Beiträge von Remiel

    Danke Malve.


    Zu " Da würde ich mich wirklich an die Meinung der Augenärzte halten"

    Die Augenärzte sind leider keine homogene Masse. Das Thema ist ja u.A, dass ein lokaler AA
    was anderes meint als der Oberarzt der Uniklinik. :o*

    Habe Pilunat Vortrag gefunden und grabe weiter, wertvoller Tip !


    Gruss


    R

    Liebe Sabine,

    Vielen Dank für den Beitrag.Ja ich bin alle 6 - 9 Monate in dieser Sprechstunde, mache Gesichtsfeld und RNFL Nervenfaserdicke, kucke mir die Werte an - die sich streckenweise stabilisiert haben und taktiere, wann ich in die Manege mit dem operativen Eingriff einsteige.


    Kern meiner Frage war dieser überraschende Verweis des neuen lokalen AA auf: "jetzt nochmal SLT" - nachdem da jahrelang niemand davon als ernsthafte Option geredet hat.


    Mit der gestellten Frage habe ich mir die Antwort eigentlich schon selber gegeben. Und was Du und die geschätzten Kolleginnen beigetragen haben bestätigt das. Und ALLE Beiträge sind sehr geschätzt, auch abweichende Meinungen !


    Wenn ich so was in der versuchten Kürze in den Raum werfe, kann es schon auch mal naiv klingen - aber alles ausbreiten, wer soll das lesen. Klar ist, es wird wohl nicht mehr so lange dauern bis ein Eingriff kommt. Das Ganfort Thema mal hintangestellt, weil es mir auf dem stabilen linken Auge sowieso erhalten bliebe.


    Das geballte Fachwissen der versammelten Oberärzte in Ehren, hinter meinem Zögern steckt die lange Fahrstrecke zur Uniklinik, nicht für die OP sondern wg. Nachsorge (Betreuungsproblem) + eine gewisse Skepsis wegen möglicher Komplikationen mit ggf. noch mehr 2 Stunden-Fahrten.


    Als Vorgeschichte darf ich noch erwähnen, dass ich 35 Jahre lang bis 2015 über den vorderen Eckzähnen eine Zahnbrücke hatte aus Palladium hatte, was nach heutiger Erkenntnis Sondermüll ist. Eckzahn rechts war massiv angegriffen, rechtes Auge auch - will heissen, es gab da möglicherweise Schädigungsfaktoren die weggefallen sind. Eine Hoffnung auf Stabilsierung besteht.


    Ja und unterschiedliche Octopus-Bilder von Gesichtsfeld-Ausfällen in unterschiedlichen Arztpraxen/Geräten. So wurde z.B der rechte Ausfall in der lokalen AA Praxisn schon vor 5 Jahren gefunden, in der Uniklinik erst vor 1 Jahr - ja das gibt es !
    Somit die Frage ist der Ausfall eventuell alt und stabil ?

    Nebenbei habe ich seit 3 Jahren so ein Schlaf-Apnoe Kompressor Gerät CPAP, damit sind keine nächstlichen Druckmessungen mehr möglich. Ist nicht sicher, ob ich heute die 30 in der Nacht heute noch habe.


    Bei Allem ist das Zitat der "letztendlchen Verzögerung des Unvermeidlichen" ein sehr wertvolles.


    Ich gehe weiter in mich.


    Herzliche Grüsse und Dank


    R

    Hallo alle zusammen und herzliche Grüße. Ich bin neu am Forum.

    Freue mich dass es hier eine Menge Erfahrungen und guten Willen gibt.


    Über mich: M., bin 59, seit.8 Jahren primäres Offenwinkelglaukom mit nächtlichen Druckspitzen,
    beide Augen, LA stabil, RA allmählich fortschreitend :oD einzelne Gesichtsfeldausfälle nasal, derzeit stabil.


    Augendruck mit Tropfen: Ganfort beiderseits zwischen 14 – 17 tagsüber

    nächtliche Druckspitzen bis 30 – das ist das größte Problem.

    Bin zur Verlaufskontrolle alle 6-9 Monate an der Uniklinik, ausserdem an einer lokalen AA Praxis.

    An der Uniklinik wurde vor 5 Jahren SLT am OD durchgeführt, schon länger raten sie mir am OD zu TE oder XEN.

    In der lokalen AA Praxis erhielt ich längere Zeit die Meinung: Bei den Druckwerten würde ich erst mal nichts machen.
    Nach Personalwechsel kam von anderem AA die Meinung, dass die konservativen Therapiemethoden nicht ausgeschöpft seien und man würde mir zu einer neuen SLT raten (in der loaken Praxis).

    Gerne würde ich eine OP möglichst lange aufschieben, angesichts einer Vielfalt möglicher Komplikationen – und der räumlichen Entfernung zur Uniklinik (2h Fahrt). Also die SLT wiederholen, wenn es das bringt.


    Aber: bin nicht so richtig überzeugt, ob die SLT meine Druckspitzen in der Nacht abfedert.


    Was XEN, anbetrifft, waren meine Rechercheversuche nicht so richtig erfolgreich, wie lange so was hält, wie häufig Komplikationen auftreten können und wie die Nachsorge aussieht.

    Wenn mir jemand eine Meinung oder einen Literaturtipp geben könnte (internet-zugriffig) zu beiden Themen, da wäre ich sehr dankbar


    Damit ich mir meine eigene Drittmeinung bilden kann


    Und ..... ich bin nicht so der Weltmeister im handling von Forumsbeiträgen. Wenn es etwas länger dauert – bitte seht es mir nach !


    Grüsse+ Dank
    R