zu mir: ich bin 53 jahre alt (m)
Familiäre "Vorbelastung": Vater hat Glaukom ,aber total anderer Verlauf, bunte Ringe gesehen, Wert sehr hoch: seitdem tropft er (erfolgreich abgesenkt, beneidenswert).
Verlauf bei mir:
Bei Routineuntersuchung 2024 wurde erhöhter Augeninnendruck festgestellt : 21
Also Zwischenbereich: Diagnose OHT
bisschen abgewartet, wieder Messung: Etwa selber Bereich
Entscheidung zu tropfen als Vorbeugung sozusagen (Dorzolamid ohne Betablocker)
alle 3 Monate Kontrolle. Es hat etwas gesenkt (nicht zu stark). Werte so 19,18 so weit ich mich erinnern kann. Optische Betrachtung des Sehnervs immer als in Ordnung bezeichnet , Gesichtsfeldmessungen unauffällig
dann Augenarzt Praxis geschlossen, kurzfristiges Ausweichen zwingend notwendig von Ingolstadt nach München:
also Augenarzt 2: dort dann 3 Monate später im Dezember plötzlich Wert 24. Gesichtsfeldmessung wieder unauffällig.
darum Folgetermin im Februar 26: Wert 23 (Luftstossmessung 18).optische Betrachtung des Sehnervs: Da meinte Ärztin: der Sehnerv von Auge rechts (das mit erhöhtem Druck) sehe evt. bissel anders aus als vom linken Auge. Das könne aber auch an der starken Kurzsichtigkeit des rechten Auges liegen, sie könne das nicht wirklich beurteilen.evt mal OCT machen, geeinigt darauf dass ich nun 3 mal täglich Dorzolamid nehme
Aus praktischen Gründen wieder nach Ingolstadt gewechselt zu Augenpraxis Nummer 3: Dort gestern Termin gehabt: Augendruck wieder bei 24. Ärztin hat Lasermöglichkeit kurz erwähnt (ist wohl dort möglich), dann aber Medikamentenwechsel vorgeschlagen. Dorzolamid (20mg) in Kombination mit Betablocker Timolo (5mg) .also Kombipräperat. Ahja optische Beurteilung des Sehnervs: Sie meinte es sehe alles völlig normal und einwandfrei aus.
Jetzt lese ich den Beipackzettel des neuen Präparats. Ja ich weiß dass da alles mögliche aufgeführt ist. Unter anderem:Erkrankung des Immunsystems , die eine Entzündung innerer Organe verursachen kann (Lupus). Generell hab ich dann im Internet Berichte und Fallbeispiele gefunden, dass Betablocker (auch in Augentropfen in Kombipräperaten) lichenoide Erkrankungen oder Schübe auslösen können. Da ich leider an einer lichen ruber follicularis Erkrankung leide (Haarwurzeln werden vom Immunsystem angegriffen) und die auch noch teils aktiv ist und mit Cortisonschaum oberflächlich behandle, habe ich natürlich Bedenken bezüglich des Einsatzes. Ich weiß in Beipackzetteln steht viel, aber das hier betrifft mich halt konkret, weil ich diese Krankheit habe, und ich keinen Schub gebrauchen kann , weil dies vor allem psychisch sehr belastend ist. Zudem hab ich eher niedrigeren Blutdruck, weiß nicht ob das eine Rolle spielt...Die Augenärztin wusste das jetzt nicht. ich hatte es auch nicht erwähnt, da ich gar nicht wusste, dass Betablocker lichenoide Effekte auslösen können.
Frage: welche Alternativen würdet Ihr empfehlen: das mit den dichten Wimpern und der dunkleren Iris würde ich gerne vermeiden zudem ich auch nur Behandlung an einem Auge habe) Simbrinza evt? was gibts sonst noch? Wie steht Ihr zu STS Laser?
generell hab ich einige Fragen: der verlauf innerhalb zwei jahre ist irgendwie seltsam. Ohne tropfen 21, dann mit Dorzolamid bissel unter 20, ich wechsle Augenarzt und plötzlich 24 drei Monate später, also höher als ich vor 2 Jahren mit tropfen begonnen habe, hm? warum hat das Dorzolamid kaum einen Effekt bei mir (passiert das häufiger?) bzw ist dann sogar angestiegen. Unterschiedliche messmethoden, Eichung? aber nun ja bei zwei verschiedenenen arztpraxen 24 ...wär ja interessant wie hoch der Wert ohne tropfen wäre, aber das will ich jetzt auch nicht riskieren.
Würde jetzt in den sauren Apfel beissen und mal ein OCT machen auch wenns nicht gerade billig ist.... ohne geschädigten sehnerv hätt ich ja im Grunde noch kein Glaukom...aber dann?
Und was jetzt sofort? welche Tropfen, irgendwie möcht ich die Betablocker nicht nehmen(wegen meiner Immunerkrankung) die Prostaglandin auch nicht und Dorzolamid allein hab ich wert von 24
Über Infos, Ratschläge wär ich sehr dankbar....