Hallo,
Ich habe eben dieses Forum entdeckt.
Ich bin 30 Jahre alt und mir wurde letzte Woche ein Glaukom diagnostiziert.
Im Winter war ich das erste mal beim Augenarzt, um eine Infektion abzuklären. Dort waren einige Werte auffälig. Mit einem Glaukom in der Familie (es besteht wenig Kontakt zu der Person, daher war ich, bis auf eine unauffällige Untersuchung vor 10 Jahren, noch nie beim Augenarzt) erklärte der Arzt, ich hätte ein erhöhtes Risiko für ein Glaukom und solle in ein paar Monaten zur Kontrolle kommen.
Ich habe mir nicht viel dabei gedacht, bin ja noch jung. Beim Folgetermin letzte Woche diagnostizierte der Arzt dann sofort ein Glaukom. Mein AID liegt bei 23 und es sind Schäden am Sehnerv erkennbar gewesen. Insgesamt laut ihm noch moderat.
Ich war trotzdem erschrocken, damit hatte ich nicht gerechnet. Er hat dann einen kurzen Monolog gehalten "dann tropfen wir jetzt, das wird wohl nicht reichen, dann Laser, dann OPs und grauen Star bekommen Sie dann auch wahrscheinlich mit Mitte 40, aber das operieren wir dann einfach mit". Ich habe versucht, ein paar Nachfragen zu stellen, aber das war auf die schnelle nicht so einfach.
Ich schätze mal, es gibt noch empathischere Ärzte.
Ich schwanke nun zwischen Beruhigung (haben schließlich viele) und Sorge (was, wenn die Behandlung nicht ausreicht, kann ich realitstisch dadurch erblinden?). Ich werde natürlich Fragen mit zum nächsten Termin nehmen, aber das dauert noch.
Ich habe vor einer Woche mit Azopt gestartet. Meine Augen sind gereizt und fühlen sich sehr müde an. Gibt sich das noch? Ich habe schon 2 Sorten Augentropfen zur Befeuchtung getestet, aber es gab wenig Verbesserung.
VG
Jelle