Hallo,
ich bin schon eine Weile Mitglied (siehe Profil) und jetzt aufgrund neuer Entwicklungen bei meinem Krankheitsbild stark verunsichert.
In meiner AA-Praxis wird man nun als Glaukompatient nicht mehr alle drei Monate untersucht; man bekommt nicht mal einen Termin zur AID-Messung, wenn man nicht darauf besteht. Eine Praxismitarbeiterin mißt dann den AID mit Luft, und wenn die Werte "OK" sind, bekommt man den Arzt gar nicht mehr zu Gesicht. Angeblich zahlen auch die Krankenkassen die Untersuchungen alle drei Monate nicht mehr (habe ich gehört; ich weiß nicht, ob es stimmt).
Meine Augen verschlechtern sich seit ca. einem Jahr rapide; die neue Brille von August reicht bereits nicht mehr aus; Es kommt mir vor, als gäbe es Schübe. Ich weiß nicht einmal, ob es nur am Grauen Star liegt oder ob es noch ein anderes Problem gibt, da der AA mich auch bisher nur oberflächlich untersucht hat. Falls es nur oder auch am Grauen Star liegt, ist ja eine OP erforderlich, aber vielleicht nicht nur eine Katarakt-OP, sondern auch zusätzlich ein Stent? Vor- und Nachteile? Keine Ahnung. Es gibt hier eine Augenklinik, aber dafür brauche ich eine Überweisung, und selbst dann dauert es u.U. Monate, bis man überhaupt einen ersten Termin bekommt. Und weitere Monate bis zu einer OP. Für mich stellt es sich nun so dar, daß das Jahr praktisch gelaufen ist. Ich kann nicht mehr Auto fahren, ich finde mich auf Bahnhöfen kaum zurecht, weil ich keine Schilder mehr lesen kann, wenn ich in einem unbekannten Supermarkt etwas suche, muß ich alle Regale entlanggehen, da ich die Hinweisschilder über den Regalen nicht mehr lesen kann.
Ich könnte versuchen, eine andere AA-Praxis zu finden. Das kann Monate dauern, falls mich überhaupt eine aufnimmt. So oder so brauche ich ja auch einen AA, der die Betreuung nach einer OP übernimmt, und das sehe ich bei meinem jetzigen AA nicht.