Beiträge von Isa

    Sehr geehrte Damen und Herren,


    ich bin stark kurzsichtig und habe ein Glaukom, medikamentös austherapiert (höchster Wert manuell 18 gemessen, austariert 21, Hornhautdicke normal) sowie GF-Ausfälle entweder glaukomatös oder neuronal bedingt auf einem Auge (evt auch eine Kombi aus beidem) und einen niedrigen Blutdruck. Mein Sehnerv ist beidseitig ausgehöhlt, es handelt sich allerdings um eine Makropapille.Beruflich bedingt muss ich in letzter Zeit häufiger längere Strecken fliegen.


    Gibt es inzwischen weitere Neuigkeiten, ob sich das negativ auf meine Symptomatik auswirkt?


    Des weiteren würde mich Ihre Meinung zum Höhentrekking und Höhenbergsteigen interessieren und welche Höhen Sie für ein bereits vorgeschädigtes Auge für vertretbar halten.


    Vielen Dank und freundliche Gruesse
    Isa

    Hallo Ihr Lieben,


    ich möchte Eure Aufmerksamkeit auf ein kontroverses Thema lenken: Es wurde wiederholt in anderen Foren von Betroffenen berichtet, die Gesichtsfelddefekte/Sehveränderungen aufweisen und auch als Erstdiagnose Glaukom hatten und als Zweitdiagnose neurologische Erkrankungen.


    Bei meinen Recherchen bin ich auf diese Seite gestossen:


    "http://www.impfschaden.info/de". Liest man die beschriebenen Nebenwirkungen können einem teilweise die Augen "auf- oder übergehen". Den "Beipackzettel" zu Impfseren hab ich bisher nie von meinem Arzt erhalten, ich hatte immer nur ein Beratungsgespräch. Interessanterweise kann man sich die BPZ vom www.pei.de (einer Behörde herunterladen). Dort findet man oft Hinweise auf Nebenwirkungen, die die Augen betreffen können.


    Nur mal so als Anregung - freu mich aber auch über Diskussionen.


    Schönen Abend Isa

    Hallo zusammen,


    bei mir ist genetisch auch eine Makropapille da. Mir wurde gesagt (von mehreren Ärzten), dass die Makropapille anfälliger für Glaukom ist, aber auch den Vorteil hat, dass sie größer als bei der Norm ist.


    Hoffe, die Antwort hilft wenigstens a biserl weiter, zufriedenstellend ist sie sicher nicht.


    Schönen Abend Isa

    Hallo Angelika,


    ich denke, es ändert am Ergebnis für Dich nichts. Vielleicht hätte man es erkennen können, vielleicht auch nicht. Ärzte sind alle auch nur Menschen und das Glaukom tritt in einer Vielzahl von Varianten auf, so dass eine Diagnose nicht so einfach wie ist, wie mit bestimmten Infektionskrankheiten (Im Sinne von Erreger im Körper da oder nicht da). Hinzu kommt, dass sich in den letzten Jahren sicherlich viel getan hat, was Wissen über Glaukomauftreten bei unter 40jährigen betrifft. Ich erinner mich noch an meinen ersten Gesprächen, wie Glaukom, das kann nicht sien, das hat man von Geburt an oder ab 40....Ich denke wichtig ist, dass Du jetzt in guten Händen bist bzw. wenn Du Dich nicht wohl fühlst, wo Du behandelt wirst, den Arzt wechselt.


    Was mir nicht ganz transparent ist, es sind weiterführende Untersuchungen gemacht worden? Bereits 1995, aber erst im KH, welche waren das (alle möglichen ist leider nicht ganz klar)? Ist das irgendwann später nochmals wiederholt worden (speziell die radiologischen Aufnahmen)?


    Schöne Grüße Isa

    Hallo zusammen,


    ich hab auch so ein Klappding.
    Das wird vom Optiker passend zur Form der Brillengläser geschliffen und man kann es dann auf die Brille aufstecken. Aus der Ferne ists kaum zu erkennen, ovn der Nähe siehts naja aus, aber besser wie blenden ist allemal. An das Handling gewöhnt man sich recht schnell und klappt es einfach nach oben, wenn man in nem dunklen Bereich kommt (da siehts dnan wirklich sehr komisch aus). Problematisch find ich eigentlich nur, dass es die Verspiegelung der Brille aufraut (dort wo ide Bügel aufgesteckt werden. Das ist bei mir recht nahe an der Nase und stört mein Sehen nicht. Allerdings schreitet dieses "aufrauen" fort und kann sich nach längerer Zeit bis weiter rein ziehen. Dagegen kann man dann nichts machen, außer neue Gläser, da die Brillengläser nicht neu versiegelt werden können (Status Wissen vor 2 Jahren). Und diese STellen können natürlich auch dann aus der Nähe gesehen werden. Ich hab mich daran gewöhnt, aber ideal ists nicht (dafür ne billige Lösung:-)).


    Schöne Grüße Isa

    Hallo,


    ich habe seit vor 1994 Glaukom und es wurde bei mir recht eindeutig diagnostiziert (ich war damals noch nicht mal 18). Allerdings hatte ich zu anfangs keine dermassen dramatischen Gesichtsfeld-Veränderungen wie Du und auch keien hohen Druckwerte, sondern Veränderungen am Sehnerv. Vorschicken sollte ich noch, dass ich mich bereits damals wegen meiner Kurzsichtigkeit regelmässig beim Augenarzt vorgestellt habe und er deshalb auch wissen konnte, wie mein Sehnerv vorher aussah. GDx oder HRT-Untersuchungen wurden damals mit mir nicht gemacht (ich weiss grad auch garnicht obs die schon gab, glaube eher nicht), aber verschiedene Formen des Gesichtsfeldes sowie Druckmessungen und Pachymetrie sowie OCT-Messungen (da weiss ich nicht mehr geanu, wann ich die erste hatte, könnte auch später gewesen sein).


    Was mich wundert, warum bei Dir keine weiterführenden Untersuchungen jetzt oder früher gemacht worden sind, wie VEP (das hat man bei mir sicher vor 2000 das erste Mal gemacht, 1994 kann ich mich nicht mehr genau erinern), MRT und CT vom Kopf (wurde bei mir auch um 2000 rum gemacht). Gerade massive rasch fortschreitenden Gesichtsfeldausfälle sind nicht immer bzw. nicht immer nur rein glaukomatös bedingt und ein Druck von 22 deutet nicht unbedingt auf einen akuten Glaukomanfall hin.


    Viel Glück und alles Gute Isa



    .

    Hallo Silli,


    ich kenn mcih mit Deiner Glaukomart nicht so gut aus, aber bei meiner hätte die Kanaloplastie gut helfen können? Vielleicht wäre das auch was für Dich? Wird allerdings nicht in jeder Glaukomklinik angeboten....


    Schöne Grüße Isa

    Hallo Carola,


    das Problem mit den nicht mehr wirkenden ATs bzw. welchen, die man nicht mehr verträgt, kann ich bestätigen. Jahrelang kam ich mit Betoptima z.B. super klar, dann hats nichts mehr geholfen. Und Xalatan hat bei mir nichts gebracht.


    Hinzu kommt, dass ich mit zunehmender Tropfzeit die Konservierungsmittel nicht mehr so gut bis garnicht vertrage. Auch ein Phänomen, was laut meinen bisherigen Augenärzten nicht allergisch bedingt ist, sondern durch Daueranwendung. Inzwischen spüle ich auch die KL immer mit konservierungsmittelfreie NaOH etc... um sowenig wie möglich in die Augen zu bekommen.


    Ich bin von Taflotan echt begeistert - im Vergleich zu den anderen Prostaglandinen - ein TRAUM (bis jetzt zumindest).


    Was mir bzgl. der Glaukom-Sprechstunde noch eingefallen ist. Bei uns kann jeder hingehen - auch ohne Überweisung von einem Augenarzt - allerdings müssen dann eben nochmals extra die 10 € bezahlt werden. Hab ich auch schon gemacht und von der KV kam nie was.


    Ich habe bereits einen extrem excavierten Sehnerv beidseits (allerdings stabil). Gestern wurde mir gesagt, dass der Druck mittels Berührungsmessung maximal 18 sein darf und dann noch 4 draufgerechnet werden müssen (analog wie bei Dir). Da ich gestern bei einem der ganz grossen "Guren" war, vertraue ich auf die 18. Meiner Ansicht nach gibts auch einen unrealistischen Zieldruck. Ich war schon bei 10 und der konnte unter keiner Medikamentation erreicht werden. Selbst in guten Zeiten hatte ich 12 oder 13.


    Bzgl. TE/Kanaloplastie kann das wohl schon in jungen Jahren erfolgreich durchgeführt werden. Allerdings muss der Operateur dann wohl über viel Erfahrung verfügen, damit s nicht so rasch wieder zuwächst, und da gibts halt wenige, die sich das trauen bzw. damit erfolgreich sind. Als Alternative haben sie bei mir eine Goniotomie diskutiert (das ist ne OP-Methode, dei eigentlich nur bei Kindern durchgeführt wird). Vielleicht wäre das was für Dich?


    Viel Glück und schöne Grüße Isa

    Hallo Carola,


    ich tropfe derzeit die Combi Cosopt S, Taflotan S und Alphagan (normal, gäbe aber auch P). Drucksenkung akzeptabel. Hab heut mit einem der "grossen" Herren im Glaukombereich gesprochen und der meinte, Druck bei unseren Kurzsichtigkeitswerten bereits mit ausgehöhltem Sehnerv und Kontaktdruckmessung könnte bis 18 sein. Wir haben allerdings auch schon mehrfach mit diesem neuartigen Gerät gemessen, das das Piepsgeräusch macht.


    SLT hatte ich an einem Auge, hat nur kurzfristig geholfen. Ich vermute, wir sind für langfristige Erfolge zu jung. Bisher haben wir auch alle von ner TE abgeraten, weil der Körper zu viele Heilungskräfte hat....


    Hallo DieDa,


    bei mir wurde gegen OP entschieden und erstmal wieder vertagt. Begründung GF Ausfall nicht allein glaukomatös bedingt.


    Viel Glück!


    lgs für Euch beide Isa

    Hallo zusammen,


    danke für Eure Antworten. Wenn ich das richtig sehe, haben einige das Phänomen schon seit Jahren und es hat sich dadurch nichts am Glaukom o.ä. verschlechtert. D.h. ich muss damit leben, brauch mir aber keine massiven Sorgen zu machen?


    Danke und schönen Tag Isa

    Hallo zusammen,


    die SLT war Ende 2007. Progredienter GF-Ausfall seit Anfang 2010 diagnostiziert. Zackensehen immer mal wieder, seit verstärktem GF-Ausfall häufiger.


    Danke für Eure Hinweise, werde ich morgen alles mit den Ärzten besprechen...


    schönen Abned Isa

    Hallo Yara,


    ich hatte exakt die gleichen und noch ein paar weitere Phänome unter Lumigan (3,5 Jahre getropft). Als es garnicht mehr ging, Wechsel auf Xalatan. Kein Wirkung. Travatan als nächstes bei weiem nicht so gut wie Lumigan. Derzeit u.a. Taflotan sine. Die letzteren 3 alle wesentlich besser verträglich...wobei 7 Wochen für Augentropfen noch recht kurz ist, ich würde auf ejden Fall noch 5 Wochen durchhalten, bis Du die 3 Monate voll hast.


    Hast Du eine Lidrandentzündung? Das ist bei mir unter Lumigan auch aufgetreten und könnten die Blendempfindlichkeit verstärken?


    Viel Glück Isa

    Hallo zusammen,


    mir ist gerade aufgefallen, dass das Auge mit dem GF-Ausfall mit SLT behandelt wurde.
    Hat einer von Euch ähnliche Erfahrungen?


    Danke und schönen Abend Isa

    Sehr geehrter Herr Schüller,


    herzlichen Dank für die umfangreiche Antwort und die vielen Erläuterungen.


    Mit Alternative 3/6 habe ich auch geliebäugelt. Allerdings wurde mir gesagt, dass man dann beide Augen machen lassen müsste, damit der Sehfehler ausgeglichen werden kann. Ansonsten würde das eine Auge eine andere Schärfe regulieren, wie das nicht operierte Auge. Haben Sie mit nur einem operierten Auge Erfahrungen? Hinzu kommt, dass ich erst Mitte 30 bin und ich noch keine Gleitsichtbrille trage. Meine naive Vorstellung war ursprünglich, nur ein Auge komplett machen zu lassen und mit dem 2. bis zu weiteren Problemen eine Kontaktlinse zu tragen.


    Bisher wurde NIE ein Augendruck über 19 gemessen, getropft maximal 18 ide letzten Jahre, zeitweilig 12-13. SLT ohne Erfolg an einem Auge, Pachymetrie hat normale bis minimale dünnere Hornhaut ergeben, HRT/GDX ergaben ungewöhnliche Makropapille mit Ausdünnung, allerdings bei progredientem einseitigem GF-Ausfall stabil, Kurzsichtigkeit mit Astigmatis knapp - 15, Blutdruck eher niedrig. Wunschzieldruck wohl um die 10 und besonders wichtig, Konstanz dessen.


    Als weitere Alternative wird/wurdie eine Goniotomie (ungewöhnlcih in meinem Alter) diskutiert.


    Ich bin mir inzwischen nicht mehr sicher, ob meine Sehprobleme allein glaukomatös verursacht sind (sh. meine anderen Beitrage von heute). Das Auge mit dem GF-Ausfall ist das von Kindheit an schwächere Auge (ich wurde auch wegen Schielen behandelt) und ich habe immer schlechter damit gesehen. Neuerdings sind noch die Sehstörungen (st. ca.5 Jahren im vergangenen Jahr häufiger aufgetreten sowie das zeitverzögerte Sehen ein Thema). Bin hierbei auch für weitere Richtungen/Anregungen offen. Glaskörperablösung? Neurologische/Weitere Ursachen sidn bereits mehrfach ausgeschlossen worden.


    In Behandlung bin ich mittlerweile bei einem der bekanntesten Augenärzte Münchens, nachdem man mich von der Uniklinik dorthin überwiesen hat (nach 3,5 Jahren Uniklinik).


    Vielen Dank für Ihre Antwort und schöne Grüße
    Isa

    Liebe Ärzte,


    ich habe unspezifische Sehstörungen, der Augenarzt konnte nichts zusätzliches feststellen. Erneute Vorstellung beim Neurologen: Diagnose Migräneauren ohne Kopfschmerz - vermutlich stressbedingt.


    Sehstörungen treten unregelmässig auf und sind nicht logisch kausal für mich auf Stress zurückzuführen.


    Ich sehe Spiegelzacken am GF-Rand. Ist am schlechteren Auge häufiger/extremer wie am anderen Auge, aber am anderen Auge durchaus vorhanden. Und hab ich schon seit Jahren immer mal wieder, geht meist nach einigen Minuten von allein weg. Könnten Sie mir Tipps für mögliche Ursachen nennen? GF-Ausfall? Glaskörperablösung? Hinzu kommt, dass ich das Gefühl habe, an diesem Auge zeitverzögert zu fokussieren?


    Danke für Tipps und Ratschläge.


    Grüße Isa

    Hallo zusammen,


    ich habe unspezifische Sehstörungen, der Augenarzt konnte nichts zusätzliches feststellen. Erneute Vorstellung beim Neurologen: Diagnose Migräneauren ohne Kopfschmerz - vermutlich stressbedingt.


    Sehstörungen treten unregelmässig auf und sind nicht logisch kausal für mich auf Stress zurückzuführen.


    Ich sehe Spiegelzacken am GF-Rand. Kennt Ihr das auch? Kommt das vom GF-Ausfall? Oder hat jmd. noch iene andere Idee? Ist am schlechteren Auge häufiger/extremer wie am anderen Auge, aber am anderen Auge durchaus vorhanden. Und hab ich schon seit Jahren immer mal wieder, geht meist nach einigen Minuten von allein weg.


    Danke für Tipps und Ratschläge.


    Grüße Isa

    und Tropfen hilft nicht immer, auch wenn es für alle inkl. mir nur ein schwacher Trost ist:


    Ich habe alles (!) befolgt, Tropftermine eingehalten, alle Kontrolle absolviert, nie Druckwerte über 18 bei Untersuchungen gehabt, weiterführende Untersuchungen gemacht, gemässigten Sport gemacht, KEINE Bergtouren über 3000 m ü.M (und das wo ich die Berge so liebe) etc und ich habe dennoch einen progredienten GF-Ausfall!


    Also macht Euch nicht verrückt, vielleicht hätte es ncihts geholfen....


    Ich wünsche Euch allen alles Gute!


    Isa

    Sehr geehrte Ärzte,


    Über Glaukom und Ernährung ist ja schon viel geschrieben worden...worüber ich allerdings nichts finde, ist ob Glaukom und Zuckerkonsum in einem Zusammenhang stehen könnten.


    Ich habe von Kindheit an sehr viel offene und versteckte Zucker konsumiert (z.b. auch gesüsste Joghurts etc), leide aber weder unter Übergewicht noch Zucker o.ä.. Dennoch stelle ich mir die Fragen, ob der Sehnerv dadurch geschädigt werden könnte?


    Vielen Dank und schöne Grüße Isa

    Hallo Kathryn,


    auch von mir Alles Alles Gute und ich drück Dir ganz fest die Daumen, dass es wieder besser wird.


    Ist die Lumbalpunktion denn inzwischen gemacht worden? Hast Du schon Werte davon?


    Der Besuch beim Neurologen/Radiologen ist derzeitiges Standardvorgehen, wenn nicht hundertprozentig davon ausgegangen werden kann, dass die Schäden glaukomatös bedingt sind und wird inzwischen von meisten Ärzten insbesondere bei Frauen zwischen 30 und 50 propagiert.


    Ist meiner Ansicht nach auch sinnvoll, um Augenoperationen zu vermeiden, wenn die Ursache woanders liegt...


    Nochmasl alles Gute und viel Durchhaltevermögen!


    Isa

    Hallo DieDa,


    ich drück Dir die Daumen und bin gespannt, auf Deine Berichte bzgl. Erfolge, Dauer etc.


    Ich war heut nochmlas beim GF und nächste Woche wird entschieden, ob und welche OP....Ich persönlich tendiere auch zur Kanoloplastik inzwischen, aber mal abwarten...


    Alles Gute Isa

    Hallo Patrick,


    das kann sein. Ich hab dasselbe Problem. Konstanter Augendruck, keine Sehnervenveränderungen (auch durch HRT und GDX gestützt), GF-Ausfallzunahme.


    Ich würde dringend zusätzlich zu einem Besuch beim CT/Neurologen raten.


    Viel Erfolg, Isa