Hallo zusammen,
nun bin ich wieder hier gelandet und suche etwas seelischen Beistand. Nächste Woche Mittwoch steht bei mir eine größere OP an: rechts eine Trabekulektomie und links eine Cyclophotokoagulation. Um es vorsichtig auszudrücken: Ich habe große Angst.
Ich bin, was meine Augen angeht, leider ein ziemlich "gebranntes Kind". In den letzten Jahren hatte ich einfach unglaublich viel Pech. Angefangen hat alles vor knapp zehn Jahren mit einer Katarakt-OP am linken Auge. Zwei Jahre später folgte dort die erste Netzhautablösung. 2021 wurde dann die Linse am rechten Auge gewechselt – und nur vier Monate später kam auch dort die Netzhautablösung, sechs Wochen danach sogar noch eine weitere. Nach jedem dieser Eingriffe hatte ich zusätzlich mit persistierenden Makulaödemen zu kämpfen.
Damit nicht genug, kam schließlich auch noch die Diagnose Glaukom hinzu – zunächst links, später auch rechts. Links ist das Glaukom bereits recht weit fortgeschritten, rechts befindet es sich noch in einem Stadium, in dem eine Sicker-OP sinnvoll erscheint. Diesen Eingriff habe ich über ein Jahr lang hinausgezögert, weil ich große Sorge hatte, dass wieder etwas schiefgehen könnte. Auch die Ärzte, die ich konsultiert habe, waren zunächst eher zurückhaltend. Inzwischen lässt sich die Operation aber nicht mehr aufschieben. Offenbar habe ich abends Druckspitzen. Sie sind zwar nicht extrem hoch, reichen aber aus, um den Sehnerv weiter zu schädigen – und der sieht leider inzwischen auch nicht mehr gut aus.
Nun ist es also so weit: Am Mittwoch werde ich operiert. Ich versuche, ruhig zu bleiben, aber das fällt mir sehr schwer. Die Angst ist groß, weil es bei mir bisher nach fast jedem Eingriff irgendwelche Komplikationen gab.
Wie war das bei euch nach einer Trabekulektomie? Worauf muss ich mich in den ersten Tagen einstellen? Wie ging es euch direkt nach der OP und in den ersten Wochen? Über eure Erfahrungen würde ich mich sehr freuen.