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Beiträge von Whatnext

  • Progression durch Erkältung / grippale Infekte?

    • Whatnext
    • 23. April 2026 um 17:28
    Zitat von Sabine

    Ein MRT wurde gemacht vom Kopf? Wenn ja, wann zuletzt?

    Zunächst sorry für die späte Antwort. Ich war nochmal für längere Zeit im Urlaub und wollte danach erst noch den Termin bei Prof. Erb abwarten.

    Zu den Fragen: Nein, ein MRT wurde noch nie vom Kopf gemacht, nur vor 10Jahren mal ein CT, da ich damals ab und zu Hörprobleme hatte. Laut Prof. Erb macht ein MRT in meinem Fall auch wenig Sinn. Habe auch sonst keine neurologischen Probleme, die das aus meiner Sicht erforderlich machen würden.

    Zitat von Sabine

    Ich schließe mich der Frage an, ob diese Verschlechterungen im OCT und GF reproduzierbar sind?

    Im Urlaub hatte ich erneut ein OCT machen lassen. Seit 2023 nunmehr das Vierte. Im Großen und Ganzen ist alles stabil. Auf beiden Seiten gab es ein Feld, das von damals grün auf nun gelb gewechselt ist, ansonsten hat sich aber nicht viel getan.

    Beim GF meinte Prof. Erb, dass sich meine blinde Stelle auf dem RA genau im Zentrum befindet und sich jede auch nur leichte Verschlechterung somit direkt bemerkbar machen könnte. Beim jüngst gemachten GF meinte er auch, dass dieser Bereich ein wenig größer, der Rest aber gleich oder sogar kleiner geworden wäre.

    Der von ihm gemessene Druck lag jedenfalls bei 14/15, diesbezüglich ist zumindest alles noch okay. Ich darf jetzt einfach nur nicht mehr so richtig krank werden.

  • Progression durch Erkältung / grippale Infekte?

    • Whatnext
    • 16. Februar 2026 um 19:56
    Zitat von DieDa

    Möglicherweise hattest du bei den Hustenanfällen starke Druckanstiege. Hast du während der Erkältungen mal messen lassen?

    Mein Augenarzt ist 70km weit weg. Ich verbinde die Termine dort mit der Arbeit. Wenn ich richtig erkältet bin, sind die 2km bis zum Hausarzt mitunter schon eine Herausforderung, denn telefonische Krankschreibung kennt der nicht. Ich hatte mich vor einiger Zeit mal zum iCare (oder wie das heißt) belesen. Wäre wohl doch mal eine Überlegung wert.

    Zitat von malve

    Lassen sich denn Deine subjektiven Verschlechterungen im OCT oder Gesichtsfeld objektivieren?

    Das zweite OCT sah schlechter als das erste aus, das dritte dann aber wieder wie das erste. Somit eher Stabilität.

    Perimetrie auf dem RA laut Prof. Erb zuletzt (d.h. nach der ersten Verschlechterung) sogar besser, was m. M. aber nur daran liegt, dass ich bei dem Test jetzt einfach mehr Routine habe.

  • Progression durch Erkältung / grippale Infekte?

    • Whatnext
    • 15. Februar 2026 um 17:16
    Zitat von DieDa

    Hast du bei den Infekten starken Husten?

    Ja, und zwar nicht zu knapp. Mitunter dauerte es bis zu acht Wochen, bis der Husten als letztes Symptom komplett abgeklungen war.

    Aktuell hatte er sich zwei Wochen nach Beginn noch einmal verstärkt, mit gelbem Auswurf. Gut eine weitere Woche später lässt es jetzt wieder nach.

    Zitat von malve

    Hallo whatnext, bei Deinen Symptomen würde ich nicht nur an Glaukom sondern auch an eine Makulaerkrankung denken, wie AMD oder Macukaödem dieses kann bei Infekten, z. B. durch Herpes auftreten. Hast du mal den Amsler Gitter Test gemacht? Was hat Prof Erb in seinem Befund zur Macula geschrieben?

    Der Test sagt mir gar nichts, somit vermutlich nein.

    Den Befund von Prof. Erb kenne ich ehrlich gesagt gar nicht. In einem der ersten Befunde vor Prof. Erb stand aber u.a. mal "Makula unauffällig".

  • Progression durch Erkältung / grippale Infekte?

    • Whatnext
    • 8. Februar 2026 um 15:13

    Hallo zusammen!

    Zitat von mellirosa

    Als Idee oder Frage hätte ich, wie es mit deinem Vit D3-Spiegel aussieht, mit der allgemeinen Vitaminversorgung ... damit du keine schweren Infekte mehr bekommst.

    Ich nehme seit ungefähr einem Jahr Centrovision Makula Omega3. Da sind reichlich Vitamin C, Zink und gesunde Fettsäuren drin. Ansonsten nehme ich ab und zu eine Vitamin A-Z Brausetablette. Der Rest läuft über die Ernährung, wobei ich schon gesünder esse als früher. Den D3-Spiegel muss ich aber mal überprüfen lassen. Bin mir gerade nicht mehr sicher, ob der Anfang 2024 beim großen Blutbild mit dabei war.

    Zitat von sissy77

    erholt sich das rechte Auge danach denn wieder oder bleibt es so unscharf?

    Da erholt sich leider nichts mehr. Mittlerweile sehe ich auf dem RA nur noch grobe Strukturen und Farben, Texte lesen oder Gesichter erkennen ist damit so gut wie unmöglich geworden. Zum Glück ist auf dem LA noch alles scharf, die Betonung liegt auf noch. Ich brauche nach jeder Verschlechterung immer eine Weile, um mich an das neue Normal zu gewöhnen. Aktuell ist es noch angenehmer, nur mit dem "gesunden" Auge zu schauen.

    Zitat von Sabine

    Vielleicht ist Deine Durchblutung durch die heftigen Infekte beeinträchtigt?

    Irgendwas in der Richtung. Oder der Druck steigt kurzfristig so stark an, dass etliche Nervenzellen das Zeitliche segnen. Mitte April habe ich wieder einen Termin bei Prof. Erb, dann werde ich ihn mal fragen, ob er immer noch keinen Zusammenhang erkennen kann/will.

  • Progression durch Erkältung / grippale Infekte?

    • Whatnext
    • 2. Februar 2026 um 13:58

    Hallo zusammen!

    Da ich meinen Verdacht schon mal in meinem längeren Thread geäußert hatte, dazu aber kaum Fedback bekommen hatte, möchte ich hier aufgrund aktueller Entwicklungen ein eigenes Thema aufmachen:

    Meine ersten Sehprobleme hatte ich ja Anfang Oktober 2022. Ich hatte eine starke Erkältung und lag ein paar Tage flach. Als es langsam wieder aufwärts ging, stellte ich fest, dass ich auf dem rechten Auge etwas verschwommen sah. Ungefähr so, als würde eine halbe Dioptrie fehlen. Die Dioptrie war letztlich aber nicht daran Schuld, sondern der Grüne Star.

    Dann erstmal Stabilität. Eine zwischenzeitliche Coronainfektion und kleinere Erkältungen hatten keine Auswirkungen. Im Herbst 2024 dann aber wieder eine fette Erkältung mit Nachtschweiß, Husten, Schnupfen. Das volle Programm halt. Auf dem Weg der Besserung wieder eine Verschlechterung auf dem rechten Auge bemerkt. Seitdem fahre ich nachts kein Auto mewhr, vorher ging das noch.

    Letzte Woche nun wieder eine starke Erkältung gehabt. Und wieder hat das rechte Auge gelitten. Ich merke es, weil Texte, die zuvor für mich gut lesbar waren, es plötzlich nicht mehr sind.

    Dazu kommt, dass ich als Kind bzw. Jugendlicher oft dann eine stärkere Brille gebraucht hatte, nachdem ich krank war. Zwei mal hatte ich eine Angina und weiß noch, dass kurz nanach meine Augen schlechter wurden. In der ersten Klasse ging es mit der Brille los, jährlich so eine halbe bis seine ganze Dioptrie mehr. Das ging dann bis zur Volljährigkeit, danach bleiben die Werte weitgehend stabil.

    Mein Augenarzt hatte zumindest im Herbst 2024 keinerlei Zusammenhang erkennen können/wollen. Sind das tatsächlich alles nur Zufälle oder darf ich in Zukunft einfach nicht mehr krank werden, weil das direkte Auswirkungen auf meine Augen haben könnte?

  • Diagnose Glaukom

    • Whatnext
    • 22. August 2025 um 14:35
    Zitat von malve

    Findet sich das auch in einer Progression i. OCT oder Gesichtsfeld wieder?

    Das aktuelle OCT zeigt gegenüber 2023 eigentlich keine große Veränderung, im Vergleich zum letzten Jahr ist es sogar etwas besser geworden.

    Die letzte Perimetrie im Frühjahr sah laut Prof. Erb auch etwas besser als die vorherige aus. Ich glaube allerdings, dass das daran liegt, dass ich mit dem Gerät von mal zu mal einfach besser klar komme. Am Anfang hatte ich mich ja noch wie ein Blinder im Minenfeld gefühlt und die Ergebnisse waren eigentlich unbrauchbar.

  • Diagnose Glaukom

    • Whatnext
    • 22. August 2025 um 10:22

    Sorry, mal wieder eine etwas verspätete Rückmeldung:


    Zitat von malve

    Ob eine Indikation für Statine wegen der leichten Ablagerungen besteht kann Dir Dein Hausarzt sagen

    Zitat von Sabine

    Wenn es nur leichte Ablagerungen sind, dann stellt der Arzt vielleicht auch gar keine Indikation. Aber, wie gesagt, das ist Arztsache!

    Mein Hausarzt meinte, es wäre noch alles im grünen Bereich und somit keine Medikation erforderlich. Mit der Antwort kann ich leben ;)

    Zitat von Sabine

    Warum kommst Du zu einem anderen Ergebnis als Dein AA?

    Ein sinkender Visus kann ja z. B. auch mit falschen Brillengläsern zu tun haben. Warst Du mal bei Optiker, um da ein Sehtest zu machen?

    Weil sich im Vergleich zum letzten OCT meine Sehleistung auf dem RA definitiv verschlechtert und nicht verbessert hat. Und es hat nichts mit dem Visus zu tun, da ich das, was ich noch sehe, auch scharf sehe. Es gehen aber immer mehr Details verloren. Ich vergleiche es immer mit einem Monitor, bei dem nach und nach immer mehr Pixel den Dienst versagen.


    VG

  • Diagnose Glaukom

    • Whatnext
    • 3. August 2025 um 14:12

    Hallo zusammen!

    Ich war mal wieder auf Reisen und habe dabei auch wieder ein OCT machen lassen. Und einen Ultraschall der Halsschlagader mit dazu. Beides im Anhang zu finden.

    Das OCT - das letzte davor war von März 2024 - wurde wieder am selben Gerät mit derselben Softwareversion gemacht. Und sieht sogar etwas besser aus. Wobei das ja eigentlich nicht möglich ist. Zwei Bereiche, die vorher rot bzw. gelb waren, sind jetzt allerdings gelb bzw. grün. Jetzt ist es mit dem OCT von 2023 vergleichbar. Letztes Jahr sprach mein Urlaubsaugenarzt noch von Progression, jetzt eher von Stabilität. Er meinte aber auch, die Abweichungen könnten passieren, wenn man bei der Messung nicht ganz still sitzt. Eigentlich rühre ich mich dabei aber keinen Millimeter.

    Mit meiner eigenen Einschätzung stimmt das OCT aber nicht überein. Seit dem ersten OCT 2023 und jetzt ist die Sehleistung auf dem rechten Auge m. M. um mindestens 25% gesunken. Damals konnte ich mit dem Auge z. B. noch KFZ-Kennzeichen aus 10 Metern Entfernung ohne große Probleme lesen, jetzt muss ich dafür schon mindestens 3 Meter davorstehen. Links ist zum Glück ja immer noch alles scharf.

    Der Carotid Artery Duplex Scan hat zwar leichte Ablagerungen ergeben, aber noch nichts, was einer Operation bedarf. Die Frage ist, ob eine Therapie bei Arteriosklerose mit Statinen oder gerinnungshemmenden Medikamenten bei Glaukom kontraindiziert ist. Weiß da jemand was?

    Dateien

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  • Neu im Forum mit langer Vorgeschichte

    • Whatnext
    • 3. Mai 2025 um 11:44

    Hallo!

    Roclanda ist schon ein Teufelszeug. Bei mir ging es damit ca. 3 Monate lang gut (Drucksenkung allein damit von 21 auf 15), dann wurden die Augen aber von jetzt auf gleich rot und schmerzten. Andere Nebenwirkungen gab es bei mir zwar nicht, ich halte diese aber grundsätzlich für möglich. Auch die von Dir beschriebenen.

    Im Zweifel nochmal auf einen früheren Wirkstoff zurückgreifen und sehen, ob die Nebenwirkungen wieder verschwinden! So hatte ich es mal mit Brimo-Vision sine gehandhabt, die mir einen Tinnitus aufgrund Blutdruckabfall beschert hatten. Ein paar Tage nach dem Absetzen war alles wieder gut und bis jetzt auch mit anderen Wirkstoffen nicht wieder aufgetreten.

  • Die "richtigen" Tropfen für NDG

    • Whatnext
    • 3. Mai 2025 um 10:59

    Hallo!

    Ich bin beim Stöbern über das Thema gestolpert. Die Ärzte sind sich bei mir zwar nicht ganz einig, ob ich nun ein NDG oder ein OWG habe, ich tendiere jedoch zu Ersterem, da mein AID nie höher als 21 lag und die Sehnerven mit Anfang 40 schon ziemlich geschädigt waren. Mit zwei Wirkstoffen und SLT bin ich zeitweilig bis auf 14 mmHG runter, manchmal lag der Druck dann aber auch nur bei 19.

    Ich nehme 2x täglich Brinzolamid (Azopt bzw. etwas gleichwertiges) und abends Bimatoprost (Lumigan 0,3 bzw. ähnliches). Beim Lumigan habe ich wegen einsinkender Augen auch etwas Bammel, insbesondere wenn es sich nach dem Absetzen nicht wieder bessern sollte.

    Brimonidin (Brimo-Vision sine) hatte ich kurzzeitig mal im Einsatz, die hatten aber für niedrigeren Blutdruck und Tinnitus bei mir gesorgt. Nach dem Absetzen war es wieder gut.

    Von daher würde es mich auch interessieren, welche Wirkstoffe es noch so alles gibt, die entweder als neuroprotektiv oder als durchblutungsfördernd gelten. Dann würde ich Prof. Erb mal darauf ansprechen, ob er mir die verschreibt oder es Gründe gibt, die dagegen sprechen.

    PS: Ich habe übrigens auch irgendwas um die -8,5 bis -9 Dioptrien.

    Viele Grüße

  • Diagnose Glaukom

    • Whatnext
    • 23. März 2025 um 11:29

    Hallo Malve!

    Zitat von malve

    hat er das begründet?

    Das hängt seiner Aussage nach noch mit der 24h-Blutdruckmessung und den insbesondere nachts zu niedrigen Werten zusammen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Im Internet habe ich auch was über Zusammenhänge bei Glaukom gefunden.

  • Diagnose Glaukom

    • Whatnext
    • 23. März 2025 um 11:13

    Hallo Sabine!

    Zitat von Sabine

    Waren das normale Infekte, die es halt so gibt, oder waren das Corona-Infekte?

    War kein Corona bzw. beim zweiten Mal hatte ich gar nicht erst getestet. Ich hatte zwischendurch im Frühjahr 2023 eine Infektion mit Corona gehabt, dabei/danach gab es aber keine merkliche Verschlechterung. Auf Corona würde ich es somit eher nicht schieben wollen. Trotzdem ein sehr interessanter Artikel.

    Zitat von Sabine

    Meint Prof. Erb denn eine Venenisuffizienz im Auge oder allgemein?

    Vermutlich allgemein bzw. zumindest nicht im Auge. Auf der Überweisung steht "Verdacht auf Venenklappeninsuffizienz". Die "Klappen" hatte ich im früheren Post unterschlagen.

    VG

  • Glaukom mit 26

    • Whatnext
    • 14. März 2025 um 10:33

    Hallo und Willkommen im Forum!

    Es gibt hier irgendwo auch einen Thread mit Verlinkungen auf Videos, in denen gezeigt wird, wie man richtig tropft.

    Da ich lange Kontaktlinsen getragen hatte und dadurch viel mit meinen Augen in Berührung kam, fiel mir das Tropfen relativ leicht. Ich würde sagen, nach spätestens zwei Wochen hatte ich den Dreh raus.

    VG

  • Brimonidin nicht lieferbar?

    • Whatnext
    • 2. März 2025 um 17:43

    Tja, und ich habe eine fast noch volle Großpackung von dem "Zeug" hier rumstehen, nachdem ich davon Tinnitus bekommen hatte und mir auf Nachfrage geraten wurde, es erstmal noch aufzubewahren, solange das MHD nicht überschritten ist.

  • Diagnose Glaukom

    • Whatnext
    • 2. März 2025 um 17:26

    Hallo Sabine!

    Jetzt komme ich endlich dazu, Dir auf deine Nachfragen zu antworten.

    Zitat von Sabine

    Was waren das denn für Infekte, nach denen Du diese Verschlechterung empfunden hast?

    Als es im Frühherbst 2022 losging, hatte ich eine normale Erkältung, die mich für zwei Tage so außer Gefecht gesetzt hatte, dass ich nicht zur Arbeit gehen konnte. Ein oder zwei Tage nachdem der Höhepunkt überschritten war hatte ich dann die Verschlechterung auf dem RA bemerkt, die sich wie eine halbe Dioptrien an fehlender Sehschärfe "angefühlt" hatte. Die letzten 15-20 Jahre hatte sich an meinen Werten aber nichts mehr verändert und wenn, dann immer auf beiden Seiten. Die Werte sind links und rechts auch identisch. Was mich aktuell rettet ist die Tatsache, dass der Druck auf dem LA bei fast allen Messungen immer etwas niedriger lag und somit wohl auch in der Vergangenheit weniger stark am Sehnerv genagt hatte.

    Und fast genau um dieselbe Zeit im letzten Jahr wieder eine Art Erkältung bekommen. Da fühlte ich mich aber nur zwei Tage lang etwas schlapp und war auch arbeiten. Wieder ein oder zwei Tage später hatte ich dann die erneute Verschlechterung bemerkt. Bis dahin hatte ich kein Problem damit, auch im Dunkeln Auto zu fahren, seitdem lasse ich es nach Möglichkeit bleiben. Und aus der anfänglichen halben Dioptrie ist mittlerweile mehr geworden. Wobei fehlende Schärfe eher nicht das Problem ist. Auf dem RA fehlen jetzt einfach mehr Details und das "Bild" wirkt insgesamt dunkler. Das was ich dort noch sehe, sehe ich aber scharf.

    Zitat von Sabine

    Wie sieht denn Deine Hornhaut aus? Also, nicht, wenn Du in den Spiegel schaust. Dann, wenn der AA an der Spaltlampe die HH anschaut, meine ich.

    Keine Ahnung. Die Hornhautdicke wurde mal bestimmt (ist normal), zur Hornhaut selbst hat sich meines Wissens aber noch kein AA geäußert.

    Was ich noch vergessen hatte: Prof. Erb hat mir eine Überweisung zum Phlebologen ausgestellt (Verdacht auf Veneninsuffizienz), da habe ich aber erst im August einen Termin bekommen. Und auf meine Frage nach einem AID-Profil meinte er, dass das nur dann infrage käme, wenn der AID Achterbahn fahren würde - was bei mir aber nicht der Fall wäre.

    VG

  • Diagnose Glaukom

    • Whatnext
    • 21. Februar 2025 um 15:04

    Hallo Sabine!

    Entschuldige bitte die etwas verspätete Antwort, aber Arbeit kann einem die ganze Freizeit versauen.

    Zitat von Sabine

    Könnte es vielleicht sein, dass Du bei diesen Tätigkeiten trockene Augen durch weniger Blinzeln bekommst? Das könnte auch Einfluss haben auf das Sehen.

    Der junge Arzt, bei dem ich nach der Verschlechterung war, hatte mir Hylo Gel aufgeschrieben. Das nehme ich auch, macht aber irgendwie keinen Unterschied. Auch eine Minute Dauerblinzeln führt zu keiner Verbesserung. Ich hatte zuvor auch nie irgendwelche Befeuchtungstropfen und keine Probleme deswegen verspürt.

    Aber wie gesagt, es wären m. M. einfach komische Zufälle, wenn es aufgrund der zeitlichen Abfolge da keinerlei Zusammenhang geben würde.

    Kurz noch eine andere Frage: Ich hatte Prof. Erb auf die Möglichkeit einer Reha angesprochen, da ich ja noch rund 20 Jahre bis zur Rente habe. Er meinte, ich müsste mich an die DRV wenden und er würde eine Anfrage von dort dann unterstützen. Unter welchen Voraussetzungen macht es denn überhaupt Sinn, eine Reha zu beantragen? Auf dem LA sehe ich (Gott sei Dank) immer noch scharf, das rettet mich durch den (All-)Tag. Rechts vergleiche ich es immer mit einem Monitor, bei dem jeder zweite Pixel defekt ist. Man erkennt grundsätzlich noch die Struktur, Inhalte bzw. Details sind aber nicht mehr klar erkennbar.

    VG

  • Diagnose Glaukom

    • Whatnext
    • 14. Februar 2025 um 14:46

    Hallo zusammen!

    Nach längerer Zeit melde ich mich mal wieder - leider nicht unbedingt mit guten Neuigkeiten:

    Die SLT im April/Mail 2024 verlief ja augenscheinlich gut, so dass ich erst wieder im November 2024 bei Prof. Erb vorstellig werden sollte.

    Allerdings wurde es bereits Anfang Oktober, da ich nach einer Erkältung auf dem rechten Auge merklich weniger erkennen konnte. Die letzten zwei Jahre wurde es m. M. auch etwas schlechter, aber eher unmerklich. Bin dann außerplanmäßig zum Wittenbergplatz und dort an einen jungen Arzt geraten, der dies hauptsächlich auf das häufige Niesen während der Erkältung zurückführte. Er meinte, dadurch seien wohl einige Gefäße in Mitleidenschaft gezogen worden und verschrieb mir was gegen Entzündungen und zur Augenpflege. Eine Verbesserung hat es leider nicht gebracht.

    Im November dann planmäßig bei Prof. Erb den Termin gehabt und ihm das dann auch nochmal alles berichtet. Da der Druck wieder über 15 lag, hat er nochmal eine SLT vorgeschlagen. Diese erfolgte dann kurz vor Weihnachten (schlechteres RA) bzw. Mitte Januar.(besseres LA).

    Bin vor einigen Tagen nun wieder bei Prof. Erb zur Kontrolle gewesen. NCT 15/15, direkt am Auge 12/16. Die Perimetrie soll auch rechts besser ausgefallen sein als bei der letzten Untersuchung. Deshalb ist er auf meine subjektiv wahrgenommene Verschlechterung wohl auch nicht weiter eingegangen. Beim Lesen, Fernsehen, Autofahren nehme ich diese aber sehr wohl wahr. Anfangs war es, als ob mir nur eine halbe Dioptrie fehlen würde, mittlerweile reicht das nicht mehr, es fehlen bereits einige Details. Ich glaube vielmehr, dass die Perimetrie mittlerweile zur Routine geworden ist und man jetzt quasi verinnerlicht hat, wann man drücken muss. Anfangs hatte ich damit ja so meine Probleme.

    Auch auf meinen Hinweis, dass die erste Sehverschlechterung durch das Glaukom kurz nach einer Erkältung erfolgte, sah Prof. Erb keinen Zusammenhang. Mir fiel erst später wieder ein, dass es auch in meiner Kindheit mindestens zwei Fälle gegeben hatte, wo ich nach einer Erkältung/Grippe eine stärkere Brille benötigt hatte. Hat von Euch jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, davon gehört oder sieht hier einen möglichen Zusammenhang? Denn das wären für mich schon komische Zufälle.

    VG

  • Diagnose Glaukom

    • Whatnext
    • 31. Mai 2024 um 12:39

    Hallo Sabine!

    Nein, passiert jetzt alles am Wittenbergplatz. Werde aber, wie schon geschrieben, zumindest den Druck zwischenzeitlich beim Optiker überprüfen lassen. Der Unterschied von contact zu non-contact war meist nur minimal und zuletzt waren die Werte sogar identisch.

    VG

  • Diagnose Glaukom

    • Whatnext
    • 20. Mai 2024 um 21:06

    Hallo zusammen!

    Wieder mal ein kurzes Update:

    Letzte Woche Nachkontrolle am Wittenbergplatz, zu meiner neuerlichen Überraschung wieder bei Prof. Erb persönlich. Keine Entzündungen erkennbar, der Druck lag, sowohl per non-contact als auch direkt am Auge gemessen, bei 15/14. Das wären zwei bzw. sechs Einheiten weniger im Vergleich zu vor der SLT. Gemessen zu ungefähr derselben Uhrzeit wie sonst auch.

    Prof. Erb war soweit zufrieden und meinte, wir warten jetzt erstmal ab. Azopt und Lumigan 0,3 nehme ich solange weiter. Wiedervorstellung erst in 6 Monaten. Hat mir ein Rezept ausgestellt, das bis dahin reicht. Auch auf Nachfrage ist zwischendurch keine Kontrolle erforderlich.

    Finde ich etwas lang, werde deshalb mal alle paar Wochen Optiker aufsuchen, die Tonometrie anbieten. Auf die paar Penunsen kommt es dann auch nicht an.

  • Diagnose Glaukom

    • Whatnext
    • 7. Mai 2024 um 22:20
    Zitat von DieSonneistGelb

    Dh du hast gar keinen ‚Haus-AA‘, sondern lässt dich komplett am Wittenbergplatz behandeln? Dann von verschiedenen Ärzten und Prof Erb guckt alle 6 Monate drüber, oder wie kann ich mir das vorstellen?

    Der Haus-AA war 40km weg in der Provinz (über die 116 117 bekommen) und war von der Diagnostik ja eher nicht so dolle (Gründe stehen hier auf der ersten Seite).

    Prof. Erb hatte angeboten, den bisherigen AA abzulösen. Und da ich eh in Berlin arbeite, musste ich nicht lange überlegen. Prof. Erb meint zum Ende eines Termins dann immer, wir sehen uns in 6 Monaten, die Termine dazwischen übernimmt dann immer irgendein anderer Arzt.

  • Diagnose Glaukom

    • Whatnext
    • 5. Mai 2024 um 10:27

    Habe eine (Rück-)Überweisung bekommen und hole mir dann am Wittenbergplatz einen Termin zur Nachkontrolle.

    Termin direkt bei Prof. Erb ist eher so alle 6 Monate.

  • Diagnose Glaukom

    • Whatnext
    • 4. Mai 2024 um 11:40

    Die Namen habe ich leider schon wieder vergessen, waren aber ganz normale (jüngere) Ärzte und keine alten Oberärzte. Habe an den beiden Terminen mindestens fünf verschiedene Ärztinnen bzw. Ärzte in die Behandlungsräume gehen sehen.

    Im Zusammenhang mit der SLT wurde vor Beginn nur die Pupille eng getropft. Fünf Tropfen jeweils im Abstand von fünf Minuten und dann direkt noch einmal vor dem lasern. Im Anschluss aber nichts. Habe mir danach nur das etwas schmierige Auge auf der dortigen Toilette ausgewaschen. Nach ca. drei Stunden kann man auf dem gelaserten Auge auch wieder normal sehen.

    Meine normale Tropftherapie führe ich aber natürlich erstmal weiter fort.

  • Diagnose Glaukom

    • Whatnext
    • 4. Mai 2024 um 11:11

    Hallo DieSonneistGelb,

    Zitat von DieSonneistGelb

    gibt es bei dir schon Neuigkeiten, bzw. für wann ist die SLT angesetzt?

    Ich weiß nicht, ob ich es richtig im Kopf habe, aber du hast deine OCTs nicht bei Prof Dr. Erb, sondern im Ausland machen lassen, oder?

    Weißt du zufällig, was die Klinik am Wittenbergplatz dafür berechnet? Bei meinen OCts bemängelt Prof Dr. Erb immer, dass die Signalstärke schwach wäre und man es deshalb nicht sehr ernst nehmen dürfte (Messungenauigkeiten). Dieses mal war die Signalstärke bei einem Auge noch schlechter, daher überlege ich, die jährlichen OCTs lieber bei ihm zu machen.

    Meine SLT fand letzte Woche statt. Erst das rechte (und schlechtere) Auge, drei Tage später das andere. War alles auszuhalten. Beim ersten Auge dauerte es ca. 5 Minuten, beim zweiten Auge war es ein anderer Arzt, der brauchte etwas länger. Druckkontrolle auf dem rechten Auge ergab 17, das wären immerhin schon mal 3 Einheiten weniger. War aber non-contact, ich warte somit lieber aussagekräftigere Ergebnisse ab. Wird aber sicherlich ein paar Wochen dauern.

    Ja, die OCTs fanden im Ausland statt. Jeweils für umgerechnet 50 €. Für den Wittenbergplatz kenne ich die Preise nicht. Laut Internet schlagen die hierzulande mit 100 bis 150 € zu Buche. Wenn man das nur ein Mal im Jahr macht, wäre das aber auch noch ein überschaubarer Betrag.

    VG

  • Diagnose Glaukom

    • Whatnext
    • 25. April 2024 um 16:58

    Hallo Sabine!

    Zitat von Sabine

    Also nur, damit ich das jetzt wirklich richtig verstanden habe:
    Das OCT war stabil, aber dennoch müssen stärkere Geschütze aufgefahren werden?

    Naja, womöglich gibt es einerseits tatsächlich eine (leichte) Progression (das OCT zeigt das ja im Vergleich, es gibt aber auch andere Erklärungen, warum dem so sein könnte). Andererseits hat die Tropftherapie nicht die gewünschte Wirkung erzielt (bis zu drei Wirkstoffe gleichzeitig, nur unter Roclanda, das dann aber wieder abgesetzt werden musste, wurde beiderseitig der Zieldruck von 15 erreicht).

    Zuletzt waren es 17/20 mit Lumigan und Azopt. Das ist nicht signifikant weniger als bei der Erstdiagnose vor der Tropftherapie.

    Ich bemerke zudem seit den ersten offensichtlichen Problemen eine weitere Verschlechterung auf dem rechten Auge (das Bild wird dort zunehmend dunkler). Also irgendwas ist da im Gange.

    Jetzt muss ich mich erstmal noch belesen, was nach der SLT passiert bzw. worauf ggfs geachtet werden muss. Ich war gestern schon mal in der Klinik, um mir Infos einzuholen, es hieß dort aber nur, Krankenkassenkarte und ggfs Überweisung mitbringen, alles weitere wird mir dann dort beim richtigen Termin mitgeteilt. Da kann man sich doch super vorbereiten. Zumal ich dann eine Stunde Fahrtzeit bis nach Hause habe, allerdings nur Bus und Bahn.

    VG

  • Diagnose Glaukom

    • Whatnext
    • 18. April 2024 um 20:48

    Hallo zusammen!

    Zitat von DieSonneistGelb

    Hat er das zu dir auch gesagt?

    Ja, sowas in der Art, als ich ihn erstmalig im Januar auf SLT angesprochen hatte. Vor allem aufgrund der nicht unendlichen Wiederholbarkeit wäre das wohl eher was für ältere Semester. Er meinte damals aber auch, es wäre zumindest eine Option, wenn man mit Tropfen nicht mehr weiter käme. Das kam mir dann wieder in den Sinn, denn da stehen wir gerade.

    Wenn sich Prof. Erb einer SLT bei mir komplett verweigert hätte, wäre ich wohl woanders hingegangen, wo SLT first line ist.

    Zitat von DieSonneistGelb

    Macht er die SLT selbst, bzw. kann man es am Wittenbergplatz machen lassen?

    Passiert im Ringcenter. Glaube eher nicht, dass er das dort selbst machen wird.

    Zitat von DieDa

    Keine Ahnung, wie ich mich an deiner Stelle entscheiden würde. Ich war ja schon über sechzig und mit beginnender Altersweitsicht, da musste ich nicht lang überlegen.

    Ich warte jetzt erstmal das Ergebnis der SLT ab. Auch aufgrund der hier genannten OP-Negativbeispiele.

    Zitat von mellirosa

    Die eigene Linse ist, wenn sie nicht zu trüb ist, die beste.

    Das ist wohl wahr. Vor allem, wenn wie bei mir von einer getrübten Linse bisher nie die Rede war.

    VG

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