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Beiträge von Calaban

  • Glaukom und NHA und Blutdrucktherapie?

    • Calaban
    • 25. Januar 2026 um 19:53

    Hallo malve,

    Zitat von malve

    Nein, das Fitbit meine ich nicht. Mir ist noch eingefallen, daß man bei jedem Manschettengerät (bei meinem auch) einstellen kann, in welchen Abständen das mißt.

    Also auch keine von den "Gesundheitsbändern". Ich hab gesucht, aber bisher nix gefunden.

    Zitat von malve

    Vielleicht verträgst Du ja die Oberarmmessung, wenn in größeren Abständen gemessen wird, nachts mißt man ja ohnehin nur stündlich, das könnte man auch noch verlängern, dann vielleicht mehrere Messungen, damit man verschiedene Zeiten erfaßt.

    Auf der Schmerzskala ist das ungefähr eine 8/9 von 10 ( dieser Skala nach https://www.lebenshilfe.de/fileadmin/user…chmerzskala.pdf ). 8 ist so das typische Non-Profi-Gerät, 9 war das Ding das sie im KH benutzten. Ich hatte hinterher einen Arm, der vom Bizeps bis in die Armbeuge rundherum tiefblau war, und das für mehrere Wochen.

    Da sind die Abstände, in denen gemessen wird ziemlich egal, wobei alle drei Minuten eine Erfahrung war, die ich nicht nochmal machen will. Und davon unabhängig, mir schießt bei den Schmerzen ja auch der BD senkrecht in die Höhe, ab der zweiten dann schon aus reiner Erwartungshaltung. Als sie mich am Ende ohne weitere Messungen aufs Zimmer brachten, maß die Stationsschwester dann mit dem dortigen Gerät (für Leute mit meinem Problem ausreichend lange und breite Manschette) nach und kam auf 140/80 statt 235/155.

  • Glaukom und NHA und Blutdrucktherapie?

    • Calaban
    • 25. Januar 2026 um 17:56

    Hallo malve,

    Zitat von malve

    Es gibt auch Handgelenkgeräte, mit denen man nachts messen kann. Hier im Forum wurde schon so eins genannt. Mir fällt der User Name gerade nicht ein. Vielleicht mal googeln???

    Echt? Das schau ich gleich nach, hab noch nie von sowas gehört. Oder meinst du die Armbänder, wie Fitbit?

    Ich messe selbst nur mit kalibriertem Handgelenkgerät wegen der Schmerzen, aber im KH haben die sowas nicht, und die meisten Arztpraxen ja auch nicht.

  • Glaukom und NHA und Blutdrucktherapie?

    • Calaban
    • 25. Januar 2026 um 15:20

    Hallo malve!

    Zitat von malve

    Zu den Calciumantagonisten schau mal im Forum mit der Suchfunktion zu Flammersyndrom. Da findest Du einiges.

    Danke, schau ich mir mal genauer an!

    Zitat von malve

    Ich habe das PM 50 Manschettengerät. Hier im Forum wurden auch schon andere genannt musst mal suchen

    Manschettensysteme sind ja mein Problem. Ich habe kurze Oberarme mit einigem Umfang dank Lipödemen. Das ist selbst mit halbwegs passender Manschette extrem schmerzhaft und nach 2-3 Messungen nicht mehr auszuhalten. Ich bin denen im Aufwachraum deshalb praktisch von der Liege gesprungen. Leider gibts hier in der Gegend kaum Praxen, die manschettenlose 24-Stunden-Messungen anbieten.

  • Glaukom und NHA und Blutdrucktherapie?

    • Calaban
    • 25. Januar 2026 um 09:06

    Hallo malve,

    Zitat von malve

    Bei den Calciumantagonisten gibt es die Studie, die Du oben zitiert hast, andererseits sind die auch bekannt als nützlich bei NDG, da sie die Durchblutung verbessern.

    Hast du dafür eine Quelle? Und ich habe ja bereits reichlich Gesichtsfeldausfälle, die durchaus aktiv am arbeiten sind. Ich bin da eher geneigt vorsichtig zu sein, und auf eine vorherige Erhöhung des Herzschlags zu setzen.

    Zitat von malve

    Mit Langzeitblutdruckmessungen ist es manchmal mühsam, ich habe mir wie einige andere auch ein eigenes Langzeitblutdruckmessung angeschafft.

    Was für ein Gerät hast du da? Ist das manschettenlos?

    Zitat von malve

    Was Deine Beobachtung zur Messung in der Praxis betrifft, habe ich beim letzen Mal die gleiche Erfahrung gemacht wie Du:

    Der Druck wurde mit Lufttonometer gemessen und in meinen Glaukompass eingetragen aber die Ärztin hat mir dann einen um 1 mm höheren Druck angesagt . Ich bin der Sache aber nicht weiter nachgegangen. Vielleicht hat die Assistentin den Druck abgelesen und der Computer hat das noch korrigiert, es ist ein Gerät, was auch die Hornhautdicke mißt.

    Nee, das lief andersherum. Mir wurde an zwei unterschiedlichen Terminen vom selben Arzt ein jeweils 5 Punkte niedrigerer Wert genannt. Nicht höher! Und die anderen Ärzte nannten stets den Wert, den die Arzthelferinnen tatsächlich gemessen hatten.

  • Glaukom und NHA und Blutdrucktherapie?

    • Calaban
    • 25. Januar 2026 um 08:56

    Hallo Sabine,

    Zitat von Sabine

    Bitte nutze die Zitatfunktion. Es wird sonst echt unübersichtlich.

    Irgendwie bin ich mit der noch am kämpfen... :D

    Zitat von Sabine

    Hast Du dem AA nicht gesagt, dass die Arzthelferin einen anderen Druck gemessen und gesagt hat?

    Nee. Ich meine, der guckt in die Akte, kann da direkt sehen, was sein Personal gemessen hat, und teilt mir andere Werte mit. Das ist ja kein Versehen. Ich denke nicht, dass die direkte Konfrontation da hilfreich wäre.

    Zitat von Sabine

    Hashimoto kann eine Bradykardie machen, ja. Aber es gibt halt auch noch andere Gründe für eine Bradykardie, die kardial bedingt sind. Und da sollte halt dann doch ein Kardiologe schauen.

    Der Kardiologe, der mich damals (ist jetzt fast 10 Jahre her) untersuchte, interessierte sich nicht weiter für die Ursachen, sondern stellte die Schrittmacherpflicht fest. Das wars dann auch.

    Zitat von Sabine

    Lass Dir vom Hausarzt einen Dringlichkeitscode geben, rufe mit dem die 116117 an und lass Dir einen Facharzttermin beim Kardiologen geben. Muss, gesetzlich vorgegeben, innerhalb 4 Wochen innerhalb von 50km vom Wohnort möglich sein.

    Sie fanden aktuell keinen auf diese Tour. Ich auch nicht. Und der vor drei Jahren, den ich mit diesem Code aufsuchte, war derart besch... eiden, dass klar war, warum da Termine zu haben waren.

    Zitat von Sabine

    Naja, eine Senkung auf systolisch 100 wäre ja auch nun völlig falsch! Man muss ja nicht bis in dne Keller auf Teufel komm raus senke

    Das wollte meine Internistin gerade machen, mit den o.e. drei Medikamenten. Deshalb ja mein Post hier, weil mir das ein wenig zu heftig vorkam. Verständlich wenns nur ums Herz ginge, aber sehen will man ja auch noch ein bischen können.

  • Entspannungs-CD

    • Calaban
    • 22. Januar 2026 um 14:24

    Danke! Ich schau mal nach :oD

  • Entspannungs-CD

    • Calaban
    • 22. Januar 2026 um 11:56
    Zitat von Roclife

    Hallo, ich mache die 30 minütige Entspannung seit ca. 10 Jahren fast täglich.

    Die Augenübungen während der 30 Minuten tuen gut.

    Hallo! Wo bekommt man die CD? Ich wollte es schon mit TM probieren, denn ich muß dringend den Stress runterfahren. Aber diese CD interessiert mich auch.

  • Glaukom und NHA und Blutdrucktherapie?

    • Calaban
    • 21. Januar 2026 um 21:27

    Hallo Sabine!

    Danke schon mal für die ausführliche Antwort. :)

    Das ist erlaubt!
    Prima, ich war mir unsicher.

    Natürlich kann sich Dauerstress auf den ganzen Körper auswirken. Irgendwann verschafft sich ein Körper eben irgendwo ein Ventil. Das kann sehr unterschiedlich sein, je nach Typ eben, aber Dauerstress ist sicher suboptimal!
    Leider läßt sich der Stress aktuell nicht abstellen. Ich bin die einzige Verwandte.

    Naja- ich gehe davon aus, dass der AA Dich nicht anschwindelt. Wieso sollte er das tun? Wurden die unterschiedlichen Druckwerte vom AA und der Helferin denn z. B. mit unterschiedlichen Messverfahren gemessen? Z. B. die Helferin mit Druckluft und der AA dann selbst mit der Applanation (blaues Licht, vorher gelbe Tropfen)?
    Nee, da gehts nicht um zwei Messungen, sondern nur um eine (die der Arzthelferin), wobei der AA einen anderen Wert nannte, als jener den die Arzthelferin gemessen und in die Akte eingetragen hat. Das ist auch nicht nur einmal passiert, sondern war das zweite Mal bei diesem Arzt. Jedesmal zu meinem Nachteil (sprich der Wert war in Realität schlechter). Hat mich schon etwas schockiert.

    Wenn Du im KH auch Druckwerte über 20 hattest, steht ja auch die Frage im Raum, ob Du wirklich ein NDG hast!?
    Ich hatte seit Bekanntwerden des NDGs stets Werte von 18 und niedriger, meist 15/15. Das sind über 20 Jahre. Erst im Rahmen der NHA und den OPs mit Gas, Lasern, Kryo, dann noch eine NHA mit Makula ab und Silikonöl gingen die Werte auf 19-20 hoch auf dem betroffenen Auge. Und erst seit drei Wochen sind die über 20

    Ein Blutdruck von 250/130 ist eine ganz akute Gefahr für Dich! Da kann man ganz schnell z. B. einen Schlaganfall erleiden und da muss der Blutdruck schnell runter! Dazu hast Du wohl eine Herzinsuffizienz und eine Bradykardie. Beides ist natürlich dann mit einer Funktionseinschränkung am Herzen verbunden, somit auch eine suboptimale Versorgung für den Körper.
    Nun ja, das sind die Spitzen, und die wohl u.A. durch die OPs hervorgerufen und das BD-Messen, das irre schmerzhaft war. Im Mittel liegt er drunter. Witzig ist die Sache aber tatsächlich nicht. Die Ursache dürfte der Hashimoto sein, der die Bradykardie auslöste, und der Rest reiht sich dann wie eine Kette daran auf. Ich denke an einem Schrittmacher führt kein Weg vorbei, eventuell regelt sich der Rest dann von alleine wieder.

    Da sollte ein Kardiologe unbedingt mit ins Boot geholt werden!
    Da sprichst du ein großes Wort gelassen aus. Der früheste Kardiologentermin, den ich selbst trotz Eilüberweisung finden konnte, ist in 18 Monaten. Alles andere sind Selbstzahler und Privatpraxen. Zwischenzeitlich denke ich, daß ich schneller zum Kardiologen komme, wenn mich mein Hausarzt für einen Herzschrittmacher ans Krankenhaus überweist.

    Wichtig ist die schnelle Senkung auf ein relativ normales Niveau, damit die akute Gefahr weg ist. Ein Blutdruck dauerhaft von 160/100 ist halt einfach immer noch zu hoch!
    Ehrlich gesagt glaube ich nicht wirklich, daß zu schnell und zu weit gesenkt werden sollte. Ich lebe mit diesem BD ja schon einige Jahre, und es gibt ihn sicher nicht grundlos. Ich habe Bedenken, daß besonders die Augen und andere kleinteilige Organe (zB Ohren) nur durch den hohen Druck genügend versorgt sind. Einher mit der Bradykardie geht ja eine schlechte Sauerstoffversorgung (deutlich unter 93%, haben sollte man mehr als 96%). Aktuell sinds zB 90% und ein Herzschlag von 39 pro Minute.

    Ich wäre schon absolut zufrieden mit stabilen Werten um 150/90 oder 160/100 fürs Erste und bis der Schrittmacher drin ist.

    Hattest Du denn nach der Öl-OP Dich geschont oder hast Du weiter gepflegt und gehoben, gebückt? Wenn nicht, wären die anhaltenden Probleme mit der Netzhaut erklärbar.
    Schwer gehoben habe ich nach keiner der beiden OPs. Allerdings gab es auch zu keiner davon irgendeine Anweisung, sich nicht zu bücken oder in besonderer Weise zu liegen.

    Eine Bradykardie gehört absolut von einem Kardiologen betreut! Und mit dem müssen Behandlungsschritte besprochen werden!
    Siehe oben.

    Die Einstellung mit solchen Medikamenten ist viel zu wichtig, als dass man hier in einem Patientenforum Empfehlungen dazu aussprechen sollte!
    Na ja, mich interessiert zuvorderst, ob es Infos zu den diversen Medikamentenklassen gibt und wer da Erfahrungen gemacht hat. Es ist ja nicht geholfen, wenn mein BD wunderschön für die OP eingestellt ist, ich aber schon vorher erblinde, weil er nachts in den Keller rauscht. Ich bekomme ja nicht mal eine 24-Stunden-Messung organisiert. Immerhin schleiche ich grad ein Sartan ein, und hoffe es hilft was.

  • Glaukom und NHA und Blutdrucktherapie?

    • Calaban
    • 18. Januar 2026 um 16:25

    In meinem Vorstellungsthread steht die aktuelle Situation auch drin, für die die es ganz genau wissen wollen, aber da wenig Reaktionen kamen und diese Woche Arzttermine anstehen, mache ich das nochmal als Thementhread auf. Ich hoffe, das ist erlaubt?

    Mir geht es eigentlich um folgende Fragen:

    1. Ich möchte nichts verschlimmern, was aktuell im Argen lag/liegt. Ich habe schweres Öl im Auge und nur so scheint die NH momentan gezähmt werden zu können. Sie poppte jetzt bereits zweimal ab, da PVP/Gliosen gewachsen waren, die sie ablösten. Nun kommt das Öl raus, und ich will einfach nix riskieren was zur neuerlichen Ablösung führen würde (die erste passierte bei Gasfüllung). So als Laie vermute ich einfach mal, daß es keine Entzündungen oder Ödeme oder gar Ausdünnen der NH geben sollten, die wieder ablösend wirken könnten. Welche Bluthochdruckmedis sind da bekanntermaßen sicher? Welche unsicher? Welche problematisch?

    2. Und da beide Augen von NDG betroffen sind, der Druck durch das Öl eh etwas erhöht war/ist, will ich das Glaukom auch nicht verschlimmern durch eine falsche BD-Einstellung oder falsche Mittel. Zudem ist meine Hausärztin auf einem Brachialkurs, ich sehe da Drücke von diastolisch deutlich unter 60 auf mich zukommen. Denn...

    3. ... auch noch im Raum steht meine heftige Bradykardie. Ich denke, dass sie die Ursache des Bluthochdrucks ist, quasi als Ausgleich für die unzureichende Herzleistung. Meine OX-Raten liegen permanent bei 93%> und eigentlich sollte das deutlich über 96% sein, um normal zu sein. Ich frage mich da zwangsläufig ob das fürs Glaukom und den Sehnerv so toll ist, wenn die Durchblutung plötzlich sehr gering ist, bei niedriger Sauerstoffsättigung und langsamen Herzschlag. Und dazu dann eventuell noch Ödeme oder ausgedünnte NH.

    -------------------------------------------

    Risiko senken: Besser keine Calcium-Antagonisten für Glaukom-Patienten
    Bei Patienten, die zur Blutdrucksenkung einen Calciumkanalblocker einnahmen, war in einer aktuellen Studie das Risiko für ein Glaukom erhöht &nda...
    www.pharmazeutische-zeitung.de


    Ein Kalziumantagonist wurde mir mit Lercanidipin verschrieben.

    Diuretika habe ich mehrfach im NH-Bereich als besonders Augen-risikobehafted beschrieben gefunden, insbesondere da sie zu Ödemen der Adernhaut, Augendruck, Makulaödemen, und trockenen Augen führen können.

    Candesartan hat ebenfalls mögliche Nebenwirkungen am Auge.

    Das einzige BD-Medikament, das ich bisher als positiv besprochen fand, ist Enalapril. Die ACE-Hemmer können zwar auch zu trockenen Augen führen, die Nebenwirkungen sind aber eher der Reizhusten.

    Gibt es Leute mit Erfahrungen zum Thema? Momentan würde es mir völlig ausreichen, wenn ich den Blutdruck zuverlässig auf unter 160/100 gesenkt bekäme. Ich habe eine Schrittmacherimplantation ins Auge gefasst, die laut Auskunft meines früheren Kardiologen auch Auswirkungen auf den Blutdruck haben könnte. Aber das wird vor meiner Öl-Ex-OP kaum was werden.

  • Hallo zusammen!

    • Calaban
    • 14. Januar 2026 um 17:25

    Sotele... Ich denke ich muß mal alles ein wenig auf den neuesten Stand bringen.

    Erstens - Stress:

    Hat jemand eine Idee, wie ich die negativen Auswirkungen von massivem Dauerstress auf die Augen abmildern kann? Ich bin Pflegerin eines Elternteils, und die Person ist Anfang Dezember gestürzt. Das Ergebnis ist eine ziemliche Angststörung. Ich muß alles hinterhertragen, nix wird mehr alleine bewältigt, bleibt im Bett liegen, wenn man nicht hinterher ist und ob es bis zu meiner OP wieder mit der Selbstversorgung klappt ist unwahrscheinlich. Kurzzeitpflege konnte ich bisher auch keine auftun. Das alles schlägt mir massivst auf den Blutdruck und das Gemüt.

    Zweitens - schwindelnder AA:

    Ist euch sowas schon mal untergekommen, daß man vom behandelnden/untersuchenden AA ganz blank heraus angeschwindelt wird? Ist mir in meiner Gemeinschaftspraxis jetzt das zweite Mal bei einem bestimmten Arzt passiert. Ich bin ja momentan regelmäßig zur Kontrolle bis zur Nachfolge-OP und da gehts uA um den Augeninnendruck, vor allem des Auges mit dem Silikonöl. Da kamen dann so Nummern, alles sei iO (was ich davon halten soll, weiß ich wegen der Schwindelei auch nicht), und der IOL läge laut AA bei 19/19. Nö, tut er nicht. Er liegt laut Schwesternhelferin bei 22/24. Das ist schon eine andere Hausnummer, auch wenn er im KH auch zu Gelegenheiten so hoch war. Ich weiß grad nicht wie ich auf sowas reagieren soll.

    Drittens - Anästhesist bzw. Parabulbäranästhesie bzw. Blutdruckmittel:

    Offensichtlich haben meine Blutdruckwerte um 250/130 im Aufwachraum und ziemlich hohe NT proBNP-Werte (650 rsp. 1000 statt 100 und damit starkes Anzeichen für eine Herzinsuffizienz) den Anästhesisten so entnervt, daß er mir keine Vollnarkose fürs Öl-Ex geben will. Ich hab jetzt mit viel Tamtam einen Selbstzahlerultraschall vom Herz vom Internisten auftreiben können (Kardiologen kann man sich hier in der Ecke abschminken, Termine in 12-18 Monaten!), und das Ergebnis war deutlich weniger Panik auf der Titanik. Es sind wohl Schäden durch meinen Bluthochdruck vorhanden, aber sie sind noch nicht so heftig. Auch der NT proBNP-Wert den die Praxis gemessen hat war deutlich niedriger (400 statt 300), und es scheint so, daß es die sportive Rumrennerei im KH war, die die Werte so erhöhte.

    Mein Verdacht ist es seit langem, daß der Hochdruck eine Reaktion auf die fehlende Durchblutung dank meiner Herzrhythmusstörung ist, und ich es ebendiesem zu verdanken habe, daß das Glaukom nicht schlimmer ist als es ist. Der Internist will jetzt aber mit der großen Keule auf den Hochdruck eindreschen, um ihn so weit runterzubekommen, dass der Anästhesist befriedigt ist. Er hat mir also genau die Kombination aus Senkern verschrieben, die man mit Glaukom anscheinend vermeiden sollte, nämlich Candesartan, Indapamid und Lercanidipin. Ich habe jetzt bedenken, dass es zu einer hypotensiven Krise kommen könnte, bzw. zu Drücken in der Nacht von weniger als 50 diastolisch - was ja für meine bereits massivst gestressten Augen nicht das Gelbe vom Ei ist. Es wäre kontraproduktiv, wenn die Retina wieder dort haftet wo sie soll, aber der Sehnerv wegen Mangelversorgung abgestorben ist.

    Hat jemand Erfahrung mit milderen Senkern, die evtl. sogar bei Glaukom hilfreich sind? Ich hab da was über Enalapril gelesen, konnte dann aber den Artikel nicht finden. Mir würde im Vorfeld der OP reichen, wenn sich mein Blutdruck lediglich auf ~160/100 einnorden würde, um dem Anästhesisten keinen Infarkt zu verpassen. Alternativ redete er von Parabulbäranästhesie, also örtlicher Betäubung für die Öl-Ex. Momentan bin ich da nicht wirklich begeistert. Hat hier jemand sowas hinter sich und kann berichten?

    Insgesamt also nicht alles so wirklich prickelnd hier.


  • Befunde, OP-Berichte, Untersuchungsberichte, usw.

    • Calaban
    • 14. Januar 2026 um 16:38

    Habe die Berichte zwischenzeitlich dank Anfrage in der Verwaltung dann doch alle bekommen. Der Anästhesist will anscheinend nicht mehr in Vollnarkose operieren.

  • OCT-Ergebnisse nach erfolgter TE

    • Calaban
    • 23. Oktober 2025 um 10:44

    Hallo Malve,

    nur eines das Lutein und Zeaxanthin enthält. Spezifische Namen wurden nicht genannt. Ich nehme fürs Glaukom seit Jahren Ginkgo der mir auch gut gegen meine Borreliose half, und dachte, ich sollte es auch für meine Retinaprobleme mit einem NEM versuchen.

  • OCT-Ergebnisse nach erfolgter TE

    • Calaban
    • 23. Oktober 2025 um 08:46
    Zitat von malve

    Weißt Du näheres in Zusammenhang mit Glaukom und welche Präparate nimmst Du?

    Das interessiert mich auch, denn mir wurde es im Zusammenhang mit Netzhautproblemen empfohlen. Kennt da übrigens jemand ein solides, tatsächlich auch wirksame Stoffe enthaltendes Präparat?

  • Befunde, OP-Berichte, Untersuchungsberichte, usw.

    • Calaban
    • 21. Oktober 2025 um 19:09

    Hallo Katzenstube,

    die Arztbriefe bekomme ich ja in Kopie, und in dem Krankenhaus hat jede Oberarztstelle ein eigenes Sekretariat mit überschaubarer Belastung im Stationsbereich (die Ambulanz ist gestresster). Der Arztbrief enthält aber nicht, was ich nachlesen will.

    Wieviele Kätzchen hast du denn?

  • Befunde, OP-Berichte, Untersuchungsberichte, usw.

    • Calaban
    • 21. Oktober 2025 um 17:48

    Hallo und eine Frage an alle,

    daß ich dem Datenschutzgesetz nach einen Anspruch drauf habe, weiß ich. Bloss, wie mach ich es, ohne irgendwen zu verärgern?

    Wie habt ihr Kopien eurer Berichte und Befunde bekommen? Ich möchte aktuell alle Unterlagen und Aufnahmen in Kopie, die bei meinen beiden KH-Aufenthalten angefallen sind, insbesondere die detaillierten Anästhesieberichte, und die diversen OCT, HRT, usw. Photos, sowie generellen Befunde.

    Ich habe vom Krankenhaus zwar ohne weitere Probleme die Arztbriefe bekommen, aber das ist ja nicht (nur) was ich haben will. Auf die konkrete Frage nach dem OP-Bericht und Narkose-Bericht, wurde mir gesagt daß ich "das nicht brauche". Ich habs nicht vertieft, da es der Oberarzt war, der da blockte, aber zufrieden gebe ich mich da nicht.

    Zum einen würde ich die beiden Narkoseberichte gerne vorlegen können, wenn ich zum Kardiologen gehe, zum anderen frage ich mich halt schon, was bei der letzten OP alle so in Schrecken versetzt hat.

    Wie würdet ihr vorgehen? :?:

  • Hallo zusammen!

    • Calaban
    • 21. Oktober 2025 um 07:29

    Hallo!

    Sabine: Du sprachst von Optionen und "warten bis was passiert" als ob ich mich absichtlich so verhielt und irgendwas dagegen hätte tun können. Das kam bei mir ziemlich vorwurfsvoll an. Ich konnte zu diesem Zeitpunkt aber nichts anderes tun, insofern gab es keine Dinge, die ich so hätte lösen können, wie du es als üblich oder angemessen ansiehst. Ich habe zwangsläufig dabei zugesehen, wie der GF-Verlust fortschreitet, sicher nicht mit Begeisterung.

    Ansonsten helfen mir Hinweise auf weit entfernte Kliniken nicht unbedingt weiter. Ich habe keinerlei finanziellen Spielraum für An- und Abreise und Kontrolltermine. Ausserdem versorge ich meine Mutter, die nicht mehr aus dem Haus kann. Schon ein KH-Aufenthalt hier in der Gegend ist mit erheblichem Planungsaufwand verbunden. Ich muß die beste Klinik/den besten Operateur im näheren Umkreis finden.

    mellirosa: Interessant. Sie hatte keine Glaukomanfälle, sondern davor nur leicht erhöhten Druck. Und das Loch wurde gemacht, so man ihr gesagt hatte, um den zu senken.

    malve: Gibts eigentlich irgendwo eine visuelle Zusammenfassung der verschiedenen OP-Methoden, bzw. wem sie wofür helfen? Ich habe Ende der Woche den ersten Kontrolltermin und wollte mit dem Arzt über Alternativen zum Tropfen reden. Wobei ich ohnehin denke, dass eher eine Erhöhung der Sauerstoffsättigung was bringen würde. Die liegt seit längerer Zeit nur bei 90-92%.

    Simbrinza ist u.A. bei Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz, Angina Pectoris, Koronarer Herzkrankheit, Mangeldurchblutung, trockenen Augen, Nieren- und Leberproblemen kontraindiziert. Diese Liste ist bei mir komplett gegeben. Hinzu kommt, daß ich weiche Monatslinsen trage, und mir diese zwei Mal am Tag aus den Augen nehmen müßte, was auch nicht so das Gelbe vom Ei wäre.

    Monoprost wirkt sich ggfs. ebenfalls aufs Herz aus, kann Asthma/Atemnot verstärken, aber auch negativ auf die Makula und Retina (beides derzeit meine Hauptbaustellen) wirken, und reizt bzw. trocknet das Auge aus. Meine Augen sind bereits so schon zu trocken und mit Kontaktlinsen stelle ich mir das grad nicht so toll vor.

    Oder mit anderen Worten, "Patient behandelt, aber tot" ist irgendwie keine gute Lösung.

    Ich wache wegen der Bradykardie fast jede Nacht mit Atemnot auf, muß auch mal mitten in der Nacht aufstehen und herumlaufen, um den Kreislauf anzukurbeln, und schaffe keine 5 Treppenstufen ohne auf dem letzten Loch zu pfeifen. Auch jetzt gerade bin ich nicht freiwillig seit 5 Uhr auf, sondern weil ich nicht weiter flach liegen konnte.

    Meine Nieren reagieren superheftig auf diverse Mittelchen, so u.A. grade während und nach der OP auf die heftigen Blutdrucksenker. Zwei Tage lagerte sich das Wasser ein, statt ausgeschieden zu werden, obwohl ich 2 Liter am Tag trank.

    Ich hatte das dem Assistenzarzt schon alles so mitgeteilt, aber er schien es nicht wirklich ernst zu nehmen. Ich hingegen bin eher vorsichtig als nachsichtig, grade nachdem ich bereits meinen jüngeren Bruder tot im Bett vorgefunden habe. Das macht einem echt Eindruck.

  • Hallo zusammen!

    • Calaban
    • 20. Oktober 2025 um 12:28

    Hallo Mellirosa,

    Zitat von mellirosa

    Kaum zu glauben, dass das in Deutschland ist, du hast mein Mitgefühl (ich glaube von allen hier, wir sind ja alle chronisch krank)

    In der schlimmsten Phase habe ich auf Anraten der Sprechstundenhilfe des HA meiner Mutter mal "Luschtig: Humor ist, wenn man trotzdem lacht" von Petra Ossig-Baumann gelesen. Mich hat es fast aus den Latschen gekippt, als mir klar wurde, dass sie (Petra Ossig-Baumann) teils von denselben Ärzten und Praxen/KH schreibt, mit denen ich auch zu tun habe/hatte mit gleichartigen Ergebnissen.

    Ich kann das Buch nur empfehlen.

    Zitat von mellirosa

    Da könnte ich mir vorstellen, dass eine SLT hilfreich wäre. Es braucht auch keine grosse Nachsorge, wie das bei einer OP wäre. Es gibt inzwischen niedergelassene AÄ, die das können.

    Ich bin grad dabei mich hier durchs Forum zu lesen und finde sehr interessante Infos, zu SLTs wie auch zu NDG. Ich möchte eben auch keine Risiken mit dem noch nicht von einer NHA betroffenen Auge eingehen. Außerdem habe ich die "räumlichen Verhältnisse" noch nicht so richtig verstanden.

    Zitat von mellirosa

    Wenn du dich dazu entschliesst, drücke ich dir die Daumen, dass sie dann auch hilft!

    Was das alles betrifft, stehe ich manchmal ein wenig neben mir. Ich habe eine britische Freundin, mein Alter, die über das NHS versorgt wird. Auch sie hat ein Glaukom, antwortete aber auf meine Fragen ganz lapidar, dass das ganz einfach gewesen sei:

    Der AA habe vor 7-8 Jahren ein Loch in ihre Iris gelasert, und seither sei gut. Gleiches vormals bei ihrer Mutter und diversen Bekannten. Immer ohne großen Bohei. Die hat auch von jetzt auf gleich mehrfache Ablationen am Herzen gemacht und dann einen Schrittmacher eingesetzt bekommen. All das so zeitnah, dass ich gestaunt habe. Ganz so schlecht scheint deren System also nicht zu sein. In der Zeit, in der sie beim HS angekommen war, habe ich noch nicht mal einen Termin bei einem ordentlichen Kardiologen gefunden...

  • Hallo zusammen!

    • Calaban
    • 20. Oktober 2025 um 00:29

    Hallo Mellirosa,

    ja, das System kenne ich, und meine Erfahrungen damit waren nicht grade prickelnd. Ich habe zwei solche Dringlichkeitstermine mit einigem zeitlichen Abstand voneinander hinter mir (siehe weiter oben) und die waren nicht wirklich hilfreich.

    Beim ersten konnte nicht gemessen werden, weil es kein freies PTT-Gerät gab. Ein Wiederholungstermin wurde abgelehnt (...wir hätten in einem Jahr was frei....), wie auch die Aufnahme in den Patientenstamm. Letzteres wäre ja zwingend. Mir hilft ja kein einmaliger Besuch beim Kardiologen weiter. Das bräuchte eine durchgängige Betreuung.

    Der andere Termin war fast witzig. Diese Praxis hatte zum Termin keine Langzeitmessung eingeplant, sondern die Sprechstundenhilfe des Arztes nahm mir ein "Ruhe"-EKG frei balancierend auf einem riesigen Ergometer ab. Den Arzt bekam ich garnicht zu sehen. Auch hier keine Aufnahme in den Patientenstamm. Nach einem weiteren Termin fragte ich da dann eh nicht nach.

    Und bei solcher "Betreuung" soll ich mich dann vertrauensvoll unters Messer legen und zu allem Ja und Amen sagen? Eher nicht.

    Meine Kasse übernimmt nur noch die Fahrten in die stationäre Aufnahme und zum ersten Folgetermin, wenn vorher die Rezepte dafür ausgestellt und von ihnen genehmigt werden. =(

    Ich wünschte ich wäre so mobil. Im Augenblick suche ich eigentlich nur nach einer halbwegs funktionalen Lösung dafür, nicht tropfen zu müssen und gleichzeitig das "gute" Auge nicht zu sehr zu stressen.

  • Hallo zusammen!

    • Calaban
    • 19. Oktober 2025 um 19:58

    Hallo Sabine,

    Zitat von Sabine

    Da jeder Patient oder jede Patientin auch eine Selbstverantwortung hat, hättest Du selbst aktiv werden können. .... Facharzttermine zu bekommen ist heute sicher nicht mehr ganz einfach. Aber einfach abwarten, ob was passiert, wäre für mich keine Option.

    Wenn's keine Fachärzte gibt, wo man wohnt, oder die wenigen vorhandenen keine Patienten mehr nehmen, kann man so aktiv sein, wie man will. Ändert nix am Resultat. Ist ja keineswegs etwas, was ich besonders prickelnd fand/finde. Es gibt Ecken in diesem Land, da ist die fachärztliche Versorgung zwischenzeitlich nur noch auf dem Papier der kassenärztlichen Vereinigung vorhanden.

    Und "nicht ganz so einfach" trifft es nun echt nicht, vor allem beim Thema Kardiologe. Das durfte ich zwischenzeitlich nun wirklich am eigenen Leib auf die miese Tour erfahren. Ich kann mir absolut keine Selbstzahler-/Privatarzt-Termine leisten, und auch nicht weiter als ein paar mickrige Kilometer mit den Öffis fahren.

    "Warten ob was passiert" war auch nie Thema. Ich hatte von Anfang an GF-Ausfälle. Die ersten waren schon deutlich, als ich erstmals damit vor knapp 20 Jahren zum AA ging.

    Zitat von Sabine

    Freiburg hat ein sehr gutes Herzzentrum. Jedes andere Krankenhaus mit Innerer Medizin kann da gewählt werden. Kommen die nicht weiter, dann verlegen die entsprechend.

    Die Augenklinik der Unikliniken Freiburg hat einen sehr guten Ruf mit Glaukomsprechstunde.

    Was hast du nur immer mit Freiburg? Das ist mit 160km eine halbe Weltreise entfernt. Ich kann mir nicht mal die einfache Bahnfahrt dorthin leisten, geschweige denn mehrfache Fahrten. Mir haben grad die Taxifahrten zu den zwei OPs und die ganzen Kontrolltermine restlos das Budget gesprengt. Zudem habe ich jemanden zu versorgen und kann nicht mal eben für längere Zeit ans andere Ende des Bundeslandes, oder alle paar Tage Rundreisen von 320 km machen...

    Jeder hat eine andere Situation, sowohl persönlich, als auch - vor allem - finanziell. Daraus kann und sollte man niemandem einen Vorwurf machen, oder nicht? Jedenfalls danke sehr für die Vorschläge. :thumbup:

  • Hallo zusammen!

    • Calaban
    • 19. Oktober 2025 um 17:30

    Hallo Sabine,

    danke für dem Willkommensgruß! =)

    Zitat von Sabine

    Du hast schon viel durch, hast es aber leider auch schleifen lassen.

    "Schleifen" lassen kann man eigentlich nur das, was man selbst ändern könnte.

    Zitat von Sabine

    Die denkbar schlechteste Idee, denke ich.... zuschauen, wie sich das Glaukom nach und nach das Gesichtsfeld (GF) klaut :schulterzuck: .

    Was war kannst Du nicht mehr ändern, Du kannst nur versuchen jetzt anders zu reagieren.

    Das war nicht unbedingt eine gezielte Idee, sondern schlicht die Situation. Und ändern läßt sich das leider wohl nur unter Beteiligung aller "Gewerke" und nicht einzelner Baustellen.

    Zitat von Sabine

    So ein Puls ist absolut schrittmacherpflichtig. Wieso lässt Du den Schrittmacher nicht implantieren?

    Geht ganz schlecht ohne Kardiologen. Der letzte, der bereit war (nach 11 Monaten Wartezeit) zu untersuchen (aber keine Patienten mehr aufnahm), ist zwischenzeitlich im Ruhestand.

    Zitat von Sabine

    Wie hoch ist hoch bis sehr hoch bei Dir?

    Wie wird der reguliert? Ein hoher bis sehr hoher BD ist natürlich auch ein kardiovaskuärer Risikofaktor! Und für ein NDG sind kardiovaskuläre Risikofaktoren auch nicht gut.

    140/80 bis 160/100 ist der Normalzustand. Spitzen bei Aufregung, Stress oder allgemeiner Unpäßlichkeit gehen gern mal hoch bis 225/130. Sauerstoffsättigung 90-93%. Ich soll lt. Klinik ein Langzeit-BD und Langzeit-EKG machen, aber da hapert es hier an Praxen, die PTT-Messungen machen. Reguliert werden momentan nur die Spitzen mit Lisinopril. Derzeit sind Sartane im Gespräch, aber da wollen sowohl mein HA als auch ich erst das Urteil eines Kardiologen.

    Ich denke, dass die Bradykardie (Resultat des Hashimoto) mit ursächlich fürs NDG war/ist, weshalb ich derzeit versuche, irgendwie doch noch zeitnah an einen Kardiologen zu kommen. Ich telefoniere allerdings schon seit vier Jahren erfolglos herum.

    Zwei Mal bekam ich "erzwungene" Termine über die 116 117, die gingen beide aus wie das berühmte Hornberger Schiessen. Fachärzte scheinen diese Nummer garnicht zu mögen. Diese dann sehr einfachen EKGs, die gemacht wurden, kann mein Hausarzt besser. Gebracht haben diese Termine nix.

    Zitat von Sabine

    Dann wirst Du in der Uniklinik-Freiburg, Augenklinik in Behandlung sein, schätze ich. Richtig?

    Nee, Karlsruhe.

    Zitat von Sabine

    Welche sind das noch? Wurden denn mal weitergehende Untersuchungen gemacht? Bestehen weitere Erkrankungen? Wie hoch sind Deine Blutfette? Nimmst Du andere Medikamente?

    Ich will das nicht unbedingt öffentlich alles breittreten, aber es sind noch weitere Autoimmungeschichten (Haut, Gelenke) im Raum, die SD hat sich komplett verabschiedet, neben den Rhythmusstörungen gibt's auch eine beginnende Insuffizienz vom L-Thyrox, die Mitralklappe hat einen leichten Schlag, Asthma/Allergien sind eine weitere Baustelle. Und vor 20 Jahren hatte ich eine Borreliose Endstadium, gegen die ich jahrelang immer wieder Doxy-Kuren von 600mg täglich 8 Wochen lang machen mußte. Seit 7-8 Jahren geht es jetzt aber ganz gut. Alles nicht so prickelnd.

    Meine Blutfette sind allerdings prächtig, auch der Blutzucker ist recht gut. Ich nehme ausser L-Thyrox und gelegentlich Lisinopril nix an Medikamenten, aber regelmäßig Ginkgo Biloba (was bei mir positiv einschlägt, vor allem Brainfog-mäßig).

  • Hallo zusammen!

    • Calaban
    • 18. Oktober 2025 um 20:34
    Zitat von mellirosa

    Willkommrn im Forum!

    Da hast du ja eine ganze Menge Probleme. Meine Idee dazu wäre, dass du deine AÄ das nächste Mal zu ihrer Meinung zur SLT ( selektive Laser Trabekuloplastik) befragst. Dabei wird das Trabekelmaschenwerk, durch das das Kammerwasser abfliesst, durchlässiger.

    Danke für den Willkommensgruß =) Ja, das werde ich wohl tun. Oder sie müßten zumindest so lange mit den Tropfen warten, bis ich den Kardiologen gesehen habe.

  • Hallo zusammen!

    • Calaban
    • 18. Oktober 2025 um 19:31

    Hallo DieDa,

    Das mit dem Hashimoto und dem Glaukom kam bei mir sogar in engem zeitlichen Ablauf.

    Ich lebe derzeit am Oberrhein, Höhe Baden-Baden.

  • Hallo zusammen!

    • Calaban
    • 18. Oktober 2025 um 19:26

    Hallo,

    Zitat von Tee

    weil inzwischen die Behandlung von Glaukom vor Tropfen zunächst mit SLT erfolgen sollte, wurde das in jüngster Zeit nie angeboten?

    Ich habe bis zur NHA lange Jahre keinen Augenarzt gehabt, da ich mehrfach umziehen mußte, beruflich, und ich praktisch nie eine Praxis fand, die kurzfristig neue Patienten aufnahm. Macht halt keinen Sinn, einen Termin für in 12-14 Monaten zu machen, wenn man garnicht weiß, was dann los ist. Ergo keinerlei Diskussionen nachdem ich vom ersten AA damals weg zog.

    Dass ich jetzt einen gefunden habe, liegt daran, dass ich wie eine Blöde herumtelefonierte und bettelte, als ich merkte die Retina geht "ab".

    Zitat von Tee

    Hoffentlich kannst du Flammersyndrom - das ist eher mit niedrigem Blutdruck verbandelt - und Schlafapnoe ausschließen? Wenn du Probleme beim Schlafen hast, wäre ein Check im Schlaflabor mit Fragestellungen zur Schlafposition ein Gedanke?

    Nee, ich habe eher hohen bis sehr hohen BD. Ins Schlaflabor will mich mein Hausarzt schicken, aber da ist hier in der Ecke momentan kein Termin zu kriegen. Ich schlafe bereits automatisch in Seitenlage, kann nicht auf dem Rücken schlafen.

    Zitat von Tee

    Bei mir macht die Schilddrüse insofern keinen Ärger, als dass sie nahezu vollständig 1998 mit benignen Knoten entfernt wurde.

    Ist im Prinzip ähnlich wie bei mir, nur dass es hier der Hashimoto war. Ich bin bei zwischenzeitlich 150 my L-Thyrox.

    Zitat von Tee

    Wie sieht es im Bereich Nahrungsergänzung und antioxidativer Ernährung aus?

    Das geht über meine Finanzen =(.

    Ich werde das Thema SLT bei der Kontrolle ansprechen, das ist sicher. Habe aber Angst, daß das wegen der Öl-Plombe nicht geht.

  • Hallo zusammen!

    • Calaban
    • 18. Oktober 2025 um 16:47

    Mich hat es im August so richtig "erwischt".

    Aber Historie voraus, ich (seit diesem Monat 65) bin seit früher Jugend stark kurzsichtig (zwischenzeitlich -7,5/-7,0) mit Astigmatismus. Mit 46 kam dann ein Normaldruckglaukom (auf beiden Augen) und ein Hashimoto dazu (zwischenzeitlich bin ich der festen Überzeugung, das beides miteinander zu tun hat). Das Glaukom blieb die letzten 17 Jahre weitgehend unbehandelt, nachdem 2 Jahre tropfen lediglich trockene Augen und Entzündungen einbrachten. Nachdem eine Bradykardie in Folge der SD-Unterfunktion hinzukam, fielen so viele Tropfen unter den Tisch, bzw. waren risikobelastet, dass ich entnervt aufgab und eben lediglich beobachtete, wie sich das Glaukom nach und nach mein Gesichtsfeld klaute.

    Diesen August kam dann eine massive NHA mit Makula "on" auf dem rechten Auge (eigentlich das bessere!) dazu, die nicht mehr mit dem Laser zu tackern war. Ich wurde stationär aufgenommen, die Retina wieder angelegt, gleich auch die Linse ausgetauscht (im Nachklang eine wenig gute Idee) und mit Gas plombiert. 9 Wochen später, nachdem das Gas weitgehend raus war, löste sich diesmal die komplette Netzhaut ab inkl. der Makula. Wieder Not-OP, wieder Retina angelegt, diesmal mit schwerem Silikonöl gefüllt.

    Mittlerweile ist das linke Auge ziemlich gestresst, da es die meiste Arbeit übernehmen muß, und die AÄ der Klinik wurden erstmals auf die Glaukomthematik aufmerksam. Ich solle mit Monoprost (1x) und Simbrinza (2x) tropfen. Dazu ist zu sagen, dass ich immer einen Druck zwischen 14 und 16 habe/hatte, vor der OP war es 14/15, nach der OP mit Öl 14/17.

    Mein Problem mit dieser Anweisung ist, dass der AA in der Klinik die NW und Kontraindikationen anscheinend nicht durchgelesen hat. Ich bin schwer bradykard (Puls tagsüber 40-45, nachts 25-35) und eigentlich schrittmacherpflichtig. Ich habe vom Kardiologen ein striktes Verbot irgendwas zu nehmen, was den Puls weiter runterbringt. Hinzu kommt, dass ich Probleme mit dem Atmen habe, teils deshalb nachts aufwache, lange Jahre Asthmatikerin war, und auch jetzt noch immer gelegentliche leichtere Anfälle habe. Gleichzeitig habe ich einen heftigen Bluthochdruck und einige weitere von der Schilddrüse verursachte Baustellen. Die zwei Narkosen machten dem Anästhesisten jedenfalls ganz graue Schläfen.

    Das Ganze ist dauergestressten Klinikärzten nur schwer beizubringen, ich habe den Verdacht, dass da mental schnell auf "Hypochonder" geschaltet wird. Jedenfalls sitze ich grad da, und frage mich, was ich machen soll. Nächste Woche ist Kontrolltermin und ich ahne jetzt schon, was passiert, wenn ich sage, dass ich nicht getropft habe. Andererseits habe ich Familienmitglieder die an Herzrhythmusstörungen im Schlaf gestorben sind (Vater und jüngerer Bruder) und ich das wirklich nicht auf die leichte Schulter nehme.

    Aber erstmal hallo =)

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