Wurden die Druckmessungen in der Klinik mit dem Puster durchgeführt? Oder mit dieser anderen Messmethode durch den Arzt mit Betäubung?
Entschuldige bitte die zahlreichen Fragen, aber ich möchte immer gerne wissen was mich erwartet.
Vielen Dank!
Wurden die Druckmessungen in der Klinik mit dem Puster durchgeführt? Oder mit dieser anderen Messmethode durch den Arzt mit Betäubung?
Entschuldige bitte die zahlreichen Fragen, aber ich möchte immer gerne wissen was mich erwartet.
Vielen Dank!
In welchem Fall wird ein 48 h Druckprofil notwendig?
Hallo McFox,
auch bei Normaldruckglaukom soll getropft werden, weil (noch) niedrigere Drücke wohl auch hier Vorteile bringen können.
so bin ich leider auch zum Tropfen gezwungen.
Frage zum 24/48 Stunden Druckprofil - dafür habe ich Ende Oktober einen Termin. Das sollte doch mit ungetropften Augen gemacht werden, oder? Sonst kann doch gar nicht festgestellt werden, wie der Druckverlauf ohne Medikation ist?
LG Uli
Was bedeutet 24/48 Stunden Druckprofil? Ich dachte man wird am ersten Tag in der Klinik aufgenommen und am nächsten Tag entlassen. Der Druck würde dann mehrmals am Tag und nachts gemessen, also 24 Stunden.
Hallo zusammen,
ich hoffe sehr, dass mir jemand von seinen Erfahrungen berichten kann. Vor einem Jahr hatte ich am linken Auge einen plötzlichen Glaukomanfall und musste notoperiert werden. Der Augeninnendruck lag dabei auf dem linken Auge bei 48, während er rechts mit 8 ganz normal war. Anschließend wurde an beiden Augen eine YAG-Iridotomie durchgeführt. Seit meiner Schulzeit trage ich Brille, inzwischen habe ich +10 Dioptrien (Gleitsichtbrille). Seit dem Anfall nehme ich täglich Spersacarpin 2% Augentropfen. Inzwischen hat sich links ein Katarakt entwickelt. Die Sehkraft beträgt nur noch etwa dreißig Prozent, und ich sehe auf dem linken Auge ständig verschwommen. Der Sehnerv ist nur leicht beschädigt, kein Gesichtsfeldausfall. Für August ist nun eine Katarakt-OP in der UNI Klinik Düsseldorf (stationär und unter Vollnarkose) geplant. Drei Augenärzte an der UNI Klinik haben mir unabhängig gesagt, dass das verschwommene Sehen hauptsächlich durch den Katarakt verursacht wird und sich durch eine Operation voraussichtlich verbessern könnte. Allerdings hat mir eine Glaukom-Spezialistin (ebenfalls UNI Klinik) wegen meines Engwinkelglaukoms von der Katarakt-OP abgeraten. Sie hält das Risiko in meinem Fall für zu hoch. Ich bin deshalb sehr verunsichert und habe große Angst, dass bei der Operation etwas schiefgehen könnte. Nun weiß ich nicht, ob ich den Eingriff durchführen lassen oder lieber absagen soll. Hat jemand von euch nach einem akuten Glaukomanfall bzw. bei Engwinkelglaukom eine Katarakt-OP gehabt? Wie waren eure Erfahrungen? Gab es Komplikationen oder hat sich das Sehvermögen verbessert?
Ich weiß, jede Situation ist individuell, aber persönliche Erfahrungsberichte würden mir bei meiner Entscheidung sehr helfen.
Vielen Dank jetzt schon für eure Antworten!
Du hast geschrieben, dass du nach einem Glaukpmanfall notoperiert werden musstest. Welche OP wurde durchgeführt?
Alles anzeigenHallo Elida,
auch ich habe ein Engwinkelglaukom und habe an beiden Augen eine Katarakt-Operation durchführen lassen.
Vielleicht ist bei Engwinkel die Katarakt-Operation schwieriger zu handhaben, weil der Chirurg/die Chirurgin dann nicht so viel Platz im Auge hat für ihre Aktionen.
Daher hat man mir geraten, die Operationen in Vollnarkose durchführen zu lassen (MHH - Medizinische Hochschule Hannover).
Der Termin dort wurde aber mehrfach verschoben, so dass ich lieber in die Augenklinik Hannover (Nordstadt-Krankenhaus) ging.
Dort sagte man mir, es sei kein Grund für eine Vollnarkose zu sehen, und die Eingriffe wurden ohne Vollnarkose durchgeführt.
Allerdings stationär, mit einer Übernachtung.
Ich sehe jetzt im Nahbereich besser und in der Ferne brauche ich eine Brille zum Autofahren.
Bin zufrieden, keine Angst mehr vor einem erneuten Winkelblock, da jetzt genug Platz in den Augen ist für das Kammerwasser.
Gelegentlich trockene Augen. Und vor allem Lichtempfindlichkeit, brauche Sonnenbrille.
Das nehme ich aber in Kauf.
Alles Gute wünscht dir Marina
Wurde vorher bei dir eine Laser Iridotomie vorgenommen? Oder direkt der Linsentausch?
Nur mal zur Einordnung: Bei Flugreisen wird in der Kabine ein Druck aufrecht erhalten, der 2.000 m ü.M. entspricht. Deshalb erlebt man bei Start und Landung auf einem tiefer gelegenen Flugplatz den Druckwechsel und kann manchmal Probleme mit dem Druckausgleich haben.
Wenn der AA nicht von Flugreisen generell abrät, dann werden andere Reisen bis auf 2000 m Höhe kein Problem sein.
Gruß,
Georg
Du schreibst von Problemen mit dem Druckausgleich. Meinst du damit den Druckausgleich in den Ohren oder gibt es das auch in den Augen?
Wie wurde dein Glaukom festgestellt?
Morgen: 07.05.26
ARD, 21.45 - Panorama
ABZOCKE bei Gr.Star-Op und Lasern
Bin gespannt ob sich nach dieser Sendung bei den Augenarztketten etwas ändert.
Welche Erfahrungen gibt es mit der Augenklinik des Bürgerhospitals in Frankfurt?
...oder handelt es sich bei der Laserbehandlung um eine Yag Iridotomie?
Ich hatte ja die Frage gestellt, welche Tropfen man nur einmal täglich anwendet. Hätte dazu schreiben sollen, dass ich an einem Engwinkelglaukom leide. Die Tropfen, welche hier genannt wurden, sind laut Beschreibung alle für Offenwinkelglaukom geeignet.
Gibt es jemanden mit Engwinkelglaukom der nur einmal täglich (abends) tropft?
Vielen Dank, Iso
Hat von euch jemand drucksenkende Tropfen, die man nur einmal täglich (abends) nehmen muss?
Substituiert ihr auch über den Sommer?
Würdet ihr mir bitte mitteilen, welches Vitamin D Präparat ihr genau nehmt?
Vielen Dank,
Iso
Hallo Nin, warst du nach der Katarakt OP eine Nacht im Krankenhaus oder länger?
LG. LG. Iso
Andrea, mein Schlaf war auch über Jahre katastrophal. Ich nehme nun 1mg Melatonin, das hilft mir sehr gut. Und soweit ich mich erinnere, wirkt sich Melatonin auch positiv aufs Glaukom aus. Ich schaue aber nochmal nach.
Wie heißt das Metikament mit 1mg Melatonin?
Alles anzeigenHey Ihr Lieben,
Ich bin Conni, 47 Jahre alt und schon mehrere Jahre mit erhöhtem und wechselhaften AID, besonders RA, beschäftigt.
Es wurde damals ein Engwinkel festgestellt, Kammerwinkel Grad 0-1. Die Vorderkammer LA ist einen Hauch tiefer, das Auge macht bisher keine Probleme (nur Dorzo AT). Beide Augen haben eine Iridotomie
Nun zu meiner Verzweiflung:
Nachdem RA im letzten Jahr immer wieder Nebelsehen und bunte Ringe machte, entschloss ich mich 09/25 zum Linsentausch ("dann haben sie nie wieder hohen Druck" haha...) dummerweise ambulant, aber ich wusste es in dem Moment auch nicht besser.
Schon ein paar Stunden später krass Nebel, jedes noch so kleine Lämpchen hatte einen bunten Ring.
Ich rief mehrfach in der OP Praxis an, wurde schon fast als hysterisch hingestellt, das wäre normal ich solle später dann meine Glaupax nehmen. Ich durfte abends nochmal zum OP Arzt kommen, er fasste kurz seitlich an mein Auge und meinte etwas erhöht kein Problem.
Eine Stunde später war ich - 2.5 kurzsichtig, Kontrolle nächster Tag kurzsichtig, Vorderkammer flach, Verwunderung aber "Naja da ist sie wohl doch ein Stück vorgerutscht". Ich solle geduldig sein.
So quälte ich mich durch eine ganze Woche mit wiederkehrendem Nebel und Regenbogen, es wären "Lichtreflexe"... Ich war wie Gehirn gewaschen und wartete ab, so dumm... ich wusste das das krass nicht iO ist.
Ich kürze mal ab:
Abends ging Nebel über Std nicht mehr weg, mir war elend, dachte ich kriege einen Schlaganfall. Notaufnahme. AID knapp 60.
Mit allen verfügbaren Mitteln nach paar Tagen im Griff. Diagnose Maligne Reaktion, Kammerwasser geht nach hinten und drückt die Linse quasi vor.
Ab Tropfen von Atropin sah ich wesentlich besser, VK tief, Druck unten.
Mit ausschleichen von Atropin wurde das sehen wieder schlechter, VK hat sich halbiert, bin mittlerweile wieder bei - 2.25 angekommen. Ab und zu Regenbogen Sicht, AID zw 19-46
Das alles trotz Brimo, Cosopt, Lumigan und 2 Acemit.
Mein Abfluss wäre auch nicht gegeben. Ich ärgere mich so dermaßen, hätte ich das alles vorher gewusst, ich hätte es niemals ambulant gemacht.
Die Uniklinik sagt, bei einem so engem Auge wie meinem muss das überwacht werden.
Jetzt soll eine Trabekulektomie und Glaskörpermembran Durchtrennung gemacht werden, weil der "nur Tropfen" Versuch nicht geklappt hat.
Ich habe so doll Angst, das falsche zu machen und dass ich dann nie wieder Ruhe mit dem Auge habe, noch schlechter sehe. Und die TE ist ja wirklich eine OP, die auch richtig Risiken mit sich bringt.
Es gab ja ein paar Einträge hier mit ähnlichen Geschichten...
Ich bin wirklich verzweifelt im Moment.
Danke fürs Lesen, ist etwas lang geworden.
Liebe Grüße, Conni
Hallo Conni, warum wurde deine Vorderkammer mit Atropin größer? Eigentlich ist es doch so, dass Atropin die Pupille größer macht und damit noch weniger Platz im Auge ist.
Hallo Malve,
mir wurde empfohlen einen Linsentausch aufgrund des Engwinkels vorzunehmen. Der Kammerwinkel ist bei mir sehr flach. Entscheide ich mich gegen die OP bestände laut meinem Augenarzt das Risiko von weiteren Glaukomanfällen. Keine Ahnung wie ich mich entscheide. Lasse ich mich operieren, habe ich das Operationsrisiko und auch das Risiko eines Glaukomanfalls, siehe Conni_78.
Also ich habe kein malignes Glaukom, das war eine Verwechslung. Das Thema interessiert mich jedoch sehr. Vielen Dank für deine Info.
LG. Iso
Hallo Iso,
Der Glaukomanfall wäre wahrscheinlich auch gekommen, nur wäre der Arzt sofort dagewesen und er hätte sofort gemessen und adäquat gehandelt ... daheim kriegt man keine Werte und auch keine Diagnose.
Bei mir ist der Wert nach der Entlassung hochgegangen, ich hatte einen harten Augapfel und Kopfschmerzen. Habe dann abends in der Klinik angerufen und die Stationsschwester meinte, eine Kopfschmerztablette und geht morgen früh zum Augenarzt. Am nächsten Morgen beim Augenarzt hatte ich einen Wert von 46 ...
Der Druck ist leider zu spät gestiegen, nicht in der Klinik. Also ganz sicher ist man nie, aber Klinik ist definitiv sicherer wenn man besondere Augen hat.
LG Mellirosa
Hallo Mellirosa, leidest du ebenfalls unter einem Engwinkelglaukom und nach dem Linsentausch eine Übernachtung in der Klinik?
Gruß, Iso
Mein Augenarzt führt diese Kataraktoperationen nur ambulant durch, hat mir jedoch empfohlen mich in der Augenklinik vorzustellen!
Was ich allerdings nicht weiß, ob diese malige Reaktion auch bei einem stationären Linsentausch aufgetreten wäre.
In der Augenklinik wurde mir gesagt, dass der Linsentausch beim Engwinkel komplizierter sei, länger dauern würde und die Gefahr eines Glaukomanfalls sei höher. Von daher würde man mir, wegen des Engwinkels, empfehlen die OP stationär durchführen zu lassen.
Warum siehst du nun in der Ferne schlechter?
Sonst werden die Linsen doch so angefertigt, dass man besser sieht.