Hallo Ihr Lieben,
bei mir wurde jetzt am rechten Auge eine Katarakt-OP durchgeführt, da ich ein Engwinkelglaukom habe.
Bei einer Katarakt-OP wird ja normalerweise die Pupille groß getropft.
Aber beim Engwinkelglaukom kann die Pupillenerweiterung doch einen Glaukom-Anfall auslösen.
Vor der Operation sagte ich, sie sollen die Pupille nicht erweitern. Die Arzthelferin ließ also die Tropfen weg.
Auf dem OP-Sessel wurde wohl aber doch die Pupille erweitert, die andere Arzthelferin sagte, wenn die Pupille nicht erweitert ist, kriegen wir die Linse nicht rein.
Das leuchtet mir auch ein.
Im Arztbrief steht:
"Der intraoperative Verlauf zeigte sich bei flacher Vorderkammer und kleiner Pupille erschwert, aber komplikationslos."
Demnächst ist der Operationstermin für das linke Auge. Soll ich dann überhaupt sagen, dass ich ein Engwinkelglaukom habe und die Pupillenerweiterung einen Anfall auslösen könnte?
Ist es bei einer Katarakt-Operation in Ordnung, wenn die Pupille weit getropft wird, selbst wenn man ein Engwinkelglaukom hat?
Ich wüsste gern, wie ich mich verhalten soll.
Ich denke, der Arzt wird es schon wissen, aber die Arzthelferinnen nicht, weil sie wie am Fließband arbeiten.
Dann hat die erste vielleicht die Pupillenerweiterung weggelassen, weil ich das so gesagt habe, aber es war vielleicht verkehrt.