Hallo zusammen,
ich bin neu hier und freue mich auf den Austausch mit euch. 😊
Leider habe ich bereits mit 32 Jahren die Diagnose Glaukom erhalten und bin inzwischen 33 Jahre alt.
Bei mir war es ein Zufallsbefund. Da ich wegen meines Rheumas beim Augenarzt vorgestellt wurde, fiel ein erhöhter Augeninnendruck auf. Anschließend wurde ein OCT durchgeführt, bei dem bereits eine leichte Schädigung des Sehnervs zu erkennen war.
Danach wurde mein Augeninnendruck über mehrere Termine kontrolliert und stieg leider immer weiter an. Der höchste Wert lag bei knapp 30 mmHg. Daraufhin begann die Behandlung mit Augentropfen. Leider habe ich viele Präparate nicht vertragen und musste mehrfach wechseln.
Bisher habe ich verwendet:
- Dorzolamid
- Monoprost
- DorzoComp
- Brimonidin
Aktuell tropfe ich Elymbus, das vertrage ich bisher am besten. Allerdings sind meine Augen dadurch dauerhaft gereizt. 🤡
Laut meinem Augenarzt habe ich ein Offenwinkelglaukom. Leider kommt die Erkrankung auch familiär gehäuft vor.
Da ich außerdem Morbus Bechterew und Psoriasis-Arthritis habe, bin ich durch die vielen Spritzen und Behandlungen zwar einiges gewohnt, aber bei Eingriffen am Auge hört meine Gelassenheit leider auf. 🫣
Mein Augenarzt hat mir eine SLT (Selektive Lasertrabekuloplastik) empfohlen. Der Termin ist bereits morgen.
Nun macht mir allerdings die Aussage meines Bruders große Angst. Er wurde vor ein paar Wochen ebenfalls gelasert und empfand die Behandlung als sehr schmerzhaft.
Mein Augenarzt meinte dagegen, dass ich danach sogar Auto fahren dürfte und der eigentliche Laservorgang mit einem neuen Gerät nur etwa 2 Sekunden pro Auge dauern würde.
Jetzt bin ich völlig hin- und hergerissen. Einerseits vertraue ich meinem Augenarzt, andererseits habe ich große Angst vor der Behandlung. Ich frage mich auch, ob ich mit den Tropfen vielleicht doch noch eine Zeit lang auskommen würde.
Mein Augenarzt hat jedoch Bedenken geäußert, weil ich noch sehr jung bin und das Glaukom bereits jetzt diagnostiziert wurde. Hinzu kommt, dass ich wegen meines Rheumas immer wieder Prednisolon einnehmen muss (aktuell ebenfalls) und wir uns in naher Zukunft ein zweites Kind wünschen.
Deshalb würde mich eure Erfahrung sehr interessieren:
- Wie habt ihr die SLT empfunden?
- Tat die Behandlung bei euch weh?
- Würdet ihr euch rückblickend wieder dafür entscheiden?
- Hat sie euch geholfen und konntet ihr dadurch eventuell sogar Tropfen einsparen?
Ich freue mich über jede Erfahrung und jeden Rat.
Liebe Grüße
Lisa