Hallo,
ich bin gesetzlich versichert, würde gerne in Bochum ein DSLT machen und bin bei google maps über folgende Bewertung gestoßen (Absätze nachträglich eingefügt):
"[...]
Für eine DSLT-Beratung bin ich extra aus Hessen angereist: 3 h hin, 3 h zurück, vor Ort 2 h Wartezeit.
Trotz schriftlich & telefonisch klarer Abrede für eine Beratung sollte ich plötzlich Tests (OCT, Gesichtsfeld) „vorab“ machen. Solche Tests kosten mal eben zwischen 300 und 500 EURO.
Meine mitgebrachten Befunde (Uni Mainz 04/2025, 3 Monate alt, Hausarzt 12/2023 & 12/2024 8 Monate alt) wurden als „zu alt“ abgetan – der Arzt sprach keinen Satz mit mir, er lies mir diese Informationen ausschließlich über seine Helferinnen zukommen.
Niemand hatte bei den Kontakten zuvor Unterlagen gefordert; ich hatte sie proaktiv dabei.
Ich bat noch einmal darum, meine „Eignung“ für das Verfahren auf Basis der vorliegenden (uralten!) Befunde einzuschätzen.
Nichts zu machen! Ergebnis: Keine Beratung, unverrichteter Dinge zurück nach Hause.
[...]"
Das Sekretariat hat mir auf Nachfrage bestätigt, dass OCT und Gesichtsfeld neu gemacht würden. Die Untersuchungen würden "im Normalfall einer entsprechenden Diagnose" auch von der Krankenkasse übernommmen.
Mir wurde 2024 vom Augenarzt ein beginnendes Glaukom diagnostiziert.
Die Augenklinik Mülheim sprach 2024 von Glaukomverdacht, 2025 von okulärer Hypertension und hat SLT empfohlen.
OCT, HRT und Hornhautdicke wurden 2024 und 2025 in Mülheim kostenlos im Rahmen von einem stationären Tagesdruckprofil gemacht. Ambulant hätte ich zahlen müssen.
OCT war auffällig (grün, gelb, rot), aber das wurde mit Mikropapille und schrägem Sehnerveneintritt erklärt.
Ich bin nun wegen der Bewertung verunsichert. Die Krankenkasse hat mir auf Anfrage eine nichtssagende Antwort geschickt.
Gibt es hier gesetzlich Versicherte, die DSLT haben machen lassen?
Musstet ihr für OCT zahlen?
Wie war eure Diagnose?
Vielen Dank und sorry für den langen Text!
Chris