Microshunt und Canalopbasty

  • Liebe Forumsmitglieder*innen,

    nach erfolgloser Laserbehandlung zwecks Senkung des Augeninnendrucks soll ich nun links mittels Microshunt Preserflo und später dann rechts mit Canalopbasty behandelt werden. Ich habe Jahre Monoprost gut vertragen, die aber dann bei Augeninnendruck zwischen 22 (rechts) und 28 links zu schwach wurden. Alle anderen Tropfen, die nach Monoprost verschrieben wurden, habe ich nicht vertragen.

    Nun zu meiner Frage: Wer hat gute Erfahrungen mit microshunt oder welche Probleme stellen sich nach dieser OP ein? Wie lange sieht man auf dem operierten Auge nichts?

    Was ich so gelesen habe, macht mit unsicher, ob ich dieses Risiko eingehen soll. Das rechte Auge ist wohl besser, daher Canalopbasty. Ich bin männlich und 73 Jahre alt und habe vor ca. 14 Jahren sehr erfolgreich eine graue Star-OP hinter mir (beidseitig).

    Vielen Dank für eure Beiträge

  • Hallo HES!

    Es gibt einige Erfahrungsberichte zum Preserflo im Forum. Gehe dazu bitte auf die Startseite des Forums und gib oben bei der Lupe den Suchbegriff ein. Dann bekommst Du die angezeigt.

    Wichtig nach der OP sind körperliche Schonung, die Einhaltung des Tropfplanes und die Wahrnehmung der Kontrolltermine.

    Du wirst anfangs schlechter Sehen, was sich aber erholen sollte. Der Druck kann zu niedrig sein oder auch wieder ansteigen. Das alles ist aber erstmal kein Grund zur großen Sorge. In der Regel pendelt sich der Druck dann ein. Man muss oft Geduld aufbringen.

    Natürlich hat jede OP Risiken. Darüber solltest Du vom Operateur eine Aufklärung erhalten. Falls Du Blutverdünner nimmst, solltest Du das auf jeden Fall im Vorfeld erwähnen.


    Hier gibt es eine Seite einer schweizer Klinik, die ich sehr informativ zum Preserflo finde.

    PreserFlo in der Glaukomchirurgie – Lux Augenzentrum

    Die Anmerkungen zur Kostenübernahme betrifft die Schweiz, kannst Du also in Deutschland wohnend einfach überlesen.


    Viele Grüße
    Sabine