Liebe Forumsmitglieder,
bin neu hier, seit eben, deswegen etwas ausführlicher meine Vorgeschichte: 2019 wurde das Glaukom bei mir bds diagnostiziert, hatte davor jahrelang Werte zwischen 20 und 24, die Ärztin meinte immer: müssen wir beobachten. Von einer Gefahr, dass daraus eine gefährliche Krankheit wie der Grüne Star entstehen kann, wurde mir leider nicht erzählt, sonst hätte ich gerne früher getropft.
Das erste HRT, was gemacht wurde, war für mich schon etwas erschreckend. Beide Sehnerven fast über die gesamte Breite im roten Bereich. Tropfe seitdem jeden Abend Monoprost. Kontrollmessungen quartalsweise, immer vormittags (nachmittags keine Sprechstunde), Werte gut (11 - 14). Alle 1,2 Jahre dann ein OCT (HRT ging wegen auslaufendem Wartungsvertrag nicht mehr). Das letzte OCT (Dez 24, meine ich) mit etwas sichtbarer absteigender Kurve als bei der letzten Vergleichsmessung, sah aber für mich als Laie noch nicht dramatisch aus.
Seit etwa 2 Jahren habe ich mit Augenmigräne zu tun, Zackensehen, Dauer immer so 20-35 min, auf beiden Augen. Das war letztes Jahr oft mit z.T. deutlichen Augapfelschmerzen nach dem Anfall verbunden, die auch mal 3,4 h anhielten. Anfälle mit danach deutlichen Schmerzen hatte ich jetzt länger nicht. Dafür seit geschätzt 6 - 9 Monaten an sehr vielen Tagen leichte bis mittlere Augapfelschmerzen OHNE Migränesymptomatik, also "einfach so". Die Augäpfel fühlen sich dabei definitiv verhärtet an. Das ist manchmal auch morgens im Bett vor dem Aufstehen so.
Das macht mir Sorge! Meiner Ärztin fällt dazu nicht wirklich etwas ein. War dann mal im hiesigen Klinikum und bin dort leider auf Berufsanfänger gestoßen, das möchte ich hier nicht ausbreiten. Bei mäßigem Schmerz Druckmessung im normalen Bereich, neulich mal nachmittags beim Optiker messen lassen. Erst hieß es 14 und 16, dann nochmal gemessen 13 und 14.
Randinfos: nehme seit über 20 Jahren abends 75 mg Trimipramin ein (wg. Insomnie), das ist ja leider keine gute Kombi mit Glaukom. Aber leider noch unverzichtbar. Kaffeekonsum 1-2 Tassen am Tag sollte nicht kritisch sein(?).
Aktuelles MRT vom Schädel lag aus anderen Gründen vor, auf Nachfragen keine Auffälligkeiten im Bereich der Augenhöhlen. Blutuntersuchung von wegen Basedow und einer weiteren Erkrankung, deren Name ich grad nicht parat habe: negativ.
Was können die ständigen Schmerzen an den Augäpfeln bedeuten? Gibt es eine harmlose Erklärung oder muss es etwas mit dem grünen Star zu tun haben?
viele Grüße