Hallo! Unsere Tochter befindet sich schon über drei Jahre in Beobachtung beim Augenarzt wegen Glaukomverdacht. Wir waren parallel auch immer in einer Augenklinik, weil die Ärztin uns das empfohl. Leider wurde diese geschlossen. Jedoch waren beide vor ca. 1 1/2 Jahren der Meinung, dass der Sehnerv bei unserer Tochter nunmal so ist. Keine wesentlichen Veränderungen. Im August 25 waren wir wieder zur halbjährlichen Kontrolle. Sie meinte OCT sei schlechter, wir sollen 4 Tage in eine Klinik wegen Druckprofil. Der aufnehmende Arzt dort, war sich nach ein paar Untersuchungen eigentlich fast sicher, dass es sich nicht um ein Glaukom handelt. Leider war dieser in den nächsten Tagen nicht mehr im Dienst. Bei Abschlussgespräch bekamen wir ein Rezept für Tropfen in die Hand gedrückt. Auf die Frage hin, ob es sich nun um ein Glaukom handelt, bekam ich keine Antwort. Ich hatte das Gefühl, die Ärzte waren damit überfordert und keiner traute sich, weder in die eine noch in die andere Richtung was zu äußern.
Zuhause habe ich mir die Akte unserer Augenärzte angefordert.
Erstens sah ich dabei, dass beim OCT das Geburtsjahr 2000 statt 2013 eingegeben wurde. Verfälscht das nicht das Ergebnis?
Des Weiteren wurde das letzte OCT mit einem anderen Gerät durchgeführt.
Hab mich nun mit den Werten etwas beschäftigt. Die horizontale Exkavation ist größer als die vertikale, das ist doch gut, oder? Die Papille erscheint mir doch recht groß. Darf die Aushöhlung dann nicht auch größer sein? Ich weiß, rein von der Auswertung gibt es Hinweise auf Glaukom, aber wenn ich die Sache ganzheitlich betrachte, zweifele ich daran.
Ich hänge mal die OCT Ergebnisse von 2022-2025 an. Freue mich über eure Antworten und einen Austausch.
LG Janine