Hallo
Ich bin neu hier, 73 Jahre alt, sehr kurzsichtig. Seit 1½ Jahren mit Offenwinkelglaukom diagnostiziert mit ausgeprägten Gesichtsfelddefekten rechts. Ferner Katarakt bds.
Vor 7 Wochen hatte ich eine Kombi-OP mit dem Einbau einer neuen Linse und eines Hydrus rechts, nächste Woche ist für das linke Auge dasselbe geplant.
Ich freue mich, wenn ich Euch was fragen darf.
Nach welcher Zeit wird nach der Hydrus-OP probiert, die drucksenkenden Tropfen zu reduzieren?
Mein AA sagte, man könne es nach 6 Monaten probieren (??!!)
Ich bin geschockt und enttäuscht, denn im Internet wird versprochen, dass man nach der OP nur noch wenig bzw keine Tropfen mehr braucht. Aber wann?
Ich vertrage kein Dorzolamid Stulln (AA: „Sie müssen die Tropfen nehmen, sonst werden Sie BLIND!!“) Nachdem ich monatelang die Augenschmerzen ausgehalten habe, habe ich dann mit den Biestern am 3. Tag nach der OP eine „gemischte Injektion ++“ Entzündung entwickelt.
Von der konsultierten Augennotärztin bekam ich daraufhin statt Dorzolamid jetzt Brimonidin verordnet. Das jedoch haut meinen Blutdruck unkontrolliert runter. Ich messe ca 3 x am Tag und lasse mein Blutdruckmedikament bei unter 125/60 auf eigene Faust weg. Das heißt quasi täglich.
Wenn ich Dorzolamid Stulln nicht vertrage, würde ich vielleicht Brinzolamid vertragen?
(Latanoprost am Abend vertrage ich einigermaßen.)
Wie sind Eure Erfahrungen mit drucksenkenden Tropfen nach einer Hydrus-OP?
Wann wird normalerweise versucht zu reduzieren?
Kann ich hoffen, das Zeug zumindest tagsüber loszuwerden?
Über einen Austausch würde ich mich sehr freuen!