Beiträge von Hubert K.

    Hallo!

    Beim gestrigen AA-Besuch war der AID rechts 13.


    Habe vorher eine E-Mail-Anfrage beim Prof. im JoHo Dtmd. bez. des Blutdrucks und der Verschlechterung

    des Gesichtsfeldes gemacht. Antwort;

    Er hat meine Akte studiert und hält das Gesichtsfeld und das OCT des Sehnervens seit der OP am ehesten

    stabil (nur kleine Schwankungen nach oben bzw. unten) - momentan stabile Situation.

    Er hält den Blutdruck (nach vorliegendem Bericht) für gut, auch wenn er nachts abfällt. Auf jeden Fall

    weiter Candesartan nehmen.


    Das von jenat ins Gespräch gebrachte Homocystein wird nach seiner Meinung zwar schon seit Jahren

    diskutiert, hält aber den Einfluß für überbewertet.


    Ich bleibe bei 1 x Taflotan sine abends. Der AID ist doch gut - s.o.


    Am linken Auge sind alle Tropfen abgesetzt. Kaum zu glauben - ich habe keine Schmerzen mehr.


    Frdl. Gruß

    Hubert K.

    Hallo - die Kanaloplastik-OP ist evtl. eine weitere Möglichkeit, Tropffreiheit zu erlangen.


    Vor meiner Kanaloplastik-OP im Aug. 2018 habe ich 5 x am Tag getropft: 3 x Cosopt s, 1 xTaflotan sine,1 x Pilomann 2 %.


    Nunmehr tropfe ich nur noch 1 x abends Taflotan sine.


    Zwar keine Tropffreiheit, aber doch eine spürbare Entlastung, wenngleich die OP keine Sehverbesserung gebracht hat.

    Das ist bei Glaukom-OP ja eh nicht der Fall.


    Frdl. Gruß

    Hubert K.

    Hallo Karolein!


    Ich schließe mich den Aussagen von Joe Baer an.

    Wenn das Glaukom schon in der Familie ist, auf jeden Fall in kürzen Abständen, nicht nur jährlich,

    den Augeninnendruck und die Sehnerven kontrollieren lassen.


    Eine Zweitmeinung ist immer wichtig und die Frage nach einer vorsorglichen Behandlung angezeigt.


    Meine Geschichte fängt im Alter von ca. 40 Jahren an. Der Druck lag bei ca. 25 mmHg.

    Auch keine Behandlung. Erst zwei/drei Jahre später.

    Im nachhinein betrachtet, sehe ich das als Fehler an. Eine sofortige Behandlung wäre besser

    gewesen in Anbetracht meiner Krankengeschichte. Mein Sohn hat das Glaukom von mir geerbt.
    Aber jede Geschichte ist anders.


    Ich wünsche Dir einen guten Verlauf.


    Frdl. Grüße

    Hubert K.

    Hallo Joe Baer.


    Herzlichen Dank für Dein Statement.

    Ich habe schon eine kleine Akte mit Berichten aus Augenkliniken.

    Die meisten der dort vorkommenden Begriffe sind mir bekannt, da ich schon

    Jahrzehnte mit Glaukom lebe.


    Aufgrund des Glaukoms habe ich bereits ein blindes Auge. Das hat mir im

    vergangenen Jahr heftigste Schmerzen bereitet. Zum einen war es das Glaukom,

    zum anderen war es die Hornhaut. Dort entstandene Blasen platzen und verursachen

    massive Beschwerden. Es wurde schon eine Hornhauttransplantation geplant,

    aber auch die Entfernung des Auges und ein Kunstauge. Zum Glück ist es nicht

    dazu gekommen.


    Nach der Kanaloplastik-OP am anderen Auge im Aug. 2018 und den vorhergehenden

    oben geschilderten Vorgängen sind aber ganz andere Begriffe aufgetaucht.

    Da ich bis jetzt keine Erläuterungen finden konnte, werde ich, wie Du es auch

    vorschlägst, demnächst mit meiner AÄ besprechen.


    Der mich operierende Prof. würde das auch tun, ich kenne ihn seit 10 Jahren.

    Ich möchte den Mann aber damit nicht aufhalten, obwohl er bisher IMMER alle

    meine Fragen beantwortet hat. Fragen zur Begriffserläuterungen waren nicht dabei.


    Alles Gute und frdl. Grüße

    Hubert K.





    Hallo finchen!


    Ich hatte im Aug. 2018 eine Kanaloplastik-OP mit dem Ziel der Tropfenfreiheit/-reduzierung.

    War am 5.8.19 zur Nachuntersuchung mit der Aussage: die OP hat einen regelrechten

    postoperativen Verlauf.

    Wenn Du mehr von meiner Geschichte lesen möchtest, kannst Du unter Suche: Kanaloplastik

    eingeben und dann "IOD Druckschwankungen nach Kanaloplastik" anklicken.

    Dort habe ich einiges zum Verlauf nach der OP geschrieben.

    Ich wurde unter Vollnarkose operiert.


    Alles Gute

    Hubert K. PS. Habe gerade gelesen, dass Dein Thread schon über ein Jahr her ist.

    Wenn es für Dich noch interessant ist, kannst Du ja nachlesen - oder auch nicht.

    Danke für die Antworten!


    In der Nacht, in der gemessen wurde, gab es nur einen Wert unter 100. (99/48)

    Weitere Einzelwerte leider nicht abrufbar.

    Nach Aussage eines Oberarztes der Augenklinik sind diast. Werte unter 40 sehr kritisch.

    Mein Zieldruck vor und nach der Kanaloplastik ist 12.

    Meine AID in den vergangen Monaten bei 1 x tägl. Taflotan sine: 12 bis 15, also keine

    gravierenden Schwankungen. Nach Abzug der Hornhautdicke 11 bis 14.


    Von einer OP ist keine Rede. Für das operierte Auge wurde am 5.8.19 ein regelrechter

    postoperativer Verlauf festgestellt.

    Habe in dieser Woche noch einen Termin bei meiner AÄ.


    Frdl. Gruß

    Hubert K.

    Hallo Sabine!


    Ja, es ist Candesartan 4 mg.


    Am vergangenen Dienstag wurde die Langzeitblutdruckmessung gemacht. Heute war ich beim Arzt.

    Kurz meine Werte:

    Tagphase im Mittelwert 130/77

    Nachtphase im Mittelwert 113/59

    Mittelwert total 127/73


    Der höchste Tageswert: 160 syst. (1 x)

    der niedrigste Nachtwert: 99 syst. / 48 diast. (1 x)


    Resümee: keine Veränderung beim Medikament, alles kann so bleiben.

    Andere blutdrucksenkende Arznei nehme ich am Morgen schon, sodaß sie in der Nacht

    weniger wirksam sind.

    Diese Blutdruckwerte sind möglicherweise nicht die Ursache für die Verschlechterung des Gesichtsfeldes.

    Aber was kann die Ursache sein?

    Ich nehme auf Empfehlung meines Arztes nunmehr Gingium 240 mg, um evtl. für mehr Durchblutung zu sorgen.


    Frdl. Gruß

    Hubert K.

    Hallo DieDa und Jenat - danke für die Antworten.


    Ich nehme das Thema sehr ernst, hatte in der Vergangenheit schon oft damit zu tun.

    Mein Hausarzt hat immer mit angepassten Therapien geholfen.

    Ich habe am kommenden Montag schon einen Termin bei ihm.


    U.a. geht es auch um andere durchblutungsfördernde Maßnahmen wie

    Sport, Magnesium, Omega3, Gingium, viel trinken etc.

    Eigentlich Dinge, die bei mir im Programm sind (teilweise).


    Eine Langzeitblutdruckmessung wird am Amfang stehen. Bin auf die Nachtwerte

    sehr gespannt. Die blutdrucksenkende Tablette nehme ich morgens zum Frühstück.

    Das Buch von Strempel habe ich.


    LG und alles Gute

    Hubert K.

    Hallo Line!


    Ich verwende Taflotan sine seit ca. 10 Jahren. Verfärbungen sind in ganz geringem Umfang da.


    In der Gebrauchsinfo heißt es lapidar: Wischen Sie überschüssige Flüssigkeit von der Haut

    um das Auge ab.


    Das mache ich jedesmal gründlich.


    Gruß

    Hubert K.

    Hallo - hier ein Nachtrag zur Kanaloplastik-OP vom August 2018.


    Ich war am 5. 8. 2019 im JoHo Dtmd. zur OP-Nachkontrolle.

    Ergebnis: Am rechten Auge zeigt sich ein regelrechter postoperativer Verlauf. AID: 12 !

    Der AID an diesem Auge lag in den letzten Wochen bei 14 - 15.

    Ich tropfe nunmehr seit mehreren Wochen nur noch abends 1 x Taflotan sine.


    Bis zur OP habe ich ein Jahrzehnt lang täglich 5 x getropft: Cosopt s, Taflotan sine und Pilomann.


    Allerdings hat sich das seit mehreren Jahren doch recht stabile Gesichtsfeld zum

    ersten Mal verschlechtert. Ursache möglicherweise ein zu niedriger Blutdruck in der Nacht.

    Der obere Wert teilweise unter 100, der untere teilweise unter 40. Die Minderdurchblutung

    kann zur Zerstörung des Sehnerven führen.


    Der Blutdruck wird in Kürze also, wie von Prof. Kohlhaas angesprochen, ein Thema sein.

    Ggf. kann/muss eine blutdrucksenkendeTablette (40 mg) abgesetzt werden,

    was zu einer nächtlichen Erhöhung führen könnte.


    Gleichzeitig wurden die letzten am linken Auge noch angewandten Cosopt s-Tropfen abgesetzt.

    Da das Auge nulla lux ist (CDR 1,o) kann ein evtl. zu hoher AID ja nichts mehr zerstören.

    Sollten sich aber evtl. Beschwerden einstellen, kann Cosopt s wieder eingesetzt werden.


    Insgesamt eine positive Entwicklung was das tropfen angeht - ich habe eher mit Gegensätzlichem gerechnet!


    Aber hinter Allem steht und bleibt die massive Seheinschränkung: links blind - rechts ausser dem Glaukom

    gravierender weißer Schleier im Augapfel, der alltägliche Behinderungen mit sich bringt.


    Trotzdem will ich weiter positiv nach vorne schauen.


    Gruß

    Hubert K.

    Liebe Sabine!


    Auch ich werde Dir gerne EDOs schicken. Fläschchen habe ich keine, da ich nur EDOs benutze.

    Mein Verbrauch an EDOs geht allerdings akut stark zurück, da 3 x täglich Cosopt s für mein li. Auge

    abgesetzt wurde und ich derzeit nur noch 1 tgl. Taflotan sine am re. Auge einsetze.


    Im vergangenen Jahrzehnt habe täglich beide Augen je 5 x getropft (Cosopt, Taflotan und Pilomann)
    dazu noch TEM und Salben. Jetzt nur noch 1 x tgl. Taflotan. Ich habe eher mit Gegensätzlichem

    gerechnet.

    Lass mich zu gegebener Zeit wissen, wohin ich die EDOs schicken kann.


    LG

    Hubert K.

    Hallo BamBam - danke für die Info.


    Bei mir ist es ähnlich gelaufen. Vier Monate lang nach der Kanaloplastik-OP keine Tropfen.

    AID lag zwischen 10 und 16. Dann plötzlich 22.

    Auf Empfehlung meiner AÄ abends 1 x Taflotan sine tropfen.


    Anfang Februar im JoHo Dortmund. Zwei untersuchende Ärzte empfahlen Laser-OP.

    Da ich keine OP wollte, sollte ich sofort wieder das volle Tropfprogramm wie vor der OP machen. D.h. 3 x Cosopt S, 1 x Taflotan sine, 1 x Pilomann.


    Auf meine Bitte hin kam Prof. Kohlhaas. Er setzte das angeordnete Tropfprogramm ab.

    Weiterhin nur 1 x Taflotan sine. Grund: mein seit einigen Jahren erfreulicherweise sehr

    stabiles Gesichtsfeld. Selbstverständlich wird der AID weiterhin eng kontrolliert.

    Der Prof. hat, falls erforderlich, Ganfort-Tropfen zusätzlich empfohlen.


    Wenn der gewünschte Erfolg auch nicht voll und ganz eingetreten ist, so macht es schon

    einen Unterschied, ob ich 5 x am Tag oder 1 x am Tag tropfe.


    Ich versuche alles weiterhin positiv zu sehen.


    Ich wünsche Dir alles Gute.


    Frdl. Gruß

    Hubert K.

    Mich würde der weitere Verlauf wirklich interessieren. Daher die Bitte, dass Du weiterhin berichtest.

    Hallo!


    Im Nachgang zur Schilderung der Entwicklung nach meiner Kanaloplastik-OP

    vom Aug. 2018 nun folgendes:


    Der AID nach der OP lag in den ersten vier Monaten zwischen 10 und 16. Alles ok.

    Keine drucksenkenden Tropfen mehr.


    Dann plötzlich 22. Einmal täglich Taflotan sine. Druck weiterhin um die 20.

    Druck am 29.1.19 wieder 22. Dann Überweisung in die Klinik am 4.2.19.

    Zwei Ärzte haben mir a) eine Laserung oder b) zusätzlich zu Taflotan wieder

    2 x täglich Cosopt s (wie vor der OP) empfohlen. Da ich eine OP ablehnte,

    also wieder tropfen.


    Auf meinen Wunsch hin hatte ich Gelegenheit mit dem Professor zu sprechen.

    Überraschung: der lehnte zusätzliche Tropfen ab, also weiterhin nur Taflotan.

    Weitere AID-Kontrolle selbstverständlich. Ggf. können Ganfort AT verordnet werden.

    Erfreulich war, dass das Gesichtsfeld in den vergangenen Jahren bis heute relativ

    stabil und gut ist.


    Sollte die Lage nun stabil bleiben, ist 1 x tropfen am Tag besser als 5 x tropfen

    wie vor der OP.


    Frdl. Gruß

    Hubert K.

    Hallo BamBam!


    Wie geht es Dir nach der OP? War sie erfolgreich?


    Alles Gute

    Hubert K.


    PS: Ich war kein Privatpatient im JoHo. Vor der OP hieß es sogar, dass diese OP nicht

    von der GKV bezahlt werde. Bei einer diesbezüglichen Rückfrage bei meiner KK wurde

    mir gesagt, daß ich vorher einen "Kostenanschlag" und eine ärztliche Bescheinigung

    einreichen solle. Dann werde individuell eine evtl. Kostenübernahme geprüft.

    Die OP sollte ca. 2.300 € kosten.

    Als ich darüber mit dem JoHo gesprochen habe, wurde mir gesagt, dass die OP vom

    JoHo mit der KK abgerechnet werde und ich nichts bezahlen müsse.