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Beiträge von Schorschbey

  • Handtonometer - Erfahrungen?

    • Schorschbey
    • 4. September 2026 um 23:03

    Hallo Rupa,

    das Handtonometer, mit dem bei dir gemessen wurde, war wohl ein Rebound-Tonometer der Firma icare. Bei diesen Geräten lässt sich der Probekörper, der die Hornhaut berührt, leicht austauschen und die Praxis wird für jeden Patienten einen neuen, vom Hersteller steril verpackten Probekörper verwenden.

    Bei den neueren Tonometern von icare zeigt das Gerät dem Anwender über eine optische Anzeige, ob es gerade und im richtigen Abstand angesetzt ist. Bei sorgfältiger Anwendung schwanken die Messwerte bei wiederholter Messung meist nur um +/- 1 mm Hg.

    Wie gut der mit einem Rebound-Tonometer gemessene Wert mit der Messung durch GAT übereinstimmt, scheint von Patient zu Patient recht unterschiedlich zu sein und Abweichungen scheinen in beide Richtungen aufzutreten. Ich habe ein icare Home2-Tonometer, mit dem ich selbst messe und die von mir gemessenen Werte weichen von den mit GAT gemessenen Werte meist um nicht mehr als 1 mm Hg ab (ich messe kurz vor oder nach der GAT-Messung in der AA-Praxis, vor einer Woche GAT rechts 13, links 10 mm Hg, danach selbst gemessen rechts 12, links 10 mm Hg).

    Nach meiner Erfahrung kann das icare Home 2 bei trockenen Augen falsch zu hohe Werte liefern. Mit befeuchtenden Augentropfen ca. 1-2 min vor der Messung lassen sich diese Fehler vermeiden.

    Einen Übersichtsartikel von 2021 zu Tonometern (auf Englisch) findest du unter https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8456330/

    Gruß,
    Georg

  • Ab wann ist der Druck zu niedrig?

    • Schorschbey
    • 26. August 2026 um 10:53

    Hallo Carmela,

    ich habe am rechten Auge einen Gesichtsfeldausfall durch Glaukom, der bis in die Makula hineinreicht. Wenn ich mit dem rechten Auge lese, dann fehlen Teile der darunterliegenden Zeile komplett. Wenn ich mit dem rechten Auge über den Tisch weg einer Person in die Augen sehe, dann fehlt ihr Mund.

    Bei diesem so weit ins Zentrum reichenden Gesichtsfelddefekt fallen mir schon kleine Verschlechterungen deutlich auf, die bei der Gesichtsfeldmessung wegen dem relativ groben Raster noch nicht erkennbar sind.

    Beim Flammer-Syndrom sind Durchblutungsstörungen der Netzhaut ein wesentlicher Risikofaktor für des Glaukom. Bei einer mangelnden Durchblutung der Netzhaut kann sich das Gesichtsfeld auch vorübergehend etwas verschlechtern. Zum Flammer-Syndrom kannst du dir einmal die 20. virtuelle Patientenveranstaltung des Bundesverbands Glaukom-Selbsthilfe ansehen, in der Prof. Flammer selbst dieses Syndrom beschreibt: https://bundesverband-glaukom.de/veranstaltunge…eranstaltungen/

    Ich hatte 2022 am rechten Auge eine Trabekulektomie-Operation, nach der der Augendruck einige Monate zu niedrig war (mit dem icare Home2 selbst gemessen 3-4 mm Hg. Ca. 10 Wochen nach der Operation hat das zur Faltenbildung in der Netzhaut geführt. Durch eine weitere Operation mit Fadennachlegung ließ sich die Faltenbildung beseitigen und die Netzhaut wieder glatt ziehen. Auch nach der zweiten Operation fiel der AID über ca. 2 Monate wieder auf 6-8 mm Hg (selbst gemessen) und stieg erst danach wieder langsam in den normalen Bereich. Bei 6 mm Hg hatten sich bei mir keine Falten in der Netzhaut gebildet.

    Gruß,
    Georg

  • Erschütternde Diagnose

    • Schorschbey
    • 26. August 2026 um 10:07
    Zitat von Anna2025

    Ich persönlich gebe für mich weder auf ICare- noch auf Luftstoßwerte mehr was.

    Nach meiner Erfahrung kann das icare bei trockenen Augen fehlerhaft zu hohe Werte liefern. Dann hilft es, 2-3 min vor der Messung befeuchtende Augentropfen zu verwenden. Die Messung mit dem icare liefert danach besser reproduzierbare Werte, die Abweichung bei aufeinanderfolgenden Messungen ist dann fast immer weniger als 2 mm Hg.

    Die Abweichung zwischen den Werten, die der AA bei mir mit GAT gemessen hat und den Werten, die ich in der AA-Praxis mit meinem icare Home2 selbst gemessen habe, waren meist nicht größer als +/- 1 mm Hg. Mei Fazit: Bei sorgfältigem Vorgehen kann ich mit dem icare verlässliche Werte für den AID messen.

    Auch die Non Contact-Tonometer, die mit Luftstoß messen, scheinen das gleiche Problem bei trockenen Augen zu haben.

    Gruß,
    Georg

  • Lokale Kortisonspritze ins Handgelenk ein Risiko?

    • Schorschbey
    • 19. August 2026 um 22:28

    Hallo GIDW,

    ich habe ein Offenwinkelglaukom und hatte vor einiger Zeit Probleme mit einer geschwollenen Beugesehne am rechten Zeigefinger, die nicht mehr durch das Ringband passte und zu einem "Schnappfinger" führte, sodass ich den Finger oft nicht mehr ganz beugen konnte.

    Ein Orthopäde und Spezialist für Handchirurgie hatte mir als eine Option die Injektion von Cortison in die Sehnenscheide vorgeschlagen, war aber der Meinung, dass das nicht ausreichen würde und eine Operation mit Spaltung des Ringbands zur Mobilisierung des Fingers erforderlich würde.

    Mir war aufgefallen, dass das Problem mit dem Schnappfinger vor allem Morgens auftrat und Übungen zur Streckung der Brustwirbelsäule und Verbesserung der Fehlhaltung eines Rundrückens die Beschwerden verringerten. Ich habe mich deshalb für die Injektion entschieden und die hilfreichen Übungen nach der Injektion regelmäßig durchgeführt. Der Finger ist dadurch soweit wieder beweglich geworden, dass der bereits angesetzte Operationstermin abgesagt wurde und nach einigen Monaten war durch die Übungen die Beweglichkeit vollständig wieder hergestellt.

    Mein Augendruck, selbst gemessen mit einem icare Home2-Tonometer, ist durch die Cortisoninjektion (soweit ich mich erinnern kann, wurde Dexamethason injiziert) nicht merklich angestiegen.

    Gruß,
    Georg

  • Trusopt S nicht lieferbar

    • Schorschbey
    • 8. August 2026 um 22:46

    Konservierungsmittelfreie Augentropfen in EDOs müssen steril abgefüllt werden. Wenn ein Wirkstoff nur mit Konservierungsmittel aber nicht in EDOs verfügbar ist, dann liegt vermutlich ein Problem mit der sterilen Abfüllung vor. Wenn das der Fall ist, dann kann es manchmal einige Zeit dauern, bis der Abfüller die Quelle für die Kontamination mit Keimen gefunden und beseitigt hat. Da oft unterschiedliche Anbieter den gleichen Abfüller beauftragt haben, können dann alle Anbieter der EDOs mit dem gleichen Wirkstoff betroffen sein.

    In so einem Fall hilft nur, vorübergehend auf die konservierten Präparate auszuweichen bis die konservierungsmittelfreien EDOs wieder lieferbar sind.

    Gruß,
    Georg

  • Augentropfen und Temperatur

    • Schorschbey
    • 3. August 2026 um 17:14

    Mein Kommentar zu diesem Thema steht in folgendem Post des Forums im Beitrag #15:

    Thema

    Augentropfen Lagerung bei Sommerhitze

    Hallo zusammen,

    Ich wollte mal fragen, wie ihr eure Augentropfen zuhause lagert, wenn sich die Temperatur im Haus der 25° Marke nähert.

    So warm wie jetzt war es bisher bei uns im Haus noch nie. Unterwegs transportiere ich meine Tropfen im Sommer in der Frio Tasche.

    Jetzt frage ich mich, was ich mache, wenn es im Haus über 25° warm wird. Alle Tropfen (auch die Vorratspackung) in den Kühlschrank? Und falls ja, wieder raus, sobald das Wetter kühler wird?

    Ich tropfe Monoprost und DorzoComp Vision sine.…
    Jella
    27. Juni 2026 um 08:19
  • Flach oder erhöht schlafen?

    • Schorschbey
    • 3. August 2026 um 16:54

    Dieses Thema interessiert mich, weil ich durch Messungen mit einem icare Home 2 Tonometer festgestellt habe, dass bei mir der Augeninnendruck (IOD) im Liegen nachts und vor allem gegen Morgen stärker ansteigt (manchmal um bis zu 10 mm Hg), als nur durch die Lageveränderung allein (bei mir ca. 2-3 mm Hg durch Lageveränderung von Stehen zu Liegen in Rückenlage).

    Ich habe mir deshalb einmal den wissenschaftlichen Originalartikel in der Fachzeitschrift angesehen. Bei der Untersuchung haben die Testpersonen, die alle ein Glaukom hatten, in Rückenlage geschlafen und der IOD wurde nach dem Wecken zuerst ohne Lageveränderung in Rückenlage gemessen. Dann wurde der Kopf in Rückenlage mit zwei Kissen angehoben (Abb. in https://bjo.bmj.com/content/bjopht…f?download=true) und nach 10 min noch einmal gemessen. Bei 2/3 der Testpersonen war der IOD nach dem Unterlegen der Kissen erhöht, im Mittel um 1,6 +/- 1,3 mm Hg.

    Bei einigen der Testpersonen wurden durch Ultraschall die Halsvenen untersucht und eine Verengung der inneren Halsvene (vena jugularis interna) durch das Hochlegen des Kopfs auf die Kissen beobachtet. Das Blut aus der zentralen Netzhautvene verlässt den Kopf über diese Vene.

    In der Publikation wird argumentiert, dass durch den erhöhten IOD der Perfusionsdruck (Druckdifferenz zwischen Netzhautarterie und Netzhautvene, die die Durchblutung der Netzhaut bewirkt) verringert wird. Allerdings wurde dazu angenommen, dass der Druck in der Netzhautvene mit dem IOD übereinstimmt, was bei Glaukompatienten aber oft nicht zutrifft. Bei mir wurde z.B. im Sitzen bei einem IOD von 11 mm Hg am linken Auge ein retinaler Venendruck von mehr als 20 mm Hg gemessen.

    Meine Schlussfolgerung aus der Studie: Beim Schlafen in Rückenlage ist ein Hochlagern nur des Kopfs für Glaukompatienten riskant, weil es durch ein Abdrücken der inneren Halsvene bei Personen mit niedrigem nächtlichen Blutdruck zu einer verringerten Durchblutung der Netzhaut kommen kann.

    Ich schlafe allerdings in Seitenlage und benötige ein Kopfkissen, damit der Kopf nicht zur Seite abknickt. Seit einiger Zeit versuche ich darauf zu achten, beim Einschlafen eine gestrecktere Haltung einzunehmen und die Hals- und Brustwirbelsäule weniger zu krümmen. Seitdem ich das mache steigt der IOD nur noch gegen Morgen an und die Höchstwerte sind meistens niedriger als noch vor einem Jahr.

    Ich habe auch schon einmal probiert, ob ich durch eine höhere Lage des Kopfs im Schlaf den IOD senken kann und dazu an meinem Bett die Bettpfosten am Fußende abgeschraubt, sodass das Kopfende des Betts ca, 30 cm höher lag als das Fußende. Beim Schlafen in Seitenlage hat das keine erkennbare Veränderung des IOD bewirkt.

    Gruß,
    Georg

  • Seelischer Beistand und Tipps benötigt

    • Schorschbey
    • 29. Juli 2026 um 15:51

    Hallo Renusch,

    ich hatte vor 4 Jahren eine Trabekulektomie (TE) am rechten Auge, die Anfangs zu Problemen durch zu niedrigen Augeninnendruck (AID) führte und letzten Endes leider ziemlich erfolglos war, weil durch Vernarbung des Sickerkissens nur noch wenig Drucksenkung erreicht wird. Aus meiner Erfahrung mit der OP kann ich dir folgende Empfehlungen geben.

    Vor der OP ist es wichtig, dass das Auge nicht gereizt oder gar entzündet ist. Bei mir wurden deshalb 4 Wochen vor der OP die Augentropfen abgesetzt und stattdessen zur Drucksenkung Glaupax-Tabletten verordnet, damit der AID nicht über 20 mm Hg ansteigt.

    Sinnvoll ist auch, den niedergelassenen Augenarzt anzusprechen, da er nach der OP in kurzen Abständen den AID und ggf. die Netzhaut kontrollieren muss, damit rechtzeitig festgestellt werden kann, ob es bei zu niedrigem AID zur Faltenbildung in der Netzhaut oder durch Vernarbung des Sickerkissens zu einem Anstieg des AID kommt. Dies sind die wohl häufigsten Komplikationen nach einer TE und rasche Gegenmaßnahmen durch den Operateur sind wichtig für den Erfolg der TE.

    Das bei der OP angelegte Sickerkissen liegt unter dem oberen Augenlid und die Fäden von der OP können unter dem Lid reiben und ein Fremdkörpergefühl im Auge auslösen. Das ist lästig, aber nicht gefährlich, so lange es nicht zu einer Entzündung am Lid kommt.

    Nach der OP ist der AID oft Anfangs noch viel zu niedrig (war zumindest bei mir so). Dann sieht man mit dem operierten Auge ziemlich schlecht und muss bei einem AID von weniger als ca. 6 mm Hg alle körperlichen Anstrengungen und schnellen Kopfbewegungen vermeiden, damit sich nicht Teile der Aderhaut zusammen mit der Netzhaut ablösen und in Falten legen.

    Bei mir war der AID über mehr als 2 Monate unter 6 mm Hg und danach hatten sich auch Falten in der Netzhaut gebildet. Deshalb wurde noch einmal in einer weiteren OP ein Faden nachgelegt und durch eine Injektion von Hyaluronsäure in die vordere Augenkammer der Druck so weit erhöht, dass sich die Falten der Netzhaut wieder glatt gezogen haben. Meine Netzhaut ist jetzt rechts wieder einwandfrei.

    Um zu verhindern, dass der AID durch Vernarbung des Sickerkissens zu stark ansteigt, werden nach der OP oft Injektionen mit einem Zytostatikum durchgeführt, das die Wundheilung im Sickerkissen bremsen soll. Üblich sind Injektionen mit 5-Fluoruracil (5-FU), die in der Augenklinik durchgeführt werden, weil dabei besonders sorgfältig gearbeitet werden muss, damit kein 5-FU auf die Hornhaut gelangt. Diese Injektionen sind wichtig, weil ohne sie in etwa der Hälfte der Fälle das Sickerkissen wieder zuwächst und die TE erfolglos bleibt.

    Ich kann dir deshalb nur raten, den AID nach der OP so lange in kurzen Abständen kontrollieren zu lassen, bis der AID im gewünschten Bereich konstant bleibt und über einige Monate nicht mehr ansteigt.

    Gruß,
    Georg

  • Schiel-OP und Glaukom

    • Schorschbey
    • 25. Juli 2026 um 16:12

    Hallo Carmela,

    nach meiner Erfahrung können mit dem icare-Tonometer falsch zu hohe Werte für den Augendruck gemessen werden, wenn das Auge sehr trocken ist und auf der Hornhaut nicht mehr ein durchgängiger Tränenfilm ist. In diesem Fall werden auch mit einem non-contact-Tonometer, bei dem mit einem Luftstoß gemessen wird, falsch zu hohe Werte ermittelt.

    Bei trockenen Augen sind die Messungen mit dem icare auch nicht so gut reproduzierbar, d.h. Wiederholmessungen weichen öfter um mehr als 2 mm Hg vom ersten Messwert ab.

    Genauere Messwerte kann man bekommen, wenn man 1-2 min vor der Messung befeuchtende Augentropfen anwendet. Doppelmessungen mit dem icare vor und nach dem Tropfen können einem Aufschluss geben, ob sich damit der Messfehler vermeiden lässt.

    Gruß,
    Georg

  • Augentropfen Lagerung bei Sommerhitze

    • Schorschbey
    • 29. Juni 2026 um 19:39

    Zum Thema Lagerung von Augentropfen im Kühlschrank oder bei höheren Temperaturen, als vom Hersteller empfohlen, hier einmal mein Kommentar als Chemiker:

    Eine genaue Einhaltung der Lagertemperatur ist wichtig bei Medikamenten, die ein Protein, d.h. ein Eiweiß, enthalten, da Proteine bei höheren Temperaturen durch Änderung der Proteinfaltung denaturieren und daduch ihre Wirkung verlieren können. Mir ist aber nicht bekannt, dass zur Drucksenkung eingesetzte Augentropfen Proteine enthalten.

    Augentropfen, die nicht als Emulsion formuliert sind und den Wirkstoff als Lösung in Wasser enthalten, können ohne Bedenken im Kühlschrank gelagert werden, dürfen dabei aber nicht einfrieren. Im schlimmsten Fall könnte die Löslichkeit des Wirkstoffs oder eines Hilfsstoffs unterschritten werden, was man daran erkennt, dass die zuvor klare Lösung trübe wird und u.U. einen Bodensatz bildet. Sollte das passieren, dann sollte man die Augentropfen wieder auf Zimmertemperatur bringen und so lange schütteln, bis sich wieder eine klare Lösung gebildet hat.

    Die Wirkstoffe von Augentropfen bleiben bei niedrigeren Lagertemperaturen stabil und ändern nicht ihre Wirkung.

    Manche Wirkstoffe von Augentropfen können allerdings langsam mit Wasser zu unwirksamen Produkten reagieren, wodurch im Lauf der Zeit die Wirksamkeit des Medikaments abnimmt. Man kann aber sicher davon ausgehen, dass auch bei Lagerung bei der maximalen vom Hersteller empfohlenen Lagertemperatur noch bis zum auf der Packung angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatum noch ausreichend Wirkstoff vorhanden ist.

    Mit zunehmender Temperatur laufen solche Reaktionen des Wirkstoffs mit Wasser schneller ab. Als Faustregel kann man davon ausgehen, dass bei einer um 10 °C höheren Temperatur die Reaktion in der Regel nicht mehr als doppelt so schnell abläuft. Wenn also eine maximale Lagertemperatur von 25 °C angegeben ist und die Tropfen wegen der Hitze einige Tage bei 30 °C oder noch etwas mehr gelagert werden, dann verlieren sie ihre Wirkung nicht sofort und sollten in der Regel noch mindestens für die Hälte des Zeitraums bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum noch ausreichend Wirkstoff enthalten.

    Für Augentropfen, die über einen Zeitraum von mehr als 24 h verwendet werden und bei denen eine Kontamination der Lösung möglich ist, ist ein Konservierung vorgeschrieben. Man kann deshalb davon ausgehen, dass Augentropfen in EDOs auch bei Zimmertemperatur bis zu 24 h sicher verwendet werden können. Die Angabe der Hersteller, die EDOs nach einmaliger Verwendung zu verwerfen, soll meiner Einschätzung nach nur Haftungsansprüche ausschließen und den Umsatz steigern.

    Gruß,
    Georg

  • Augentropfen Lagerung bei Sommerhitze

    • Schorschbey
    • 28. Juni 2026 um 10:40

    Hallo Malve,

    vielen Dank für deine Rückmeldung. Die zeigt, dass Formulierungen mit suspendiertem Brinzolamid im Bereich von ca. 6 bis 38 °C ausreichend stabil sind. Wer Augentropfen mit diesem Wirkstoff verwendet, braucht sich demnach bei Lagerung in diesem Temperaturbereich keine Sorgen zu machen.

    Gruß,
    Georg

  • (Flug-)Reisen mit Glaukom

    • Schorschbey
    • 27. Juni 2026 um 17:25

    Hallo Iso,

    den Druckwechsel bemerkt man beim Druckausgleich in den Ohren.

    Für ein Glaukom relevant ist aber nicht der Luftdruck an sich, sondern der Druckunterschied zwischen dem Augeninneren und dem Gewebe hinter dem Sehnervenkopf. Da der Luftdruck gleichmäßig auf den ganzen Körper wirkt und gasfreies Gewebe wenig kompressibel ist, ändert sich dieser Druckunterschied nicht mit dem Luftdruck.

    Größere Höhen können bei Glaukom allerdings problematisch werden, wenn durch den mit der Höhe abnehmenden Sauerstoffpartialdruck die Sauerstoffsättigung im Blut abnimmt. Bei schlecht durchbluteter Netzhaut kann es dann zu einem Sauerstoffmangel der Sehnervenzellen kommen, der die Sehnerven schädigt.

  • Augentropfen Lagerung bei Sommerhitze

    • Schorschbey
    • 27. Juni 2026 um 15:31
    Zitat von malve

    Bei den Brinzovision wäre ich auch vorsichtig, das ist eine Emulsion, ich weiß nicht, ob sich in der Kälte was entmischt, aber die sind ja ohnehin stabil und müssen nicht gekühlt werden.

    Brinzovision enthält den Wirkstoff Brinzolamid, der schlecht wasserlöslich ist, sodass die zur Senkung des Augendrucks erforderliche Dosis nicht in einem Tropfen gelöst werden kann. Deshalb wird Brinzovision als Suspension formuliert, in der der Wirkstoff in Form kleiner Partikel suspendiert vorliegt. Erst nach dem Eintropfen geht er nach und nach in Lösung und wird über die Hornhaut aufgenommen.

    Brinzovison enthält außerdem den Verdicker Carbomer 974P, der die Suspension leicht geliert, mit einer Fließgrenze bei geringer Scherkraft. Das Gelieren verhindert, dass sich der suspendierte Wirkstoff schnell aus der Suspension absetzt. Ganz verhindern lässt sich das Absetzen allerdings nicht, deshalb muss Brinzovison vor jeder Anwendung kräftig geschüttelt werden, um eine homogene Suspension mit gleichmäßigem Wirkstoffgehalt zu bekommen.

    Die Formulierung von Brinzovision ist so eingestellt, dass bei Zimmertemperatur die gelierte Formulierung sowohl durch die zum Tropfen eingesetzte Kraft als auch durch die Gewichtskraft des hängenden Tropfens verflüssigt wird, sodass sie sich wie eine Lösung ins Auge tropfen lässt. Die Fließgrenze und die Viskosität des verflüssigten Gels sind allerdings stark temperaturabhängig.

    Wenn die Formulierung abgekühlt wird, steigen Fließgrenze und Viskosität an, was dazu führen kann, dass der dosierte Tropfen an der Tropfspitze hängen bleibt und nicht mehr durch sein Eigengewicht abtropft. Deshalb ist eine Lagerung von Brinzovision im Kühlschrank nicht empfehlenswert.

    Umgekehrt nehmen Fließgrenze und Viskosität mit steigender Temperatur stark ab, sodass es bei deutlich zu hohen Temperaturen zur Verflüssigung des Gels kommen könnte und der Wirkstoff sich dann schnell absetzen würde. Wenn sich der Wirkstoff einmal als dichte Schicht abgesetzt hat, dann wird er sich nach dem Abkühlen kaum noch durch Schütteln wieder gleichmäßig verteilen lassen. Deshalb würde ich Brinzovision nicht bei Temperaturen von deutlich über 30 °C aufbewahren, auch wenn der Hersteller in der Packungsbeilage keine Hinweise zur Lagertemperatur gibt.

    Gruß,
    Georg

  • NDG bei Tee

    • Schorschbey
    • 29. Mai 2026 um 13:25

    Hallo Tee,

    aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass man einen so zentralen Gesichtsfeldausfall, wie er in deiner Perimetrie zu sehen ist, gut selbst feststellen kann. Dazu einfach das rechte Auge zuhalten und mit dem linken Auge ein kariertes Blatt Papier betrachten. Wenn rechts von der Mitte ein Teil der Linien fehlt, dann liegt tatsächlich ein Gesichtsfeldausfall vor. Wenn das Karomuster rechts von der Mitte vollständig ist, dann war die Perimetrie wohl fehlerhaft.

    Der Test geht noch besser mit einem Amsler-Gitter (weißes Karomuster auf schwarzem Hintergrund), aber das hat man, im Gegensatz zu kariertem Papier, meist nicht zu Hause rumliegen.

    Gruß,
    Georg

  • Die Frage ob sich doch etwas verschlechtert haben könnte....

    • Schorschbey
    • 5. Mai 2026 um 23:32

    Hallo Rala,

    du hattest geschrieben, dass bei deinem Sohn das Augenzittern auftritt, wenn er sich in der Schule oder am Bildschirm anstrengt. Das klingt für mich danach, dass das Augenzittern auftritt, wenn dein Sohn Text liest.

    Durch die einseitigen Sehfeldausfälle unmittelbar rechts vom Zentrum des Sehfelds bei beiden Augen wird dein Sohn beim Lesen rechts neben der Stelle, auf die er den Blick richtet, keinen Text mehr erkennen können. Bei längeren Worten fehlt dann sogar ein Teil des Worts, das er lesen will.

    Ich vermute, dass dein Sohn sich deshalb angewöhnt hat, etwas rechts an der Stelle, die er aktuell Lesen will, vorbeizuschauen, um schneller lesen zu können. Das geht allerdings gegen den unbewussten Mechanismus, den Blick auf genau die Stelle zu richten, auf die die Aufmerksamkeit gerichtet ist. Dann könnte es passieren, dass sein Blick zwischen diesen beiden Stellen hin und her springt, wenn er müde wird, und das als Augenzittern empfindet: :keineAhnung:

    Probleme mit dem Lesen bei einem Sehfeldausfall unmittelbar neben dem Zentrum des Sehfelds kenne ich von meinem rechten Auge, wo ein Sehfelddefekt von unten bis ins Zentrum des Sehfelds führt. Wenn ich nur mit meinem rechten Auge lesen will, dann muss ich den Blick auf die Zeile richten, die unterhalb der Zeile liegt, die ich Lesen will, was ziemlich anstrengend ist.

    Wenn das bei deinem Sohn ähnlich ist, sollte das Augenzittern aufhören, wenn er die Augen schließt oder wenn er auf eine gleichmäßig gefärbte Fläche ohne kleine Details blickt.

    Wenn das Augenzittern tatsächlich durch Anstrengung beim Lesen ausgelöst wird, dann würde ich das an deiner Stelle bei der Low Vision Beraterin ansprechen und ihr den Ausdruck der Gesichtsfeldmessung zeigen, damit sie sieht, wie einseitig der Verlust des Sehvermögens ist. Vielleicht weiß sie Rat, wie man in einem solchen Fall das Lesen so trainieren kann, dass das Augenzittern nicht mehr auftritt.

    Gruß,
    Georg

  • Diagnose vor einer Woche

    • Schorschbey
    • 22. April 2026 um 20:55

    Hallo Affected,

    im Beipackzettel steht der Hinweis "Schütteln Sie die Flasche vor jedem Gebrauch" im Abschnitt "Anwendung" unmittelbar vor Schritt 1.

    Nach meinere Erfahrung mit dem konservierungsmittelhaltigen Brinzolamid ist es sinnvoll, zwischen dem Schütteln und dem Tropfen einige Minuten zu warten, da sich beim Schütteln Schaum bilden kann und dadurch u.U. weniger dosiert wird als mit einer blasenfreien Suspension.

    Wenn man gar nicht schüttelt, dann tropft man zu Anfang eine zu gering konzentrierte Suspension und im Laufe der Zeit immer höher konzentriert.

    Gruß,
    Georg

  • Langzeitglaukom - Ende der Schonzeit?

    • Schorschbey
    • 13. April 2026 um 22:18

    Hallo Reinhold,

    ob 64 kg bei 1,78 m zu wenig Gewicht ist, hängt natürlich davon ab, was dein individuelles Normalgewicht ist. Wenn man in der Jugend nicht übergewichtig war, dann ist des Gewicht, das man mit 20-25 Jahren hatte, ein guter Richtwert für das eigene Normalgewicht. Bei mir war das bei gleicher Körpergröße nur 57-58 kg. Mit Ende 50 hatte ich einen Höchstwert von 63 kg, jetzt mit 66 ist mein Gewicht bei 56 kg, was zwar ganz am unteren Ende der statistischen Verteilung ist, für mich aber trotzdem noch normal.

    Gruß,
    Georg

  • (Flug-)Reisen mit Glaukom

    • Schorschbey
    • 13. April 2026 um 21:56

    Nur mal zur Einordnung: Bei Flugreisen wird in der Kabine ein Druck aufrecht erhalten, der 2.000 m ü.M. entspricht. Deshalb erlebt man bei Start und Landung auf einem tiefer gelegenen Flugplatz den Druckwechsel und kann manchmal Probleme mit dem Druckausgleich haben.

    Wenn der AA nicht von Flugreisen generell abrät, dann werden andere Reisen bis auf 2000 m Höhe kein Problem sein.

    Gruß,
    Georg

  • 24h Augeninnendruckmessung

    • Schorschbey
    • 22. März 2026 um 11:18

    Nur mal zur Klarstellung:

    Alle Rebound-Tonometer von icare messen mit einem Messgeber, der auf die Hornhaut trifft und von dort zurückprallt. Der Augendruck wird dann vom Gerät berechnet aus dem Zeitraum, über den der Messgeber seine Geschwindigkeit verändert während er im Kontakt mit der Hornhaut ist und dort abprallt.

    Non contact-Tonometer messen mit einem Luftstoß, der die Hornhaut verformt. Die Verformung wird mit einer Zeitlupenkamera gemessen und daraus ähnlich wie bei den Rebound-Tonometern der Augendruck berechnet.

    Rebound-Tonometer und Non contact-Tonometer haben demnach ähnliche dynamische Messprinzipien, bei denen die Messung im Gegensatz zur Applanations-Tonometrie in einem sehr kurzen Zeitraum erfolgt. Die Messungen werden deshalb nicht nur durch trockene Augen verfälscht, sondern auch durch alle Umstände, die kurzzeitig zu stark erhöhtem Augendruck führen, wie Pressatmung (Luft anhalten und dabei Druck aufbauen) oder Zukneifen eines Auges. Deshalb sollte man bei beiden Typen von Tonometern darauf achten, während der Messung ruhig und gleichmäßig zu atmen und beide Augen entspannt offen zu lassen.

    Die Vorgabe von icare, nach jeder Messung den Messgeber zu wechseln, ist meiner Einschätzung nach dazu gedacht, in der Klinik oder Arztpraxis eine Wiederverwendung eines Messgebers bei einem anderen Patienten zu verhindern, die Keime einer Augeninfektion übertragen könnte. Tatsächlich kann der Messgeber aber mehrfach verwendet werden, ohne dass dadurch die Messung verfälscht wird (habe ich selbst überprüft durch Doppelmessung, erst mit Messgeber, der mehr als zehnmal verwendet war, danach mit neuem Messgeber).

    Für Augentropfen ist eine Konservierung zum Schutz vor Verkeimung nur vorgeschrieben, wenn sie über einen Zeitraum von mehr als 24 h verwendet werden. Man kann deshalb ziemlich sicher sein, dass eine mehrfache Verwendung eines Messgebers für die gleiche Person über einen Zeitraum von 12 h kein Risiko für eine Infektion darstellt, so lange man darauf achtet, den Messgeber nicht mit den Fingern zu berühren.

    Grundsätzlich sollte man bei den icare-Tonometern darauf achten, den Messgeber nie mit den Fingern zu berühren und einen gebrauchten Messgeber vom Gerät auswerfen zu lassen, indem man das Gerät beim Ausschalten kopfüber hält. Man vermeidet damit, dass der Messgeber am Messgebereinsatz kratzt, was danach zu Messfehlern führen könnte.

    Gruß,
    Georg

  • 24h Augeninnendruckmessung

    • Schorschbey
    • 20. März 2026 um 20:53

    Meine Erfahrung mit dem icare Home2-Tonometer ist, dass das Gerät bei stark trockenen Augen zu hohe Werte liefert.

    Der Fehler lässt sich vermeiden, wenn man vor der Messung befeuchtende Augentropfen anwendet und danach ein bis zwei Minuten bis zur Messung wartet. Damit erhalte ich auch bei Messungen nachts im Liegen reproduzierbare Werte (Abweichungen bei Doppelmessungen von meist nicht mehr als 1 mm Hg).

    Das vorherige Befeuchten der Augen sollte nicht nur bei den Rebound-Tonometern, sondern auch bei den non contact-Tonometern, die mit Luftstoß messen, zu genaueren Werten führen und falsch zu hohe Messwerte vermeiden.

    Gruß,
    Georg

  • Augendruck beginnender Glaukom?

    • Schorschbey
    • 17. März 2026 um 10:04

    Die Messung des Augendrucks mit dem NCT-Gerät (Non contact tonometer, das "Pustegerät") ist ebenso wie die Messung mit den Rebound-Tonometern von icare ein dynamisches Messverfahren, das durch Änderungen der Elastizität der Hornhaut beeinflusst wird. Bei beiden Messverfahren können falsch zu hohe Messwerte erhalten werden wenn man sehr trockene Augen hat.

    Nach meiner Erfahrung lassen sich schwankende und falsch zu hohe Messwerte beim Home 2-Tonometer von icare vermeiden, wenn ich kurz vorher befeuchtende Augentropfen anwende. Ich vermute, dass sich dadurch auch die falsch zu hohen Messwerte mit den "Pustegeräten" vermeiden lassen. Da die Wirkung der befeuchtenden Augentropfen einige Zeit anhält, sollte es ausreichen, beim AA im Wartezimmer gleich befeuchtend zu tropfen bevor der Augendruck gemessen wird.

  • OCT - Progression trotz Tropftherapie

    • Schorschbey
    • 17. Februar 2026 um 15:32

    Hallo Kneifer,

    wenn du dir deine OCT genau betrachtest, dann sollte dir auffallen, dass die Bestimmung der RNFL-Dicke zwischen zwei Messungen durch Messungenauigkeiten so schwanken kann, dass für ein Segment bei einer späteren Messung auch einmal ein höherer Wert ermittelt wird als bei der vorherigen Messung. Die kleinen Unterschiede zwischen den durchschnittlichen Werten von 2023 und 2026 liegen demnach im Bereich der Messgenauigkeit und sprechen nicht für eine Progression.

    Die Unterschiede im Randbereich der Papille zwischen 2023 und 2026 ergeben sich aus unterschiedlich bestimmten Papillengrößen. Die Werte für die Größe der Exkavation (Papillengröße - Randbereich) haben sich nicht geändert.

    Wenn sich bei dir zwischen 2023 und 2026 das Gesichtsfeld nicht verschlechtert hat, dann wäre der Zustand seit 2023 offensichtlich stabil, d.h. keine Progression.

    Gruß,
    Georg

  • Trusopt

    • Schorschbey
    • 13. Februar 2026 um 13:50

    Hallo Wolke,

    bei mir hat Dorzolamid auch so stark tränenreizend gewirkt. Ich habe danach zu Brinzolamid gewechselt und damit seit mehr als 10 Jahren keine größeren Probleme (brennt nur manchmal und wenig, wirkt bei mir nicht tränenreizend.

    Leider gibt es Brinzolamid derzeit nur mit Konservierungsmittel. In den nächsten Monaten soll allerdings eine konservierungsmittelfreie Variante auf den Markt kommen.

    Gruß,
    Georg

  • Glaukom Augendruck senkende Tropfen

    • Schorschbey
    • 13. Februar 2026 um 13:41

    Hallo Maumau,

    bei mir hat Dorzolamid zu einer Augenreizung mit starkem Tränenfluss geführt. Ich nehme deshalb den alternativen Wirkstoff Brinzolamid (gleiche Wirkstoffklasse wie Dorzolamid) und habe damit über mehr als 10 Jahre keine größeren Probleme gehabt. Wäre für dich vielleicht auch eine Alternative.

    Gruß,
    Georg

  • Gesichtsfeldverschlechterung oder Messungenauigkeit?

    • Schorschbey
    • 3. Februar 2026 um 18:08

    Hallo Ilse,

    für die Auswertung des zeitlichen Verlaufs der MD-Werte der Gesichtsfeldmessungen benötigt man keine spezielle Software, das kann man sogar von Hand mit Bleistift und Millimeterpapier oder kariertem Papier machen. Eine ausreichend genaue Ausgleichsgerade kann man dann mit einem Lineal einzeichnen.

    Obwohl die statistische Auswertung von Gesichtsfeldmessungen und ihr Nutzen zur Beurteilung der Glaukomprogression seit 40 Jahren bekannt ist, benutzen deutsche Augenärzte diese diagnostischen Werkzeuge nur selten.
    https://glaukomforschung.ch/pdf/7.1.A.pdf

    Gruß,
    Georg

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