Hallo in die Runde,
ich würde Euch gern um Eure Erfahrungen bitten, da ich aktuell nicht sagen kann, ob ich eine weitere OP durchführen lassen möchte oder nicht (bei all den Risiken, die soetwas am Auge mit sich bringt).
Die Situation ist die:
- TE nur links vor 13 Monaten gemacht, die war (von der Drucksenkung her) bis dato erfolgreich und der IOD steht auch nachts konstant auf 9mmHg.
- ich hatte diese Woche ein neues OCT (und HRT) zur allgemeinen Verlaufskontrolle machen lassen und dabei zeigten sich Verschlechterungen an beiden Augen hinsichtlich deren Nervenfaserschichtdicken. An dem nicht operierten Auge ist das für mich erklärbar, auf dem bereits operierten Auge auch in Teilen, weil es in einer Studie heisst, dass die Progression selbst nach einer OP an dem operierten Auge noch weitergeht aber ca. nach 1 Jahr dann steht. Das würde bedeuten, dass ich jetzt die neue "Baseline" für das operierte Auge erzeugt habe, also die neue Referenzkurve, gegen die ich ab jetzt alle neuen OCT-Ergebnisse vergleichen muss.
- mein AA riet mir, das noch nicht operierte Auge auch direkt operieren zu lassen und hier ist mein Problem:
Mein AA sagte mir vor der allerersten OP (TE), dass es überhaupt nicht sicher sei, dass eine OP auch die Progression meines ND-Glaukoms verringere oder stoppe. Also stehe ich nun vor der Entscheidung, bei dem noch nicht operierten Auge eine krasse OP (also eine TE) durchführen zu lassen, obwohl noch gar nicht klar ist, ob sie überhaupt wirkt!
Ich persönlich vermute, dass man das bis dato wahrscheinlich noch nicht sagen kann (wegen der Studie).
Und deshalb wollte ich Euch fragen, nach wieviel Jahren bei Euch ein Stillstand oder zumindest eine Verlangsamung der RFNL-Schichtdickenabnahme erfolgte ?
Studie: "Zwei-Jahres-Ergebnisse postoperativer RNFL-Entwicklung nach erfolgreicher Trabekulektomie - erschienen im Thieme-Verlag?
Das würde mir glaube ich sehr helfen.
VLG,
Martinus