Beiträge von Tanjalein

    Huhu, liebe Sabine :)


    Danke dir für´s Mitfreuen ! :o*

    Ich bin auch wirklich extrem erleichtert, dass Ganfort bei mir gut angeschlagen hat (in meiner 30-jährigen OHT-oder-Glaukom-Karriere hat ja eigentlich keins der bisherigen Präparate eine nennenswerte Drucksenkung gebracht).


    Die Äußerung der Ärztin, ich hätte ihr Sorgen bereitet, ging mir gestern wieder viel durch den Kopf.

    Aber objektiv gesehen kann das nicht so dramatisch gemeint gewesen sein, wie es geklungen hat, denn einen sehr dramatischen Befund habe ich ja, trotz im Raum stehender Progression, nach wie vor nicht.

    Und das OCT ist ja erstens störanfällig und warnt zweitens sehr früh, so dass noch genügend Zeit zum Handeln ist.


    Bei einer Angsterkrankung fallen solche Äußerungen leider auf sehr fruchtbaren Boden.

    Das kann die Ärztin nicht wissen, denn sie ist ja AÄ und keine Psychotherapeutin ( was auch gut so ist ).


    Von daher muntert mich deine Zustimmung, Sabine, dass diese Äußerung als reine Fürsorge ausgelegt werden sollte, zusätzlich auf.


    Dafür danke ich dir, meine Liebe <3

    Hallo Mandy,


    vielen lieben Dank <3


    Das freut mich, dass du auch gute Erfahrungen mit Ganfort hast.

    Ich hoffe, dass diese für mich tolle Drucksenkung möglichst lange vorhält.


    Dir einen schönen Abend :o*

    Ihr seid lieb :o*


    Danke, dass ihr euch so für mich mitfreut.

    Das bedeutet mir wirklich was!


    Chanceline, deine Bemerkung mit der "netten Geste" habe ich gebraucht. :check:

    Eine meiner Freundinnen meinte auch, ich solle das nicht überbewerten, sondern es als Fürsorge auslegen.

    Ich habe darum jetzt beschlossen, auf euch beiden zu hören :knuddeln:


    Liebe Jenat, unerwarteter Weise fangen unsere Geschichten an, sich zu ähneln, in der Tat.

    Stand heute würde ich in deiner Situation genauso handeln und prophylaktisch weiter tropfen.

    Never change a winning team !

    Und dein Team ist erfolgreich.

    Also riskierst du nichts.

    Das finde ich richtig :girlshuepfend:


    Habt alle ein schönes Wochenende.


    Eure Tanja

    Hallo, alle miteinander.


    Heute war ich zur Druckkontrolle in der Uni.

    Fazit: Ganfort wirkt! Endlich ein Medikament, das anschlägt.


    Ich war heute runter von 22/22 im November auf 16/16.

    Mir ist ein riesen Stein vom Herzen gefallen.

    Ein wahrer Fels sozusagen.


    Nächste Kontrolle in drei Monaten mit FDT und OCT.


    Frau Prof Hoffmann war auch erleichtert.

    Sie sagte, ich hätte ihr Sorgen bereitet...

    Das hat mir Angst gemacht.


    Aber ich bin froh, dass Ganfort, anders als Taflotan, bei mir wirkt.

    Unendlich froh.


    Das wollte ich euch berichtet haben.


    Habt alle ein schönes Wochenende.


    Es grüßt euch eure Tanja =)

    Total interessant.

    Ich würde mir diese Pflaster sogar selbst besorgen und einsetzen, wenn es sein muss.

    Hauptsache, die verschonen mich beim nächsten mal mit diesem doofen, viel zu undichten und schlecht klebenden Mullbindenschwachsinn.

    Das Problem mit dem Glas, vor allem dem Rand, hatte ich auch immer. Bei meinen früher -12,5 Dioptrien fällt das schon sehr ins Gewicht. Mit dem Glas war bei meinem Gesichtsfeld laut Test nur noch etwa ein Viertel vorhanden. Seitdem ich für die Perimetrie Kontaktlinsen eingesetzt habe, war es - oh Wunder - ein Drittel. Die Gläschen sind einfach zu klein. Der Rand stört und bei starker Kurzsichtigkeit kann man auch das nicht mehr sehen, was obendrüber ist.


    Ich habe dann immer Tageslinsen benutzt, die etwa eine Dioptrie zu schwach waren, um meine (relativ geringe) Alterssichtigkeit auszugleichen.

    Bei mir besteht das Problem wegen meiner Alterssichtigkeit.

    Ich bin aktuell bei +2 und sehe ohne Lesebrille im Nahbereich einfach nur noch Brei.


    Als ich bei der letzten Gesichtsfeldmessung vorher erwähnte, dass ich ein Korrekturglas benötige, sagte die MTA "sicher ein schwaches" ( Ähm, nein?!!) legte eins ein und los ging es schon.


    Ich bin sicher, dass das Glas zu schwach war :kopfschuettel:

    Noch eine Frage: waren denn die objektiven Untersuchungen wie OCT, HRT etc. stabil?

    Denn wenn das der Fall wäre, wäre es ja ohnehin eher unwahrscheinlich (wenn auch nicht ausgeschlossen), dass sich das Gesichtsfeld so deutlich verschlechtert hat.


    Welche Glaukomform hast du denn?

    Nimmst du Medikamente oder bist du operiert?


    Mich würden ein paar weitere Fakten interessieren....


    Liebe Grüße und noch ein Herzliches Willkommen !


    Tanja

    Hallo Calathea,


    dein Beitrag (außer der unsäglichen Aussage wegen des Autofahrens) könnte von mir sein.

    Und ich muss sagen, mich erleichtert es fast, dass jemand exakt die Dinge anspricht und als ungünstig einschätzt, die mir schon lange im Magen liegen.


    1. Die Sache mit dem Korrekturglas: genau dieses Problem sehe ich auch. Erstens wird gar nicht geschaut, ob die richtige Stärke eingesetzt wurde ( denn meine Alterssichtigkeit ist relativ hoch für 49 Jahre).

    Darüber hinaus verdeckt nach meinem Empfinden der Rand des Glases einen Teil des Gesichtsfeldes.


    2. Eine Art dickes Wattepad ( wohl eine Art rundlicher Mullverband) wird mir auch jedesmal aufs Auge geklebt. Von einer richtigen, noch dazu verdunkelnden, Augenklappe, kann ich nur träumen. Das führt bei mir zu genau dem gleichen Phänomen wie bei dir: ich kneife das eigentlich bedeckte Auge zu, weil es sonst gegen die helle Abdeckung guckt. Wenn ich das Auge nicht zu kneife, entstehen auf dem Auge, das gerade den Test macht, komische Schatten. Ich kann es schlecht beschreiben.

    Aber durch das Zukneifen guckt mein getestetes Auge eben auch komisch.

    Das habe ich schon sehr häufig als suboptimal empfunden.



    3. Meine Körperhaltung bei der Perimetrie ist auch oft eine regelrechte Zwangshaltung. Es wird sich irgendwie einfach nicht die Zeit genommen, alle Einstellungen wirklich optimal vorzunehmen.


    4. Während der Perimetrie wird oft viel in dem Raum gesprochen, weil dort auch noch andere Patienten ihre Gesichtsfeldmessung machen. Wie es dann um die Konzentration steht, muss ich nicht betonen.



    Du siehst, dass ich also tatsächlich ähnliche Probleme bei der Perimetrie habe wie du. Prompt ist meine letzte Gesichtsfeldmessung auch deutlich schlechter ausgefallen, so dass ich nach einem 5 jährigen Auslassversuch wieder mit dem Tropfen anfangen musste. Ich bin mir, auch wenn ich das von dir geschriebene lese, nun tatsächlich nicht mehr sicher, ob mein Gesichtsfeld sich tatsächlich verschlechtert hat. Um es mit Jenat's Worten zu sagen. Dein Gesichtsfeld war durch die unzulängliche Messung für die Tonne. Du solltest bald ein neues machen lassen.

    Hallo Mandy,


    das sind alles in allem echt gute Nachrichten und ich freue mich für dich !


    Ein kleiner Trost ist immerhin, dass deine AÄ nach einem Jahr wieder kommt und nicht komplett weg ist, z.B. in Rente oder so.

    Ein Jahr geht schnell vorbei.


    Genieße die stabilen Befunde :)

    Ach, Sabine, das lese ich ja jetzt erst, was dir kürzlich widerfahren ist.


    Meine Herren, das ist starker Tobak, was du da berichtest.

    Ich weiß nicht, was mit unserem Gesundheitssystem in den letzten Jahren passiert ist. Ich weiß nur, dass es eine üble Richtung genommen hat.


    Ich mit meinen chronischen Erkrankungen weiß da auch, wovon ich spreche.


    Eine ISG Blockade hatte ich auch mal.

    Ich weiß noch, wie ich im Auto bei jeder Kurve vor Schmerz geschrien habe, als mich mein Mann ins Krankenhaus gefahren hat. Ich muss nicht erwähnen, dass ich ebenfalls damals überhaupt nicht adäquat behandelt wurde.


    Bloß gut, dass es dir inzwischen etwas besser geht. Ich wünsche dir von Herzen, dass deine Schmerzen bald ganz verschwunden sind und dich sowas nicht noch einmal ereilt.

    Ja, Sabine, ich gebe dir da völlig recht.


    Sehr interessant, was du schreibst.


    Inzwischen ist das so, dass man einen festen Arzt in der Glaukomsprechstunde hat. In meinem Fall ist es Frau Prof. Hoffmann.

    Immerhin.


    Nichtsdestotrotz habe ich in der Uniklinik einen inzwischen 18-jährigen Verlauf vorzuweisen.

    Und wie gesagt: der findet mir aktuell ein bißchen zu wenig Beachtung.

    Es gab ja immer mal den Verdacht auf eine Progression, aber genauso oft hat sich dieser eben auch nicht bestätigt.


    Nun gut. Ich halte mich an die Anweisungen der Ärztin, tropfe gewissenhaft und lasse alles weitere auf mich zukommen.

    Mir bleibt ja auch nichts anderes.


    Trotzdem bleibt der fade Beigeschmack, dass sich in der Klinik einiges zum negativen gewendet hat.

    Damals, als man regelmäßig noch Herrn Prof. Pfeiffer vorgestellt wurde, kam mir alles irgendwie gründlicher und individueller vor.


    Und das sage ich unabhängig davon, dass ich verknallt in ihn bin :bigthink:

    Vielen Dank, Sabine, für deine wirklich sehr interessanten und für mich auch zutreffenden Denkanstöße.


    Was du schreibst, bestätigt meine momentan vorhandene leichte Unzufriedenheit mit der Betreuung in der Uni


    Irgendwie wird mir momentan zu wenig Beachtung auf meinen bisherigen Verlauf gelegt.

    Das hast du, wie ich finde, sehr treffend angemerkt.


    Der Druck ist leicht zu hoch und irgendwie wird das nach meinem Empfinden gerade zu isoliert betrachtet.

    Ich habe schon beim letzten mal darauf hingewiesen, dass meine Augen seit Jahrzehnten einen Druck von stets über 20 (bis auf wenige Ausnahmen) tolerieren, aber irgendwie wird das gar nicht richtig registriert.

    Überhaupt wird nach wie vor wenig erklärt und ruck zuck ist man mit einem neuen Rezept wieder draußen.


    Das war mal ganz anders in dieser Klinik


    Ich werde im Sommer auf einem aktuellen OCT und einer Gesichtsfeldmessung bestehen.

    Wer weiß, wie reell meine Progression tatsächlich ist.


    Bis dahin tropfe ich eben weiter Ganfort und versuche, das Thema gedanklich so anzugehen, wie auch Chanceline es rät.


    Ich danke euch von Herzen für eure Antworten, die mich wieder sehr zum Denken angeregt haben. :knuddeln:

    Jessie, das freut mich sehr für dich.


    Und ich wünsche dir, dass du immer von Schäden verschont bleibst.


    Dass dein Druck konstant und in allen Lebenslagen etwas erhöht ist, ist im Zweifelsfall weniger schädlich als sehr stark schwankende Drücke.


    Bleib bitte aber in jedem Fall immer dran und lass deine Kontrollen niemals schleifen.


    Alles Gute und liebe Grüße.

    Und zack hat es die Chanceline wieder geschafft, mich aufzubauen.

    Danke dafür :o*


    Die Info, das Taflotan sine sozusagen die sanfte Einstiegsdroge darstellt und es schon häufiger vorkam, dass hierdurch keine ausreichende Drucksenkung erzielt wurde, ist neu für mich, aber wiederum sehr beruhigend, muss ich gestehen.


    Nachdem ich das Medikament am 13.11. verschrieben bekam, wurde nach zwei Wochen kontrolliert und da war der Druck beidseits bei 19, nachdem er ungetopft bei 22 war.

    Damit konnte sich Frau Professor zähneknirschend anfreunden.

    Mit den heutigen 21 links allerdings halt nicht.


    Nun gut, probieren wir halt mal Ganfort.

    Und ja, du hast recht: zwei Wirkstoffe sind ja nicht automatisch "doppelt schlimm".

    Danke für's Kopf zurechtrücken auch an dieser Stelle, liebe Chanceline.


    Sehr sehr richtig ist auch das, was du bzgl des "Hinterkopfes" gesagt hast, nämlich, dass nicht die Dinge an sich Angst machen, sondern die Gedanken, die man sich macht.

    Dem stimme ich voll und ganz zu.


    Wahrscheinlich hatte ich tief im Inneren gehofft, heute könnte meine vermutete Progression vom November als Trugschluss enttarnt werden.

    Aber das ist natürlich nach nur drei Monaten reichlich naiv, das leuchtet mir ein.


    Trotzdem habe ich die Tatsache, dass ich mit Augendruckwerten von stets 19-22 seit Jahrzehnten keine relevante Progression hatte.

    Also können meine Augen wohl schon einiges ab und es sollte doch mit dem Teufel zugehen, wenn ich nicht wieder Stabilität in die Sache bekommen würde.


    Schaun wir mal...


    Wie weit sind denn deine Überlegungen zum Auslassversuch inzwischen gediehen?


    Nochmals danke für deine intensive Beschäftigung mit mir und meiner Situation.

    Das ist nicht selbstverständlich.


    Liebe Grüße, Tanja

    So, Ihr Lieben, dann möchte ich mal berichten:


    also, ich kann leider nicht sagen, dass mein heutiger Termin erfolgreich war.


    Aus zwei Gründen:


    1. Es wurden heute weder Gesichtsfeld noch Perimetrie wiederholt ( offenbar hielt sie den Zeitraum von drei Monaten einfach für zu kurz)

    2. Taflotan sine senkt bei mir den Druck wenig bis gar nicht. Heute 18/21. Die 18 rechts sind ja bei mir eigentlich schon ganz schick, zumal wir bei 22 angefangen haben. Aber die 21 links sind natürlich indiskutabel. Zumal ja links die Progression im Raum steht.

    Also, jetzt Versuch mit Ganfort.


    Druckkontrolle in vier Wochen.


    Mir macht das alles Angst. Warum senkt das Medikament meinen Druck so schlecht ( war bei Azpot ja auch schon so...) ?

    Wie geht das weiter, wenn Ganfort auch keine ausreichende Senkung bringt ?


    Eben noch im Auslassversuch und jetzt schon zwei Wirkstoffe. Ich habe das Gefühl, ich bin im falschen Film.


    Ein wenig Hoffnung habe ich noch, dass meine Progression vom November am Ende keine war.


    Aber das werde ich frühestens im Sommer erfahren, falls dann erneut ein OCT und Gesichtsfeld gemacht werden.


    Ach man =(

    ...aber trotz der extremen Ausfälle darf deine Mutter noch Auto fahren, immerhin...

    Wieso hat man die Progression bei deiner Mutter denn über Jahre nicht erkannt?

    Wie kann sowas passieren?


    Ich kann verstehen, dass dir die Entscheidung, ob Auslassversuch oder nicht, total schwer fällt. Gib dir Zeit.


    Aber dass die verschiedenen OCT's so unterschiedliche Ergebnisse liefern, das lässt mich rat- und sprachlos zurück.


    Wie kann es sein, dass ein Gerät glaukomkranke Augen diagnostiziert und das andere Gerät im Prinzip gesunde Augen bescheinigt?

    Und dass eine sogar am ersten Gerät gefundene Progression nun auch völlig in Frage steht...alles kaum zu verstehen.