Ergebnis vom JohannesKlinikum DO, nun steht der Linsentausch an

  • Hallo,

    ich war nun im Mai im Johannesklinikum. Die WArtezeit war gar nicht lange und der Arzt hatte sich Zeit genommen und gut erklärt.

    Nach den ganzen Untersuchungen dort meinte der Arzt ich solle möglichst bald neue Linsen einsetzen lassen. Der graue Star ist doch etwas mehr als ich früher gehört oder verstanden hatte. Zudem wären die Kunstlinsen dünner als die natürlichen, was bei einem Normaldruckglaukom von Vorteil sein könnte.

    Er hielt noch Rücksprache mit dem Professor und dieser empfahl ausser der KataraktOP noch eine weitere OP danach. Es sollen stationär Röhrchen eingesetzt werden damit das Kammerwasser besser abfließen kann.

    Die Tropfen wurden nicht verändert, da ich aufgrund meines niedrigen Blutdrucks Mittel mit Blutdrucksenker nicht gut nehmen kann.


    Mittlerweile wohne ich fest in Hamburg und hatte sogar schon gestern einen Augenarzttermin. Augendruck dort war beidseitig 14.

    Einer der Ärzte dieser Gemeinschaftspraxis operiert auch im ambulanten Zentrum des UKE. Termin zu den Voruntersuchungen wurde für Mitte August vereinbart - Kosten 175 Euro die man selbst zahlen muss. Für mich nach dem Umzug sehr heftig.


    Nun habe ich aber eine sehr große Herausforderung bezüglich der OP selbst. Man soll sich nach der OP abholen lassen und möglichst nicht alleine sein die ersten 24 Stunden. Ich bin hier alleine, habe keine Bekannten oder Verwandten in der Nähe wohnen (800 km ist das Gegenteil von nah).

    Da ich weder Gehbehindert bin, noch eine Pflegestufe habe kann ich auch nicht auf die Hilfe des DRK zählen. Da kam nur der Hinweis ich solle bei der Krankenkasse fragen ob ein Taxi ausnahmsweise bezahlt wird. Das habe ich getan und wird es natürlich nicht.

    Ich bin übrigens genau für diese Fälle (OP notwendig, werde mal krank) ins Seniorenwohnen gezogen. Das wird vom DRK betreut, man zahlt auch mit dem Einzug eine monatliche Pauschale für "die Betreuung".


    Ich vermute dass ich am UKE nach der OP nicht einfach so zum Bus gehen kann, die verlangen eine Begleitperson.

    Gerade bin ich mit meinen Ideen am Ende.

    Sehr viele von euch haben den Linsentausch schon hinter sich. Hat irgendjemand eine Idee wie ich meine Herausforderung angehen könnte?


    Danke für euren Input.

    Einmal editiert, zuletzt von Mia0863 (2. Juli 2026 um 11:58)

  • Hallo Mia,

    die einfachste Lösung wäre natürlich ein Taxi. Liegt das absolut außerhalb deiner finanziellen Möglichkeiten? Es geht doch nur um das Heimkommen nach der OP, einäugig sich ins Stadtgewühl stürzen, ist zu gefährlich.

    Ich würde an deiner Stelle noch mal mit der Leitung des Seniorenwohnheimes sprechen, es sollte doch möglich sein, dass jemand die Begleitung übernimmt oder vermitteln kann.

    Auch die Augenarztpraxis hat da vielleicht Erfahrungen und kann evtl. vermitteln, und dann gibt es am UKE auch einen Sozialdienst, die kennen solche Fälle und wissen oft, welche Hilfsangebote es vor Ort gibt. Da würde ich als erstes mal anklopfen.

    UKE - Sozial- & Pflegeberatung - Kontakt

    Ich war vor drei Jahren in ähnlicher Situation, hatte niemanden, der mich fahren, begleiten konnte. 2023 war es so, dass nur die Techniker Krankenkasse und die Barmer solche Transportkosten übernahmen. Glücklicherweise war ich in der richtigen Kasse.

    Ich drück dir ganz fest die Daumen für eine passable Lösung.


    Liebe Grüße

    gabrilla

    NDG mit Gesichtsfeldausfällen, derzeit stabile Lage, Katarakt-OP 07/2023

  • Hallo Mia!

    Taxifahrten zu einer ambulanten OP werden so generell leider nicht mehr übernommen. Früher war das alles leichter.

    Ich würde da noch mal mit dieser Seniorenbetreuung reden. Da gibt es vielleicht jemand, der sowas wie Alltagshilfe macht, der Dich da unterstützen könnte?

    Viele Grüße
    Sabine

  • Hallo,

    danke für eure Antworten.

    Ich habe heute morgen nochmals an die Augenarztpraxis gemailt wegen meiner Fragen. Ganz freundlich hat mich eine Angestellte zurück gerufen und mir erklärt dass ich auch mit einem Taxi nicht einfach heim fahren darf. Ich müsste zwingend von einer Begleitperson abgeholt werden.


    Sie hat mir den Vorschlag gemacht mich stationär einweisen zu lassen und schickt mir nun eine Überweisung für eine Klinik zu. Dort muss ja erst die Voruntersuchung statt finden, denn auf die Ergebnisse meiner Augenarztpraxis verlassen sie sich nicht. O-Ton der Angestellten: jeder Operateur will seine eigenen Untersuchungen und Ergebnisse haben. Verstehe ich auch.


    Wenn ich die Überweisung habe rufe ich in der Klinik an und frage nach Termin und eben der Sache mit stationärer Aufnahme. Das dürfen die nämlich shcon wenn das soziale Umfeld fehlt.


    Ansonsten frage ich beim UKE in der Pflege- und Sozialberatung nach ob sie eine Lösung haben.

    Den Termin für die Voruntersuchung Mitte August bei meinem Augenarzt habe ich noch nicht abgesagt da ich erst alle Möglichkeiten in den nächsten 2 Wochen abklopfe und auch nochmals dem DRK auf die Füße trete wegen Begleitung.

    Dann ist noch Juli und der Termin wird früh genug für andere frei gegeben.


    Jetzt "zuge" ich morgen zum Enkel und hole ihn zum Omaevent ab für eine Woche. Ganz lange Fahrt und ich werde fix und fertig sein wenn wir Montag abend zurück sind. Dienstag morgen kann ich also los telefonieren.

  • Wenn ich die Überweisung habe rufe ich in der Klinik an und frage nach Termin und eben der Sache mit stationärer Aufnahme. Das dürfen die nämlich shcon wenn das soziale Umfeld fehlt.

    Das war auch mein Gedanke.

    Bei mir wurde der Linsentausch stationär gemacht, weil bekannt war, daß mein Augendruck stark ansteigen konnte.

    Auch die Patienten, bei denen gleich beide Linsen getauscht werden, müssen eine Nacht bleiben. Da waren etliche, aber das war mir zu riskant...

    Alles Gute!!!!

  • @ Nin Das mit beide Linsen an einem Tag hatte ich auch gelesen, aber auch Angst davor. Wenn das die Bedingung für stationär wäre müsste ich erst schlucken und ganz tief durch atmen. Ich glaube das ist normal und geht jedem so.

    Ich bin jetzt mal gespannt in welchem Monat ich einen Termin ergattere für eine Voruntersuchung.

    Die Überweisung wird für Heidberg (sollte Asklepios Klinik HH sein) ausgestellt da diese am besten für mich erreichbar ist. Wohnortnah, nur einmal umsteigen. Die nette Dame die mich anrief kannte sich mit Bus und Bahn aus.

    Da habe ich ohne viel Recherche zufällig eine sehr gute Praxis gefunden.

    Grüße