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Beiträge von Uliginosa

  • Schlafapnoe-Therapie bei Normaldruckglaukom

    • Uliginosa
    • 6. August 2026 um 07:30

    Liebe Pilse,

    es gibt eine Folge der Ernährungsdocs mit dem Titel: Schlafapnoe: Abnehmen gegen gefährliche Atemaussetzer.

    Auch der australische Arzt Paul Mason meint, Apnoe hätte ihre Ursache in einer Verfettung der Zunge, die dann beim Erschlaffen im Schlaf die Atemwege versperrt.

    Eine gute Freundin schläft seit Jahren mit Atemmaske, braucht immer ein Bett mit Steckdose in der Nähe - manche Urlaube, z.B. Zelten, fallen dann einfach aus. Sie ist nur mäßig übergewichtig - aber es kann ja dann im Bereich der Zunge doch zu viel sein.

    Das Glaukom ist auf jeden Fall eine weitere Motivation die Maske zu vermeiden. Abnehmen geht meiner Erfahrung nach am besten mit Lowcarb: Überflüssige Kohlenhydrate weglassen, tierisches Eiweiß und Fett sättigen gut und sind nährstoffreich. Dazu kh-arme Gemüse und Salate. Tierisches Fett ist nicht schädlich sondern wichtig, vor allem für Frauen..

    Der 2. wichtige Faktor beim Abnehmen sind Essenspausen: Eine Kollegin hat 30 kg abgenommen, eine wichtige Regel war: drei Mahlzeiten, mindestens 5 Stunden Pause dazwischen.

    Alles Gute!

    Uli

  • Weisses Sehen

    • Uliginosa
    • 19. Juli 2026 um 21:40

    Hallo Klaus und Anne,

    kann es sein, dass du bzw. deine Mutter, Anne, Vitamin A-Mangel hast?

    Ich kenne das von früher: Wenn ich morgens aus dem dunklen Schlafzimmer in den hell erleuchteten Flur kam, war ich so geblendet, dass ich erst mal nichts - weiß - gesehen habe.

    Ich dachte, das liegt an meinen stark kurzsichtigen Augen.

    Dann habe ich angefangen einmal pro Woche Leber zu essen. Seither habe ich kein Problem mehr mit der Anpassung an helles Licht.

    Anne, alte Leute sind leider oft mangelernährt, wenn sie nicht (mehr) selber kochen können, das Essen in der Einrichtung schmeckt nicht, sie essen sehr wenig und vor allem wenig Eiweiß und nährstoffreiche tierische Produkte, Eiweißmangel, Nährstoffmangel.

    Sarkopenie und auch Depressionen sind da kein Wunder.

    Leber, Eier, Fleisch helfen mehr als Antidepressiva.

    Weglassen kann schwieriger sein - "man kann den alten Leuten doch nicht ihren Kuchen wegnehmen."

    LG Uli

  • Vorstellung und Fragen

    • Uliginosa
    • 1. Juli 2026 um 15:07

    Danke für die Nachfrage. Nein, die Diagnose habe ich mir bei einer Spezialistin für starke Kurzsichtigkeit in Verbindung mit Glaukom erst im Juni bestätigen lassen. Bisher keine Gesichtsfeldausfälle.

    Es gibt einen guten Vortag von Prof A. Jünemann vom 6. Februar, glaube ich, müsste hier auch noch zu finden sein. Er und andere sprechen von "sick eye in a sick body". Aber es gibt wohl auch "sick eye in a healthy body". So hat es mich wohl erwischt, mit meinen stark kurzsichtigen Augen als Risikofaktor.

    Dass du außer Gemüse und Reis/Brot auch noch mindestens 60 g reines, hochwertiges Eiweiß und gutes Fett brauchst, weiß du sicher.

    Neulich habe ich beim Autofahren in der Stadt auf die linke Spur gewechselt. Dann habe ich im Rückspiegel einen sich mit erhobener Hand aufregenden Motorradfahrer gesehen. Vorher hatte ich den nicht gesehen, war auch ganz schwarz angezogen, aber trotzdem habe ich mich dann doch gefragt ...:schulterzuck:

  • Diagnose seit einem Tag

    • Uliginosa
    • 1. Juli 2026 um 13:06

    Hallo Nixe,

    scheint erst mal noch nicht schlimm, und machen kann man nicht viel:

    "Das Pigmentdispersionssyndrom ist eine seltene, meist symptomlose Augenerkrankung, die jedoch das Risiko für ein Pigmentglaukom birgt. Früherkennung und regelmäßige Kontrolle des Augeninnendrucks sind entscheidend, um Sehverlust zu verhindern." (Zusammenfassung der KI)

    Was mich beunruhigen würde: "Vermeidung starker körperlicher Anstrengung kann Pigmentstürme reduzieren"

    Aber es ist sicher wichtig, sich zu bewegen, ohne es zu übertreiben.

    Und vermeiden, was den AID hochtreiben könnte: Haltungen bei denen der Kopf unterhalb des Herzens ist, da steigt der AID. Also manche Yoga-Übungen, Arbeit gebückt z.B. im Garten oder Haushalt. (Das nervt mich ziemlich - ständig muss ich mich bücken)

    Also, sei froh und lebe ruhig und gesund weiter.

    Und geh zu den regelmäßigen Kontrollen.

    Ich bin gespannt, ob es hier Menschen mit eigenen Erfahrungen dazu gibt.

    Bei Panik: Magnesium zusätzlich und auch sonst nährstoffreiche Ernährung.

    Alles Gute! Uli

  • Vorstellung und Fragen

    • Uliginosa
    • 1. Juli 2026 um 12:56
    Zitat von ukl

    Danke DieDa,

    ja hoffentlich, ist auch kein Spielraum mehr da. Es war ein unglaublich schleichender Prozess, den ich leider erst zu spät realisiert hatte.

    Ich war die letzten 20 Jahre privat und beruflich sehr eingespannt und schob es immer auf den Stress.

    Zumal auch andere gesundheitliche Probleme dazu beigetragen hatten, dass ich das "bisschen schlechtere Sehen" immer beiseite geschoben hatte.

    Ein großer Fehler. Aber meine Frau, meine Kinder und Enkel geben mir Kraft!

    Und meine Augenärztin meint wir sind nun auf einem guten Weg.

    Gruß, Uwe

    Alles anzeigen

    Hallo Uwe,

    20 Jahre Dauerstress erklären schon viel - wahrscheinlich auch für deine anderen gesundheitlichen Probleme. Du bist schlimm dran - es hätte aber auch ein Herzinfarkt sein können oder ein Schlaganfall dich zu einem Pflegefall machen.

    Dauerstress führt zu dauerhaft erhöhtem Cortisol, das erhöht den Blutzucker (Muskeln werden abgebaut, Bauchfett entsteht), der schädigt die Gefäße ... ein Teufelskreis.

    aus dem du jetzt hoffentlich raus bist und endlich Zeit hast dich um deine Gesundheit zu kümmern?!

    Nahrungsergänzungsmittel, wie Citi und Andrea sie vorschlagen sind sinnvoll - aber die Grundlage ist der Lebensstil, besonders Bewegung und Ernährung. Damit kannst du deinen Stoffwechsel in Ordnung bringen und deine Mitochondrien vermehren und heilen.

    Dabei geht es nicht nur darum was du isst - möglichst wenig Zucker und Kohlenhydrate und Pflanzenöl, dafür nährstoffreiche tierische Lebensmittel mit Gemüse und Salat, sondern auch wann du isst.

    Längere Essenspausen sind erstrebenswert, ermöglichen den Verbrauch der eigenen Fettreserven, stabilisieren den Blutzuckerspiegel und sind gut für die Mitochondrien, die die Energie produzieren, auch für die Zellen der Retina.

    Unter dem Stichwort "Mitochondrien stärken" kannst du wertvolle Hinweise finden.

    Kurz zusammengefasst: Nährstoffe, gesunde Ernährung, Ruhe, Schlaf, Sport - alles gut für dich und damit auch deine Augen - wichtig auch das soziale Umfeld, Familie und Freunde, scheint bei dir zu stimmen. =)

    Alles Gute!

    Uli

  • Normaldruckglaukom bei starker Myopie?

    • Uliginosa
    • 23. Juni 2026 um 08:00

    Hallo Dieda,

    ich hatte Hyalurontropfen dabei.

    Keine Ahnung, warum ich sie nicht genommen habe, völlig :kopfschuettel::girlnein::wut::schulterzuck:

  • Normaldruckglaukom bei starker Myopie?

    • Uliginosa
    • 22. Juni 2026 um 15:25

    Malve,

    eigentlich war es nur eine leichtere Hornhautreizung/ -Schädigung, weil ich die nervende Kontaktlinse stundenlang nicht rausnehmen konnte.

    Abends rot und schmerzhaft, am nächsten Tag schon besser. Ich bin zur AÄ um abzuklären, ob nicht vielleicht doch ein Fremdkörper oder eine Entzündung / ernste Schädigung vorliegt.

    Also hat die Indikation für Dexapos, "schwere Fälle" schon nicht gestimmt:

    "Dexapos COMOD wird angewendet zur Behandlung von schweren nicht-infektiösen Entzündungen des Auges, wie schwere Allergien der Augen, schwere entzündliche Erkrankungen der Bindehaut, Entzündungen der Hornhaut und des vorderen Augenabschnittes; Reizzustände nach Operationen."

    Inzwischen ist es wieder gut, nachdem ich die Linsen nur wenige Stunden pro Tag drin hatte. und hält hoffentlich auch, wenn ich sie in den nächsten Tagen bei der Hitze draußen wieder länger trage.

    "Softacort, also Hydrocortison, welches oberflächlich und nur selten druckerhöhend wirkt" Nach so etwas kann ich die AÄ das nächste Mal fragen. :oP

    Im Moment, im klimatisierten Büro am Rechner, arbeite ich sowieso mit Brille.

    LG Uli

  • Normaldruckglaukom bei starker Myopie?

    • Uliginosa
    • 22. Juni 2026 um 10:43
    Zitat von Uliginosa

    Jetzt, nachdem ich die verschriebenen Tropfen tropfte (Dexapos) war's kurz komisch, geht aber schon wieder und jetzt gehe ich schlafen, Augenausruhen. O:)

    Am Mittwoch habe ich nach zwei Stunden im Wartezimmer die Tropfen in der Apotheke geholt, gleich getropft, mitgenommen und ins Gelände gefahren.

    Den Beipackzettel habe ich dann erst gestern/Sonntag gelesen:

    Der Wirkstoff ist ein Glukocorticoid und

    "Dexapos COMOD darf nicht angewendet werden, ... bei Eng- und Weitwinkelglaukom (grüner Star)

    Mit der AÄ habe ich direkt über die bestätigte Diagnose gesprochen und der Apotheker hat auch nicht gezögert mir das Zeug zu geben zusammen mit der Dreimonatspackung Latano vision sine.

    Wenn man einmal nicht aufpasst. :wut::girlnein:

    Euch allen eine schöne Mitsommerwoche! :11:

    Uli

  • Normaldruckglaukom bei starker Myopie?

    • Uliginosa
    • 22. Juni 2026 um 10:29

    Hallo Jenat,

    10 Jahre für die Diagnose, zumindest das bleibt mir erspart.

    Meine zwei Kinder, 24 und 30 Jahre alt mit - 6 Dioptrien haben jetzt die Empfehlung sich testen zu lassen.

    Wie kann das aussehen, bei (vermutlich) Normaldruck? Die Mittlere hat Adleraugen =)

    Soll ich dem Jüngsten zum 25. Geburtstag ein OCT zum Geburtstag schenken - quasi als Vergleichsbasis? :Rollaugen:

    Ich dachte eigentlich auch, dass ich alles mache - es hat doch nicht gereicht diese Krankheit zu vermeiden. Meine Schwachstelle, die Augen.

    Für die Stoffwechselgesundheit zu sorgen, das ist möglich. Aber bei Arbeit im Haus, Garten, Gelände - nicht möglich ohne ständiges Bücken. :no:

    Bei Gelegenheit werde ich mal deinen langen Thread lesen.

  • Normaldruckglaukom bei starker Myopie?

    • Uliginosa
    • 22. Juni 2026 um 10:20

    Hallo Melli,

    das mache ich nun auch so: in einem Glas ein Oberteil einer kleinen Schachtel mit Schlitz zum reinstecken, kommt dann mit Deckel über Nacht in den Kühlschrank.

    Mein Immunsystem ist auch gut.

    Mir widerstrebt unnötig Müll zu produzieren und so kann ich wenigsten den Umfang minimieren.

  • Normaldruckglaukom bei starker Myopie?

    • Uliginosa
    • 18. Juni 2026 um 21:49

    Liebe Andrea,

    ja danke, es ging besser. Ich bin morgens mit Brille los gefahren und habe die Linsen dann so gegen 14 Uhr rein, weil ich auf meiner Runde an einem wunderbaren Badesee vorbei kam. Es war so erfrischend!

    Ich war dann spät zuhause und habe sie aber dann erst vorhin rausgemacht, ca. 7 Stunden ohne Probleme :freuen_:

    Jetzt, nachdem ich die verschriebenen Tropfen (Dexapos) war's kurz komisch, geht aber schon wieder und jetzt gehe ich schlafen, Augenausruhen. O:)

    Termine absagen müssen ist natürlich blöd - muss aber sein, wenn es dir echt nicht gut geht.

    Meine Arbeit dagegen wartet auf mich. Das Dumme sind nur die Abgabetermine, für das eine Projekt schon dieses Jahr November. Da muss halt alles fertig sein. Wenn ich also krank bin, ist der Stress hinterher umso größer.

    Aber die Arbeit an sich ist ja nicht nur Stress, sondern auch Freude: Ich bin oft draußen in schönen Gegenden, von Frühjahr bis Herbst :sunshine::blume:

    Um wieder auf's Thema zu kommen: Ich glaub hier schon gelesen zu haben, dass ich nicht die Einzige bin, die Monopros-Reste nicht sofort entsorgt, sondern (sauber aufbewahrt) am nächsten Abend noch einmal tropft?

    Gute Nacht

    Uli

  • Normaldruckglaukom bei starker Myopie?

    • Uliginosa
    • 18. Juni 2026 um 07:47

    Danke für deine lieben Worte, Andrea! :troest1:

    Ich arbeite in einer großen Firma, bin aber die einzige Biologin, bzw. Botanikerin und habe neue, komplexe Werkverträge, die niemand außer mir bearbeiten kann. Wenn ich krank bin, wartet meine Arbeit auf mich.

    Und jetzt ist die beste Zeit für die Geländearbeit. Körperlich fühle ich mich ja fit. Ich kann nur gucken, dass ich voran komme, ohne mich zuviel zu stressen.

    LG Uli

  • Normaldruckglaukom bei starker Myopie?

    • Uliginosa
    • 17. Juni 2026 um 07:47

    Guten Morgen,

    heute vor einer Woche war ich schon auf dem Weg von Darmstadt, wo ich bei meiner Tochter übernachtet hatte, nach Mainz zur Glaukomambulanz.

    Nach einem langen Tag mit zermürbendem Warten in Klinikfluren und vielen Untersuchungen - und nachdem ich mehrmals darauf hingewiesen hatte, dass ich nur wegen Frau Dr. Rezapour nach Mainz gekommen war - sie war im Haus, operierte aber wohl den ganzen Tag - hat es kurz vor 16 Uhr tatsächlich noch geklappt.

    Nachdem sie in die Untersuchungsergebnisse, meine Unterlagen und in meine Augen geguckt hatte, hat sie die Diagnose bestätigt. ;( Hoffnung zuletzt dann doch gestorben.

    Sie hatte leider wenig Zeit - musste zu einem Kongress, wo sie einen Vortrag halten wollte.

    Auf meine Frage, warum Normaldruck senken, meinte sie, dass bei niedrigerem Druck die Durchblutung begünstigt würde.

    Mein AID, gemessen mit Kontakt, nachdem die Augen mit gelben Tropfen betäubt worden waren, lag bei 20 8|. Noch nie zuvor so hoch - und bei meiner dünnen Hornhaut müsse man etwas dazuzählen.

    Warum? Müsste man nicht eher bei einer dicken Hornhaut etwas dazuzählen, weil sie weniger leicht nachgibt?

    Und nun war ich gestern den ganzen Tag unterwegs, Geländearbeit, meine linke Linse hat nachmittags angefangen zu nerven und ich konnte sie nicht rausnehmen, weil ich die Brille nicht dabei hatte.

    Zuhause habe ich sie gleich rausgenommen. Auge hat weh getan, wurde schlimmer. Im Bett dann auch, so dass ich fast um 11 noch in die Notfallambulanz gefahren wäre.

    Heut morgen immer noch Fremdkörpergefühl - und ich habe so viel Geländearbeit, wo ich auf die Kontaktlinsen angewiesen bin. =O;(

    Es ist gerade so viel auf einmal.

    Uli

  • Augentropfen und Kopfschmerzen

    • Uliginosa
    • 8. Juni 2026 um 08:51

    Hallo Yvimi,

    seit eineinhalb Jahren täglich Kopfschmerzen, schrecklich.

    Willst du nicht deinen Faden aufmachen, deine ist ja nun keine neue Diagnose.

    Hattest du vorher andere Tropfen?

    Bei "niedriger Blutdruck als Ursache für Kopfschmerzen?" spuckt die KI einiges aus, kann gut die Ursache sein!

    Du hast seit 26 Jahren Glaukom, aber keine Sehnervschäden? Und Gesichtsfeldausfälle?

    Die offensichtlich Möglichkeit wäre, die Tropfen mal abzusetzen. (Natürlich nur nach Rücksprache mit dem AA.) Wenn es nur an den Tropfen liegt, müssten die Schmerzen dann ja aufhören.

    Hoffentlich geht es dir bald mal wieder besser!

    Uli

  • Normaldruckglaukom bei starker Myopie?

    • Uliginosa
    • 29. Mai 2026 um 13:42

    Hallo zusammen,

    Chanceline schreibt:

    "Im übrigen sollte ein kompetenter AA in der Lage sein, myopiebedingte Artefakte oder sonstige Ungereimtheiten in einem OCT von glaukomatös verursachten Veränderungen zu unterscheiden."

    Das scheint aber doch ziemlich schwierig zu sein. Übernächste Woche habe ich meinen Termin in Mainz bei Jasmin Rezapour. In ihrer Habilitationsarbeit hat sie sich mit der klinischen Unterscheidung von Myopie und Glaukom befasst. Da scheint es sehr um winzige Details zu gehen, eher Nuancen als handfeste Unterschiede:O

    Ich bin schon ganz gespannt, ob sie meine Diagnose bestätigt.

    Eine andere Frage in die Runde: Wer hat denn hier alles ein NDG, das kein Flammer-Syndrom ist?

    LG Uli

  • Neues Mitglied mit ganz frischer Diagnose

    • Uliginosa
    • 29. Mai 2026 um 13:22
    Zitat von Volkix

    ...

    LDL liegt unter 50 mit Rosuvastatin

    Die Apnoe wird nicht behandelt und Ich habe kein Atemgerät für Nachts

    ....

    Hallo Volkix,

    50 ist sehr niedrig. LDL hat wichtige Funktionen, unter anderem für die Immunabwehr, bei so niedrigen Werten erhöht sich z.B. das Krebsrisiko.

    Statine erhöhen das Risiko für Diabetes - bei deinem Prädiabetes eine ungünstige Situation.

    Statine hemmen auch die die Produktion von Coenzym Q10 - lebenswichtig für die Energieproduktion in den Mitochondrien. Das ist auch schädlich für die Augen.

    Und niedriges LDL garantiert keinen Schutz vor Schlaganfall und Herzinfarkt.

    Prädiabetes ist reversibel durch Reduzieren von Kohlenhydraten und Zucker, sowie Fasten, also das Einhalten von Essenspausen. Eine Bekannte hat durch eine gemäßigte LowCarb Diät und das Einhalten von 5 Stunden Pause zwischen den drei Mahlzeiten 30 kg abgenommen und seither ist auch ihr Blutdruck ohne Tabletten wieder normal.

    Gute Bücher zum Thema gibt es auch auf deutsch von Jason Fung: "Diabetes rückgängig machen" und "Die Schlankformel"

    Es gibt auch Stimmen, die sagen, dass durch Gewichtsabnahme Apnoe verschwinden kann.

    Du kannst etwas tun, um wieder gesund zu werden.

    Alles Gute!

    Uli

  • Glaukom nahrungsergänzungsmittel

    • Uliginosa
    • 24. Mai 2026 um 15:25
    Zitat von uke

    Die Funktion des menschlichen Körpers ist ein Wunderwerk.

    Ja, ein Wunderwerk, das richtig behandelt werden muss um zu funktionieren, und das selbst dann manchmal Unterstützung braucht.

    Gerade in anderem Zusammenhang von TUDCA Tauro-urso-deoxy-chol-säure gelesen.

    Googlet mal: Tauroursodeoxycholsäure (TUDCA) – Wirkung & Anwendung: Tauroursodeoxycholsäure (TUDCA) ist eine natürlich vorkommende Gallensäure mit zellschützenden Eigenschaften.

    Sie ist gleichzeitig wasser- und fettlöslich, gelangt leicht in Zellen und hat dort eine Eigenschaft, die sie von vielen anderen Molekülen unterscheidet:

    TUDCA schützt Mitochondrien vor Stress und verhindert den vorzeitigen Zelltod (Apoptose). (aus: Kleine Gallensäure, große Wirkung)

    "In präklinischen Modellen zeigte TUDCA schützende Effekte auf Netzhautzellen (Photorezeptoren und retinale Ganglienzellen)"

    Mit weiteren positiven (Neben-)wirkungen. Klingt definitiv sehr interessant.

    Frohe Pfingsten!

    Uli

  • Neues Mitglied mit ganz frischer Diagnose

    • Uliginosa
    • 24. Mai 2026 um 15:03

    Hallo Volkix,

    mir ging es vor einem Jahr genauso.

    Wie kam es denn bei dir zur Diagnose, wenn dein Augendruck normal ist? Hast du etwa schon Gesichtsfeldausfälle?

    Ich bin stark kurzsichtig und bei der Augenhintergrunduntersuchung gefiel der AÄ der Sehnervkopf nicht, gliche eher einem Schwimmring als einem Donut, also das Loch war ihr zu groß.

    Sie wollte mir auch gleich Tropfen verschreiben, ich wollte nicht. Auch hier im Forum wrude empfohlen nur Tropfen nach gesicherter Diagnose. Nach dem OCT schien die Diagnose dann ziemlich sicher.

    Bei Normaldruck gibt es das Flammersyndrom, meist Frauen mit kalten Händen, Füßen, niedrigem Blutdruck, durch die Druckabfälle kommt es wohl zu Durchblutungsstörungen.

    Trifft bei mir nicht zu. Ebenfalls durch Hinweis aus dem Forum und Googlen Myopie und Glaukom bin ich auf Dr. Jasmin Rezapour gestoßen, die sich zum Thema der Unterscheidung zwischen Schäden aufgrund starker Kurzsichtigkeit und Glaukom habilitiert hat. Bei ihr habe ich im Juni einen Termin an der Uniklinik Mainz.

    Wie Affected auch wissen wolte: Wie alt bist du, bist du sonst metabolisch gesund oder hast du noch andere chronische Krankheiten? Ich versuche herauszufinden, inwieweit das Glaukom lebenstilabhängig und damit auch beeinflussbar ist.

    Hinweise darauf gibt es: Prof Jünemann u.a. sagen: Sick eyes in a sick body - Kranke Augen in einem kranken Körper. Im Umkehrschluss müssten von einem wieder gesunden Körper auch die Augen profitieren.

    Es gibt empfohlene Nahrungsergänzungsmittel, die helfen können. Dazu gerade in anderem Zusammenhang von TUDCA Tauro-urso-deoxy-chol-säure gelesen.

    Google mal: Tauroursodeoxycholsäure (TUDCA) – Wirkung & Anwendung: Tauroursodeoxycholsäure (TUDCA) ist eine natürlich vorkommende Gallensäure mit zellschützenden Eigenschaften.

    "In präklinischen Modellen zeigte TUDCA schützende Effekte auf Netzhautzellen (Photorezeptoren und retinale Ganglienzellen)"

    Trotz allem, frohe Pfingsten!

    Uli

  • Katzenstube wünscht einen guten Morgen

    • Uliginosa
    • 13. Mai 2026 um 07:55
    Zitat von roli

    Apropo Gesichsfeldmessung: Die Unis sind zumeist auf dem neuesten Stand und auch bei mir waren die Ergebnisse in der Uni Mainz besser als beim regionalen Augenarzt. Nicht, daß er ein extrem altes Gerät hätte, aber schon beim reinschauen in Mainz dachte ich gleich, ui, das ist ein wenig anders. Auch die Druckmessungen sind anders.

    Oh, da bin ich ja gespannt, wenn ich da in vier Wochen wahrscheinlich auch reinschauen darf. ;o)

  • Vorstellung

    • Uliginosa
    • 12. Mai 2026 um 14:21
    Zitat von Nin

    ....

    Ich denke, unsere Augen reagieren jetzt plötzlich auf Pollen, weil die Augen durch die Glaukomtropftherapie empfindlicher sind.

    Das ist wahrscheinlich so, leider.

    Aber mein Mann und andere Heuschnupfengeplagte leiden dieses Jahr auch mehr als in anderen Jahren, vielleicht mehr Pollen als normal?

    Zur Zeit ist der Raps hier in Vollblüte, schwarze Autos werden gelb und nach dem Regen das Wasser in der Tonne auch.

    Gute Besserung euch Geplagten!

    Uli

  • Glaukom und Hörsturz

    • Uliginosa
    • 7. Mai 2026 um 07:52

    Guten Morgen,

    gerade gelesen: "Cholin unterstützt den Abbau von Homocystein". (2 News von Robert Krug über Cholin)

    Der Cholinbedarf ist wohl individuell sehr unterschiedlich und steigt bei Frauen nach der Menopause an.

    Eier, Leber, Fisch und Fleisch sind besonders cholinreich. Und hohes Homocystein wäre also ein Grund mehr Citicholin zu ergänzen.

  • Glaukom und Hörsturz

    • Uliginosa
    • 4. Mai 2026 um 15:06

    Nachtrag zu Selen und Hashimoto:

    "Ein Selenmangel kann die Schilddrüsenfunktion stark beeinträchtigen und das Risiko für Schilddrüsenerkrankungen erhöhen.

    Daher ist eine optimale Selenversorgung für die optimale Funktion der Schilddrüse unerlässlich. Eine ausreichende Selenversorgung liegt in der Regel erst dann vor, wenn 200 bis 300 mcg Natriumselenit pro Tag dauerhaft zugeführt werden.

    Im Laborbefund sollte der Selenwert bei 160 mcg/l - im Serum- oder Vollblut gemessen - liegen. Denn erst ab diesem Wert ist eine maximale Aktivität der Glutathionperoxidase gesichert.

    Um ganz sicher zu gehen, messen Sie bitte noch Ihren Selenoprotein P-Spiegel. Dieser ist so etwas wie das Transferrin bzw. das Ferritin im Vergleich zu ihrem Eisenwert.

    Bei Hashimoto Thyreoiditis ist die konsequente Gabe von Selen (am besten in Form von Natrium-Selenit) die wichtigste Therapiesäule, um diese chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung zu behandeln. Dennoch wird dies nur selten verordnet." aus: Kyra Kauffmann: "Selen - ein Weckruf"

    Demnach wäre dein Selenwert schon ganz gut aber leider nicht optimal.

  • Glaukom und Hörsturz

    • Uliginosa
    • 4. Mai 2026 um 11:06

    Liebe Drahtseilakrobatin,

    du hast wirklich viele schwere Pakete zu tragen, aber wenn du schon 9 kg abgenommen hast, bis du auf einem guten Weg!

    Auch mit dem Vitamin D bist du auf einem guten Weg. Wir nehmen im Winter täglich 5000 IU um unseren hohen Spiegel vom Sommer zu halten. Vitamin D geht ins Fettgewebe - wenn du davon viel hast, könnte eine höhere Dosis den Anstieg beschleunigen..U.a. Prof jörg Spitz, Dr von Helden empfehlen Dosen bis 8000, kurzfristig auch mehr.

    Hohes Selen ist gut. In Japan und Amerika, wo die Böden noch besser versorgt sind, gibt es Werte bis 250.

    Außer dem hohen Homocystein und Zuckerwerten deuten auch noch die Triglyceride auf deine Stoffwechselprobleme hin. Hohe Triglyceride weisen auf zu hohe Kohlenhydrataufnahme hin, die werden dann in Fette umgewandelt. Bei LowCarb- oder Keto-Ernährung liegen die Triglyceride zwischen 50 und 80, niedriger als das HDL. Dazu gibt es u.a. ein ganz gutes Video von Ruth Biallowons.

    Mir hat LowCarb bis Keto, glutenfrei bei Reizdarm geholfen. Glutenfrei ist bei Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto auch sehr zu empfehlen. Dazu hat Daniela Pfeifer geschrieben: "Ernährungsumstellung nach meiner Hashimoto-Diagnose"

    Du hast geschrieben: "Brot gibt es in Form von Vollkornbrot, Mehl- und Hefefrei gebacken ("Das Pure" heißt es)".

    Brot ist eigentlich nur als Sauerteigbrot, richtig durchfermentiert, nicht nur "mit Sauerteig" bekömmlich.

    Vollkorn ist wahrscheinlich für einen geringeren/langsameren Blutzuckeranstieg günstiger als Weißmehl, macht aber andere Probleme: Durch Antinährstoffe, Phytate, wird die Aufnahme von Mineralstoffen behindert. Durch die Sauerteiggärung werden diese Stoffe, auch Gluten, zumindest teilweise abgebaut.

    Ich habe Brot erst mal ganz weggelassen. Eiweißbrote, aus Quark, Hühnereiweiß, Leinsamen, Nüssen etc. habe ich gelegentlich mal gebacken - können gut sein, wenn du Milchprodukte verträgst.

    Aktuell habe ich einen Sauerteig im Kühlschrank und backe nur ganz selten Brot. Wenn ich Brot esse, esse ich immer mehr, obwohl ich mich auch sonst satt esse (an Fleisch, Fisch, Leber! Eiern, Salat, Gemüse mit Butter/Sahne, wenig Obst).

    Das Gute ist, wenn man das mit einer nährstoffreichen LowCarb-Ernährung richtig hinbekommt, geht es einem wirklich besser. So ging es jedenfalls mir (und auch anderen).

    Alles Gute! Uli

  • Frage zu Blutuntersuchung

    • Uliginosa
    • 24. April 2026 um 08:37

    Ja, alles beim Hausarzt. Das Labor hat für manche Werte andere Labors zu Rate gezogen.

    Man bekommt halt die Rechnung für Werte, die die KK nicht übernimmt.

    Zitat von malve

    Frühzeitige Behandlung mit Statinen, von der Hausärztin in die Lipidsprechstunde einer Uni Klinik zur weiteren Diagnostik und Therapie überweisen lassen. Solche genetisch bedingten hohen Werte sind mit hohem Krankheisrisiko und geringerer Lebenserwartung verknüpft, wenn man nicht reagiert.

    Guten Morgen zusammen,

    das ist das Thema, mit dem ich mich - wegen familiär hoher Werte - seit 15 Jahren intensiv beschäftige.

    Hohes Cholesterin ist nicht die Ursache von Arteriosklerose und es verkürzt nicht die Lebensdauer. Drei Viertel aller Menschen, die einen Herzinfarkt bekommen haben kein erhöhtes Cholesterin. Niedriges Cholesterin schützt nicht.

    Statine haben bei Männern, die bereits einen Herzinfarkt hatten, eine gewisse schützende Wirkung. Nicht wegen der Ch-Senkung, sondern, weil sie entzündungssenkend wirkend und NO fördern, also die Gefäße weitstellen.

    Liebe Frauen, die ihr Statine nehmt, frage euren Kardiologen mal nach einer Studie, die belegt, dass Statine Frauen nützen. da gibt es meines Wissens keine einzige.

    Statine erhöhen das Diabetesrisiko. Statine verhindern die Produktion von Coenzym Q10, unerlässlich für die Funktion der Mitochondrien und ein wichtiges körpereigenes Antioxidans. Und Statine senken Cholesterin, einen lebenswichtigen Stoff, keine Zellmembran kommt ohne aus.

    Statine senken Cholesterin auch im Gehirn. Und glaubt mir, das wollt ihr nicht. "Noch ist nicht geklärt, ob eine Statinbehandlung bei den Patienten die Regenerationsfähigkeit von Hirnzellen verringern kann, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt "Glia"." (Quelle: Unerwartete Nebenwirkung: Wie Hirnzellen auf Cholesterin senkende Medikamente reagieren, Wissenschaft aktuell)

    Lasst euch bei Blutuntersuchungen alle vier Werte geben: Gesamt-Ch., LDL, HDL und Triglyceride. Nur die kleinen dichten, oxidierten LDL-Partikel sind ungünstig, verursacht durch oxidativen Stress - der sich vermeiden lässt, wenn man Zucker und hochungesättigte Pflanzenöle reduziert, bzw. meidet.

    Zoe Harcombe hat einmal offizielle Daten der WHO ausgewertet: Hohes Cholesterin wirkt nicht lebensverkürzend. Im Gegenteil.

    Lasst euch nicht ins Bockshorn jagen. Lebensstil schützt vor chronischen Krankheiten. Nicht Medikamente, die lebenswichtige Funktionen beeinträchtigen.

    Leider wird in Bezug auf den günstigen Lebensstil in den letzten Jahrzehnten viel Falsches empfohlen, so dass der Eindruck entsteht: Es hilft ja doch nichts.

    Warum solltet ihr mir glauben? Sollt ihr auch nicht. Ich kann euch aber gern Tipps geben, was zu lesen sich lohnt. Viele gute, wichtige Bücher gibt es leider immer noch nicht auf deutsch. Und die wissenschaftlichen Vorträge sind auch alle auf englisch.

    Eines der wichtigsten zum Thema Fette ist "The Big Fat Surprise" von Nina Teicholz. Sie hat neun Jahre lang die gesamte Forschung zum Thema seit den Nachkriegsjahren, als die Ancel Keys die Cholesterin-Hypothese aufgestellt hat, aufgearbeitet, konnte noch mit alten Beteiligten sprechen.

    Ich wünsche euch einen schönen Freitag und dann ein schönes Frühlingswochenende!

    Uli

  • Frage zu Blutuntersuchung

    • Uliginosa
    • 23. April 2026 um 21:58
    Zitat von AndreaM

    Hallo in die Runde,

    mich würde mal interessieren, ob ihr eure Blutwerte habt checken lassen. Und wenn ja, welche wären besonders wichtig?

    Ich bin unsicher, was ich noch selbst alles tun kann, ausser den ganzen NEMs, die ich schon nehme. Natürlich gesunde Ernährung, moderate Bewegung, kein Alkohol und Nikotin. ....

    Hallo Andrea,

    tatsächlich habe ich bei der letzten Blutuntersuchung ein paar Werte dazugenommen:

    Homocystein, Omega 3-Index, Vitamin B3 und BDNF.

    BDNF, Brain derived neurotrophic factor kommt im Gehirn und in der Retina vor: "Eine wichtige Aufgabe von BDNF ist der Schutz von bereits existierenden Neuronen und Synapsen. Ferner stimuliert BDNF das Wachstum und die Weiterentwicklung neuer Nervenzellen, neuronaler Bahnen und Synapsen." (Quelle DocCheck Flexicon).

    BDNF ist also das, was uns vor Nervenschäden, Glaukom schützen kann, bzw. sollte! Und kann durch Lebensstil gefördert werden. (siehe z.B.: Das BDNF-Rezept von Kyra Kauffmann)

    Außerdem lasse ich immer mal wieder Vitamin D messen.

    Und die Blutfette: Gesamt-Cholesterin, LDL, HDL und die Triglyceride. Mein Cholesterin ist familiär bedingt hoch. (Deswegen beschäftige ich mich seit über 15 Jahren intensiv mit dem Thema) Entgegen der immer noch verbreiteten Meinung ist das nicht schädlich solange das HDL hoch ist und die Triglyceride niedrig.

    Hohe Triglyceride sind ein Zeichen, dass viel zu viele Kohlenhydrate gegessen werden. Und kann durch eine LowCarbDiät leicht gesenkt werden.

    Nur die kleinen dichten LDL-Partikel sind ungünstig. Und auch diese sind nicht ursächlich für Arteriosklerose, sondern sind Opfer der gleichen Faktoren, die die Arterienwand schädigen und damit Arteriosklerose verursachen:

    Hohe Zuckerwerte, (Zigaretten-)Rauch, schnell oxidierende hochungesättigte Fettsäuren, Stress (Cortisol erhöht den Blutzuckerspiegel), Vitamin C-Mangel, sichelförmige Erythrozyten etc..

    Gute Nacht euch allen! =)

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