Glaukomverträgliche Therapie einer Blasenfuntionsstörung

  • Hallo,

    ich bin jetzt auch in urologischer Behandlung. Im Zusammenhang mit einer gutartigen Prostatavergrößerung ist es zu einer Blasenfunktionsstörung, d. h. häufiger Harndrang gekommen.

    Die Behandlung mit Tamsulosin hat keinen erfolgt gehabt. Solifenanacin wäre lt. Urologe eigentlich die erste Wahl, kann aber den Augendruck erhöhen. Deshalb habe ich meinen HAA kontaktiert, der mir eindeutig davon abgeraten hat.

    Kennt jemand Behandlungsalternativen, die den Augendruck auf keinen Fall erhöhen?

    Viele Grüße
    Markus

  • Hallo Markus,

    neue Baustelle - sorry dafür!!!

    Schau mal hier rein, vielleicht kann Dir das weiterhelfen,:

    Michi67
    26. Oktober 2024 um 15:01

    Da ist von einem Medikament namens Mirabegron/Betmiga die Rede. Das ist ein ß-3-Adrenozeptor-Agonist und hat einen anderen Wirkungsmechanismus als Anticholinergika. Dafür hatte Michi67 von seinem AA grünes Licht bekommen.

    Ob das für Dein Problem geeignet sein könnte, weiß ich natürlich nicht.

    Gute Besserung und liebe Grüße

    Chanceline

    Einmal editiert, zuletzt von Chanceline (30. November 2025 um 00:30)

  • Ich nehme Solifenacin und es hat keine Auswirkung auf den Druck (Offenwinkelglaukom).

    Einmal editiert, zuletzt von C3PO (30. November 2025 um 09:33)

  • Hallo,

    ich schreie wohl immer zu laut "hier", wenn es um Krankheiten geht. Das Finden von Toiletten in fremden Umgebungen passt dann auch nicht so gut mit meiner Seheinschränkung zusammen.

    Bzgl. Mirabegron habe ich im Internet gelesen, dass die Wirkung sehr gering sei. Der Urolioge hat es auch gar nicht erst vorgeschlagen.

    Mein HAA hat mir diekt von Solifenacin abgeraten. In einem anderen Zusammenhang meinte er, dass mein Kammerwinkel bestimmt vernarbt sei, Bei meiner Vorgeschichte möchte ich da auch nichts riskieren und es einfach mal ausprobieren.

    Jetzt habe ich von dem Urologen eine Überweisung für eine Blasendruckmessung bekommen. Damit muss ich zur Ambulanz einer Klinik. Es soll damit die Indikation für Injektionern von Botox in die Blase geprüft werden. Das wäre noch eine Option.

    Da kann ich bei dem Termin in der Klinik auch noch mal nachfragen.

    VG
    Markus

  • Hallo Markus!

    Es gab hier im Forum glaube ich schon mal jemanden mit Blasenfunktionsstörung und Botoxbehandlung. I

    Vielleicht kommst du mit der Suchfunktion (Lupe) weiter.

    Alles Gute!

    Uke

  • Hallo,

    den Beitrag dazu habe ich gefunden. Die Ausgangslage ist aber etwas anders. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist die erste Therapie nicht wegen einem Glaukom, sondern anderen Nebenwirkungen nicht mehr weitergeführt worden.

    Mirabegron war auch da nicht der Knaller.

    Eine Wirkung von ca. einem Jahr für das Botox wurde mir auch schon genannt.

    LG
    Markus

  • Hallo Markus, es gibt eine neue S1 Leitlinie zur neurogenen Dysfunktion des unteren Harntraktes. Schau mal da. Man muß diagnostisch schon genau unterscheiden, welche Art der Störung vorliegt, davon hängt die Auswahl der Therapie ab.