Hey Ihr Lieben,
Ich bin Conni, 47 Jahre alt und schon mehrere Jahre mit erhöhtem und wechselhaften AID, besonders RA, beschäftigt.
Es wurde damals ein Engwinkel festgestellt, Kammerwinkel Grad 0-1. Die Vorderkammer LA ist einen Hauch tiefer, das Auge macht bisher keine Probleme (nur Dorzo AT). Beide Augen haben eine Iridotomie
Nun zu meiner Verzweiflung:
Nachdem RA im letzten Jahr immer wieder Nebelsehen und bunte Ringe machte, entschloss ich mich 09/25 zum Linsentausch ("dann haben sie nie wieder hohen Druck" haha...) dummerweise ambulant, aber ich wusste es in dem Moment auch nicht besser.
Schon ein paar Stunden später krass Nebel, jedes noch so kleine Lämpchen hatte einen bunten Ring.
Ich rief mehrfach in der OP Praxis an, wurde schon fast als hysterisch hingestellt, das wäre normal ich solle später dann meine Glaupax nehmen. Ich durfte abends nochmal zum OP Arzt kommen, er fasste kurz seitlich an mein Auge und meinte etwas erhöht kein Problem.
Eine Stunde später war ich - 2.5 kurzsichtig, Kontrolle nächster Tag kurzsichtig, Vorderkammer flach, Verwunderung aber "Naja da ist sie wohl doch ein Stück vorgerutscht". Ich solle geduldig sein.
So quälte ich mich durch eine ganze Woche mit wiederkehrendem Nebel und Regenbogen, es wären "Lichtreflexe"... Ich war wie Gehirn gewaschen und wartete ab, so dumm... ich wusste das das krass nicht iO ist.
Ich kürze mal ab:
Abends ging Nebel über Std nicht mehr weg, mir war elend, dachte ich kriege einen Schlaganfall. Notaufnahme. AID knapp 60.
Mit allen verfügbaren Mitteln nach paar Tagen im Griff. Diagnose Maligne Reaktion, Kammerwasser geht nach hinten und drückt die Linse quasi vor.
Ab Tropfen von Atropin sah ich wesentlich besser, VK tief, Druck unten.
Mit ausschleichen von Atropin wurde das sehen wieder schlechter, VK hat sich halbiert, bin mittlerweile wieder bei - 2.25 angekommen. Ab und zu Regenbogen Sicht, AID zw 19-46
Das alles trotz Brimo, Cosopt, Lumigan und 2 Acemit.
Mein Abfluss wäre auch nicht gegeben. Ich ärgere mich so dermaßen, hätte ich das alles vorher gewusst, ich hätte es niemals ambulant gemacht.
Die Uniklinik sagt, bei einem so engem Auge wie meinem muss das überwacht werden.
Jetzt soll eine Trabekulektomie und Glaskörpermembran Durchtrennung gemacht werden, weil der "nur Tropfen" Versuch nicht geklappt hat.
Ich habe so doll Angst, das falsche zu machen und dass ich dann nie wieder Ruhe mit dem Auge habe, noch schlechter sehe. Und die TE ist ja wirklich eine OP, die auch richtig Risiken mit sich bringt.
Es gab ja ein paar Einträge hier mit ähnlichen Geschichten...
Ich bin wirklich verzweifelt im Moment.
Danke fürs Lesen, ist etwas lang geworden.
Liebe Grüße, Conni