Hallo,
ich (w, 56 J.) bin noch ganz neu hier. Wurde am 13.05. diagnostiziert mit Weitwinkelglaukom, AID war bei 25/26, also schon sehr erhöht.
Rechts hatte ich öfter verschwommen gesehen und über der Augenbraue ein leichtes Taubheitsgefühl. Das hatte ich seit 09/24 sporadisch (!) wahrgenommen. Nachdem eine weitere Diagnose in der Familie im April mich komplett umgehauen hatte, wurde es schlimmer, ich ging zum AA und meine eigene Diagnose dann hat mich vollends augeknockt
Ich bekam Lanoprost, 1 Tropfen pro Auge abends. Das habe ich konsequent durchgeführt. Hylo Comod tropfe ich auch bis zu 5 x am Tag. Die Beschwerden wurden nicht wirklich besser, nur dass nun auch das linke Auge oft verschwommen sah, ich hab oft so ein leichtes Flimmern auf beiden Augen, das rechte tut hin und wieder auch etwas weh und ich würde sagen, das Sehen ist seit den Tropfen sehr viel schlechter als vorher. (Verstärkter Tinnitus ist auch am Start, nehme 125 mg Gingko täglich).
Deshalb gestern zur Sprechstunde meiner AÄ. AID ist gesunken in 6 Wo. auf 17/18, gemessen mit diesem Pusteding. Gesichtsfeldmessung war unauffällig und es wurde ein "Foto" der Netzhaut (Selbstzahler) gemacht, da war auch alles okay, aber die AÄ meinte, am Sehnerv wäre eine für Glaukom übliche kleine - Auffälligkeit, Veränderung? Das wäre aber normal. Sie war mit dem bisherigen Ergebnis offensichtlich zufrieden.
Trotzdem geht es mir ja schlecht mit dem Sehen. Gott sei Dank bin ich krank geschrieben, wüsste nicht, wie ich 6
Std. am PC arbeiten sollte...
Deswegen soll ich für einen Monat andere AT versuchen: Brizolamid 10 mg/ml, morgens und abends. Ich bekomme Panikattacken bei dem Gedanken, dass mit diesen der AID wieder ansteigen könnte, mache mich total verrückt. Habe dann abends wieder Lanoprost genommen, kaum geschlafen und heute ist natürlich alles gewohnt schlecht.
Könnt ihr mich da vllt etwas beruhigen? Kann ich ab heute Abend einfach mal die anderen Tropfen nehmen? Oder muss ich etwas beachten?
Sorry, ich habe hier so viele heftige Geschichten mit euren Problemen und Behandlungen gelesen, da ist meine Sorge vermutlich eher klein. Ich bin nur gerade sehr verzweifelt und brauche evtl. etwas Ermutigung.
Danke und viele Grüße,
Jutta