Ginko ja oder nein

  • Hallo, ich bin die Geli, 58 Jahre alt.

    Bei mir wurde ein Normaldruckglaukom diagnostiziert.

    Ich bin geschockt. Drei Augenärzte, drei Meinungen.

    In der Augenklinik hieß es ja. Es wird jetzt gelasert.

    Ich habe mit Ginko angefangen, aber habe einen niedrigen Blutdruck, was ja dann wieder nicht gut sein soll.

    Ich leide seit ich 18 Jahre bin ab Migräne mit Aura, dann sehe ich eine Stunde kaum etwas.

    Insgesamt bin ich sehr verzweifelt. Ich teste den ganzen Tag was ich sehe und was nicht usw

    Eigentlich habe ich nur ein Gefühl von mehr Flüssigkeit im linken Auge, wenn ich mein Lid anhebe, ist aber alles gut.

    Ich habe Schlupflider.

    Bekommt jemand von Euch blutdrucksteigernde Medikamente?

    Gruß Geli

  • Willkommen in diesem Forum Geli1967 !

    Ja, den Schock kennen wir alle hier. Und auch ich habe anfangs ständig getestet, was ich noch sehe. Schon bei meiner Diagnose hatte ich extreme Gesichtsfeldausfälle, die mir aber durch den schleichenden Verlauf des Glaukoms gar nie aufgefallen waren.

    Ich habe auch niedrigen Blutdruck und kein Problem mit Ginkgo. Im Gegenteil, wenn ich morgens meine Tablette genommen habe, wird die Durchblutung besser. Vor allem im Gehirn, nach dem Aufstehen finde ich kaum den Wasserkessel, um meinen Tee aufzubrühen. :rollauge:

    Blutdrucksteigernde Medikamente gibt's kaum. Zudem sind sie bei Glaukom oft nicht geeignet und nach meiner Erfahrung ohnehin kaum wirksam. Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit den üblichen Empfehlungen: viel trinken, viel salzen und ausreichend Bewegung. Da mein Blutdruck nachts ziemlich abfällt, trinke ich abends besonders viel und mache vor dem Schlafengehen noch ca. 5 Minuten Gymnastik (Richtung Aerobic).

    Hast du schon mal einen 24-h-Blutdrucktest gemacht? Falls ja, wann und in welcher Höhe sind deine tiefsten Werte?

    Glaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Trabekulotomie an beiden Augen (04/11 + 08/11), vor Katarakt-OP (11/21) stark kurzsichtig.

  • Hallo Geli,

    erstmal herzlich willkommen im Forum!

    Ich habe Pigmentdispersionssyndrom (Regenbogenhaut sondert Partikel ab, die den Abfluss des Kammerwassers verstopfen). Ich habe meine Diagnose 2020 bekommen und war damals 28 Jahre alt. Ich habe auch andere Erkrankungen und diese hat mich damals besonders deprimiert. Gott sei Dank habe ich keine Gesichtsfeldausfälle und die Nervendicke ist auch normal, daher nur okuläre Hypertension und kein Glaukom. Aber der Druck musste dennoch gesenkt werden, da er sonst sehr hoch gewesen wäre. Leider wurde das bei mir mit Medikamenten (Augentropfen) erzielt, obwohl ich mehrmals kundgetan habe, dass ich lieber eine (Laser-)OP hätte, da ich Folgeschäden der Tropfen befürchte. Als es dann soweit war, dass meine Augen extrem trocken geworden sind und vor allem das Auge links oft tränt und sogar Schleim absondert, bekam ich nach längerem Herumprobieren zwei mal SLTs. Jetzt tropfe ich aktuell nicht mehr, aber meine Augen sind immer noch trocken und das Tränen und der Schleim ist links nach wie vor ein großes Problem für mich. Ich hoffe, dass sich das noch bessert.

    Du scheinst da mehr Glück zu haben, bei dir lasert man gleich zu Beginn, dadurch ersparst du dir hoffentlich die Tropferei. Das ist sehr positiv!

    Wenn die Laserung erfolgreich ist und den Druck ausreichend senkt und dein Glaukom sich nicht verschlechtert (DAS WÜNSCHE ICH DIR VON GANZEM HERZEN!!) dann sollte dich das Glaukom nicht all zu sehr belasten! Und wenn nicht, dann gibt es noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten, den Druck weiter zu senken, auch operative! Also Kopf hoch! Lass dein Leben nicht von dieser Erkrankung beherrschen! Vergiss nicht, dich auch weiterhin an allen schönen Dingen des Lebens zu erfreuen!

    Ich hoffe, ich konnte dich etwas aufmuntern!

    Alles, alles Gute!!

    GIDW

  • Geli1967 Bei mir hat es tatsächlich einige Wochen gedauert, bis ich nicht mehr neben der Spur war. Aber trotz meiner Gesichtsfeldausfälle bin ich ein glücklicher Mensch. :oD

    Du solltest unbedingt das Bild mit deinem Namen löschen.

    Tatsächlich ist dein Blutdruck zwar im Mittel prima, aber es gibt einige sehr ungute Abfälle, vor allem nachts. Mein Hausarzt meinte vor Jahren mal: "Mit Ihrem Blutdruck werden sie mindestens 127 Jahre alt." Naja, wenn ich mit 80 blind werden sollte, wäre das nicht so erfreulich, noch Jahrzehnte im Dunkel zu leben. Aber inzwischen bin ich sicher, dass zumindest an einem Auge ein Restsehen bleibt.

    Ein Normaldruckglaukom (NDG) ist leider nicht so ganz einfach zu behandeln, da gibt es ja verschiedene Baustellen. Und der Blutdruck ist eine davon. Treibst du Sport? Wenn ja, welchen?

    Glaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Trabekulotomie an beiden Augen (04/11 + 08/11), vor Katarakt-OP (11/21) stark kurzsichtig.

  • Willkommen Geli,

    meinen Vorschreiberinnen möchte ich mich gern anschließen. Jahrzehnte vor meiner Diagnose war ich länger im Ausdauersport aktiv. Dass das nicht so günstig bei Normaldruckglaukom ist, weil es blutdrucksenkend wirkt, wusste ich nicht.

    Von Interesse sind bestimmt die Forschungsergebnisse unter:

    Flammer-Syndrom – Flammer Syndrome

    Zu den Zweifeln an Ginkgo: Es ist nicht bekannt, dass es blutdrucksenkend, aber sehr wohl leicht blutverdünnend wirkt und deshalb vor größeren OPs abgesetzt werden sollte.

    Ginkgo biloba: An adjuvant therapy for progressive normal and high tension glaucoma
    Gingko biloba has been used for hundreds of years to treat various disorders such as asthma, vertigo, fatigue and, tinnitus or circulatory problems. Two of the…
    pmc.ncbi.nlm.nih.gov

    Bei Normaldruckglaukom ist eine unerkannte Schlafapnoe ungünstig ebenso wie niedrige diastolische Werte unter 60 mmHg beim Langzeitblutdruck. Auch ohne auffälliges Schnarchen ist eine Abklärung unbedingt ratsam. Vielleicht nicht in erster Linie.

    Step by step.:girlkopfstreichel:

    watch?v=0DcTUdMy0-Y

  • neu diagnostiziertes NDG bei starker Myopie.

    Angst davor demnächst zu erblinden h

    Hallo Uliginosa,

    aus Deinen wenigen Befunden von OCT und Gesichtsfeld läßt sich noch überhaupt nichts ableiten, weder eine Diagnose noch eine Prognose.

    Es ist richtig, daß die Myopie ein Risikofaktor für Glaukom ist.

    Es ist aber leider so, daß die Myopie an sich durch den starken Zug an der Netzhaut Schäden verursachen kann, die nicht eindeutig zu unterscheiden sind von den Schäden beim Glaukom. Das heißt, Veränderungen im OCT und auch im Gesichtsfeld können sowohl durch die Myopie als auch durch ein Glaukom bedingt sein.

    Das heißt, vielleicht hast Du ein beginnendes Glaukom, vielleicht hast Du aber auch eine Myopie bedingte Retinopathie.

    Es gibt bisher keine eindeutige Methode zur Unterscheidung. So lange das nicht eindeutig zu beurteilen ist, steht der Verdacht auf ein Glaukom im Raum und wird entsprechend behandelt.

    Es stellt sich erst im weiteren Verlauf heraus, ob tatsächlich ein Glaukom vorliegt. Denn das Glaukom neigt zur Progression und die Netzhautschäden durch die Myopie bleiben stabil.

    Es kann aber sehr lange dauern und sehr viele Untersuchungen erfordern, ehe die Augenärzte sich festlegen können.

    Auf jeden Fall ist die Verdachtsdiagnose eine Herausforderung, aber in Panik zu verfallen, bringt Dich keinesfalls weiter.

    Ich hoffe, Du bist in einer Glaukomsprechstunde einer Augenklinik in Betreuung.

    Gruß Malve

  • Hallo Geli,

    ich bin in einer ähnlichen Stiuation wie du, neu diagnostiziertes NDG bei starker Myopie.

    Hast du wirklich Meinungen von drei AÄ?

    Angst davor demnächst zu erblinden habe ich allerdings nicht, mehr davor den Ärzten und ihren Standardbehandlungsmethoden ausgeliefert zu sein.

    Z.B.: Der Augeninnendruck ist offensichtlich nicht die Ursache bei NDG. Trotzdem tropfe ich natürlich brav, denn ich will ja nichts riskieren. Und es leuchtet ja schon ein, dass ein zu kleiner Strumpf über einem zu langen Fuß länger hält, wenn der Fuß weicher ist.

    Und natürlich nehme ich schon Ginkgo und werde auch Citicholin bestellen. Neben den anderen Dingen, die ich schon mache um mich und meine Augen gesund zu erhalten.

    Das frustrierende ist, wenn beim nächsten OCT oder den nächsten OCTs in den nächsten Jahren keine oder nur geringe Verschlechterung zu erkennen ist, weiß ich nicht, ob's an den Tropfen lag oder an den Nahrungsergänzungsmittel (NEM), bzw. an welchen der NEM. Das heißt, ich gebe viel Geld aus ohne wirkliche Erfolgskontrolle.

    Nur wenn es schnell schlechter wird, weiß ich, dass alles nichts genützt hat. Oder jedenfalls nicht genug. :O

    Mit deiner Migräne hat dir in den letzten Jahrzehnten wohl niemand helfen können? Nimmst du denn Magnesium? Oder hast du mal ketogene Ernährung probiert? Die Idee dahinter ist, dass das Gehirn, wenn es Ketone zur Energiegewinnung nutzen kann, unabhängig wird von der schwankenden Versorgung durch Blutzucker alleine. Peter Mersch hat dadurch seine Migräne überwunden, die ihn arbeitsunfähig machte.

    Buch: Peter Mersch: Klüger werden und Demenz vermeiden

    Ansonsten kann ich nur empfehlen, was ich selbst versuche: Enstpannen! Stress macht alles schlimmer und hilft nicht.

    Immerhin wird es langsam Frühling! =)

    Uli

    Einmal editiert, zuletzt von Sabine (24. Februar 2026 um 19:53) aus folgendem Grund: Link entfernt

  • Das heißt, vielleicht hast Du ein beginnendes Glaukom, vielleicht hast Du aber auch eine Myopie bedingte Retinopathie.

    Es gibt bisher keine eindeutige Methode zur Unterscheidung. So lange das nicht eindeutig zu beurteilen ist, steht der Verdacht auf ein Glaukom im Raum und wird entsprechend behandelt.

    Es stellt sich erst im weiteren Verlauf heraus, ob tatsächlich ein Glaukom vorliegt. Denn das Glaukom neigt zur Progression und die Netzhautschäden durch die Myopie bleiben stabil.

    Ich hoffe, Du bist in einer Glaukomsprechstunde einer Augenklinik in Betreuung.

    Gruß Malve

    Jetzt bin ich platt - ich lese im www alles was ich finde, aber das ist mir neu. Ich dachte, das wäre dann halt ein Glaukom mit der Gefahr der Progression.

    Hätte doch die AÄ oder ihr Chef der Herr Professor mal erwähnen können, dass es so etwas gibt.

    Danke, danke, liebe Malve!

    Ja, ich habe eine Überweisung zur Augenklinik Dresden. Gäbe es Gründe, vielleicht nach Halle oder Leipzig zu gehen?

    Toll dieses Forum! =)

  • Schau mal im Netz: Unterscheidung Glaukom und Myopie.

    Es kommt auf häufige longitudinale OCTund GSF Untersuchungen an. Uni Augenkliniken dürften auch Glaukomsprechstunden haben. Brauchst eine Überweisung.

    Gruß Malve

  • Hallo!

    Ich weiß nicht, wie ich aus meinem Schockzustand kommen soll...

    Ich kann nichts essen usw

    Ich habe Angst vorm Schlafen, wegen meines Blutdrucks.

    Ich trinke und trinke, nehme Magnesium, Vitamine, Ginko usw

    Die Prognose für NDG mit niedrigen Blutdruck lesen sich so schlecht, ich habe Panik.

    Ich versuche einen Termin beim Kardiologen zu bekommen.

    Ich habe ansonsten keine Probleme mit meinem niedrigen Blutdruck, weder kalte Hände noch Schwindel oder so.


    Gruß Geli

  • Hallo Geli,

    versuche Dich einzukriegen und Deine Gefühle unter Kontrolle zu bringen, es gibt dafür keine Grundlage. Natürlich wäre es besser, Du hättest kein Glaukom, aber es ist auch keine Katatastrophe und nicht das Ende des Lebens. Das Glaukom ist eine behandelbare Krankheit. Denk mal an die Menschen, die die Diagnose einer bösartigen Erkrankung bekommen, das ist z.B. bei Brustkrebs jede 8.Frau. Auch die leben damit weiter.

    Geh wieder über zu Deinem üblichen Tagesablauf. Das wird Dir helfen. Deine Aufgabe ist es jetzt, regelmäßig zu tropfen und alle ärztlichen Kontrolltermine wahrzunehmen.

    Nimm auf keinen Fall alle möglichen Nahrungsergänzungsmittel, das kann mehr schaden als nützen. Achte auf Deine Ernährung und wenn wirklich Defizite sind, kannst Du sie vielleicht nach entsprechenden Laborkontrollen durch Nahrungsergänzungsmittel ausgleichen.

    Dein Blutdruck ist in Ordnung, Du brauchst deswegen auch keinen Kardiologen. Wenn Du Dir unsicher bist, sprich noch mal mit Deinem Hausarzt darüber.

    Gruß Malve

  • Aber mein Blutdruck fällt doch in der Nacht zu weit nach unten

    Finde ich nicht unbedingt.

    Professor Erb schreibt: "Zu starke Abfälle des diastolischen Blutdrucks unter 60 mm Hg stärken die Progression ebenso Abfälle des systolischen Blutdrucks nachts um weniger als 10 % (Non-Dipper) oder um mehr als 20% (Extrem-Dipper).

    Pathophysiologisch relevant sind die niedrigsten erreichten diastolischen Blutdruckwerte . Blutdruckwerte unter 50 mm Hg (wahrscheinlich auch schon unter 60 mm Hg) führen zur Progression."

    Quelle: Weisser Erb: Klin. Monatsschrift Augenheilk. 2015.232:169-173

    Bei Dir ist das Dipping im Normbereich, das ist doch mal gut. Extremste Abfälle des diastolischen Blutdrucks, die über längere Zeit anhalten, kann ich bei dem immerhin erreichten Mittelwert von 103/62 nicht ableiten.

    Außerdem sind das statistische und keine kausalen Zusammenhänge.

    Es gibt viele Menschen mit niedrigem Blutdruck ohne Glaukom. Das Glaukom kann viele Ursachen haben. Und es gibt auch Glaukompatienten mit niedrigem Blutdruck ohne Progression. Letztlich kommt es auch gar nicht direkt auf den diastolischen Wert an, sondern auf den oculären Perfusionsdruck, für den müßten wir aber den Augendruck zum Zeitpunkt d er Blutdruckmessung wissen.

    Wir müssen uns also an das halten, was bekannt ist. Der Augendruck kann gesenkt und dadurch die Progression aufgehalten werden. Da haben wir auch eine Mitwirkungspflicht.

    Und natürlich gehen wir auch davon aus, daß gesunde Lebensweisen sich günstig auswirken, auch daran kann man doch arbeiten. Insofern ist das Glaukom vielleicht im Einzelfall auch ein Anstoß.

    Sei vorsichtig mit Magnesium, das senkt auch den Blutdruck, wenn Du das unbedingt nehmen willst, dann nicht abends.

    Gruß Malve

  • Hallo Malve, danke für deine Antwort.

    Ich habe bei Ginko und Magnesium gelesen, dass es blutdrucksenkend ist, aber eben gut für die Durchblutung.

    Also irgendwie ein Teufelskreis.

    Die Augenärztin in der Klinik meinte, ich soll beides nehmen.

    Wie oft sollte ich denn so eine 24 Std Blutdruckmessung machen lassen?

    Oder wäre es sinnvoll, eine Messung mit Druckmessung anzustreben?

    Oder macht man sich dann noch verrückter?

    Ich bin leider depressiv und nicht gerade der stärkste Mensch.

  • Bei Dir ist das Dipping im Normbereich, das ist doch mal gut. Extremste Abfälle des diastolischen Blutdrucks, die über längere Zeit anhalten, kann ich bei dem immerhin erreichten Mittelwert von 103/62 nicht ableiten.

    Wenn ich die Aufzeichnungen nicht falsch lese, dann sind da mehrere diastolische Abfälle, auch über längere Zeit, bis ca. 45. Der Mittelwert ist ja nicht sehr aussagekräftig, sondern gerade die Abweichungen sind wichtig.

    Trotzdem Geli1967 Ich hatte immer ähnliche Blutdruckwerte (inzwischen besser) und sehe jetzt immer noch gut, ca. 16 Jahre nach Feststellung meines Glaukoms. Schon damals hatte ich (im Gegensatz zu dir) extreme Gesichtsfeldausfälle. Seit meiner Behandlung wurden die nur relativ wenig schlechter, etwa zehn Jahre lang war sogar alles stabil.

    Deshalb sagte ich schon: Sei froh, dass dein Glaukom erkannt wurde, denn so kann man etwas dagegen tun. Wie auch malve geschrieben hat: Glaukom ist behandelbar.
    Nicht zu schlafen und zu essen ist kontraproduktiv. Der Stress, den du dir gerade selbst machst, ebenso. Freue dich am Leben, freue dich, dass du sehen kannst und auch, du behandelt wirst. So kann man größere Schäden vermeiden.

    Ernähre dich gesund, bewege dich weiterhin, aber vermeide Pressatmung und längere Zeit Kopf nach unten.

    Glaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Trabekulotomie an beiden Augen (04/11 + 08/11), vor Katarakt-OP (11/21) stark kurzsichtig.

  • Wenn ich die Aufzeichnungen nicht falsch lese, dann sind da mehrere diastolische Abfälle, auch über längere Zeit, bis ca. 45. Der Mittelwert ist ja nicht sehr aussagekräftig, sondern gerade die Abweichungen sind wichtig.

    Ich kann das nicht herauslesen und ich weiss leider auch nicht, welche Einzelwerte über welche Zeit gefährlich sind, da kenne ich auch keine Angaben. Da ist vieles Interpretation? Oder weisst Du Genaueres?

  • Wie oft sollte ich denn so eine 24 Std Blutdruckmessung machen lassen?

    Oder wäre es sinnvoll, eine Messung mit Druckmessung anzustreben?

    Oder macht man sich dann noch verrückter

    Es ergeben sich ja daraus keine weiteren Konsequenzen ausser den Hinweisen die Dieda dir schon gegeben hatte. Also brauchst du erst mal keine weitete 24 Stunden Blutdruckmessung.

    Erst mal den Glaukomvetlauf dokumentieren, was Du tropfst und wie der Druck ist. Du kannst das in einen Glaukompass eintragen, den gibt Dir die Praxis.

    Du kannst uns ja jederzeit berichten, wenn Du magst. Und vielleicht läuft es bei Dir mit der Therapie ganz easy, hier im Forum sind meist nur die Problemfälle.

    Liebe Grüße Malve

  • Hallo Geli!

    Willkommen im Forum.

    Wird man wieder fröhlich? Ich habe irgendwie einen Schock und stehe total daneben.

    Lass das zu und zieh Dich dann an Deinem eigenen Kragen wieder raus! Es bringt ja nichts, wenn man den Kopf in den Sand steckt!

    Entschuldige bitte meine konfus Art

    Zum Löschen bin ich irgendwie zu doof.

    Bist Du nicht. User können nur eine begrenzte Zeit selbst löschen.

    Du stresst Dich gerade selbst! Das ist nicht gut!

    Du informierst Dich, das ist gut. Dann kannst Du verstehen, was Dir gesagt wird und kannst alles entsprechend einordnen.

    Ich würde an Deiner Stelle Blut untersuchen lassen. Es gibt ein paar Parameter, die wichtig sind. Leider sind ein paar auch iGeL-Leistungen:

    - Vitamin D (25-OH)

    - Vitamin B12

    - Homocystein


    Hast Du erhöhte Blutfettwerte? Andere Risikofaktoren in Bezug auf die Durchblutung?

    Wurden man die Carotisgefäße am Hals mit einem Doppler untersucht? Gibt es Ablagerungen?

    Ich bin leider depressiv und nicht gerade der stärkste Mensch.

    Das ist bestimmt nicht leicht. Aber sich hängen lassen ist kontraproduktiv! Du musst für Dich selbst mitarbeiten und versuchen Dich nicht hängen zu lassen.

    Kopf hoch und immer schon nach vorne schauen!

    Du schaffst das alles, es haben schon Viele vor Dir geschafft! Es wird immer mal wieder Stolpersteine geben. Aber aufgeben ist die schlechteste Option!

    Viele Grüße
    Sabine