NDR Visite, 16.12.25 , 2015

  • Zur Info der aktuellen Sendung frage ich, ob dieser Chip nun bei der Katarakt-OP und bei welchen Glaukomen mit eingesetzt werden kann auf Wunsch - und wo, in welchen Zentren?

    "Um den Erfolg der Operation dauerhaft zu erhalten, ist es wichtig, den Augeninnendruck regelmäßig zu kontrollieren. Ein neuartiger Chip, der ins Auge implantiert wird, könnte das künftig erleichtern. Der ringförmige, sehr flache Chip wird in den sogenannten Sulcus vor der Linse eingesetzt und von einem externen Lesegerät angesteuert. Zunächst überträgt das Lesegerät per Induktion den für die Messung erforderlichen Strom auf den Chip, der daraufhin den Augeninnendruck misst und den Wert an das Lesegerät übermittelt. Auf diese Weise können Betroffene ihren Augeninnendruck problemlos jederzeit selbst messen. Vom Messvorgang selbst spüren sie nichts, ebenso wie von dem Chip. Mit diesem Chip lassen sich auch Druckspitzen im Tagesverlauf entdecken, die sonst unerkannt bleiben. In einem solchen Fall können die Betroffenen dann, nach Anweisung des Augenarztes, mit Augentropfen gegensteuern." Quelle, s.o.

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  • Sehr interessant Tee !

    Glaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Trabekulotomie an beiden Augen (04/11 + 08/11), vor Katarakt-OP (11/21) stark kurzsichtig.

  • Hallo!

    Zur Info der aktuellen Sendung frage ich, ob dieser Chip nun bei der Katarakt-OP und bei welchen Glaukomen mit eingesetzt werden kann auf Wunsch - und wo, in welchen Zentren?

    Da dürfte es sich um den eyemate-Sensor handeln.

    Wenn man googelt, findet man mehr Infos zu Kliniken, die diesen Eingriff machen.

    Ganz klar zu bedenken ist, dass der eyemate-Sensor auch ein Fremdkörper ist.

    Viele Grüße
    Sabine

  • Hallo!

    Ganz klar zu bedenken ist, dass der eyemate-Sensor auch ein Fremdkörper ist.

    Danke, Sabine, ganz klar und ich suche in Ruhe vorab weitere Infos, habe u.a. Magdeburg angeschrieben, um zu klären worum es sich handelt.

    LG

    Tee

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  • Hallo,

    neben dem Chip unter #3 oben aus dem Text im Netz zur Sendung zitiert, interessierte ich mich auch für MIGS im Zuge einer bevorstehenden Katarakt-OP.

    Auf meine Anfragen nach dem wo und wie antwortete Erlangen mit einem Zweizeiler, dass jede Uniklinik das mit dem Chip etwas anders handhabe und es neuere Ansätze gebe, ohne "diese riesige Linse mit Chip" einsetzen zu müssen.

    Zuvor kam eine längere Antwort aus Magdeburg von Dr. Choritz, dass es mangels Übernahme der Kosten durch Krankenkassen kaum noch zur Implantation des Eyemate-IO komme - seit einigen Jahren bestehe eine Zulassung dieses Implantats. Neben Magdeburg habe Bochum Erfahrung mit dem Sensor und seines Wissens in wenigen Fällen, v.a. im Studienkontext, diesen implantiert.

    Seine Vorgängerversion sei mehrfach in Aachen implantiert worden. Dr. Choritz betonte noch, dass die Implantation nicht ganz einfach sei und sich nicht jedes Auge dafür eigne.

    In Bochum, am 16.12.2025 (also vor der Sendung abends), erhielt ich während der Kat-Voruntersuchungen die Auskunft, MIGS-Implantate würden nicht zeitgleich mit Katarakt-OPs, sondern nur zu einem extra zu vereinbarenden Termin eingesetzt. Die Ärztin war sehr zügig und schien mir weiteren Fragen wenig aufgeschlossen. Die Wartezeit war enorm.

    Dennoch wurde von einem interessierten Trio später mit Oberärztin mein Fall zwecks Eignung für eine Studie andiskutiert und wegen der DSLTs zuvor sogleich verworfen.

    Später (in Ruhe Ende des Jahres) fragte ich schriftlich per Email nach und versuche das - mangels Antwort bisher - bald per Post.

    LG

    Tee

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