Beiträge von tom

    Kurzes Update:
    Am 05.05.2022 hatte ich in der Augenklinik Marzahn eine Revisions-OP am rechten Auge, da sich das Sickerkissen fast vollständig zurückentwickelt hatte / vernarbt war. Nach zwei Nachkontrollen in der Klinik und gestern bei meiner Augenärztin sieht erstmal alles super aus. Druck bei maximal 13 mmHg am operierten Auge und aktuell noch am Ausschleifen von LoteMaxx (1 x am Abend bis Ende der Woche).
    Nächstmöglicher Termin bei meiner Augenärztin ist allerdings erst Anfang Oktober.
    Ich hoffe, der Druck bleibt nun stabil.
    Ob und wann ich dann das linke Auge auch operieren lasse, muss ich noch überdenken.
    Bisher ist schwankt der Druck dort mit 1 x Fixaprost am Abend zwischen 15 und 20 mmHg.

    Danke Sabine,
    naja die Entzündung ist wohl nur ganz schwach.
    Keine Ahnung ob die vielleicht auch wieder nur durch die viele Arbeit am PC (lässt sich als Softwareentwickler schwer vermeiden) kommt.

    Vor dem 25.02. bin ich daher nicht nochmal bei meiner Augenärztin.


    Wie vor einiger Zeit von malve vorgeschlagen, versuche ich jetzt zusätzlich noch einen Termin bei Prof. Erb in Berlin zu bekommen. Kann ja nicht schaden, noch eine zweite Meinung zu hören. Letztlich ist er wohl auch DER Spezialist für Glaukom in Berlin.

    Was tropfst Du auf dem operierten Auge zur Drucksenkung?

    Ups ich hatte deine Frage falsch gelesen. :oD
    Ich tropfe auf dem operierten Auge Dorzolamid ohne Konservierungsstoffe jeweils 1 Tropfen früh und am Abend.

    Was tropfst Du auf dem operierten Auge zur Drucksenkung?

    Leider ja!
    Meiner Augenärztin war der Druck von 22 einfach zu hoch. Daher auch da wieder tropfen :(
    Mal sehen, was man in der Augenklinik am 25.02. sagt.

    Da mir die Zeit bis zum nächsten Termin in der Augenklinik am 25.02. etwas lang war, hatte ich mir für heute einen Termin zur "Zwischenkontrolle" bei meiner Augenärztin besorgt.


    Leider war der Augeninnendruck nicht gerade erfreulich. Linkes Auge 18 und rechtes Auge (operiert) lag bei 22 mmHg :(
    Daher hat sie mir da auch Augentropfen verordnet.

    Sie meinte aber, dass der Microshunt ordentlich arbeitet und das Sickerkissen auch bestens aussieht. Allerdings habe ich wohl leicht entzündliche Reaktionen, die man auch unter dem Spaltlampenmikroskop sieht. Und dies führt zu einem erhöhten Druck. Also muss ich auch die Lotemaxx weiter nehmen.

    Mal schauen, wie es dann am 25.02. in der Augenklinik aussieht.

    Sorge macht mir auch die Applikation von Mitomycin und 5 Fluorouracil bei der OP.

    Die 5FU hatte ich nicht. Wohl aber auch Mitomycin. Muss bei filtrierenden OPs (also wo ein Sickerkissen präpariert wird) wohl auch sein oder ist zumindest meist Standard, damit das Sickerkissen sich auch wirklich bilden kann und nicht wieder zuwächst.



    Weißt Du wie lange der Preserflo Mikroshunt schon auf den Markt ist?.

    Die Firma "InnFocus", welche das Teil entwickelt hat, wurde 2004 gegründet. 2012 haben sie für den Microshunt auch in Europa die Zulassung bekommen. 2016 ist die Firma dann von Santen übernommen wurden. Es gibt also schon einige Erfahrungen mit dem teil.

    Hier findest du eine Broschüro:
    https://santen-de.bluedog.com/…tientenbrochu%CC%88re.pdf

    Hallo raupe,

    die OP wurde stationär durchgeführt. Wäre mir persönlich ambulant auch zu heikel. Ist ja doch ein "bisschen" mehr als eine Katarakt-OP ;)


    Soweit ich das weiß, gäbe es nur noch die Trabekulektomie, welche wohl langfristig eine höhere Drucksenkung erreichen kann, dies aber zu dem Preis wesentlich höherer Gefahr von postoperativen Komplikationen.


    Es ist wie die Trabekulektomie eine fistulierende OP (filtrierende OP).

    Du hast danach unter dem Lid auch ein Sickerkissen.


    Ich hatte die ersten Tage ein Fremdkörpergefühlt (vielleicht 3 oder 4 Wochen).
    Diese kämen aber wohl durch die Fäden, vielleicht auch durch das gebildetet Filterkissen.

    Inzwischen merke ich da aber überhaupt nichts mehr.


    Ich habe in einer facebook-Gruppe eine jüngere Dame kennengelernt, welche Mitte 2021 in beide Augen ein Preserflo Microshunt implementiert bekam und bisher ziemlich stabil bei einem IOD von 9mmHg liegt. Bei mir war er bei der letzten Untersuchung zwar etwas höher als geplant, was aber auch an den Augentropfen, welche ich postoperativ noch nehmen musste, gelegen haben könnte.


    Am 07.02. bin ich nochmal bei meiner Augenärztin zum Prüfen des Drucks und dann am 25.02. nochmal in der Augenklinik.


    Beste Grüße
    Tom

    Danke malve und jenat

    Da werde ich erstmal beruhigt das Lotemax verwenden und alles weiter beobachten.


    Da der Druck links so tief liegt mit nur einmal Fixaprost am Abend, werde ich in der Tat mal abwarten.


    Sicher habe ich zwar keine Zeit mehr eine "Progression" abzuwarten (ist einfach schon zu viel vom Gesichtsfeld verschwunden), aber wenn der Druck sich so niedrig einpendelt, sollte ich entspannt sein können.


    Zu Beginn der Therapie schwankte er zwischen 15 und 18 (Ausgangswert 26)).


    LG und einen schönen Abend

    So heute war ich zur Abschlussuntersuchung in der Augenklinik.


    Eigentlich sieht alles ganz gut aus.


    Nur war der Druck rechts (operiertes Auge) etwas zu hoch (16 mmHg, Applanationstonometrie). <= 12 war eigentlich der Zieldruck.
    Implantat sitzt aber wohl super, Vorderkammer sieht gut aus und das Sickerkissen auch (anscheinend wohl ringsherum nur leichte Entzündungsreaktionen, wenn ich das recht verstanden habe).


    Die Dexa-Ophtal (zum Schluss noch ein Tropfen pro Tag) sind nun ersetzt durch Lotemax (2 Tropfen).
    Die Lotemax machen mich persönlich laut Beipackzettel und Internet etwas nervös, da sie wohl auch zu erhöhtem Augeninnendruck führen können :(


    In 6 Wochen will der Chefarzt sich das nochmal anschauen.
    Sollte es doch Vernarbungen geben, so würde wohl eine Revisions OP nötig.


    Sonst machen wir dann den Termin für das linke Auge.


    Da links der Druck mit den Fixaprost sich offensichtlich sehr gut eingepegelt hat (lag heute bei 12 mmHg), will er die Entwicklung am rechten Auge lieber noch weiter beobachten.


    Sechs Wochen sind mir aber irgendwie ein bisschen lang.
    Ich glaube ich werde mir wohl zwischendurch noch einen Termin bei meiner Augenärztin geben lassen, damit der Druck nochmal kontrolliert wird.

    Denn der Zieldruck wird nicht nur nach dem Grad der Ausfälle festgelegt, sondern auch nach der Progression.

    Tja das ist ja bei mir das Problem. Mein Glaukom wurde erst in diesen "katastrophalem" Zustand diagnostiziert.

    Insofern bleibt nicht wirklich Zeit die Progression zu verfolgen. Wenn noch mehr ausfällt, könnt es schon zu spät sein.


    Parchita auch wenn es bei der eine ganz andere OP war, stimmt es mich optimistisch, dass es positiv verlaufen und das Voranschreiten gestoppt werden konnte! Und danke für die Wünsche. Wird schon werden.

    Nun bin ich sehr froh, dass es nicht so gekommen ist und dankbar für jedes Jahr, in dem mein Augenlicht erhalten bleibt

    Ich hoffe, dass ich in 12 Jahren das gleiche sagen kann.


    malve
    Danke wieder für die vielen Informationen. Ich habe nochmal intensiv die Suche hier im Forum bemüht und doch noch ein paar mehr Informationen zum Preserflo gefunden. Leider keine mehrjährigen Erfahrungen.


    Zu vielen neuen Glaukom-OPs hatte ich leider auch gefunden, dass diese nur moderate Drucksenkungen ermöglichen. Somit kamen die nicht für mich in Frage.


    Das mit der Zweitmeinung werde ich mir durchaus nochmal durch den Kopf gehen lassen.
    Aber eigentlich bliebe für mich dann fast nur die TE als Alternative.


    Und die wäre in jedem Falle invasiver. Und ich hätte daher deutlich mehr "Schiss" davor, auch wenn man hier immer wieder positive Erfahrungen im Forum findet.

    Hallo Saira,


    zunächst wünsche ich dir alles Gute für 2022 und hoffe, dass sich bei dir alles positiv entwickelt hat.


    Da ich am 09.12.2021 auch ein Preserflo (InnFocus) Implantat im rechten Auge bekommen habe und als nächstes das linke Auge mit der gleichen OP versorgt werden soll, würde ich gerne erfahren, wie sich das bei dir weiter entwickelt hat.


    Da ich auf dem rechten Auge bereits nahezu vollständig mein Gesichtsfeld verloren hatte, kann ich leider bei mir kaum feststellen, ob es eine Visusverschlechterung gab oder nicht.


    Links habe ich nur noch ein zentrales Gesichtsfeld. Sehe damit aber noch 100% scharf.


    Nun habe ich natürlich noch ein wenig "Bammel" vor der OP am linken Auge. Erfahrungen würden mir hier sicher helfen.


    Vielen Dank im voraus
    und liebe Grüße


    Tom

    Tom, da du ja am einen Auge einen "Tunnelblick" hast noch eine Frage: Du leidest nicht zufällig an Diabetes? Vermutlich wurde das in der Augenklinik geklärt und eine Retinopathie ausgeschlossen. Ich kenne aber zwei Männer mit Diabetes mit ähnlichem Gesichtsfeld wie bei dir.

    DieDa bisher ist eigentlich keine Diabetes bei mir bekannt. Ich denke, da wäre bei meinen Läufen doch schon mal etwas aufgefallen. Aber ich bin Anfang Januar auch beim Hausarzt, um mal alles abchecken zu lassen.


    malve Vielen Dank für die vielen Informationen. Das mit den möglichen Endothelschäden hatte ich im Vorfeld auch schon irgendwo gelesen. Da aber am rechten Auge sowieso kaum etwas zu retten ist, habe ich den Ärzten einfach vertraut.
    Studien zur möglicherweise geringeren Drucksenkung durch den MicroShunt vs der Trabekulektomie hatte ich schonmal entdeckt und meine Augenärztin angesprochen. Sie meinte, wenn Dr. Wirbelauer dies für die beste Methode hielte, würde sie auch voll und ganz vertrauen.

    Es gibt inzwischen auch Augenkliniken (z.B. die Augenklinik in Sulzbach unter Leitung von Prof. Dr. med. Peter Szurman), die keine Trabekulektomie mehr vornehmen, da die Vorteile der neuen Glaukom-Operationsmethoden die postoperativen Komplikation der traditionellen Trabekulektomie überwiegen sollen.
    https://www.augenklinik-sulzba…tar/therapie-des-glaukoms

    Hier gibt es aber auch schon einen Thread, in welchem von der Preserflo (vormals InnFocus) Implantation berichtet wurde. Allerdings fehlte hier der "Langzeitbericht". Ich werde mal versuchen nachzufragen.

    Preserflo Microshunt

    Ich persönlich komme immer mehr zu dem Entschluss der Augenklinik Marzahn und Herrn Dr. Wirbelauer einfach zu vertrauen. Bei mir ist es einfach zu weit vorangeschritten. Wahrscheinlich ist jeder Monat weiteren Wartens ein größeres Risiko, als unter Umständen die OP selbst. Dass ich mich langfristig auf eine deutliche Verschlechterung einstellen muss - im "worst case" wahrscheinlich auch auf einer Erblindung - ist mir seit der ersten Diagnose und meiner Laien-Recherchen ziemlich bewusst. Ich habe mich innerlich - so "irre" das klingt - darauf eingestellt. Und wenn ein Auge - wenn auch jenes, was ohnehin nahezu nichts mehr sieht - die OP super weggesteckt hat, zumindest was den Heilungsverlauf anbelangt, denn die Sicht war vorher schon so schlecht, dass ich eine eventuelle Verschlechterung nur schwer beurteilen kann, ist es unter Umständen klüger auf diese OP-Methode zu vertrauen.

    Bei mir hat sich seit meinen OPs vor über zehn Jahren nichts mehr verschlechtert, darüber bin ich sehr glücklich.

    Das stimmt mich ja optimistisch. Der Chefarzt meinte auf meine sehr konkrete Frage bei der Nachsorgeuntersuchung: "Wie sehr ich mit der Erblindung rechnen müsste, da mein Glaukom schon sehr weit fortgeschritten ist?", dass alles vom Druck abhängt. Wenn wir den stabil unten halten können, hofft er, dass der aktuelle Zustand noch 10-15 Jahre hält.
    Ich nehme an, dass es bei dir vor 10 Jahren eine Trabekulektomie war. Da hatte ich jemandem in der Klinik mit auf dem Zimmer, bei dem dies 20 Jahre hielt, nun aber der Druck leider wieder oben war - aber nach so langer Zeit kann das wohl passieren - und daher die gleiche OP, wie bei mir durchgeführt wurde. Allerdings hatte er auf dem linken Auge einen viel dramatischeren Druck. Nach der OP sieht es bei ihm auch erstmal sehr gut aus. Sein Glück war damals, dass ihm der Hausarzt auf Grund zu hohem Blutdrucks gleich mal noch zum Augenarzt geschickt hat. Sonst hätte er es wohl auch nicht bemerkt. Somit hat er noch keinerlei Gesichtsfeldausfälle.

    Warum ich nichts vorher gemerkt habe?
    Tja rechts hatte ich die ersten Probleme vor etwa einem Jahr bemerkt (Ausfälle eben auch im zentralen Bereich).
    Dummerweise war ich so naiv, zu glauben, dass dies wie bei meinem Mitarbeiter wohl "nur" der Graue Star wäre (er hatte es so beschrieben, wie ich es empfunden hatte, dass er "Schleicher" sehen würde) und habe einen Augenarztbesuch hinausgeschoben. Im Nachgang fallen mir auch andere Situationen auf, die ich aber mehr meiner "Tollpatschigkeit", als denn mangelndem Sehen zugeschrieben habe.

    Außerdem kommt noch als Ärgernis dazu, dass ich nach der Diagnose nach Rücksprache bei meiner Mutter und meinem Bruder erfuhr, dass wir in der Familie "vorbelastet" sind. Meine Großmutter hatte wohl im hohen Alter grünen Star (kann ich mich gar nicht mehr erinnern) und meine Mutter tropft auch seit 10-15 Jahren. Hat aber noch keine Gesichtsfeldausfälle. Mein Bruder geht daher schon seit 10 Jahren alle halben Jahre zum Augenarzt. Bei ihm ist aber noch alles OK. Warum das an mir vorbeiging, weiß ich nicht. Wir reden aber auch nicht wirklich über "Krankheiten" =)

    Hallo alle zusammen,


    nachdem ich schon bei den ersten Recherchen dieses Forum entdeckte und auch bereits den einen oder anderen Tipp für mich fand, habe ich mich heute entschlossen, mich anzumelden.


    Ich bin 54 Jahre, männlich.


    Mitte November bin ich das erste mal im Leben zum Augenarzt gegangen und habe leider gleich einen „Volltreffer“ gelandet . Ich trage zwar seit 2012 ein Gleitsichtbrille, um bei Präsentationen mit dem Beamer besser sehen zu können und dann zum Lesen nicht jedes Mal die Brille absetzen zu müssen (nur kleine Korrektur: 0,75 dpt Ferne und 1,0 dpt Lesen, wenn ich recht glaube). Aber dazu hatte ich vorher keinen Augenarzt aufgesucht.


    Gesichtfeldausfälle rechts hatte ich durch Zufall zwar schon vor einiger Zeit entdeckt, aber da ein Mitarbeiter vor 6 Jahren ähnliche Probleme hatte (grauer Star) und nach Katarakt-OP alles wieder bestens war, bin ich auch da nicht sofort zum Augenarzt. Links war scheinbar alles Bestens. Wer denkt auch schon an Glaukom Nachdem ich aber im Oktober im Urlaub öfter „grundlos“ stolperte, hat mich meine Frau sozusagen zum Augenarzt „gejagt“.


    Der Augendruck links war bei 26 und rechts bei 24 (NCT). Links war im Amsler-Gitter alles noch OK und auch die Sehschärfe noch bei 100% aber rechts konnte ich das Amsler-Gitter nur noch in Bruchteilen erkennen und mit Mühe und Not kam ich – mit Suchen – auf dem rechten Auge noch auf 20-30% Sehschärfe. Also wurde gleich ein OCT gemacht, was dramatisch ausfiel. Also bekam ich gleich zwei Tage später einen Termin beim MRT, um eventuelle Tumore oder vaskuläre Dysfunktionen auszuschließen und eine Woche später einen Termin in der Augenklinik Marzahn. Normalerweise sollte hier eine ganze Reihe von Glaukomuntersuchungen gemacht werden und ein Druckprofil über 1 oder 2 Tage erstellt werden.


    Nachdem man hier mit allen Untersuchungen durch war, stand der Chefarzt Dr. Wirbelauer vor mir und meinte: „Die Diagnose ist dramatisch. Im rechten Auge ist es weit nach zwölf und links fünf Minuten vor zwölf. In diesem Stadium brauchen wir mit Tropfen nicht mehr anfangen. Es hilft nur noch eine OP.“


    Obwohl ich schon „vorbereitet“ war, ist eine solche Aussage vom Chefarzt natürlich trotzdem ein Schock. Denn zu solch drastischen Worten greift er sicher nur, wenn die Situation auch so ist.

    Hr. Dr. Wirbelauer schlug vor, den PRESERFLO® MicroShunt zu implantieren. Der nächstmögliche OP-Termin war der 09.12.2021 für das rechte Auge. Da die Sicht hier ohnehin schon sehr schlecht war, habe ich auch sofort zugesagt. Als Sofortmaßnahme bekam ich Fixaprost Augentropfen, welche den Druck auch sofort (5 Tage später war ich nochmal beim Augenarzt) senken konnten (RA 15 / LA 14). Zieldruck wurde auf <12 definiert.


    Die OP scheint so weit gut verlaufen zu sein. Der Druck lag bei der Nachuntersuchung am 23.12. im rechten Auge bei 9 (Applanationstonometrie) und im linken Auge (noch ohne OP) bei 16. Am 18.01.2022 habe ich einen Termin zur Abschlussuntersuchung in der Augenklinik. Wenn weiter alles so super aussieht, meinte der Chefarzt, dass wir eventuell die OP am linken Auge auch etwas früher planen könnten, als ursprünglich avisiert (eigentlich erst 3 Monate nach der ersten OP am rechten Auge).


    Den Befund habe ich als Bild einmal beigefügt.


    Natürlich habe ich vor der Operation am linken Auge doch einigen „Bammel“. Schließlich ist es das einzige Auge, mit dem ich noch sehe. Am PC arbeiten geht sogar ohne Brille, auch wenn ich mir heute doch eine habe anfertigen lassen. Ich bin selbstständiger Softwareentwickler und so doch ziemlich auf „das Sehen“ angewiesen, auch wenn es blinde Entwickler durchaus gibt. Außerdem habe ich mir durch die Empfehlung hier im Forum das Buch „Glaukom – Mehr als ein Augenleiden“ von Frau Dr. Ilse Strempel gekauft und bei Ihr gelesen, dass bei nur noch bestehendem Restgesichtfeld auf Grund des Operationstraumatas immer die Gefahr besteht, dieses auch noch zu verlieren.


    Hat da jemand vielleicht Erfahrungen?


    Zur Augenklinik Marzahn habe ich bisher nicht so viel gefunden (auch nicht hier im Forum). Laut Aussage meiner Augenärztin wäre der Chefarzt Hr. Dr. Wirbelauer hier im weiten Umkreis absolute Spitze. Ich hatte zwar auch mal per Email in der Augenklinik Saar Sulzbach angefragt, da dies eine ziemliche Referenzklinik für Glaukomoperationen zu sein scheint, aber die Wege – gerade auch für die Nachuntersuchungen – wären schon nicht ohne.


    Gibt es hier jemanden, der schon Erfahrungen mit dem Preserflo MicroShunt und der Augenklinik Marzahn hat?


    Ansonsten bin ich „kerngesund“. Blutdruck liegt bei 135/85. Ruhepuls bei 50. Zucker oder ähnliches ist bisher nicht bekannt. Allerdings habe ich mir Anfang 2022 gleich einen Termin besorgt, um mal eine 24 Stunden Blutdruckmessung, großes Blutbild etc. machen zu lassen.


    Bis zur Diagnose war ich leidenschaftlicher Ultraläufer. Dieses Jahr bin ich mehrmals Strecken über 100 km und mehr gelaufen. Laut meiner Augenärztin kann sich das durchaus negativ auf den Verlauf ausgewirkt haben. In der Augenklinik Marzahn meinte man dazu, dass es definitiv nicht ursächlich war und nur eventuell „verstärkend“ gewirkt hätte. Ich solle in jedem Fall weiter Sport machen, aber in Zukunft eher maximal Halbmarathon laufen und auch das lieber „gemäßigt“.



    Liebe Grüße




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