Beiträge von Sternchen75

    Hallo Incanator,

    Ich habe kein Bestreben hier Überzeugungsarbeit zu leisten ...

    Das ist auch besser so, denn offensichtlich hast Du (zum Glück) kein Glaukom und auch nicht viel Ahnung davon, was auch gar nicht schlimm ist, aber was Du hier alles so von Dir gibst ist für andere die hier aufschlagen und vielleicht noch nicht so gut Bescheid wissen unter Umständen ziemlich gefährlich.


    Nichts für ungut...

    Hallo Kullermurmel,


    ich glaube diese „Umfrage“ wird Dir nicht so viel bringen oder eher weitere Verunsicherung. Natürlich findest Du hier viele Betroffene, die auch eine starke Kurzsichtigkeit haben. Das ist normal in einem Glaukomforum, weil es eben auch ein möglicher Risikofaktor ist, aber es verzerrt das Bild und daraus zu schließen, dass man dadurch zwangsläufig ein Glaukom entwickelt ist meiner Meinung nach völlig falsch.


    Ich kann Dir sagen, dass ich keinerlei Risikofaktoren hatte und bei mir mit 40 Jahren ein fortgeschrittenes Glaukom entdeckt wurde, das ich schon so einige Jahre mit mir rumgeschleppt haben muss. Ich war nur ca. 15 Jahre zuvor bei keinem Augenarzt.

    Alles ist also möglich... Und Dein Vorteil ist doch, dass Du eben engmaschig kontrolliert wirst!


    Ich wollte Dir das nur nochmal schreiben, dass Du Dich da jetzt nicht in etwas verrennst, ich weiß wie das sein kann, aber mach Dich damit nicht so fertig bitte :knuddeln:.


    Liebe Grüße

    Hallo Remiel,


    willkommen im Forum.


    Meine Meinung dazu: Eine SLT wird Dich da auf Dauer wahrscheinlich nicht weiterbringen. Die Wirkung ist begrenzt und Druckspitzen bis 30, was schon nicht ohne ist (ein allmähliches Fortschreiten der Krankheit ist da kein Wunder), wird eine SLT nicht auffangen können.


    Ich habe auch rechts Gesichtsfeldausfälle und ich habe mehrere (!) Ärzte zur SLT gefragt: Keiner wollte eine SLT bei mir machen, da sie bei einem fortgeschrittenen Glaukom (und so hört es sich bei Dir auch an, wenn schon Ausfälle da sind) nicht erfolgversprechend ist, schon gar nicht längerfristig. Und ich habe KEINE Druckspitzen wie Du.


    Mir empfiehlt man auch eher irgendwann den Xen bzw eine TE.


    LG

    Hallo Kullermurmel,


    ich kann Deine Ängste verstehen aber Dich vielleicht auch ein bisschen beruhigen.


    1.) Was der AA mit minimaler Excavation gemeint hat und warum er dazu nichts gesagt hat wirst Du wohl nicht mehr erfahren, aber Du warst doch regelmäßig bei den Kontrollen, um diese scheinbare Auffälligkeit im Blick zu behalten.


    2.) Es scheint alles stabil und Dein Augendruck bewegt sich noch im (hoch)normalen Bereich, ich sehe hier nicht zwangsläufig eine Indikation zum Tropfen. Eine Okuläre Hypertension hat ja noch keinen Krankheitswert und je nachdem wo sich der Druck bewegt, kann man evt. erstmal beobachten und engmaschig kontrollieren, statt gleich zu Tropfen.

    Manche Sehnerven vertragen einen etwas höheren Druck ganz gut, andere widerum entwickeln eben bei normalem Augendruck schon ein Glaukom.


    Wie hoch war denn Dein Druck zuletzt? Du schreibst von wenigen Ausreißern?? Einen Druck von 21/22 kann man durchaus tolerieren, wenn ansonsten alles stabil ist, aber wie gesagt unter Beobachtung.


    3.) Ja das stimmt schon, dass die Untersuchungen am besten immer am gleichen Gerät stattfinden sollten, aber ich traue einer kompetenten Augenärztin schon zu, dass sie das beurteilen kann.


    4.) JEDER Sehnerv weist eine gewisse Excavation aus. Bei einer Mikropapille, sollte diese im Vergleich zur Papille des Durchschnittsmenschen aber kleiner ausfallen, also kleinere Papille = normalerweise kleinere Excavation. Die Beurteilung ist bei so einer Besonderheit einfach etwas schwieriger, und auch bei stark kurzsichtigen Augen wie Deinen noch zusätzlich.


    Wenn Du also bisher regelmäßig kontrolliert wurdest und Dein Druck bisher nicht exorbitant hoch ist und scheinbar alles stabil ist würde ich mir wirklich nicht zu große Sorgen machen.

    Wichtig ist dranbleiben, aber das tust Du ja wie es sich anhört.


    Falls sich im ungünstigsten Fall doch mal ein Glaukom entwickeln sollte, dann bist Du zumindest sehr frühzeitig erkannt worden und da sollte es dann genügend Behandlungsmöglichkeiten geben!


    Wenn Du bei der nächsten Kontrolle immernoch so verunsichert bist, kannst Du auch um eine Überweisung in eine Glaukomsprechstunde bitten, um Deinen „Fall“ nochmal genauer zu beurteilen. Die haben Erfahrung mit Augen, die nicht der Norm entsprechen.


    Liebe Grüße und weiter alles Gute auch für Deine Schwangerschaft =)

    Hallo DieDa,


    ja das sieht leider nicht so berauschend aus, umso schöner zu hören, dass Du gut zurecht kommst

    und auch noch so einen tollen Visus hast.


    Ich freue mich immer ganz besonders mit Dir mit, da man sieht dass man auch bei einem ziemlich fortgeschrittenen Glaukom noch einiges machen kann.

    Und Stabilität seit 10 Jahren, das ist doch wirklich perfekt! Ich wünsche Dir sehr, dass das genauso weitergeht.


    Liebe Grüße :wink:

    Hallo Nordlicht!


    MMC = Mitomycin C, das soll verhindern, dass der Körper durch Narbenbildung die künstlich geschaffenen „Löcher“ wieder verschließt.


    Freut mich sehr für Dich, dass Du alles gut überstanden hast und bislang klingt das doch sehr zufriedenstellend. :girlshuepfend: Hoffentlich verbessert sich das Sehen noch etwas!


    Toi toi toi noch für die morgige Kontrolluntersuchung!


    Liebe Grüße

    Jona: Ein Glaukom ist hier bisher noch nicht festgestellt worden! Schon gar kein Pigmentglaukom, das war ja nur die „Idee“ von Arual. Ihre Sehnerven sehen bisher unauffällig aus!


    @ Arual: Und das ist Dein Glück, dass man Dich „gefunden“ hat.

    Du wirst in Zukunft in regelmäßigen Abständen zum AA gehen müssen und dann wird man im Verlauf feststellen, ob alles stabil bleibt, das kann man jetzt und heute schwer sagen, wir hier aus der Ferne leider schon gar nicht. Man kann aber Veränderungen dadurch sehr frühzeitig erkennen.


    Es kann im Tagesverlauf zu Schwankungen oder evt. zu Druckspitzen kommen und die kann man eben nicht immer festhalten. Am ehesten noch bei einem Druckprofil durch mehrere Messungen am Tag oder idealerweise auch über Nacht in der Klinik.


    Mit dem Kammerwinkel da solltest Du auf alle Fälle nochmal nachhaken! Wurde da eine Gonioskopie gemacht? Da wird das Auge betäubt und ein Kontaktglas aufgelegt und sehr genau ins Auge geguckt, welches sich dann im Anschluss ein wenig matschig anfühlt.

    Damit kann man den Kammerwinkel gut beurteilen.


    Bleib da dran und besprich das mit Deinem Augenarzt!


    LG

    Hallo Arual und willkommen im Forum,


    zunächst: ich verstehe Deinen Wunsch weiterzustillen und Deine Bedenken was das angeht.

    Aber Du solltest Dir bewusst sein, dass Du einen wirklich hohen Augendruck hattest und bei einer dünnen Hornhaut kann man zu dem genannten Druck nochmal was oben drauf rechnen und nur weil der jetzt auf 14 gesunken ist (was natürlich erstmal toll ist) heißt das nicht, dass der im Tagesverlauf (oder auch in der Nacht) zwangsläufig so konstant bleibt.


    Ich würde da nichts riskieren an Deiner Stelle. So ein hoher Druck kann Deine Augen nachhaltig schädigen! Was das Stillen angeht musst Du für Dich selber abwägen aber bitte tropfe nicht nach eigenem Ermessen!

    Da würde ich mich unbedingt an die Empfehlungen des Augenarztes halten, möglicherweise bleibt der Druck bei einmaliger Anwendung nicht konstant und ein schwankender Druck ist für die Sehnerven mindestens genauso schlecht wie ein konstant hoher Druck.


    Vielleicht kannst Du auch nochmal mit dem Kinderarzt darüber sprechen was Deine Bedenken wegen des Stillens betrifft. Wenn Du das Tränenröhrchen (neben dem Auge zur Nase hin) mit dem Zeigefinger ein paar Minuten abdrückst verbleibt mehr Wirkstoff im Auge und es gelangt weniger in die Blutbahn.


    Und ja ein Pigmentdispersionssyndrom sollte ein AÄ gut erkennen können aber da kennen sich andere hier besser aus.


    Deine Frage zu Corona kann ich nicht beantworten, mit Sicherheit gibt es dazu auch noch keine Studien und noch nicht viele Erfahrungen.


    Stress kann vielleicht indirekt den Druck ein wenig beeinflussen, das ist sicher sehr individuell aber Deinen Druck kann man wahrscheinlich nicht alleine auf Stress schieben, das halte ich persönlich für unwahrscheinlich.


    Ganz liebe Grüße und alles Gute für Dich und Dein Baby!

    Alles Gute für Dich DieDa!


    Ich kann Dich so gut verstehen, dass Du mit Deinen GF Ausfällen diese OP machen möchtest.

    Keiner weiß ja auch wie lange uns die Coronaproblematik noch verfolgt. Im Moment wird es ja eher schlimmer als besser und solange sie Dich noch lassen würde ich das an Deiner Stelle wohl auch gerne hinter mich bringen, denn die Linsentrübung schreitet ja nun auch voran...


    Liebe Grüße und toi toi toi, dass das so klappt wie Du es Dir vorstellst!

    Hallo Melanie!


    Das OCT zeigt in der Regel schon sehr frühe Schäden bzw Auffälligkeiten an, die Gesichtsfeldausfälle entstehen erst, wenn der Sehnerv schon etwas größere Schäden aufweist,

    kommen also normalerweise später, um Deine Frage zu beantworten.


    Die allermeisten, die ein Glaukom haben, haben also auch Auffälligkeiten im OCT, es sei denn man hat einen Sehnerv der weit ab der Norm ist, dann ist die Beurteilung nicht immer ganz einfach.


    Wenn Dein OCT „schlechter“ als zuvor aussieht deutet das erstmal schon auf eine Progression hin.

    Was sagt denn Dein Augenarzt dazu? Wie sind Deine Druckwerte? Und warst Du schonmal in einer Augenklinik? Hast Du schonmal ein 24h Augendruckprofil gemacht oder ein Tagesdruckprofil?

    Welche Glaukomform hast Du?


    Ich würde da auf jeden Fall kurzfristig nochmal das Gespräch suchen und mich vom AA in eine Augenklinik mit Glaukomsprechstunde überweisen lassen. Evt. reicht die Therapie so nicht aus bei Dir und man muss schauen, was man tun kann. Möglichkeiten gibt es da schon noch so einige, Du bist jetzt also nicht machtlos ausgeliefert, solltest Dich aber unbedingt dahinterklemmen!


    LG und alles Gute!!🍀

    Nun ja das ist ja sehr individuell. Der eine verträgt recht hohe Drücke und / oder Schwankungen besser, der andere weniger. Es ist ja nicht gesagt, daß bei jemandem der eine Druckspitze morgens um sechs Uhr hat, das Glaukom zwangsläufig voranschreitet, daher würde man da auch die Therapie nicht anpassen. Das macht man eben nur, wenn diese nicht ausreicht und ob das der Fall ist zeigt sich, wenn sich was ändert / verschlechtert. Deswegen sind wir ja in engmaschiger Behandlung, daß man da frühzeitig reagieren kann.


    Nein Du nervst nicht, ich kann ja Deinen Gedankengang nachvollziehen.

    In der Medizin alles im Vorfeld auszuschließen und prophylaktisch zu therapieren ist aber einfach nicht möglich und wäre auch zum Teil Unsinn. Nachher häuft man Dir noch zwei Wirkstoffe mehr über, die Du am Ende gar nicht benötigst.


    LG

    Hallo Kamal!


    Na ja sagen wir mal so: Wenn ein Glaukom stabil ist, dann besteht doch erstmal kein weiterer Handlungsbedarf. Es muss nicht zwangsläufig jeder Glaukompatient in die Klinik, die würden ja überlaufen.


    Wenn es aber eine Verschlechterung geben sollte, muss man nach den Gründen schauen. Einer könnte sein, daß die AID Werte im Tagesverlauf zu stark schwanken bzw. daß es zu bestimmen Uhrzeiten Druckspitzen gibt.

    Wenn man das bei Dir vermutet, ist ein TDP sicher mal sinnvoll.


    Eine Überweisung in die Klinik dürfte sie Dir eigentlich nicht verwehren, ob ein Druckprofil gemacht wird, kannst Du dann dort besprechen, so war es jedenfalls bei mir, daß die Klinik das dann angeordnet hat.


    LG

    Hallo Dokota!


    Ich habe Deine Aussage ein bisschen so gelesen, dass hier im Thread überzogen oder nicht ganz wahrheitsgemäß berichtet wurde. Und da ich vermutete, dass Du das so nicht ausdrücken wolltest habe ich das darauf geschoben, dass Du kein Muttersprachler bist (im übrigen dafür hervorragende Deutschkenntnisse hast !! nur mal damit das nicht falsch ankommt - entschuldige falls das falsch rüberkam, sowas liegt mir absolut fern).


    Trotzdem bin ich der Meinung, dass ein (Ober)AA in der Glaukomsprechstunde Lumigan kennen MUSS!

    Ich bin wohl die letzte, die auf irgendwelche Ärzte schimpft, ganz im Gegenteil aber es gibt nunmal wie in jeder anderen Berufsgruppe auch, zwischendurch mal Kollegen an deren Kompetenz man zweifelt und bei denen man sich dann auch nicht unbedingt gut aufgehoben fühlt.


    Die Apothekenumschau wird spaßig auch Rentnerbravo genannt (was nicht heißt, dass sie deswegen schlecht sein muss). Ich hätte mir gewünscht/ gedacht dass die Augenärzte andere wissenschaftliche Fachliteratur zur Verfügung haben.


    LG

    Hallo Dokota!


    Nun ja in meinem Fall waren das Ärzte, die in einer Glaukomsprechstunde (!) nach Lumigan und Azopt gegoogelt haben, weil sie nicht wussten welche Wirkstoffe enthalten sind. Das ist ungefähr so, als wenn der Hausarzt nach Aspirin und der Kardiologe nach Ramipril googelt...


    Mag sich jeder sein eigenes Urteil erlauben, für mich aber wenig vertrauenserweckend was die Kompetenz des Arztes betrifft.


    Du hast das hier etwas verzerrt dargestellt, oder auch falsch verstanden.

    Niemand hat behauptet, dass ein Arzt nicht googeln darf. Ich bin da grundsätzlich Deiner Meinung.

    Ich wollte das unbedingt mitteilen, da die Nachrichten im Thema für mich unrecht aussahen.

    Ich hoffe Du hast Dich damit mangelnder Deutschkenntnisse wegen nur etwas ungeschickt ausgedrückt!


    Viele Grüße

    Danke Sabine die gibt's in Tübingen nur mir kommt es so vor als nehmen die einen nicht so ernst da jedesmal auch jemand anders vor einem sitzt. Hab schon fragen gestellt da hat der Arzt erst Mal in Wikipedia nachgeschaut.Da ging es um Lumigan und Monoprost der Arzt meinte das wäre gleich. Da hab ich zu ihm gesagt das es nicht stimmt und das die Formel schon ganz anders ist. Prostamid zu Prostaglandine.

    Ohne Witz, bei mir haben die schonmal in der Glaukomsprechstunde in der Apothekenumschau (!!!) nach den Tropfen gegoogelt die ich vom niedergelassenen AA verschrieben bekam. Im Nachhinein habe ich mitbekommen dass das zwar nur eine Kollegin war, die ansonsten für ein anderes Fachgebiet in der Augenambulanz zuständig war aber trotzdem... ich fand es gruselig.

    Huhu Sabine!


    Trusopt-S


    Beitrag #4 - hab alles hier reingeschrieben :Sorry:das war so unübersichtlich mit vier Threads.


    Ja grundsätzlich wirken ja auch Kalziumantagonisten gefässerweiternd aber werden bei Vasospasmen am ehesten empfohlen aufgrund der entkrampfenden und durchblutungsfördernden Wirkung.


    Betablocker (auch systemisch) werden von Strempel ja ausdrücklich NICHT empfohlen und da Kneifer diese ja leider nehmen muss wäre die Frage, ob der Kardiologie da noch was geeigneteres hätte, was den Kalziumantagonisten näher kommt, wenn ich das mal so laienhaft ausdrücken darf.


    LG