Beiträge von Helga K.

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    Hallo,
    der Link scheint nicht zu funktionieren. Ich füge den Beitrag mal ein:


    Pressemitteilungen der Universitätsmedizin Rostock:

    21.08.2014:


    Grüner Star: Neuer Mikrostent beendet Kamillas (6) Leiden


    Mit einem neuen Mikrostent, der bundesweit bisher bei wenigen Patienten zum Einsatz kam, konnte der neue Chef der Uni-Augenklinik einem kleinen Mädchen helfen. Es litt enorm unter dem Grünen Star.


    Ein neues Mikroimplantat ist an der Universitätsmedizin Rostock bei vier Patienten eingesetzt worden. Als Erste bekam es die sechsjährige Kamilla aus dem polnischen Breslau. Damit hat der neue Direktor der Uni-Augenklinik Prof. Dr. Anselm Jünemann schon eine Marke für das Haus gesetzt. Mit einem winzigen Gel-Stent geht er gegen Glaukome, den Grünen Star, vor. „Den Einsatz dieses Stents kann man in Deutschland bisher an den Fingern abzählen“,
    sagt Jünemann.


    Beim Grünen Star muss der Augeninnendruck normalisiert werden. Der Mikrostent ist ein nur sechs Millimeter langer röhrenförmiger Kanal, über den Kammerflüssigkeit abgeleitet und der Abfluss dauerhaft verbessert wird. Die sechsjährige Kamilla hat mit ihrem linken Auge schon einen langen Leidensweg hinter sich. Denn auch Kinder können vom Grünen Star betroffen sein. Manche von Geburt an. „Bei ihr haben wahrscheinlich immer wieder auftretende Augenentzündungen dazu geführt“, vermutet Jünemann. „Der statistische Wert für den Druck liegt bei 15 mm/Hg - plus/minus drei“, erklärt der Arzt. Bei Kamilla habe er am Ende zwischen 30 und 40 gelegen, war also weit mehr als doppelt so hoch – trotz maximaler Therapie etwa mit Tropfen. Für die Kleine hätte es schlimm ausgehen können: Der Grüne Star als Erkrankung des Sehnervs zählt zu den häufigsten Erblindungsursachen weltweit.
    Leider könne man den Grünen Star nicht wegoperieren, wie es bei dem Grauen Star möglich sei. „Aber wir können die Risikofaktoren minimieren“, sagt der Klinikchef. Schon Heidelberger Kollegen waren im Fall des Mädchens zu Rate gezogen worden; Jünemann, da noch geschäftsführender Oberarzt an der Universitätsaugenklinik Erlangen, kontaktierte man letztlich als ausgemachten Spezialisten auf dem Gebiet der Glaukome. In Rostock wagte er nun die neuartige OP. 30 Minuten in Narkose, die für Kamilla so einiges veränderten.


    Nun brauche es aber auch eine gute Nachsorge, sagt der Augenarzt. Das bedeutet für die Sechsjährige, dass sie Rostock in ein paar Wochen erneut beehren wird. Doch nun, nach ein paar Tagen Erholung, geht es mit erfolgreich operiertem Auge und an der Seite von Mama Justina Pasnik erst mal 600 Kilometer nach Breslau zurück. Das Mädchen wird die Heimat dann buchstäblich mit anderen Augen sehen. Und hat schon die nächste Baustelle in ihrem Körper entdeckt. „Habt Ihr hier eine Zahnklinik?“, fragt sie Prof. Jünemann lächelnd und greift sich beherzt an den Oberkiefer. „Ich habe einen Wackelzahn.“


    Ansprechpartner: Prof. Dr. Anselm Jünemann, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universitätsmedizin Rostock, Tel.: 0381/ 494 8501

    Liebe Forumsuser,


    eines unseres Vereinsmitglieder ist in Leipzig aktiv geworden und es findet ein erstes Erfahrungsaustauschtreffen zur Gründung einer Glaukom-Selbsthilfegruppe in der kommenden Woche statt.
    15 Betroffene haben sich bereits gemeldet. Weitere Interessierte können gern teilnehmen:


    Termin: Mittwoch, 26. Nov. 2014 um 16.00 Uhr
    Ort: Selbsthilfekontaktstelle Leipzig, Friedrich-Ebert-Str. 19 a, 04109 Leipzig.


    Nähere Infos beim Bundesverband Glaukom: 02 31 - 97 10 00 34 oder info@bundesverband-glaukom.de


    Herzlichen Gruß
    Helga

    Hallo zusammen,
    in Bezug auf Sillis Antwort:

    Frage ist jetzt, ob die Klinik evtl. verpasst hat, das als Niedrigdruckglaukom zu diagnostizieren...

    ein Normal/oder Niedrigdruckglaukom fällt heutzutage immer noch in die Gruppe der chronischen Offenwinkelglaukome und ist demzufolge ein solches.
    Vielleicht wird sich da in Zukunft an der Bezeichnung mal etwas ändern.


    Gerade Foren sind mit User-Beiträgen bekannt dafür, dass sie falsche Informationen weitergeben. Das möchte ich hiermit vermeiden.


    Ansonsten muss ich sagen, dass ich mit Spitzfindigkeiten in Beiträgen wie "Gummistiefel" und "Meerschweinchen" nicht viel anfangen kann. Dies gehört für mich vielmehr in den privaten Bereich und irritiert sicher auch andere User, da dies nichts mit dem Thema zu tun hat.


    Leitlinien PCOW/Normaldruck:
    http://www.augeninfo.de/leit/leit15a.pdf


    LG Helga

    Hallo lieber User,


    anlässlich der Woche des Sehens und unserer oben benannten Veranstaltung in Dortmund für Migranten mit Glaukom wurde die Tropfbroschüre des Bundesverbandes Glaukom vom PARITÄTISCHEN NRW in die türkische Sprache übersetzt. Diese kann ab November über den Bundesverband Glaukom (kostenlos gegen frankierten Rückumschlag (Größe C4 mit 1,45 EUR) angefordert werden.


    Die deutschsprachige Ausgabe wurde gleichzeitig zum 3. Mal neu aufgelegt und ist ebenfalls über den Bundesverband Glaukom erhältlich (gleiches Procedere: mit 1,45 EUR frankierter C4-Rückumschlag).


    Kontaktadresse:
    Bundesverband Glaukom-Selbsthilfe e. V. (BvGS)
    Wißstr. 9
    44137 Dortmund


    Gruß vom Team des BvGS
    Helga

    Hallo Demi und Willkommen auch von mir,


    es ist nicht generell so, dass Dein niedriger Blutdruck unweigerlich dazu beitragen muss, dass sich Dein Glaukom oder, besser gesagt, Deine okuläre Hypertension, verschlechtert. Okuläre Hypertension sagt man, wenn der Augendruck erhöht ist ohne feststellbare Sehnervschädigung. Dies wird gewertet als Vorstufe zum Glaukom - muss nicht eintreten, kann.


    Tropfen ist bei Werten um und über 30 das A und O. Ich bin grad in ähnlicher Situation. Nach jahrelanger Tropffreiheit und keinem wesentlichen Erfolg beim sanften Lasern (SLT) bin ich deswegen wieder angefangen. Viele Jahre nach Op. ist alles vernarbt, aber bis auf den hohen Druck stabil.


    In der Familienanamnese haben wir den niedrigen Blutdruck, meiner ist immer im Keller. 80/60 und bis auf Müdigkeit keine Probleme. Nur davon auszugehen, müsste ich in all den Jahren bereits gravierende Sehnervschäden davongetragen haben. Kommen allerdings kalte Hände, kalte Füße, vl. auch Migräne oder Tinnitus und weitere Anzeichen hinzu, sähe das evtl. anders aus. Da gibt es Forschungen von Prof. Flammer aus Basel, dass die Durchblutung sich verschlechtert, wenn sie Kälte ausgesetzt wird oder hohem Stress. Häufig trifft dies jedoch Glaukompatienten mit dem sog. Normal- oder Niederdruckglaukom, was Du anscheinend nicht hast (in diesem Fall hättest Du sicher Sehnervschädigungen).


    Evtl. braucht Deine Auge eine Weile, bis es sich mit den Tropfen angefreundet hat. Trinke ausreichend Flüssigkeit und bewege Dich viel, dass ist, kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen ein Teil, mit dem Du Deinen Blutdruck ein wenig in Schach halten kannst. Wenn Du das magst, abends eine Bio-Gemüsebrühe wegen des blutdruckfördernden Salzgehaltes trinken. Soll ihn stabiler halten. Alles regelmäßig durchführen, sonst hast Du keinen Erfolg.


    Tagesprofil abwarten, frag auch mal nach der Beschaffenheit des Kammerwinkels, ist dieser ganz offen oder gibt es doch sichtbare Einengungen, die die hohen Werte erklären könnten? Dann ist noch erhöhtere Aufmerksamkeit erforderlich. In diesem Fall und bei weiteren Schwankungen, Unverträglichkeiten ggf. mit dem Augenarzt eine ambulante Vorstellung in einer Glaukomklinik besprechen. Das absolviere ich auch gerade.


    Viel Glück für die nächste Zeit und Gruß :)
    Helga

    Hallo liebe Erika,


    im Workshop werden die geläufigen Messmethoden, die in Arztpraxen und Kliniken Anwendung finden vorgestellt: Also Applanationstonometrie (an der Spaltlampe), Non-Contact-Tonometrie (Luftdruckmessung), Pascal-Tonometrie (ermöglicht eine Pulsdruckkurve), Selbsttonometrie (Icare) ist auch dabei mit einem praktischen Teil (die Teilnehmer sollen ja auch etwas zu tun bekommen :zwinkern: ) und natürlich wird auch die Kunstlinse mit dem implantierten Sensor zur kontinuierlichen Druckmessung mit einfließen. Vielleicht auch für diejenigen interessant, die sich ggf. an der Studie beteiligen möchten. Später gibt es hierzu noch einen Vortrag.


    Lieben Gruß
    Helga

    Liebe User,


    wir haben die Nachricht erhalten, dass der Leipziger Hauptbahnhof von 12 Uhr am Mittwoch bis 12 Uhr am Sonntag (24. bis 28. September) vollgesperrt wird.


    Reisende im Fernverkehr werden über den Bahnhof Leipzig Messe umgeleitet, der vom Hauptbahnhof mit Straßenbahnlinie 16 oder mit Bussen des Schienenersatzverkehrs erreichbar ist. D. h. alle Pendler in Sachsen müssen sich auf Verspätungen und Zugausfälle einstellen, denn auch der komplette Regionalverkehr und die S-Bahn-Mitteldeutschland sind von der Vollsperrung betroffen.


    Dies ist für mich als Zugreisende von Dortmund nach Leipzig - Zwickau und Leipzig - Magdeburg nun leider ein unangenehmes Ereignis und die Rundreise ist nur noch unsicher und wenig praktikabel mit voraussichtlich einer Häufung von Verspätungen und Ausfällen durchführbar. Wie ich es dieses Jahr bereits mit der Bahn erlebt habe.


    Aus diesem Grunde werde ich beim Vortragsprogramm in Leipzig nicht dabei sein und auch in Zwickau von unserem Gruppenleiter aus Erfurt, Detlef Heydenreich, vertreten, der (statt Tropfschulung) einen Vortrag über Augentropfen-Medikation halten wird.


    Ich hoffe nichtsdestotrotz, dass beide Veranstaltungen zumindest von den Einheimischen genutzt werden, um sich auszutauschen und mehr über die Glaukomerkrankung zu erfahren. Soweit ich informiert bin, werden die Arztvorträge im Novotel stattfinden, da die Ärzte sich dann bereits wegen des Artzkongresses (DOG) in Leipzig befinden und nicht unmittelbar von der Vollsperrung des Hauptbahnhofs Leipzig beeinträchtigt sind.


    Sorry!


    Lieben Gruß, Helga.


    http://www.spiegel.de/reise/ak…ch-gesperrt-a-992383.html


    http://dog2014.dog-kongress.de…/Sperrung-Leipzig-Hbf.pdf

    Sorry, dass ein Hinweis fehlte. Das wird nachgetragen.


    Meines Erachtens schauen sich diejenigen, die empfindlicher reagieren, solch ein Op.-Video von vornherein nicht an, es sei denn, sie haben den Beitrag nicht gelesen.


    Aber danke für Eure hilfreichen Hinweise.
    ... und, Silli: Auf den Magdeburger Link kannst Du ohne Bedenken klicken. Es beginnt lediglich mit einem größer dargestellten Auge und dann gleich der Bericht. ;)
    VG Helga

    Wir möchten Euch zu o. g. Studie auch Videos vorstellen.
    Bei den Videos handelt es sich zum Teil um operative Eingriffe am Auge.
    Deshalb bitten wir diejenigen, die empfindlich auf solche bildlich vorgestellten Eingriffe reagieren, die Videos nicht anzuschauen.


    Das erste zeigt ein Video mit Prof. Thieme von der Uniaugenklinik Magdeburg. Hier geht es lediglich um das Gespräch mit einer Patientin und ein Interview (MDR vom 03.09.) mit Prof. Thieme, in dem ausführlich mehr zur Studie bzw. zur Op. erklärt wird. Ohne Operationsbilder:
    http://www.mdr.de/mediathek/fe…51f8dc33_zs-2d7967f4.html


    Das zweite Video zeigt Aufnahmen während einer Operation,
    zu einer kürzlich durchgeführten Implantation des Sensors im Rahmen einer Katarakt-OP, durchgeführt von Prof. Dr. med. Peter Szurman von der Knappschafts-Augenklinik Sulzbach:


    https://www.youtube.com/watch?v=pUjZEdqZSEM


    Viele Grüße
    Helga

    Hallo zusammen,
    die Selbsthilfegruppe Glaukom Zwickau lädt in Kooperation mit der KISS - Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe und dem BvGS e. V. zu einer Tropfschulung ein.


    Termin: Freitag, 26. September 2014 von 14.00 - 16.00 Uhr.
    Ort: KISS Zwickau, Scheffelstr. 42, 08066 Zwickau.
    Geübt wird mit Benetzungstropfen. Leitung: Helga Kipp. Anmeldung nicht erforderlich.
    Nähere Infos: info@bundesverband-glaukom.de, Tel. ab 15.09.: 02 31 - 97 10 00 34


    Viele Grüße
    Helga

    Lieber Forumsuser,


    am Samstag, 27. September, 11.30 - 13.00 Uhr
    findet im Novotel eine Glaukom-Patientenveranstaltung statt,
    durchgeführt vom Initiativkreis zur Glaukomfrüherkennung e. V.


    Neben Prof. Dr. Lutz Pillunat, Universitäts-Augenklinikum Dresden werden weitere Augenärzte referieren.
    Vom BvGS e. V. wird Helga Kipp anwesend sein mit dem Thema: Selbsthilfe verbindet Betroffene - Möglichkeiten und Ressourcen in Selbsthilfegruppen.
    Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, sich zu einem Glaukom-Gesprächskreis zu formieren.
    Keine Anmeldung erforderlich.
    Das nähere Programm wird noch mitgeteilt.


    Herzlichen Gruß
    Helga



    Liebe Forumsmitglieder,


    ich möchte bereits heute auf den diesjährigen Glaukomtag hinweisen und alle Interessierten und Betroffenen hierzu recht herzlich einladen teilzunehmen.
    Einige Vorabinformationen schon jetzt. Näheres folgt.


    Zeitpunkt: Samstag, 8. Nov. 2014 von 9.30 - 18.00 Uhr


    Veranstaltungsort:
    Technologiepark Köln: http://www.technologiepark-koeln.de/index.php/standort.html


    Vortragsprogramm voraussichtlich von 9.30 - 13.00 Uhr mit Professoren/Ärzten der Universitätskliniken Köln und Mainz.
    Mittagsimbiss ca. 13.00 - 14.00 Uhr
    Workshops für Patienten: 14.00 -16.00 Uhr (Entspannung, Ernährung, Diskussionsworkshop mit Augenarzt, Tropfschulung)
    Podiumsdiskussion Arzt/Patient: Wo steht der Glaukompatient/Lebensqualität von Glaukompatienten).
    Natürlich gibt es wieder jede Menge Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch untereinander.


    Ich freue mich auf ein ebenso großes Interesse wie 2012 beim Dortmunder Glaukomtag.


    Einen herzlichen Gruß von
    Helga

    Liebe Forumsuser,
    für eine aktuelle Studie werden Patienten mit chronischem Offenwinkelglaukom und empfohlener Katarakt-Op. gesucht.
    Involviert sind zurzeit Kliniken in Magdeburg, Kiel, Sulbach, Nürnberg, Tübingen und Heilbronn. Näheres könnt Ihr dem Link unten zur Webseite entnehmen.


    Die Studie hört sich erfolgversprechend an. Meines Erachtens nicht nur deshalb, weil eine kontinuierliche Tages- und Nachtdruckmessung möglich ist, sondern auch, dass Druckspitzen im Tagesverlauf festgestellt werden können, die somit eine genauere Therapieeinstellung, -umstellung und vielleicht sogar für manch einen eine Reduzierung von Augentropfen zu bestimmten Zeiten bedeuten könnte, also eine viel individuellere Therapie angesetzt werden kann als dies bisher der Fall ist.
    Ein weiterer Faktor ist, dass Kontrollintervalle beim Augenarzt per Internet durchgeführt werden können und es unter Umständen nur noch geringerer Arztbesuche bedarf, was evtl. sogar positive Auswirkungen auf die Lebensqualität haben würde.


    In Kooperation mit einem deutschen Unternehmen, deren Technologieplattform in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer Gesellschaft e.V. entwickelt wurde, wurde im Rahmen einer multizentrischen Zulassungsstudie weltweit der erste Mikrosensor erfolgreich bereits in der Augenklinik Bellevue Kiel implantiert. Eine noch sehr aktuelle Pressemitteilung der Bellevue Klinik Kiel berichtet vom erstmaligen Einsatz des Implantats in Form eines Mikrosensors.


    http://www.implandata.com/pdf/…ugenklinik%20Bellevue.pdf


    http://www.implandata.com/de/klinische_studien.html


    Für weitere Infos könnt Ihr Euch an o. g. Kliniken wenden.


    Viele Grüße
    Euer Team.

    Hallo Paul, Willkommen!


    wenn der Klinikaugenarzt engmaschige Kontrollen ohne den Beginn von Augenträufeln empfiehlt, wäre ich eher der Typ und würde auch keine verabreichen wollen. Doch Du sprichst auch davon, dass die Werte KAUM verändert waren. Dieses KAUM verunsichert. Das ist doch klar, denn es ist wohl irgendeine kleine Veränderung da, die der Klinikarzt jedoch scheinbar anders bewertet als der Praxisarzt. Dies würde mich ebenfalls etwas skeptisch machen und mich veranlassen, evtl. doch zu tropfen. Da solltest Du noch einmal das Gespräch suchen um zu klären, um was für eine Veränderung es geht, ist das vielleicht gar keine klassische glaukomatöse Veränderung und der Arzt hält es deshalb nicht für erforderlich, schon jetzt zu tropfen??


    Wichtig sind daher sicherlich sehr engmaschige Kontrollen, um rechtzeitig einzugreifen. Bei mir müssten das zumindest Kontrollen beim Praxisarzt zwischen 6 und 8 Wochen sein. Drei Monate Zeit dazwischen wären mir da zu wenig. Ich habe Augentropfen sehr lange vertragen, bis es aber irgendwann doch zu viele waren. Manche Menschen reagieren sehr schnell mit Nebenwirkungen, manchen macht es lange Zeit gar nichts aus. Doch sehr lange genommen, können sie schon z. B. die Hornhaut schädigen. Deshalb am besten sofort mit konservierungsmittelfreien Augentropfen beginnen.


    Dein niedriger Blutdruck muss nicht unbedingt einen Einfluss auf Glaukom haben. Mein Blutdruck bewegt sich in ebensolchen oder noch tieferen Lagen und seit 15 Jahren zeigen sich bei mir keine Sehnervschäden. Aber leider nun auch wieder ein sehr grenzwertiger Augendruck ;(


    Deine Kurzsichtigkeit hält sich in Grenzen. Risikohafter wird dies erst gesehen ab 5 Dioptrien. Eine Kurzsichtigkeit „im Alter“ (wie bei uns, schmunzel) wandelt sich manchmal in eine Weitsichtigkeit. Ich sehe seit einigen Jahren in die Ferne besser als früher, bei ähnlichen Werten. Genau wie z. B. die Wirbelsäule sich im Alter verkrümmen kann, verändern sich auch andere Organe. Das ist mit den Augen genauso.


    Glaukom hat zumindest im Anfangsstadium mit „gut sehen“ bzw. "scharf sehen" nichts zu tun. Als Erstes verändern sich Farb- und Kontrastsehen, es wird grauer. Es ist dann, wenn der Sehnerv schon stark ausgehöhlt ist, das Gesichtsfeld, das sich immer weiter einschränkt und das ist bei Dir ja glücklicherweise in Ordnung. Sind Gesichtsfeldausfälle da, sieht man weder schwarze noch weiße Felder, so habe ich es gelernt, sondern Teile Deines Umfeldes sind einfach nicht vorhanden. Du siehst z. B. auf der Straße vielleicht nur einen Teil eines Autos, einer Laterne, oder bei einer Menschengruppe den „fünften Mann“ nicht.


    Hmm. Ob Dir das bei Deiner Entscheidungsfindung hilft? Schauen wir mal, was die anderen User sagen.


    … und die Sabine ist wirklich unser Schatz in diesem Forum.
    Besten Gruß, Helga

    Hallo Neuro,
    aus unserer Betroffenensicht ist alles gesagt worden.


    Weitere Fragen kann Dir nur Dein Arzt beantworten, wir sind keine Mediziner und können keine Diagnosen stellen oder Dir eine Krankheit, in diesem Fall ein Glaukom zuordnen oder nicht. Auch ein Arzt wird dies nicht auf schriftlichem Wege können und dürfen.
    Bei Zweifeln bleibt Dir nur, erneut mit den Ärzten persönlich darüber zu sprechen und auch Deine Ängste darzulegen. Durchaus können wir diese verstehen, aber in diesem Fall leider nicht mehr weiterhelfen.


    MfG
    Helga

    Hallo noch mal,
    Danke für den Artikel. Den kenne ich natürlich, aber, vielleicht brauche ich eine neue Brille? Ich lese in dem Artikel nichts über das Heben?


    jenat: Das müsste noch eine andere Studie sein, als diejenige, die Du oben eingestellt hast, ich meine es ginge nur um das Gewichtsheben und am Rande bezügl. Blasinstrumente. Studienteilnehmer nur Männer.
    Ich erinnere, dass es auch weiter hinaus als 2010 liegt. Sorry, aber momentan habe ich keine Zeit, um mich weiter drum zu kümmern. Ich versuchs kommende Woche, kann es aber noch nicht versprechen.


    VG Helga

    Hallo Attilla,
    ist das ein neuerer Artikel? Schreib doch mal genau, um welchen es sich handelt, Überschrift und Tageszeitung. Danke sehr.


    Es gab vor einigen Jahren eine Studie, da ging es um Gewichtheben und Spielen auf Blasinstrumenten, also ob der Augendruck beim Auspressen von Luft und gleichzeitigem Anhalten des Atems ansteigt.


    Dabei soll es bei den Testungen zu Augendruckerhöhungen gekommen sein, sodass vermutet wird, dass ein häufiges oder regelmäßiges Gewichtheben einen Einfluss ausübt bei der Entwicklung eines Glaukoms.
    Frag Deinen Augenarzt beim nächsten Besuch danach.


    Ich bin an beiden Augen am Glaukom operiert, vor vielen Jahren. Sobald ich (unbewusst) schwer hebe oder mich tiefer bücke (ich habe allerdings einen sehr niedrigen Blutdruck), habe ich einen unangenehmen Druck auf den Augäpfeln und ich bemerke im Anschluss ein Sandgefühl im Op.-Gebiet. Leider kann in solchen Momenten kaum der Druck gemessen werden, da wäre natürlich ein Selbsttonometer sinnvoll. Vielleicht kann Karsten darüber etwas sagen, er hat aktuell einen Beitrag über Selbsttonometrie gepostet: Druck selbst messen - Erfahrungsbericht mit ICARE One (Selbsttonometer)


    Außerdem würde es mich interessieren, was in dem Artikel über Glaukom-SHG steht.


    Gruß
    Helga

    Ja, so kommt das leider immer wieder vor,
    liebe Silli,
    vom Augenarzt wird Glaukom benannt, obwohl ggf. erst mal nur eine Vorstufe zum Glaukom vorliegt. Die natürlich individuell behandelt oder auch nicht behandelt werden muss.


    Ich hatte erst kürzlich zwei Anrufer, bei denen Glaukom diagnostiziert wurde, obwohl - nach deren Angaben - weder Sehnerv- noch Gesichtsfeldschädigungen vorlagen und der Druck knapp um die 20 lag.
    Es fehlt halt immer noch an einer intensiveren Aufklärungsarbeit in den Praxen.


    LG Helga

    Hallo zusammen,


    hier einmal zur Richtigstellung bezüglich LTP (ALT sowie SLT):


    Die LTP ist ein Überbegriff für ALT und SLT und wird oft in der Form von den Ärzten für beide Laser so verwendet.
    In der Regel wird beim Engwinkel die YAG-Laser-Iridotomie Anwendung finden. Mit einem YAG-Laser wird z. B. auch ein Nachstar nach einer Op. am grauen Star therapiert.
    Deshalb würde ich einmal in der Klinik genau nachfragen, welcher Laser gemeint ist und warum gerade dieser erwogen wird.


    Die Druckwerte würden mich ebenfalls interessieren, ich lese nicht, dass hiervon etwas geschrieben wurde?


    Meines Erachtens, Silli, liegt nicht gleich ein Sehnervschaden vor, wenn ein Engwinkel diagnostiziert wird. Da muss ja nicht definitiv schon ein Schaden vorhanden sein, ein enger Winkel reicht völlig aus, um "lediglich" hohe Werte zu erzeugen ohne bisher Schaden angerichtet zu haben.


    Also, Oktober, einfach noch mal genauer nachfragen, auch der Haus-Augenarzt sollte dieses wissen.


    Im Übrigen: In Göttingen gibt es eine Glaukom-Selbsthilfegruppe. Vielleicht lohnt sich mal ein dortiger Besuch. Einfach mal auf die Seite des Bundesverbandes nach den Kontaktdaten schauen.


    Viele Grüße
    Helga