ich habe mir aber auch noch nie Gedanken darum gemacht, ob Glaupax und Sport zusammen gehen. Da ich immer Sport mache, habe ich es einfach weitergemacht. Ich habe aber Gott sei Dank auch keine weiteren Nebenwirkungen davon außer Kribbeln überall, und auch das eher im Winter, wenn es draußen kalt ist.


    Insofern ist es wohl auch nicht bei jedem gleich. Wenn ich, wie die anderen oben schreiben, dauernd müde wäre, würde ich wohl auch keinen Sport zusätzlich mehr machen.


    Viele Grüße

    Lore

    Hallo Birgit,


    bei meinem Augenarzt läuft alles normal. Es gibt auch noch Kleiderbügel, allerdings keine Zeitschriften mehr und im Wartezimmer wurde die Zahl der Stühle im Vergleich zu vorher auf 1/3 reduziert. Sie desinfizieren alles dauernd und gründlich, vor und hinter einem. Die ganzen Auflagen für das Kinn desinfizieren sie direkt, wenn man dabei ist, da muss man auch nicht nachfragen.


    Ich muss allerdings zugeben, dass sie bei meinem Augenarzt da schon immer sehr gründlich waren und auch schon vor Corona keine Hand zur Begrüßung gegeben haben. Ich gehe jedenfalls mehrmals die Woche hin und finde das Risiko überschaubar.


    In meiner Klinik war am Anfang der Corona-Zeit sehr wenig los, aber wenn man ein dringendes Problem hatte, konnte man trotzdem kommen. Ich hatte in der Zeit auch 2 kleinere ambulante Eingriffe, da waren sie auch sehr vorsichtig und man bekam zum Umziehen ein eigenes Zimmer, wo man auch warten konnte.


    Inzwischen ist in der Klinik wieder mehr los und sie haben das Wartezimmer quasi auf die Straße verlegt. Rein darf man erst 10 min vor dem Termin und auch erst nachdem der Wachdienst sich versichert hat, dass man auch wirklich angemeldet ist.


    Viele Grüße

    Lore

    Hallo Holla,


    bei mir kam die Empfehlung mit der Boston KP nach der 5. Keratoplastik + 2 DMEK's. Meine Hornhaut ist wirklich sehr kaputt. Aber trotzdem hat man sich am Ende nochmal für eine normale Keratoplastik entschieden und das hat auch geklappt. Meine Linse wurde schon bei einer früheren Keratoplastik getauscht.


    Eigentlich wollte der Operateur beim letzten Mal auch was an der Iris machen, das habe ich aber abgelehnt, weil ich Angst hatte, dass das nicht funktioniert und meine Lichtempfindlichkeit dann noch schlimmer wird. Meine Iris wird nicht eng und ich habe sehr große Probleme, wenn es hell ist.


    Die Verbandslinse muss nur alle 30 Tage getauscht werden, meine bleibt auch trotz Nystagmus im Auge. Problem ist eher, sie hineinzubekommen.


    Drücke Dir die Daumen.

    Viele Grüße

    Lore

    Hallo Holla,


    bei mir stand das Thema Boston KP auch schon mal zur Diskussion. Meine Hornhaut und Iris sind sehr kaputt, und ich habe eine intraokulare Linse. Sonst ist mein Auge aber intakt und mir war das Risiko zu groß. Ich fand auch, dass der Vorschlag sehr früh kam. Wie Markus oben schreibt, versucht man erst eigentlich erst eine konventionelle Hornhauttransplantation.


    Ich habe damals sehr viel dazu gelesen und bin zu dem Schluss gekommen, dass man erstens eine Klinik/Operateur braucht, die sehr viel Erfahrung damit haben. Und zweitens, dass die Langzeitaussichten doch nicht so sehr gut sind, auch weil das Ganze sehr infektionsgefährdet ist und man dauerhaft eine Verbandslinse tragen muss.


    Wenn man allerdings nichts zu verlieren hat, ist es vielleicht eine Option. Wie siehst Du denn auf dem andern Auge?


    Viele Grüße

    Lore

    Mein Augenarzt hat ganz normal auf, ich gehe auch jede Woche hin. War letzte Woche auch in der Klinik zum Termin, allerdings habe ich auch eine akute Geschichte.

    Ich bekomme meine Rechnungen ja auch alle, und bin mit den ganzen Untersuchungen bei meinem Kliniktermin (nicht in Würzburg, aber die Gebührenordnung gilt ja überall) immer so bei 200-250 €. Ich hatte damals nach Würzburg von meinem Augenarzt alle Untersuchungen frisch gemacht mitbekommen, aber die wollten alles nochmal selbst mit ihren Geräten machen, daher musste ich auch alles nochmal bezahlen.


    Viele Grüße

    Lore

    Hallo Elli,


    ich war vor einiger Zeit auch mal privat in Würzburg für eine Zweitmeinung zu meinem Sekundärglaukom, das hat mit allen Untersuchungen (HRT, OCT, Gesichtsfeld, Hornhautdicke, Gonioskopie etc) 250 € gekostet. Habe hier in einem andern Thread auch schon mal was dazu geschrieben.


    Viele Grüße

    Lore

    Ich hatte schon diverse OP's am Auge, Hornhautransplantationen und 2 verschiedene Eingriffe zur Drucksenkung. Für die Hornhaut habe ich meist auch Spritzen ums Auge bekommen, allerdings auch 2x das Ganze nur mit Augentropfen gemacht. Ein Anästhesist war bei mir nie dabei, war ich ganz froh drüber. Ich lasse mir auch absichtlich nie Beruhigungsmittel geben, ich weiß nicht, in welchem Zustand ich dann wäre =)

    Hallo Dieda,


    ich habe keine -13 Dioptrien, sondern nur schlappe -1,5, aber außer Licht war da nichts. Und ich hatte nur eine Betäubung mit Tropfen, konnte mein Auge auch ganz normal bewegen, wobei ich das natürlich nur auf Ansage des Operateurs tun sollte. Ansonsten hieß es, immer schön geradeaus auf das Licht vom Mikroskop schauen...

    Ich habe auch alle meine OP's am Auge in örtlicher Betäubung und ohne irgendwelche Beruhigungstabletten oder Spritzen gemacht. Ich finde es auch angenehmer, zu wissen was passiert. Wirklich sehen tut man außer dem Licht vom OP-Mikroskop nicht viel.

    Hallo Markus,


    das Problem hatte ich nach beiden DMEK's auch, dass da mal ein Ödem war und mal keins, und das wechselte teilweise ganz abrupt innerhalb einer Stunde. Ich bin deswegen sogar extra mal auf dem Heimweg von der Arbeit direkt beim Augenarzt rein und habe den Damen an der Anmeldung gesagt, dass er bitte jetzt! schauen möchte.


    Das war auch richtig frustrierend, weil es in der Klinik am Nachmittag dann manchmal hieß, aber die Hornhaut sieht doch ganz gut entquollen aus, während mein Augenarzt früh noch ein Ödem gesehen hat. Ich wurde dann sogar mal gefragt, ob der Augenarzt sich denn sicher sei, dass er da ein Ödem sieht=(


    Bei mir war es so, dass ich fast immer am Vormittag ein ziemliches Ödem hatte und nachmittags bis abends nichts mehr. Hast Du das mal verglichen, wann wer sich das angesehen hat?


    Viele Grüße

    Lore

    Hallo Markus,


    ja, Kortison würde ich auch für plausibel halten. Ich bekomme auch gerade stündlich Inflanefran und man hat darüber diskutiert, ob man noch entweder Kortisontabletten dazu gibt oder Spritzen ins Auge.


    Drücke die Daumen für morgen.

    Viele Grüße

    Lore

    Hallo Markus,


    ich habe schon 2x eine DMEK bekommen. Ich glaube, hier verwechseln alle Makula- und Hornhautödem. Dass man IVOMs bei Makulaödem machen kann, ist schon klar. Was das aber beim Hornhautödem bewirken soll, erschliesst sich mir nicht. Deswegen bin ich gespannt, was die in der Klinik sagen.


    Bei mir kann man den Druck, den sie mit dem ICare messen, vollkommen vergessen. Der ist immer viel zu niedrig. Haben sie bei mir aber nach den OP's auch immer schon nachmittags wieder gemacht. Mein Augenarzt hat das Gerät auch getestet und bestätigt, dass die Messwerte auch bei "normalen" Hornhäuten (was meine nicht ist), zu niedrig sind.


    Viele Grüße

    Lore