Beiträge von holla

    Softwareangebote für das Homeoffice

    Für alle blinden und sehbehinderten Menschen, die im Homeoffice arbeiten möchten bzw. müssen oder diese Möglichkeit schon nutzen, aber nicht die nötige Software-Ausstattung wie Sprachausgabe und/oder Vergrößerung dafür haben, gibt es interessante Angebote. So können die Programme JAWS, ZoomText oder Fusion aktuell für berufliche Zwecke kostenlos aktiviert und bis zum 30. Juni 2020 uneingeschränkt genutzt werden, wenn ein beruflicher Bedarf vorliegt. Auch für das Programm Supernova gibt es kostenfreie Lizenzen, jedoch auf eine 30-tägige Nutzung beschränkt. Setzen Sie sich bei Bedarf mit Ihrem Hilfsmittelhändler in Verbindung. Die Freischaltung geschieht meist innerhalb von 24 Stunden.

    Darüber hinaus ist es grundsätzlich den Rehaträgern rechtlich möglich, zusätzliche technische Arbeitshilfen zur Verfügung zu stellen.


    https://www.dvbs-online.de/ind…formationen-zu-corona#hom

    Hallo Markus, hallo Lore,


    ich möchte euch herzlich für eure Antworten danken. Das sind alles wichtige Aspekte, die ich mir gleich notiert habe.


    Zu euren Fragen:


    Ja, in 2003 wurde bei mir schon eine konventionelle KP gemacht. Die muss in jedem Fall getauscht werden, da sie jetzt schon seit einiger Zeit trüb und insgesamt nicht mehr in der besten Verfassung ist. Die Idee war, bei dieser Gelegenheit das große Besteck auszupacken und gleich die Graue-Star-Linse und die Iris zu tauschen.


    Wenn ich „tauschen“ schreibe, wird mir ganz anders. Ich habe in der letzten Zeit einige Texte zum Thema gelesen und auch viele Bilder angeschaut. Mit dem Gedanken, dass das mit mir passieren könnte, habe ich mich noch nicht wirklich anfreunden können. Da es aber die Chance einer Verbesserung des Sehens gibt, finde ich das Ganze doch wieder interessant.


    Was das Sehen betrifft: Li. sind es auch keine 5. Am Dienstag war es auch etwas schlechter als sonst – ein heftiger Schreck. Meine AÄ meint, ich soll das jetzt nicht zu ernst nehmen. Es könne auch eine Abweichung innerhalb der Messtoleranz bzw. Tagesform sein.

    Sie sagt aber auch, dass links ihrer Meinung nach der Graue Star auch zugenommen habe. Dieser sei sehr zentral. Früher habe sie ins Auge schauen können, das sei nun nicht mehr möglich.

    Links muss die Linse auch getauscht werden. Das würde wohl etwas Verbesserung bringen, ist aber mit erheblichen Risiken verbunden.

    Rechts gibt es weniger zu verlieren, aber einiges zu gewinnen. Allerdings sind schlimmstenfalls auch hell-dunkel, Handbewegungen weg. Und auch das wäre ein Verlust.


    Cortison wäre tatsächlich wieder ein Problem. Ich bin Responder und müsste wohl auch wieder Glaupax schlucken.


    Das mit der Verbandslinse muss ich auch für mich erfragen. Ich habe auch noch einen Nystagmus, sodass bei mir keine Linse im Auge bleibt.


    Ich werde das alles sacken lassen und bei nächster Gelegenheit meine Fragen mit der AÄ durchgehen.


    Der AID war übrigens li 18, re 13 (I-Care).

    Hallo Eik!


    Ich schließe mich den Ausführungen der anderen an.


    Ich finde auch, das die AÄ sich da etwas leichtfertig und zugleich auch ein wenig undifferenziert geäußert hat.


    Es lässt sich ja vieles sagen, wenn man in den Schuhen nicht gehen muss.


    Im Alter von 42 Jahren würde ich die Ausbildung in jedem Fall abschließen. (Selbst wenn einmal der sehr unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, dass du aufgrund deiner Augen nicht mehr mit Kindern (Aufsichtspflicht?!) arbeiten kannst [und davon bist du verdammt weit entfernt], lässt sich so besser eine alternative Stelle finden oder eine Versetzung bzw. Weiterqualifizierung machen).


    Etwas gegen den Stress und die Folgen zu tun ist möglich: Sport, Yoga (ohne Kopfüberpositionen), Meditation, Progressive Muskelrelaxation, Spaziergänge an der frischen Luft etc.


    Brennende Augen (und auch ein Flimmern) deuten sehr auf trockene Augen hin. Senator hatte dich ja bereits auf Benetzungstropfen hingewiesen. Hier im Forum gibt es einen Faden dazu. Und bei den Benetzungstropfen gilt tatsächlich, viel hilft viel.


    Lidrandpflege ist auch sinnvoll.


    Bei der Arbeit am PC sollte man gelegentlich blinzeln und ab und an eine kurze Pause einlegen (Blick aus dem Fenster, Tee auf dem Balkon, Wäsche aufhängen etc.).


    Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass Arbeit am PC gerade für hochgradig sehbehinderte und blinde Menschen immer geht. Hier gibt es gute Hilfsmittel und daher weniger Probleme als in vielen anderen Berufen.


    Vielleicht magst du mit deinen PC-Einstellungen experimentieren. Es heißt Glaukomies mögen helle Schrift vor dunklem Hintergrund. (Für mich zumindest ist das tatsächlich ein großer Unterschied.) Man kann auch schauen, ob Kontrastverstärkung etwas bringt.


    Es gibt – auch hiervon scheinst du zwar Welten entfernt zu sein – spezielle Software. Von ZoomText gibt es eine kostenlose Testversion. Und ich glaube irgendwo gelesen zu haben, dass es wegen Corona zur Zeit sogar die Vollversion kostenlos gibt. Auf die Schnelle finde ich leider die Quelle nicht mehr. (Falls mir diese nochmals zwischen die Finger kommt, poste ich sie in „Dies und jenes“.)


    Wie ist denn dein Visus? Du kannst dich beim Blinden- und Sehbehindertenverband beraten lassen (auch als Nicht-Mitglied) und – sofern eine Schwerbehinderung vorliegt – auch den IFD (oder wie heißt der?) kontaktieren.


    @ OP: Es ist ein Eingriff. Der geht immer mit einem Risiko einher? Aber ewig abwarten, während sich der Visus verschlechtert, ist auch nichts (da bin ich bei Parchita). Daher würde ich mir an deiner Stelle auch eine Zweitmeinung holen / mal wieder in der Uniklinik vorsprechen.


    Alles Gute!

    bei den Kölnern gelesen: die OP wurde bislang weltweit 11.000 mal durchgeführt.


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    Hier sammle ich jetzt einmal Fragen, die ich beantworten (lassen) muss. Vielleicht fällt euch ja auch etwas ein.


    - Was ist, wenn einmal dahinter operiert werden muss? Glaukom-OP?

    - Wie viele Patienten wurden hier insgesamt / in diesem Jahr so operiert?

    - Bislang seien alle durch „meinen Professor“ so operierten Patienten deutliche Erfolge gewesen. Haben sich diese gehalten? Nachhaltigkeit? Langzeiteffekt?

    - Wie ausgereift ist das Verfahren? Ist es absehbar, ob sich dieses in ein paar Jahren noch verbessern wird?

    Hallo Xmoon!


    Zweierlei ist wichtig

    - Du wurdest gefunden und bist nun in guten Händen. — Check!

    - Verordnungsgemäße Einnahme der AT — Nun dein Part!


    Ich drücke dir die Daumen, dass aus der OHT niemals ein Glaukom wird. Und falls doch, geht es auch weiter. Kopf hoch!

    Hallo ihr Lieben!


    Dies ist nicht ganz ein Glaukom-Thema, eher eine Art Rattenschwanz dazu.


    Bei mir soll rechts gegebenenfalls eine Boston-Keratoprothetik gemacht werden, denn Hornhaut, Linse und auch Iris sind mächtig hin. Es ist das schlechte Auge (also es geht nur hell-dunkel, Handbewegung).


    Wenn ich ganz arg viel Glück habe, springt vielleicht ein ganz klein wenig mehr Sehkraft raus. Aber wohl ist mir bei dem Gedanken nicht. Auch weil es kein zurück gibt.


    Hat von euch schon jemand etwas davon gehört beziehungsweise eine Meinung dazu? Erfahrungen spuckt die Suche jedenfalls erst einmal nicht aus.


    Schöne Grüße!

    Ich würde, so du noch rechtzeitig hast ausspülen können, abends normal tropfen. Wenn du nicht gespült hast, würde ich das betreffende Auge eher heute auslassen.


    Aber vielleicht schaust du auch noch mal in deinen Beipackzettel. Ich meine, hier steht für diesen Fall etwas drin.

    Das sollte nicht passieren. Nun ist es aber so und es bleibt bestenfalls ein einmaliger Ausrutscher, sodass es so schlimm auch wiederum nicht sein sollte.


    Jetzt ist es schon zu spät dafür: Aber ich hätte, Wäre mir dies passiert, gleich ordentlich mit Hylo Gel (oder auch zuerst mit Wasser) nachgespült, sodass möglichst wenig Wirkstoff im Auge bleibt.

    Sabine : sooft ich zustimmen mag, kann ich gar nicht :girls::girls::girls::girls::girls:


    Mitunter frage ich mich, ob hier jedem klar ist, wie die Situation mancher Betroffener – hier Jens – aussieht. Ein Auge ist weg, das andere ist heftig im Eimer … und da soll Kaffee nun den Unterschied machen?!


    Glaukom ist eine schwere organische Erkrankung – gerade auch das juvenile oder das angeborene. Was viele daran Erkrankte über die Jahre und Jahrzehnte an OPs und Therapieversuchen durchhaben, scheint sich nicht jeder vorstellen zu können. Aber angesichts dessen klingen gewisse Rat-Schläge wie purer Hohn.


    Ich selbst habe wegen meines sehr moderaten Kaffeekonsums (zwei, höchstens drei Tassen) vor zehn Jahren beim AA nachgefragt, weil der Druck damals mal wieder außer Rand und Band war. O-Ton war eben: „Macht den Brei nicht fett“, sprich kann vernachlässigt werden. Das war für mich als Betroffene eine sehr wichtige Aussage.


    Das Problem ist eben – neben der Frage, was man sich erlauben und wie man schlussendlich leben darf –, dass Rat-Schläge dieser Art die Verantwortung für die Erkrankung an die Erkrankten übergeben. Ja, man kann auch etwas tun, aber dieses „etwas“ kann immer nur eine zusätzliche Unterstützung sein.


    Hinzu kommt, dass mit derartigen Ansagen an Kranke, Behinderte und weitere Randgruppen überhohe, oft auch unerfüllbare Erwartungen angelegt werden – etwa ethisch-moralische, die Lebensführung oder auch die Perfektion und Leistungsbereitschaft im Job betreffende. Aber: Auch [hier Gruppe der Wahl einsetzen] dürfen mal ein Glas Wein zu viel trinken, Weizen essen, einen unangemessenen Spruch ablassen, Fehler machen… Das wussten DIE ÄRZTE schon.


    Das musste mal raus. Und jetzt muss ich weiter…

    So war das gar nicht gemeint. Entschuldige bitte!


    Ich selbst finde die Dinger so überflüssig und problematisch, dass mir ein Rumpler dagegen leicht aus den Fingern fließt. Aber das ist natürlich nur meine Meinung. Und mein ökologischer Fußabdruck ist viel größer als ich ihn gerne hä
    tte...


    Vor allem: rechtfertigen muss sich hier niemand, ganz gleich, worum es geht. Wäre dies anders, wäre ich weg.

    Da gibt es keine Garantien. Man kann sich nur die verschiedenen Risiken bewusst machen und diese dann gegeneinander abwägen. Auf dieser Grundlage kann man sich dann wenigstens bewusst entscheiden, ob man solch ein Risiko eingehen mag beziehungsweise kann. Ich habe das bereits vor einigen Jahren für mich ausgeschlossen. Ich bin darüber zwischenzeitlich froh.

    hallo!


    Ich schließe mich Sabine an, ein etwas niedrigerer Blutdruck muss nicht unbedingt ein Problem sein.


    Betablocker sind als Augentropfen sehr lange im Einsatz und entsprechend gut erprobt. Das Abdrücken ist, wie dir schon gesagt worden ist, sehr wichtig. 2 Minuten sollten es in der Tat mindestens sein.


    Trinkst du über den Tag verteilt genug und regelmäßig? Machst du Sport?

    Ach nein, das will und will nicht recht werden.


    Was sagen denn die AÄ zum Augendruck? Und hattest du einmal ein Tagesdruckprofil?


    dass die Akupunktur anschlägt, ist erfreulich, auch wenn ich gut verstehen kann, wie gern du auf die Unterbrechung der Behandlung und den damit verbundenen Rückschlag verzichtet hättest. Ich hoffe sehr, die nächsten Sitzungen bringen dich noch mal einen großen Schritt weiter und wünsche dir eine schmerzfreie oder zumindest deutlich schmerzreduzierte Zeit.


    Es ist schade, dass dir Ikervis nicht mehr bringt.


    Alles, alles Gute. Lass den Kopf nicht hängen!