Schlafapnoe - Zusammenhang mit Augen

  • Ich bekomme seit ein paar Monaten Überdrucktherapie gegen Schlafapnoe und war verunsichert, weil die bessere Sauerstoffsättigung einerseits gut für die Sehnerven ist, es andererseits aber auch mehrere Studien gibt, nach denen die Überdrucktherapie nachts zu höherem Augeninnendruck führt.

    https://iovs.arvojournals.org/article.aspx?articleid=2746681

    (Mittlerer Anstieg: 2,7. Bei 50 % der Teilnehmer stieg der IOD zu einem oder mehreren Messzeitpunkten um ≥ 5 mmHg.)

    Die Augenärzte, die ich gefragt habe, hatten davon noch nie gehört. Die Schlafmediziner nur zum Teil und konnten auch nicht viel dazu sagen.

    Nach einer neuen Metastudie soll sich im ersten Monat ein signifikanter Anstieg zeigen, langfristig aber nur ein minimaler Effekt bestehen.

    "Dennoch betonen die Autoren die Notwendigkeit, bei der Anwendung der CPAP-Therapie insbesondere bei Patienten mit bestehendem Glaukom Vorsicht walten zu lassen."

    Was auch immer das in der Praxis bedeuten soll ...

    Kurzfristige CPAP-Therapie bei obstruktiver Schlafapnoe erhöht den Augeninnendruck – langfristige Effekte minimal – mechentel

    Einmal editiert, zuletzt von Chri (5. März 2026 um 14:23)

  • Ja das ist so bekannt, Schlafapnoe ist schlecht und cpap Therapie ist auch schlecht für die Augen.

    Aber was willst Du machen, alle Behandlungen haben auch Nebenwirkungen.

    Gruß Malve

  • Schlafapnoe

    Hallo Chri,

    Meine Schlafapnoe hatte sich gebessert, seit meine Schilddrüsenunterfunktion entdeckt wurde und ich L-Thyroxin nehme.

    Es ist zwar eine Zufallsentdeckung, aber lohnt sich immer, die Schilddrüsenwerte checken zu lassen.

  • Hallo Nin,

    mein Apnoe-Hypopnoe-Index ist mit Therapie von 60 auf 8 runtergegangen, aber die Müdigkeit ist leider geblieben.

    Ungefähr zu der Zeit, in der die Schlafapnoe entdeckt wurde, wurde auch ein 3 cm Schilddrüsenknoten gefunden. Ich dachte, das könnte des Rätsels Lösung sein, aber die Schilddrüsenwerte sind alle im normalen Bereich, der Knoten kalt und zum Glück gutartig. Er soll nur beobachtet werden.

    Ich habe meinen Hausarzt gefragt, ob wir nicht trotzdem eine kleine Dosis L-Thyroxin gegen die Müdigkeit versuchen könnten, aber er will mir nichts verschreiben.

    Dein Post bestärkt mich in dem Gedanken, da evtl. doch noch mal mit einem Endokrinologen drüber zu sprechen. Danke!

    Hallo Malve,

    ich benutze das Gerät deshalb ja auch > 6,5 Stunden am Tag. Aber es verunsichert schon. Eine vernünftige Nachtmessung gibt es hier in der Klinik auch nicht ...

    Gruß Chris