Hallo ihr Lieben!
Ich habe weit fortgeschrittenes Glaukom mit massiven Gesichtsfeldausfällen, welches vor 10 Jahren viel zu spät entdeckt wurde.
Ich komme soweit gut im Alltag klar, ich nehme meine Augenarzttermine wahr, tropfe brav und lebe meist mit der Verdrängung um das alles neben meiner schweren Morbus Crohn Erkrankung auszuhalten.
Beim letzten Augenarzt Besuch war alles so weit miserabel aber stabil (Visus noch 100).
Nun gelingt mir aber die Verdrängung nicht mehr und ich steigere mich soweit rein dass ich eine Verschlechterung bemerke (die vielleicht immer schon da war?) Ich weiß nicht ob ich sie mir einbilde weil ich so darauf achte, oder sie wirklich da ist. Kennt das jemand?
Generell bin ich durch das damals nicht erkannte Glaukom zum Hypochonder geworden.
Psychisch komme ich plötzlich überhaupt nicht mehr klar. War ich doch die letzen Jahre immer so stark.
Begonnen hat alles mit dem immer wiederkehrenden schlechtem Gewissen beim Sport. Was eigentlich mein größtes Hobby ist. Bei jeder Übung im Fitnessstudio die innerliche Frage, ob es meinen Augen schadet. Ob ich alles richtige mache.
Obwohl ich extra bei einer Spezialistin war, die mir das Go gegeben hat für meine Übungen.
Seither tiefe Depression. Das Gefühl, speziell am linken schlechteren Auge, der Progression. Das Gefühl, bei Gesprächen Probleme beim Fokussieren der gegenübersitzenden Person.
Die Angst doch zu erblinden. Ich bin immerhin erst 41. Ich fühle mich so hilflos.
Ich weiß niemand hier kann mir helfen. Aber vielleicht weiß jemand wie ich mich fühle.
Lg Lisa