Beiträge von Fantoma

    Hallo Sabine,


    klar darf man fragen. Aber welchen Sinn macht das wenn man es selbst am besten weiss und die Meinung schon feststeht?


    Fantoma

    Hallo,


    wie Du sicher gelesen hast, ist es ein LOKAL wirkenden Medikament!


    Weisst Du, letztendlich seid ihr für euch selber verantwortlich, wenn Du meinst das ein Druckprofil nix bringt, wenn Du keine Tropfen haben willst sondern lieber mit Homöo rumprobieren willst macht das. Den Schaden habt ihr auch selber zu tragen, damit müsst ihr dann im Zweifel leben.


    Ich meine nur, das wir alle hier mehr oder weniger seit Jahren mit der Krankheit bestens vertraut sind und sicher wissen wovon wir reden. Viele hier haben etliche Untersuchungen hinter sich und können sicher besser beurteilen ob das sinnvoll ist oder nicht. Und die Ärzte raten nicht zu den Untersuchungen wenn man mit den Ergebnissen nichts anfangen kann.


    Es wird zunächst auch immer versucht, den Druck mittels Tropfen in den Griff zu bekommen bevor eine OP angesagt ist. Wenn es klappt kann man damit unter Umständen jahrelang sehr gut auskommen ohne Schäden zu erleiden. OP's haben übrigens auch Risiken.


    Aber wenn Du meinst das Du das selbst besser beurteilen kannst wieso fragst Du dann eigentlich?


    Gruss Fantoma

    Hallo Kathrin,


    was hat denn jetzt eine Hormontherapie mit dem Glaukom zu tun?? Es gibt nachweislich keine Beweise, das Homoö Mittel den Augendruck senken können. Übrigens ist Blutdruck nicht gleich Augeninnendruck! Es gibt einen Zusammenhang, ja, aber nur weil der Blutdruck runter geht heisst das nicht das der Augendruck dann auch runter geht!


    Wie Sabine schon schrieb, NEBEN der Schulmedizin kann durchaus mit Homöo Mitteln gearbeitet werden, aber auschliesslich nicht.


    Was haltet ihr denn von einer Zweitmeinung/Glaukomsprechstunden etc.?



    LG Fantoma

    Zitat

    Original von Andrea.A


    Ich verstehe deine Haltung....und Homöopathie als Schrott zu bezeichnen halte ich ebenfalls für falsch, auch wenn ich dieser Forum von Therapie skeptisch gegenüberstehe.


    Hallo,


    niemand hat gesagt das Homöopathie an sich Schrott ist, aber das als drucksenkendes Mittel mit Augentropfen gleichzusetzen IST Schrott! Weil es nicht geht!


    Ich kann Dir, Kathrin, nur empfehlen, Dir eine Zweitmeinung anzuhören, in eine Glaukomsprechstunden zu gehen, ggf. auch den Augenarzt zu wechseln. Klammert euch nicht an diese Mittel, sie werden euch nicht helfen (als alleinige Therapie) und Dein Mann wird zusätzliche Schädigungen erleiden können, die irreparabel sind. Überlegt es euch gut. Und lasst auf jeden Fall das 24-Stunden-Profil erstellen! In Dresden gibt es eine sehr gute Augenklinik, das wäre ja nicht weit von euch!


    Wenn die Arbeit ihn so belastet denkt über einen Wechsel nach, vileleicht kann er auch mit dem Arbeitgeber eine entsprechenden Regelung treffen.


    LG Fantoma

    Hallo Kathrin,


    also ehrlich gesagt fehlen mir da echt die Worte! Wie kann ein verantwortungsvoller Arzt euch zu sowas raten??? Mal ein paar Wochen auszuprobieren und zu gucken ob es klappt? Versteh ich ehrlich überhaupt nicht. Und das wo Dein Mann bereits Schäden hat, was meinst Du denn woher die kommen? Sicher muss es sich nicht innerhalb von ein paar Wochen so verschlimmern, aber es kann. Niemand kann wissen in welchem Zeitraum sich was wie weit verschlimmert. Aber wollt ihr das riskieren? Ihr wisst ja noch nichtmal wie hoch seine Druckspitzen sind und vor allem wann die sind!


    Ich nehme auch was homöopathisches ein... wenn ich GRIPPE habe! Nicht um mein Augenlicht zu retten. Diese Vergleiche hinken wirklich sehr stark, bei Krebs würdest Du doch auch nicht nur ein paar Globuli einwerfen und auf eine Heilung warten, oder doch??


    Sicher soll der Druck reguliert werden, also bitte: Welches Mittel hast Du denn was das schafft?? Das würde mich dann sehr interessieren, ich glaube es nicht, wie gesagt es ist noch kein Beweis dafür erbracht worden und ich kenne keinen AA der dazu raten würde!


    LG Fantoma

    Hallo Kathrin,


    das Tagesdruckprofil sollte er schon machen lassen, bzw. es ist ein 24-Stunden-Druckprofil. Es ist auch nicht gesagt, das der Druck morgens am höchsten ist. Je nach Patient ist das sehr unterschiedlich, es kann auch mitten in der Nacht sein.


    Und von krankmachender Arbeit zu sprechen halte ich für ein wenig übetrieben. Oder kennst Du eine Arbeit wo man niemals Stress hat? Man kann mit Stress ausserdem auf unterschiedliche Weise umgehen, da würde ich dan eher dran arbeiten.


    Zu Deinem letzten beitrag an Lars-Michael: Ja, das ist Schrott! In Bezug auf Glaukom von irgendwelchen druckregulierenden homöopathischen Mitteln zu sprechen ist Schwachsinn. Wie kannst Du behaupten das es so wäre? Hast Du ne Studie dazu? Nein, denn die gibt es nicht! Meinst Du nicht, das das jeder Glaukomie einwerfen würde wenns so einfach wäre?


    Macht nicht den Fehler die Krankheit zu unterschätzen, denn dann hat Dein Mann bald nicht mehr 25-30% sondern ruckzuck 40-50%. Befolgt den Rat des Arztes, er soll die Tropfen SOFORT!!! nehmen, regelmässig zur Kontrolle gehen und sehen das der Druck sofort runter geht. Macht doch mal einen Termin in einer Glaukomsprechstunde.


    LG Fantoma

    Hallo Kathrin,


    also wenn eine OP nötig ist wird sie natürlich von der Kasse gezahlt. Nur besondere Wunschleistungen muss man selber zahlen, aber das ist ja bei jeder Behandlung so.


    Von Homöopathie halte ich in Sachen Glaukom gar nichts! Es gibt keine wissenschaftlichen Studien, die einen Erfolg belegen könnten. Ausserdem ist es sehr gefährlich, auf eigene Faust mal irgendwelche Mittelchen auszutesten. Das geht in Zweifel auf Kosten Deines Mannes wenn die Schädigungen zunehmen. Und das ist irrebarabel. Sicher kann man zusätzlich was einnehmen, aber als alleinige Therapie ist das nichts.


    Neben Betablockern gibt es noch Cholinergika, Alpha-Sympathomimetika, Carboanhydrasehemmer und Prostaglandine.


    Beta-Blocker, Alpha-Sympathomimetika und Carboanhydrasehemmer vermindern die Produktion des Kammerwassers.
    Die Prostaglandine erhöhen die Durchlässigkeit des Ziliarkörpers (der produziert das Kammerwasser) und der Abfluss des Kammerwassers wird gesteigert.
    Cholinergika bewirken Kontraktionen des Ziliarkörpers, dadurch öffnet sich das Trabekelwerk und das Wasser kann besser abfliessen. Ausserdem wirken sie pupillenverengend. Wird meistens nur bei einem Glaukomanfall oder kurz vor OP eingesetzt.


    Der Blutdruck sollte schon mal kontrolliert werden, es gibt sog., Hochdruckmenschen, meist eher aggressive Typen, die zum Beispiel hohen Blutdruck haben und sehr sehr hohe Augendruckwerte bekommen können (also jenseits der 50 mmhg).


    Wo ist Dein Mann denn in Behandlung und was wurde schon alles untersucht?


    LG Fantoma

    Hallo Annette,


    ich muss Dir leider aufs neue widersprechen ;)


    Es ist nicht ok, das die Arzthelferin die Aufgaben übernimmt, die NUR der Arzt zu machen hat. Sie kann weder Deinen Sehnerv beurteilen, noch die Druckwerte richtig einschätzen wie man sieht. Wenn Dir das egal ist, ok. Sind Deine Augen.


    Es ist schon richtig, das manche Medikamente Nebenwirkungen haben, da muss man als Patient eben abwägen, ob man damit leben kann, wenn dafür der Augendruck reguliert werden kann. Offenbar kannst Du zum einen nicht mit den Nebenwirkungen leben und zum anderen scheint ja auch keine ausreichenden Drucksenkung zu erfolgen.


    Ein Augendruck von 22 ist überhaupt nicht ok. Es ist richtig, das die Werte die für das Auge noch veträglich sind bzw. wo noch keine Schädigungen auftreten unterschiedlich sind. Manche bekommen schon Schädigungen bei 20, andere können 30 noch gut ab. Aber: Willst Du erst herausfinden, was Deine Augen abkönnen? Wenn Du es weisst wird es nämlich zun spät sein. Es kann doch nur angestrebt werden, den Druck zu gut es nur geht zu regulieren! Jeder Patient reagiert anders, zum Beispiel können Patienten, die eine juveniles/kongenitales Glaukom haben meistens hohen Druck viel besser und mit weniger/keinen Schäden vertragen, eben weil die Augen niemals einen "normalen" Druck hatten und die höheren Werte gewöhnt sind.


    Diese Aussagen stammen ausserdem schon wieder von dieser Arzthelferin, also ich muss echt an mich halten. Werden bei dem AA alle Patienten so abgespeist? Hat der keine Lust oder was?



    In Freiburg gibts doch eine gute Augenuniklinik, die haben bestimmt eine Glaukomsprechstunde.


    LG Fantoma

    Hallo Annette,


    also ich habe noch nie gehört, das den Druck die Arzthelferin misst, und ich finde das absolut nicht ok. Und das man als Patient den Arzt noch nicht mal zu Gesicht bekommt (und er wird Dich trotzdem abrechnen) ist eine Frechheit. Ich wrde darauf bestehen, das der Arzt den Druck misst. Und es hört sich so an, als solltest Du Dich freuen über die Bemühungen Deines AA weil die anderen es noch schlechter machen und sich noch weniger um den Patienten bemühen??? Was ist das denn?? Da würde ich nicht mehr hingehen, lieber würde ich weitere Strecken in Kauf nehmen und dafür einen vernünftigen Arzt aufsuchen, der mich ernst nimmt, sich Zeit nimmt und den man auch mal was fragen kann.
    Autogenes Training kannst Du machen, ob es was bringt wirst Du ja dann sehen, schaden kann es ja nicht.


    Ist das nicht immer so: ERST erhöhter Augendruck und DANN Sehnervschädigungen ? Genau die will man doch vermeiden ?


    Als Okuläre Hypertension bezeichnet man eine Erhöhung des Augeninnendrucks über Jahre, welche ohne Sehnervschädigung oder Beeinträchtigung des Gesichtsfeldes auftritt. Je höher der Druck ist desto wahrscheinlicher ist es das sich daraus ein Glaukom entwickelt. MUSS aber nicht. Und bei Normaldruckglaukomen liegt keine hoher Druck vor und es kommt trotzdem zu Schädigungen. Also kann man das so pauschal nicht sagen.


    Du könntest ja auch mal einen Termin in einer Glaukomsprechstunden machen, dann hättest Du zusätzlich auch nochmal eine zweite Meinung. Gibts an fast jeder Augenklinik.


    LG Fantoma

    Hallo Isa,


    also wenn Du Dich bei Deinem Arzt gut aufgehoben fühlst ist das doch prima, viele haben nicht das Glück und müssen lange suchen. Gegen eine Zweitmeinung ist aber nichts zu sagen, also hole sie Dir ruhig ein.


    Nach der OP solltest Du Dich an die Anweisungen der Ärzte halten, aber allzu lange dauert es nicht. Kontaklinsen wirst Du erstmal nicht tragen können, aber das hält man sicher ein paar Wochen aus. Wenns gut läuft darfst Du sie nach 3-4 Wochen wieder tragen. Ambulant und auch stationär dauert ja nicht lange, Du darfst sofort oder halt nach 2 Tagen wieder heim. Mit Krank sein meinst Du wann Du wieder arbeiten kannst, oder? Kommt dann auch drauf an was Du arbeitest.
    Sehkraftverlust kann kommen, muss aber nicht. Und je nach dem ist das Risiko einen Sehkraftverlust hinnehmen zu müssen das Kleinere Übel als Schädigungen zu erleiden. Und Risiken gibt es bei jeder OP.


    Ach ja, klar kannst Du schreiben bei welchem Arzt Du bist!


    Lg Fantoma

    Hallo Moses,


    also Deine Druckwerte wären ja für ein Normaldruckglaukom wirklich schon sehr gut. Wurde denn auch mal nach anderen Ursachen geforscht? Denn die Schädigungen kamen ja in der letzten zeit, oder? Damit hätte dann vielleicht das Glaukom gar nichts zu tun. Denn es gibt ja viele verschiedene Krankheiten, die Schädigungen hervorrufen können, vielleicht könntest Du Dich mal neurologisch durchchecken lassen? Es könnten ja auch verschiedenen Viruserkrankungen sein, entzündliche Prozesse, Probleme mit Hirn- und oder Blutdruck oder eben neurologische Probleme eine Rolle spielen, eine Untersuchung mit Rücksicht auf Deine Augenprobleme wäre da vielleicht angebracht.


    LG Fantoma

    Hallo Moses,


    da hast Du ja eine recht lange Krankengeschichte hinter Dir (und noch vor Dir). Zunächst einmal muss ich sagen, das es vor 30 Jahren natürlich eine ganz andere Situation war, da waren Tropfen eben das zumeist einzige Mittel. Die Chirurgie an den Augen steckte damals ja mehr oder weniger noch in den Kinderschuhen und vieles wusste man noch nicht.


    Selbstverständlich gibt es neben den Tropfen heute noch weitere Möglichkeiten, sei es Laserbehandlung, Operation zur Schaffung eines Abflusses oder Implantate. Auch die Medikamente haben sich verändert, es gibt viele neue (seit damals).


    Wieso soll memantin das einzige MIttel sein was Dir hilft? Was hast Du denn alles schon getropft? Wieso kommt bei Dir keine OP in Frage?


    Du könntest doch mal in eine andere Klinik gehen, es gibt mehrere Spezialisten, woher kommst Du denn?


    Leider ist das Glaukom sehr tückisch, daher merkt man die Schäden erst wenn sie schon massiv vorhanden sind und das ist es zu spät, man kann nur versuchen die Schädigungen aufzuhalten/zu vermeiden.


    Wäre schön wenn Du noch etwas zu Dir schreibst!


    LG Fantoma

    Hallo Annette,


    also grundsätzlich kann Aufregung und Anspannung schon dazu beitragen, es gibt ja auch sogenannte Hochdruckmenschen, da geht bei Aufregung/Ärger/Anspannung etc Blutdruck/Augendruck etc hoch.


    Das aber NUR deshalb der Druck hoch ist und mit ein bisschen entspannen alles paletti ist kannst Du vergessen.


    Dann wundert es mich schon sehr, das die Arzthelferin die Messung vornimmt, das kann einfach nicht sein. MIt Luftdruck schon gar nicht, im Vorfeld bevor Du (wie es normalerweise üblich ist) zum Arzt rein gehst ist das ok. Es sollte dann aber immer die Messung mittels Applanationstonometer vorgenommen werden (da werden die Augen auch betäubt, ja). Die Pachymetrie (Messung der Hornhautdicke) ist selbstverständlich wichtig! Gerade wenn es um den Grenzbereich geht. Da würde ich ebenfalls nachhaken! Das Du den Arzt überhaupt nicht zu Gesicht bekommst finde ich eine Unverschämtheit! An Deiner Stelle würde ich über einen Arztwechsel nachdenken!


    Ein Druck von 20 ist zwar nicht utopisch hoch, aber eben zu hoch. Auch wenn die Grenze zwischen 18-21 mmhg liegt, da wäre ich vorsichtig. Je niedriger desto besser. Das mit dem unnötig Tropfen hab ich jetz schon so oft gehört/gelesen und ich bin echt verwundert. 20 ist zu viel, und das ist ja schon MIT Tropfen! Willst Du erst ausprobieren wieviel Dein Sehnerv vertägt um hinterher festzustellen, Du hättest ja doch besser getropft? Das leuchtet mir echt nicht ein. Ich würde lieber unnötiges Tropfen in Kauf nehmen als eine Schädigung, die irreparabel ist. Und umsonst werden Dir auch keine Tropfen verordnet.


    Das ist nicht böse gemeint, aber es gibt viele Glaukomies, die bereits grosse Schädigungen haben, die wären froh mit ein paar Tropfen auszukommen um keine Schädigungen zu erleiden.


    LG Fantoma

    Hallo und herzlich willkommen,


    ich halte es auch für keine gute Idee, das selber zu machen. Man kan die Geräte zwar kaufen, aber sie sind teuer. Auch muss man die Handhabnung erst mal drauf haben. Und dann: Wie willst Du selber berurteilen, ob Dein Sehnerv gut aussieht, ob sich im Auge was verändert? Ich würde es definitiv sein lassen und regelmässig zu Augenarzt gehen. Was ist so schlimm daran? Dein Augenlicht solte Dir das doch wohl Wert sein, oder?


    Vielleicht erzählst Du noch ein bisschen mehr über Dich, wie lange hast Du es schon, welche Form, sind bereits Schädigungen vorhanden?


    LG Fantoma

    Hallo Andreas,


    schön das Du uns gefunden hast! Erzähl doch noch ein bisschen mehr über Dich! Hast Du bereits Schädigungen, welches Glaukom hast Du und wo wirst Du behandelt und welche Untersuchungen wurden schon gemacht?


    LG Fantoma

    Hm,


    also da wäre doch eine Uniklinik vielleicht nicht schlecht, in Köln z.b. liegt die Augenklinik ja direkt neben allen anderen Kliniken. Ich denke mir, das das vielleicht besser funktioniert, weil da auch mal ein Ärzteaustausch stattfinden kann, auf direktem Wege.



    LG Fantoma

    Hallo Pablito,


    ich finde auch bis zum 20. 08. ist doch viel zu lange, es muss SOFORT sein! In welchen Kliniken warst Du denn schon? Ich kann verstehen, dass Dir das jetzt alles zu viel wird, aber da musst Du leider durch, Dir soll doch geholfen werden. Wann fliegst Du denn?


    LG Fantoma

    Hallo Annette,


    herzlich willkommen! Zunächst muss ich sagen, das es gut ist, das Du die Augendruckmessung hast machen können und es zum Glück entdeckt wurde! Du hast damit grosse Chancen Schädigungen zu vermeiden bzw. solange wie möglich aufzuhalten! Leider wird das Glaukom meistens erst entdeckt, wenn schon Schädigungen vorhanden sind. Und die Patienten nehmen Schädigungen erst sehr spät wahr, wenn schon sehr viel kaputt ist, das ist das tückische!


    Weisst Du welches Glaukom Du hast, wie Dein Zieldruck ist, und wie oft gehst Du zur Kontrolle?


    Wenn Du Fragen hast schiess los, dazu sind wir da!


    LG Fantoma


    P.S.: Hab Dir ne Private Nachricht geschickt!

    Hallo Pablito,


    na da scheint ja endlich mal Licht ins Dunkel zu kommen! Denn das Borreliose und Augenbeschwerden zusammenhängen wissen wir ja! Wie gehts denn jetzt weiter? Weiss Dein AA schon Bescheid?


    LG Fantoma

    Hallo Pablito,


    also mit dem Bericht des AA kann man ja schonmal etwas anfangen.


    Eine Optikusneuropathie ist wohl eher selten und zumeist kommt es dabei zu einem Verschluss einer Augenaterie, zum Beispiel die zum Sehnerv führt. Was das heisst muss ich wohl nicht erklären. Man spricht hier auch von einem Augeninfarkt. Sind denn die Arterien mal geprüft worden, ob da was zu ist? Therapie wäre hier durchblutungsfördernde Medikamente, Kortikosteroide und Senkung des Augeninnendrucks.


    Für eine Optikusatrophie (Sehnervschwund) gibt es viele Ursachen, es könnte durch ein Glaukjom bedingt sein (aber Deine Druckwerte sind ja schon recht niedrig) oder durch andere Augenkrankheiten verursacht worden sein. Die Behandlung ist wohl nicht ganz leicht bzw. verbessert sich das meist nicht. Es gibt auch verschiedene Optikusatrophien, zum Beispiel vererbte, durch eine neurologische Krankheit ausgelöst, Entzündungen, Vergiftungen, Glaukom etc etc.
    Wurde denn da mal was abgeklärt?


    Man das hört sich wirklich nicht gut an, ich würde da wirklich alles checken lassen was nur geht, gerade auch neurologisch. Und auch nochmal bei einem Prof vorstellig werden, da gibt es ja auch einige sehr gute.


    Berichte doch mal ob sich zwischenzeitlich was tut.


    LG Fantoma

    Hallo Karin,


    schön das Du hierhin gefunden hast! Das Forum ist ideal, um sich auszutauschen und zu informieren, und wichtig ist es in jedem Falle die Krankheit nicht zu ignorieren. Vielleicht magst Du noch ein wenig mehr über Deinen Freund erzählen, wie geht es ihm mit der Diagnose?


    Lg Fantoma

    Hallo Pablito,


    das ist wirklich ein sehr rasches Fortschreiten der Schädigungen, keine Frage. In einem anderen Thread hatten wir ja hier auch jemanden mit Borreliose, da waren auch massive Probleme und die Ärzte wollten den Zusammenhang mit Augen-Borreliose nicht so ganz aufgreifen. Aber das hat sich jetzt geklärt, also ist zumindest eine Abklärung bezüglich anderen Krankheiten gar nicht so verkehrt. Aber es wurden doch auch schon jede Menge Neurologische Untersuchungen gemacht ohne Befund, so viel bleibt doch da nicht mehr?!
    Es könnte doch auch durchaus sein, das 12-13 für Dein Auge noch zu hoch ist? Ich meine, es reagiert ja nunmal jeder anders, vielleicht machen bei Dir ja 3-4 mmhg soviel aus? Vielleicht wollte der Professor deshalb ans Auge rangehen. Wenn der Druck nochmals gesenkt wird, dann sieht man ja zumindest ob es daran liegt oder nicht. So wie Du schreibst, wie der Verlauf ist, würde ich es riskieren bevor ich blind werde.


    Es können ja sicher einige Krankheiten vorliegen, bei denen die Augen stark betroffen sein können, aber da kann ich Dir leider keinen Rat geben.


    Ich würde wie gesagt die Laser-OP evtl. doch machen lassen um zu sehen ob es doch was bringt und alle Untersuchungen die was bringen könnten machen lassen. Vielleicht würde ich auch trotzdem nochmal in eine andere Klinik gehen, ich meine was hast Du zu verlieren? Klar es kostet vielleicht nerven, aber es ist ja doch sehr akut!


    LG Fantoma

    Hallo Carola,


    na ja in so einem Forum darf man sich auch ruhig mal auskotzen und bisschen jammern :]


    So generell kann man nicht sagen, bei jeder OP geht soviel flöten, das ist eben ganz individuell, wie weit war das Auge vorher schon belastet, war es reizfrei bei OP sodaß Komplikationen danach weitestgehend auszuschliessen sind (wobei das ja nie ganz geht), wie reguliert sich der Druck danach, wie war der Erfolg der OP usw. Wenn der Druck post-op auch erstmal sehr niedrig ist sieht man erst recht schlechter, weil die Netzhaut und die Aderhaut nicht ganz gespannt ist, die Hornhaut kann angegriffen sein. Es braucht halt seine Zeit, bis das Auge wieder ganz ok ist und man wirklich beurteilen kann, wie ist der Zustand jetzt nach der OP.


    Das die Werte die gleichen sidn woe vor der OP war ja wohl nicht angestrebt, daher sehe ich da auch keinen grossen Erfolg, außer das der Druck evtl. nicht hoch gegangen ist. Aber ein optimales Ergebnis sieht eher anders aus.


    Wieso solltest Du denn keinen Ü-Schein bekommen? Da würde ich nochmal genau nachhaken, ist doch Dein gutes Recht in die Klinik zu gehen. Sonst würde ich den AA eben doch wechseln.


    LG Fantoma