SLT, Diabetes T2, meine Gedanken

  • Liebes Forum,

    Es gehen mir die letzten Tage folgende Gedanken im Kopf herum und ich würde mich freuen, wenn ihr auch Ideen dazu hättet.

    Also: ich habe Diabetes T2 ( nicht Insulinpflichtig), erbliche Hypercholesterinämie, Hochmyope Augen usw.

    Derzeit versuche ich den Diabetes in den Griff zu kriegen durch einen Sensor und Infos von YT-Ärzten, die erklären, dass das eine die Glukose im Blut ist, aber der wahre "Übeltäter" der hohe Insulinspiegel im Blut ist.

    Insulin ist ein Fettspeicherhormon und auch Entzündungs-/Zellteilungstreiber.

    Jetzt meine Gedanken: das Trabekelnetzwerk ist bei mir durch Entzündungszellen "verstopft" (Synechien). Die TO hat anfangs gut gewirkt, aber die Schnitte haben sich viel zu schnell wieder verschlossen.

    Jetzt hat die SLT gut gewirkt, der Druck ist stabil zwischen 10 und 13. Wenn ich weiter streng Diät mache, meine Werte überwache und das Insulin dadurch niedrig halte und damit die Entzündungen eindämme ... könnte die SLT noch lange halten.(die Zeit wird es zeigen)

    Meine Idee ist, viele haben Prädiabetes ohne es zu wissen. Was heisst, die Zuckerwerte ( Nüchtern- und Langzeitzucker) sind normal, aber das Insulin ist dauerhaft durch zu viele Kohlenhydrate zu hoch und damit auch die Entzündungswerte - bei Glaukom die Entzündungszellen, die das Trabekelmaschenwerk verstopfen ... ist vielleicht ein Grund, warum nach einer Weile die SLT nicht mehr wirkt bzw. Dass der Insulinwert gut ist und die SLT lange wirkt ...

    Das könnte man durch den HOMA-Index testen lassen ... ist nur ein Gedanke, denn ich habe sehr lange nicht gut auf meinen Zuckerwert geachtet weil ich die Zusammenhänge nicht kannte.

    Liebe Grüsse

    Mellirosa

  • Hallo Mellirosa,

    Der HOMA sagt aus, ob schon eine Insulinresistenz vorliegt, eine Hyperinsulinämie kann man schon lange zuvor haben. Hohe BZWerte und HbA1 C Werte im Graubereich sind z. B. schon Hinweise dafür. Man kann auch ganz einfach selbst den Blutzucker selbst testen und sehen, wie sich der BZ in Bezug zur Nahrungsaufnahme verändert. Die Geräte sind mittlerweile sehr günstig. Und letztendlich läuft es immer auf das Gleiche heraus: Bewegen, gesund ernähren, Gewicht normalisieren, Stress reduzieren.

  • Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass das zu hohe Insulinwerte zu Entzündungszellen im Auge führen können bzw tun.

    Das man eine SLT machen lässt, die gut wirkt und nach einem Jahr die Wirkung nachlässt. Vielleicht weil das Insulin unbemerkt zu hoch ist?

    Ist nur ein Gedanke von mir .... mein HɓA1c ist 6.3 und damit der Insulinwert sicher zu hoch. Ich arbeite noch dran.

  • Hallo mellirosa!

    Jetzt meine Gedanken: das Trabekelnetzwerk ist bei mir durch Entzündungszellen "verstopft" (Synechien). Die TO hat anfangs gut gewirkt, aber die Schnitte haben sich viel zu schnell wieder verschlossen.

    Synechien sind ja eigentlich Verklebungen/Verwachsungen. Klar ist, dass auch Entzündungen grundsätzlich diese auch auslösen können.

    Wurde denn mal eine Uveitis oder ähnliches bei Dir im Auge festgestellt?

    Jetzt hat die SLT gut gewirkt, der Druck ist stabil zwischen 10 und 13. Wenn ich weiter streng Diät mache, meine Werte überwache und das Insulin dadurch niedrig halte und damit die Entzündungen eindämme ... könnte die SLT noch lange halten.(die Zeit wird es zeigen)

    Ich habe noch keinen Vortrag gehört, in dem gesagt wurde, dass man zur Erhaltung einer SLT-Wirkung, Diät halten soll.

    ist vielleicht ein Grund, warum nach einer Weile die SLT nicht mehr wirkt bzw. Dass der Insulinwert gut ist und die SLT lange wirkt ...

    siehe oben

    mein HɓA1c ist 6.3 und damit der Insulinwert sicher zu hoch. Ich arbeite noch dran.

    Ich denke, es ist wie immer. Die Mischung macht`s. Generell eine gesunde Ernährung ist wichtig, das wissen wir ja. Bei Diabetes muss man sicher noch mal drauf schauen, was man isst.

    Im Zweifel muss man als Therapie mit Tabletten beginnen, wenn es durch die Lifestyle-Änderung keine zufriedenstellende Senkung des HbA1c gibt.

    Viele Grüße
    Sabine

  • Liebe Sabine,

    Ich hatte durch das Brimonidin eine Uveitis, die aber nach dem Absetzen abgeklungen ist.

    Üblicherweise geht Diabetes auf die Netzhaut als diabetische Retinopathie, das hohe Insulin fördert die Entwicklung von Gefässneubildung.

    Und ja, gehört oder gelesen habe ich diese Insulinwirkung auch noch nicht. Nur das Immunzellen das Trabekelmaschenwerk verkleben.

    Wenn aber Insulin im ganzen Körper entzündungsfördernd wirkt, warum auch nicht da?

    Die Erkrankung beginnt ja lange bevor man deutliche Symptome bekommt mit erhöhtem Insulin und erst wenn man richtig Insulinresistent geworden ist, steigen die Blutzuckerwerte pathologisch an. Vorher puffert der Körper noch ab.

    Es sind auch nur meine Gedanken und nachweisen kann ich das nicht. Jemand aus dem Forum hatte mal geschrieben, dass die SLT 3 Jahre gehalten hat. Bei den meisten viel kürzer ... das war für mich der Punkt.

    Viele essen sehr viele Kohlenhydrate - Brot Kartoffeln, Reis und Nudeln, ist unsere Basis. Dazu noch lecker Kuchen und Kekse und Schokolade. Wer weiss schon über seinen Insulinspiegel bescheid? Wird auch erst untersucht, wenn Diabetes diagnostiziert wurde. Und nicht jeder hat Synechien ...

    LG Mellirosa

  • Hallo mellirosa!

    Ich hatte durch das Brimonidin eine Uveitis, die aber nach dem Absetzen abgeklungen ist.

    Ok, das ist nicht schön. Aber gut, dass die Uveitis abgeklungen ist.

    Üblicherweise geht Diabetes auf die Netzhaut als diabetische Retinopathie, das hohe Insulin fördert die Entwicklung von Gefässneubildung.

    Ja, die Gefahr ist groß, dass der Diabetes auf die Netzhaut geht und im Augenhintergrund Schädigungen entstehen. Das passiert nicht jedem Diabetiker, aber die Gefahr ist da.

    Viele essen sehr viele Kohlenhydrate - Brot Kartoffeln, Reis und Nudeln, ist unsere Basis. Dazu noch lecker Kuchen und Kekse und Schokolade. Wer weiss schon über seinen Insulinspiegel bescheid? Wird auch erst untersucht, wenn Diabetes diagnostiziert wurde. Und nicht jeder hat Synechien ...

    Ich glaube, dass über Diabetes die breite Bevölkerung durchaus grob Bescheid weiß. Und dass eine Diagnostik erst gemacht wird, wenn ein Verdacht besteht, ist doch auch klar. Wieso soll auch auf was untersucht werden, wenn kein Verdacht besteht? Dann könnte man auf jede Krankheit mal eben so untersuchen, was unglaubliche Kosten für die Krankenkassen mit sich bringen und es nicht wirklich Sinn macht.

    Viele Grüße
    Sabine