Hallo liebe Community,
ich bin 24 Jahre und männlich. Bis zum Februar 2026 hatte ich außer sporadischen Kontrollen nichts groß mit Augenärzten am Hut, nun aber gezwungenermaßen leider schon.
Ende Januar habe ich einen „Floater“ bzw. Glaskörpertrübung in meinem linken Auge bemerkt. Anfangs dachte ich noch dass es baldig weggehen würde, falsch gedacht. Als es nach 1,5 Wochen immer noch da war bin ich zum Augenarzt. Dieser hat ohne Mydriasis mal in meine Augen geguckt und konnte nichts feststellen, meinte „vielleicht eine Abhebung“ und das war’s. Jetzt kommt’s aber: als Igel-Leistung wurde mir angeboten meinen Augeninnendruck zu messen, was ich auch gemacht habe. Da kamen bei der Luftmethode super hohe Werte von 26/27 raus. Das hat mich in dem Moment noch nicht so schockiert, da ich davon keine Ahnung hatte. Tja der Augenarzt meinte dann ich soll ein 24h-RR machen lassen bei meinem Hausarzt und dass es ein Glaukom sein könnte. zudem wurde mit mir ein Termin für ein Tagesprofil gemacht (3 Monate später) und Gesichtsfeldmessung.
War dann, als ich mehr floater bekommen habe und auch mein anderes Auge betroffen war, die Uni Ambulanz in meiner Heimatstadt aufgesucht. Dort wurde alles standardmäßig gemacht, Augeninnendruck per Luft und OCT (allerdings sicherlich ein Makula OCT und kein Papillen OCT). Da wurde mir zum Druck nichts gesagt und lediglich ein anderer nebenbefund erläutert, den ich nochmal abklären lassen sollte.
Paar Wochen später war ich dann wieder zur Abklärung in der Uni, der Nebenbefund hat sich scheinbar als harmlos rausgestellt. OCT wurde wieder gemacht, ich vermute aber mal dass es wieder nur ein Makula OCT war. Zudem eine Aufnahme der Netzhaut (Wide Field oder wie das heißt). Auf meine Frage hin wegen des Innendrucks, meinten die er sei leicht erhöht. Daraufhin wurde noch die genauere Messung mit den Tropfen gemacht: 21/21. Mir wurde angeraten beim nächsten Kontrolltermin, der jetzt für Juli geplant ist, mal ein Gesichtsfeld zu machen.
In der Zwischenzeit hatte ich dann den Termin für die Tagesverlauf Messung beim ambulanten Augenarzt. Der wollte nur die Luftmethode machen, obwohl ich meinte, diese Goldmann Methode oder was auch immer das war wäre für mich besser geeignet laut Uni. War ihm egal. Werte waren maximal 23, minimal aber auch leider nur 21. Die Pachy musste ich selbst bezahlen, da kamen wohl 579 und 560 raus, sprich leicht dicker als normal. Tja.
Gesichtsfeldmessung wurde nur auf dem rechten Auge gemacht, niemand konnte mir sagen wieso das linke ausgelassen wurde. Ich vermute aus Wirtschaftlichkeit… Hatte rechts keine Einschränkungen, allerdings war das Gerät auch komisch. Durch mein Studium wurde schonmal in einem Praktikum bei jedem das Gesichtsfeld gemessen, und das war in so einer weißen Halbkugel wo wirklich bis an den äußersten Rand Punkte abgecheckt wurden. Beim Augenarzt war das aber lediglich ein Gerät in das ich reingeschaut habe, wo ich von Anfang an gefühlt den ganzen Bildschirm sehen konnte und wusste, dass eher nur das relativ zentrale Gesichtsfeld abgeprüft wird… fand ich komisch.
Fazit vom ambulanten Augenarzt: er versucht mir weiterhin zu erklären, dass ich wahrscheinlich ein Glaukom habe, auch wenn das jetzt noch nicht feststeht. Ich soll ein Papillen-OCT bekommen um das weiter abzuklären - das will ich aber definitiv nicht bei ihm machen. Fand an sich den ganzen Umgang mit mir fragwürdig, auch dass mir am Ende statt Entwarnung zu geben oder zu sagen „wir gucken mal“, nur gesagt wurde, dass auch Menschen mit 16 mmHg ein Glaukom haben können und ich mit meinen Werten deshalb wahrscheinlich ein Problem habe… in der Familie hat die Oma mit 75 ein Glaukom, sonst ist nix los. Naja.
Was meint ihr? Ich bin einfach überfragt. Zudem ist mein Floater Problem seitdem nur größer geworden, da ich immer mehr von denen bekomme.